Zweck
EU-Regionalpolitik ist Investitionspolitik, die die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Wettbewerbsfähigkeit und das Wirtschaftswachstum fördert, die Lebensqualität verbessert und eine nachhaltige Entwicklung unterstützt. Mit diesen Investitionen wird ein Beitrag zur Umsetzung der Strategie Europa 2020 geleistet.
Regionalpolitik ist auch Ausdruck der Solidarität der EU mit weniger entwickelten Ländern und Regionen, da die Fördermittel vor allem in die Bereiche und Sektoren fließen, wo sie am dringendsten benötigt werden.
Ziel ist es, die nach wie vor bestehenden großen wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Unterschiede zwischen Europas Regionen zu verringern. Würde nichts gegen diese Unterschiede getan, hätte dies negative Folgen für die Eckpfeiler der EU, insbesondere für den Binnenmarkt und den Euro.
Im Zeitraum 2007–2013 investiert die EU insgesamt 347 Milliarden Euro in Europas Regionen.
Mit diesen Mitteln werden beispielsweise Verkehrs- und Internetanbindungen in abgelegenen Regionen verbessert sowie kleine und mittlere Unternehmen in benachteiligten Gebieten gefördert. Neben Investitionen in eine sauberere Umwelt und die Verbesserung der Bildungs- und Qualifikationsniveaus fließen weitere Gelder in Innovation, die Entwicklung neuer Produkte und Produktionsmethoden, Energieeffizienz und Klimaschutz.
Regionale Unterschiede innerhalb der EU-27
BIP pro Kopf (KKS), 2005
Index, EU-27 = 100
Quelle: Eurostat


