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 NUS- und MOEL-Partnerländer > Heilen und vorbeugen = bessere Gesundheit
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Heilen und vorbeugen = bessere Gesundheit

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Die Verbesserung der Gesundheitsversorgung von sich rasch wandelnden Gesellschaften war immer schon ein Schwerpunkt der Internationalen Forschungs-zusammenarbeit. Ein Großteil der Arbeit in diesem Bereich zielte darauf ab, Lösungen für Gesundheitsprobleme zu finden, die mit dem derzeit in so vielen NUS und MOEL laufenden politischen und wirtschaftlichen Reformprozess zusammenhängen.

Daher geht es bei den einschlägigen Projekten auch darum, Informationen zu analysieren, zu vergleichen und zu beurteilen. Das kann der Forschung helfen, Gesundheitsversorgungssysteme mit größerer Effizienz hinsichtlich Managementpolitik und Finanzierung bereitzustellen. Außerdem wird versucht, die Volksgesundheit durch Forschungen im Bereich der Gesundheit am Arbeitsplatz, Vorbeugung und Kontrolle nicht ansteckender Krankheiten und die Förderung des epidemiologischen Forschungspotenzials zu verbessern.

Manche Gesundheitsprobleme, mit denen diese Länder konfrontiert sind, werden durch Umweltfaktoren hervorgerufen, etwa die Belastung der Bevölkerung durch Schadstoffe (einschließlich Strahlen). Projekte, die sich mit diesem Thema befassen, arbeiten mit einem sektorenüber-greifenden Ansatz und machen sich Industrietechnologien ebenso zunutze wie Verbesserungen im Umwelt- und Zivilschutz. Derzeit werden neue Untersuchungen durchgeführt, um zu prüfen, wie Umwelt-faktoren sich auf das Wachstum von Kindern und Störungen bei Vögeln auswirken.

Anstrengungen in der Nuklearsicherheit helfen der Gesundheit

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RODOS (Real time On-line DecisiOn Support) macht mehr Unterstützung für die Handhabung nuklearer Notfälle und das Management der Gesundheits- und Umweltfolgen von Atomunfällen verfügbar. Die Forschung wurde von 40 Einrichtungen aus 20 europäischen Ländern durchgeführt, die gemeinsam ein kohärentes und harmonisiertes Produkt hervorgebracht haben. Eine Reihe von Ländern in Ost- und Westeuropa haben RODOS inzwischen als "Entscheidungshilfe" in ihren nationalen Krisenzentren installiert. Darüber hinaus wurden nach dem Unfall in Tschernobyl Projekte und ein Strategieplan eingeleitet, um den nie dagewesenen Anstieg von Schilddrüsenkrebs bei Kindern in Weißrussland, in der Ukraine - und in geringerem Maß auch in Russland - anzugehen. Neben Ausrüstung und Medikamenten für an Schilddrüsenkrebs erkrankte Kinder wurde auch technische Unterstützung bereitgestellt. Dieses erfolgreiche Projekt hat überdies dazu geführt, dass in drei Neuen Unabhängigen Staaten der ehemaligen Sowjetunion eine internationale Nach-Tschernobyl-Schilddrüsengewebe- und -Datenbank eingerichtet wurde.

 

Malaria bekämpfen

Manche NUS sind von Malaria betroffen. Wissenschaftler in Armenien, Aserbaidschan und Usbekistan arbeiten gemeinsam mit westeuropäischen Forschungsteams an der Entwicklung neuer Instrumente für die Parasitologie. Diese sollen anschließend für epidemiologische Studien benutzt und in lokale Gesundheitskontrollsysteme integriert werden.

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Sicherung der internationalen stellung der gemeinschaftsforschung