Der europäische Forschungsraum - Sechstes Rahmenprogramm
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Zurück zur Homepage - Datum: 20-09-2002

Sechstes Rahmenprogramm

Graphical elementDas Forschungsrahmenprogramm, ein neues Instrument zur Bündelung der Kräfte

Das neue, mit erhöhten Mitteln ausgestattete Rahmenprogramm 2002-2006 ist auf den EFR abgestimmt und wird maßgeblich zu seiner Verwirklichung beitragen.

Während des Jahres 2001 fanden zwischen der Europäischen Kommission, dem Ministerrat und dem Europäischen Parlament umfassende Beratungen über die Vorbereitung des Sechsten Rahmenprogramms der Europäischen Union statt. Dabei ging es darum, dieses wichtige Instrument der gemeinschaftlichen Forschungspolitik auf den EFR abzustimmen. Die Struktur des neuen, mit Haushaltsmitteln in Höhe von 17,5 Milliarden Euro ausgestatteten Programms, in dem bestimmte klassische Aktionen der früheren Rahmenprogramme (insbesondere die aktive Mitwirkung von KMU) weitergeführt werden, ist rund um drei große Aktionsbereiche gegliedert: Bündelung der Gemeinschaftsforschung, Strukturierung des Europäischen Forschungsraums und Stärkung der Grundpfeiler.

Neue Instrumente des EFR

Die Fördermittel, die die Europäische Union für Forschungstätigkeiten bereitstellt – für diesen wichtigsten Teilbereich ist ein Haushalt von knapp 13 Milliarden Euro vorgesehen –, werden sich vor allem auf die sieben festgelegten vorrangigen Forschungsbereiche konzentrieren. In diesem Sechsten Rahmenprogramm wurden zur Vergabe gemeinschaftlicher Fördermittel drei neue Interventionsinstrumente eingeführt, die auf die Bündelung der europäischen Forschungstätigkeiten ausgerichtet sind:

  • Unterstützung beim Aufbau von Exzellenznetzen in verschiedenen Ländern – in Universitäten, Forschungszentren oder -organisationen sowie in Unternehmen –, mit dem Ziel, die zu bestimmten Themen durchgeführten Forschungsarbeiten auf mittlere oder lange Sicht zu bündeln;
  • Förderung integrierter Projekte, an denen eine kritische Masse wissenschaftlicher und industrieller Partner mitwirken und die auf signifikante Anwendungen in Verbindung mit Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen ausgerichtet sind;
  • Teilnahme der Europäischen Union an speziellen wissenschaftlichen und technologischen Kooperationsprogrammen, die gemeinsam von mehreren Regierungen oder nationalen Forschungsorganisationen durchgeführt werden(1).

Im übrigen umfasst das Sechste Rahmenprogramm verschiedene Aktionslinien, die verstärkt oder neu eingeführt wurden und die Förderung der Mobilität und Ausbildung von Forschern bzw. die Unterstützung für die Entwicklung und Schaffung europäischer Wissenschafts- und Technologie-Infrastrukturen betreffen. Ein wesentlicher Teil wird auch der Ermittlung der künftigen Prioritäten der Wissenschafts- und Technologiepolitik der Europäischen Union gewidmet. Und für Tätigkeiten zur Koordinierung und gegenseitigen öffnung der nationalen Programme sind ebenfalls beachtliche Mittel vorgesehen.

(1) Gemäß Artikel 169 des Vertrags der Europäischen Union.

Pdf Schematischer überblick über das Sechste Rahmenprogramm (PDF-Datei : 513Kb)

 

 

 

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