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Eine wertvolle, gemeinsam genutzte Ressource

Der Mittelmeerraum steht am Scheideweg alter und moderner Kulturen aus Afrika, dem Osten und dem Westen, die alle durch dieses Binnenmeer miteinander verknüpft sind. Obwohl die Tourismusindustrie, gestützt auf den kulturellen Reichtum und die Schönheit der Natur dieser Region, das sozioökonomische Wachstum vorantreibt, sind die Mittelmeerländer heute mit Problemen sozioökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit konfrontiert, die sowohl durch menschliche Einflüsse als auch durch natürliche Faktoren ausgelöst wurden.

Dazu gehören demographische, weit in die Geschichte zurückgehende institutionelle Regelungen, die den aktuellen Entwicklungen teils nicht mehr gerecht werden, geringe Niederschläge und die Übernutzung der natürlichen Ressourcen. Die Süßwasserbestände schwinden, das zunehmend trockene Klima beeinträchtigt die landwirtschaftliche Produktion, die wiederum zur Belastung der Umwelt beiträgt.

Die Euro-Mittelmeer-Partnerschaft wurde auf der Konferenz von Barcelona im Jahr 1995 formalisiert; ihr Schwerpunkt sind gemeinsame Antworten auf gemeinsame Herausforderungen. Der Barcelona-Prozess baut auf den 1992 vom Erdgipfel in Rio festgelegten Nachhaltigkeitsprinzipien auf und schafft einen Rahmen für soziale, wirtschaftliche, finanzielle und wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten und einer Reihe von Partnerländern aus dem Mittelmeerraum: Ägypten, Algerien, Jordanien, Libanon, Marokko, Die Westbank und der Gaza Streifen, Syrien, Tunesien und die Türkei. Das Meer und seine Küstengebiete wollen gehegt und gepflegt werden; darüber hinaus kommt es darauf an, Lösungen zu finden, die gewährleisten, dass die gemeinsamen Ressourcen nicht erschöpft werden.

Die Internationale Forschungszusammenarbeit im Mittelmeer (INCO-MED) nutzt Gelegenheiten, qualifizierte und zweckmäßige wissenschaftliche Kenntnisse in wissenschaftliche und technologische Partnerschaften einzubringen, die in Synergie mit anderen, durch den Barcelona-Prozess mobilisierten Kooperationsinstrumenten arbeiten. Derzeit nimmt es sich fünf strategische Bereiche vor: Management der knappen Wasserressourcen, soziale und wirtschaftliche Modernisierung, Erhalt und Pflege des Kulturerbes, öffentliches Gesundheitswesen und regionale ökologische Nachhaltigkeit.

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