WICHTIGER RECHTLICHER HINWEIS: Die Angaben auf diesen Webseiten unterliegen einerErklärung über den Haftungsausschlussund einem Vermerk über das Urheberrecht
 
Kontakt   |   EUROPA - Suche  
 Bewerberländer > Die Zentren weisen den Weg zur Integration
Vorige
Inhalt
Nächste

Die Zentren weisen den Weg zur Integration

illustration

Als Beitrag zur Umstrukturierung des Wissenschafts- und Technologiesektors der betreffenden Länder werden die 34 unabhängigen Exzellenzzentren von der Europäischen Union finanziell unterstützt, um die theoretische und die angewandte Forschung im Rahmen eines multidisziplinären Ansatzes zusammenzubringen. Ziel ist, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung ihrer Region im Einklang mit den Interessen der Union als Ganzes zu fördern. Ihre Verbindungen mit anderen europäischen Forschungszentren werden gefestigt durch Workshops und Konferenzen, die Koordination eines Forschungsnetzwerks mit anderen EU-Mitgliedstaaten und Bewerberländern und Besuche von Kollegen (Lehrkräfte und/oder Forscher) aus EU- und Bewerberländern usw.

Die 34 Exzellenzzentren befinden sich in 11 der 12 Bewerberländer: Polen (9), Ungarn (6), Rumänien (4), Bulgarien (3), Tschechien (3), Zypern (2), Estland (2), Slowakei (2), Litauen (1), Lettland (1) und Slowenien (1).

Sie decken acht wissenschaftliche Disziplinen ab: Biologie (11), Informations- und Kommunikationstechnologien (6), Physik (5), Mathematik (3), Technik (3), Sozioökonomie (2), Medizin (2) und Umwelt (2).

Von den 34 Exzellenzzentren sind 23 Akademien und neun Universitäten, außerdem gibt es zwei andere Einrichtungen.

Der Weg zu nachhaltiger Landwirtschaft

illustration

Ein zypriotisches Exzellenzzentrum (ARICY), das im staatlichen Institut für Agrarforschung ansässig ist, arbeitet seit fast 40 Jahren daran, die Pflanzen- und Tierproduktion durch wissenschaftliche Forschung zu verbessern. In ihrer Rolle als Exzellenzzentrum hat die Einrichtung ihre Aktivitäten auch darauf ausgedehnt, Landwirten auf Zypern und in anderen Ländern bei der Entwicklung intensiver, wettbewerbsfähiger Agrartechniken zu helfen, die sich nachhaltig anwenden lassen. Durch den Netzverbund mit EU-Zentren, den Aufbau von Fähigkeiten und Personalfortbildung wird ARICY sein Know-how erweitern. Ein erfreuliches Plus ist die Tatsache, daß Wissen von Zypern aus verbreitet wird, insbesondere an den Mittleren Osten und den östlichen Mittelmeerraum, wo ARICYs Arbeit bereits umfassend genutzt wird.

http://www.ari.gov.cy/

 

MIRACLE kann viel bewegen

Das Exzellenzzentrum für Elektrotechnik der tschechischen Technischen Universität (MIRACLE - Machine Intelligence Research and Application Centre for Learning Excellence) zielt darauf ab, dem Zentrum internationale Anerkennung in den Bereichen künstliche Intelligenz, System- und Softwarediagnostik sowie Biokybernetik zu verschaffen. Es will mit anderen europäischen Zentren, die auf ähnlichen Gebieten tätig sind, zusammenarbeiten. Miracle wird "auf Netzwerken basierende und industrieorientierte Ausbildung auf Doktorandenniveau" einführen, um den Transfer von Technologien zu intensivieren.

http://cyber.felk.cvut.cz/

Vorige
Inhalt
Nächste
Sicherung der internationalen stellung der gemeinschaftsforschung