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Für eine gesunde Zukunft

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Viele Entwicklungsländer haben mit Problemen zu kämpfen, die durch zahlreiche endemische Krankheiten und eine schlechte Infrastruktur der Gesundheitssysteme verursacht werden. Diese führen - verglichen mit anderen Teilen der Welt - zu hohen Sterblichkeitsraten für Kinder und Erwachsene, und beeinträchtigen in hohem Maße die Lebensqualität für alle.

Das Fünfte Rahmenprogramm der Europäischen Union arbeitete auf verschiedenen Ebenen daran, die Gesundheit der Bevölkerung durch gezielte Forschungsprojekte zu verbessern. Dabei ging es um ganz verschiedene Themen: Forschung über Gesundheitspolitik, Entwicklung von Arzneimitteln, Impfstoffen und Diagnoseprodukten sowie biologische, klinische und epidemiologische Aspekte beim Krankheitsmanagement.

In früheren Programmen konzentrierte sich INCOs Gesundheitsforschung auf den Kampf gegen klassische Tropenkrankheiten, und noch immer werden in diesem Bereich wichtige Arbeiten durchgeführt. In den letzten Jahren hat es seine Rolle jedoch ausgedehnt. Es umfasst nun auch einen globaleren Ansatz zu Gesundheitsfragen. Heute werden auch soziale und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt, etwa die Armut, und viele Projekte erforschen Gesundheitssysteme und gesundheitspolitische Maßnahmen. Das konzertierte Vorgehen der Europäischen Union im Hinblick auf Malaria, Tuberkulose und Aids/HIV spiegelt sich auch in den mit INCOs Arbeitsprioritäten und Ausschreibungen verbundenen begleitenden Maßnahmen wider.

Gesundheitsreformen vorantreiben

Forschung über gesundheitspolitische Maßnahmen in China führen zu besseren Gesundheitsdiensten für die Bevölkerung. Die Projektpartner - einschließlich Studienbeiträge aus Schweden, Deutschland und dem Vereinigten Königreich - analysierten, wie sich die veränderte Finanzierung des Gesundheitswesens auf städtische Gesundheitsdienste in den chinesischen Städten Nantong und Zibo ausgewirkt hat. Die Forscher untersuchten die demographische Entwicklung, sozioökonomische Einflüsse sowie epidemiologische und finanzielle Aspekte. Die Ergebnisse werden von den Leitern chinesischer Gesundheitsdienste berücksichtigt, da sie dazu beitragen, die lokalen Dienste zum Nutzen aller Gesellschaftsschichten zu verbessern.

 

Kampf gegen Parasitenkrankheiten

Schistosomiasis - oder Bilharziose - ist eine Parasitenkrankheit, von der rund 200 Millionen Menschen in tropischen und subtropischen Ländern betroffen sind. Sie lässt sich praktisch nur mit einem Medikament namens Praziquantel behandeln.
Sechs europäische und neun afrikanische Wissenschafts- und Medizinorganisationen erhielten von INCO Fördermittel, um verschiedene Fragen im Zusammenhang mit der Anwendung des Medikaments und der Resistenz der Erreger gegen selbiges zu untersuchen. In Afrika wurden Referenzzentren eingerichtet, deren Mitarbeiter für die Beobachtung der Medikamentenresistenz geschult sind. Die breite Palette der gesammelten Daten - von Dosierungen bis zu Nebenwirkungen - hilft den nationalen Gesundheitsbehörden, Praziquantel wirkungsvoller und effizienter einzusetzen.

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Sicherung der internationalen stellung der gemeinschaftsforschung