Ex post Bewertung INTERREG
Der Abschlussbericht der Ex post Bewertung der Gemeinschaftsinitiative Interreg III enthält die wichtigsten Ergebnisse sowie Empfehlungen für die aktuelle europäische territoriale Zusammenarbeit. Ferner dient er als Grundlage für die Diskussion über die künftige Kohäsionspolitik. Hauptziel der Bewertung war es, den Nachweis von Interregionalität und Zusammenarbeit zu erbringen. Hierfür wurde ein umfassender Überblick über alle 81 Programme gegeben, Belegmaterial gesammelt und eine eingehende Überprüfung einer Auswahl von 16 Programmen und 80 Projekten durchgeführt.
Die wichtigsten Ergebnisse zu Interreg III
- Die äußerst große Zahl der Aktivitäten zeigt, dass es bei Interreg um weitaus mehr ging als nur um die Möglichkeit, voneinander zu lernen, wie dies manchmal in der Literatur beschrieben wurde, obgleich dies natürlich auch wichtig war.
- Durch Sachinvestitionen konnten greifbare territoriale Ergebnisse erzielt werden, jedoch nur, wenn sie eine tatsächliche grenzübergreifende Komponente aufwiesen.
- Die so genannte „sanfte“ Zusammenarbeit zeigte gleichermaßen wichtige territoriale Auswirkungen, insbesondere wenn es dabei um die Entwicklung von gemeinsamen und dauerhaften Problemlösungskapazitäten ging.
- Durch 12 000 entlang der Grenzen neu eingerichtete Netzwerke und Strukturen der Zusammenarbeit sowie 63 000 geschlossene Abkommen oder Konventionen wurde die Zusammenarbeit gefördert und erleichtert.
Empfehlungen für die aktuelle europäische territoriale Zusammenarbeit
- Gewährleistung einer konsistenten Programmlogik: Was soll durch die Programme erreicht werden und wie lässt sich erkennen, ob sie erfolgreich waren?
- Förderung von Projekten mit strategischer Bedeutung: Wie können Programme sicher sein, dass Projekte auch zur Verwirklichung der Programmziele beitragen?
- Proaktive und laufende Interaktionen mit anderen Programmen im Bereich der territorialen Zusammenarbeit und Konvergenz, der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung
- Verbesserung von Monitoring und Bewertung der Programme
- Einrichtung voll integrierter Strukturen der Zusammenarbeit mit der EVTZ
- Vorbereitung gemeinsamer territorialer Strategien in den Programmbereichen für die Zukunft
Dokumente
- Abschlussbericht

- Zusammenfassender Bericht

- Lastenheft

- Erstbericht

- Erster Zwischenbericht – Erste Ergebnisse aus Literatur und Datenanalysen. Typologie der Programme
- Anhang
- „Anhang zu den Indikatoren für alle Interreg-III-Programme“

- Zweiter Zwischenbericht – Umfassende Analyse von 16 Programmen. Synthese-Bericht
- Umfassende Analysen: INTERREG IIIA Austria – Slovakia
- INTERREG III A Finland-Estonia
- INTERREG IIIA Priority South Programme (Latvia – Lithuania – Belarus)
- INTERREG IIIA Italy - Slovenia
- INTERREG IIIA Flanders - the Netherlands
- INTERREG IIIA ØRESUND (Denmark – Sweden)
- INTERREG III A KARELIA (Finland-Russia)
- INTERREG IIIA Alpenrhein – Bodensee - Hochrhein
- INTERREG IIIA PAMINA
- INTERREG IIIA Spain-Portugal
- INTERREG IIIA Ireland – Northern Ireland
- INTERREG IIIA Czech Republic - Poland
- INTERREG IIIB North West Europe
- Baltic Sea Region INTERREG III B Neighbourhood Programme
- INTERREG IIIB Western Mediterranean (MEDOCC)
- INTERREG IIIC WEST ZONE

- Beispiele für bewährte Praktiken (Mini-Fallstudien):INTERREG IIIA Austria – Slovakia
- INTERREG III A Finland-Estonia
- INTERREG IIIA Priority South Programme (Latvia – Lithuania – Belarus)
- INTERREG IIIA Italy - Slovenia
- INTERREG IIIA Flanders - the Netherlands
- INTERREG IIIA ØRESUND (Denmark – Sweden)
- INTERREG III A KARELIA (Finland-Russia)
- INTERREG IIIA Alpenrhein – Bodensee - Hochrhein
- INTERREG IIIA PAMINA
- INTERREG IIIA Spain-Portugal
- INTERREG IIIA Ireland – Northern Ireland
- INTERREG IIIA Czech Republic - Poland
- INTERREG IIIB North West Europe
- Baltic Sea Region INTERREG III B Neighbourhood Programme
- INTERREG IIIB Western Mediterranean (MEDOCC)
- INTERREG IIIC WEST ZONE

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