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Kohäsionspolitik der Zukunft

Die aktuellen regionalen Finanzierungsprogramme laufen bis zum Jahr 2013. Die Optionen für die Kohäsionspolitik nach dem Jahr 2014 werden bereits diskutiert. Diese Diskussion steht im breiteren Kontext des EU Haushalts und der Strategie Europa 2020.

Gesetzesvorschläge

Die Gesetzesvorschläge für die Kohäsionspolitik im Zeitraum 2014–2020 wurden am 6. Oktober 2011 von der Europäischen Kommission angenommen. Sie werden 2012–2013 vom Rat und vom Europäischen Parlament erörtert. Die neuen Verordnungen sollen 2014 in Kraft treten.

Dokumente :

Gemeinsamer Strategischen Rahmen

Nach den Vorschlägen zur Kohäsionspolitik vom 6. Oktober und um die Mitgliedstaaten bei der Vorbereitung auf den nächsten Programmzeitraum zu unterstützen, stellte die Kommission am 14. März 2012 den „Gemeinsamen Strategischen Rahmen“ (GSR) vor. Er soll dabei helfen, in den Mitgliedstaaten und ihren Regionen die strategische Richtung für den nächsten Finanzierungszeitraum von 2014 bis 2020 festzulegen. Mithilfe des GSR können verschiedene Fonds sehr viel besser kombiniert werden, sodass die Wirkung der EU-Investitionen maximiert wird. Nationale und regionale Behörden werden auf Basis dieses Rahmens ihre „Partnerschaftsvereinbarungen“ mit der Kommission ausarbeiten, in denen sie sich verpflichten, Europas Wachstums- und Beschäftigungsziele für 2020 zu erfüllen.

Read the comments on the Common Strategic Framework en

Pressemitteilung de en fr
Arbeitsdokument der Kommissionsdienststellen zum Gemeinsamen Strategischen Rahmen :

  • Part I de en fr bg cs da el es et fi hu it lt lv mt nl pl pt ro sk sl sv pdf de en fr bg cs da el es et fi hu it lt lv mt nl pl pt ro sk sl sv word
  • Part II de en fr bg cs da el es et fi hu it lt lv mt nl pl pt ro sk sl sv pdf de en fr bg cs da el es et fi hu it lt lv mt nl pl pt ro sk sl sv word

European Code of Conduct on Partnership

Partnership principle in the implementation of the CSF Funds – elements for a European Code of Conduct on Partnership (Staff Working Document) bg cs da de el en es et fi fr hu it lt lv mt nl pl pt ro sk sl sv pdf
Comments on the SDW on the European Code of Conduct on Partnership may be sent to the European Commission to the e-mail address empl-eccp@ec.europa.eu
Read the Comments on the European Code of Conduct on Partership

 

Programmierung 2014-2020

Stellungnahme der Kommission zur Entwicklung von Partnerschaftsvereinbarungen und Programmen

Mit diesen Stellungnahmen soll ein Rahmen für Gespräche zwischen der Kommission und den EU-Ländern über die im Herbst 2012 aufgenommenen Vorbereitungen der Partnerschaftsvereinbarungen und Programme geschaffen werden.

Based on the lessons learnt during the 2007-2013 programming period and the Commission's legislative proposals for 2014-2020 the Commission Services prepared during 2012 for each Member State a position paper on the development of Partnership Agreement and programmes for the period 2014-2020. The position papers were presented to the Member State authorities as Commission Services' views based on the Commission's legislative proposals, without prejudice to the final outcome of the negotiations on the legislative package. The position papers inform the Member States of the Commission Services' views on the main challenges and funding priorities at an early stage of programming for 2014-2020 and establish a framework for dialogue between the Commission Services and each Member State on preparation of the partnership agreement and programmes which will form the basis for delivery of the EU Structural and Investment Funds.

Austria Austria PDF en de

Belgium Belgium PDF en DE FL FR

Bulgaria Bulgaria PDF en bg

Croatia Croatia PDF en

Cyprus Cyprus PDF en el

Czech Republic Czech Republic PDF en cs

Danemark Danemark PDF en da

Estonia Estonia PDF en et

Finland Finland PDF en fi sv

France France PDF fr

Germany Germany PDF en de

Greece Greece PDF en el

Hungary Hungary PDF en hu

Ireland Ireland PDF en

Italy Italy PDF en it

Latvia Latvia PDF en lv

Lithuania Lithuania PDF en lt

Luxembourg Luxembourg PDF fr

Malta Malta PDF en mt

Nederland Nederland PDF en nl

Poland Poland PDF en pl

Portugal Portugal PDF en pt

Romania Romania PDF en ro

Slovakia Slovakia PDF en sk

Slovakia Slovenia PDF en sl

Spain Spain PDF en es

Sweden Sweden PDF en sv

United Kingdom United Kingdom PDF en

Reformoptionen

Der im November 2010 angenommene Fünfte Kohäsionsbericht hat Ideen zur Reform der Kohäsionspolitik vorgestellt, unter anderem z. B.:

  • Konzentration der Ressourcen auf einige wenige Prioritäten, die eng im Zusammenhang mit der Strategie Europa 2020 stehen
  • Definition klarer und messbarer Ziele
  • Stärkung der rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen
  • Konditionalität und Anreize
  • Erhöhung der Hebelwirkung von Investitionen
  • Finanzierungen aus dem privaten Sektor
  • Vereinfachung der Verwaltungsvorschriften
  • Konzentration auf die ärmsten Mitgliedstaaten und Regionen

Vorbereitung der Reform

Von November 2010 bis Januar 2011 fand eine öffentliche Konsultation zur Unterstützung der Entwicklung der künftigen Politik sowie zur Vorbereitung von Gesetzesvorschlägen statt. Vertreter von EU Institutionen, Mitgliedstaaten, Regionen, Wirtschafts und Sozialpartnern, NRO sowie Akademiker diskutierten im Januar 2010 im Rahmen des die Fünften Kohäsionsforums English Ausrichtung für die Zukunft.

Aus Bewertungen früherer Zeiträume regionaler Finanzierungsmaßnahmen lassen sich wichtige Erkenntnisse für die Zukunft der Politik ableiten. Es wurden Studien zur Zukunft der Kohäsionspolitik durchgeführt.

Seit 2009 finden Diskussionen mit Experten der Mitgliedstaaten und den relevanten Akteuren der Kommission und sonstiger EU-Institutionen statt. Insbesondere die Hochrangige Arbeitsgruppe zur zukünftigen Kohäsionspolitik en, eine 2009 ins Leben gerufene informelle Expertenplattform, unterstützte die Kommission bei der Entwicklung der künftigen Leitlinien der Kohäsionspolitik. Schließlich wurde 2010 eine spezielle Taskforce en eingerichtet, die verschiedene konkrete Fragen zu Einzelthemen der Kohäsionspolitik erörtern soll.

Darüber hinaus haben zahlreiche politische Programme und Berichte einen wesentlichen Beitrag zur Debatte geliefert:

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