WICHTIGER RECHTLICHER HINWEIS: Die Angaben auf diesen Webseiten unterliegen einerErklärung über den Haftungsausschlussund einem Vermerk über das Urheberrecht
 
Kontakt   |   EUROPA - Suche  
 NUS- und MOEL-Partnerländer > Neue Beziehungen knüpfen, den Wandel vorantreiben
Vorige
Inhalt
Nächste

Neue Beziehungen knüpfen, den Wandel vorantreiben

Die Neuen Unabhängigen Staaten der ehemaligen Sowjetunion (NUS) und andere mittel- und osteuropäische Länder (MOEL) hatten ein schweres Erbe angetreten, ihre Wissenschaft und Forschung blieben hinter dem Niveau ihrer westlichen Nachbarn zurück. Ihrem Forschungssektor, der sich mit der zivilen Anwendung von Ergebnissen schwer tat, wurden darüber hinaus seit dem Fall der Berliner Mauer die staatlichen Fördermittel erheblich gekürzt.

Seit Anfang der 90er Jahre hat die Europäische Union spezielle Programme gestartet, um mitzuhelfen, diesen Engpass zu beheben: Die strukturierte technische und finanzielle Unterstützung begann mit PHARE und TACIS, anschließend wurde ein strategisches Programm ausgearbeitet, das Forschungs- und Technische Zusammenarbeit umfasste und darauf abzielte, das Forschungspotenzial dieser Länder zu erhöhen und derart zu strukturieren, dass es den regionalen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Bedürfnissen besser entspricht.

INCO-Copernicus hat unter dem Vierten und Fünften Rahmenprogramm für Forschung hunderte von Forschungsprojekten entwickelt, die von EU- und lokalen Wissenschaftlern durchgeführt wurden. Zu den vorrangigen Arbeitsgebieten zählen die Sanierung verschmutzter Ökosysteme, die Anpassung von Industrieverfahren an lokale und internationale Anforderungen sowie die Verbesserung der Volksgesundheit, sowohl in Bezug auf gesundheitspolitische Maßnahmen als auch hinsichtlich klinischer Innovation. Copernicus 1, zwischen 1994 und 1998 unter dem Vierten Rahmenprogramm durchgeführt, ermöglichte den Abschluss von über 300 Verträgen und die Teilnahme von fast 250 NUS-Einrichtungen. Sein Nachfolgeprogramm baut auf dieser Leistung auf und wendet zwischen 1998 und 2002 weitere 28 Millionen Euro zur Förderung von Vorwettbewerbsforschung und verwandten Aktivitäten auf.

Anfang 2001 wurde eine spezielle Copernicus-2-Ausschreibung für die westlichen Balkanländer lanciert, die die dramatischen Nachkriegsschäden im Umwelt- und Gesundheitsbereich betraf.

Sie wurde ergänzt durch eine Reihe begleitender Maßnahmen, darunter Ausbildung, Konferenzen und Mobilität von Forschern.

INCO ist überdies der wichtigste Geldgeber der INTAS, der internationalen Vereinigung zur Förderung der Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern der NUS. Diese gemeinnützige Vereinigung verfügt über ein Büro in Brüssel und unterstützt gemeinsame Forschungsprojekte zwischen Wissenschaftlern aus den Mitgliedstaaten und Partnern aus den NUS.

Vorige
Inhalt
Nächste
Sicherung der internationalen stellung der gemeinschaftsforschung