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Der Europäische Forschungsraum - der Welt geöffnet

Viele von uns sorgen sich über globale Probleme schwindender Ressourcen, erhöhter Umweltverschmutzung und die Herausforderung des rasanten Bevölkerungswachstums. Bereits 1992 legte der Erdgipfel von Rio einen ehrgeizigen Zeitplan für die Nachhaltigkeit fest, an dem Europa nach wie vor ungebrochen festhält. Wissenschaft und Technologie haben bereits einen herausragenden Beitrag zur sozioökonomischen Entwicklung in Europa und anderswo geleistet. Wissenschaft ist seit jeher eine internationale Aufgabe. Aber heute ist ihre internationale Dimension wichtiger denn je, um die Wende zu einer nachhaltigen Entwicklung und einem allgemeinen Wohlstand zu meistern.

Europa blickt auf eine lange erfolgreiche Tradition wissenschaftlicher und technologischer Zusammenarbeit mit Partnern in vier Regionen zurück, die die Forschungszusammenarbeit für ihre eigene Entwicklung zu nutzen suchen: die Beitrittsländer, die die EU-Mitgliedschaft anstreben, andere mittel- und osteuropäische Staaten und die Neuen Unabhängigen Staaten, unsere Partner im Mittelmeerraum und NUS- und MOEL-Partnerländer. Gleichzeitig profitieren europäische Wissenschaftler von dem Wissen und den Kenntnissen, die sie in verschiedenen Teilen unserer globalisierten Welt erwerben.

Auf ihrem Treffen in Lissabon im Juni 2000 verabschiedeten die Staats- und Regierungschefs das Konzept des Europäischen Forschungsraums, das die Europäische Kommission im Januar auf meine Initiative hin vorlegte. Dieser Ansatz wirkt nun als Motor für eine größere Integration und bessere Synergien von Politiken, Programmen und Systemen aller maßgeblichen Akteure in Europa. Die internationale Dimension des Europäischen Forschungsraums ist der entscheidende Schalthebel, der die bestehenden Wissenschaftsbeziehungen dieser vier Regionen einen Gang höher schalten kann. Dies erfordert einen nachhaltigen Dialog mit unseren Partnern und vertiefte Synergien mit anderen Politikfeldern, etwa Außenbeziehungen, Handel, Entwicklung und Umwelt.

Wir müssen weiterhin alles daran setzen, um die bürokratischen Hindernisse abzubauen und diesen neuen Europäischen Forschungsraum in eine echte Chance für den wissenschaftlichen Fortschritt in Europa und dem Rest der Welt zu verwandeln.

 

Philippe Busquin      
Mitglied der Europäischen Kommission,      
zuständig für Forschung
     

 

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