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 Mittelmeerländer > Eine wertvolle Umwelt
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Eine wertvolle Umwelt

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Im Mittelmeerraum leben über 500 Millionen Menschen, dazu kommen Jahr für Jahr Millionen Touristen. Was in einem Teil des Mittelmeergebiets passiert, hat Folgen für einen anderen. Die Art der Bodennutzung hat über Jahrtausende hinweg die mediterranen Landschaften und Gesellschaften in ihrer heutigen Form entstehen lassen. Nur wenn neue Wege gefunden werden, sozioökonomische Produktivität und Umweltanliegen in Einklang zu bringen, können sich nachhaltige Gesellschaften entwickeln. Die Internationale Forschungszusammenarbeit im Mittelmeer ermöglicht einen auf Wissen basierenden Ansatz zur Planung und zum Management von Umweltressourcen: Bei der Überprüfung des potenziellen Nutzens vorgeschlagener Projekte wird ihr Effekt auf das gesamte Ökosystem berücksichtigt.

INCOs Aktivitäten decken zahlreiche Gebiete ab, darunter Küstenmanagement, nachhaltiger Tourismus und Freizeit, Forstwirtschaft, Erhaltung, Beweidung sowie Landmanagement-methoden. Das A und O aller Arbeiten ist ökologische Nachhaltigkeit, zudem sollen die Projekte der lokalen Bevölkerung und so letztlich dem gesamten Mittelmeerraum Nutzen bringen. Eine Reihe von Projekten beschäftigen sich auch mit der gebauten Umwelt; dabei geht es um die Erhaltung und Pflege wichtiger Baudenkmäler sowie Forschungen zur Verhütung von Erdbebenschäden.

Bodennutzung ein für alle Mal ändern

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Das Land im westlichen Mittelmeerraum, durch Forstwirtschaft und Beweidung zunehmend bedrängt, ist heute mit Problemen wie Bodenverschlechterung und Wassermangel konfrontiert. Das Projekt Medchange untersuchte die vom Menschen (und den vorherrschenden natürlichen Bedingungen) verursachten Veränderungen in Marokko, Tunesien und der iberischen Halbinsel und beurteilte mögliche Zukunftstrends in der Bodennutzung. Die Ergebnisse sollen in Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung in ländlichen Gebieten einfließen und werden sich auch bei der Planung und Durchführung entsprechender Landmanagement-Methoden als nützlich erweisen.

 

Unter den Zweigen der Zedern

Eine Studie über Zedern in der Türkei, Marokko und dem Libanon wird zur kommerziell nachhaltigen Nutzung des Baums als Nahrungsmittel führen. Wissenschaftler haben verschiedene Zedern auf ihre biologische Vielfalt hin untersucht und Tests durchgeführt, um herauszufinden, welcher Typ sich am besten für die Produktion eignet. Der nächste Schritt besteht in der Entwicklung eines umweltfreundlichen Produktionssystems, das die natürliche Biodiversität von Produktionsgebieten schützen und bereichern kann. Durch Beratungen mit Nichtregierungsorganisationen, Ministerien und kommerziellen Interessengruppen wird sozialen und biologischen Erwägungen Rechnung getragen.

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Sicherung der internationalen stellung der gemeinschaftsforschung