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 NUS- und MOEL-Partnerländer > Industrietechnologien und -verfahren, der Schlüssel zum Wachstum
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Industrietechnologien und -verfahren, der Schlüssel zum Wachstum

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Die Neuen Unabhängigen Staaten der ehemaligen Sowjetunion (NUS) und andere mittel- und osteuropäische Länder (MOEL) besitzen in vielen Forschungsbereichen, etwa Technik, Physik, Raumfahrtanwendungen und angewandte Mathematik, ein enormes wissenschaftliches Potenzial. Ihre Forschungs-programme müssen jedoch im Hinblick auf industrielle Wettbewerbsfähigkeit verstärkt werden und auf die Bedürfnisse von Wirtschaften eingehen, die derzeit einen radikalen Wandel erleben.

Dies vor Augen, verfolgt die Internationale Forschungszusammenarbeit im wesentlichen drei Ziele:

  • die Entwicklung nachhaltiger, sauberer Technologien, die umweltfreundlicher sind als die früheren Produktionsmethoden;

  • die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie, insbesondere mit kleinen und mittleren Unternehmen;

  • die Erarbeitung von Strategien, um die Kluft zwischen wissenschaftlichen Ergebnissen und ihrer praktischen Anwendung in der Industrie zu überbrücken.

Der gesamte Prozess kann als Weg betrachtet werden, industrielle Methoden zu "verfeinern" und zu einer effizienteren Produktion zu gelangen. Dies ist entscheidend zu einem Zeitpunkt, wo diese Wirtschaften sich stärker nach außen orientieren und mit moderneren Wissenschafts- und Technologiesektoren in aller Welt konkurrieren müssen. Die Innovation muss von den Forschungsprogrammen zur Industrie fließen - dabei hilft INCO mit Projekten, die der Industrie einen Mehrwert bringen.

Präzision zahlt sich aus

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Die Werkzeugmaschinenindustrie in Osteuropa ist derzeit damit beschäftigt, sich an die Standards und Normen der Europäischen Union anzupassen. Dies setzt unter anderem Zertifizierung voraus, die erst erteilt wird, nachdem mit äußerst genauer Ausrüstung so- genannten Laser-Interferometern, Messungen vorgenommen wurden. Leider ist diese Ausrüstung sehr kostspielig. Dank eines INCO-Copernicus- Projekts, das sein eigenes, preisgünstiges kompaktes Interferometer entwickelt hat, gibt es nun eine Alternative. Der Prototyp hat seine Bewertung erfolgreich bestanden, die Produktion übernehmen drei Klein-und Mittelunternehmen- Projektpartner in Polen, Weißrussland und der Ukraine.

 

Mehr Effizienz für die Industrie

Unternehmen, die flexible Fertigungssysteme (FFS) einsetzen, können einen Wettbewerbsvorteil erlangen. Leider können sich viele Unternehmen in Osteuropa FFS nicht leisten oder verfügen nicht über das technische Know-how, das die komplexe Software voraussetzt.
Forscher aus Weißrussland, Russland und Frankreich haben in einem INTAS-Projekt ein alternatives FFS-Modell entwickelt, das mit einer globalen Perspektive lokale Lösungen anbietet. Das Projekt ist nicht aufs Zeichenbrett beschränkt - es wurden auch spezifische Anwendungen entwickelt, darunter die Software Belarus Robomax, die zur Gestaltung von Roboter-Schweißstraßen für die russische Automobilindustrie benutzt wird.

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