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 Die Entwicklungsländer > Nachhaltige Umwelt zum Nutzen aller
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Nachhaltige Umwelt zum Nutzen aller

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Die Entwicklungsländer suchen nach Strategien, mit denen sich die vielfältigen Funktionen des Ökosystems wiederherstellen und wahren lassen und die ihnen gleichzeitig erlauben, das Verlangen ihrer Bevölkerung nach sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung zu erfüllen. In seinen Umweltprojekten - Agrar-Forstwirtschaft, Begrünen von Wüsten, neue Wege zum Schutz und zur Nutzung von Wasserressourcen - fördert internationale Forschungszusammenarbeit mit Entwicklungsländern (INCO-DEV) fördert solche nachhaltigen Gewinne.

In vielen Entwicklungsländern machen Naturressourcen immer noch einen erheblichen Teil des Inlandsprodukts aus, werden aber häufig aus kurzfristigen Interessen übernutzt. Dadurch entstehen Probleme wie etwa Entwaldung, was wiederum dazu führt, dass Wasser in Flussbecken abfließt und Überschwemmungen verursacht, die die wirtschaftliche Infrastruktur und die Umwelt zerstören und der Bevölkerung viel Leid bringen. INCOs Beitrag besteht darin, Wissenschaftler aus Entwicklungsländern mit europäischen Kollegen zusammenzubringen und ihnen zu ermöglichen, solche verknüpften Probleme zu lösen und durch den "ganzheitlichen" Ansatz, den die nachhaltige Nutzung von Ökosystemen verlangt, Fortschritte zu erreichen. Wissenschaftler, die in Forschungsteams an spezifischen Projekten mitwirken, können zur Inangriffnahme sowohl lokaler als auch globaler Probleme einen breiten Fächer von Kompetenzen aus allen Regionen mobilisieren. Diese reichen von Kenntnissen über die klimatischen Auswirkungen auf Umweltprobleme und dem Zugang zu technologischer Innovation bis zu eher lokalem Wissen hinsichtlich der sozialen und kulturellen Bedingungen für die Anwendung derartiger Kenntnisse.

Sorge um Tropenwälder

Neue Wege zur Beurteilung der Holzernte in Tropenwäldern gehören zum gängigen Repertoire eines INCO-Projekts mit Wissenschaftlern in vier südostasiatischen Ländern.Dank der Entwicklung von Fernerkundungstechniken und Forschung vor Ort können Thailand, Malaysia, Vietnam und Indonesien ihre Entscheidungen über den Bedarf an Holzproduktion nun auf bessere Kenntnisse hinsichtlich der Folgen für die nachhaltige Entwicklung - etwa Bodenverschlechterung, Waldsanierung sowie Boden- und Wasserwirtschaft - stützen.

 

Die Schätze des Meeres bewahren

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FishBase ist eine elek-tronische Enzyklopädie mit detaillierten biologischen Informationen über 25 000 Fischarten in der ganzen Welt. Sie wurde im Laufe der letzten 10 Jahre in Zusammenarbeit zwischen Entwicklungsexperten und Wissenschaftlern aufgebaut und ist mittlerweile das meistgenutzte öffentliche Informationssystem über die biologische Vielfalt der Fische (http://www.fishbase.org/). In Verbindung mit aus der INCO-Forschung hervorgegangener Ökosystem-Modellierung (http://www.ecopath.org/) erlauben solche Systeme den Benutzern, Abnahmen in der Zahl von Fischarten zu erkennen, die Funktionsweise der Nahrungsnetze im Meer darzustellen und alternative Strategien zur Nutzung oder Wiederherstellung zu erkunden. Die Mitarbeiter kommen aus aller Welt.

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Sicherung der internationalen stellung der gemeinschaftsforschung