Ex-post-Bewertung des EFRE – Ziel 1 und 2 (2000–2006)

Arbeitspaket 9: Die Entwicklung des ländlichen Raums

Im neunten Arbeitspaket werden die Rolle und die Auswirkungen des EFRE bei der Förderung ländlicher Gebiete in fünf Mitgliedstaaten und fünf Regionen bewertet.

Wichtigste Ergebnisse:

  • In den fünf untersuchten Mitgliedstaaten gingen 28 % der EFRE-Mittel für Ziel 1 und 24 % der Mittel für Ziel 2 in ländliche Gebiete (20 % bzw. 35 % in städtische Gebiete, der Rest in Übergangsgebiete). In Bezug auf die Pro-Kopf-Ausgaben lag der Schwerpunkt bei Ziel-1-Programmen auf den strukturschwächsten Regionen (ländliche und Übergangsgebiete).
  • Über den EFRE wurden Maßnahmen finanziert, die sowohl das endogene als auch das exogene Wachstum der Regionen förderten und so den verschiedenen Bedürfnissen der Regionen Rechnung trugen. Diese Flexibilität ermöglichte einen sektorübergreifenden Ansatz und dessen Anpassung an verschiedene Kontexte, u. a. auch an den Kontext der ländlichen Gebiete.
  • Der Schwerpunkt der EFRE-Förderung lag vorwiegend auf Verkehrs-, Telekommunikations- und Umweltinfrastruktur sowie der Unterstützung von Unternehmen und FuE. Weniger Fördermittel gingen in die Bereiche soziale Infrastrukturen, ländliche Initiativen und regionale Governance, sodass die Auswirkungen der EFRE-Förderung vor Ort weniger sichtbar waren als die anderer Fonds.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • Es gibt keine allgemein gültige Definition ländlicher Gebiete, die allen politischen Zwecken dienen könnte. Ob ein Gebiet als ländlich eingestuft werden kann, hängt vom Kontext und dem Zweck der Analyse ab.
  • Aus dem EFRE wurden Regionen mit strukturellen Schwächen unterstützt – unabhängig von ihrem ländlichen, intermediären oder städtischen Charakter.
  • Die Bereitstellung von Informationen in den Mitgliedstaaten und Regionen über EU-Fördermöglichkeiten und Verfahren auf regionaler Ebene ist von großer Bedeutung, wenn es darum geht, die Bevölkerung über EFRE-Maßnahmen und die Höhe der von der EU geleisteten Unterstützung zu informieren.

Gemeinsame Strategien, Instrumente und Strukturen für alle Fonds tragen dazu bei, dass Überschneidungen vermieden und die verschiedenen Fonds zur Förderung der ländlichen Entwicklung besser koordiniert werden.

  • Zusammenfassung pdf de en fr
  • Ausschreibung pdf en
  • Einführender Bericht pdf en
  • Abschlussbericht pdf en
  • Zwischenbericht
    • Band 1: Methodologiepdf en
    • Band 2: Nationale Fallstudienpdf en
  • Regionale Fallstudien
    • Pilot-Fallstudie: Andalusien, Spanien pdf en
    • Fallstudie: Südschweden pdf en
    • Fallstudie: Region Centre, Frankreich pdf en
    • Fallstudie: Region Świętokrzyskie, Polen pdf en
    • Fallstudie: Sachsen, Deutschland pdf en
  • Projekt-Fallstudien
    • Mini-Fallstudie: Guadalinfo, Spanien pdf en
    • Mini-Fallstudie: Flöha, Deutschland pdf en
    • Mini-Fallstudie: Ziel 2 Süden, Schweden pdf en
    • Mini-Fallstudie: Region Centre, Frankreich pdf en
    • Mini-Fallstudie: Region Świętokrzyskie, Polen pdf en

 

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