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Nachhaltige Entwicklung - der Schlüssel zum Wohlstand

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Seit 1983 bietet die Europäische Union Entwicklungsländern ein Programm zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit an. Der Schwerpunkt lag ursprünglich auf Landwirtschaft, Gesundheit und Umwelt - Themen, die für alle Entwicklungsländer von höchster Bedeutung sind -, hat sich aber nun auf nachhaltige, unschädliche Lösungen verlagert. Die Programmstruktur hat sich im Laufe der Jahre ebenfalls verändert, gefragt ist heute ein eher multidisziplinärer Ansatz, mit einer intensiveren Beteiligung von Wissenschaftlern aus den Entwicklungsländern und einer verstärkten Einbeziehung sozialer und wirtschaftlicher Faktoren.

Das aktuelle Programm INCO-DEV zielt insbesondere auf globale Entwicklung ab: Es geht darum, die Desertifikation zu bremsen, Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten, die Belastungen von Boden und Wasser durch die Lebensmittelerzeugung zu reduzieren und Gesundheitsversorgung für alle zu fördern. Die Forschungsprioritäten umfassen Maßnahmen für nachhaltige Entwicklung, Forschung in der globalen Wissensgesellschaft sowie nachhaltige Siedlungsmuster - insbesondere mit Blick auf Wechselwirkungen zwischen ländlichen und städtischen Räumen. Weitere spezifische Themen sind sicheres Wasser für alle, Schutz von Vegetation und Wasserläufen und Bekämpfung schwerer Infektionskrankheiten (z. B. Malaria, Tuberkulose und Aids).

Die aufeinanderfolgenden Programme, an denen Tausende von Teams teilnahmen, haben Wissenschaftler veranlasst, innerhalb und zwischen Kontinenten Netzwerke aufzubauen und so ihre Zusammenarbeit auf eine permanente Grundlage zu stellen. Die Ergebnisse für die Entwicklungsländer waren greifbar. Sie haben darüber hinaus der Gemeinschaftsforschung einen Mehrwert verliehen, während die europäische Forschung in den Entwicklungsländern bekannter und zugänglicher geworden ist.

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Sicherung der internationalen stellung der gemeinschaftsforschung