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  • Kommissar Hahn ruft die Menschen in Europa zur Mitgestaltung der künftigen EU-Städteagenda auf

    (22/07/2014)

    Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, bittet die Bürgerinnen und Bürger um ihre Meinung zu einer EU-Städteagenda: Wie sollte sie aussehen und wie sollte sie umgesetzt werden? Parallel zu einer gerade von der Europäischen Kommission vorgelegten Mitteilung fordert der Kommissar Stakeholder und Stadtbewohner zur umfassenden Mitwirkung an einer öffentlichen Konsultation auf. Anlass war der immer lauter werdende Ruf nach einer stärkeren Einbindung der Städte in die Gestaltung der EU-Politik und nach mehr Kohärenz bei der Handhabung städtepolitischer Herausforderungen durch die europäischen Institutionen.

    In ihrer Mitteilung „Die städtische Dimension der EU-Politikfelder“ beschreibt die Kommission die Situation von Städten in der gesamten EU und die Städtepolitik der Mitgliedstaaten ebenso wie die globale Dimension der Stadtentwicklung. Sie hebt hervor, dass eine EU-Städteagenda die übergeordneten Ziele der EU widerspiegeln sollte und auch die Politik der Mitgliedstaaten ergänzen muss.

    Kommissar Johannes Hahn, der für die EU-Regional- und -Stadtentwicklungspolitik zuständig ist, erklärte dazu: „Von Umweltverschmutzung bis Armut, von Arbeitslosigkeit bis Energie, wir können die Herausforderungen, vor denen Europa steht, nicht meistern und seine Ziele nicht verwirklichen, wenn wir diese Fragen in unseren Städten nicht lösen. Eine EU-Städteagenda muss dem Grundsatz der Subsidiarität genügen, aber dort wo wir die EU-Politik durch eine Stärkung der städtischen Dimension verbessern können, sollten wir das tun, ebenso wie wir den Städten Europas eine wichtigere Rolle als Partner der EU übertragen sollten. Die heute eingeleitete Konsultation ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.“

    Weitere Informationen:

    Pressemitteilung und Memo

    Die öffentliche Konsultation läuft bis 26. September 2014

    Mitteilung: Die städtische Dimension der EU-Politikfelder

    Twitter @EU_Regional @JHahnEU #eucities

  • Panorama 49 – Partnerschaften aufbauen

    (18/07/2014)

    Die Sommerausgabe des Panorama-Magazins enthält ein Update zum Fortschritt der Annahme der Partnerschaftsvereinbarungen und sieht sich die erste angenommene Vereinbarung – mit Dänemark – in einem Interview mit den Leitern der dänischen Verwaltungsbehörden im Detail an. Darüber hinaus blicken wir mit einem Überblick über den Fortschritt der 2004 beigetretenen Mitgliedstaaten und die Frage, wie sie von der Kohäsionspolitik profitieren, auf zehn Jahre EU-Erweiterung zurück.

    An anderer Stelle beschreiben wir die wichtigen neuen politischen Leitlinien und Instrumente zur Betrugsbekämpfung, werfen einen Blick hinter die Kulissen des Ausschusses der Regionen, der gerade sein 20-jähriges Bestehen feiert, sehen uns die Arbeit des Europäischen Meeres- und Fischereifonds bei der Unterstützung von Unternehmen und Gemeinden in Küstenregionen genau an und berichten vom diesjährigen World Urban Forum in Medellín, an dem auch Kommissar Hahn teilgenommen hat.

    Wie auch in den vorherigen Ausgaben beteiligen sich unsere Leser in der Rubrik „Mit eigenen Worten“ an der Debatte. Dort erklären Vertreter der Mitgliedstaaten, Regionen und aus Verbänden aus ganz Europa, wie sie über die Reform denken und welche Hoffnungen sie für den neuen Finanzierungszeitraum haben. Natürlich fehlen auch die üblichen Nachrichten und Projekte aus der ganzen EU nicht. Diese Ausgabe des Panorama-Magazins steht im Laufe des August in 23 Sprachen zur Verfügung.

    Panorama 49 – Partnerschaften aufbauen

  • Kommission startet öffentliche Konsultation zur neuen makroregionalen EU-Strategie für den Alpenraum

    (16/07/2014)

    Die Europäische Kommission hat heute eine öffentliche Konsultation zur jüngsten makroregionalen Strategie der EU eingeleitet, die im Jahr 2015 umgesetzt werden soll. Die EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) umfasst ein Gebiet mit rund 70 Millionen Menschen in 7 Ländern – 5 EU-Mitgliedstaaten (Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Slowenien) sowie Liechtenstein und die Schweiz – bzw. 48 Regionen.

    Mit der Aufforderung zur Stellungnahme sollen die Standpunkte der betroffenen Interessenträger ausgelotet und ihre Vorschläge zusammengetragen werden, damit die Strategie auf eine realistische Grundlage gestellt, geeignete Ziele festgesetzt und die tatsächlichen Bedürfnisse der Bewohner der Region berücksichtigt werden können.

    Schwerpunkte der Strategie werden folgende drei Maßnahmenbereiche sein:

    1. Verbesserung von Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und Kohäsion im Alpenraum
    2. Gute Erreichbarkeit und gute Verkehrsanbindungen für alle Bewohner des Alpenraumes
    3. Ökologische Nachhaltigkeit und Attraktivität des Alpenraumes

    Die Konsultation erfolgt online. Stellungnahmen können bis 15. Oktober 2014 eingereicht werden.

    Public Consultation – Have your say

    Makroregionale Strategien der EU

    Pressemitteilung

  • Verbesserung von Wirkung und Effizienz durch Synergien zwischen den europäischen Struktur- und Investitionsfonds und anderen Programmen in den Bereichen Forschung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit

    (11/07/2014)

    Die Wirkung von Investitionen in Forschung und Innovation (F&I) kann am besten durch ein besseres Zusammenspiel verschiedener EU-Fonds verbessert werden. Durch die Koordination verschiedener Formen der Unterstützung – zum Beispiel durch die Kombination der europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF), von Horizont 2020 und anderen F&I-Instrumenten der EU – tragen diese Verbindungen zur Schaffung von Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätzen und Wachstum in der EU bei. Dank eines solchen programmübergreifenden Ansatzes können F&I-Projekte leichter eine internationale Qualität erreichen, ganz besonders in den Bereichen, in denen die EU im globalen Wettbewerb steht.

    Damit diese Verbindungen Wirklichkeit werden können, müssen an der Umsetzung von ESIF-Programmen mit dem Schwerpunkt Forschung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit beteiligte nationale und regionale Behörden die Gelegenheit ergreifen und die Koordination und Zusammenarbeit zwischen Instrumenten wie Horizont 2020, COSME, Erasmus+, Creative Europe und der Fazilität „Connecting Europe“ sicherstellen. Dies verlangt nach gemeinsamen Anstrengungen auf EU-, nationaler und regionaler Ebene bei der Stärkung der Qualität der Programme, um bessere Ergebnisse und eine stärkere Wirkung der Investitionen zu erzielen.

    Die Europäische Kommission hat für politische Entscheidungsträger und durchführende Stellen Leitlinien zu Synergien zwischen verschiedenen EU-Programmen, die in Forschung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit investieren, inklusive möglicher Szenarien für die Anwendung in der Praxis veröffentlicht.

    Verbesserung von Wirkung und Effizienz durch Synergien zwischen den europäischen Struktur- und Investitionsfonds und anderen Programmen in den Bereichen Forschung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit

  • Wirtschaft am Tropf: Hat sich der Zustand gebessert?

    (04/07/2014)

    Im Verlauf des letzten Jahres hat sich das Euronews-Magazin „Real Economy“ angesehen, wie es in der europäischen Wirtschaft wirklich aussieht, und dabei das Bewusstsein und Wissen hinsichtlich dieser wesentlichen Fragen, die uns alle betreffen, gesteigert sowie sich gefragt, wie die EU-Regionalpolitik Europa in die richtige Richtung für Wachstum und neue Arbeitsplätze lenkt.

    Die Sendungen haben sich auf die wirtschaftlichen Probleme, die unseren Alltag in allen 28 Mitgliedstaaten beeinflussen, konzentriert und betont, wie wichtig die wirtschaftliche Gesundheit Europas ist und welchen Beitrag die Regionalpolitik dazu leistet, indem sie den EU-Mitgliedstaaten hilft, durch Investitionen den Weg aus der Krise zu finden. Die positive Wirkung der EU-Politik auf das alltägliche Leben der Bürger wurde ebenso gezeigt wie ihr wichtiger Beitrag zur europäischen Gesamtstrategie für die Erholung.

    Die letzte Ausgabe dieser Staffel blickt auf die behandelten Hauptthemen zurück, darunter die Notwendigkeit, in umweltfreundliches Wachstum, Forschung und Innovation zu investieren und die Wettbewerbsfähigkeit von KMU zu fördern – Schlüsselelemente der Reform der Regionalpolitik.

    Im Herbst kommt die Serie dann zurück.

    Wirtschaft am Tropf: Hat sich der Zustand gebessert?

    Sie finden sämtliche Folgen hier: http://de.euronews.com/programme/realeconomy/

  • EU-Donaustrategie: Jahresforum in Wien beschäftigt sich mit Schlüsselinitiativen zur Förderung von grünem und inklusivem Wachstum

    (26/06/2014)

    Der EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn trifft am 26./27. Juni in Wien mit hochrangigen Politikern und Vertretern der 14 Länder der europäischen Makroregion Donauraum zum dritten Jahresforum zusammen. Das gemeinsam von der Europäischen Kommission, der Republik Österreich und der Stadt Wien organisierte Forum wird vom österreichischen Außenminister Sebastian Kurz und vom Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien Michael Häupl eröffnet.

    Unter dem Motto „Wir wachsen zusammen – zusammen wachsen wir“ werden Minister sowie Vertreter von Zivilgesellschaft und Wirtschaft aus den 14 Donauländern diskutieren und entscheiden, wie die Region am besten vorangebracht werden kann. Im Fokus stehen insbesondere Wettbewerbsfähigkeit, soziale Inklusion und gute Führungsstrukturen, nachdem in einem kürzlich von der Europäischen Kommission vorgestellten Bericht mehr politische Führung für die EU-Makroregionen gefordert worden war. Auch Umweltschutz und Verjüngung der Flotte stehen oben auf der Tagesordnung.

    Entsprechend den Empfehlungen des Governance-Berichts treffen sich die Außenminister der Donauländer am Rande des Forums, um konkrete Regelungen für eine besser organisierte Führung der Strategie vorzuschlagen. Minister Peter Friedrich aus Baden-Württemberg – das das nächste Jahresforum ausrichten soll – wird dem Forum Bericht erstatten.

    Das Forum findet zu einem Zeitpunkt statt, zu dem auch Partnerschaftsvereinbarungen für die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds für 2014-2020 unterzeichnet werden. Die beteiligten Mitgliedstaaten müssen gewährleisten, dass die Donaustrategie fest in die Investitionspläne eingebettet ist und die geplanten Programme die Schwerpunkte der Donaustrategie in konkrete Ziele umsetzen.

    Weitere Informationen:

    Pressemitteilung

    Strategie der Europäischen Union für den Donauraum

    Drittes Jahresforum für die EU-Strategie für den Donauraum, Wien

    Bericht zur Governance makroregionaler Strategien (Mai 2014)

    Evaluierungsbericht zum Mehrwert makroregionaler Strategien

    Twitter: @EU_Regional @JHahnEU #EUSDR #Danube

  • Studie zu Personalkosten für die Verwaltung der Strukturfonds

    (24/06/2014)

    Eine im Auftrag der Kommission durchgeführte Studie hat verglichen, wie Mitgliedstaaten die technische Unterstützung zur Kofinanzierung von Kosten für Personal, das für die Verwaltung der EU-Strukturfonds verantwortlich ist, nutzen. Die Studie hat festgestellt, dass alle Mitgliedstaaten die Budgets der technischen Unterstützung zu diesem Zweck nutzen, auch wenn der Anteil des betroffenen Personals zwischen den Ländern unterschiedlich ist. Insgesamt arbeiten an der Umsetzung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Kohäsionsfonds in allen 28 Mitgliedstaaten 24 000 Menschen. Durchschnittlich verwaltet jeder von ihnen EU-Mittel in Höhe von rund 11 Mio. EUR.

    Studie: Kofinanzierung von Gehältern, Boni, Zusatzzahlungen aus den Strukturfonds im Zeitraum 2007-2013

    Infografik

  • Kommission nimmt „Partnerschaftsvereinbarungen“ für EU-Struktur- und Investitionsfonds im Zeitraum 2014-2020 mit Estland, Lettland, Litauen, der Slowakei und Zypern an

    (20/06/2014)

    Die Europäische Kommission hat die „Partnerschaftsvereinbarungen“ mit den baltischen Staaten (Lettland, Litauen und Estland) sowie Zypern und der Slowakei angenommen, in denen die Strategien für den optimalen Einsatz von europäischen Struktur- und Investitionsfonds zum Wohl der Regionen und Menschen dieser Länder festgelegt sind.

    Die heutigen Vereinbarungen ebnen den Weg für folgende Investitionen:

    • In Lettland: insgesamt 4,51 Mrd. EUR aus den Mitteln der Kohäsionspolitik im Zeitraum 2014-2020 (zu aktuellen Preisen, inklusive Mittel im Zuge der Europäischen territorialen Zusammenarbeit), 1,07 Mrd. EUR für die ländliche Entwicklung und fast 140 Mio. EUR zur Unterstützung von Fischerei und maritimen Angelegenheiten.
    • In Litauen: 6,82 Mrd. EUR im Rahmen der Kohäsionspolitik, 1,61 Mrd. EUR für ländliche Entwicklung und 63 Mio. EUR für Fischerei und maritime Angelegenheiten.
    • In Estland: 3,59 Mrd. EUR im Rahmen der Kohäsionspolitik, 726 Mio. EUR für ländliche Entwicklung und 101 Mio. EUR für Fischerei und maritime Angelegenheiten.
    • ·         In Zypern: 735,6 Mio. EUR im Rahmen der Kohäsionspolitik, 132,2 Mio. EUR für ländliche Entwicklung und 40 Mio. EUR für Fischerei und maritime Angelegenheiten.
    • In der Slowakei: 13,9 Mrd. EUR im Rahmen der Kohäsionspolitik, 1,5 Mrd. EUR für ländliche Entwicklung und 15,8 Mio. EUR für Fischerei und maritime Angelegenheiten.

    Die EU-Investitionen sind auf die individuellen und speziellen Entwicklungsbedürfnisse der 5 Mitgliedstaaten abgestimmt, haben aber insgesamt das Ziel, ihre wirtschaftliche Produktivität zu verbessern, die Ausgaben für Innovation und F&E zu steigern und zum Aufbau eines modernen, nachhaltigen und effizienten Verkehrssystems beizutragen. Darüber hinaus sollen eine ausgewogene territoriale Entwicklung und die Schaffung einer umweltfreundlichen und ressourceneffizienten Wirtschaft, die hochwertige Arbeitsplätze schafft und soziale Ausgrenzung bekämpft, erreicht werden. Die Investitionen sollen auch die Qualität des Bildungssystems verbessern, indem sie den Fachkräftemangel direkt angehen, sowie die Effektivität der öffentlichen Verwaltung verbessern.

    Weitere Informationen:

    Partnerschaftsvereinbarungen mit:

    ESIF – Partnerschaftsvereinbarungen

    Pressemitteilungen auf RAPID: ZypernEstland, Lettland und LitauenSlowakei

    Europäischer Sozialfonds

    Entwicklung des ländlichen Raums

    Fischerei und maritime Angelegenheiten

  • Alle an Bord für eine neue Makroregion Adria-Ionisches Meer: Kommission führt Länder näher zusammen

    (18/06/2014)

    Die Europäische Kommission hat heute offiziell eine neue EU-Strategie für die Region Adria-Ionisches Meer in Form einer Mitteilung und eines Aktionsplans vorgestellt, durch die die 70 Millionen Einwohner der Makroregion von der engeren Zusammenarbeit in Bereichen wie der Förderung der Meereswirtschaft, dem Schutz der Meeresumwelt, der Fertigstellung von Verkehrs- und Energienetzen und der Förderung eines nachhaltigen Fremdenverkehrs profitieren sollen.

    Die Strategie bietet auch eine wertvolle Gelegenheit für beitrittswillige Länder und Kandidatenländer der EU, gemeinsam mit EU-Mitgliedstaaten tätig zu werden, und trägt dadurch insbesondere zur Integration der westlichen Balkanstaaten in die Europäische Union bei.

    Es handelt sich hier um die erste makroregionale Strategie der EU mit einem so hohen Anteil an Nicht-EU-Ländern (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Serbien), die mit EU-Mitgliedstaaten (Kroatien, Griechenland, Italien und Slowenien) zusammenarbeiten. Im Zentrum der Strategie stehen die Chancen, die die Meereswirtschaft bietet – blaues Wachstum, Land- und Seeverkehr, Energieanbindung, Schutz der Umwelt und nachhaltiger Fremdenverkehr. Diese Branchen spielen eine entscheidende Rolle bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Ankurbelung des Wirtschaftswachstums in der Region. Ausgangspunkt hierfür ist die Meeresstrategie für das Adriatische und das Ionische Meer, die am 30. November 2012 von der Kommission verabschiedet und nun in die neue Strategie übernommen wurde.

    Weitere Informationen:

  • Kommission verweist auf Bedeutung von Reformen im Innovationsbereich für die weitere wirtschaftliche Erholung

    (16/06/2014)

    Im EU-Haushalt für den Zeitraum 2014-20 ist eine entscheidende Verlagerung auf Forschung und Innovation und andere wachstumsfördernde Ausgaben vorgesehen. So steigen die Ausgaben für das neue Forschungs- und Innovationsprogramm der EUI – „Horizont 2020“ - um 30 %. Zusätzlich dazu sollen über den neuen Europäischen Struktur- und Investitionsfonds 83 Mrd. EUR in Forschung und Innovation investiert werden.

    Die Europäische Kommission hat die wichtige Rolle von Investitionen und Reformen im Bereich Forschung und Innovation für die Konsolidierung der wirtschaftlichen Erholung in der Europäischen Union hervorgehoben und Vorschläge darüber vorgelegt, wie die Mitgliedstaaten in einer Zeit, in der viele Länder noch mit Haushaltszwängen zu kämpfen haben, die Mittel der öffentlichen Hand optimal einsetzen können. Verstärkte öffentliche Investitionen in Forschung und Innovation sind ein bewährtes Mittel zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums. Doch auch die Effizienz und Qualität dieser Investitionen sind von entscheidender Bedeutung, will Europa seine Spitzenposition in vielen wichtigen Wissen- und Technologiebereichen behaupten bzw. eine solche Spitzenposition erlangen. Die Kommission hat sich verpflichtet, die Mitgliedstaaten bei der Umsetzung auf ihren besonderen Bedarf zugeschnittener Reformen in Forschung und Innovation zu unterstützen, u. a. durch Bereitstellung von Weltklassedaten und Beispielen für bewährte Verfahren.

    Pressemitteilung

    MEMO

     

  • Halten Sie Ihre Kamera bereit – hier ist Ihre Chance, eine Kameraausrüstung im Wert von 1 000 EUR und eine Reise nach Brüssel zu gewinnen

    (12/06/2014)

    Diesen Sommer findet der jährliche Fotowettbewerb „Europa in meiner Region“ zum dritten Mal statt und auch diesmal will er wieder das Bewusstsein für Projekte stärken, die im Rahmen der EU-Regionalpolitik gefördert wurden.

    Wie immer wird der Wettbewerb über die Facebook-Seite der Europäischen Kommission durchgeführt.Start ist der 12. Juni; Beiträge werden bis Mittag am Montag, 25. August 2014, angenommen.Die 100 Bilder mit den meisten Stimmen sowie 50 „Wildcards“ (die nicht in der ersten Kategorie mit den meisten Stimmen enthalten sind) werden einer Jury aus drei Profis im Bereich Fotografie vorgelegt, die daraus 3 Gewinner auswählt.Die Preisübergabe an die Gewinner – eine Reise nach Brüssel und 1 000 EUR für eine digitale Kameraausrüstung – findet im Rahmen der OPEN DAYS 2014 im Oktober statt.

    Damit Ihr Beitrag von mehr Menschen gesehen und weitergeleitet wird, benutzen Sie den offiziellen Hashtag des Wettbewerbs, wann immer Sie auf Facebook oder Twitter über Ihren Beitrag berichten: #EUmyRegion.

    Die Facebook-App ist nur auf Englisch verfügbar.

  • Engeres Zusammenwachsen zur Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen: 5. Jahresforum der EU-Strategie für den Ostseeraum

    (02/06/2014)

    Um die Herausforderungen – von der Wettbewerbsfähigkeit bis hin zum Klimawandel, von der Energieversorgung bis hin zur Bildung – bewältigen zu können, verstärken die Ostsee-Anrainerstaaten im fünften Jahr der EU-Strategie für den Ostseeraum ihre Zusammenarbeit.

    Der EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, wird am Jahresforum der EU‑Ostseestrategie und dem 15. Gipfel des Ostsee-Entwicklungsforums (BDF) am 3.‑4. Juni in Turku, Finnland, teilnehmen. Daneben werden viele führende und hochrangige Politiker, Experten und Wirtschaftsführer anwesend sein

    Am Forum nehmen mehr als 1000 Vertreter der Privatwirtschaft, regionaler Unternehmen, der Zivilgesellschaft, Wissenschaftler und Medien aus dem Ostseeraum teil, auch aus Russland, Norwegen und Island. Unter dem Motto „Zusammenwachsen zu einem wohlhabenden, inklusiven und vernetzten Ostseeraum“ soll nach Wegen für eine noch bessere Zusammenarbeit in der Makroregion gesucht werden.

    Weitere Informationen:

    Pressemitteilung

    Forum-Programm

    EU-Strategie für den Ostseeraum

    Twitter: @EU_Regional@JHahnEU #EUSBSR

    Video: EU Strategy for the Baltic Sea Region - Cooperating together for our region (EU‑Strategie für den Ostseeraum – Zusammenarbeit für unsere Region)

    Makroregionalstrategien der EU

  • Neue Leitlinien für Bewertungspläne

    (27/05/2014)

    Über neue Leitlinien für Bewertungsspläne wurde am 15. Mai in einem gemeinsamen Treffen mit Mitgliedstaaten diskutiert, das von der DG EMPL (GD Beschäftigung) und GD REGIO organisiert wurde. Diese Leitlinien unterstützen Verwaltungsbehörden bei der Ausarbeitung des Bewertungsplans, der spätestens ein Jahr nach Annahme des Programms an den Monitoringausschuss übermittelt wird.  Bewertungen sind ein grundlegendes Element einer stärkeren Ergebnisorientierung dieser Politik. Der Bewertungsplan hilft den Verwaltungsbehörden, die Qualität der Bewertungen zu verbessern und die daraus gewonnenen Erkenntnisse für Programmplanung und Berichterstattung zu nutzen. Er wird außerdem bei der Erfüllung der neuen gesetzlichen Verpflichtung zur Beurteilung der Programmauswirkungen helfen.

    Leitliniendokument für Bewertungspläne

  • Europäische Kommission genehmigt „Partnerschafts­abkommen“ mit Griechenland über den Einsatz der Struktur- und Investitionsfonds für Wachstum und Beschäftigung 2014-2020

    (23/05/2014)

    Die Europäische Kommission hat mit Griechenland ein „Partnerschaftsabkommen“ abgeschlossen, in dem die Strategie für den optimalen Einsatz der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds in den griechischen Regionen und Städten im Zeitraum 2014-2020 festgelegt ist. Das heutige Abkommen ebnet Griechenland den Weg für die Rückkehr zu wirtschaftlichem Aufschwung, Wachstum und einer produktiven Wirtschaft. Es legt fest, wie insgesamt 15,52 Mrd. EUR (zu jeweiligen Preisen) an Mitteln aus dem Kohäsionsfonds und 4,2 Mrd. EUR für die Entwicklung des ländlichen Raums in die Realwirtschaft des Landes investiert werden sollen. Die Mittelzuweisung für Fischerei und Meerespolitik wird diesen Sommer abgeschlossen und veröffentlicht. Die Investitionen der EU sollen durch die Förderung von Innovationen, CO2-armer Wirtschaft sowie allgemeiner und beruflicher Bildung die Arbeitslosigkeit bekämpfen, gute dauerhafte Arbeitsplätze schaffen und das Wachstum anregen. Darüber hinaus sollen sie unternehmerische Initiative unterstützen, sozialer Ausgrenzung entgegenwirken und eine umweltfreundliche, ressourceneffiziente Wirtschaft fördern.

    Die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) sind im Einzelnen:

    • der Europäische Fonds für regionale Entwicklung

    • der Europäische Meeres- und Fischereifonds

    • der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums

    Johannes Hahn, der für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissar, erklärte zur Annahme des Abkommens: „ Griechenland hat heute einen Investitionsplan angenommen, der von vitaler Bedeutung ist und sicherstellt, dass das Land seinen Weg zu wirtschaftlichem Aufschwung und neuem Wachstum im kommenden Jahrzehnt fortsetzen kann. In diesem Partnerschaftsabkommen kommt sowohl die Verpflichtung der Europäischen Kommission als auch Griechenlands zum Ausdruck, das Beste aus den wertvollen EU-Fördermitteln zu machen und sicherzustellen, dass die griechische Wirtschaft wieder ins Gleis kommt. Unsere Finanzmittel werden strategisch eingesetzt, so dass im Einklang mit der neuen Kohäsionspolitik die Realwirtschaft, nachhaltiges Wachstum und Investitionen in die Menschen im Mittelpunkt stehen. Übergeordnetes Ziel ist hierbei jedoch nicht Schnelligkeit, sondern Qualität, und in den nächsten Monaten setzen wir alles daran, die bestmöglichen operationellen Programme für Investitionen aus den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds für den Zeitraum 2014-2020 auszuhandeln. Engagement ist auf beiden Seiten nötig, um die Erarbeitung hochwertiger Programme zu gewährleisten.“

    Kommissar Hahn fügte hinzu: Das heutige Abkommen legt den Grundstein für ein neues Wachstumsmodell in Griechenland, das dank EU-Investitionen möglich wird. Mit der Annahme des Partnerschaftsabkommens werden Griechenlands aktuelle Bemühungen, einen Ausweg aus der Krise zu finden, zum richtigen Zeitpunkt unterstützt. Es wurden wichtige strategische Entscheidungen getroffen, um in die Wettbewerbsfähigkeit und Innovation von KMU, die dauerhafte Schaffung von Arbeitsplätzen und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit durch Kapazitätsaufbau und die Entwicklung der Humanressourcen zu investieren. Ebenso wie der Umweltschutz, die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung und die Förderung von Struktur- und Verwaltungsreformen sowie der Auf- und Ausbau von Schlüsselinfrastrukturen gehört dies zu den wichtigsten strategischen Entscheidungen, die in der nahen Zukunft sichtbare Ergebnisse hervorbringen werden. Griechenland hat kluge Entscheidungen getroffen und seinen Investitionen entsprechende Prioritäten verliehen. Fremdenverkehr, Energieversorgung, Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie, die blaue Wirtschaft und Logistik werden die Hauptantriebskräfte für Wachstum und Beschäftigung darstellen, während Kultur, spezialisierte Gesundheitsdienstleistungen, Aquakultur, Arzneimittel, IKT, Abfallentsorgung, Handel und Güterverkehrs-dienstleistungen ebenso eine herausragende Rolle für Griechenlands künftiges Wachstumsmodell spielen werden."

    Weitere Informationen:

    Link zur den Partnerschaftsvereinbarung

    MEMO über Partnerschaftsabkommen und operationelle Programme

    Cohesion Policy and Greece (Kohäsionspolitik und Griechenland)

    www.ec.europa.eu/esif

  • Europäische Kommission billigt Partnerschaftsabkommen mit Polen über die Nutzung der EU-Struktur- und Investitionsfonds für Wachstum und Beschäftigung im Zeitraum 2014-2020

    (23/05/2014)

    Die Europäische Kommission hat ein Partnerschaftsabkommen mit Polen geschlossen, in dem die Strategie für einen optimalen Einsatz der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds in den polnischen Regionen und Städten und zugunsten der Menschen des Landes festgehalten ist. Das heutige Abkommen ebnet den Weg für die Bereitstellung von insgesamt 77,6 Mrd. EUR (aktuelle Preise einschließlich der Mittel für die europäische territoriale Zusammenarbeit) für kohäsionspolitische Maßnahmen; das ist der höchste Betrag, der für einen der 28 EU-Mitgliedstaaten zur Verfügung gestellt wird. Außerdem erhält Polen für die ländliche Entwicklung 8,6 Mrd. EUR, die in die Realwirtschaft des Landes fließen sollen.Die Mittelzuweisung für die Fischerei- und Meerespolitik wird diesen Sommer endgültig festgelegt und bekanntgegeben. Durch die Förderung von Innovationen sowie allgemeiner und beruflicher Bildung werden die EU-Investitionen die Wettbewerbsfähigkeit stärken, die Arbeitslosigkeit bekämpfen und das Wirtschaftswachstum vorantreiben. Darüber hinaus sollen sie Unternehmergeist unterstützen, sozialer Ausgrenzung entgegenwirken und eine umweltfreundliche, ressourceneffiziente Wirtschaft fördern.

    Die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) sind im Einzelnen:

    Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, erklärte zur heutigen Annahme des Abkommens: Wir haben heute einen wichtigen strategischen Investitionsplan angenommen, der Polen den Weg in Richtung Beschäftigung und Wachstum für die nächsten 10 Jahre aufzeigt.Dieses Partnerschaftsabkommen ist Ausdruck der Entschlossenheit der Europäischen Kommission und Polens, die EU-Mittel möglichst effizient zu nutzen und eine wesentliche Verbesserung der Wirtschaft Polens herbeizuführen. „Business as usual“ ist nicht mehr angezeigt.Die Nutzung der Finanzmittel im Zeitraum 2014-2020 erfolgt im Einklang mit der neuen Kohäsionspolitik nach strategischen Gesichtspunkten, wobei die Realwirtschaft, nachhaltiges Wachstum und Investitionen in die Menschen im Mittelpunkt stehen.“

    Des Weiteren meinte Kommissar Hahn: „Seit dem Beitritt Polens zur Europäischen Union vor 10 Jahren haben die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds die Entwicklungen im ganzen Land erheblich vorangetrieben und eine Schlüsselrolle bei der Gewährleistung von Wachstum in den Krisenjahren gespielt. Sie haben zur Schaffung von mehr als 43 000 neuen Arbeitsplätzen beigetragen. Über 3,2 Millionen Menschen profitieren von verbesserten öffentlichen Verkehrsmitteln, Hunderttausende haben nun sauberes Wasser, und es wurden fast 6000 km Straßen modernisiert oder gebaut, um das Verkehrsnetz des Landes zu verbessern. Im Zeitraum 2014-2020 werden die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds auf diesem Erfolg aufbauen. Die Investitionen im Rahmen der Kohäsionspolitik werden als wirkungsvoller Hebel für die Förderung von Forschung und Innovation, die Unterstützung der KMU und die Breitbandausdehnung auf alle Haushalte und Unternehmen dienen. Auf diese Weise wird die Wettbewerbsfähigkeit Polens angekurbelt und es werden zahlreiche hochwertige Arbeitsplätze geschaffen. Mit der neuen Ausrichtung der EU-Kohäsionspolitik auf die Förderung der Energieeffizienz und von erneuerbaren Energien wird der heute angenommene Plan Polen nicht nur dabei helfen, seine nationalen Wachstums- und Beschäftigungsziele zu erreichen, sondern er wird auch dazu beitragen, dass das Land seinen Klimaschutzverpflichtungen nachkommen kann. Die geplanten Maßnahmen für eine grundlegende Modernisierung der Stromnetze werden zudem zu einer geringeren Abhängigkeit führen. Einer der Investitionsschwerpunkte – Förderung nachhaltiger städtischer Verkehrssysteme und eines nachhaltigen Eisenbahnverkehrs – zielt auf die Vernetzung und Veränderung der polnischen Städte, eine höhere Lebensqualität und geringere Emissionen ab.“

    Alle Partnerschaftsabkommen liegen der Kommission mittlerweile vor. Ihre Annahme erfolgt nach Abschluss des Konsultationsprozesses.

    Weitere Informationen:

    Link zur den Partnerschaftsvereinbarung

    Zusammenfassung des Partnerschaftsabkommens: siehe Website der ESIF

    MEMO zu Partnerschaftsabkommen und operationellen Programmen

    Kohäsionspolitik in Polen

    Gemeinsame Agrarpolitik in Polen

  • Europäische Kommission billigt Partnerschaftsabkommen mit Deutschland über die Nutzung der EU-Struktur- und Investitionsfonds für Wachstum und Beschäftigung im Zeitraum 2014-2020

    (22/05/2014)

    Die Kommission hat heute eine „Partnerschaftsvereinbarung“ mit Deutschland angenommen, in der die Strategie für den optimalen Einsatz von europäischen Struktur- und Investitionsfonds in deutschen Regionen und Städten festgelegt ist. Dabei handelt es sich um einen strategischen Investitionsplan, um in Deutschland in den kommenden zehn Jahren wieder Arbeitsplätze zu schaffen und Wachstum zu generieren.

    Die heutige Vereinbarung legt die Grundlage für Investitionen in Deutschlands Realwirtschaft aus Kohäsionsmitteln in Höhe von 19,2 Mrd. EUR (aktuelle Preise) und Investitionen in die Entwicklung des ländlichen Raums in Höhe von 8,3 Mrd. EUR. Die Mittelzuweisung im Rahmen der Fischerei- und Meerespolitik wird diesen Sommer abgeschlossen und veröffentlicht

    Der Investitionsplan soll Deutschland bei der Bewältigung großer Herausforderungen, z. B. dem demographischen Wandel, unterstützen. Er soll außerdem zu Deutschlands Bemühungen beitragen, regionale Ungleichheiten innerhalb des Landes zu reduzieren, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und die regionale Innovationslücke zu schließen.

    Die Europäische Kommission hat eine Auswahl thematischer Ziele bereitgestellt, die den Mitgliedstaaten und Regionen dabei helfen sollen, die vereinbarten Wachstumsziele der Strategie Europa 2020 zu erreichen. Die Mitgliedstaaten entscheiden sich dann für ausgewählte Investitionsprioritäten, mit denen diese Ziele auf konkrete Maßnahmen im Hinblick auf die tatsächlichen Wachstumsbedürfnisse des Landes übertragen werden.

    Zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und des Wachstums hat Deutschland entschieden, einen Großteil der Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in den Ausbau seiner Forschungs- und Innovationskapazitäten, die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU und in die Unterstützung der Umstellung auf eine CO2-arme Wirtschaft zu investieren. Die zukünftigen EFRE-Investitionen werden hauptsächlich für Maßnahmen zur Steigerung des Einsatzes erneuerbarer Energiequellen, zur Unterstützung der Energiewende und zur Verbesserung der Energieeffizienz eingesetzt, damit Deutschland seine Ziele für ein umweltfreundliches Wachstum erreichen kann.

    Die Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) wird Deutschland vor allem in die Bekämpfung sozialer Ausgrenzung, Verbesserung der Bildungsergebnisse und Förderung hochwertiger Beschäftigung investieren. Mit den ESF-Mitteln kann Deutschland sich an den demografischen Wandel anpassen, der zu einem Fachkräftemangel in verschiedenen Branchen und Regionen geführt hat. Die Mittel sollen hauptsächlich für eine bessere Nutzung des Arbeitsmarktpotenzials, insbesondere hinsichtlich der Möglichkeiten für Frauen, für die Aus- und Weiterbildung der jungen Generation und für die Verbesserung der Situation benachteiligter Menschen eingesetzt werden.

    Die Umsetzung der Partnerschaftsvereinbarung erfolgt über 47 operationelle Programme aus den vier Fonds.

    Mittelzuweisung: 
    Für den Zeitraum 2014-2020 wurden Deutschland im Rahmen der Investitionen aus Kohäsionsmitteln ca. 19,2 Mrd. EUR (aktuelle Preise) zugewiesen:

    • 9,7 Mrd. EUR für?Übergangsregionen (Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen (außer Leipzig), Sachsen-Anhalt, Thüringen, Lüneburg)
    •  8,6 Mrd. EUR für entwickelte Regionen (Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen (außer Lüneburg), Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, Leipzig)
    • 0,9 Mrd. EUR für die Europäische Territoriale Zusammenarbeit.

    Zudem wird der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums weitere 8,3 Mrd. EUR investieren. Die Mittelzuweisung im Rahmen der Fischerei- und Meerespolitik wird im Sommer 2014 abgeschlossen und veröffentlicht.

    Weitere Informationen:

    Teil 1 (Kapitel 1-2) des Partnerschaftsabkommens mit Deutschland

    Teil 2 (Kapitel 3-4) des Partnerschaftsabkommens mit Deutschland

    Website der ESIF

    MEMO zu Partnerschaftsabkommen und operationellen Programmen

    Kohäsionspolitik in Deutschland

    Gemeinsame Agrarpolitik und Deutschland

  • Kommission stößt Diskussion zur Governance makroregionaler Strategien an

    (21/05/2014)

    Die Europäische Kommission hat heute einen Bericht zur Governance der makroregionalen Strategien der EU veröffentlicht. Seit die erste dieser Strategien, nämlich der für den Ostseeraum, 2009 angenommen wurde, hat diese Methode der Zusammenarbeit immer mehr an Fahrt aufgenommen und Unterstützung gewonnen. Gemeinsame Herausforderungen werden von einer Reihe von Ländern – sowohl EU- als auch Nicht-EU-Ländern – angegangen; sie arbeiten zusammen und bündeln ihre Ressourcen, um ein effektiveres und vernetzteres Vorgehen sicherzustellen.

    Der heutige Bericht zeigt jedoch, dass zwar die einzelnen Projekte und Initiativen im Ostsee- und Donauraum positive Ergebnisse bringen, aber mehr politische Führung und klarere Entscheidungsbefugnisse erforderlich sind, um auf dem bisher Erreichten aufzubauen.

    Der Bericht empfiehlt Änderungen, um die Wirkung, Ergebnisse und Nachhaltigkeit der bestehenden und insbesondere der zukünftigen Strategien (wie die Strategien für die Region Adria/Ionisches Meer und den Alpenraum, die von europäischen Ländern gefordert wurden und im Verlauf des Jahres verabschiedet werden sollten) zu verbessern. Davon betroffen sind insbesondere nationale und regionale Behörden, aber auch andere Interessengruppen, einschließlich der Europäischen Kommission selbst.

    Im nächsten Monat nimmt Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, am Forum über die EU-Strategie für den Ostseeraum (4.–5. Juni in Turku) und am Forum über die EU-Strategie für den Donauraum (26.-27. Juni in Wien) teil.Darüber hinaus verabschiedet die Kommission im Juni 2014 eine Mitteilung und einen Aktionsplan für die EU-Strategie für die Region Adria/Ionisches Meer (EUSAIR).

    Weitere Informationen

  • Neues regionales Arbeitspapier: Eine harmonisierte Definition von Städten und ländlichen Gebieten: der neue Grad der Verstädterung

    (21/05/2014)

    Dieses regionale Arbeitspapier erläutert den neuen Grad der Verstädterung. Es teilt lokale Gebietskörperschaften in eine neue Klassifikation ein: (1) Städte, (2) Kleinstädte und Vorstädte und (3) ländliche Gebiete. Eurostat nutzt diese Klassifikation bei der Ermittlung einer Vielzahl von Indikatoren, unter anderem für Armut, Beschäftigung, Bildungsabschlüsse und IKT-Nutzung. Im kohäsionspolitischen Zeitraum 2014-2020 wird sie für eine räumliche Ausgabenaufschlüsselung zum Einsatz kommen. Die Klassifikation basiert auf einem neuen Instrument: einem Bevölkerung-pro-Quadratkilometer-Raster. Dies verbessert die Genauigkeit, da jede Rasterzelle die gleiche Größe hat, während die Verwendung von Gebietskörperschaften je nach Region ganz unterschiedlich ist, was bei älteren Methodiken zu Verzerrungen geführt hat. Aufgrund dieser Verzerrungen ordnen ältere Methodiken Städte manchmal als ländliche Gebiete ein und umgekehrt.

  • Neue Länderinformationsblätter beschreiben im Detail Leistungen und zukünftige Pläne der Kohäsionspolitik

    (21/05/2014)

    Auf der Website der GD REGIO stehen ab sofort neue länderspezifische Informationsblätter zur Verfügung. Sie liefern die wichtigsten Informationen zu den Plänen der einzelnen Mitgliedstaaten für den Finanzierungszeitraum 2014-2020, einschließlich einer Auflistung der zugewiesenen kohäsionspolitischen Mittel und der Hauptinvestitionsprioritäten. Darüber hinaus sind die Informationsblätter ein aktueller Schnappschuss des bisher Erreichten und berichten über ausgewählte erfolgreiche Projekte aus dem Zeitraum 2007-2013.

    Alle Informationsblätter stehen auf der Website der GD REGIO im PDF-Format zum Download bereit. Jedes Blatt ist jeweils in Englisch und der/den Amtssprache/n des jeweiligen Mitgliedstaats verfügbar.

    Darüber hinaus steht in allen Sprachen ein allgemeines Informationsblatt zur Verfügung, das in Form von Fragen und Antworten über die Reform der Kohäsionspolitik im neuen Finanzierungszeitraum informiert. Es erklärt die Grundsätze der Politik und enthält Kontaktangaben, unter denen weitere Informationen angefordert oder eine Finanzierung beantragt werden kann.

  • Würdigung der europäischen territorialen Zusammenarbeit: Vier Grenzen, vier Probleme, vier Lösungen

    (16/05/2014)

    Die besonderen Herausforderungen, mit denen ein Drittel der in den europäischen Grenzregionen lebenden und arbeitenden EU-Bürgerinnen und -Bürger konfrontiert ist, stehen im Mittelpunkt einer Veranstaltung, auf der aufgezeigt werden soll, wie die EU-Regionalpolitik im Rahmen der europäischen territorialen Zusammenarbeit zur Problemlösung vor Ort beiträgt.

    Im Zeitraum 2007-2013 wurden sowohl in EU-Mitgliedstaaten als auch in Drittländern über 8000 Projekte der europäischen territorialen Zusammenarbeit (ETZ) in den europäischen Regionen unterstützt. Die meisten dieser Projekte waren auf die 60 EU-Binnengrenzen und die dort lebende Bevölkerung ausgerichtet. Auch wenn für die Projekte nur relativ bescheidene Mittel zur Verfügung standen, so konnten doch viele konkrete Ergebnisse erzielt werden: Durch den Abbau von Hindernissen konnten in den Bereichen Sicherheit, Verkehr, Bildung, Energie, Gesundheitswesen und Fortbildung Verbesserungen erzielt und generell mehr Arbeitsplätze geschaffen werden.

    Am 19. und 20. Mai findet in Brüssel die Jahrestagung der für die ETZ-Programme zuständigen Verwaltungsbehörden statt. Teilnehmen werden auch Einzelpersonen, die von vier grenzübergreifenden regionalen Vorzeigeprojekten profitiert haben und an diesen beteiligt waren. Aus verschiedenen Teilen der EU werden Ärzte, Polizisten, Handwerker und Studierende anreisen, um gemeinsam mit Vertretern der Grenzregionen, u. a. mit Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen, ihre Erfahrungen darüber auszutauschen, wie grenzübergreifende EU-Projekte dazu beigetragen haben, Problemen in Zusammenhang mit der Abwanderung von Fachkräften, Sicherheit, Gesundheit, Arbeitslosigkeit und mangelnder Berufsausbildung zu begegnen.

    Press

    Programm der Veranstaltung vom 19.-20. Mai

    Europäische territoriale Zusammenarbeit

    Beispiele grenzübergreifender Projekte

  • Jede Region hat das Potenzial, erfolgreich zu sein!

    (15/05/2014)

    „Jede einzelne Region hat das Potenzial, mit den Herausforderungen in Sachen Wettbewerb, denen sich Europa heute gegenübersieht, fertig zu werden.“ In seiner Rede auf dem European Business Summit in Brüssel hob Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, die entscheidende Rolle der europäischen Regionen für die Förderung des Wachstums und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit hervor. Jede Region hat Vorteile und Stärken, auf denen sie ihre Wettbewerbsfähigkeit erfolgreich aufbauen kann.

    Um dies in die Tat umzusetzen, ermutigt und unterstützt die europäische Kohäsionspolitik die Regionen bei der Entwicklung von Strategien zur Verwirklichung ihrer Ziele für Wachstum und Wohlstand, durch die die Herausforderungen von heute in die Chancen von morgen verwandelt werden. Durch die Bereitstellung der erforderlichen finanziellen Mittel helfen die Struktur- und Investitionsfonds der EU (ESI-Fonds) den Regionen, das Wachstum voranzutreiben, die Entwicklung zu stärken und Ungleichheiten zu reduzieren und so eine intelligente, integrative und nachhaltige Wirtschaft aufzubauen. Dank der stärkeren Betonung der Strategien für intelligente Spezialisierung sind die Regionen immer besser in der Lage, ihre Stärken zu erkennen und ihre Attraktivität zu erhöhen; so nutzen sie die Chance, das Beste aus ihren Wettbewerbsvorteilen herauszuholen.

    Nichtsdestotrotz müssen die europäischen Regionen ihre Bemühungen darauf konzentrieren, ihre Schwächen im Hinblick auf mangelnde Transparenz und den Verwaltungsaufwand zu überwinden. In der Tat können die Regionen nur durch eine bessere politische Steuerung und die Sicherstellung des effizienten Einsatzes der ESI-Fonds die größtmögliche Wirkung erzielen.

    Aus diesen Gründen werden die Europäische Kommission und alle 274 EU-Regionen weiterhin eng zusammenarbeiten, um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen.

    European Business Summit

  • Öffentliche Konsultation zur Strategie „Europa 2020“: eine wirksame Wachstumsstrategie für Europa nach der Krise

    (09/05/2014)

    Die Kommission hat eine öffentliche Konsultation zur Strategie „Europa 2020“, dem langfristigen Plan der EU für Wachstum und Beschäftigung, gestartet. Im Wege dieser Konsultation möchte sie bis zum 31. Oktober 2014 die Meinungen der Bürger und Interessengruppen zu dieser Strategie einholen.

    Die Konsultation soll es ermöglichen, Schlussfolgerungen aus den ersten vier Jahren der „Strategie 2020“ zu ziehen, und sicherstellen, dass die dort vorgegebenen Wachstums- und Beschäftigungsziele in Europa nach der Krise erreicht werden. Sie umfasst die Aspekte Umfang, Art, Instrumente, Verantwortlichkeit und Durchführung der Strategie und soll wichtigen Input für deren im Jahr 2015 vorgesehene Halbzeitbewertung liefern.

    In den vergangenen Jahren wurde viel unternommen, um die Mitgliedstaaten bei der Entwicklung ihrer nationalen Strategien zu unterstützen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Zwischenbilanz zu ziehen und darüber nachzudenken, was der Schwerpunkt in den kommenden Jahren sein sollte. Während die erste Halbzeit der Strategie abläuft, schüttelt Europa gerade die schlimmste Krise ab, der seine Wirtschaften je ausgesetzt waren. Zudem ist auf EU-Ebene angesichts des bevorstehenden Führungswechsels im Anschluss an die Europawahlen eine Standortbestimmung angebracht.

    Öffentliche Konsultation zur Strategie „Europa 2020“

  • Die Abwanderung hoch qualifizierter Arbeitskräfte umkehren: grünes Licht für Großprojekt für wissenschaftliches EU-Forschungszentrum in Ungarn

    (08/05/2014)

    Die Europäische Kommission hat heute die Summe von 111 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für den Bau des dritten Teils des hochmodernen paneuropäischen Laserforschungszentrums „Extreme Light Infrastructure“ (ELI) genehmigt.Das Projekt ist ein riesiger Schritt für Europas Forschungskapazitäten:Es wird Hunderte Wissenschaftler nach Ungarn locken und wertvolle Verbindungen zwischen Unternehmen und Wissenschaft knüpfen.

    Zu dem Projekt, das mit extrem kurzen Laserimpulsen (im Attosekundenbereich) arbeitet, gehört die Installation einer hochmodernen Technik nahe der Universität Szeged in Ungarn.Die ersten beiden Einrichtungen dieses bahnbrechenden europäischen Forschungskonsortiums werden derzeit in der Tschechischen Republik und in Rumänien errichtet und voraussichtlich Ende 2015 fertiggestellt.

    Das Forschungszentrum wird Ungarns Wettbewerbsvorteil stärken und es auf den Weg zu intelligentem Wachstum bringen und ihm helfen, seine europäischen F&E-Ziele zu erreichen.Das heute genehmigte Projekt trägt den Namen „Attosecond Light Pulse Source (ALPS) of the Extreme Light Infrastructure (ELI)“, ELI-ALPS.Es wird sich auf die Erzeugung und Nutzung extrem kurzer Laserpulse (im Attosekundenbereich) mit einer sehr hohen Wiederholungsrate konzentrieren.Diese enorm innovative Technik mit Anwendungsmöglichkeiten in Forschung und Entwicklung wird auch die Wirtschaft deutlich beeinflussen. Mögliche Anwendungsbereiche sind Biologie/Biophysik, Chemie, Materialwissenschaften, Energieforschung und Biomedizin.Bis 2020 werden 250 Wissenschaftler an dem Projekt beteiligt sein.

    Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, der die Entscheidung heute unterzeichnet hat, dazu: „Diese dritte Säule von ELI, dem paneuropäischen Laserforschungszentrum, entspricht ganz genau dem Hauptziel der europäischen Regionalpolitik, in Branchen mit einem großen Wachstumspotenzial wie Forschung und Entwicklung, zu investieren.Wir setzen sehr große Erwartungen in das ungarische ELI-ALPS-Projekt.Durch dieses Projekt hat Ungarn genau wie Rumänien und die Tschechische Republik die Chance, sich in der europäischen Forschungsgemeinde fest zu etablieren, hoch spezialisierte Arbeitskräfte im Land zu halten – und so ihre Abwanderung zu bekämpfen – neue Unternehmen in die Region zu locken und Ungarns jungen und etablierteren Wissenschaftlern neue und aufregende Möglichkeiten zu bieten.“

    Weitere Informationen

  • Kommission nimmt im Rahmen der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds die erste „Partnerschaftsvereinbarung“ mit Dänemark an

    (05/05/2014)

    Die Europäische Kommission hat die erste der 28 Partnerschaftsvereinbarungen angenommen, durch die in EU-Mitgliedstaaten und Regionen Strategien im Hinblick auf die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI) festgelegt werden. Die nun geschlossene Vereinbarung mit Dänemark ebnet den Weg für Investitionen im Rahmen der Kohäsionspolitik, der Meeres- und Fischereipolitik sowie der Entwicklung des ländlichen Raums. Die verabschiedete Strategie wird durch Innovationsförderung, eine CO2-arme Wirtschaft und Schulung und Bildung sowohl Wettbewerbsfähigkeit als auch Wachstum Aufwind verleihen. Mit den Investitionen werden außerdem das Unternehmertum unterstützt, soziale Ausgrenzung bekämpft und eine umweltfreundliche und ressourceneffiziente Wirtschaft angestrebt.

    Konkret zielt die Vereinbarung zwischen der Europäischen Kommission und Dänemark auf Folgendes ab:

    • Ankurbelung der nationalen und regionalen Wettbewerbsfähigkeit und der Schaffung von Arbeitsplätzen durch Investitionen und Geschäftsentwicklung; Förderung des Unternehmertums sowie der Sektoren Landwirtschaft, Fischerei und Aquakultur;
    • Verstärkung der Integration von Menschen am Rande des Arbeitsmarktes durch Aus-/Fortbildung für erhöhte Chancen auf einen Arbeitsplatz; und
    • Förderung des Umweltschutzes und der Ressourceneffizienz, womit auf dem Ruf Dänemarks als Vorreiter in Sachen umweltfreundliche Wirtschaft aufgebaut wird.

    Die Europäische Kommission hat eine Auswahl „thematischer Ziele“ bereitgestellt, die den Mitgliedstaaten und Regionen dabei helfen sollen, die vereinbarten Wachstumsziele der Strategie Europa 2020 zu erreichen. Die Mitgliedstaaten entscheiden sich dann für Investitionsprioritäten, mit denen diese Ziele auf konkrete Maßnahmen im Hinblick auf Wachstumsbedürfnisse und die Ausschöpfung des Wachstumspotenzials des jeweiligen Landes übertragen werden.

    Dänemark beispielsweise möchte Forschung und Innovation im Bereich der grünen Technologien fördern, um den Wandel hin zu einer CO2-armen Wirtschaft zu unterstützen. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass das Land noch ein gutes Stück davon entfernt ist, das Ziel einer Verringerung der Treibhausgasemissionen um 20 % zu erreichen, und dass mehr Anstrengungen vonnöten sind, um die Energieleistung der Gebäude zu verbessern und die Ressourceneffizienz in der Wirtschaft und in den stetig wachsenden städtischen Gebieten sicherzustellen.

    Ebenso wird Dänemark in Bildung und Berufsausbildung investieren, um die Kenntnisse und Fähigkeiten der Arbeitskräfte auszubauen und diese so in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Dies geschieht auch angesichts der Tatsache, dass die Entwicklung des Qualifikationsniveaus der Universitäten in Dänemark in den letzten fünf Jahren nicht mit der in den Nachbarländern mithalten kann.

    Außerdem sollen stärkere Verbindungen zwischen Wirtschaft, Forschungszentren und Universitäten geknüpft werden, um den Technologietransfer, das Networking und das Clustering zwischen dänischen Unternehmen zu optimieren.

    Bevor die Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet werden konnte, musste eine Reihe an Voraussetzungen gegeben sein. Dazu gehörten beispielsweise eine nationale Innovationsstrategie, die vollkommene Achtung der Gleichstellungsgesetze sowie eine nationale Risikobewertung zur Abschwächung des Klimawandels und zum Umweltschutz.

    Außerdem wird Dänemark 5 % der EFRE-Mittel auf nationaler Ebene in integrierte Maßnahmen für eine nachhaltige Stadtentwicklung investieren.

    Mittelzuweisung:

    Für den Zeitraum 2014-2020 wurden Dänemark im Rahmen der Investitionen aus Kohäsionsmitteln ca. 553,3 Mio. EUR (aktuelle Preise) zugewiesen:

    •  84 Mio. EUR für Übergangsregionen (Seeland).
    • 329,2 Mio. EUR für besser entwickelte Regionen (Nordjütland, Mitteljütland, Süddänemark, Hauptstadtregion und Bornholm).
    •  140,1 Mio. EUR für die Europäische Territoriale Zusammenarbeit.
    • Zudem wird der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums im Zeitraum 2014-2020 weitere 629 Mio. EUR in Dänemark investieren.
    • Die Mittelzuweisung im Rahmen der Fischerei- und Meerespolitik wird im Juni 2014 abgeschlossen und veröffentlicht.

    Weitere Informationen:

    ESIF – Partnerschaftsvereinbarungen

    Europäischer Sozialfonds

    Europäische ländliche Entwicklung

    EU-Fischerei- und Meerespolitik

    IP und Memo auf RAPID

  • 10 Jahre nach der historischen 5. EU-Erweiterung treibt die Regionalpolitik weiterhin das Wachstum in Mittel- und Osteuropa voran

    (01/05/2014)

    Am 1. Mai 2004 hieß die Europäische Union 10 neue Mitgliedstaaten willkommen: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik, Ungarn und Zypern. Dies war ein historischer Schritt, mit dem die EU von 15 auf 25 Mitgliedstaaten anwuchs und wiederum mit einem Schlag die Bevölkerung der Union enorm anstieg und der größte Handelsblock der Welt geschaffen wurde. Dies war ein bedeutender Moment, nicht nur aus Sicht der „neuen Länder“, sondern für die gesamte EU im Hinblick auf die kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Integration, und damit eines der bedeutendsten Ereignisse der jüngeren Vergangenheit.

    In den vergangenen 10 Jahren konnten die regionalen Volkswirtschaften dieser Neumitglieder enorm von der Kohäsionspolitik der EU profitieren. In der Tat wird davon ausgegangen, dass das Bruttoinlandsprodukt in den 12 neuen Mitgliedstaaten (einschließlich Bulgarien und Rumänien, die 2007 beigetreten sind) während der Umsetzung der aktuellen kohäsionspolitischen Programme (also zwischen 2007 und 2016) um jährlich 1,5 % wachsen wird. Aufgrund der langfristigen Auswirkungen auf die positiven wirtschaftsstrukturellen Veränderungen steigt diese Zahl nochmals deutlich auf ein BIP-Plus von 2,4 % pro Jahr zwischen 2007 und 2025 an.

    Mit den Investitionen aus der Kohäsionspolitik wurden in diesen Ländern innovative Unternehmen unterstützt und hochwertige nachhaltige Arbeitsplätze für die Zukunft geschaffen, sodass abgelegene Regionen mit Breitbandanschlüssen versorgt, die Abwanderung hoch qualifizierter Arbeitskräfte bekämpft und lebenswichtige Verkehrsverbindungen eingerichtet wurden, welche die regionale und nationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern.

    Darüber hinaus machen in der Mehrzahl dieser Mitgliedstaaten die Mittel aus der Kohäsionspolitik die Hauptquelle öffentlicher Investitionen – in manchen Fällen bis zu 90 % – aus. Insgesamt hat die Kohäsionspolitik der EU bereits über 117,5 Mrd. EUR in diese Mitgliedstaaten investiert.

    Um diesen besonderen Jahrestag zu feiern, organisieren die Vertretungen der Europäischen Kommission der Mitgliedstaaten in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern eine Reihe von Aktivitäten und Feierlichkeiten: Debatten, Konferenzen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Video-Testimonials, Fotowettbewerbe etc.

    Weitere Informationen:

    Vertretungen der Europäischen Kommission in den Mitgliedstaaten

    Informationsblätter zur Kohäsionspolitik in den Mitgliedstaaten

    Investitionen aus der Kohäsionspolitik in der EU nach 2004 beigetretene Mitgliedstaaten

    Zypern

    Tschechische Republik

    Estland

    Ungarn

    Lettland

    Litauen

    Malta

    Polen

    Slowakei

    Slowenien

  • Partnerschaftsvereinbarungen und operationelle Programme – Stand der Dinge

    (30/04/2014)

    Die Europäische Kommission analysiert nun die offiziellen Partnerschaftsvereinbarungen (PA), die von 28 Mitgliedstaaten eingereicht wurden, sowie die Entwürfe zu operationellen Programmen (OP) der Kohäsionspolitik aus 10 Ländern, in denen sie ihre Pläne für Investitionen aus den Struktur- und Investitionsfonds der EU im Programmplanungszeitraum 2014-2020 darlegen.

    Die PAs und OPs stammen aus folgenden Mitgliedstaaten:

    • Polska: PA 10.1. und alle 22 OPs eingereicht
    • France: PA 14.1. und 25 OP eingereicht
    • Latvija: PA 15.2. und das einzige OP eingereicht
    • Portugal: PA 4.2. eingereicht und alle 12 OP eingereicht
    • Lietuva: PA 4.1. und das einzige OP eingereicht
    • Slovensko: PA 14.2. eingereicht
    • Suomi:Finland PA 17.2. und 1 OP eingereicht
    • Deutschland: PA 26.2. und 5 OPs eingereicht
    • Eesti: PA 28.2. und das einzige OP eingereicht
    • Danmark: PA 4.3. und beide OPs eingereicht
    • Magyarország: PA 7.3.
    • Nederland: PA 10.3. und alle 5 OPs eingereicht
    • România: PA 1.4.
    • Malta: PA 1.4.
    • България/Bulgaria: PA 2.4.
    • Slovenija: PA 10.4.
    • Sverige: PA 17.4.
    • Κύπρος: PA 17.4.
    • Ceská republika: PA 17.4.
    • Österreich: PA 17.4.
    • United Kingdom: PA 17.4.
    • Ελλάδα: PA 17.4.
    • Italia: PA 22.4.
    • España: PA 22.4.
    • Hrvatska: PA 22.4.
    • Éire/Ireland: PA 22.4.
    • Belgien/Belgique/België: PA 23.4.
    • Luxembourg: PA 30.04.

    Darüber hinaus wurde ein OP im Rahmen der ETZ (Europäische territoriale Zusammenarbeit) (NL-DE) eingereicht.

    Die Kommission betont, dass ein strategischer Ansatz bei der Nutzung der Fonds unerlässlich und Qualität wichtiger als Geschwindigkeit ist.

    Die Kommission wird die Partnerschaftsvereinbarungen weiterhin gründlich analysieren und den Mitgliedstaaten ihre Einwände übermitteln.

    Die ersten Verabschiedungen sollen im Mai erfolgen, die letzten im Herbst.

  • 3. Jahresforum zur EU-Strategie für den Donauraum

    (30/04/2014)

    Die Europäische Kommission und die Stadt Wien organisieren in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres das 3. Jahresforum zur EU-Strategie für den Donauraum, das am 26. und 27. Juni im Wiener Rathaus stattfindet.Zu der wichtigsten Veranstaltung des Donauraums des Jahres werden über 700 Teilnehmer aus Öffentlichkeit, Zivilgesellschaft und Wirtschaft erwartet.

    Werfen Sie einen Blick auf den Program unter der Gesamtüberschrift „We grow together – together we grow – Empowered for a prosperous and inclusive Danube Region“ (Wir wachsen gemeinsam – gemeinsam wachsen wir – selbstbestimmt für einen wohlhabenden und integrativen Donauraum); der Schwerpunkt liegt auf wirtschaftlicher Verbesserung, sozialer Integration und einer verantwortungsvollen politischen Steuerung.

    Weitere Informationen:

  • Intelligente Spezialisierung und Europas Wachstumsstrategie

    (22/04/2014)

    Bei der intelligenten Spezialisierung handelt es sich um einen strategischen Ansatz für regionales intelligentes Wachstum und die regionale wirtschaftliche Entwicklung. Jede Region – starke und schwache, hochtechnologische und eher traditionelle – durchläuft einen Transformationsprozess, zu dem folgende Aspekte gehören:

    • Erarbeiten einer Wachstumsvision;
    • Identifizieren des Wettbewerbsvorteils
    • Setzen strategischer Prioritäten
    • Nutzen intelligenter politischer Ansätze und Maßnahmen

    Diese Strategien, die unter dem Namen „Forschungs- und Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung“ (RIS3) bekannt sind, sind im Zeitraum 2014-2020 unter den europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) die Basis für Investitionen im Bereich Forschung und Innovation.

    Diese Broschüre vermittelt einen kurzen Überblick darüber, wie diese Strategien und Prozesse entwickelt werden können, und informiert über die Ansichten führender Politiker auf EU-, nationaler oder regionaler Ebene hinsichtlich ihrer Bedeutung für das Stärken der Wettbewerbsfähigkeit und Anregen des Wachstums.

  • Schnellere, einfachere und effizientere Hilfe für von Katastrophen heimgesuchte Regionen Europas

    (17/04/2014)

    Das Europäische Parlament verabschiedet am heutigen Mittwoch voraussichtlich ein einfacheres und besseres System für die Solidarität und finanzielle Unterstützung bei Rettungs- und Wiederaufbaumaßnahmen von EU-Regionen, die von Naturkatastrophen heimgesucht werden.Auf einer Pressekonferenz in Straßburg beschrieb Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, die Änderungen am europäischen Solidaritätsfonds, auf die sich die Minister der EU bereits informell geeinigt haben, als „modernisiertes und vereinfachtes System, von dem ganz Europa profitiert“.Zu den Änderungen gehören eine längere Frist für die Beantragung von Hilfe (12 anstatt 10 Wochen), eine schnellere Reaktionszeit (es wird erwartet, dass die Erstattung nach durchschnittlich 6 anstatt 9 Monaten erfolgt), die Möglichkeit von Vorauszahlungen von bis zu 10 %, wenn wahrscheinlich ist, dass der Antrag genehmigt wird, und eindeutigere Kriterien für „regionale“ Katastrophen (eine Schadensgrenze von 1,5 % des Bruttoinlandsprodukts der Region), sodass die Kommission Anträge schneller prüfen kann.Seit 2002 wurde der Solidaritätsfonds der EU für Katastrophen in 23 Ländern in Anspruch genommen und hat über 3,5 Mrd. EUR ausgezahlt; die höchsten Beträge gingen an Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich, das Vereinigte Königreich und die Tschechische Republik.„Er ist ein Instrument wahrer Solidarität und steht allen offen“, erklärte Kommissar Hahn, der sich zuversichtlich zeigte, dass das Europäische Parlament seine Zustimmung erteilen würde.Vor diesem Hintergrund dankte er auch der Abgeordneten und Vorsitzenden des REGI-Ausschusses Danuta Hübner sowie Berichterstatterin Rosa Estarás Ferragut für die konstruktive Zusammenarbeit. 

    Weitere Informationen finden Sie auch im MEMO/14/306

  • Wie werden die EU-Gelder in Ihrem Land investiert?

    (16/04/2014)

    Die Seiten „EU-Gelder in meinem Land“ auf der Website der Generaldirektion für Finanzplanung und Haushalt präsentieren die wichtigsten Informationen zur Nutzung der EU-Mittel in allen 28 Mitgliedstaaten. Darüber hinaus heben sie eine Reihe von Projekten und Aktivitäten, die in den einzelnen Ländern finanziert werden, hervor.

    Die EU-Gelder fließen vor allem in große und ehrgeizige Projekte, welche die Mitgliedstaaten nicht allein finanzieren können. Diese Projekte befassen sich mit einer Reihe verschiedenster Bereiche, von Beschäftigung, Energie, Verkehr und Infrastruktur bis zu Forschung und Bildung, Umwelt, humanitärer Hilfe und vielen anderen Bereichen. Tausende Empfänger, wie Studenten, Forscher, Unternehmer, Wissenschaftler, Landwirte, NROs, Städte, Regionen und viele andere, erhalten finanzielle Unterstützung aus dem EU-Haushalt. Am wichtigsten ist jedoch, dass so Möglichkeiten geschaffen werden, die sich den Menschen ohne die finanzielle Unterstützung der EU niemals bieten würden.

    EU-Gelder in meinem Land

  • Barcelona wird mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung „Innovationshauptstadt“ (iCapital)

    (15/04/2014)

    Die Europäische Kommission hat in diesem Jahr Barcelona (Spanien) für den Einsatz neuer Technologien, um die Stadt den Bürgern näherzubringen, als europäische Innovationshauptstadt ausgezeichnet. Durch die Preisauszeichnung wird Barcelona zu einer „Innovationshauptstadt“ (iCapital), die zum Wohle der Bürger zu Innovation inspiriert und ermutigt und sie fördert. Das Preisgeld von 500 000 EUR fließt wiederum in den Ausbau und die Ausweitung von Barcelonas Anstrengungen im Bereich Innovation.

    Barcelona konnte sein innovatives Potenzial auch dank Projekten freisetzen, die vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wurden. Der EFRE hat unter dem operationellen Programm für Katalonien 2007-2013 im Bereich neue Technologien in Barcelona zwei erfolgreiche Projekte finanziert.

    Im ersten Projekt ging eine Investition von 3,3 Mio. EUR an „E-JUSTICIA.CAT“ für die Analyse, Konzeptionierung, Entwicklung und Einführung eines neuen Informationssystems. Dank des vom Justizministerium der Generalitat de Catalunya angestoßenen Projekts kann sich das Justizministerium online mit anderen Verwaltungseinheiten (Polizei, Krankenhäusern, Gefängnissen), Anwälten und Bürgern vernetzen. Dadurch können die Bürger online Informationen einholen oder ein einfaches Verfahren beantragen.

    Das zweite Projekt XALOC umfasst die Entwicklung einer IKT-Plattform, durch die freie Parkplätze gefunden und Fahrzeuge ausfindig gemacht werden können. Das Projekt ist das Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Privatunternehmen, Wissenschaftlern und Forschern.

    Mit dem Preis der europäischen Innovationshauptstadt („iCapital“) werden Städte ausgezeichnet, die sich umfassend darum bemühen, Innovation zu fördern und die Lebensqualität ihrer Bürger zu verbessern. Mit dem Preis erkennt die Europäische Kommission an, welche Rolle die Städte als Orte der Innovation, des Dialogs und des gemeinsamen Austauschs spielen.

    Preis der europäischen Innovationshauptstadt „iCapital“

    Innovationsunion: eine Initiative im Rahmen von Europa 2020

    Datenbank mit vom EFRE finanzierten Vorzeigeprojekten

  • Portugal auf dem Weg zurück zu Wachstum und Beschäftigung: Europäische Fonds und Programme unterstützen Portugals Wirtschaft

    (11/04/2014)

    Die Europäische Kommission veranstaltet heute in Portugal eine Konferenz zu den Zukunftsaussichten für Wachstum und Beschäftigung in dem Land und zur Bedeutung der europäischen Fonds und Programme für die Stärkung der portugiesischen Wirtschaft. Präsident José Manuel Barroso und der portugiesische Präsident Anibal Cavaco Silva eröffnen die Veranstaltung. Der portugiesische Premierminister Pedro Passos Coelho schließt die Konferenz schließlich ab.

    Weitere Teilnehmer an der Veranstaltung sind Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, Antonio Tajani, Vizepräsident und Kommissar für Industrie und Unternehmertum, Androulla Vassiliou, Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, Maria Damanaki, Kommissarin für maritime Angelegenheiten und Fischerei, László Andor, Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, und Dacian Cioloș, Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.

    Portugal hat seit seinem EU-Beitritt im Jahr 1986 im Rahmen der Kohäsionspolitik über 70 Mrd. EUR erhalten. Dadurch konnte das Land in Branchen investieren, die für das Wirtschaftswachstum in Portugal entscheidend waren. Im Zeitraum 2014-2020 wurden Portugal im Rahmen der Kohäsionspolitik rund 21,46 Mrd. EUR zugewiesen; diese werden in die weitere Steigerung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit, die Verbesserung des Unternehmertums, die Förderung von Innovation und den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit fließen.

    Die Veranstaltung findet heute Nachmittag um 14.00 Uhr im Großen Saal der Stiftung Calouste Gulbenkian in Lissabon statt. Die Teilnehmer können die Online-Diskussionen über den offiziellen Hashtag #PTCrescimento verfolgen.

    Konferenzprogramm

    EU-Kohäsionspolitik hilft Portugal, auf den Pfad des Wachstums zurückzufindenen pt

  • Den Einsatz von EU-Investitionen in Bulgarien schützen: Europäische Kommission, nationale Behörden und die Zivilgesellschaft tun sich zusammen

    (09/04/2014)

    Heute findet in Sofia ein Seminar zur Verbesserung der politischen Steuerung und Sicherstellung des sicheren Einsatzes der Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) der EU statt. Die Europäische Kommission führt die Veranstaltung gemeinsam mit den bulgarischen Behörden und der Organisation Transparency International Bulgarien durch. Auf dem Seminar werden Werkzeuge und Instrumente zur Unterstützung der Fondsverwaltung und konkrete Maßnahmen zum Ausbau der Verwaltungskapazität und zur Schulung von Verwaltungsangestellten vorgestellt, damit die Fonds erfolgreich eingesetzt werden können. Darüber hinaus konzentriert sich das Seminar auf Maßnahmen zur Verhinderung von Betrug und Korruption, welche die Bürger um den realen Nutzen der EU-Investitionen bringen.

    Im aktuellen Programmzeitraum 2014-2020 investiert die EU-Kohäsionspolitik 7,6 Mrd. EUR in die bulgarischen Regionen. Dies sind fast 70 % der gesamten nationalen öffentlichen Investitionen. Der neue Finanzierungszeitraum legt mehr Wert auf die Verbesserung der politischen Steuerung und der Kapazitäten für die Fondsverwaltung, wodurch die bestmögliche Wirkung erzielt werden soll. Die neuen Bestimmungen verlangen von den nationalen Behörden erstmals ausdrücklich die Einrichtung angemessener Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung, durch die mögliche Risikobereiche erkannt und angegangen werden. Dies ist von entscheidender Bedeutung, denn nach den jüngsten Eurobarometer- und Transparency-International-Umfragen glaubt die Mehrheit der bulgarischen Befragten (84 %), dass Korruption in ihrem Land weit verbreitet ist.

    Das Seminar gehört zu einer Reihe von Veranstaltungen, welche die Kommission organisiert, um die EU-Mitgliedstaaten dabei zu unterstützen, das Maximum aus den ESI-Fonds herauszuholen. Vertreter von EU-Institutionen, bulgarischen Behörden und Organisationen der Zivilgesellschaft tauschen auf dem Seminar ihre Erfahrungen und Beispiele für eine vorbildliche Vorgehensweise aus, um die öffentliche Verwaltung zu stärken und eine sichere Nutzung der Fonds sicherzustellen.

    Pressemitteilung

    Seminar zu Maßnahmen zur Bekämpfung von Betrug und Korruption in den europäischen Struktur- und Investitionsfonds

  • Panorama stellt die reformierte Kohäsionspolitik 2014-2020 vor

    (08/04/2014)

    Das Thema der Winterausgabe des Panoramamagazins ist die reformierte Kohäsionspolitik für den Zeitraum 2014-2020. Darüber hinaus wird detailliert analysiert, was dies für die Betroffenen bedeutet. In einem Exklusivinterview beschreibt der Präsident der Europäischen Kommission Barroso, wie die reformierte Kohäsionspolitik zur Schaffung von Wachstum und Arbeitsplätzen sowie zur Verwirklichung der Ziele der Strategie Europa 2020 beitragen wird.

    Auch unsere Leser beteiligen sich in der diesmal ausgeweiteten Rubrik „Mit eigenen Worten“ an der Debatte. Dort erklären Vertreter der Mitgliedstaaten, Regionen und von Verbänden aus ganz Europa, wie sie über die Reform denken und was sie sich für den neuen Finanzierungszeitraum erhoffen.

    An anderer Stelle in der aktuellen Ausgabe stellen wir die wichtigsten Punkte der Reform sowie die Hauptprioritäten dar, beschreiben den Prozess der Budgetgenehmigung aus Sicht des Europäischen Parlaments, erklären, wie man eine Finanzierung beantragt und besprechen Kommunikationsstrategien und Pflichten. Natürlich fehlen auch die üblichen Nachrichten und Projekte aus der ganzen EU nicht.

  • Städte in Zentren voller Möglichkeiten verwandeln: Kommissar Hahn tauscht Erfahrungen der EU auf dem Weltstädteforum in Medellin aus

    (08/04/2014)

    Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik und Stadtentwicklung, hat auf dem Weltstädteforum in Medellin, Kolumbien, erklärt, die Städte dürften nicht länger nur ein Nachgedanke politischer Entscheidungen sein; vielmehr müssten sie ausdrücklich Priorität haben.

    Als Vertreter der EU auf der von UN-Habitat, dem Programm der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen, organisierten Konferenz sprach der Kommissar bei einer Sonderveranstaltung am runden Tisch zu über 80 nationalen Ministern.

    Er erklärte: „Anständige Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Menschen des 21. Jahrhunderts zu schaffen, ist zunehmen eine Herausforderung, der sich die Städte stellen müssen. Meine Botschaft heute lautet: Wenn wir erfolgreich sein wollen, benötigen wir eine wirklich effektive Mehrebenen-Governance, um die internationale, nationale und städtische Ebene miteinander zu verbinden. Ich glaube, dass es nicht nur das eine Modell für die Städte von morgen gibt, aber dass wir voneinander lernen können.“

    „Heute leben fast drei Viertel der 500 Mio. Einwohner der EU in Städten.Wir sind nach Lateinamerika der Kontinent mit dem zweithöchsten Urbanisierungsgrad, auch wenn unsere Städte im Durchschnitt kleiner und gleichmäßiger über unser Territorium verteilt sind.Einer meiner Schwerpunkte als EU-Kommissar war es, unsere Städtepolitik effektiver zu machen. Wir verfolgen in der EU die Strategie Europa 2020, die ein intelligentes, integratives und umweltfreundliches Wachstum anstrebt.Selbstverständlich kann Europa 2020 nicht ohne die Städte umgesetzt werden. Die Strategie wird in den Bevölkerungsmittelpunkten umgesetzt werden, und wenn wir in den Städten versagen, versagen wir überall.“

    „Maßnahmen in Städten zu koordinieren ist für jede Verwaltung eine Herausforderung. Niemand kann sich den Luxus leisten, entlang abgesteckter Grenzen zu agieren, sodass einzelne Ministerien und Abteilungen jeweils ihr eigenes Süppchen kochen. Um Städte voller Möglichkeiten zu schaffen, reicht das bei Weitem nicht aus. Außerdem müssen die Städte selbst mehr Gehör finden.Ich habe dafür gekämpft, dass die Städte in der Programmplanung der EU-Fonds ein größeres Mitspracherecht erhalten. Darüber hinaus glaube ich, dass sie in nationalen und internationalen Diskussionen zur menschlichen Entwicklung stärker vertreten sein sollten. Die Städte stehen an vorderster Front; wir sollten auf sie hören.“

    „Wir müssen gemeinsam – von der globalen bis zur lokalen Ebene – sicherstellen, dass die Städte nicht länger nur ein Nachgedanke unserer politischen Entscheidungen sind; vielmehr müssen sie ausdrücklich Priorität haben.“

    Die vollständige Rede finden Sie hier

    Für weitere Informationen siehe IP/14/379

    Europäische Städtepolitik – Eckpunkte

  • Erfahrungsaustausch mit der Welt: Kommissar Hahn auf dem Weltstädteforum in Medellin

    (07/04/2014)

    Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, vertritt heute und morgen die Europäische Union auf dem 7. Weltstädteforum in Medellin, Kolumbien. Er wird dort an rund 80 Minister aus aller Welt weitergeben, was die europäischen Städte aus dem Umgang mit gemeinsamen Herausforderungen, wie Verschmutzung, Armut, nachhaltige Mobilität und soziale Gerechtigkeit, gelernt haben.

    Im Vorfeld der Konferenz erklärte der Kommissar: „Es gibt nicht nur das eine Modell für gut funktionierende Städte; jedoch gibt es einige gemeinsame Merkmale, wie das Engagement für Chancengleichheit, die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Förderung von Innovation und den effizienten Einsatz der natürlichen Ressourcen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verbesserung der Lebensqualität von Jung und Alt, von Männern und Frauen gleichermaßen. Wir brauchen einen ganzheitlichen Ansatz für die Entwicklung von lebenswerten Städten, und die Erfahrungen in Europa haben gezeigt, dass Demokratie und gute Governance das Fundament dieser Städte bilden.“

    Das Weltstädteforum ist das wichtigste Städteforum der Welt, ein nicht gesetzgebendes, technisches Forum, das UN-Habitat alle zwei Jahre in einer anderen Stadt ausrichtet. Ziel ist die Untersuchung der aktuell weltweit brennendsten Fragen im Bereich menschlicher Siedlungen.

    UN-Habitat ist das Programm der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen und wurde von der UN-Generalversammlung damit beauftragt, die soziale und ökologische Nachhaltigkeit von Städten zu fördern. Es steht im System der Vereinten Nationen im Herzen aller Angelegenheiten zu Urbanisierung und menschlichen Siedlungen.

    Pressemitteilung

  • Griechenland erhält über 389 Mio. EUR aus den EU-Fonds der Regionalpolitik für die Digitalisierung

    (03/04/2014)

    Die Europäische Kommission hat drei umfangreiche Investitionen in Höhe von 389,4 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) genehmigt. Die Mittel fließen in die Modernisierung der gesamten öffentlichen Verwaltung, die Internetanbindung des Grund- und weiterführenden Schulsystems und den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsinternets, das dann weiteren 600 000 Menschen in ländlichen und abgelegenen Gebieten zugutekommt, und tragen so zu Griechenlands wirtschaftlicher Erholung bei.

    Diese drei Projekte im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie bringen für die Bürger umfassende Vorteile mit sich; es wird davon ausgegangen, dass in der Umsetzungsphase 1 100 Arbeitsplätze entstehen und nach dem endgültigen Abschluss der Projekte 280 dauerhafte Arbeitsplätze geschaffen werden.

    Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, der die 3 einzelnen Investitionsvorhaben genehmigt hat, erklärte: „Wir gehen davon aus, dass 825 000 Schüler von den Investitionen in neue Technik in der Bildung profitieren. Eine modernere und besser funktionierende öffentliche Verwaltung sowie die Anbindung ländlicher und abgelegener Gebiete an das Hochgeschwindigkeitsinternet machen für Bürger und Unternehmen in Griechenland einen echten und positiven Unterschied. Diese Projekte zeigen, wie die EU-Regionalpolitik in die Zukunft investiert: in Menschen und Unternehmen. Sie tragen dazu bei, das Wachstum und die Entstehung von Arbeitsplätzen in Griechenland voranzutreiben, und unterstützen außerdem den Aufbau einer moderneren und effizienteren öffentlichen Verwaltung im Land. Diese Investitionen stärken den heimischen IKT-Markt – ein echter Wachstumsmotor. Die Verbesserungen in Sachen Effizienz, die diese Projekte mit sich bringen, sorgen außerdem für echte Einsparungen bei den Betriebskosten. Dies ist in Zeiten extremer haushaltspolitischer Einschränkungen in Griechenland besonders begrüßenswert. Ich fordere die griechischen Behörden nun auf, sicherzustellen, dass diese Projekte gut und effizient umgesetzt werden.“

    Weitere Informationen

  • RegioStars 2014: höchste Auszeichnung für Europas innovativste regionale Projekte

    (31/03/2014)

    Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, und Luc Van den Brande, ehemaliger Präsident des Ausschusses der Regionen haben die Gewinner der renommierten RegioStars 2014 bekannt gegeben, mit denen Europas vielversprechendste und innovativste regionale Projekte ausgezeichnet werden. Für die 7. Ausgabe der RegioStars hat die Jury aus 80 Projekten eine engere Auswahl von 19 Finalisten getroffen; die vier Hauptkriterien dafür waren: Innovation, Einfluss, Nachhaltigkeit und Partnerschaft. 4 Projekte haben ihre Mitbewerber in den Schatten gestellt: in Paredes (Nordportugal), Cornwall (UK), West Wales und the Valleys (UK) und in der polnischen Region Gdynia.

    Die diesjährigen Gewinner sind:

    Dieses Jahr findet die Veranstaltung zu einem kritischen Zeitpunkt statt, da die Mitgliedstaaten ihre strategischen Investitionspläne, die sogenannten „Partnerschaftsvereinbarungen“, fertigstellen, in denen festgelegt wird, wie die europäischen Struktur- und Investitionsfonds in den nächsten sieben Jahren investiert werden sollen. Die Preisverleihung hat die ersten Projekte, welche die Reform der Kohäsionspolitik widerspiegeln, ins Rampenlicht gerückt.

    Weitere Informationen:

  • „Städte in der EU: Trend zur Urbanisierung“ – RegioStars-Finalist treibt nachhaltige Lösungen voran

    (26/03/2014)

    Derzeit lebt über die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten; in Europa sind es zwei Drittel der Bevölkerung und dieser Anteil soll in den kommenden Jahren auf 75 % steigen. Städte sind eine Keimzelle der Innovation und Kreativität und treiben das Wirtschaftswachstum voran. Sie stellen jedoch auch im Hinblick auf Klimawandel und Energieeffizienz, benachteiligte Bezirke, Armut und soziale Ausgrenzung die größte Herausforderung dar. Weder die Mitgliedstaaten noch die EU können ihre Ziele in der Wirtschafts- und Sozialpolitik erreichen, ohne die Städte miteinzubeziehen.

    Kommissar Johannes Hahn hat sich während seiner gesamten Amtszeit für die Städte eingesetzt und die jüngste Reform der EU-Regionalpolitik hat die städtische Dimension stärker ins Zentrum gerückt: Es wird erwartet, dass die Hälfte der Investitionen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Zeitraum 2014-2020 in Städte und städtische Gebiete fließen; die Mitgliedstaaten sind verpflichtet, mindestens 5 % in integrierte nachhaltige städtische Maßnahmen zu investieren.

    Diese Folge von REAL ECONOMY nimmt Europas Städte unter die Lupe, wobei Martin Powell, globaler Leiter für Stadtentwicklung bei Siemens, ihre vielfältigen Dynamiken und Herausforderungen analysiert. Darüber sprechen die Bürgermeister von Lissabon, Rom und Venedig sowie Kommissar Hahn über die Notwendigkeit einer EU-Strategie für die Stadtentwicklung. Außerdem wird das vom EFRE finanzierte umweltfreundliche und nachhaltige Trolleybusprojekt im polnischen Gdynia, einer der RegioStars-Finalisten, als Modell für einen nachhaltigen Stadtverkehr vorgestellt. Die Gewinner der RegioStars werden am 31. März bekannt gegeben.

    Weitere Informationen:

  • Wie regionale Strategien für Wachstum und Innovation 2014–2020 den Wohlstand Europas fördern können: 3 europäische Regionen machen es vor.

    (24/03/2014)

    Die Regionen Katalonien in Spanien, Skåne in Südschweden und Aquitanien in Frankreich demonstrierten am vergangenen Donnerstag, was eine „Strategie für intelligente Spezialisierung“ in der Praxis tatsächlich bedeuten kann.Die Regionen waren vom Kabinett von Kommissar Hahn eingeladen worden, der Kommission ihre Strategien vorzustellen, da sie mit ihrer Herangehensweise an die Entwicklung einer intelligenten Spezialisierungsstrategie als Vorbilder für andere Regionen gelten.

    Bei den Forschungs- und Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung (RIS3) handelt es sich um einen strategischen Ansatz zur zielgerichteten Unterstützung von Forschung und Innovation.Bevor regionale Fonds in Forschung und Entwicklung investiert werden, müssen die Regionen Strategien für eine so genannte intelligente Spezialisierung erarbeiten.Jede Region muss sich auf einige wenige Schwerpunktbereiche konzentrieren, in denen sie bereits einen Wettbewerbsvorteil besitzt.Diese Strategien helfen den Regionen, auf ihren ganz eigenen Vorteilen und Stärken aufzubauen.Mit der Strategie sollten neue Wege der Verwertung vorhandenen Wissens sowie neue Formen der Geschäftstätigkeit entwickelt werden.

    Der Erfolg von Katalonien beruht auf einer fruchtbaren Partnerschaft zwischen öffentlichen und privaten Akteuren.Auch wenn Katalonien über erstklassige F&E-Zentren und Universitäten und eine solide industrielle Tradition verfügt, fiel dennoch auf, dass der Technologietransfer nicht in genügendem Ausmaß stattfand.Folglich benennt das Paper „RIS3CAT – Research and Innovation Strategy for the Smart Specialisation of Catalonia“ (Forschungs- und Innovationsstrategie für die intelligente Spezialisierung von Katalonien) die strategische Priorität, das Forschungs- und Innovationssystem mit den bestehenden industriellen Strukturen zu verbinden.Die resultierende Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen wird als Antriebskraft für die ökonomische Transformation des regionalen Produktionssystems identifiziert.Gemeinsam soll gewährleistet werden, dass Investitionen in Forschung und Innovation effektiv zu Wirtschaftswachstum und der Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region führen.

    Im Falle Aquitaniens wurden drei Sektoren als Hauptansatzpunkte für die Strategie der intelligenten Spezialisierung herausgearbeitet.Der Agrar- und Lebensmittelsektor wird beschrieben als der „schlafende Riese“ und traditionelle Vorzeigesektor mit sehr geringer Innovationstätigkeit.Die Zulieferer der Luftfahrtbranche sind der „hungrige Zwerg“, während Startup-Unternehmen als „Kobolde“ bezeichnet werden, die besser unterstützt werden sollten.Die intelligente Spezialisierungsstrategie der Region konzentriert sich auf die Förderung von Innovation durch Anwendung einer Methode, die auf Objektivität, Transparenz und Eingliederung basiert.Um die Entwicklung hin zu intelligenter Spezialisierung zu unterstützen, hat die Region Aquitanien Auswahlregeln und permanente Supervisions- und Kontrollmechanismen etabliert.

    Das Hauptziel von „IISS - International Innovation Strategy in Skåne“ (Internationale Innovationsstrategie in Skåne) besteht darin, bis 2020 Europas innovativste Region zu werden. Zur Stärkung ihrer Innovationskapazitäten setzt die Region Skåne auf die Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Forschung und Unternehmen.Der Prozess ermittelte drei innovative Bereiche:intelligente Materialen, individuelle Gesundheit sowie intelligente und nachhaltige Städte.Zur langfristigen Sicherung des Innovationsprozesses wurde ein Forschungs- und Innovationsrat für Skåne gegründet.Der Rat ist keine Regulierungsstelle, sondern ein zentrales Diskussionsforum, um das Potenzial dieser kleinen Region ganz freizusetzen.

    RIS3CAT - Research and Innovation Strategy for the Smart Specialisation of Catalonia, von Albert Carné, Generaldirektor für Wirtschaftsförderung, und Miquel Barceló, RIS3-Berater - Präsentation

    La stratégie de spécialisation intelligente de l’Aquitaine: méthodologie, thématiques retenues, gouvernance, von Didier Dareys, Direktor für Großprogramme zur Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung im Regionalrat von Aquitanien

    The International Innovation Strategy in Skåne:Our Take on Regional Smart Specialisation, von Filippa Arva Olsson, Geschäftsführende Direktorin des Regionalbüros in Skåne - Präsentation

    Videos zu intelligenter Spezialisierung

  • Modellregionen für die Entwicklung moderner Clusterstrategien: Aufruf zur Interessensbekundung

    (19/03/2014)

    Regionale Organisationen sind aufgerufen, die unterstützenden Beratungsdienstleistungen der Europäischen Beobachtungsstelle für Cluster zu nutzen, damit das Clusterkonzept besser für die Neubelebung ihrer Branchen und die Förderung von Unternehmertum und KMU-Wachstum genutzt werden kann. Das Ziel ist es, Regionen bei der Ausarbeitung moderner politischer Ansätze in Sachen Cluster zu unterstützen, um sich die transformative Macht der Innovation für die Gestaltung industrieller Wertschöpfungsketten, Sektoren und aufstrebender Branchen bestmöglich zunutze machen zu können. Dieser informelle Aufruf der Generaldirektion Unternehmen und Industrie der Europäischen Kommission bietet Regionen die Chance, sich als Modellregionen für intelligente Spezialisierung und Clusterstrategien zu positionieren. Es werden sechs Modellregionen ausgewählt. Die Regionen mit dem größten Ehrgeiz und den besten Ideen für die Nutzung bereichsübergreifender Zusammenarbeit und Innovation für zukünftige Strategien haben Vorrang. 

    Informeller Aufruf zur Interessensbekundung für Modellregionen

    Aufruf zur Interessensbekundung – Auswahl von sechs Modellregionen für unterstützende Beratung von der Europäischen Beobachtungsstelle für Cluster

  • Erstes Länderseminar zu Maßnahmen zur Bekämpfung von Betrug und Korruption bei den europäischen Struktur- und Investitionsfonds in Bratislava

    (17/03/2014)

    Am 13. März veranstaltete die Europäische Kommission in Zusammenarbeit mit dem Regierungsbüro der Slowakischen Republik sowie Transparency International Slowakei ein Seminar zur Verhinderung von Betrug und Korruption in den europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds). 

    Das Seminar gehört zu den Vorbereitungen für die Umsetzung der ESI-Programme im Zeitraum 2014-2020. Der rechtliche Rahmen für den neuen Programmzeitraum fordert von den Verwaltungsbehörden dieser Fonds ganz explizit die Einrichtung von Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung. Vor diesem Hintergrund kamen Vertreter von EU-Institutionen, slowakischen nationalen Behörden und Organisationen der Zivilgesellschaft zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und Maßnahmen zu besprechen, mit denen Investitionen vor einem möglichen Missbrauch geschützt werden können.  

    Die Hauptbotschaft der Veranstaltung war, dass bezüglich Betrug und Korruption ein klarer „Null Toleranz“-Ansatz verfolgt werden muss. Die ESI-Fonds machen einen bedeutenden Anteil an den öffentlichen Investitionen in Europa aus. In der Slowakei beläuft sich ihr Anteil an den öffentlichen Gesamtinvestitionen auf über 80 %. Es ist wichtig, dass diese Mittel in nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung investiert werden und nicht in den falschen Taschen landen. 

    Die Kommission betonte, wie wichtig die Sicherstellung einer angemessenen Verwaltungskapazität der betroffenen Behörden ist.Die Kommission präsentierte außerdem mehrere neue Leitfäden, die Verwaltungsbehörden bei der Bewertung der Betrugsrisiken und der Auswahl angemessener Maßnahmen zu Eindämmung von Betrug unterstützen sollen. Ein eigener Workshop wurde organisiert, um ein neues IT-Instrument namens ARACHNE vorzustellen, mit dem risikoreiche Projekte identifiziert und überwacht werden können. 

    Die slowakischen Behörden stellten die nationalen Maßnahmen vor, die derzeit angewendet werden, um Betrug und Korruption in den ESI-Fonds zu bekämpfen; dazu gehören die kürzlich ins Leben gerufene nationale Strategie zum Schutz der finanziellen Interessen der EU sowie die Online-Veröffentlichung öffentlicher Verträge. Um die Transparenz und Neutralität des Prozesses der Projektauswahl zu stärken, ist die Einführung zusätzlicher Maßnahmen geplant. Transparency International Slowakei organisierte einen Vortrag, in dem vorbildliche nationale Initiativen zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im öffentlichen Auftragswesen vorgestellt wurden. 

    Seminar zu Maßnahmen zur Bekämpfung von Betrug und Korruption in den europäischen Struktur- und Investitionsfonds

  • Verpassen Sie auf keinen Fall die Verleihung der RegioStars 2014!

    (12/03/2014)

    Am 31. März gibt die Kommission im BOZAR (Brüssel) die Gewinner der RegioStars 2014 bekannt, die als innovativste im Rahmen der EU-Kohäsionspolitik geförderte Projekte aus ganz Europa ausgezeichnet werden.

    Die RegioStars haben das Ziel, gute Praktiken in der regionalen Entwicklung zu finden und originelle und innovative Projekte hervorzuheben, die auch für andere Regionen attraktiv und inspirierend sein könnten.Für die 7. Ausgabe der RegioStars gingen bei der Europäischen Kommission viele exzellente und bemerkenswerte Bewerbungen ein, aus denen die Jury 19 Finalisten in vier Kategorien ausgewählt hat.

    1 - Intelligentes Wachstum:KMU-Innovation

    2 - Nachhaltiges Wachstum:Umweltverträgliches Wachstum und Arbeitsplätze durch Bio-Wirtschaft

    3 - Integratives WachstumSchaffung von Arbeitsplätzen für die junge Generation

    4 - CITYSTAR:Investitionsprojekte für nachhaltigen öffentlichen innerstädtischen Personenverkehr

    Die Gewinner werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Die Preisverleihung findet dann durch den EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, sowie den Vorsitzenden der RegioStars-Jury, Luc van den Brande, im Rahmen der Zeremonie in Brüssel statt. Die Preisverleihung der RegioStars findet um 19.00 Uhr (Einlass 18.30) im Palais des Beaux-Arts (BOZAR), Rue Ravenstein 23, 1000 Brüssel statt.

    Registrierung

    Website

  • Europa wird innovativer, doch die ausgeprägten regionalen Unterschiede bleiben

    (04/03/2014)

    Europa verringert den Innovationsrückstand gegenüber den Vereinigten Staaten und Japan, aber die Unterschiede bei der Innovationsleistung der einzelnen EU-Mitgliedstaaten sind nach wie vor sehr groß und nehmen nur langsam ab. Auf regionaler Ebene wird die Innovationslücke größer, denn die Innovationsleistung ist in fast einem Fünftel der EU-Regionen schlechter geworden. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse des Leistungsanzeigers der Innovationsunion 2014 der Europäischen Kommission und des Regionalen Innovationsanzeigers 2014. Insgesamt hat sich das Ranking innerhalb der EU relativ wenig verändert: Schweden hält die Spitzenposition, gefolgt von Dänemark, Deutschland und Finnland – diese vier Länder investieren am meisten in Forschung und Innovation. Portugal, Estland und Lettland haben ihre Leistung am stärksten verbessert. Dabei wurden die größten Fortschritte aufgrund der Öffnung und Attraktivität des EU-Forschungssystems sowie der kooperativen Innovation der Unternehmen und der an Lizenz- und Patenteinkünften aus dem Ausland gemessenen Vermarktung von Wissen erzielt. Dem Wachstum der öffentlichen FuE-Ausgaben stand jedoch ein Rückgang von Risikokapitalinvestitionen und Nicht-FuE-Innovationsaufwendungen in Unternehmen gegenüber.

     

    Press Release

    Memo

    Full report of the Innovation Union Scoreboard 2014

    Full report of the Regional Innovation Scoreboard 2014

  • Tag der europäischen Zusammenarbeit 2014: Machen Sie ihn zu einem Erfolg

    (21/02/2014)

    Die Europäische territoriale Zusammenarbeit und ähnliche Programme feiern am 21. September 2014 den Tag der europäischen Zusammenarbeit.

    Unter dem Motto „Gemeinsam Grenzen überwinden“ finden in der Woche vor dem 21. September in ganz Europa Hunderte lokaler Veranstaltungen, die Tausende Menschen erreichen sollen, statt.

    Die Koordination der Kampagne liegt beim INTERACT-Programm, das dabei von der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament und dem Ausschuss der Regionen unterstützt wird.

    Die Kampagne hat das Ziel, die Öffentlichkeit über die Erfolge der europäischen Zusammenarbeit über Grenzen hinweg zu informieren.

    Programme der Europäischen territorialen und die Außengrenzen überschreitenden Zusammenarbeit sowie Interessenvertreter sind herzlich zur Teilnahme an der Kampagne eingeladen. 

    Tag der europäischen Zusammenarbeit 2014

  • Finanzierung der energetischen Sanierung von Gebäuden aus Mitteln der Kohäsionspolitik

    (19/02/2014)

    Verwaltungsbehörden bei der Planung und Umsetzung nachhaltiger energetischer Gebäudeinvestitionen in ihren operationellen Programmen der Kohäsionspolitik zu unterstützen – das ist das Hauptziel des technischen Leitfadens „Financing the energy renovation of buildings with Cohesion Policy funding” (Finanzierung der energetischen Sanierung von Gebäuden aus Mitteln der Kohäsionspolitik). Es ist unerlässlich, sich mit dem Energieverbrauch der Gebäude in Europa zu befassen. Fast 40 % des Endenergieverbrauchs – sowie 36 % aller Treibhausgasemissionen – können Wohnhäusern, Büros, Geschäften und anderen Gebäuden des öffentlichen und privaten Sektors zugeschrieben werden. Damit die Europäische Union ihre Klima- und Energieziele für 2020 verwirklichen kann, müssen die öffentlichen und privaten Investitionen umfassend und nachhaltig gesteigert werden. Im Zeitraum 2014-2020 werden die Mittel der Kohäsionspolitik bei der Gebäudesanierung eine Hauptrolle übernehmen: Die Zuweisung für Investitionen in die Umstellung auf die CO2-arme Wirtschaft, einschließlich Energieeffizienz und Einsatz erneuerbarer Energie in Gebäuden, beläuft sich auf mindestens 23 Mrd. EUR.

    Der Leitfaden informiert Verwaltungsbehörden über die europäischen Anforderungen an Gebäude und Energieeffizienz, bietet eine Liste mit vorbildlichen Vorgehensweisen und Fallstudien und beleuchtet die verschiedenen Finanzierungsmechanismen, die Verwaltungsbehörden nutzen können, um nachhaltige Energieprojekte zu unterstützen. Das Ziel dabei ist es, umfassende Investitionen in die energetische Gebäudesanierung anzustoßen und mehr Mittel aus dem privaten Sektor anzuziehen.  

    Finanzierung der energetischen Sanierung von Gebäuden aus Mitteln der Kohäsionspolitik

  • „Cities and Business“-Workshop auf der CiTIEs-Konferenz: Wie Unternehmen und Städte am besten zugunsten einer integrierten Stadtentwicklung in der EU zusammenarbeiten können

    (18/02/2014)

    Unter den zahlreichen Workshops, die heute auf der CiTIEs-Konferenz in Brüssel stattfanden, war auch einer, der von Kommissar Hahn persönlich geleitet wurde, und zwar der Workshop „Cities and Business“ (Städte und Unternehmen).Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie, Markus Beyrer, Generaldirektor von BUSINESSEUROPE, Martin Powell, Leiter Stadtentwicklung bei Siemens, Nicolas Blain, Präsident des EU-Ausschusses des Internationalen Verbandes für öffentliches Verkehrswesen, und Chris Vein, Chief Innovation Officer der Weltbank, nahmen ebenfalls am Workshop teil.

    Die Teilnehmer diskutierten, wie Unternehmen am besten in die Umsetzung einer EU-Strategie für die Stadtentwicklung eingebunden werden können und wie die Ansichten der Unternehmen besser in die politischen Ansätze in diesem Bereich miteinbezogen werden können.Der Kommissar betonte, dass sowohl Städte als auch Unternehmen ein Interesse daran hätten, eine effektive Entwicklung und Verwaltung der Städte mitzugestalten.Sie müssten bei der Erarbeitung einer Stadtentwicklungsstrategie der EU, die ein Vorbild für andere Regionen der Welt sein könne, eng zusammenarbeiten.Er fügte hinzu, dass die Mittel der EU-Regionalpolitik im Zeitraum 2014-2020 einen integrierten Ansatz der Stadtentwicklung in Europa unterstützten und dabei soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte miteinbezögen.

  • Kommissar Hahn auf dem CiTIEs-Forum: „Die Stimme der Städte muss Gehör finden.“

    (17/02/2014)

    Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, hat das Forum „Städte von morgen investieren in Europa“ (17. bis 18. Februar) eröffnet, welches das Ziel hat, die zukünftige EU-Strategie für die Stadtentwicklung zu gestalten.

    Vor mehr als 700 Interessenvertretern – Ministern, Bürgermeistern, Vertretern der Gemeinden und Regionen sowie Experten der Stadtentwicklung – unterstrich Kommissar Hahn, wie wichtig es ist, eine EU-Strategie für die Stadtentwicklung zu entwickeln und die Städte in das Zentrum der politischen Arbeit der EU zu stellen.Er erklärte:

    „Ich war schon immer entschlossen, während meiner Amtszeit als Kommissar für Regionalpolitik den Städten mehr Gehör zu verschaffen.Die Städte sind für Europa zu wichtig, als dass man sie als Nebensache behandeln dürfte.“

    „Wir sollten nicht vergessen, dass die Städte die Motoren der Entwicklung sind und Gemeinden über ihre eigenen Grenzen hinaus Dienstleistungen und Annehmlichkeiten bieten.Wenn wir die Stadtentwicklung unterstützen, profitieren davon auch die umliegenden ländlichen Gebiete.“

    „Dieses Forum hat das Ziel, sicherzustellen, dass der städtische Aspekt der politischen Ansätze der EU gestärkt wird.Wenn wir eine EU-Strategie für die Stadtentwicklung einrichten wollen, sollte dies ihr Zweck sein.“

    „Die Gespräche, die wir hier führen, sind auch ein erster Schritt hin zur Koordination der Antwort der EU auf die internationale Debatte.Ich freue mich sehr, dass Juan Clos – der ehemalige Bürgermeister von Barcelona – heute hier sein kann, um zu erklären, warum UN-Habitat die EU gebeten hat, Städten in aller Welt mit ihrer Erfahrung in der Stadtentwicklung zu helfen.Wir sollten diese Erfahrung sehr ernst nehmen.“

    „Der Kernpunkt ist für mich, dass die Stimme der Städte mehr Gehör finden muss.“

    „Die politischen Ziele Europas können ohne die aktive Beteiligung der Städte nicht verwirklicht werden.Deshalb müssen politische Entscheidungsträger auf allen Ebenen dem städtischen Aspekt mehr Beachtung schenken.“

    „Ich glaube, dass eine EU-Strategie für die Stadtentwicklung die Qualität der politischen Arbeit verbessern könnte und zwar sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene. Ich bis des Weiteren überzeugt, dass durch eine EU-Strategie für die Stadtentwicklung klarer wird, dass Städte Partner europäischer und nationaler politischer Entscheidungsträger sind.“

    Die vollständige Rede finden Sie hier.

    Twitter:#EUCiTIES

  • Gestaltung einer EU-Agenda für die Städte von morgen

    (14/02/2014)

    Den Städten in Europa mehr Gehör zu verschaffen und die Stadtentwicklung in das Zentrum politischer Entscheidungsfindung zu stellen, sind die wichtigsten Ziele des Forums „CiTIEs: Cities of Tomorrow: Investing in Europe“, das am 17./18. Februar in Brüssel stattfindet.

    Der EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn bringt wichtige Akteure aus dem Bereich Stadtplanung zusammen, um die Entwicklung einer neuen EU-Agenda für die Städte von morgen voranzubringen. Angesichts der Tatsache, dass mehr als zwei Drittel der Bevölkerung Europas in Städten leben, sollen die Konferenzteilnehmer Möglichkeiten ausloten, den Städten mehr Gewicht im politischen Geschehen in der EU zu verleihen, damit ihre Bedürfnisse besser wahrgenommen und die Maßnahmen und Strategien besser koordiniert werden können. Das Forum soll die entscheidende Rolle herausstellen, die die Städte bei der Erreichung übergeordneter europäischer Ziele wie der Bewältigung von Klimawandel, Arbeitslosigkeit und sozialer Ausgrenzung spielen können.

    Die Diskussionsgrundlage bildet ein von der Europäischen Kommission ausgearbeitetes Themenpapier. An den Veranstaltungen werden wichtige Akteure teilnehmen, darunter zahlreiche Stadtplanungsexperten, Städtevereinigungen, lokale Behörden und Vertreter nationaler Ministerien. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von 16 Hauptstädten in der EU, die auf dem Forum zusammenkommen, werden sich voraussichtlich der Forderung verschiedener Mitgliedstaaten nach einer kohärenten EU-Agenda für die Stadtplanung anschließen.

    Weitere Informationen:

     

     

  • Kommissar Hahn legt Zeitplan für neue EU-Strategie für den Alpenraum fest

    (10/02/2014)

    Bei einem Treffen mit Außen- und Europaministern am 10. Februar in Brüssel kündigte Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, eine öffentliche Konsultation zur neuen Strategie für den Alpenraum im Juli 2014 an.Nach einem formellen Kommissionsvorschlag sollte die Annahme dann im Sommer 2015 erfolgen.

    Kommissar Hahn umriss vor Ministern aus Italien, Slowenien, Österreich, Deutschland und Frankreich sowie Botschaftern der Schweiz und Liechtensteins die wichtigsten Elemente für den Erfolg und erklärte: „Ich glaube nicht, dass wir das Rad neu erfinden müssen.Wir müssen sorgfältig darüber nachdenken, wo der Mehrwert einer solchen Strategie liegen wird.Wir müssen eine gewisse Konzentration unserer Ziele sicherstellen, um den Erfolg zu garantieren. Außerdem müssen wir von Anfang an gewährleisten, dass angemessen Personal zur Verfügung steht.“

    Der Kommissar fügte hinzu: „Eines der Hauptmerkmale dieser zukünftigen Strategie für den Alpenraum ist, dass die Initiative von den Regionen selbst ausging.Jetzt ist es unerlässlich, dass sich auch die Politik auf nationaler Ebene deutlich engagiert.“Die Strategie für den Alpenraum wäre die vierte makroregionale Strategie der EU:Bei den anderen drei handelt es sich um die Strategien für den Ostsee- und den Donauraum sowie die Strategie für die adriatischen und ionischen Länder, die letzte Woche in Athen in die Erarbeitungsphase ging.

    Weitere Informationen

  • Real Economy „Die Wirtschaft entdeckt die Senioren: rosige Aussichten für den ‚grauen Markt‘“

    (07/02/2014)

    Während mehr und mehr Europäer ein sehr hohes Alter erreichen und dies dem sogenannten „grauen Markt“ eine Fülle an Möglichkeiten bietet, erhöht der derzeitige demografische Trend in der EU auch den Druck auf die Staatsfinanzen, darunter auf die Ausgaben für Renten, Gesundheit und Langzeitpflege.Aktuelle demografische Prognosen zeigen, dass sich in der EU das Verhältnis zwischen Menschen im arbeitsfähigen Alter und Senioren über 65 Jahren von 4:1 auf 2:1 verringern wird.In dem Maße, in dem der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung zunimmt, erhöht sich auch die Bürde für diejenigen im arbeitsfähigen Alter, für die altersbedingten Ausgaben einer alternden Bevölkerung aufzukommen. 

    Die neueste Ausgabe des Euronews-Magazins „Real Economy“ nimmt sich dieser uralten Herausforderung an und untersucht die möglichen von der EU angebotenen Lösungen.Einem vom EFRE finanzierten Finalisten der RegioStars Awards wird ein Besuch abgestattet:Das „Living Lab on Wellbeing Services and Technology“ war ein zweijähriges Projekt, in dem Sozialdienstleistungen und Technologien in einem realen Kontext getestet wurden, unter anderem in den Wohnungen alter Menschen.Es hat sich auf drei Regionen in Westfinnland konzentriert und zu einer Partnerschaft öffentlicher und privater Interessenvertreter aufgerufen, um ein neues und innovatives Modell zur Unterstützung eines unabhängigen Lebens zu entwickeln. 

    Darüber hinaus spricht Euronews mit Sandra Polaski, der stellvertretenden Generaldirektorin der Internationalen Arbeitsorganisation darüber, wie Europa im Vergleich zum Rest der Welt beim Thema der alternden Bevölkerung dasteht.

    Video: Real Economy „Die Wirtschaft entdeckt die Senioren: rosige Aussichten für den ‚grauen Markt‘“

    Living Lab on Wellbeing Services and Technology 

    Die nächste Verleihung der RegioStars, auf der 19 Finalisten in 4 Kategorien um den Titel kämpfen, findet am 31. März 2014 in Brüssel statt.

  • Erfahrungsaustausch zum Thema verantwortungsvolle politische Steuerung

    (05/02/2014)

    Im Rahmen der Studie der GD REGIO zum Thema „Mehrebenen-Governance zur Unterstützung von Europa 2020“ finden demnächst die beiden folgenden multilateralen Tagungen statt:

    • Politische Steuerung zur Unterstützung politischer Ansätze im Bereich Energieeffizienz – Mailand – 26. und 27. März 2014
    • Politische Steuerung der sozialen Integration in städtischen Gebieten – Stockholm – 1. und 2. April 2014

    Die von der GD REGIO finanzierte und von einem von Spatial Foresight geleiteten Konsortium durchgeführte Studie will aus politischen Erfahrungen lernen, den Austausch und das Lernen unter den Regionen zu stärken.Auf jeder der multilateralen Tagungen werden im Beisein anderer interessierter Regionen vier Fallstudien vorgestellt.Mehr Informationen zum Hintergrund der Studie und den multilateralen Tagungen finden Sie im Anfangsbericht.

    Falls Sie an einer der Tagungen teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an:Frank.holstein@spatialforesight.eu

  • Der Countdown läuft: Präzise Ausrichtung ist der Schlüssel zum Erfolg der neuen makroregionalen Strategie der EU für den adriatisch-ionischen Raum

    (05/02/2014)

    Die Vorbereitungen für eine brandneue makroregionale Strategie zur Förderung der Zusammenarbeit von acht Ländern in der Region um das Adriatische und das Ionische Meer sind in die entscheidende Phase getreten. Auf Einladung der griechischen EU-Ratspräsidentschaft und der Europäischen Kommission findet am 6./7. Februar eine Konferenz hochrangiger Interessenträger in Athen statt. Diese Konferenz setzt den Schlusspunkt unter eine breit angelegte Konsultation von Zivilgesellschaft und Interessenvertretern in den acht beteiligten Ländern.

    Die Ergebnisse fließen ein in einen offiziellen Vorschlag für eine maßgeschneiderte Strategie, den der für Regionalpolitik zuständige Kommissar Johannes Hahn im weiteren Verlauf des Jahres vorlegen wird, und der den Bedürfnissen und Kapazitäten der Region Rechnung trägt. Den Anstoß dazu gaben die EU-Staats- und -Regierungschefs, als sie im Dezember 2012 die Einführung einer neuen makroregionalen Strategie bis Ende 2014 forderten.

    Die neue makroregionale Strategie erstreckt sich erstmals auf ebenso viele EU-Länder (Kroatien, Griechenland, Italien, Slowenien) wie nicht EU-Länder (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Serbien), die mit vereinten Kräften gemeinsame Herausforderungen angehen und sich auf gemeinsame Stärken stützen. Gerade in einer Region, die einige der schwersten Konflikte Europas durchlebt hat, wird die Strategie dazu beitragen, die westlichen Balkanstaaten näher an die Europäische Union heranzuführen. Sie konzentriert sich vor allem auf blaues Wachstum, Verkehr, nachhaltigen Tourismus und Umweltschutz. Dadurch wird sie zu mehr Wohlstand und Beschäftigung in der Region beitragen.

    Die von der Kommission am 30. November 2012 angenommene Meeresstrategie für das Adriatische und das Ionische Meer wird in die neue Strategie integriert, in der es vier Schlüsselbereiche geben wird: Förderung des marinen und maritimen Wachstums, Anschluss der Region (Verkehrs- und Energienetze), Umweltqualität und nachhaltiger Tourismus. Der Aufbau von Kapazitäten sowie Forschung, Innovation und kleine und mittlere Unternehmen werden die vier Schlüsselbereiche ergänzen.

    Die Konsultation der Interessenträger fand von September bis Dezember 2013 statt. Jeweils zwei Länder – ein Mitgliedstaat und ein Nicht-EU-Land – waren für die Koordinierung der Konsultation zu den einzelnen vier Themenbereichen zuständig: Griechenland und Montenegro für marines und maritimes Wachstum, Italien und Serbien für Verkehr und Energie, Slowenien und Bosnien und Herzegowina für Umwelt, Kroatien und Albanien für Tourismus. Von Oktober 2013 bis Januar 2014 führte die Kommission außerdem eine allgemeine öffentliche Online-Konsultation zur Strategie durch.

    Weitere Informationen

    Pressemitteilung

    Auf dem Weg zu einer EU-Strategie für das Adriatische und das Ionische Meer

    Konferenz der Interessenträger zur EU-Strategie für den adriatisch-ionischen Raum

    Eine Meeresstrategie für das Adriatische und das Ionische Meer

    Twitter @EU_Regional @JHahnEU #EUSAIR

     

  • Kurzbericht zur öffentlichen Online-Konsultation zur EU-Strategie für die adriatischen und ionischen Länder jetzt verfügbar!

    (04/02/2014)

    Die Kommission hat eine allgemeine öffentliche Online-Konsultation zur EU-Strategie für die adriatischen und ionischen Länder organisiert, die zwischen dem 25. Oktober 2013 und dem 17. Januar 2014 stattfand. Die Konsultation hatte das Ziel, Ideen für die zukünftigen Maßnahmen und Projekte in den adriatischen und ionischen Ländern zu sammeln, die von einem makroregionalen Ansatz in der Zusammenarbeit profitieren könnten. Die Hauptergebnisse sind in dem Kurzbericht zur öffentlichen Online-Konsultation zusammengefasst.

     

  • Auszeichnung "Europäische Unternehmerregion 2015"

    (03/02/2014)

    Der Ausschuss der Regionen hat den Startschuss für den Wettbewerb um die Auszeichnung "Europäische Unternehmerregion" (EER) 2015 gegeben, die an die Städte und Regionen mit den weitsichtigsten Visionen in Europa vergeben werden soll. Die fünfte Ausgabe dieses Wettbewerbs wurde von Luc Van den Brande (BE/EVP), Präsident des Verbindungsbüros Flandern-Europa, auf der Versammlung europäischer KMU in Vilnius eröffnet. Bewerbungen werden bis zum 31. März 2014 entgegengenommen. 

    Bei diesem Wettbewerb werden EU-Regionen mit herausragenden unternehmerischen Visionen ermittelt und ausgezeichnet, die – ungeachtet ihrer Größe, ihrer Wirtschaftskraft und ihrer Kompetenzen – durch konkrete und messbare Vorhaben zur Umsetzung des europäischen Small Business Act beigetragen haben. Den Regionen mit der überzeugendsten Strategie wird die Auszeichnung "Unternehmerregion des Jahres" verliehen. Ziel dieser Initiative ist es, dynamische, ökologische und unternehmerische Regionen in ganz Europa zu fördern. 

    "KMU sind die treibende Kraft für den wirtschaftlichen Aufschwung Europas. Nationale, regionale und lokale Gebietskörperschaften müssen ihre Kräfte bündeln, um die richtigen Bedingungen zu schaffen, damit Unternehmen gedeihen können. Mit der EER-Initiative werden europäische Regionen ausgezeichnet, die sich dafür einsetzen, ein Umfeld zu schaffen, in dem Unternehmen florieren können. Wenn Sie bereit sind, das unternehmerische Potenzial Ihrer Region in die Praxis umzusetzen, dann fordere ich Sie auf, sich für den EER-Auszeichnung 2015 zu bewerben", sagte Van den Brande. 

    Die preisgekrönte regionale Strategie wird in den kommenden zwei Jahren bewertet, und die wichtigsten Ergebnisse und Errungenschaften werden unter den regionalen und lokalen Gebietskörperschaften durch das EER-Netz ausgetauscht und diskutiert. 

    Die Frist für die Einreichung von Bewerbungen endet am 31. März 2014. Das Bewerbungsformular, ein Informationsblatt und alles Wissenswerte finden Sie auf der EER-Website: www.cor.europa.eu/eer. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: eer-cdr@cor.europa.eu.

  • Kommissar Hahn erklärt gegenüber Abgeordneten des Europäischen Parlaments zu den Partnerschaftsvereinbarungen für 2014-2020: „Wir werden die Qualität nicht der Geschwindigkeit opfern“

    (23/01/2014)

    Der Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, sprach am 22. Januar vor Mitgliedern des Ausschusses für regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments zum Stand der Dinge bei der Planung der neuen kohäsionspolitischen Programme für den Zeitraum 2014-2020.

    Er unterstrich die Bedeutung dieser Dokumente, mit denen die Reform in die Praxis umgesetzt wird und die sicherstellen, dass sich die Investitionen auf die Hauptwachstumsbereiche konzentrieren.

    Er betonte auch, dass sich aufgrund der Reform der Betrag, der durch die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen in die Wirtschaftsförderung fließt, im nächsten Programmplanungszeitraum von 70 auf 140 Mrd. EUR verdoppeln dürfte.Er erklärte: „Die bedeutendste Veränderung ist, dass sich die Projekte an den Strategien orientieren und nicht umgekehrt.Die Partnerschaftsvereinbarungen sind das Instrument, mit dem dies sichergestellt wird – wir werden die Qualität nicht der Geschwindigkeit opfern.“

  • Konferenz der Interessenvertreter zur EU-Strategie für die adriatischen und ionischen Länder: Registrierungsfrist verlängert

    (21/01/2014)

    Die Europäische Kommission freut sich, zusammen mit der griechischen EU-Ratspräsidentschaft alle interessierten Interessenvertreter zu einer Konferenz zur EU-Strategie für die adriatischen und ionischen Länder, die am 6. und 7. Februar 2014 im Hotel Divani Caravel in Athen in Griechenland stattfindet, einladen zu dürfen.

    Die Registrierungsfrist für diese Veranstaltung wurde bis zum 27. Januar verlängert.

    Auf der Konferenz sollen die Ergebnisse der ausführlichen Anhörungen der Interessenvertreter vorgestellt werden, die von September bis Dezember 2013 durchgeführt wurden. Darüber hinaus möchte die Konferenz eine Debatte mit den Teilnehmern über die zukünftigen Herausforderungen und Chancen eines makroregionalen Ansatzes anstoßen. Diese Debatte ist eine wertvolle Unterstützung für die Vorbereitung des zukünftigen Kommunikations- und Aktionsplans der Strategie, den die Kommission vor dem Jahresende 2014 vorlegen muss.

    Als Redner sind unter anderem Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, Maria Damanaki, Kommissarin für Maritime Angelegenheiten und Fischerei sowie der griechische Premierminister Antonis Samaras und die Außenminister der 8 Teilnehmerstaaten angekündigt.

    Weitere Informationen:

  • Programmplanung 2014-2020: zeitlicher Ablauf

    (20/01/2014)

    Partnerschaftsvereinbarungen

    Die Verordnung legt fest, dass jeder Mitgliedstaat innerhalb von 4 Monaten nach Inkrafttreten der Verordnung bei der Kommission eine Partnerschaftsvereinbarung einreichen muss.

    Die Kommission wiederum muss innerhalb von 3 Monaten nach der Einreichung der Partnerschaftsvereinbarung durch den Mitgliedstaat ihre Anmerkungen vorlegen und die Vereinbarung spätestens 4 Monate nach der Einreichung annehmen, vorausgesetzt der Mitgliedstaat hat die Anmerkungen der Kommission angemessen berücksichtigt.

    Somit sollten die Partnerschaftsvereinbarungen grundsätzlich bis spätestens Ende August 2014 angenommen sein.

    Operationelle Programme

    Die Verordnung legt fest, dass die Mitgliedstaaten die operationellen Programme (OPs) spätestens 3 Monate nach Einreichung der Partnerschaftsvereinbarung vorlegen müssen.

    Die Kommission wiederum muss innerhalb von 3 Monaten nach der Einreichung des OP ihre Anmerkungen vorlegen und das OP spätestens 6 Monate ab dem Datum der Einreichung annehmen, vorausgesetzt der Mitgliedstaat hat die Anmerkungen der Kommission angemessen berücksichtigt.

    Somit sollten die OPs grundsätzlich bis spätestens Ende Januar 2015 angenommen sein.

  • Programm und Prioritäten der griechischen Ratspräsidentschaft

    (07/01/2014)

    Griechenland hat soeben zum fünften Mal seit seinem EU-Beitritt 1981 im Europäischen Rat die Zügel übernommen. Die griechische Ratspräsidentschaft äußert sich dazu wie folgt: „Das Hauptziel ist die Schaffung eines Gleichgewichts zwischen dem Zeitplan für die Haushaltskonsolidierung und der Umsetzung eines deutlich verbesserten und realistischen Pakts für Wachstum und Beschäftigung, der in ein vielfältiges europäisches Investitionsprogramm mit dem Schwerpunkt Beschäftigung nach dem Vorbild der Kohäsionspolitik umgewandelt werden kann.“

    Die Arbeit der Ratspräsidentschaft wird sich nach den folgenden Hauptgrundsätzen richten:

    • Verbesserung des zivilgesellschaftlichen/sozialen Engagements in der EU durch politische Ansätze und Initiativen zur Stärkung der wirtschaftlichen Erholung, der Beschäftigung, des Zusammenhalts, der Mobilität der EU-Bürgerinnen und -Bürger und der Sicherheit in Europa.
    • Vertiefung der EU-Integration, insbesondere der WWU, durch unterstützende politische Ansätze und Maßnahmen zum Ausgleich anfänglicher Defizite in der Architektur des Euro-Raums, die sich durch die derzeitige Krise gezeigt haben.
    • Stärkung der demokratischen Legitimität und Rechenschaftspflicht der EU.

    Auch die Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2014 werden die Ratspräsidentschaft beeinflussen. Das vollständige Programm und sämtliche Schwerpunkte werden dem Kollegium der Kommissionsmitglieder am 8. Januar vorgestellt.

    http://gr2014.eu/de

  • Europas globale Perspektiven

    (23/12/2013)

    Die neueste Ausgabe der Euronews-Sendung Real Economy konzentriert sich auf Europas Traum von mehr Wettbewerbsfähigkeit in einer ständig schrumpfenden und stärker globalisierten Welt. Die Sendung analysiert, wie der globale Handel tatsächlich funktioniert, und bedient sich dazu des Beispiels des europäischen Riesen Airbus und wie dieser Europas schleppendes Wachstum unterstützt.

    In einem Gespräch mit OECD-Generalsekretär Angel Gurria wird die enge Verbindung zwischen Globalisierung und Wettbewerbsfähigkeit besprochen, während gleichzeitig die Vorteile und Hürden der europäischen Märkte unter die Lupe genommen werden. Zuletzt rückt die französische Hauptstadt Paris in den Fokus, um zu ergründen, warum sich so viele multinationale Unternehmen unbedingt in Europa ansiedeln möchten.

    Video: Europas globale Perspektiven

  • Verordnungen der Kohäsionspolitik treten in Kürze in Kraft

    (18/12/2013)

    Die neuen Vorschriften und Gesetze, die für die nächste Runde der Investitionen der EU-Kohäsionspolitik im Zeitraum 2014-2020 gelten, wurden vom Rat der Europäischen Union offiziell verabschiedet und treten nach ihrer Veröffentlichung im „Amtsblatt der EU“ in Kraft.Die Mitgliedstaaten machen sich nach vielen Monaten der Vorbereitung nun daran, ihre strategischen Pläne durch die Investitionsschwerpunkte für die regionale Entwicklung zu ergänzen.Es wird davon ausgegangen, dass diese Partnerschaftsvereinbarungen Anfang 2014 verabschiedet werden. 

    Amtsblatt L347 (20. Dezember) enthält die neuen Verordnungen 

  • Auf dem Weg zur Erholung: Kommissar Hahn genehmigt Griechenlands Autobahngroßprojekte

    (16/12/2013)

    Johannes Hahn, der EU-Kommissar für Regionalpolitik, hat heute Finanzmittel der EU in Höhe von 2,97 Mrd. EUR als Unterstützung für den Bau von vier Autobahnen in Griechenland genehmigt.

    Nach der erfolgreichen Abstimmung im griechischen Parlament erklärte Kommissar Hahn: „Ich freue mich, diese Investitionen in einige der wichtigsten Infrastrukturprojekte in Griechenland genehmigen zu können. Sie werden bei der wirtschaftlichen Erholung des Landes eine zentrale Rolle spielen, indem sie die Regionen durch schnelle und sichere Autobahnen miteinander verbinden.“

    Die Autobahnen werden von der Europäischen Kommission und den griechischen Behörden als „Schwerpunktprojekte“ eingestuft: ein Schlüssel zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Entwicklung des Landes und seiner Regionen.

    Es wird davon ausgegangen, dass während der Bauzeit der Autobahnen über 6 000 Arbeitsplätze entstehen.Die Projekte sollen bis Ende 2015 abgeschlossen werden, wobei dann circa 1 700 Personen Arbeit in der Projektverwaltung finden dürften. Die Kommission hat darüber hinaus festgestellt, dass die Griechenland gewährte finanzielle Unterstützung den EU-Vorschriften für staatliche Beihilfen entspricht.

    Pressemitteilung

  • Die Geschichte der europäischen Struktur- und Investitionsfonds 2014-2020 erzählen

    (12/12/2013)

    811 Teilnehmer aus 28 Mitgliedstaaten kamen Anfang der Woche in Brüssel zusammen, um darüber zu diskutieren, wie die Kommunikation über die ESI-Fonds verbessert werden kann. Die Konferenz hatte das Ziel

    • Zu besprechen, wie Europas Geschichte besser erzählt werden kann.
    • Die Zusammenarbeit zwischen der EU, den nationalen und regionalen Amtsträgern, die mit der Kommunikation über die ESIF befasst sind, zu verbessern.
    • Eine solide Basis für die Kommunikationsstrategie, welche die Programme der ESI-Fonds im Finanzierungszeitraum 2014-2020 begleiten wird, bereitzustellen.
    • Sich über vorbildliche Vorgehensweisen in der Kommunikation auszutauschen und verschiedenen Ländern und Fonds zu ermöglichen, voneinander zu lernen.

    Die Veranstaltung brachte Kommunikationsbeauftragte nationaler und regionaler Behörden, die Leiter von Verwaltungsbehörden, Journalisten, EU-Netzwerke wie Europe Direct und Kollegen aus den EU-Institutionen zusammen. Die Konferenz war in dreifacher Hinsicht innovativ:

    1) Zum ersten Mal wurde eine Kommunikationskonferenz zu den EU-Fonds gemeinsam von vier Kommissionsabteilungen organisiert:den Generaldirektionen für Regionalpolitik und Stadtentwicklung, Beschäftigung, Soziales und Integration, Landwirtschaft und ländliche Entwicklung sowie Maritime Angelegenheiten und Fischerei.

    2) In den meisten der 24 Workshops kamen partizipatorische Methoden zum Einsatz, um die Diskussionen interaktiv und für die Bedürfnisse der Teilnehmer relevant zu gestalten.

    3) Es wurden visuelle Ergebniskarten erstellt, um das Wesentliche der Debatte intuitiv zu erfassen.

    Fotos, Videos, soziale Medienhighlights und die Präsentationen finden Sie auf der Konferenzwebsite. Anfang nächster Woche wird eine visuelle Zusammenfassung der Konferenz veröffentlicht.

  • Wettbewerbsfähigkeit in der EU

    (11/12/2013)

    Eine der größten Herausforderungen, der sich die Europäische Union auf dem Weg zur wirtschaftlichen Erholung stellen muss, ist die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit.Die reformierte Kohäsionspolitik verpflichtet die Mitgliedstaaten und Regionen deshalb dazu, in diesen Bereich zu investieren, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf KMU liegt.Die neueste Ausgabe des Euronews-Magazins „Real Economy“ setzt sich intensiv mit der Bedeutung von Wettbewerbsfähigkeit im besten Wortsinne auseinander – sowohl für Unternehmen als auch für Länder und warum sie für Europa unverzichtbar ist, wenn es auf der Weltbühne weiterhin eine Hauptrolle spielen will.

    Die Episode befasst sich mit Bemühungen im Bereich Wettbewerbsfähigkeit in Amsterdam und Brüssel, indem es Leonidas, die älteste dort ansässige Chocolaterie, vorstellt und ihren Wettbewerbsvorteil untersucht.Außerdem analysiert Emma Marcegaglia, Präsidentin von BUSINESSEUROPE und Mitgeschäftsführerin des Marcegaglia-Konzerns, in einem Interview Europas Probleme in Sachen Wettbewerbsfähigkeit im Kontext der globalen Wirtschaft.

    Video: Real Economy „Wettbewerbsfähigkeit in der EU“

  • Eurobarometer: 77 % der Bürgerinnen und Bürger sehen die positiven Auswirkungen der regionalen EU-Investitionen

    (06/12/2013)

    Obwohl jüngste EU-weite Umfragen bei der Einstellung zur Europäischen Union einen Abwärtstrend verzeichnen müssen, werden die positiven Auswirkungen der regionalen EU-Investitionen immer stärker wahrgenommen.

    Auch das heute veröffentlichte Flash Eurobarometer 384 zum Thema „Bürger-Bewusstsein und -Wahrnehmung der EU-Regionalpolitik“ spiegelt diese umfassende Unterstützung für die Hauptinvestitionsstrategie der EU wider.Drei Viertel der Menschen, die sich der Investitionen in ihrer Gegend bewusst waren, äußerten sich zuversichtlich, dass sich die kofinanzierten Projekte positiv auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung ihrer Region oder Stadt auswirken würden.

    Insgesamt liegt das Bewusstsein für die Politik weiterhin bei 34 % im Vergleich zu einer ähnlichen 2010 durchgeführten Umfrage. Am höchsten ist das Bewusstsein in Polen (80 %), gefolgt von Litauen und der Tschechischen Republik (jeweils 67 %).

    Das Fernsehen ist insgesamt weiterhin die Hauptinformationsquelle für durch die EU-Regionalpolitik kofinanzierte Projekte, wobei in Ländern wie Deutschland und Finnland lokale und regionale Zeitungen eine zentrale Rolle spielen.In Irland und Ungarn wurden Hinweisschilder als erste Hauptinformationsquelle genannt.Junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren informieren sich dagegen hauptsächlich über das Internet.

    Der Bericht hebt hervor, wie wichtig und wertvoll es ist, dass nicht nur die Europäische Kommission, sondern gleichzeitig auch die Verwaltungsbehörden und Empfänger der EU-Regionalpolitik ihre Erfolge kommunizieren und den Bürgerinnen und Bürgern ihre Geschichte erzählen.

    • Flash Eurobarometer 384: „Bürger-Bewusstsein und -Wahrnehmung der EU-Regionalpolitik“: Kurzbericht (22 Seiten)
    • Flash Eurobarometer 384:Vollständiger Bericht (67 Seiten)

    Die Umfrage wurde in den 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union vom 23. bis 25. September 2013 vom Netzwerk von TNS Political & Social durchgeführt. Die Befragung der 28 065 Teilnehmer aus unterschiedlichen sozialen und demografischen Gruppen erfolgte telefonisch (Festnetz oder Handy) in der jeweiligen Muttersprache im Auftrag der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung der Europäischen Kommission.

  • Erfahrungsaustausch über Maßnahmen zur Betrugs- und Korruptionsbekämpfung in Zusammenhang mit der Nutzung der europäischen Struktur- und Investitionsfonds

    (05/12/2013)

    Die Konferenz zu Maßnahmen zur Betrugs- und Korruptionsbekämpfung in Zusammenhang mit der Nutzung der europäischen Struktur- und Investitionsfonds wurde von der GD REGIO in Zusammenarbeit mit anderen Kommissionsdiensten organisiert und fand am 3. Dezember in Brüssel statt.Die Veranstaltung zog über 400 Teilnehmer von Verwaltungsbehörden, Prüfbehörden, auf Korruptionsbekämpfung spezialisierten Institutionen und Organisationen der Zivilgesellschaft aus allen EU-Mitgliedstaaten an. 

    Ziel der Konferenz war es, einige der Werkzeuge und Instrumente vorzustellen, die dazu beitragen können, die Sensibilität für Betrugs- und Korruptionsrisiken zu stärken und diese Risiken zu erkennen.Im Verlauf der Konferenz wurden erprobte Vorgehensweisen zur Eindämmung von Betrug und Korruption in Verbindung mit der Verwaltung von EU-Finanzmitteln diskutiert.Die Konferenz hätte zu keinem passenderen Zeitpunkt stattfinden können, verlangen doch die neuen Bestimmungen zu den fünf europäischen Struktur- und Investitionsfonds von den Behörden, die diese Mittel verwalten, sich verstärkt auf effektive und angemessene Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung zu konzentrieren und dabei mögliche Risikobereiche zu identifizieren und anzugehen.

    Im Verlauf der Konferenz veröffentlichte Transparency International den Korruptionswahrnehmungsindex 2013, der misst, als wie korrupt die öffentliche Verwaltung in 177 Ländern wahrgenommen wird.Der Index bewertet die Länder auf einer Skala von 0 (hoch korrupt) bis 100 (sehr sauber).

    Gemessen an internationalen Standards schneiden die EU-Mitgliedstaaten weiterhin recht gut ab.Einige der korruptionsfreisten Länder sind EU-Mitglieder, so zum Beispiel Dänemark, das mit der höchsten Wertung auf Platz 1 liegt, gefolgt von Finnland und Schweden.In Ländern, die nach dem Korruptionswahrnehmungsindex am schlechtesten abgeschnitten haben, wird die Kommission maßgeschneiderte Seminare abhalten.

    Weitere Informationen:

    Korruptionswahrnehmungsindex 2013

    Konferenz zu Maßnahmen zur Betrugs- und Korruptionsbekämpfung in Zusammenhang mit der Nutzung der europäischen Struktur- und Investitionsfonds

  • Öffentliche Konsultation über zukünftige EU-Investitionen in Kroatien

    (04/12/2013)

    Am Dienstag den 4. Dezember haben Vertreter der Europäischen Kommission am Start einer wichtigen öffentlichen Konsultation über die zukünftigen Investitionsprioritäten in Kroatien teilgenommen. Damit soll der optimale Einsatz der EU-Mittel für die Haushaltsperiode 2014-2020 gewährleistet werden. Der stellvertretende Generaldirektor für Regionalpolitik und Stadtentwicklung war in Zagreb zugegen, um den Konsultationsprozess zu unterstützen. Die Ergebnisse werden in die Investitionsstrategie für die EU-Mittel in der Haushaltsperiode 2014-2020 des jüngsten EU-Mitgliedsstaats eingehen.

    Das Vorgehen wird dazu beitragen, dass die Ausgabeprioritäten nicht nur fokussiert und strategisch auf die Entwicklungsbedürfnisse des Landes reagieren, sondern auch den übergeordneten Zielen der EU eines intelligenten, nachhaltigen und integrativen Wachstums entsprechen.

    Der für Regionalpolitik zuständige Kommissar Johannes Hahn kommentierte den Start mit den Worten: „Dies ist ein wichtiger Schritt zur Schaffung einer dauerhaften Partnerschaft und eines wechselseitigen Kommunikationskanals mit allen interessierten Partnern. Ich bitte die Bürger Kroatiens dringend darum, ihre Meinung zu äußern und dabei zu helfen, die Zukunft der Investitionen in ihren Regionen zu gestalten. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Partnerschaft die Qualität und die Umsetzung von Politikansätzen entscheidend verbessert.

    Die Europäische Kommission begrüßt die anhaltenden Bemühungen der öffentlichen Verwaltung Kroatiens hinsichtlich der Vorbereitung auf die Implementierung der EU-Kohäsionspoitik für 2014‑2020. Die EU wird die am dringendsten benötigten Investitionen nach Kroatien fließen lassen. Diese können helfen, die sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes anzugehen, wenn sie mit einem strategischen und integrierten Ansatz umgesetzt werden.

    Strategien sind Voraussetzung für eine klare Ausrichtung bei der Verwendung der EU-Mittel, beispielsweise für Innovationen, für den Transportsektor und für Investitionen in die Umwelt. Abwasser- und Abfallentsorgung sind klare Prioritäten für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen in Kroatien. Die Europäische Kommission begrüßt den Fortschritt bei der Einführung von modernen Zentren für Abfallwirtschaft, wie das im Bau befindliche Kaštijun in der Gespanschaft Istarska.

    Mit Gesamtkosten von etwas über 25 Mio EUR soll mit der Kaštijun project ein nachhaltiges und integratives Abfallwirtschaftssystem in der Gespanschaft Istrien geschaffen werden, sodass man weniger abhängig von Mülldeponien ist. Mehr als 200 000 Einwohner in der Gespanschaft werden von dieser Entwicklung profitieren, die sich langfristig positiv auf ihre Lebensqualität auswirkt.

    Das Abfallwirtschaftszentrum in Kaštijun ist schon im Bau befindlich. Es entsteht auch eine Abwasseraufbereitungsanlage und ein Recyclinghof. Die Eröffnung ist für Ende 2014 geplant.

    Online consultation

  • EU-Kommissar Johannes Hahn diskutiert mit Bürgerinnen und Bürgern in Eisenstadt

    (02/12/2013)

    EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn nahm am 29. November am Bürgerdialog  der burgenländischen Landesregierung, des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission im Kultur-Kongresszentrum Eisenstadt teil. Im Mittelpunkt des Interesses im Vorfeld der Europawahl am 25. Mai 2014 standen Fragen wie "Was erwarten die Menschen im Burgenland von der Europäischen Union?", "Wie lässt sich die Finanz- und Wirtschaftskrise in der EU bewältigen?", "Was hat uns die EU im Burgenland gebracht?" und "Wie sieht die Zukunft Europas aus?".

    EU-Kommissar Hahn unterstrich die Bedeutung der Teilnahme der Bürgerinnen und Bürgern an europäischer Politik: "Es gibt vielfältige Möglichkeiten und Initiativen, sich in Europa einzubringen – wichtig ist, dass man sie nutzt. Ich freue mich, hier in Eisenstadt diskutieren zu können, da gerade das Burgenland ein Beispiel für erfolgreiche Regionalpolitik und Zusammenarbeit in Europa ist".

    Bei den Bürgerdialogen (Citizens' Dialogues), die in regelmäßigen Abständen in Städten aller EU-Mitgliedstaaten stattfinden, gibt die Kommission den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit, direkt mit EU-Politikern über ihre Rechte und ihre Erwartungen an die Europäische Union zu diskutieren. Diese Dialoge sind Bestanteil des Europäischen Jahres der Bürgerinnen und Bürger 2013.

    This debate is one of so called "Citizen's Dialogues" series the Commission is holding in cities in every EU country, giving ordinary people an opportunity to speak directly to EU politicians about their rights, the kind of Europe they want to live in, and expectations for the European Union. The debates are part of the 2013 European Year of Citizens: an entire year dedicated to your rights as a European citizen.

  • Wachstum der europäischen Regionen durch Innovation anregen

    (02/12/2013)

    Da die Vorbereitung für die Umsetzung der reformierten Kohäsionspolitik in den EU-Mitgliedstaaten und -Regionen langsam in die heiße Phase geht, stellt das Euronews-Magazin „Real Economy“ die Innovation als Katalysator für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit ins Rampenlicht und befragt Kommissar Johannes Hahn dazu, welchen Unterschied die europäischen Struktur- und Investitionsfonds machen können.Derzeit fließen bereits ungefähr ein Viertel des aktuellen Budgets der EU-Regionalpolitik in Innovationsprojekte und der Kommissar betont, es sei notwendig, dass in den Regionen die richtigen Rahmenbedingungen herrschten, darunter eine Innovationsstrategie und eine klare Strategie mit einer realistischen Vorstellung darüber, was erreicht werden könne.

    Ausgehend von der Prämisse, dass „es bei Innovation letztendlich darum geht, neue Möglichkeiten zu eröffnen“, betrachtet „EU-Strukturfonds: Ein wirksames Mittel zur Förderung verschiedener Wirtschaftsregionen in der EU?“die Errungenschaften und Herausforderungen von Regionen wie dem spanischen Andalusien und sieht sich an, warum Projekte, die einen grenzüberschreitenden strategischen Ansatz nutzen, erfolgreich waren.Video: Real Economy „EU-Strukturfonds: Ein wirksames Mittel zur Förderung verschiedener Wirtschaftsregionen in der EU?“.

  • Kommissar Hahn auf der Eurocities 2013-Konferenz: „Neue Wege der Stadtentwicklung für Europa“

    (29/11/2013)

    Anlässlich seiner Rede auf der Eurocities 2013-Konferenz "Smart Citizens" in Gent, Belgien erklärte Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik: „Durch die Verabschiedung des mehrjährigen Finanzrahmens sowie des Pakets zur Kohäsionspolitik wurden die Mittel und die Umstrukturierung der Strukturfonds gesichert.Wir haben grünes Licht erhalten und können nun mit der Arbeit beginnen.Eines der Reformelemente besteht dabei in der Stärkung der städtischen Gebiete.

    Zu diesem Zweck sind Investitionen in Prioritätsbereiche wie nachhaltige städtische Mobilität, Wiederbelebung der Städte und Optimierung der Forschungs- und Innovationskapazitäten in städtischen Gegenden erforderlich.Schätzungsweise werden derzeit 40 % der Strukturfonds in Städten eingesetzt. Diese Zahl dürfte sich im nächsten Planungszeitraum auf 50 % erhöhen. Die europäischen Ziele lassen sich nur im städtischen Bereich verwirklichen,z. B. auf den Gebieten Energieeffizienz, Innovation und Armutsbekämpfung.All das, was für Europa wichtig ist, konzentriert sich in den Städten.Sie sind nicht nur die Bühne, auf denen sich das moderne Leben abspielt – sie sind selbst Akteure,die sich Gehör verschaffen müssen.Im Februar werden wir die Gespräche zu neuen Wegen in der Stadtentwicklung aufnehmen.“

    Vollständige Rede

  • EU-Finanzbericht 2012: Fonds der Kohäsionspolitik erweisen sich in der EU zunehmend als Investitionsinstrument

    (27/11/2013)

    Der heute von der Europäischen Kommission veröffentlichte Finanzbericht 2012 zeigt, dass 94 % der insgesamt 135,6 Mrd. EUR des EU-Haushalts 2012 Empfängern in ganz Europa, wie Forschern, Studenten, kleinen und mittleren Unternehmen, Städten und Regionen sowie NROs, zugutekamen.2012 erhöhte der EU-Haushalt die Finanzierung von Bereichen, die das Wachstum ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen und in Forschung und Innovation investieren.Investitionen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung erbrachten zum Beispiel hervorragende Ergebnisse und halfen, die Europa-2020-Ziele für Ende 2012 zu erreichen – selbst in den letzten Jahren der Wirtschaftskrise. Dazu zählen:

    Intelligentes Wachstum:

    • Bisher wurden fast 400 000 Arbeitsplätze geschaffen, davon 200 000 seit 2010, darunter 15 600 in der Forschung und fast 170 000 in KMU.
    • Über 142 000 KMU wurden unterstützt.
    • Über 53 000 Existenzgründungen wurden unterstützt (28 000 seit 2010).
    • Fast 1,9 Mio. mehr Menschen haben nun Breitbandzugang.
    • Über 53 000 FTE-Projekte und fast 16 000 Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen wurden unterstützt.

    Nachhaltiges Wachstum:

    • Über 23 000 Projekte zu erneuerbaren Energien wurden durchgeführt.
    • Die Treibhausgasemissionen wurden insgesamt um 33 400 kt gesenkt.
    • Über 3 000 Megawatt an zusätzlicher Stromerzeugungskapazität aus erneuerbaren Energien wurden seit 2007 geschaffen.
    • Knapp 3,4 Millionen Menschen haben nun Zugang zu besserem Stadtverkehr.

    Integratives Wachstum:

    • Über 19 000 Infrastrukturprojekte im Bereich Bildung, von denen 3,4 Mio. Studenten profitieren, wurden unterstützt.

    Weitere Informationen

  • 16 Partner zur Arbeit an Mehrebenen-Governance zur Unterstützung von Europa 2020 gesucht

    (22/11/2013)

    Derzeit werden 16 Regionen oder Städte gesucht, die daran interessiert sind, mit 8 Fallstudienregionen an der Verbesserung der Mehrebenen-Governance zusammenzuarbeiten:Die Bewerbungsfrist endet am 22. Januar 2014.Die von der GD REGIO finanzierte und von einem von Spatial Foresight geleiteten Konsortium durchgeführte Studie will aus politischen Erfahrungen lernen, den Austausch und das Lernen unter den Regionen zu stärken.Die Studie konzentriert sich auf zwei Politikfelder, die mit der Strategie Europa 2020 in Verbindung stehen: Energieeffizienzmaßnahmen, insbesondere mit dem Schwerpunkt auf den bereits vorhandenen Beständen, und die soziale Integration in städtischen Gebieten. Das Konsortium begleitet die 12-monatige Partnerschaft und bietet technische Hilfe, Unterstützung zur Erleichterung der Zusammenarbeit, eine Analyse der Fälle sowie Networking.

    Weitere Einzelheiten zu diesem Aufruf und zum Bewerbungsprozess finden Sie auf: http://www.spatialforesight.eu/2020.html
     

    Projektvorgaben:http://ec.europa.eu/regional_policy/tender/pdf/2013019/specifications.pdf

  • GESETZESENTWURF ZUR KOHÄSIONSPOLITIK VERABSCHIEDET: Kommission begrüßt Unterstützung des Europäischen Parlaments für grundlegende Reformen

    (20/11/2013)

    Johannes Hahn und László Andor, die Kommissare für Regionalpolitik sowie Beschäftigung, Soziales und Integration, zeigten sich hocherfreut über den heutigen Beschluss des Europäischen Parlaments, die Reform der Kohäsionspolitik anzunehmen.

    Das Parlament erklärte seine Zustimmung zu den neuen Regeln, welche die Investitionen neu auf die Realwirtschaft und Schlüsselbereiche ausrichten, um Arbeitsplätze zu schaffen und das Wachstum anzukurbeln.Die Reform führt außerdem neue Bedingungen für die Finanzierung ein und legt den Schwerpunkt verstärkt auf das Messen der Ergebnisse.Darüber hinaus führt sie für den Zeitraum 2014-2020 einige gemeinsame Regeln für alle fünf europäischen Struktur- und Investitionsfonds ein (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, Europäischer Sozialfonds, Kohäsionsfonds, Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums, Europäischer Meeres- und Fischereifonds) und macht diese leichter nutzbar.Die neuen Vorschriften sollen nun in Kürze offiziell vom EU-Ministerrat verabschiedet werden.

    Nach der Abstimmung erklärte Kommissar Hahn:

    „Nach langen Verhandlungen hat das Parlament seine Zustimmung zu den Reformen erklärt, welche die Kohäsionspolitik in das Hauptinvestitionsinstrument der EU zum Erreichen der Europa-2020-Ziele verwandeln:Förderung der Realwirtschaft, Schaffung von Wachstum und Arbeitsplätzen, Bekämpfung des Klimawandels und der Energieabhängigkeit.

    Dies sind grundlegende Reformen.Sie sollen sicherstellen, dass jeder ausgegebene Euro eine maximale Wirkung erzielt – zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger.Dies geschieht, indem sie die Investitionen auf einige Schlüsselprioritäten für das Wachstum konzentrieren.Wir verfolgen zum Beispiel das Ziel, die Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für kleine und mittlere Unternehmen – das Rückgrat der europäischen Wirtschaft – von rund 70 Mrd. EUR im aktuellen Programmzeitraum auf 140 Mrd. EUR im Zeitraum 2014-2020 zu verdoppeln.In diesen Hauptbereichen können Arbeitsplätze geschaffen und auf nachhaltige Art und Weise bewahrt werden.

    Durch die Konzentration auf die Realwirtschaft, auf Innovation, Forschung und die Unterstützung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz steht die EU-Kohäsionspolitik im Zentrum des modernen EU-Haushalts, der gestern von den Abgeordneten des Europäischen Parlaments verabschiedet wurde.Dank dieser Abstimmung können Mitgliedstaaten nun die Programmplanung beschleunigen, sodass die normalen Bürgerinnen und Bürger in den Genuss dieser Investitionen kommen.“

    Kommissar László Andor erklärte:

    „Der Europäische Sozialfonds wird gemeinsam mit der Jugendbeschäftigungsinitiative das Hauptinstrument zur Unterstützung der Investitionen der Mitgliedstaaten in Beschäftigung, Humankapital und eine effektive Verwaltung sein.Über 74 Mrd. EUR werden investiert werden, um Millionen Menschen zu helfen, einen Arbeitsplatz zu finden und ihre Kompetenzen zu stärken.Sie werden die Mitgliedstaaten in ihren Bemühungen unterstützen, ihre aktive Arbeitsmarktpolitik zum Beispiel durch effektivere öffentliche Beschäftigungsdienstleistungen zu verbessern oder die Armut zu bekämpfen, indem sie den anfälligsten Menschen helfen, Kompetenzen zu erwerben und Beschäftigung zu finden, und ihnen die gleichen Möglichkeiten, sich in die Gesellschaft zu integrieren, bieten.Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den einzelnen Mitgliedstaaten in den nächsten Monaten, um die Finanzmittel des ESF möglichst effektiv zuzuweisen, damit sie ihren Beschäftigungs- und sozialen Herausforderungen gerecht werden können.“

    Ein Drittel des EU-Haushalts für den Zeitraum 2014-2020 (siehe IP/13/1096) wird dafür eingesetzt werden, durch die neue EU-Kohäsionspolitik die europäische Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen.Die 325 Mrd. EUR, die Europas Mitgliedstaaten, ihren Regionen und Städten zugewiesen werden, werden sich auf wichtige Schwerpunkte wie die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, Unterstützung für KMU, Innovation und die CO2-arme Wirtschaft konzentrieren.

    Durch den über 70 Mrd. EUR schweren Europäischen Sozialfonds (ESF) wird die Kohäsionspolitik einen bedeutenden Beitrag zu den Schwerpunkten der EU in den Bereichen Beschäftigung (zum Beispiel durch Ausbildung und lebenslanges Lernen), Bildung und soziale Integration leisten.Die neue Jugendbeschäftigungsinitiative (3 Mrd. EUR zuzüglich mindestens 3 Mrd. EUR aus dem ESF) wird die Umsetzung der Jugendgarantie finanziell unterstützen.

    Die Regeln für das Ausgeben der kohäsionspolitischen Mittel unter dem EU-Haushalt für den Zeitraum 2014-2020 wurden vereinfacht, um eine einfachere und bessere Koordination zu ermöglichen.Darüber hinaus gibt es eine deutlichere Verbindung zwischen den EU-Fonds und der wirtschaftspolitischen Steuerung, insbesondere durch die länderspezifischen Empfehlungen.

    Weitere Informationen:

    Die Reform der Kohäsionspolitik in 10 Punkten

    Infografik zur neuen Kohäsionspolitik

    Kohäsionspolitik 2014-2020: Tabelle der Gesamtzuweisungen

    Pressemitteilung des EP zur Verabschiedung der Reform der Kohäsionspolitik und des Strategischen Rahmens

    Wichtigste Aspekte der ESF-Reform

  • Neuausrichtung der EU-Kohäsionspolitik, um maximale Wirkung in den Bereichen Wachstum und Beschäftigung zu erzielen: Die Reform in 10 Punkten

    (19/11/2013)

    Das EU-Budget 2014-2020 sieht unter der Rubrik Kohäsionspolitik Investitionen von 325 Mrd. EUR in die EU-Mitgliedstaaten, ihre Regionen und Städte vor, um die EU-weiten Ziele für Wachstum und Beschäftigung zu erreichen sowie die Problembereiche Klimawandel, Energieabhängigkeit und soziale Ausgrenzung in Angriff zu nehmen. Unter Berücksichtigung der nationalen Beiträge der Mitgliedstaaten und der Hebelwirkung der Finanzinstrumente ist mit einem Gesamteffekt von mehr als 500 Mrd. EUR zu rechnen. Die Reform der Kohäsionspolitik wird für die größtmögliche Wirkung dieser Investitionen sorgen, die an die individuellen Bedürfnisse der Regionen und Städte angepasst sind. Die Eckpunkte der Reform lauten:

    1. Es wird in alle Regionen der EU investiert und der Grad der Unterstützung sowie die Höhe des nationalen Beitrags (Kofinanzierungssatz) werden an das jeweilige Entwicklungsniveau angepasst:

    weniger entwickelte Regionen (BIP beträgt weniger als 75 % des EU-27-Durchschnitts)

    Übergangsregionen (BIP liegt zwischen 75 % und 90 % des EU-27-Durchschnitts)

    stärker entwickelte Regionen (BIP beträgt mehr als 90 % des EU-27-Durchschnitts)

    2. Gezielter Einsatz von Ressourcen in strategischen Wachstumssektoren: Investitionen im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) werden, abhängig von der Regionenkategorie (weniger entwickelte Regionen: 50 %, Übergangsregionen: 60 % und stärker entwickelte Regionen: 80 %), auf vier Schlüsselprioritäten konzentriert: Innovation und Forschung, digitale Agenda, Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und CO2-arme Wirtschaft. Auf diese Sektoren werden rund 100 Mrd. EUR entfallen; davon sollen mindestens 23 Mrd. EUR die Umstellung auf eine CO2-arme Wirtschaft fördern helfen (Energieeffizienz und erneuerbare Energien). Dazu gibt es eigene Verpflichtungen für die Widmung von EFRE-Mitteln (weniger entwickelte Regionen: 12 %, Übergangsregionen: 15 % und stärker entwickelte Regionen: 20 %).

    Circa 66 Mrd. EUR aus dem Kohäsionsfonds sollen gezielt für prioritäre transeuropäische Verkehrsverbindungen und zentrale Umweltinfrastrukturprojekte vergeben werden.

    Die Kohäsionspolitik wird über den Europäischen Sozialfonds (ESF) einen signifikanten Beitrag zu den EU-Prioritäten im Bereich der Beschäftigung leisten, zum Beispiel in Form von Schulungen und lebenslangem Lernen, Bildung und sozialer Inklusion (mindestens 20 % der ESF-Mittel in jedem Mitgliedstaat müssen für die Förderung dieser Ziele ausgegeben werden). Die ESF-Zuteilungen erfolgen gemäß den Bedürfnissen jedes Mitgliedstaates, wobei ein vordefinierter Mindestbetrag gilt, was insgesamt mindestens 70 Mrd. EUR ergibt. Die neue, an den ESF gekoppelte Beschäftigungsinitiative für junge Menschen ist mit mindestens 6 Mrd. EUR dotiert und soll die Umsetzung der Jugendgarantie unterstützen.

    3. Festlegung klarer, transparenter, messbarer Ziele für Rechenschaftspflicht und Ergebnisse: Die Länder und Regionen müssen im Vorhinein angeben, welche Ziele sie mit den verfügbaren Ressourcen anstreben und exakt festlegen, wie sie die Fortschritte bei der Erreichung dieser Ziele messen wollen. Dies soll regelmäßiges Monitoring und eine Diskussion über den Einsatz der Finanzmittel ermöglichen. Auf diese Weise können gegen Ende der Laufzeit zusätzliche Mittel (aus der sogenannten „leistungsgebundenen Reserve“) für leistungsstärkere Programme zur Verfügung gestellt werden.

    4. Voraussetzungen, die vor der Weiterleitung von Mitteln erfüllt sein müssen, um wirksamere Investitionen zu gewährleisten, zum Beispiel: Strategien für „intelligente Spezialisierung“, um besondere Stärken und Potenziale zu identifizieren; unternehmensfreundliche Reformen; Verkehrsstrategien; Maßnahmen zur Verbesserung der Systeme der öffentlichen Auftragsvergabe; Einhaltung von Umweltschutzgesetzen, Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit und frühzeitigen Schulabgang sowie für die Geschlechtergleichstellung und Nichtdiskriminierung.

    5. Gemeinsame Strategie für bessere Koordinierung und weniger Überschneidungen: Ein gemeinsamer strategischer Rahmen bildet die Grundlage für bessere Koordinierung zwischen den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (EFRE, Kohäsionsfonds und ESF – die drei Fonds für die Kohäsionspolitik – sowie die Fonds für ländliche Entwicklung und Fischerei). Damit wird auch eine bessere Verknüpfung mit anderen EU-Instrumenten wie dem Programm Horizont 2020, der Fazilität „Connecting Europe“ oder dem Programm für Beschäftigung und soziale Innovation geschaffen.

    6. Weniger Bürokratie und einfachere Inanspruchnahme von EU-Investitionen mit Hilfe gemeinsamer Regeln für alle Europäischen Struktur- und Investitionsfonds sowie vereinfachter Buchhaltungsvorschriften, gezielterer Berichterstattung und stärkeren Einsatzes digitaler Technologie („E-Kohäsion“).

    7. Stärkung der städtepolitischen Dimension durch Zweckbindung eines Mindestbetrags an EFRE-Mitteln für integrierte Projekte in Städten – zusätzlich zu anderen Ausgaben für städtische Gebiete.

    8. Mehr Kooperation über Grenzen hinweg und Erleichterungen bei der Einrichtung von grenzüberschreitenden Projekten. Außerdem muss gewährleistet werden, dass makroregionale Strategien wie jene für die Donau und die Ostsee im Rahmen nationaler und regionaler Programme unterstützt werden.

    9. Stärkere Verknüpfung der Kohäsionspolitik mit der allgemeinen wirtschaftspolitischen Steuerung der EU: Die Programme müssen sich in die nationalen Reformprogramme einfügen und sollten relevante Reformen in Angriff nehmen, die in den länderspezifischen Empfehlungen im Rahmen des Europäischen Semesters festgehalten wurden. Falls nötig, kann die Kommission Mitgliedstaaten im Rahmen der sogenannten „makroökonomischen Konditionalitätsklausel“ auffordern, Programme abzuändern, damit sie zentrale Strukturreformen unterstützen. Als letzte Möglichkeit kann sie Mittel einfrieren, wenn es wiederholt zu schwerwiegenden Verstößen gegen wirtschaftspolitische Empfehlungen kommt.

    10. Stärkerer Einsatz von Finanzinstrumenten, um KMU mehr Unterstützung und besseren Zugang zu Krediten zu geben: Darlehen, Garantien und Beteiligungs- bzw. Risikokapital sollen aus EU-Fonds unterstützt werden, und zwar mittels gemeinsamer Regeln, der Ausweitung ihres Verwendungsbereiches und durch Anreize (z. B. höhere Kofinanzierungssätze). Der Schwerpunkt auf Darlehen statt Finanzhilfen sollte die Projektqualität erhöhen und Subventionsabhängigkeit verhindern.

  • Eine Billion Euro für die Zukunft Europas – der Haushaltsrahmen der EU für 2014–2020

    (19/11/2013)

    Heute hat das Europäische Parlament für den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU für den Zeitraum von 2014 bis 2020 gestimmt und damit den Weg für die endgültige Verabschiedung durch den Rat in den kommenden Wochen geebnet. Die intensiven Verhandlungen, die seit der Vorlage der Kommissionsvorschläge am 29. Juni 2011 geführt wurden, konnten damit nach zweieinhalb Jahren abgeschlossen werden.

    Der mehrjährige EU-Finanzrahmen für den Zeitraum von 2014 bis 2020 ermöglicht es der Europäischen Union, Investitionen in Höhe von bis zu 960 Mrd. EUR (1,00 % des BNE der EU) an Mitteln für Verpflichtungen und 908,4 Mrd. EUR (0,95 % des BNE der EU) an Mitteln für Zahlungen zu tätigen. Für Instrumente für unvorhergesehene Umstände (z. B. die Reserve für Soforthilfen, den Europäischen Fonds für die Anpassung an die Globalisierung, den Solidaritätsfonds und das Flexibilitätsinstrument) sowie für den Europäischen Entwicklungsfonds gelten die Obergrenzen des MFR nicht. Durch diese Instrumente können zusätzliche Mittel in Höhe von insgesamt 36,8 Mrd. EUR (oder 0,04 % des BNE der EU) bereitgestellt werden. Im EU-Haushaltsrahmen für den Zeitraum 2014–2020 sind die Ausgabenprioritäten festgelegt, die im Einklang mit der EU-Wachstumsstrategie Europa 2020 auf die Förderung von nachhaltigem Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet sind. Gegenüber dem derzeitigen Finanzrahmen wurde beispielsweise die Teilrubrik 1a (Wettbewerbsfähigkeit im Dienste von Wachstum und Beschäftigung) von 91,5 Mrd. EUR (d. h. 9,2 % der Gesamthaushaltsmittel) auf 125,6 Mrd. EUR (13,1 % der Gesamthaushaltsmittel) erhöht.

    Insgesamt werden durch die Reform der Kohäsionspolitik bis zu 366,8 Mrd. EUR1 für Investitionen in die Regionen, die Städte und die Realwirtschaft Europas bereitgestellt. Sie wird zum zentralen Investitionsinstrument der EU zur Verwirklichung der Europa-2020-Ziele, nämlich Schaffung von Wachstum und Arbeitsplätzen, Bekämpfung des Klimawandels und der Energieabhängigkeit sowie Verringerung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Dafür wird der Europäische Fonds für regionale Entwicklung gezielt auf Schlüsselprioritäten wie die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen ausgerichtet, und die Fördermittel von 70 Mrd. EUR sollen innerhalb von sieben Jahren auf 140 Mrd. EUR verdoppelt werden. Bei allen Struktur- und Investitionsfonds der EU, die Anreize für förderwürdige Projekte schaffen, rückt die Ergebnisorientierung stärker in den Mittelpunkt, ferner wird eine neue leistungsgebundene Reserve eingerichtet. Wie effizient die Kohäsionspolitik, die Entwicklung des ländlichen Raums und der Fischereifonds sein werden, hängt letztlich auch von der wirtschaftspolitischen Steuerung ab, mit der die Mitgliedstaaten dazu ermutigt werden sollen, die Empfehlungen der EU im Rahmen des Europäischen Semesters umzusetzen.

    1. Aktuelle Preise. 325 Mrd. EUR zu Preisen von 2011.

    Infographic : A reformed Cohesion Policy for Europe : the main investment policy for growth and jobs

    Neuausrichtung der EU-Kohäsionspolitik, um maximale Wirkung in den Bereichen Wachstum und Beschäftigung zu erzielen: Die Reform in 10 Punkten

    Pressemitteilung : der Haushaltsrahmen der EU für 2014–2020

     

  • http://ec.europa.eu/regional_policy/information/search/detail.cfm?LAN=EN&lang=en&id=16

    (15/11/2013)

    Am 8. November veranstalteten die Generaldirektion Regionalpolitik und die Regierung von Flandern in Brüssel gemeinsam eine hochrangig besetzte Konferenz zur intelligenten Spezialisierung. Die über 500 Teilnehmer befassten sich mit der Frage, wie Regionen ihre Stärken identifizieren, aufbauen und bestmöglich nutzen können, um ihren Wettbewerbsvorteil zu stärken. Mit diesen sogenannten Strategien für intelligente Spezialiserung sollen alle europäischen Regionen ihr Innovationspotenzial vollständig erschließen können, indem sie die Ressourcen auf eine begrenzte Anzahl kleiner Wachstumsprioritäten konzentrieren.

    In seiner Grundsatzrede betonte Herman Van Rompuy, Präsident des Europäischen Rats, dass in Europa ein Quantensprung in Sachen Innovation erforderlich sei, und er gratulierte der GD REGIO zu ihrer Initiative für intelligente Spezialisierung. Er erklärte, dass der Europäische Rat einen großen Teil seiner Tagungen im nächsten Februar der industriellen Wettbewerbsfähigkeit widmen werde. Außerdem rief er alle maßgeblichen Interessengruppen, wie Forscher, politische Entscheidungsträger und Unternehmen, auf, sich in die Erarbeitung regionaler Strategien für intelligente Spezialisierung einzubringen.

    Darüber hinaus sprachen auf der Konferenz unter anderem Kommissar Hahn, Kommissarin Geoghegan-Quinn, Kris Peeters, der Ministerpräsident von Flandern, sowie Danuta Hübner, Abgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses für regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments. Sie betonten, wie wichtig es sei, den Mehrwert der intelligenten Spezialisierung vollständig auszunutzen; sie dürfe nicht nur eine intellektuelle Übung, sondern müsse ein echter Prozess sein, der aus sich selbst heraus zum Wandel führt.

    Die Konferenz zeigte eine Reihe brandneuer äußerst innovativer Videos der GD REGIO, die unternehmerische Entdeckungen und Beispiele der intelligenten Spezialisierung in bestimmten Regionen hervorheben, darunter einen Animationsfilm mit dem Titel „The Kingdom of Smart“ (Königreich der Schlauheit).

    Der Abschlussbericht der Konferenz mit den Schlussfolgerungen steht demnächst zur Verfügung. Programm, Reden und Webstream der Konferenz finden Sie online hier.

  • Jährliches Ostseeforum: Es geht voran in der ersten Makroregion Europas

    (11/11/2013)

    Vier Jahre nachdem der Ostseeraum als erste Makroregion der EU ins Leben gerufen wurde, versammeln sich heute Vertreter der acht beteiligten EU-Länder und der für Regionalpolitik zuständige Kommissar Johannes Hahn zum Jährlichen Forum der EU-Strategie für den Ostseeraum in Vilnius. Vertreter Russlands und Norwegens werden ebenfalls dabei sein.

    Wichtige Akteure werden darüber diskutieren, wie die Strategie auf der Grundlage des bereits Erreichten vorangebracht werden kann. Insbesondere werden sie sich auf die Frage konzentrieren, wie die umweltpolitischen Herausforderungen so angepackt werden können, dass Wachstum und Arbeitsplätze entstehen.

    Vor der Eröffnung der Veranstaltung sagte Kommissar Hahn: „Mit der Strategie für den Ostseeraum wurde im Bereich der Zusammenarbeit innerhalb der ersten Makroregion Europas Pionierarbeit geleistet – und das Projekt wird von anderen in und außerhalb von Europa genau beobachtet. Wir haben schon viel dadurch erreicht, dass Länder und Regionen zusammen gemeinsame Interessen, Probleme und Lösungen ermitteln, was auf rein nationaler oder lokaler Ebene nicht so gut möglich wäre.“

    Er fügte hinzu: „Doch wir müssen das Tempo erhöhen. Die an der Strategie Beteiligten müssen in stärkerem Maße eine Führungsrolle übernehmen und dürfen sich nicht darauf beschränken, im Strom mitzuschwimmen. Und die Anrainerstaaten und –regionen der Ostsee müssen sowohl die Mittel aus den Europäischen Fonds verstärkt abrufen als auch nationale, regionale und private Mittel mobilisieren, um die Entwicklung in der Makroregion zu beeinflussen.“

    Pressemitteilung

    Rede

    Weitere Informationen

  • Mehr Wachstum durch bessere Nutzung des Innovationspotenzials: Kommissar Hahn ruft EU‑Regionen zum Handeln auf

    (08/11/2013)

    ohannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, hat heute betont, wie wichtig es ist, mit EU‑Mitteln und gezielter Planung die Wettbewerbsfähigkeit der EU‑Regionen zu steigern. Auf einer Konferenz in Brüssel zum Thema „Regionen als Motoren für neues Wachstum durch intelligente Spezialisierung“ legte der EU‑Kommissar den Regionen heute ans Herz, ihre größten Stärken zu ermitteln und die Ressourcen darauf zu konzentrieren, um so ihren Wettbewerbsvorteil auszubauen. Die hochkarätig besetzte Veranstaltung wurde von der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung der Europäischen Kommission und der Region Flandern organisiert und bilanziert, wie die sogenannten „Strategien zu intelligenter Spezialisierung“ in den europäischen Ländern und Regionen vorankommen. Diese Strategien sind ein wichtiger Teil der neuen EU‑Kohäsionspolitik und auch eine Vorbedingung für Investitionen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

    Die Debatte kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt – über die Vorschläge für die neue Kohäsionspolitik des Zeitraums 2014‑2020 wird in Kürze entschieden. Besonders wichtig bei der überarbeiteten Politik ist die Einführung von Bedingungen, die erfüllt sein müssen, bevor Gelder fließen können. Eine davon ist die Ausarbeitung einer klaren und sorgfältig gestalteten „Strategie zu intelligenter Spezialisierung“ für Forschung und Innovation. Diese soll dafür sorgen, dass die Investitionen in den nächsten sieben Jahren sinnvoll kanalisiert und vor Ort klare Ziele formuliert werden.

    Herman Van Rompuy, der Präsident des Europäischen Rates, wird bei der Veranstaltung als Redner auftreten. Neben EU‑Kommissar Hahn werden auch die Vorsitzende des Ausschusses für regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments, Danuta Hübner, und der flämische Ministerpräsident Kris Peeters auf der Konferenz sprechen. Ziel der Veranstaltung ist, mit der politischen Entscheidungsebene, der Forschung und den Branchen in den Bereichen Forschung, Innovation und regionale Entwicklung grenzübergreifende Kooperationen und Synergieeffekte zwischen den bereits bestehenden Strategien auszuloten.

    Videos on Smart Specialisation

    The Kingdom of Smart
    The Kingdom of Smart
    Technological advancement in Flanders' health care system through Smart Specialisation
    Technological advancement in Flanders' health care system through Smart Specialisation
    Smart Specialisation for the shoe business in the Marche Region
    Smart Specialisation for the shoe business in the Marche Region
    Smart Specialisation in Poland takes off for the future through the Flaris project
    Smart Specialisation in Poland takes off for the future through the Flaris project
    Smart Specialisation: PLOCAN Oceanic Research Centre on the Canary Islands
    Smart Specialisation: PLOCAN Oceanic Research Centre on the Canary Islands

    Pressemitteilung

    Weitere Informationen

  • Eine neue Kohäsionspolitik für Wachstum und mehr Arbeitsplätze in Europa: Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, begrüßt Abstimmung im Europäischen Parlament

    (07/11/2013)

    Im Anschluss an die heutige Abstimmung des Regionalausschusses des Europäischen Parlaments zur Reform der Kohäsionspolitik und zur Festlegung von gemeinsamen Regeln für die europäischen Struktur- und Investitionsfonds sagte Kommissar Hahn:

    „Heute haben wir einen beachtlichen Schritt nach vorn gemacht und die EU mit den für die Förderung der Realwirtschaft Europas erforderlichen Gelder ausgestattet, sodass sie Arbeitsplätze schaffen kann, indem sie die KMU Europas unterstützt, Innovationen in Gang bringt und eine CO2-arme Wirtschaft fördert. Durch das gerade vom REGI-Ausschuss, dem federführenden Ausschuss des Europäischen Parlaments in dieser Sache, bestätigte Abkommen wird die EU-Kohäsionspolitik in ein unerlässliches Instrument zur Erfüllung der Agenda für Wachstum verwandelt.“

    Er fügte hinzu: „Jetzt ist es am Europäischen Parlament, die heutige Abstimmung im Ausschuss zu bestätigen. Ich vertraue darauf, dass die Abgeordneten dies tun werden. Mit dem heute erwirkten Abkommen werden alle EU-Fonds in einem einfacheren, gemeinsamen Rahmen zusammengefasst. Damit sind sie einfacher in Anspruch zu nehmen und als Instrument, mit dem Europa auf einen stabilen Pfad der Erholung zurückgeführt werden kann, noch strategischer ausgerichtet. Investoren warten darauf, Regionen warten darauf. Es ist wichtig, dass diese Programme pünktlich anlaufen. Dies ist auch Voraussetzung für die Genehmigung des EU-Haushalts für den nächsten, sieben Jahre umfassenden Programmplanungszeitraum. Ich bitte das Europäische Parlament und den Rat eindringlich darum, ihre Verantwortung wahrzunehmen.

    Vollständige Rede

    Neuausrichtung der EU-Kohäsionspolitik für eine maximale Wirkung auf Wachstum und Beschäftigung: die Reform in 10 Stichpunkten

  • Intelligenter, grüner, integrativer? Indikatoren zur Unterstützung der Europa 2020 Strategie

    (04/11/2013)

    Intelligenter, grüner, integrativer? — Indikatoren zur Unterstützung der Europa 2020 Strategie ist die erste Veröffentlichung einer neuen Reihe maßgeblicher Veröffentlichungen von Eurostat, welche wichtige Politikbereiche der Europäischen Kommission bzw. wirtschaftliche, gesellschaftliche oder umweltbezogene Phänomene statistisch analysieren. Diese Veröffentlichung liefert eine statistische Unterstützung der Europa 2020 Strategie und hilft bei der Überwachung ihrer fünf Kernziele. Die Analyse in dieser Veröffentlichung basiert auf den Europa 2020 Leitindikatoren , die für die Überwachung der Ziele der Strategie ausgewählt wurden. Weitere Indikatoren mit Schwerpunkt auf Untergruppen der Gesellschaft oder damit zusammenhängenden Themen, welche zugrunde liegende Trends aufzeigen, helfen die Analyse zu vertiefen und ein umfassenderes Bild zu vermitteln. Die Veröffentlichung enthält amtliche Statistiken, die vom Europäischen Statistischen System erstellt und von Eurostat verbreitet werden. Sie umfassen den Zeitraum ab 2000 bzw.2005 bis zur letzten Zeitreihe, für die Daten vorliegen (2011 oder 2012).

    Intelligenter, grüner, integrativer? Indikatoren zur Unterstützung der Europa 2020 Strategie

  • Video – Wie kann die EU die europäischen Regionen beleben?

    (31/10/2013)

    EuroparlTV hat eine kurze Dokumentation veröffentlicht, welche die Vorteile der Finanzierung durch den EFRE in den Mitgliedstaaten, die 2004 der EU beigetreten sind, beleuchtet. Die Dokumentation konzentriert sich auf die Frage, ob die EU-Regionalpolitik diesen Ländern wirklich etwas gebracht hat? Das Hauptaugenmerk liegt auf Polen und insbesondere der Region Westpommern im Nordwesten des Landes, der von 2007 bis 2013 3 Mrd. EUR aus dem EFRE zugewiesen wurden. Die Region hat diese Mittel in die Verbesserung der Grundinfrastruktur (Straßen, öffentlicher Personenverkehr, Bahnstrecken) gesteckt, um die Beschäftigungsquote zu erhöhen und Investoren anzuziehen sowie den lokalen Tourismus und kulturelle Unternehmungen anzukurbeln. Insgesamt fällt das Urteil ziemlich positiv aus und zeigt, dass Polen enorm von der EU-Regionalpolitik profitiert hat und dadurch zum Rest Europas aufholen konnte.

    EuroparlTV-VideoWie kann die EU die europäischen Regionen beleben?

  • Kredite gewähren, wo sie gebraucht werden

    (29/10/2013)

    Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind immer noch spürbar und die europäischen Haushalte und Unternehmen finden sich im Zentrum der Liquiditätsklemme wieder. Euronews befasst sich in der „Real Economy“-Folge Kredite für kleine Unternehmen mit der finanziellen Fragmentierung, die trotz vieler Maßnahmen der EU und der Regierungen, mit denen Bürokratie abgebaut und der Zugang zu Krediten für Banken verbilligt werden soll, damit diese die Vorteile an die Verbraucher weitergeben, vor Ort immer noch spürbar ist. Es wird untersucht, wie wichtig der Kreditfluss dafür ist, Wachstum zu ermöglichen, und welche anderen Wege, die Kreditvergabe anzukurbeln, den EU-Institutionen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig befasst sich die Ausgabe mit den Unterschieden bei den Darlehenszinsen zwischen den Ländern, wobei die größten Unterschiede zwischen den Sätzen für KMU und größere Unternehmen in Spanien und Italien festgestellt wurden.

    Darüber hinaus betrachtet die Folge die Maßnahmen und Instrumente, die den EU-Institutionen zur Verfügung stehen, um Unternehmen zu helfen, Kredite zu erhalten – zum Beispiel das durch den EFRE finanzierte Finanzinstrument JEREMIE –, sowie Wege, den Banken einen Anreiz zu bieten, Kredite an KMU und andere zu vergeben.

    Video: Real Economy „Kredite für kleine Unternehmen“

  • Bukarest: Ausgabeneffizienz und Führungsqualität sind Topthemen des Treffens von EU-Regionalpolitikkommissar Hahn mit Donauländern

    (25/10/2013)

    Das diesjährige Donauforum mit 14 Ländern aus der europäischen Makroregion Donauraum findet am 28. Oktober 2013 in Bukarest statt. Auf dem vom EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn und vom rumänischen Premierminister Victor Ponta ausgerichteten Forum wird erörtert, wie die EU-Strategie für den Donauraum im Hinblick auf einige der drängendsten Herausforderungen dieses Raums, wie Energieversorgungssicherheit, Umweltverschmutzung, Kriminalität, fehlende Verkehrsverbindungen, Wettbewerbsfähigkeit und Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte, mehr bewirken kann.

    Die Außen- und Regionalentwicklungsminister werden mit EU-Kommissar Hahn zusammentreffen, um eine Bestandsaufnahme der bisherigen Errungenschaften und der Herausforderungen vorzunehmen, die bisherigen Fortschritte zu bewerten und die weitere Umsetzung der EU-Strategie für den Donauraum zu diskutieren.

    Kurz vor dem Treffen billigten die EU-Mitgliedstaaten den Evaluierungsbericht der Europäischen Kommission zum Mehrwert makroregionaler Strategien. In diesem Bericht wird der makroregionale Ansatz positiv beurteilt: In Hunderten von neuen Projekten, gemeinsamen Initiativen und wichtigen Netzen arbeiten sowohl EU-Mitgliedstaaten als auch Drittländer gemeinsam an der Lösung gemeinsamer Probleme. Im Bericht werden die Regierungen jedoch auch ermahnt, sich stärker politisch zu engagieren, eine Führungsrolle zu übernehmen und die Strategie für den Donauraum in allen relevanten Politikfeldern zu einer Priorität zu machen.

    Weitere Informationen:

     

  • Zweiter Wettbewerb zur sozialen Innovation in Europa

    (24/10/2013)

    Haben Sie ein Rezept gegen die hohe Arbeitslosigkeit? Haben Sie eine Idee, wie Sie die Arbeitsbedingungen von Menschen verbessern können, die aufgrund ihres Geschlechts, Alters, sozialen Status oder einer Behinderung in schlecht bezahlten Jobs arbeiten müssen? Wissen Sie, wie man den derzeit 27 Millionen arbeitslosen Europäerinnen und Europäern mehr Chancen geben kann? Dann sollten Sie am zweiten Wettbewerb zur sozialen Innovation in Europa teilnehmen!

    Der zum Gedenken an Diogo Vasconcelos ins Leben gerufene Wettbewerb möchte Sie ermuntern, Vorschläge zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit einzureichen, damit deren Schaden für Wirtschaft und Gesellschaft dauerhaft minimiert werden kann. Soziale Innovation ist nicht nur wünschenswert, sondern notwendig.

    Sie haben noch nicht die richtigen Investoren für Ihre Ideen gefunden? Kein Problem: Im Rahmen unserer „Social Innovation Academy“ können wir Ihnen helfen. Die drei Gewinner erhalten eine finanzielle Unterstützung von jeweils 30 000 Euro für ihr Projekt.

    Und damit nicht genug – Sie können eine große Idee verwirklichen, Ihrer Arbeit Geltung verschaffen und vor allem Ihre Lösungen anderen Menschen zugänglich machen. So haben es zumindest die Gewinner der ersten Wettbewerbsrunde erfahren.

    Zweiter Wettbewerb zur sozialen Innovation in Europa

  • Reden Sie beim Thema Europa 2020 mit!

    (24/10/2013)

    Helfen Sie dem Ausschuss der Regionen bei der Halbzeitbewertung von Europa 2020 aus Sicht der europäischen Städte und Regionen. Besuchen Sie die AdR-Website und wählen Sie Ihre Sprache. Der AdR-Fragebogen steht in 23 EU-Sprachen zur Verfügung.

  • Makroregionale Strategien der EU entwickeln sich immer besser, erklärt Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, nach Annahme der Studie der Europäischen Union durch die Mitgliedstaaten

    (22/10/2013)

    Die beim Rat für Allgemeine Angelegenheiten in Luxemburg vertretenen nationalen Regierungen nahmen heute eine Evaluierung der Europäischen Kommission zu der Frage an, wie die Länder gemeinsame Probleme von Umweltverschmutzung, Kriminalität, fehlenden Verkehrsverbindungen bis zum Mangel an Wettbewerbsfähigkeit durch die sogenannten makroregionalen Strategien der EU angehen.

    Die Studie wurde von Mitgliedstaaten angefordert, die heute nochmals ihre Unterstützung für den makroregionalen Ansatz und die bestehenden Strategien für den Donau- und den Ostseeraum bestätigten. Unter diesen beiden Strategien arbeiten 15 Mitgliedstaaten sowie mehreren Nachbarstaaten, die nicht Mitglied der EU sind, zusammen.

    Der Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, wurde von den nationalen EU-Regierungen bereits gebeten, nächstes Jahr einen Vorschlag für eine dritte makroregionale Strategie – für die adriatischen und ionischen Länder – vorzulegen.

    Er erklärte: „Die heutige Debatte und die Schlussfolgerungen sind mehr als nur herzliche Worte der EU-Mitgliedstaaten. Ich finde es sehr ermutigend, wie sehr sie sich aktiv engagieren. Unsere Studie, die heute angenommen wurde, zeigt, dass sich der makroregionale Ansatz immer besser entwickelt. Die Strategien für den Donau- und den Ostseeraum liefern bereits konkrete Ergebnisse, obwohl sie noch relativ neu sind. Die Mitgliedstaaten, Regionen und Städte sehen zunehmend, dass diese enge Zusammenarbeit bei der Lösung gemeinsamer Probleme nicht nur hinsichtlich der Ergebnisse ein höchst effektiver Ansatz ist, sondern gerade in diesen Zeiten begrenzter Ressourcen auch ein sehr kosteneffektiver Weg.“

    Die vollständige Erklärung finden Sie hier: MEMO/13/917

  • Das Potenzial der Gebiete in äußerster Randlage voll ausschöpfen: EU-Kommissar Hahn erörtert die nächsten Schritte

    (17/10/2013)

    Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, begibt sich auf die französische Insel Réunion, wo er im Laufe des Tages mit den Präsidenten der Gebiete in äußerster Randlage zusammentreffen wird, die ihre Jahreskonferenz abhalten. Er wird begrüßen, dass diese Gebiete den Vorschlag der Kommission aufgegriffen und Aktionspläne vorgelegt haben, in denen sie ausführen, wie sie die EU-Mittel im Zeitraum 2014-2020 bestmöglich einzusetzen beabsichtigen. Während seines viertägigen Besuchs wird EU-Kommissar Hahn auch nach Mayotte reisen, das im Januar 2014 den Status eines Gebiets in äußerster Randlage erhält.

    Gastgeber der Konferenz am 18. Oktober ist Didier Robert, Präsident des Regionalrats von Réunion und derzeitiger Vorsitzender der Gruppe der acht Gebiete in äußerster Randlage (Guadeloupe, Französisch-Guayana, Réunion, Martinique, die Körperschaft St. Martin, die Azoren, Madeira sowie die Kanarischen Inseln). Die Regierungen Spaniens, Portugals und Frankreichs sowie der litauische EU-Ratsvorsitz werden auf der Konferenz vertreten sein.

    Im Vorfeld der Konferenz erklärte Kommissar Hahn: „Die nun von den Gebieten in äußerster Randlage unterbreiteten Aktionspläne erweisen sich bereits als äußerst nützlich unter dem Gesichtspunkt des strategischen Denkens, und ich bin sehr erfreut, dass jedes der acht Gebiete sowie Mayotte, das im Januar hinzukommt, einen Aktionsplan verfolgen wird.

    „Im Kontext der Aktionspläne haben die Gebiete große Anstrengungen unternommen, um Wachstums- und Investitionsstrategien für den Zeitraum 2014-2020 auszugestalten, und zwar nicht nur für die Fonds im Rahmen der EU-Regionalpolitik, sondern für alle Struktur- und Investitionsfonds der EU. Wichtig ist zudem, dass die Aktionspläne zu einem Wandel unserer Wahrnehmung beigetragen haben: wir definieren die Gebiete in äußerster Randlage nicht mehr ausschließlich über ihre Schwächen, sondern auch über ihre zahlreichen Vorteile und Stärken. Wir müssen nun sicherstellen, dass diese Pläne in die Partnerschaftsvereinbarungen und Programme einfließen, und darauf achten, dass der Elan beibehalten wird.“

    In Zusammenhang mit Mayotte, das er erstmals besuchen wird, äußerte Kommissar Hahn sich wie folgt: „Ich freue mich, Mayotte als neues Mitglied der Familie der Gebiete in äußerster Randlage ab Januar 2014 begrüßen zu können. Mayotte wird einigen wichtigen Herausforderungen begegnen müssen, u. a. müssen die Vorbereitungen auf die Verwendung der EU-Investitionen beschleunigt werden und es muss sichergestellt werden, dass die Kapazität zum Einsatz und zur Verwaltung der erheblich höheren zur Verfügung stehenden Beträge vorhanden ist. Dies wird entscheidend sein, um die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern und der Region zu mehr Wohlstand zu verhelfen.“

    Weitere Informationen:

    Pressemitteilung

    Tagesordnung La Réunion

    Tagesordnung Mayotte

     

     

  • Grünes Wachstum – eine realistische Lösung für Europa?

    (16/10/2013)

    Bis zum Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung voraussichtlich auf 9 Milliarden Menschen zunehmen, der weltweite Energiebedarf wird um 80 % steigen und unsere CO²-Emissionen um 50 %.

    Euronews zeigt in der neuesten Folge der Fernsehsendung Real Economy, wie „grünes Wachstum“ nachhaltiges Wirtschaftswachstum fördert, wobei gleichzeitig der Ausstoß von Treibhausgasen und die Verschwendung natürlicher Ressourcen verringert werden.
    In der aktuellen Folge wird ein herausragendes Beispiel grüner Technologie vorgestellt: das Copenhagen Cleantech Cluster, das sich für eine CO2-arme Wirtschaft einsetzt. Diese Organisation profitierte von Investitionen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
    Durch das Projekt wurden mehr als 700 Arbeitsplätze im Bereich Umwelttechnik geschaffen. Neue Unternehmen in diesem Bereich konnten so ihre Projekte umsetzen.

    Die neue Folge von Real Economy: „Dänemark ist grün“ finden Sie hier.

  • EU-Kommissar Hahn hält eine Grundsatzrede bei der Konferenz Reference Framework for Sustainable Cities [Referenzrahmen für nachhaltige Stadtentwicklung

    (09/10/2013)

    Anlässlich der OPEN DAYS 2013 hielt Johannes Hahn, der EU-Kommissar für Regionalpolitik, heute in Brüssel die Grundsatzrede „Towards Sustainable Cities in Europe“ [Nachhaltigkeit für Europas Städte] bei der Konferenz Reference Framework for Sustainable Cities (RFSC). Das RFSC ist ein interaktives Online-Tool, das sich an die Städte richtet. Es unterstützt die Städte bei der Öffentlichkeitsarbeit und der Optimierung ihrer Bemühungen um eine integrierte und nachhaltige Stadtentwicklung. Seit dem 28. Januar 2013 steht das Tool zur Verfügung.

    Die französische Ministerin für sozialen Wohnungsbau, Cécile Duflot, (per Video-Link) und Jean-Marc Michel, Ministerialdirektor am französischen Ministerium für sozialen Wohnungsbau, sprachen über ihre Erfahrungen mit RFSC in Frankreich und Harald Herrmann, Direktor und Professor des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), teilte mit, welche Erfahrungen mit RFSC in Deutschland gemacht wurden.

    Die RFSC-Website, die von Europas Städten kostenlos genutzt werden kann, ist seit dem 28. Januar 2013 online. Bis Ende September 2013 wurden bereits 405 Accounts erstellt – 113 davon durch Stadtverwaltungen. Die anderen Accounts wurden von Universitäten, Organisationen und Einzelpersonen erstellt. Inzwischen steht das Tool in 18 EU-Amtssprachen zur Verfügung. Die übrigen Sprachen sollen bereits in naher Zukunft folgen.

  • Umfrage „Lebensqualität in europäischen Städten“: ein Einblick in die Ängste und Hoffnungen der Bewohner urbaner Zentren

    (08/10/2013)

    Die Europäische Kommission hat heute die Ergebnisse der Eurobarometer-Umfrage über das „Empfinden der Lebensqualität in europäischen Städten“ veröffentlicht. Die Umfrage wird alle drei Jahre durchgeführt. Es wurden Teilnehmer in 79 Städten aller EU-Mitgliedstaaten sowie in Island, Norwegen, der Schweiz und der Türkei befragt. 41.000 Stadtbewohner bewerteten ihre Zufriedenheit mit verschiedensten Aspekten des Großstadtlebens, insbesondere mit den öffentlichen Diensten.

    Ergebnisse der Umfrage:

    1. Wie im Jahr 2009 sind Gesundheitsversorgung, Beschäftigung, Schulungs- und Bildungsmöglichkeiten die Bereiche, in denen sich die meisten Menschen Verbesserungen wünschen.
    2. Laut der Umfrage finden die Bewohner der meisten europäischen Städte es schwierig, einen Arbeitsplatz zu finden. In nur 9 Städten gab die Mehrheit der Bewohner an, es sei einfach, eine Arbeitsstelle zu finden. Im Vergleich zu 2009 hat sich diese Unsicherheit in Bezug auf Beschäftigungsmöglichkeiten deutlich erhöht, wenngleich in einigen Städten die Aussichten positiver ausfallen.
    3. In 50 Städten gab jeder zweite Befragte an, dass das Finden einer guten Wohnmöglichkeit zu einem angemessenen Preis schwierig sei.
    4. Durch die Umfrage wurde auch eine geringe Zufriedenheit mit den Schulen und Bildungseinrichtungen in vielen Hauptstädten deutlich.
    5. Positiver war dagegen, dass laut der Umfrage in allen der befragten Städte, mit Ausnahme von 5, die Mehrheit der Umfrageteilnehmer der Aussage zustimmen, dass die Präsenz von Ausländern gut für die Stadt sei und dass Ausländer gut integriert seien.
    6. Zwischen den Städten bestehen große Unterschiede in Bezug darauf, wie die Bewohner die Qualität der öffentlichen Transportmittel, der Gesundheitsversorgung oder ihre persönliche finanzielle Situation bewerten.
    7. Eine hohe Zufriedenheit mit öffentlichen Plätzen, Grünflächen, Sauberkeit und einem starken Sicherheitsgefühl scheint mit der Gesamtzufriedenheit, die von Menschen in ihrer Stadt empfunden wird, eng verknüpft zu sein. Auf die Frage, ob sie mit dem Leben in ihrer Stadt „zufrieden“ seien, antworteten mehr als 80 % mit „ja“.
    8. Der Umfrage ist außerdem zu entnehmen, dass mehr Menschen als in den vorangegangenen Studien der Meinung sind, dass ihre Stadt aktiv gegen die Klimaveränderung vorgehe.Dies gilt besonders für Bewohner der Hauptstädte.

    Die Umfrage „Lebensqualität in europäischen Städten“ wird heute im Laufe des Tages im Rahmen der OPEN DAYS 2013 in Brüssel offiziell veröffentlicht. Die viertägige Veranstaltung steht im Namen der zukünftigen Regionalpolitik und Stadtentwicklung der EU.

    Vor der Veranstaltung sagte Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik: „Diese Umfrage gibt einen nützlichen Einblick darin, wie die Europäer über die Städte denken, in denen sie leben. Sie erinnert uns an die vielen Aspekte, die zum Gefühl des Wohlbefindens und einer hohen Lebensqualität in unseren Großstädten beitragen.Ich hoffe, Entscheidungsträger, Städteplaner und die Zivilgesellschaft sehen die Ergebnisse als Inspiration und Leitlinie, um durch eine ganzheitliche Herangehensweise Lösungen für urbane Probleme zu finden. Dazu möchten wir im Zeitraum 2014 bis 2020 der Regionalpolitik und Stadtentwicklung ermutigen.“

    Die Regionalpolitik und Stadtentwicklung der EU werden die Städte im Zeitraum 2014 bis 2020 stärker unterstützen. Aktuell werden rund 40 % des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in die Stadtentwicklung investiert. Je nach Prioritäten der Mitgliedstaaten wird hier ein Zuwachs erwartet. Darüber hinaus sollten die EU-Länder in der nächsten Periode Investitionen fördern, die verschiedene Arten von Maßnahmen kombinieren, um wirtschaftliche, umwelt- und klimabezogene und soziale Probleme in urbanen Gebieten zu lösen. Mindestens 5 % der Gelder sollten von den Mitgliedstaaten für diese Art der ganzheitlichen Problembewältigung vorgesehen werden.

    Weitere Informationen:

    1. ’Quality of life in cities – Perception survey in 79 European cities
    2. "Survey on perception of quality of life in 75 European cities" in 2009
    3. "Survey on perception of quality of life in 75 European cities" in 2007
    4. Eurobarometer Surveys
    5. Open Days 2013 - #euopendays
    6. Twitter: @EU_Regional - @JHahnEU
  • Europäische Regionen werden ermutigt, den KMU Gutscheine über bis zu 10 000 EUR für die Digitalisierung anzubieten

    (07/10/2013)

    Die Europäische Kommission hat ein Konzept zur Förderung des Wachstums kleiner und kleinster Unternehmen in den Regionen Europas durch Nutzung digitaler Technologien veröffentlicht. Damit die Finanzmittel, die für den Ausbau der Kapazitäten der KMU im elektronischen Geschäftsverkehr und in den IKT bestimmt sind, auch rasch und vollständig eingesetzt werden, sollen Innovationsgutscheine im Wert von bis zu 10 000 EUR ausgegeben werden, mit denen digitale (IKT-)Dienste erworben werden können bzw. deren Nutzung erlernt werden kann. Solche Gutscheinprogramme zur IKT-Innovation werden derzeit in den spanischen Regionen Murcia und Extremadura erprobt.

    Die Möglichkeiten des Internets auszuschöpfen sowie andere digitale Technologien zu nutzen, steigert die Wettbewerbsfähigkeit und die Exporte und erhöht die Marktchancen. In den G-20 Ländern verzeichnen kleine Unternehmen, die an das Internet angebunden sind, um 22 % höhere Umsatzuwächse als Unternehmen, die das Internet nicht oder kaum nutzen. In Deutschland konnten 93 % der kleinen und mittleren Unternehmen mit aktiver Internetpräsenz innerhalb von drei Jahren zusätzliche Arbeitsplätze schaffen; bei den Unternehmen ohne Internetpräsenz waren es nur 50 %.

    Die regionalen Gutscheinprogramme würden es kleinen Unternehmen ermöglichen, ihre Gutscheine gegen IKT-Spezialdienste wie z. B. Website-Entwicklung und Schulungen über elektronischen Geschäftsverkehr oder die Einführung vielseitiger IKT-Anwendungen für Unternehmensprozesse (z. B. das Lieferketten- und Kundenbeziehungsmanagement) einzulösen.

    Die Kommission bietet den Regionen ein detailliertes Konzept zur Umsetzung des Programms, das auch einen Workshop im Rahmen der Open Days, 11th European Week for Regions and Cities umfasst.

  • 100 EU Lösungen für Städte

    (04/10/2013)

    Mehr als zwei Drittel der Europäer leben in Städten, dies macht Europa zu einem der meist urbanisierten Kontinente auf der Welt. Heutzutage spielen Städte eine wichtige Rolle im Alltag der europäischen Bürger. Sie stehen im Mittelpunkt des modernen Europas – hier werden wichtige Losungen zu den drängenden Problemen gefunden. In den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung, Bildung, Verkehr, Umwelt und Innovation, bieten die Entwicklungen in den Städten Lösungen an, die auf die ganze Gesellschaft angewandt werden können.

     

    100 EUrban solutions“ ist eine Ausstellung, welche dutzende Projekte zeigt, die vom Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mitfinanziert werden. Jedes dieser Projekte zeigt auf unterschiedliche Art und Weise Antworten auf die Herausforderungen der heutigen europäischen Städte. Die Ausstellung findet vom 7. bis zum 31.Oktober am Place Jean Rey in Brüssel statt und wird vom EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn am Dienstag, 8. Oktober um 17.30 eröffnet.

    Städte spielen eine wichtige Rolle um die Krise in Europa zu überwinden. Trotz all dieser positiven Aspekte, sind sie aber auch die Orte, wo sich Arbeitslosigkeit, Segregation und Armut konzentrieren. Städte haben unterschiedlichste Herausforderungen zu bewältigen – von der Bereitstellung von angemessenem Wohnraum bis hin zu Mobilitäts- und Umweltfragen. Die Europäische Union fördert Projekte, die dabei helfen, die Lebensbedingungen in Städten zu verbessern.

  • OPEN DAYS: Europäische Regionen und Städte starten durch für 2020 - Investition in Wachstum

    (04/10/2013)

    Mehr als 5500 Vertreter von Regionen und Städten aus ganz Europa werden ihre Standpunkte und Konzepte zu der Frage austauschen, wie die nächste Generation von Investitionen im Rahmen der EU-Regionalpolitik Europa zurück auf den Pfad von Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit führen kann.

    Die 11. Auflage der jährlich stattfindenden Europäischen Woche der Regionen und Städte – OPEN DAYS – wird vom 7. bis zum 10. Oktober in Brüssel stattfinden. Bei der viertägigen Veranstaltung, der größten ihrer Art, werden Entscheidungsträger, Politiker und Experten über die aktuellen Schlüsselthemen der EU-Regionalpolitik diskutieren. Die Europäische Woche findet zu einem Zeitpunkt statt, zu dem die grundlegenden Reformen der Regionalpolitik abgeschlossen werden und die Planung für die Programme 2014-2020 in die entscheidende Phase geht. Die von Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, und Ramón Luis Valcárcel, Präsident des Ausschusses der Regionen, ausgerichtete Veranstaltung wird von José Manuel Barroso, dem Präsidenten der Europäischen Kommission, eröffnet. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung wird eine Podiumsdiskussion zur zentralen Rolle der EU-Regionalpolitik bei der Ankurbelung von Aufschwung und Wachstum in Europa stattfinden.

    EU-Kommissar Hahn sagte vor der Veranstaltung: „Die diesjährigen OPEN DAYS bilden den Ausgangspunkt dafür, wie wir unsere Mittel in den nächsten sieben Jahren investieren und wie wir planen. Die OPEN DAYS 2013 finden zu einem für die EU-Regionalpolitik ganz entscheidenden Zeitpunkt statt. Die Verhandlungen über die Reform der Politik haben die Endphase erreicht. Die Regionen arbeiten sehr eng mit den Dienststellen der Kommission zusammen, um die entsprechenden Vorbereitungen zu treffen und ihre Strategien für die nächste Programmgeneration vorzustellen. Unsere neue, reformierte Politik bietet den Regionen eine reelle Chance, in eine Zukunft von Wachstum und Wohlstand zu investieren. Es geht darum, Investitionsschwerpunkte zu setzen und gleichzeitig die individuellen Stärken unserer Städte und Regionen zu nutzen. Ich freue mich auf unsere Gespräche zu der Frage, wie Regionalpolitik dazu beitragen kann, unsere Städte und Regionen zu verändern, sie wettbewerbsfähiger zu machen, Wachstum und Beschäftigung zu schaffen.“

    Ramón Luis Valcárcel, Präsident des Ausschusses der Regionen, fügte hinzu: „Die reformierte Kohäsionspolitik ist startbereit und soll so bald wie möglich effiziente Instrumente zur Förderung von Aufschwung und Beschäftigung liefern. Regionen und kommunale Behörden befinden sich in einem Wettlauf gegen die Zeit, um zu gewährleisten, dass die Investitionspläne 2014-2020 ab dem kommenden Jahr umgesetzt werden. Der Ausschuss der Regionen ist fest entschlossen, Regionen dabei zu unterstützen, diesen Wettlauf zu gewinnen und dabei eine möglichst hohe Qualität von Projekten und Strategien zu garantieren. Vor diesem Hintergrund werden die OPEN DAYS 2013 den wichtigsten Akteuren der Regionalpolitik eine entscheidende Gelegenheit bieten, sich mit den neuen Instrumenten und Regelungen vertraut zu machen sowie ihre besten Ideen für Wachstum in unseren Regionen auszutauschen.“

     

    Die OPEN DAYS stehen diesmal unter dem Motto „Europäische Regionen und Städte starten durch für 2020“. Angeboten werden 100 Workshops zu folgenden Themen:

    • 2014-2020 den Wandel gestalten: innovative Konzepte zur Erfüllung künftiger Investitionsschwerpunkte (z. B. integrierte territoriale Investitionen, gemeinsame Aktionspläne, Verwaltungsfragen, Finanzierungsinstrumente usw.).
    • Synergien und Zusammenarbeit: zwischen verschiedenen europäischen, nationalen und regionalen Politikbereichen und unter Kombination unterschiedlicher Finanzierungsquellen. Es werden unterschiedliche Ansätze der Zusammenarbeit untersucht, wie makro-regionale Strategien oder Zusammenarbeit zwischen nationalen, regionalen und städtischen Verwaltungen und Sachverständigeneinrichtungen.
    • Probleme und Lösungen: Die Herausforderungen, vor denen die regionalen und städtischen Gebiete Europas gemeinsam stehen, werden untersucht. Praktische Lösungsansätzen werden z. B. vorgeschlagen für den Zugang von KMU zu Krediten und zu den globalen Märkten, Jugendarbeitslosigkeit, demografische Probleme, Abfall-, Wasser- und Umweltgefahrenmanagement, Straßenverkehrsüberlastung, Verschmutzung oder hohen Energieverbrauch.

    Programmhighlights

    Präsident Valcárcel und Kommissar Hahn richten am 7. Oktober um 13:30 Uhr im Ausschuss der Regionen ein Rundtischgespräch für Pressevertreter aus.

    in einem ganztägigen Workshop werden 19 Finalisten, die sich in vier Kategorien um die RegioStars Awards 2014 bewerben, im Charlemagne-Gebäude in Brüssel vorgestellt.

    Präsentation der wichtigsten Ergebnisse der Studie zur Lebensqualität in europäischen Städten, für die 41 000 Bürgerinnen und Bürger aus 79 Städten ihre Sichtweisen zum städtischen Leben geäußert haben: Dienstag, 8. Oktober, 16:30 – 17:15 im Berlaymont-Gebäude, Schuman-Saal.

    100 EUrban solutions“, von Kommissar Hahn und von Rudi Vervoort, dem Ministerpräsidenten der Region Brüssel-Hauptstadt, um 17:00 am Dienstag, 8. Oktober, Place Jean Rey in Brüssel eröffnete Ausstellung unter freiem Himmel, und verschiedene Vernetzungsaktivitäten am Abend des 8. Oktober an 12 weiteren Orten entlang der Ausstellungsroute.

    Die Gewinner des Fotowettbewerbs „Europe in my region“ 2014 aus Griechenland, Ungarn und Malta erhalten ihre Preise aus der Hand von Kommissar Hahn am Mittwoch, dem 9. Oktober, um 11:15 Uhr im Charlemagne-Gebäude.

    Neu bei den diesjährigen OPEN DAYS ist eine Master Class für 77 ausgewählte Doktoranden und junge Forscher im Bereich Regional- und Stadtpolitik.

    Neben den Seminaren in Brüssel wird es bis Dezember 2013 mehr als 300 Veranstaltungen im Rahmen von „Europa in meiner Region/Stadt“ geben.

    Näheres unter:

    @EU_Regional / @EU_CoR / @JHahnEU: #euopendays - Alle Fotos auf Flickr

    OPEN DAYS, European week of regions and cities

    Media-Programme

    Partnerregionen nach Land

  • EU-Solidaritätsfonds: Kommission schlägt Unterstützung für Deutschland, Österreich, die Tschechische Republik und Rumänien nach den Hochwasser- und Dürrekatastrophen vor

    (03/10/2013)

    Der EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn hat heute einen Vorschlag der Europäischen Kommission angekündigt, mit dem nach den schweren Überschwemmungen im späten Frühjahr, Mai und Juni dieses Jahres mehr als 360 Mio. EUR für Deutschland bereitgestellt werden sollen.

    Die Nachbarländer Österreich und die Tschechische Republik, die in geringerem Maße von direkten Folgeschäden der Überschwemmungen betroffen waren, sollen 21,6 Mio. EUR bzw. 15,9 Mio. EUR erhalten. Außerdem wird Rumänien mit mehr als 2,4 Mio. EUR bei der Bewältigung der durch Dürreschäden und Waldbrände im Sommer 2012 entstandenen Kosten unterstützt.

    Die im Rahmen des Europäischen Solidaritätsfonds bereitzustellende Unterstützung muss noch vom Europäischen Parlament und vom Rat gebilligt werden. Geschieht dies, wird ein Beitrag zu den Nothilfekosten geleistet, die den öffentlichen Stellen in den genannten vier Mitgliedstaaten durch die Naturkatastrophen entstanden sind. Als Reaktion auf die Notsituation wird insbesondere dabei geholfen, wesentliche Infrastruktur und Dienstleistungen wiederherzustellen, Kosten für Nothilfemaßnahmen und Rettungsaktionen zu erstatten sowie einen Teil der Kosten für Aufräumarbeiten in den von der Naturkatastrophe betroffenen Regionen einschließlich der Naturschutzgebiete auszugleichen.

    Kommissar Hahn, der für den Fonds zuständig ist und den heute vorgelegten Vorschlag unterzeichnet hat, kommentierte: „Mit dieser Entscheidung stellt Europa unter Beweis, dass es Ländern und Regionen helfen kann, nach einer Naturkatastrophe wieder auf die Beine zu kommen. Die Bestimmung des Europäischen Solidaritätsfonds ist, Länder zu unterstützen, wenn sie am dringendsten Hilfe benötigen, um nach einer Naturkatastrophe wieder zu wirtschaftlicher Stabilität zurückzufinden. Der als Finanzhilfe vorgeschlagene Betrag wird Deutschland, Österreich, die Tschechische Republik und Rumänien in die Lage versetzen, sich zu erholen und den Bürgerinnen und Bürgern in den betroffenen Regionen normale Lebensbedingungen zu bieten.“

    EU-Kommissar Janusz Lewandowski, zuständig für Finanzplanung und den EU-Haushalt, erklärte: „Im Juli habe ich den Menschen in den von Hochwasser betroffenen Gebieten versprochen, die EU werde ihnen so schnell und effektiv wie möglich helfen. Heute halten wir dieses Versprechen ein: wir schlagen vor, den EU-Haushalt 2013 anzupassen, um Hilfe leisten zu können; und ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um sicherzustellen, dass die Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament unserem Vorschlag rasch zustimmen."

    Im Mai und Juni 2013 waren weite Teile Mitteleuropas von extremem Hochwasser betroffen: Häuser und Infrastruktur wurden zerstört, Dienstleistungen beeinträchtigt. Obwohl die Überschwemmungen gravierender und ausgedehnter waren als bei der Flut 2002, waren die Schäden insgesamt geringer, vor allem in Österreich und der Tschechischen Republik. Dies ist teilweise der Effizienz der seit 2002 eingeführten Hochwasserschutz- und Risikokontrollmaßnahmen zu verdanken; doch bedarf es in der Zukunft weiterer Anstrengungen.

    Im Sommer 2012 litten große Teile Rumäniens unter extrem hohen Temperaturen und nachfolgend unter Dürre. Die Folge waren gravierende Ernteausfälle, zahlreiche Wald- und Vegetationsbrände und ernsthafte Engpässe bei der Wasserversorgung.

    Pressemitteilung

  • Erklärung von EU-Kommissar Hahn vor dem Rat für Allgemeine Angelegenheiten: Die Mitgliedstaaten brauchen dringend eine Einigung mit dem Europäischen Parlament zur Reform der Kohäsionspolitik

    (30/09/2013)

    Bei der Sitzung des Rates für Allgemeine Angelegenheiten in Brüssel erklärte Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, heute gegenüber den Außen- und Europaministern der EU, dass die Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament vor den noch in dieser Woche stattfindenden entscheidenden Gesprächen ihre Differenzen hinsichtlich der Reform der Kohäsionspolitik beilegen sollten.

    Eine Einigung zu den Reformplänen und gemeinsame Regelungen zur Verwendung der EU-Mittel sind auch Vorbedingungen für die endgültige Verabschiedung des EU-Haushalts für die Jahre 2014-2020.

    „Eine Einigung und ein vernünftiger Kompromiss sind längst überfällig“, so EU-Kommissar Hahn.„Sämtliche Institutionen – Mitgliedstaaten, EU-Parlament und wir von der Kommission müssen sich bewegen, damit eine Einigung zustande kommt."

    „Je länger wir warten, desto eher ist der Nutzen von Investitionen in Höhe von über 400 Mrd. EUR in ganz Europa und die Chance auf einen wirtschaftlichen Aufschwung und auf Wachstum in Frage gestellt.“

    „Wir stehen kurz vor einer Einigung.Was die wenigen verbliebenen Streitthemen betrifft - makroökonomische Konditionalität, leistungsgebundene Reserve, Kofinanzierung und Vorfinanzierung – so bitte ich die Mitgliedstaaten und das Parlament, die gemeinsamen Positionen auszuloten, vorhandene Gräben zuzuschütten und zu einer Lösung zu kommen, wenn am Mittwoch die wichtigen Dreiergespräche stattfinden.“

    Die vollständige Erklärung finden Sie in Kürze auf Rapid: MEMO/13/834

  • Präsentation der Finalisten für die Auszeichnung RegioStars 2014

    (27/09/2013)

    Die Jury für die Auszeichnung RegioStars hat die Finalisten für das Jahr 2014 benannt. Mit dieser Auszeichnung sollen besonders inspirierende und innovative Regionalprojekte in Europa geehrt werden.Die Jury für die Auszeichnung RegioStars wählte die 19 Finalisten aus 80 Projekten aus, die mit EU-Mitteln für die Kohäsionspolitik gefördert wurden. Dabei wurden vier Kriterien zugrunde gelegt: Innovation, Einfluss, Nachhaltigkeit und Partnerschaft.

    Die Finalisten stammen aus Städten und Regionen, die über 17 Mitgliedstaaten verteilt sind: Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich.

    Die Finalisten stellen ihre Projekte am 8. Oktober anlässlich der 11. Europäischen Woche der Regionen und Städte bei den OPEN DAYS 2013 der Jury vor. Ihr Vorsitzender ist Luc Van den Brande, der frühere Präsident des Ausschusses der Regionen. Die Gewinner werden am 31. März 2014 bei der von EU-Kommissar Hahn geleiteten Preisverleihung in Brüssel vorgestellt.

    Präsentation der Finalisten

  • „Europas Stärke sind seine Regionen“, stellte EU-Kommissar Hahn beim 40-jährigen Jubiläum der Konferenz der Peripheren Küstenregionen Europas (KPKR) fest

    (26/09/2013)

    EU-Kommissar Hahn nahm heute am 40-jährigen Jubiläum der Konferenz der Peripheren Küstenregionen Europas (KPKR) teil, das in Frankreich stattfand, und zwar in der Bretagne. Die KPKR vertritt die Interessen von 200 Millionen Menschen in 28 Ländern und setzt sich für eine starke EU-Regionalpolitik und eine integrierte Meerespolitik zur Förderung des Wachstums in Europa ein.

    „Europas Stärke liegt in der Fähigkeit seiner Regionen, innovativ zu sein und sich immer wieder selbst neu zu erfinden“, sagte er vor den Vertretern von mehr als 160 peripheren europäischen Regionen, die in Küstennähe liegen. Im Zusammenhang mit den Reformen im Rahmen der künftigen EU-Regionalpolitik, die zurzeit von den EU-Institutionen verabschiedet werden, betonte der Kommissar, dass die traditionelle politische Aufgabe, ärmeren Regionen zu helfen, den Vorsprung anderer Regionen aufzuholen, nun ausgeweitet wird, so dass „immer mehr die Aufgabe übernommen wird, europaweite Ziele umzusetzen, wie z. B. die Ziele der Strategie Europa 2020“.

    Abschließend äußerte sich EU-Kommissar Hahn lobend über den scheidenden Vorsitzenden Jean Yves Le Drian und seinen energischen Beitrag zur Gestaltung der künftigen Politik der EU.

    Redetext

  • Ausgabe 47 von „Panorama“ jetzt erhältlich

    (20/09/2013)

    Die Herbstausgabe des Panorama-Magazins ist jetzt erhältlich.

    Sie befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Thema, wie die EU-Regionen in Sachen Öko-Innovation die Führung übernehmen. In diesem Artikel werden umweltfreundliche, energieeffiziente Projekte vorgestellt, durch welche die EU-Struktur- und -Investitionsfonds ein intelligentes, nachhaltiges Wachstum fördern. Darüber hinaus finden Sie eine Auswahl von Artikeln zu einigen der Hauptworkshops und -seminare der diesjährigen OPEN DAYS, von der Master Class der OPEN-DAYS-Universität bis zu den Beziehungen zwischen der EU und China bzw. Japan.

    Außerdem bietet diese Ausgabe einen Überblick über die makroregionalen Strategien, die helfen, Projekte im Donau- und im Ostseeraum zu koordinieren, aktuelle Informationen zur Arbeit der EU-Strukturfonds in der Katastrophenhilfe und eine Erklärung des Ex-post-Evaluierungsprozesses für den Programmzeitraum 2007-2013. Natürlich fehlen auch die üblichen Nachrichten und Projekte aus der ganzen EU nicht.

  • Deutschlands Wirtschaft unter die Lupe genommen

    (19/09/2013)

    Anlässlich der deutschen Bundestagswahl befasst sich die neueste Ausgabe von „Real Economy“ auf Euronews mit den wichtigsten wirtschaftlichen Fragen im Licht der Debatten um die Wahl und der wahrscheinlichen Auswirkungen auf die EU als Ganzes.

    Die Ausgabe konzentriert sich auf das Wirtschaftsmodell des Landes und nimmt unter anderem den Exportschwerpunkt der deutschen Wirtschaft, die Themen Immigration und Arbeitsmarktpolitik sowie die Schlüsselstellung Deutschlands im Euroraum genau unter die Lupe.

    Die neue Folge von Real Economy, „Deutschland vor der Wahl. Im Fokus: die Wirtschaft“, finden Sie hier.

    Das Magazin Real Economy befasst sich alle zwei Monate mit den makroökonomischen Ansätzen in Europa, die sich auf den Alltag der Bürgerinnen und Bürger auswirken, und sucht nach Lösungen, die wirklich funktionieren.Frühere Folgen setzten sich mit dem „Wachstumsdilemma“, der Arbeitslosigkeit in Europa und der griechischen Wirtschaft auseinander.

  • Regionalpolitik über Grenzen hinweg: Wie wichtig ist das?

    (18/09/2013)

    Zur Feier des „Tages der europäischen Zusammenarbeit“ beantwortet der Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, Ihre Fragen auf Twitter.

    Am 19. September hält Kommissar Hahn (@JHahnEU) zwischen 14:00 und 15:00 Uhr MEZ einen Twitter-Chat über die Vorteile und Zukunft der Zusammenarbeit zwischen Europas Regionen.Sie sind herzlich eingeladen, sich an diesem breiten und wichtigen Thema zu beteiligen und darüber auszutauschen.Sie können bereits jetzt Ihre Fragen twittern.Vergessen Sie nicht, in Ihrem Tweet immer #EUChat und #ecday zu erwähnen.

    Mehr Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den Regionen und Ländern Europas finden Sie auf der Seite über die regionalpolitische Zusammenarbeit der Europäischen Kommission.

    Darüber hinaus finden im September Hunderte Veranstaltungen zur Feier des Tages der europäischen Zusammenarbeit statt. Wenn Sie wissen möchten, was in Ihrer Nähe geboten ist, sehen Sie auf der Webseite des Tages der europäischen Zusammenarbeit nach.

  • Gemeinsam Grenzen überwinden: Die Europäische territoriale Zusammenarbeit im Rampenlicht

    (18/09/2013)

    Die Vorteile der grenzübergreifenden, transnationalen und interregionalen Programme der EU-Regionalpolitik für die Gemeinden, Regionen und Mitgliedstaaten werden in dieser Woche im Mittelpunkt stehen. Die Kampagne im Vorfeld des Europäischen Tags der Zusammenarbeit am 21. September findet zu einem entscheidenden Zeitpunkt statt.

    Die Europäische territoriale Zusammenarbeit (ETZ) macht einen relativ kleinen Teil der EU-Regionalpolitik aus. Wenn jedoch die Vereinbarung zur Finanzierung der Regionalpolitik im Zeitraum 2014-2020 von Europäischen Parlament und vom Rat gebilligt wird, würden die ETZ-Mittel auf 8,9 Mrd. EUR steigen. Nach der Reform der Regionalpolitik, über die derzeit abschließend verhandelt wird, werden die ETZ-Programme außerdem stärker auf Investitionen ausgerichtet sein, die günstige Bedingungen für künftiges Wachstum schaffen.

    Am 19. September wird EU-Kommissar Hahn von 14.00-15.00 Uhr auf Twitter die Vorteile der EU-Regionalpolitik erörtern. Fragen können bereits jetzt unter Angabe von #EUChat und #ecday getwittert werden an @JHahnEU.

    Pressemitteilung

  • Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, kündigt EU-Investitionen in Projekte zur Wachstumsförderung in Polen in Höhe von über 108 Mio. EUR an

    (16/09/2013)

    Bei seinem heutigen Besuch in Warschau zu einem Gespräch über die Investitionen der EU-Regionalpolitik in Polen kündigte Kommissar Johannes Hahn die Zustimmung der Europäischen Kommission zu drei Großprojekten an, welche die Kapazität des Landes für Forschung und Innovation deutlich stärken und so die Wettbewerbsfähigkeit verbessern und Arbeitsplätze schaffen werden.

    Die Investitionen in Polen belaufen sich auf 108,5 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).Die Mittel werden zum Bau des CEZAMAT-Forschungszentrums in Warschau und zwei neuen Werken von Pilkington Automotive Poland in der Woiwodschaft Heiligkreuz sowie des Unternehmens HS Wrocław in Niederschlesien beitragen.

    Es wird damit gerechnet, dass durch die Projekte nach ihrem Abschluss mindestens 700 Arbeitsplätze entstehen.Sie werden alle über das polnische regionalpolitische Programm „Innovative Wirtschaft“ finanziert.

    Johannes Hahn zeichnete die Projekte in seiner Eigenschaft als Kommissar für Regionalpolitik ab.In Warschau, wo er Gespräche zu den Strukturfonds in Polen geführt hatte, erklärte er: „Die Investition in Forschung und Entwicklung sowie Innovation ist einer der Hauptschwerpunkte der Regionalpolitik.Diese drei Projekte sind ein exzellentes Beispiel für genau das, was wir in Zukunft öfter sehen wollen.Durch die Einführung von Innovationen in der Automobilbranche und im Flugzeugbau werden sie nicht nur das Wachstum auf lokaler Ebene durch die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten fördern, sondern auch auf die Gesamtwirtschaft der betroffenen Regionen sowie des Landes im Allgemeinen positiv beeinflussen und außerdem die angewandte Wissenschaft auf europäischer und internationaler Ebene fördern.Ich hoffe sehr, sie tragen auch dazu bei, die Abwanderung hoch qualifizierter Arbeitskräfte umzukehren.“

    Weitere Informationen

  • Rede auf der informellen ECOFIN-Sitzung in Vilnius

    (13/09/2013)

    Kommissar Hahn sprach heute vor den Wirtschafts- und Finanzministern der EU auf der informellen ECOFIN-Sitzung in Vilnius über den EU-Vorschlag für eine KMU-Initiative. Diese soll kleinen und mittleren Unternehmen zusätzliche Unterstützung in Sachen Finanzierung bieten, um zur wirtschaftlichen Erholung in der EU beizutragen.

    Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Kommission, Olli Rehn, gab der Kommissar den Ministern einen Überblick über die Initiative im Kontext der Regionalpolitik – die Strukturfonds unterstützen KMU bereits heute direkt mit über 70 Mrd. EUR, darunter auch durch Finanzinstrumente. Indem KMU zu einem der 4 Hauptbereiche werden, könnte sich dieser Beitrag im nächsten Finanzierungszeitraum mehr als verdoppeln. Rede

  • Europäische Kommission sucht „Hauptstadt der Innovation“

    (03/09/2013)

    Heute gibt die Europäische Kommission den Startschuss für die Suche nach der ersten europäischen Innovationshauptstadt – oder iCapital. Mit dem Preis wird die Stadt ausgezeichnet, die das beste „Innovations-Ökosystem“ aufbaut, das Bürger, öffentliche Stellen, Hochschulen und Unternehmen miteinander vernetzt. Da mittlerweile 68 % der EU-Bevölkerung in Stadtgebieten lebt, sind es gerade diese Gebiete, von denen die meisten Impulse für mehr Innovation in Europa ausgehen werden. Mit der Erbringung ihrer eigenen Dienstleistungen fördern die Städte bereits Innovationen, es kommt jedoch darauf an, ein geeignetes Innovationsumfeld für andere zu schaffen, das es öffentlichen und privaten Kreisen ermöglicht, sich zu vernetzen. Ein unabhängiges Expertengremium wird im Frühjahr 2014 den Preisträger auswählen. Die erfolgreiche Stadt erhält 500 000 EUR, um ihre Anstrengungen noch weiter auszubauen. Die Antragsfrist endet am 3. Dezember 2013.

    Link: www.ec.europa.eu/icapital

    Pressemitteilung

  • Energiewende im Burgenland

    (30/08/2013)

    2013 ist im Burgenland das "Jahr der Energiewende!" Nachhaltige und ressourcenschonende Versorgung mit Energie ist eine der zentralen Fragen für die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft im europäischen Raum. Daher ist eine zukunftsorientierte Energiepolitik angesichts des weltweit steigenden Energiebedarfs und der knapper werdenden Ressourcen wichtiger denn je. Ab September 2013 wird das Burgenland als erstes der neun Bundesländer Österreichs und als erste Region von Europa seinen gesamten Strombedarf mit erneuerbarer Energie abdecken und somit als erste Region Europas stromautark sein. Im Rahmen einer Festveranstaltung in Gols am 13. September 2013 zum "Tag der Energiewende" wird die burgenländische Landesregierung gemeinsam mit der burgenländischen Bevölkerung die Rolle des Burgenlandes als europäische Modellregion für Erneuerbare Energien feiern.

    Tag der Energiewende

  • Kommission genehmigt Kroatiens Investitionsplan über 450 Mio. EUR im Rahmen der EU-Kohäsionspolitik zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung

    (26/08/2013)

    Die Europäische Kommission hat heute Kroatiens Investitionsplan für die Nutzung von Mitteln der EU-Kohäsionspolitik in Höhe von 449,4 Mio. EUR, die dem Land bei seinem EU-Beitritt am 1. Juli 2013 zugewiesen wurden, genehmigt. Der von den kroatischen Behörden erarbeitete Nationale Strategische Rahmenplan (NSRP) setzt die Investitionsschwerpunkte für Kroatiens Regionen fest, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen und damit die allgemeine Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu stärken. Es gilt, möglichst rasch strategische Projekte mit klaren, vorab definierten Zielen zu identifizieren, um die wertvollen Mittel bis zum Ablauf der Frist 2016 bestmöglich nutzen zu können.

    Kommissar Hahn sagte zu der Maßnahme: „Dies ist für Kroatien ein essenzieller erster Schritt auf dem Weg zur Wettbewerbsfähigkeit. Die Mittel der Kohäsionspolitik müssen dort investiert werden, wo sie am dringendsten benötigt werden, um die lokale Wirtschaft zu stärken, die Erwerbsbeteiligung zu erhöhen und die Stärken des Landes, wie die Bewahrung und Förderung natürlicher Ressourcen zur Stärkung der Tourismusbranche und eine wirtschaftliche Unterstützung, die KMU wachsen und gedeihen lässt, zu nutzen.“

    Die Investitionen aus dem Kohäsionsfonds (149,8 Mio. EUR) sollen in die Abfall- und Abwasserentsorgung sowie die Verbesserung der Trinkwasserversorgung fließen. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (228,4 Mio. EUR) investiert in die wirtschaftliche Unterstützung von KMU, Forschung und Entwicklung sowie die Grundinfrastruktur wie Eisenbahn und Wasserwege. Die Mittel des Europäischen Sozialfonds (60 Mio. EUR) fließen in die Schaffung von Arbeitsplätzen und in Projekte in den Bereichen soziale Integration und Bildung.

    Kroatien tritt dem aktuellen Finanzierungszeitraum der Kohäsionspolitik nur sechs Monate vor seinem Ende bei; dies bedeutet, dass alle Projekte, die für Investitionen ausgewählt werden, im Einklang mit den EU-Vorschriften bis Ende 2016 abgeschlossen werden sollten.

    Weitere Informationen

  • Kohäsionspolitik 2014-2020: Investitionsbudgets für Mitgliedstaaten

    (23/08/2013)

    Die finanzielle Aufschlüsselung der Kohäsionspolitik nach Mitgliedstaaten für den Zeitraum 2014-2020 spiegelt den Stand der Dinge der Verhandlungen vom Juli 2013 wider. Es können sich in der endgültigen Vereinbarung zwischen Rat und Europäischem Parlament Änderungen ergeben.

    Die Kohäsionspolitik im Zeitraum 2014-2020 macht ungefähr 1/3 des EU-Haushalts aus und bekräftigt damit ihre Rolle als Hauptinvestitionsinstrument der Union für Wachstum und Beschäftigung sowie die Umsetzung der politischen Ansätze der EU. Die Kommission arbeitet mit den nationalen und lokalen Behörden zusammen, um die Investitionsschwerpunkte der einzelnen Länder für den nächsten Finanzierungszeitraum festzulegen, um sicherzustellen, dass aus den Investitionen das Maximum für Wettbewerbsfähigkeit und die Schaffung von Arbeitsplätzen herausgeholt wird, sowie um die thematische Konzentration und die Betonung der Ergebnisse in der reformierten Politik zu stärken.

     

  • Panorama begrüßt Kroatien

    (21/08/2013)

    Die Ausgabe des Panorama-Magazins für Sommer 2013 steht jetzt online. Im Mittelpunkt steht ein sechsseitiger Beitrag zum EU-Beitritt Kroatiens mit einem Überblick über den Beitrittsprozess, einer Einführung in die wichtigsten Wirtschaftszweige Kroatiens, Beispielen für erfolgreiche Projekte und einem Interview mit Branko Grčić, dem stellvertretenden kroatischen Ministerpräsidenten und Minister für Regionalentwicklung und EU-Fonds.

    Das andere Schwerpunktthema ist das gemeinsame Prüfverfahren (Europäische Kommission und nationale Behörden), das die ordnungsgemäße Verwendung der für die Kohäsionspolitik bereitgestellten Mittel sicherstellen soll. Weitere Themen sind ein Überblick über den kürzlich veröffentlichten Strategiebericht zur Kohäsionspolitik, eine Vorschau auf die OPEN DAYS im Oktober und ein Artikel zur Überarbeitung der Vorschriften für staatliche Beihilfen.

  • Auszeichnung der besten EU-Regionalpolitikprojekte: Finalisten der RegioStars 2014 stehen fest

    (06/08/2013)

    In Brüssel sind heute die Finalisten für die RegioStars 2014 bekannt gegeben worden, mit denen die inspirierendsten und innovativsten regionalen Projekte ausgezeichnet werden. Die RegioStars-Jury hatte die 19 Finalisten unter 80 aus den EU-Regionalfonds unterstützten Projekten auf Grundlage von vier Kriterien ausgewählt: Innovation, Auswirkungen, Nachhaltigkeit und Partnerschaft.

    Die Finalisten kommen aus Regionen und Städten aus 17 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Spanien, der Tschechischen Republik, Ungarn und dem Vereinigten Königreich.

    Sie werden ihre Projekte der Jury unter dem Vorsitz des ehemaligen Präsidenten des Ausschusses der Regionen, Luc Van den Brande, am 8. Oktober auf der 11. jährlichen Europäischen Woche der Regionen und Städte - OPEN DAYS 2013 präsentieren. Die Gewinner werden am 31. März 2014 auf der Preisverleihungszeremonie mit EU-Kommissar Hahn ermittelt.

    Die Kategorien spiegeln die Prioritäten der Wachstumsagenda Europa 2020 wider:

    • Intelligentes Wachstum – KMU-Innovation: Unterstützung von Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum in kleinen und mittleren Unternehmen

    • Nachhaltiges Wachstum – Grünes Wachstum und grüne Arbeitsplätze dank Biowirtschaft: nachhaltige Investitionen in die Biowirtschaft

    • Inklusives Wachstum - Arbeitsplätze für die jüngere Generation: Unterstützung bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit

    • CityStar - Investitionen in nachhaltigen öffentlichen Nahverkehr in den Städten: Unterstützung der Entwicklung von Strategien zur Behebung von Verkehrsproblemen in unseren Städten.

    Die RegioStars 2013 gingen an Vorzeigeprojekte in Berlin, Porto (Portugal), dem Nordwesten von England, Warmińsko-Mazurskie (Polen) und Litauen. Sie wurden in den Kategorien Forschung und Entwicklung, Ressourceneffizienz in KMU, soziale Innovation, nachhaltige Stadtentwicklung und Videowerbung für die EU-Regionalpolitik vergeben.

    Hintergrund

    Mit den RegioStars werden bewährte Verfahren in der Regionalentwicklung ausgezeichnet und originelle und inspirierende Projekte ins Rampenlicht gerückt, die anderen Regionen als Vorbild dienen könnten.

    Für die RegioStars können alle EU-Regionen Projekte vorschlagen, die im Rahmen der EU-Regionalpolitik seit dem 1. Januar 2000 finanziell unterstützt worden sind. Seit Einführung der RegioStars im Jahr 2008 kamen die meisten Bewerbungen aus Österreich, Belgien, den baltischen Staaten und Wales.

    Auf den OPEN DAYS 2013, die vom 7. bis zum 10. Oktober 2013 in Brüssel stattfinden, haben die Finalisten die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen und zu erläutern. Dabei werden hunderte von Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik mit Sachverständigen und Fachleuten aus der Praxis über Regionalpolitik diskutieren. Die diesjährigen OPEN DAYS finden in einer wichtigen Phase statt, da die Regionen und Städte Europas die letzten Vorbereitungen für die vor Kurzem reformierte EU-Kohäsionspolitik für den Zeitraum 2014-2020 treffen.

    Weitere Informationen:

  • Entwurf eines EU-Index für regionale Wettbewerbsfähigkeit: RCI 2013

    (05/08/2013)

    Der Index für regionale Wettbewerbsfähigkeit (RCI) wurde entwickelt, um die verschiedenen Aspekte der Wettbewerbsfähigkeit auf regionaler Ebene zu messen. Er wurde erstmals 2010 veröffentlicht. Der RCI 2013 zeigt, dass die Wettbewerbsfähigkeit einen starken regionalen Aspekt hat, den die Indikatoren auf nationaler Ebene nicht einfangen. Der RCI legt die Stärken und Schwächen aller NUTS2-Regionen der EU offen. Er kann als Leitfaden bei der Frage dienen, auf was sich die einzelnen Regionen unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Situation und ihres gesamten Entwicklungsniveaus konzentrieren sollten.

    EU-Länder mit einer breiten Kluft oder großen Unterschieden in der regionalen Wettbewerbsfähigkeit sollten sich überlegen, inwiefern diese Kluft der nationalen Wettbewerbsfähigkeit schadet und ob sie geschlossen werden kann. Zum Beispiel ist die Kluft zwischen der Hauptstadtregion und der zweitwettbewerbsfähigsten Region in Rumänien, der Slowakei und Frankreich sehr groß, während die regionale Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland keine großen Unterschiede zeigt. Bereits 2010 stellte der RCI einen Mangel an Übertragungseffekten, insbesondere in der Umgebung der Hauptstädte in einigen weniger entwickelten EU-Ländern, fest. Auch wenn die Krise das potenzielle Wachstum regionaler Übertragungseffekte womöglich beschränkt, sollten diese Effekte mittelfristig doch gestärkt werden. Die Gesamtwettbewerbsfähigkeit eines Landes hängt von der Leistung aller Regionen ab, nicht nur von der Hauptstadtregion.

    Lesen Sie den Studienentwurf

    Die Kommission begrüßt Kommentare zum Studienentwurf. Die Frist für die Übermittlung von Kommentaren ist Ende September 2013. Die Kommentare werden in die endgültige Fassung der Studie eingearbeitet.

    Bitte senden Sie Ihre Kommentare an die folgende e-mail Adresse: REGIO-B1-HEAD-OF-UNIT@ec.europa.eu

  • Leitfaden zu außerordentlich vorteilhaften kohäsionspolitischen Investitionen in Umwelt und umweltfreundliche Infrastruktur

    (01/08/2013)

    Die Kohäsionspolitik ist ein aktiver Partner der Regionen beim Schutz und bei der Sicherstellung eines nachhaltigen Umgangs mit ihrem natürlichen Reichtum. In der gesamten EU wurden Projekte in Natura-2000-Gebiete kofinanziert; dazu gehören die Renaturierung von Feuchtgebieten und Überflutungsflächen, die Einrichtung von Biotopkorridoren und die Unterstützung von Informationssystemen für die Überwachung der Biodiversität. Zwischen 2014 und 2020 werden ähnliche Investitionen getätigt werden. In diesem Rahmen unterstreicht der Leitfaden die wesentlichen Verbindungen zwischen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Insbesondere zeigt er, dass Investitionen in Umwelt, Biodiversität und umweltfreundliche Infrastruktur für die Kohäsionspolitik relevant sind. Darüber hinaus betont er, wie Investitionen des EFRE und des Kohäsionsfonds in Umwelt und umweltfreundliche Infrastruktur tatsächlich verschiedenen politischen Zielen dienen und vielfältige Vorteile bieten können, insbesondere hinsichtlich der sozioökonomischen Entwicklung. Zu guter Letzt bietet er Behörden und Interessengruppen praktische Empfehlungen, um die Umsetzung kofinanzierter Programme und Projekte zu verbessern.

    Leitfaden zu außerordentlich vorteilhaften kohäsionspolitischen Investitionen in Umwelt und umweltfreundliche Infrastruktur

  • Start der AdR-Befragung zur Leitinitiative „Innovationsunion“

    (31/07/2013)

    Drei Jahre nach ihrem Start zieht der Ausschuss der Region (AdR) Bilanz über die Leitinitiative „Innovationsunion“. Durch die Europa-2020-Monitoringplattform hat der AdR eine Befragung zur Bewertung dieser Leitinitiative aus einer lokalen und regionalen Perspektive eingerichtet.

    Frist: 27. September 2013

    Die Ergebnisse der Befragung werden am 27. November 2013 in Brüssel auf einer der Leitinitiative „Innovationsunion“ gewidmeten Konferenz vorgestellt.

  • Euronews strahlt dritte Folge von „Real Economy“ mit dem Titel „Die Schocktherapie für Griechenland ist noch nicht vorbei“ aus

    (30/07/2013)

    Euronews hat diese Woche die dritte Folge „Real Economy“ ausgestrahlt. Die Folge konzentriert sich auf die Reformen in Griechenland und wie diese das Land aus dem sechsten Jahr der Rezession ziehen sollen. Darüber hinaus informiert sie darüber, wie die Arbeitsgruppe der Kommission für Griechenland (TFGR) und die Troika (Europäische Union, Europäische Zentralbank und der IWF) Griechenland dabei unterstützen, Reformen umzusetzen und mehr ausländische Investitionen anzuziehen, um die Wirtschaft wiederaufzubauen. Es gibt außerdem ein Interview mit Kyriakos Mitsotakis, dem griechischen Minister für Verwaltungsreform, über das Mobilitätsprogramm und die Kürzungen im öffentlichen Sektor.

    Episode 3 – Real Economy „Die Schocktherapie für Griechenland ist noch nicht vorbei“

  • Lebensqualität auf regionaler Ebene: ein operationelles Beispiel für die EU

    (26/07/2013)

    Der Bericht über die Lebensqualität auf regionaler Ebene beleuchtet zwei wichtige Aspekte der Lebensqualität auf regionaler Ebene: Lebensstandards und Gesundheit. Der Bericht verbindet „objektive“ und „subjektive“ Daten oder in anderen Worten beobachtbare und wahrnehmungsbasierte Daten. Im Hinblick auf den Lebensstandard berücksichtigt der Bericht absolute Armut, relative Armut sowie Verdienst und Einkommen. In Sachen Gesundheit deckt der Bericht objektive Gesundheit sowie subjektive Gesundheitsprobleme ab. Zu guter Letzt schlägt der Bericht Maßnahmen vor, mit denen in Zukunft die Ungleichheiten zwischen den Regionen angegangen werden können. Der Bericht ist der erste seiner Art, der sich mit der Frage der Lebensqualität auf regionaler Ebene in der gesamten EU befasst, und enthüllt wichtige Unterschiede in der Lebensqualität zwischen den Regionen in einzelnen Ländern und zwischen verschiedenen Ländern. Die Analyse betont auch, dass in den meisten Regionen die objektiven und subjektiven Gesundheitsindikatoren zwar übereinstimmen, in einigen Regionen die subjektiven Indikatoren jedoch deutlich besser oder schlechter sind als die objektiven Indikatoren. Der Bericht verbindet Informationen aus einer Vielzahl von Quellen, darunter die SILC, die britische (USS) und deutsche (SOEP) Haushaltsbefragung sowie Eurobarometer, Eurostat und andere.

    Bericht: Quality of Life at the sub-national level: an operational example for the EU (Lebensqualität auf regionaler Ebene: ein operationelles Beispiel für die EU)

  • Reform des EU-Solidaritätsfonds: einfachere und schnellere Hilfe nach Katastrophen

    (25/07/2013)

    Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, hat heute einen Vorschlag für die Reform des Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF) vorgelegt. Die von der Europäischen Kommission heute angenommenen Pläne sollen den Fonds reaktionsfähiger und seinen Einsatz leichter machen. Gleichzeitig werden die Kriterien dafür, wem der Fonds zugute kommen kann, vereinfacht.

    Seit seiner Einrichtung im Jahr 2002 kam der EUSF bei 52 Katastrophen in Europa zum Einsatz, u. a. bei Erdbeben, Waldbränden, Dürren, Stürmen und Überschwemmungen. 23 Länder wurden mit insgesamt mehr als 3,2 Mrd. EUR unterstützt. Wird der heute unterbreitete Vorschlag vom Europäischen Parlament und von den EU-Mitgliedstaaten gebilligt, können Länder und Regionen, die von einer Katastrophe heimgesucht werden, auf eine erheblich verbesserte Funktionsweise des Solidaritätsfonds hoffen.

    Mit dem neuen Legislativvorschlag werden die bestehenden Vorschriften vereinfacht, sodass die Hilfen schneller als bisher ausgezahlt werden können. Ferner wird es zum ersten Mal die Möglichkeit von Vorschusszahlungen geben. Es wird klarer festgelegt, wer und was förderfähig ist – insbesondere bei regionalen Katastrophen. Gleichzeitig werden die Mitgliedstaaten aufgefordert, Strategien für Katastrophenprävention und -management mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Die Grundsätze des Fonds und seine Finanzierungsmethode – außerhalb des regulären EU-Haushalts – bleiben unverändert.

    Wichtigste Elemente der Reform:

    • klare Definition des Interventionsbereichs des EUSF (Beschränkung auf Naturkatastrophen; Vorkehrungen für Dürren)
    • klarere Regeln für die Förderfähigkeit bei regionalen Katastrophen und Einführung eines einheitlichen Schadensschwellenwerts von 1,5 % des regionalen Bruttoinlandsprodukts
    • erstmalige Möglichkeit von Vorschusszahlungen in Höhe von 10 % der zu erwartenden Finanzhilfen, gedeckelt auf 30 Mio. EUR
    • verkürzte Verwaltungsverfahren durch die Zusammenführung von zwei Phasen der Genehmigung bzw. Durchführung in einem einzigen Dokument
    • Einführung von Maßnahmen für eine effizientere Katastrophenprävention: bessere Berichterstattung und mögliche Bedingungen für die Gewährung der Hilfe

    Weitere Informationen

    Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2012/2002 des Rates zur Errichtung des Solidaritätsfonds der Europäischen Union

    Pressemitteilung

    MEMO/13/723

    EU-Solidaritätsfonds

  • 10 Millionen Euro aus dem Regionalfonds für die Wiederherstellung des maritimen Charakters des Mont Saint Michel

    (19/07/2013)

    Die Europäische Kommission hat einer Investition von 10 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zugestimmt, um die Wiederherstellung des maritimen Charakters des Mont Saint Michel im französischen Departement Basse Normandie zu vervollständigen.

    Mit dieser Wiederherstellung bezweckt das Projekt den Schutz der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme sowie eine Verminderung der CO2-Emissionen am Mont Saint Michel. Außerdem wird es der Schönheit der Landschaft und somit der Förderung des Tourismus dienen. Zu dem Projekt gehören hydraulische Baumaßnahmen am Zufluss des Damms für die Verbesserung seiner Speicherkapazität, der Rückbau des alten Parkplatzes am Fuß des Berges, ein Ersatz für den alten Damm und der Neubau einer in die Landschaft integrierten Fußgängerbrücke.

    Weitere Informationen

  • EU-Kohäsionspolitik trägt zu Beschäftigung und Wachstum in Europa bei

    (19/07/2013)

    Die Kommission hat ein Hintergrunddokument zur Rolle der Kohäsionspolitik bei der Förderung von Beschäftigung und Wachstum herausgegeben.

    Die Kohäsionspolitik der Union, die mit 346 Mrd. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Kohäsionsfonds finanziert wird, repräsentiert 35 % des Haushalts der Union im Zeitraum 2007-2013. Die Kohäsionspolitik macht, zusammen mit der von den Mitgliedstaaten getragenen Kofinanzierung, einen sehr beträchtlichen Teil der öffentlichen Investitionen in Europa aus. Als Teil des grundlegenden wirtschaftspolitischen Pakets, das makroökonomische und Haushaltsstabilität, Strukturreformen und wachstumsfördernde Maßnahmen beinhaltet, trägt die Kohäsionspolitik wesentlich zu Investitionen in Beschäftigung und Wachstum in Europa bei.

    Die Politik liefert nun bedeutende Ergebnisse. Insbesondere KMU, wirtschaftliche Unterstützung und Innovation für das Wachstum sind in allen Mitgliedstaaten Hauptinvestitionsbereiche, die von den Strukturfonds und namentlich vom EFRE gefördert wird. KMU und andere Unternehmen profitieren sowohl von direkten betrieblichen Investitionen als auch von Aufträgen und Dienstleistungen, die mit Geldern aus der EU-Kohäsionspolitik finanziert werden.

    Der kommende Programmplanungszeitraum 2014-2020 wird die Kohärenz zwischen den Investitionsprioritäten und den Prioritäten für Strukturreformen sowie der Notwendigkeit der Förderung von Wachstum und Beschäftigung, um Fortschritte in Richtung der Ziele der Strategie Europa 2020 zu erzielen, weiter stärken.

    EU-Kohäsionspolitik trägt zu Beschäftigung und Wachstum in Europa bei

  • Debatte: „Die Regionalpolitik: ein Wachstumsmotor in der aktuellen Krise?“ – Kommissar Hahn diskutiert mit Open Europe in Berlin

    (18/07/2013)

    Die Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin und Open Europe Berlin organisieren gemeinsam eine Debatte zum Thema der Regionalpolitik als Investitions- und Wachstumspolitik in der aktuellen Krise. Diskussionsteilnehmer sind Kommissar Johannes Hahn und Professor Michael Wohlgemuth. Die Debatte beschäftigt sich mit den radikalen Reformen der Politik, die derzeit abgeschlossen werden, und der Bedeutung regionalpolitischer Mittel für die europäischen Mitgliedstaaten und Regionen. Die Debatte mit dem Titel „Wachstumsmotor oder Geldverschwendung: Was bringt die EU-Regionalpolitik?“ findet zur Mittagszeit in der Vertretung der Europäischen Kommission statt und zieht ein breit gefächertes Publikum an, einschließlich Vertretern von NROs und Ministerien sowie Abgeordneten, Journalisten und Wissenschaftlern. Ein neuer Bericht mit dem Titel „Die EU-Kohäsionspolitik und ihr Beitrag zu Beschäftigung und Wachstum in Europa“ wird ebenfalls in Berlin vorgestellt.

    Die Debatte findet am Freitag, 19. Juli, zwischen 11.00 und 12.30 Uhr in der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin statt.

    Weitere Informationen:

    "Debatte zum Thema „Wachstumsmotor oder Geldverschwendung: Was bringt die EU-Regionalpolitik?“

    Q&A über das Gesetzgebungspaket zur EU-Kohäsionspolitik im Zeitraum 2014-2020

  • Euronews strahlt zweite Folge von „Real Economy“ mit dem Thema „Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit in Europa“ aus

    (16/07/2013)

    Euronews strahlt diese Woche die zweite Folge der Serie „Real Economy“ mit dem Titel „Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit in Europa“ aus. Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Beschäftigung haben schwerwiegende Folgen für europäische Jugendliche. Die Arbeitslosenquote unter Jugendlichen in der EU ist mehr als zweimal so hoch wie bei den Erwachsenen. In einigen Ländern wie Spanien und Griechenland steigt die Jugendarbeitslosigkeit auf ein untragbar hohes Niveau. Dies ist eine ernst zu nehmende Gefahr für den sozialen Zusammenhalt und hat langfristige negative Auswirkungen auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.

    Die Folge analysiert aktuelle auf die Jugend ausgerichtete Unternehmerinitiativen der Europäischen Union. Die EU-Strukturfonds leisten bereits einen wichtigen Beitrag zum anhaltenden Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Darüber hinaus wird László Andor, Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, zum Vorschlag einer Beschäftigungsinitiative für junge Menschen interviewt. Die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen wurde im Februar 2013 vom Europäischen Rat vorgeschlagen. Die Initiative hat das Ziel, alle Regionen zu unterstützen, in denen die Jugendarbeitslosigkeit bei über 25 % liegt. Der Beschäftigungsinitiative für junge Menschen soll ein Budget von 6 Mrd. EUR zugewiesen werden.

    Folge 2 – Real Economy „Wege aus der Jugendarbeitslosigkeit in Europa“

  • Mitgliedstaaten und Regionen dürfen bei der Vorbereitung der nächsten Generation von EU-Wachstumsprogrammen keine Zeit verlieren

    (10/07/2013)

    Kommissar Hahn nach der Parlamentsabstimmung über eine radikale Reform der EU-Regionalpolitik: Mitgliedstaaten und Regionen dürfen bei der Vorbereitung der nächsten Generation von EU-Wachstumsprogrammen keine Zeit verlieren

    Der EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn hat die Mitgliedstaaten und Regionen aufgerufen, bei der Planung der EU-Strukturfondsprogramme für den Zeitraum 2014-2020 keine Zeit zu verlieren. Anlass dafür war die Billigung einiger Berichte über eine radikale Reform der Regionalpolitik im Ausschuss für regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments.

    Schlüsselelemente der Reform, die durch die heutige Abstimmung bestätigt wurden:

    • Ausrichtung der Investitionen auf Schlüsselbereiche für Wachstum und Beschäftigung gemäß der Strategie Europa 2020 durch eine Reihe gemeinsamer Vorschriften für alle fünf europäischen Struktur- und Investitionsfonds (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, Europäischer Sozialfonds, Kohäsionsfonds, Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums und Europäischer Meeres- und Fischereifonds)

    • Der größte Teil der Mittel fließt in einige wenige Prioritäten, die in engem Zusammenhang mit der Wachstumsstrategie Europa 2020 stehen, und zwar:

    • Zwischen 50 % und 80 % der EFRE-Mittel entfallen auf Maßnahmen zur Förderung von Innovation und FuE, der digitalen Agenda, der Wettbewerbsfähigkeit von KMU und des Übergangs zu einer Wirtschaft mit geringem CO2-Ausstoß.

    • Im Bereich Wirtschaft mit geringem CO2-Ausstoß müssen mindestens 12 % bis 20 % für Energieeffizienz und erneuerbare Energien verwendet werden.

    • Mitgliedstaaten und Regionen müssen klare und messbare Ziele in Bezug auf die Auswirkungen der Investitionen aufstellen. Fortschritte sind zu messen und mitzuteilen.

    • Maßnahmen zum Abbau des Verwaltungsaufwands und zur Vereinfachung der Verwendung von EU-Mitteln: mehr gemeinsame Regeln für alle Fonds, gezieltere und weniger häufige Berichterstattung, breitere Nutzung von digitalen Technologien („e-Kohäsion“).

    Pressemitteilung

    Q&A on the legislative package for EU Cohesion Policy 2014-2020

    Regionalpolitik der EU 2014-2020: Legislativvorschläge

  • EFRE finanzierte Projekte „Innova Saude“ und „Hospital 2050“ unter den Referenz-Websites

    (09/07/2013)

    32 Städte und Regionen in ganz Europa wurden für neue Ideen zur Unterstützung älterer Menschen ausgezeichnet. Die Preisträger haben innovative technische, soziale oder organisatorische Lösungen entwickelt, um die Effizienz von Gesundheits- und Sozialfürsorgesystemen zu steigern. Die Auszeichnungen wurden ihnen von Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und zuständig für die Digitale Agenda, überreicht.

    Es gingen Sterne an Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, die Niederlande, Portugal, Schweden, Spanien, die Tschechische Republik und das Vereinigte Königreich. 13 Referenz-Websites erhielten drei Sterne, 12 zwei Sterne und 7 einen Stern (siehe Anhang und Katalog für ausführliche Angaben).

    Das galicische Gesundheitsministerium ist eine der preisgekrönten Referenz-Websites. Das galicische Gesundheitsministerium steht an der Spitze des öffentlichen Gesundheitssystems. Im Lauf der Jahre entwickelte es verschiedene Strategien, die auf die Bedürfnisse älterer Menschen, die einen bedeutenden Anteil der Gesamtbevölkerung ausmachen (23 % der Bürgerinnen und Bürger sind 65 Jahre oder älter), abgestimmt sind. Die umgesetzten Maßnahmen konzentrierten sich vor allem auf eine integrierte Betreuung chronisch kranker Patienten.

    Bei „Innova Saude“ und „Hospital 2050“ handelt es sich um zwei strategische Programme in der Region Galicien, die durch 9 bzw. 14 Innovationsprojekte umgesetzt wurden. In die Projekte (Laufzeit 2011-2015) fließen Investitionen von über 90 Mio. EUR, wobei 79,2 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stammen. Diese Programme haben hauptsächlich das Ziel, das zukünftige Modell des galicischen Gesundheitssystems aufzubauen und ein nachhaltiges Modell für patientenorientierte Gesundheitsdienstleistungen zu bieten.

    Weitere Informationen:

    Pressemitteilung

    Aktivität und Gesundheit im Alter: Städte und Regionen in der EU erhalten Sterne für exzellente Projekte

    Innova Saude – Hospital 2050

  • Entdecken Sie die Kriterien für ein umweltfreundliches öffentliches Beschaffungswesen bei der Abwasserinfrastruktur

    (03/07/2013)

    Bei der Erarbeitung der Kriterien für ein umweltfreundliches öffentliches Beschaffungswesen bei der Abwasserinfrastruktur wurde das Hauptaugenmerk besonders auf die Reduzierung der Kosten dieser Anlagen während ihrer Lebensdauer gelegt. Diese Kriterien könnten, wo relevant, öffentlichen Behörden insbesondere beim Ausbau oder der Modernisierung ihrer Abwasserinfrastruktur durch die Kohäsionspolitik im Programmzeitraum 2014-2020 helfen.

    Die Studie finden Sie hier

  • Euronews strahlt erste Folge von „Real Economy“ mit dem Thema „Wachstum in der Europäischen Union“ aus

    (02/07/2013)

    Euronews strahlt diese Woche die erste Folge der Serie „Real Economy“ aus. Real Economy befasst sich mit den makroökonomischen Ansätzen in Europa, die sich auf den Alltag der Bürgerinnen und Bürger auswirken, und sucht nach Lösungen, die wirklich funktionieren. Das Thema der ersten Folge lautet „Wachstum in der Europäischen Union“.

    Die Folge zum Thema „Wachstum“ bietet einen Überblick über die Wachstumszyklen in der EU, die Faktoren, die sich auf das Wachstum auswirken, die Unterschiede zwischen den Wachstumskurven verschiedener EU-Länder und die Gründe dafür. Sie untersucht darüber hinaus die verschiedenen Wege und Maßnahmen, welche die politischen Entscheidungsträger und die Privatwirtschaft bis jetzt in den Bereichen Produktivität und Wettbewerb eingeschlagen und umgesetzt haben.

    Die Folge stellt das EFRE-finanzierte Projekt „UPTEC“, der Wissenschafts- und Technologiepark der portugiesischen Universität Porto, vor. Dieses Projekt ist durch seine Strategie des Austausches von Forschungsergebnissen und der Förderung von lokalem Unternehmertum ein herausragendes Beispiel dafür, wie Forschung und Wirtschaft näher zusammengebracht werden. Das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanzierte Projekt will neue Arbeitsplätze und Unternehmen in wissensbasierten Branchen in Nordportugal schaffen. In den ersten fünf Jahren wurde das Ziel, 300 Personen zu beschäftigen, weit überschritten; es beschäftigt heute circa 900 Fachkräfte.

    In Folge 1 ist außerdem Olli Rehn, EU-Kommissar für Wirtschaft und Finanzen, zu Gast. Olli Rehn beantwortet gezielte Fragen zu den Maßnahmen der EU in der Krise und der Notwendigkeit eines koordinierten Handelns der europäischen Institutionen.

    Folge 1 – Real Economy „Wachstum in der Europäischen Union“

    Gewinner der REGIOSTARS 2013 – intelligentes Wachstum: Wissenschafts- und Technologiepark der Universität Porto (UPTEC) – Nordportugal

    Projekt der Woche: UPTEC als Katalysator für den Strukturwandel in der portugiesischen Region Norte

  • Wir begrüßen Kroatien als neuen EU-Mitgliedstaat

    (01/07/2013)

    Die Europäische Union begrüßt Kroatien als 28. Mitgliedstaat. 2003 beantragte Kroatien die Mitgliedschaft in der Europäischen Union und hat nun erfolgreich alle Reformen durchgeführt, die für den EU-Beitritt am 1. Juli 2013 erforderlich waren.

    Kroatien wird in den ersten sechs Monaten seiner Mitgliedschaft 450 Millionen EUR aus den Strukturfonds erhalten. Nach dem Haushaltsvorschlag, der derzeit von den EU-Organen erörtert wird, würde Kroatien für den Zeitraum 2014-2020 8 Milliarden EUR erhalten. Diese Investitionen werden die Durchführung und den Erfolg der Reformen fördern, die gegenwärtig von der kroatischen Regierung unternommen werden. Sie werden mit klar umrissenen Vorgaben zur Stärkung des wirtschaftlichen, ökologischen und integrativen Wachstums des Landes und seiner Regionen entsprechend den Zielen von Europa 2020 eingesetzt.

    Die Mittel werden in Bereichen investiert, in denen es am dringlichsten ist, insbesondere zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Landes, zur Erhöhung der Erwerbsbeteiligung und zur besseren Abstimmung von Bildung und Berufsausbildung auf die aktuellen Bedürfnisse des Markts. Kroatien wird auch ermutigt, die Mittel zur Stärkung der Aktivposten des Landes, beispielsweise zur Erhaltung und Förderung seiner herausragenden Naturschätze einzusetzen. Dies kann sich nur positiv auf die Tourismusbranche auswirken.

    Kroatien nimmt derzeit an mit EU-Mitteln geförderten Kooperationsprogrammen teil (u. a. mit Slowenien und Ungarn) und wird im Finanzierungszeitraum 2014-2020 mit Nachbarländern auf dem Balkan zusammenarbeiten. Kroatien nimmt auch bereits aktiv an der EU-Strategie für den Donauraum teil.

     

  • Makroregionales Experiment in Europa: erste Evaluierung

    (01/07/2013)

    Die Europäische Kommission veröffentlicht heute die erste Studie zur Beurteilung des Erfolgs der beiden makroregionalen Strategien der EU. Die Studie enthält auch Empfehlungen für die Zukunft.

    Die Strategien der EU für den Donau- und den Ostseeraum, an denen über 20 EU- und Nicht-EU-Länder beteiligt sind, stellen eine Pionierleistung auf dem Gebiet der Zusammenarbeit dar und basieren auf dem Gedanken, dass gemeinsame Herausforderungen bestimmter Regionen – mögen sie nun die Umwelt, die Wirtschaft oder die Sicherheit betreffen – am besten gemeinsam angegangen werden, und dass es Sinn macht, den Einsatz der vorhandenen Mittel gemeinsam zu planen.

    Die bisherigen Strategien werden im Bericht weitgehend positiv beurteilt. Hervorgehoben wird, dass Hunderte neuer Projekte ins Leben gerufen wurden und dass in für die beteiligten Regionen lebenswichtigen Bereichen ein Beitrag zur Formulierung gemeinsamer politischer Zielsetzungen geleistet wurde. Das makroregionale Konzept hat auch zur Entstehung zahlreicher gemeinsamer Initiativen und Netzwerke sowie zu gemeinsamen politischen Entscheidungen geführt.

    Dem Bericht zufolge wurde die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten EU-Ländern und ihren nicht der EU angehörenden Nachbarländern erheblich ausgebaut, was zu einem effizienteren Einsatz der verfügbaren Mittel geführt hat.

    Allerdings werden die Regierungen auch daran erinnert, dass politisches Engagement erforderlich ist und dass sie den Strategien auf allen einschlägigen Politikfeldern Priorität einräumen müssen, indem sie dafür sorgen, dass sie in die künftigen europäischen Struktur- und Investitionsfondsprogramme sowie in den entsprechenden politischen Rahmen auf der EU-, der regionalen und der nationalen Ebene eingebettet sind. Ferner wird unterstrichen, wie wichtig es ist, dass angemessene Verwaltungsressourcen bereitgestellt werden müssen, um die Ziele zu erreichen.

    Zu den künftigen makroregionalen Strategien heißt es im Bericht, dass neue Initiativen nur dann ergriffen werden sollten, wenn ein besonderer Bedarf für eine bessere Zusammenarbeit auf hoher Ebene besteht. Gefordert wird die Bereitschaft, politisches Engagement in administrative Unterstützung umzusetzen, sowie der eindeutige Nachweis, dass neue Strategien einen besonderen Mehrwert auf EU-Ebene mit sich bringen.

    Pressemitteilung

    Vorzeigeprojekte

    Bericht der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den
    Ausschuss der Regionen zum Mehrwert makroregionaler Strategien

    EU Strategy for the Baltic Sea Region

    www.balticsea-region-strategy.eu

    European Union Strategy for the Danube Region

    http://www.danube-region.eu/

  • Kommission verabschiedet neue Regionalbeihilfeleitlinien für den Zeitraum 2014-2020

    (27/06/2013)

    Die Regionalbeihilfeleitlinien legen die Kriterien fest, nach denen die Kommission Regionalbeihilfen, die mit dem Binnenmarkt vereinbar sind, genehmigt. Für staatliche Beihilfen im Rahmen von operationellen Programmen enthalten die neuen Regionalbeihilfeleitlinien eine Reihe von Vereinfachungen der Voraussetzungen für eine Genehmigung. Darüber hinaus sprechen die Regionalbeihilfeleitlinien nun zum ersten Mal explizit die Europäische territoriale Zusammenarbeit an.

    Die neuen Regionalbeihilfeleitlinien gelten ab 1. Juli 2014. Für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2014 wurde die Gültigkeit der bestehenden Regionalbeihilfeleitlinien verlängert.

    Gesetzgebung zu Regionalbeihilfen

  • 8. Fortschrittsbericht: Die Kohäsionspolitik wird mehr den je gebraucht, um dauerhafte Beschäftigung und anhaltendes Wachstum zu fördern

    (26/06/2013)

    Zwischen 2008 und 2012 hat die Arbeitslosenquote in vier von fünf EU-Regionen zugenommen. Darüber hinaus sank das BIP in zwei von drei Regionen zwischen 2007 und 2010. Die Auswirkungen dieser Krise zeigen sich sowohl in mehr als auch in weniger entwickelten Regionen. Deshalb nimmt das Ungleichgewicht zwischen den EU-Regionen heute nach einer langen Zeit der Konvergenz wieder zu.

    Der achte Fortschrittsbericht über den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt der Europäischen Kommission („The regional and urban dimension of the crisis“ – „Die regionale und städtische Dimension der Krise“) beleuchtet diese dramatische Umwälzung. Er zeigt den erschütternden Rückgang der Beschäftigungsquoten und des Bruttosozialprodukts, der Immobilienpreise und des zur Verfügung stehenden Haushaltseinkommens in den Regionen. Darüber hinaus haben sich zwar die ausländischen Direktinvestitionen und die Exporte rasch von der Krise erholt, die Importe liegen jedoch weiterhin deutlich unter dem Niveau von vor der Krise.

    8. Fortschrittsbericht über den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt

  • Besserer Zugang zu EU-Finanzmitteln für Unternehmen: Zentrales Portal umfasst jetzt Strukturfonds

    (25/06/2013)

    Unternehmen in ganz Europa haben ab sofort leichteren Zugang zu dringend benötigten Finanzmitteln, denn die Europäische Kommission erweitert das zentrale Portal für den Zugang zu EU-Finanzierungen um zwei Strukturfonds der EU, nämlich den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Europäischen Sozialfonds (ESF). Das zentrale Portal wurde letzten Monat eröffnet; es bietet Unternehmern und KMU einfache, vollständige und aktuelle Informationen über den Zugang zu über 100 Mrd. EUR an EU-Finanzmitteln aus verschiedenen Programmen des Zeitraums 2007-2013. Durch die heutige Erweiterung verdoppelt sich die Zahl der Partnerbanken und -fonds auf über 1000. Eine unverzichtbare Informationsquelle für die Finanzierung von KMU über Bürgschaften, Darlehen und Risikokapital wird damit weiter gestärkt (MEMO/13/606).

    Der Zugang zu Finanzmitteln ist eines der drängendsten Probleme, vor denen KMU in Europa stehen. Anträge von KMU auf Bankdarlehen wurden in den letzten zwei Jahren in fast einem Drittel der Fälle entweder abgelehnt, oder die Unternehmen erhielten weniger als die beantragte Summe. Der Europäische Investitionsfonds bestätigte diesen Monat in der neuesten Ausgabe des Arbeitspapiers European Small Business Finance Outlook, dass das Geschäftsumfeld für europäische KMU sich verschlechtert und die Banken des Euro-Gebiets ihre Kreditvergabebedingungen verschärft haben. Der Zugang zu EU-Finanzmitteln und entsprechende Informationen sind daher für Unternehmen wichtiger denn je. Im Rahmen der Strukturfonds werden bereits im Zeitraum 2007-2013 Hilfen für KMU in Höhe von etwa 70 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt.

    IP/13/387-MEMO/13/393: Einfachere Finanzierung für KMU – der Schlüssel zum Aufschwung

    Das neue zentrale Portal für den Zugang zu allen Finanzierungsmöglichkeiten der EU für KMU

  • Aktive Partnerschaft: EU-Gebiete in äußerster Randlage legen der Europäischen Kommission ihre Investitions- und Wachstumspläne für 2014-2020 vor

    (25/06/2013)

    Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, erhält heute die strategischen Wachstumspläne für die acht europäischen Regionen in äußerster Randlage. Der Kommissar ist für die Koordinierung der EU-Politik für diese Regionen zuständig und wird die Aktionspläne mit den Präsidenten und Vizepräsidenten der Azoren, der Kanarischen Inseln, von Guadeloupe, Französisch-Guayana, Madeira, Martinique, Réunion und Saint Martin in Brüssel erörtern. Dies ist das erste Mal, dass die Regionen in äußerster Randlage aufgefordert wurden, eine eigene Strategie vorzulegen, in der sie nicht nur erläutern, wie sie die EU-Strukturfonds optimal nutzen wollen, sondern auch, wie ihrer Meinung nach andere EU-Strategien ihre Entwicklung unterstützen können. In diesen Plänen halten sie fest, welche Besonderheiten und Stärken sie nutzen möchten, um ihre Wirtschaft zu diversifizieren und zu modernisieren.

    Die EU-Kommission hat die Aktionspläne vor einem Jahr angefordert, und zwar mit der Mitteilung Regionen in äußerster Randlage der Europäischen Union: Auf dem Weg zu einer Partnerschaft für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum.

    Die Strategien sind Instrumente für den Zeitraum 2014-2020: Es geht nicht nur um die Nutzung der Strukturfonds, sondern auch um die Frage, wie die Regionen in äußerster Randlage stärker von der EU-Politik profitieren können. In den Strategien sind die Schritte festgelegt, die jede Region individuell setzen muss, um die „Europa 2020“-Wachstumsziele zu erreichen, Themen wie die Jugendarbeitslosigkeit in Angriff zu nehmen und die lokale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. An der heute stattfindenden Veranstaltung nehmen auch Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Direktionen der Europäischen Kommission aus den Bereichen Meerespolitik, Beschäftigung, Landwirtschaft, Verkehr, Handel, Entwicklung und Binnenmarkt teil.

    Die Aktionspläne umfassen u. a. folgende Hauptthemen:

    • Besserer Zugang zum EU-Binnenmarkt– Schwerpunkte: Verkehrsnetze, Personenmobilität, maritime Dimension und Infrastrukturbedarf;
    • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch Modernisierung und Diversifizierung der Wirtschaft– Schwerpunkte: Landwirtschaft, Forschung und Innovation sowie Tourismus;
    • Bessere regionale, geografische Integration
    • Soziale Entwicklung - Schaffung von Arbeitsplätzen, Förderung von Fähigkeiten und Qualifikationen mit einem klaren Fokus auf Jugend, Bildung und Beschäftigung;
    • Berücksichtigung von Klimaschutzaspekten in allen Politikbereichen.

    Weitere Informationen:

  • Trailer zum Tag der europäischen Zusammenarbeit 2013 veröffentlicht!

    (24/06/2013)

    Am 21. September findet zum 2. Mal der jährliche Tag der europäischen Zusammenarbeit statt. Dieser Tag bringt circa 70 Länder der Europäischen territorialen Zusammenarbeit sowie Nachbarländer zusammen, um zu zeigen, welche Vorteile die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit sich bringt.

    In ganz Europa finden vom 9. bis zum 22. September lokale Veranstaltungen statt. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Tags der europäischen Zusammenarbeit.

    Zum Startschuss der diesjährigen Kampagne hat INTERACT einen kurzen Trailer produziert, in dem auch das diesjährige Motto „I am part of it“ (Ich gehöre dazu) nicht fehlt. Für die Zukunft geplante Produktionen werden weitere vorbildliche Projekte der Zusammenarbeit vorstellen.

  • Eröffnung des rumänischen Standorts des führenden Forschungskonsortiums ELI

    (21/06/2013)

    Am Freitag, den 14. Juni, nahm Johannes Hahn an der Eröffnung der wissenschaftlichen Forschungseinrichtung in Rumänien teil, die über den leistungsstärksten Laser der Welt verfügt. Das ELI-NP (Extreme Light Infrastructure – Nuclear Physics) genannte Projekt wurde von der EU mit Mitteln der Regionalpolitik in Höhe von 150 Mio. EUR kofinanziert.

    Bei diesem fachübergreifenden, paneuropäischen Forschungsprojekt handelt es sich um das einzige europäische Zentrum der Spitzenforschung zu Hochleistungslasern und zur Wechselwirkung von Lasern und Materie. Es will Wissenschaftlern, Ingenieuren und Ärzten Laser mit dem 100.000-fachen der Energie aller Elektrizitätswerke der Welt zur Verfügung stellen. Der ELI-NP-Forschungsstandort wird Forscher und Studenten aus aller Welt zum Studium von Anwendungen im Bereich extremes Licht zum Wohle der Gesellschaft anziehen; darüber hinaus dürfte er Europa ins Zentrum der Aufmerksamkeit bei der Forschung im Bereich Atomphysik mit Hochleistungslasern rücken.

    Das hauptsächlich in Rumänien (am Stadtrand vom Bukarest) gelegene Projekt ELI-NP umfasst noch zwei weitere Standorte, einen in Ungarn und einen weiteren in der Tschechischen Republik. Es gehört zu einem Forschungskonsortium, das 40 Partner aus 13 Mitgliedstaaten zusammenbringt. Bis 2018 wird ELI-NP 262 Forscher und 36 unterstützende Mitarbeiter beschäftigen. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf über 356 Millionen EUR. Finanziert wird das Ganze mit nationalen Mitteln und Geldern der EU. Die Einrichtung soll bis 2015 bezugsfertig sein.

    Weitere Informationen:

  • Entdecke EU ko-finanzierte Projekte und gewinne!

    (19/06/2013)

    Helfen Sie uns, Projekte zu feiern, die wirklich dazu beitragen, das Leben der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern, und von denen Ihre Gemeinde profitiert.

    Wenn Sie eine Kameraausrüstung im Wert von 1.000 € sowie eine Reise nach Brüssel im Oktober gewinnen möchten, machen Sie ein Foto von einem Projekt mit einem EU-Hinweisschild oder einer -Erinnerungstafel mit den Finanzierungsdetails und der EU-Flagge.

    Um am Fotowettbewerb 2013 „Europa in meiner Region“ teilzunehmen, laden Sie hier bis zu 3 Fotos hoch.

    Die Gewinner werden durch Mehrheitsvotum sowie einer Fachjury aus den Bereichen Kommunikation und Fotografie bestimmt.

    Sie können bis zum 23. August 2013, 12.00 Uhr MESZ, teilnehmen.

    Weitere Informationen zur Regionalpolitik der EU und anderen EU-Finanzhilfen finden Sie hier. Oder gehen Sie einfach direkt zum Fotowettbewerb „Europa in meiner Region“.

     

  • Regional Studies Association: Aufruf zu Beiträgen für Konferenzen 2013

    (18/06/2013)

    Die Regional Studies Association bittet derzeit um die Einreichung von Abstracts für ihre beiden Konferenzen im November 2013.

    Die erste Konferenz „Looking Forward: the Future of Regional Studies“ findet am Freitag, 1. November 2013, an der Universität Manchester im Vereinigten Königreich statt. Die Konferenz zielt besonders auf Forscher am Anfang ihrer Karriere ab, um ihnen die Chance zu geben, zukünftige Forschungsfelder und -maßnahmen für Regionalstudien zu ermitteln und zu diskutieren. Die Abstracts sollten sich auf einen der folgenden Forschungsbereiche konzentrieren: Innovation und Wissen, Finanzialisierung und regionale Entwicklung, neue Herausforderungen der Stadtplanung, globale Produktionsnetzwerke, evolutionäre Wirtschaftsgeografie, ausländische Direktinvestitionen und regionale Entwicklung, Klimawandel und Nachhaltigkeit sowie städtische und regionale Steuerung.

    Die zweite Konferenz „Mobilising Regions: Territorial Strategies for Growth“ findet am 22. November 2013 im Holiday Inn London Bloomsbury im Vereinigten Königreich statt. Der Schwerpunkt der Konferenz liegt auf der Frage, wie Regionen zur Unterstützung oder Ablehnung bestimmter territorialer Entwicklungsmodelle und -strategien mobilisiert werden. Sie zeigt auch die Bedürfnisse und Art zukünftiger Forschungsimperative auf und spricht die Sorgen und Herausforderungen für politische Entscheidungsträger und Fachleute an. Beiträge sollten sich hauptsächlich auf eines der folgenden Themen konzentrieren: neue Orte und Formen der territorialen Zusammenarbeit, Zusammenarbeit und Widerstand rund um bestimmte territoriale Entwicklungsstrategien und -modelle, empirisches und konzeptionelles Verständnis dafür, wie Regionen mobilisiert werden, die (Un)Beweglichkeit territorialer Entwicklungsmodelle und die Rolle der Führung bei der Mobilisierung von Regionen.

    Abstracts können für beide Veranstaltungen bis zum 12. Juli 2013 eingereicht werden.

    Call for Papers – "Looking Forward – the Future of Regional Studies", 1. November 2013

    Call for Papers – "Mobilising Regions: Territorial Strategies for Growth", 22. November 2013

  • Bewerten Sie die Kommunikationsmaßnahmen der GD REGIO

    (14/06/2013)

    Unser Ziel ist es, die Bürger über die Grundsätze und Vorschriften der EU-Kohäsionspolitik zu informieren und über ihren Mehrwert und ihre wichtigsten Erfolge zu berichten. Zu diesem Zweck haben wir eine Reihe von Publikationen, Videos und Veranstaltungen entwickelt. Indem Sie bei unserer Online-Umfrage Ihre Bewertung dazu abgeben, tragen Sie zur Verbesserung unseres Angebots bei. Die Teilnahme an der Umfrage dauert nicht länger als fünf Minuten. Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.

  • Kommissar Hahn begrüßt Eröffnung der Brücke „Neues Europa“ als kraftvolles Symbol der europäischen Zusammenarbeit

    (14/06/2013)

    Mit seiner Anwesenheit bei der heutigen Eröffnung der neuen Brücke zwischen Bulgarien und Rumänien unterstreicht der EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn die historische Bedeutung des Ereignisses für die beiden Länder und insbesondere für die benachbarten Regionen Vidin und Calafat. Neben dem Kommissar werden der bulgarische Staatspräsident Plevneliev und der bulgarische Premierminister Orescharski sowie der rumänische Premierminister Ponta zugegen sein. In den Bau der vor Kurzem auf den Namen „Neues Europa“ getauften Brücke sind 106 Mio. EUR an EU-Mitteln geflossen. Die Brücke ist erst die zweite Donau-Brücke entlang der 630 km langen Grenze zwischen den beiden Ländern. Für die EU bildet sie ein wesentliches Glied der Verbindung zwischen den Ostsee-Anrainerstaaten über Mitteleuropa nach Rumänien und Bulgarien sowie später auch weiter nach Griechenland.

    Nach einer 15-jährigen Vorlaufzeit wurde 2007 mit den Brückenbauarbeiten begonnen. Anstoß für Ausführung und Vollendung des Projekts waren die EU-Strategie für den Donauraum mit ihren besonderen Kooperationsformen und das Engagement von Kommissar Hahn.

    Pressemitteilung

    Projektdatenbank

  • „Die Strukturfonds müssen zur Förderung und Stimulierung der griechischen Wirtschaft eingesetzt werden“, erklärt Kommissar Hahn gegenüber Mitgliedern des griechischen Parlaments.

    (13/06/2013)

    Kommissar Hahn hat heute seine Reise durch die 13 griechischen Regionen fortgesetzt, um Wirtschafts- und lokalen Vertretern zu helfen, für die Erholung des Landes das Beste aus den EU-Strukturfonds herauszuholen.

    Nach einem Besuch in Ostmakedonien und Thrakien – einer der entlegensten Regionen des Landes – ist Kommissar Hahn heute in Athen, um den Ministerpräsidenten Samaras und den Entwicklungsminister Hatzidakis zu treffen und vor 3 Parlamentsausschüssen zu sprechen. 

    Er erklärte gegenüber den Abgeordneten: „In der EU-Regionalpolitik ging es von Anfang an um Wachstum … um die Förderung der Wirtschaft mit nachhaltigen Projekten, die Griechenlands Transformation unterstützen werden.“ In seiner Ansprache vor Mitgliedern der Ausschüsse für Umwelt, EU-Angelegenheiten und regionale Entwicklung unterstrich der Kommissar, wie wichtig es ist, die Nutzung von EU-Investitionen im aktuellen Programmzeitraum zu beschleunigen und sicherzustellen, dass bei der Planung für die nächste Runde der Kohäsionspolitik keine Zeit verloren wird.

    Rede

     

  • Kommission und Parlament tun sich in Sachen Stadtentwicklung zusammen

    (13/06/2013)

    Die Europäische Kommission tut sich am 18. Juni mit dem Europäischen Parlament und URBACT zusammen, um die vor Kurzem veröffentlichte Studie „Urban Development in the EU: 50 Projects Supported by the ERDF in 2007-2013“ und eine Sammlung von 6 Themenberichten – „Cities of Tomorrow: Action Today“ – vorzustellen:

    Die Studie der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung sowie der interfraktionellen Arbeitsgruppe des Parlaments „Urban“ präsentiert 50 Projekte, die mit EFRE-Mitteln finanziert wurden, und bietet ein Informationspaket zu ausgewählten Städten mit detaillierten Informationen zu den dortigen Projekten und Ergebnissen. Die Studie ist als Stand der Dinge der Frage, wie Städte mithilfe des EFRE im Zeitraum 2007-2013 die lokalen Maßnahmen der Stadtpolitik umgesetzt haben, zu sehen. Die vorgestellten Städte enthüllen interessante Ideen, Lösungen und Methoden zur Zusammenarbeit, die andere städtische Gebiete und Verwaltungsbehörden inspirieren können. Im Anschluss an eine detaillierte Präsentation der Studie folgt eine Podiumsdiskussion.

    In der zweiten Veranstaltung werden 6 Berichte vorgestellt, die sich mit den wichtigsten Herausforderungen der Stadtentwicklung im 21. Jahrhundert, die im Bericht „Städte von morgen“ vorgestellt wurden, befassen. Sie zeigen, dass ein integrierter und auf Beteiligung ausgelegter Ansatz, der mit den ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Säulen von Europa 2020 verbunden ist, erforderlich ist. Die Teilnehmer haben Gelegenheit, sich über URBACTs umfassendere Arbeit im Bereich Kapitalisierung zu informieren und eine Podiumsdiskussion mit URBACT-Experten und politischen Vertretern der EU zu verfolgen.

    Weitere Informationen:

    „Urban Development in the EU: 50 Projects Supported by the ERDF in 2007-2013“.

    Reihe der URBACT-Themenberichte „Cities of Tomorrow: Action Today“ auf der URBACT-Website

    Informationen über die Veranstaltung auf der URBACT-Website

  • Kommission schlägt Änderung der Allgemeinen Verordnung vor

    (06/06/2013)

    Am 21. Mai verabschiedete die Kommission einen Vorschlag zur Änderung der Allgemeinen Verordnung, um die Zusatzzahlungen von 10 % bis Ende des Zeitraums 2007-2013 auszuweiten und Rumänien und der Slowakei mehr Zeit zu geben, die ihnen zugewiesenen Finanzmittel auszugeben.

    Der Vorschlag KOM(2013) 301 wird nun mit dem Europäischen Parlament und dem Rat besprochen.

    Weitere Informationen:
    Vorschlag, KOM(2013) 301 pdf de en fr  bg cs da el es et fi hu it lt lv nl pl pt ro sk sl sv
    Pressemitteilung

  • Die Frühjahrsausgabe des Panorama-Magazins mit dem Titel „Gemeinschaften zusammenbringen“ ist jetzt online.

    (28/05/2013)

    Die Ausgabe beleuchtet die Rolle der Kohäsionspolitik bei der Wiederbelebung des Wirtschaftswachstums in Europa. Die Kohäsionspolitik ist das Mittel für Investitionen aus dem EU-Haushalt und zielt darauf ab, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu fördern, indem sie die regionalen Stärken nutzt. In Zukunft wird die Kohäsionspolitik das Erreichen der „Europa 2020“-Ziele noch deutlicher stärken und sich auf nachhaltige Investitionen mit einer effektiveren Nutzung der europäischen, nationalen und regionalen Investitionen konzentrieren.

    Weitere Schwerpunkte der Ausgabe sind das PEACE-Programm der EU, das geteilte Gemeinschaften in Nordirland und der Grenzregion Irlands zusammenbringen möchte, sowie ein Artikel über die Schlüsselrolle der Städte – die Motoren der europäischen Wirtschaft. Die Kommission hat vor Kurzem eine umfassende Datenbank bewährter Verfahren in der Stadtentwicklung aufgebaut, um einen detaillierten Überblick über Projekte zu bieten, die Städte, Verwaltungsbehörden und andere Interessengruppen inspirieren könnten.

    Panorama: Gemeinschaften zusammenbringen

  • Solidarität und Flexibilität: Beschluss der Kommission hilft krisengebeutelten Mitgliedsländern, kohäsionspolitische Mittel besser zu nutzen

    (21/05/2013)

    Die Europäische Kommission hat heute Maßnahmen vorgeschlagen, wie krisengebeutelte Länder die dringend benötigten EU-Mittel nutzen können. Dank dieser Maßnahmen könnten die betroffenen Mitgliedstaaten die Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen, kleine und mittlere Unternehmen unterstützen und wichtige Infrastrukturprojekte finanzieren. Andernfalls könnten die kohäsionspolitischen Investitionen für Wachstum ins Leere laufen, da zu wenig Zeit zum Einsetzen der Gelder bleibt oder es schwierig ist, im gegenwärtigen Wirtschaftsklima den Staat oder private Partner für die Kofinanzierung zu gewinnen. Der Vorschlag, den EU-Regierungen und der Europäische Rat angeregt haben, wird nun dem Europäischen Parlament und dem EU-Ministerrat zur Genehmigung vorgelegt.

    Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, meinte zu dem Vorschlag: „Wir bei der Europäischen Kommission sind bereit, uns gegenüber denen, die sehr unter der Krise zu leiden haben, solidarisch und flexibel zu zeigen, damit sie wieder zurück zu Wachstum finden können. Die Kohäsionspolitik ist eines der Hauptinstrumente, die der Europäischen Union hierfür zur Verfügung stehen. Die maßgeschneiderten Maßnahmen, die wir heute angenommen haben, sollen dazu beitragen, dass diese Länder die dringend benötigten Mittel nutzen können, um nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen, indem kleinen und mittleren Unternehmen u. a. beim Zugang zu Finanzmitteln geholfen wird, um junge Menschen dabei zu unterstützen, einen Arbeitsplatz zu finden und um Innovation und Forschung zu fördern. Dies wird nicht nur den betroffenen Ländern gut tun, sondern auch Europa als Ganzes. Aber ich sollte noch hinzufügen, dass dieser Vorschlag den Ländern zwar Luft verschafft, er jedoch Reformen oder eine schnellere Nutzung der Finanzmittel nicht ersetzen darf.“

    Pressemitteilung


  • „Regionen : die Richtung weisen - Forschung und Innovation für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.“

    (21/05/2013)

    Die 4. WIRE Konferenz findet hier University College Cork, vom 6.-7. Juni 2013 statt. Sie wird gemeinsam von der Enterprise Ireland und der Europäischen Kommission organisiert und von der FP7 unterstützt, dem 7. Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung. 

    Ziel der Konferenz ist die Zusammenführung der Vertreter europäischer regionaler Netzwerke und Cluster, FP7 (Forschungspotenzial und Wissensregionen), InterReg-Gemeinschaften, Industrievertretergruppen und Unternehmen mit regionalen Entscheidungsträgern und Umsetzungsgruppen, Amtsträger der Europäischen Kommission, um an der Debatte zu Forschung, Innovation und regionalpolitischer Entwicklung mitzuwirken und die Akteure in den Regionen besser aufzustellen, damit die Gestaltung der Politik zur effektiven Regionsentwicklung verbessert werden kann.

    Weitere Informationen zur Registrierung für die Konferenz finden Sie unter www.wire2013.eu

  • Die Restrukturierung von KMU in Europa verstehen

    (16/05/2013)

    Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) machen 99 % aller Unternehmen in Europa aus; dies macht sie zu einem wichtigen Wirtschaftsmotor. Wie alle anderen Unternehmen auch, unterliegen KMU einem ständigen Wandel, doch hinter Restrukturierungen stecken oft große Ziele – und die spezifischen Eigenheiten dieser Unternehmen werden vernachlässigt.

    Eurofound, die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen, hat die wichtigsten Herausforderungen, denen diese Unternehmen gegenüberstehen, untersucht, um politischen Entscheidungsträgern zu zeigen, wie komplex dieses Thema ist, insbesondere wenn es um Programme und Unterstützungsmaßnahmen geht. Die Stiftung hat eine vergleichende Untersuchung von 85 Unternehmen durchgeführt und die Ergebnisse Mitgliedern des Europäischen Parlaments vorgestellt. Die Studie konzentriert sich auf verschiedene Möglichkeiten, KMU zu restrukturieren, und legt politischen Entscheidungsträgern nahe, die Kriterien für die Förderfähigkeit zu überdenken sowie Finanzierungsprogramme und eine zentrale Stelle zur Unterstützung von KMU einzurichten.

    Zusammenfassender Bericht, Kurzdarstellung & nationale Berichte mit 85 Einzelfällen von Unternehmen

  • Der Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung

    (13/05/2013)

    Am 29. Mai veranstaltet der Ausschuss der Regionen eine Konferenz zur Rolle der europäischen Städte und Regionen im Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Thema der eintägigen Veranstaltung sind die lokalen Aspekte des kürzlich verabschiedeten Sozialinvestitionspakets, die Aspekte von Armut und sozialer Ausgrenzung in Städten und ländlichen Gebieten sowie die transnationale Zusammenarbeit regionaler und lokaler Behörden bei diesen Angelegenheiten. Zu den Sprechern gehören Mitglieder des AdR, Kollegen aus der Europäischen Kommission, Vertreter lokaler Behörden und Interessenverbände sowie Wissenschaftler, die Standpunkte, Fallstudien und Finanzierungsmöglichkeiten für den Zeitraum 2014-2020 vorstellen. Programm und Registrierung: http://cor.europa.eu/de/news/events/Pages/poverty-social-exclusion.aspx.

    Sie können die Veranstaltung am 29. Mai zwischen 9.30 und 16.00 Uhr im Internet verfolgen: www.cor.europa.eu.

  • In Europas Regionen und Städte investieren

    (07/05/2013)

    Am 13. Mai 2013 veranstalten der Ausschuss der Regionen und die Europäische Investitionsbank eine Konferenz zum Stand der öffentlichen Finanzen unterhalb der nationalen Ebene und der Frage, wie die Wirkung des EU-Haushalts für den Zeitraum 2014-2020 im Hinblick auf die Investitionsbedürfnisse auf lokaler Ebene maximiert werden kann. Zu den angesehenen Sprechern zählen Premierminister Juncker, EIB-Präsident Hoyer, EU-Kommissar Barnier, AdR-Präsident Valcárel sowie Walter Deffaa, Generaldirektor der GD Regionalpolitik und Stadtentwicklung. Programm, Registrierung und Hintergrundinformationen: http://cor.europa.eu/de/news/events/Pages/finance-conference.aspx

    Sie können die Veranstaltung zwischen 9.30 und 15.30 Uhr im Internet verfolgen: www.cor.europa.eu

  • Was kann RegioNetwork für Sie tun?

    (07/05/2013)

    Würden Sie sich manchmal auch wünschen, es gäbe eine effizientere Möglichkeit, mit Ihren Partnern zusammenzuarbeiten, als lange Besprechungen oder den endlosen Austausch von E-Mails?  Könnten Sie Ihre Arbeit besser erledigen, wenn Sie mit anderen, die vor ähnlichen Aufgaben stehen, Erfahrungen austauschen könnten?

    RegioNetwork ist eine Online-Community für Personen, die im Bereich der europäischen Regional- und Städtepolitik tätig sind.  Die Mitgliedschaft ist kostenlos und ermöglicht Ihnen den Zugang zu zahlreichen Angeboten, die Sie bei Ihrer Arbeit unterstützen:

    • Gruppenzusammenarbeit im Hinblick auf bestimmte Ziele
    • Bequemes Suchen und Herausfiltern von für Sie relevanten Informationen und Wortwechseln
    • Austausch von erreichten Ergebnissen und Kontakt mit anderen Fachleuten, die ähnliche Interessen haben
    • Durchführung von Umfragen, um verschiedene Meinungen oder Möglichkeiten zu testen

    Zu den Fachleuten im Bereich der europäischen Regional- und Städtepolitik, die RegioNetwork bereits verwenden, gehören u. a.  die Kommunikationsbeauftragten der Verwaltungsbehörden und die Experten, die die Wirkung der operationellen Programme bewerten.

    Melden Sie sich gleich heute bei RegioNetwork an!

  • Umweltpolitik: Investitionen in grüne Infrastruktur bringen vielfachen Nutzen für Natur, Gesellschaft und Menschen

    (06/05/2013)

    Die Europäische Kommission hat heute eine neue Strategie angenommen, die die Nutzung von grüner Infrastruktur fördern und sicherstellen soll, dass die Stärkung natürlicher Prozesse zu einem systematischen Bestandteil der Raumplanung wird. Grüne Infrastruktur ist ein bewährtes Instrument, das durch Rückgriff auf die Natur ökologische, wirtschaft­liche und soziale Nutzen erbringt. Statt des Baus von Infrastruktur zum Hochwasserschutz könnte eine auf grüner Infrastruktur basierende Lösung beispielsweise darin bestehen, dafür zu sorgen, dass bei schweren Regenfällen das überschüssige Wasser von einem natürlichen Feuchtgebiet aufgenommen werden kann.

    Link zur Mitteilung und zum Bürger-Info

  • Wissenschaftler eines von der EU unterstützten Instituts macht wichtige genetische Entdeckung in der Krebsforschung

    (03/05/2013)

    Einem jungen Wissenschaftler einer tschechischen Forschungseinrichtung, die 2011 mit dem Ziel, ein führendes europäisches wissenschaftliches Zentrum zu werden, mit Finanzmitteln der Europäischen Union gegründet wurde, ist eine wichtige genetische Entdeckung gelungen, die zu einer effektiveren Behandlung einiger Formen von vererbbarem Brust- und Eierstockkrebs führen könnte.

    Die Forschung von Michal Zimmermann, einem graduierten Studenten von Dr. Ctirad Hofr vom Central European Institute of Technology (CEITEC), hat ergeben, dass der Verlust des Gens Rif1 oder eine Mutation, durch die das Gen inaktiv wird, dazu führen kann, dass Krebszellen resistenter gegenüber Standardbehandlungen für diese beiden Krebsarten sind, indem die Wirkung der Chemotherapie abgebremst oder umgekehrt wird.

    Das im tschechischen Brünn gelegene und durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung geförderte CEITEC ist ein Zentrum der wissenschaftlichen Exzellenz in den Bereichen Biowissenschaften und innovative Materialien und Techniken.

    Michal Zimmermann machte seine Entdeckung im Rahmen seines Aufbaustudiums an der angesehenen Rockefeller University in New York und veröffentlichte seine Ergebnisse im Januar 2013 im Magazin Science.

    Über CEITEC: Ehrgeizige Ziele für neues europäisches Exzellenzzentrum

  • EFRE-Projekte mit europäischem Unternehmensförderpreis 2012 ausgezeichnet

    (02/05/2013)

    Das im Vereinigten Königreich aktive Projekt Outset wurde mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet. Die Wahl fiel auf das Projekt, da es bei der Unterstützung neu gegründeter Unternehmen einem einzigartigen Ansatz folgt, indem es den anfälligsten Bevölkerungsgruppen hilft, durch Selbstständigkeit und Unternehmertum Arbeit zu finden. Das Angebot von Outset wurde in Cornwall im Rahmen des Konvergenzziels des EFRE entwickelt und anschließend erfolgreich im Zuge des Ziels Wettbewerbsfähigkeit auf die Region Südwestengland und andere Gebiete im Vereinigten Königreich ausgeweitet. Allein in den letzten drei Jahren wurden durch Outset über 1 200 neue Unternehmen und 1 400 neue Arbeitsplätze geschaffen; dadurch konnten diese benachteiligten und unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen Finanzmittel in Höhe von über 1 Mio. GBP anziehen. Viele dieser gemeinnützigen Programme wurden durch den EFRE finanziert. Die neuesten Statistiken, Erfolgsgeschichten und Beweise finden Sie hier: www.outset.org  

    http://www.convergencecornwall.com/what-is-convergence/news.php?id=1896

    http://ec.europa.eu/enterprise/policies/sme/best-practices/european-enterprise-awards/2012/index_de.htm

  • Hunderte Veranstaltungen, zwei Länder, ein gemeinsames Ziel – EU-finanzierte Projekte in Belgien und den Niederlanden öffnen ihre Türen

    (30/04/2013)

    Im Mai 2013 rücken Hunderte vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanzierte Projekte in Belgien und den Niederlanden ins Rampenlicht, um zu zeigen, wie positiv sich die EU-Kohäsionspolitik auf das Leben der Europäerinnen und Europäer auswirkt.

    In Belgien öffnet die Provinz Antwerpen in diesem Jahr die Tür zu ihren EU-finanzierten Projekten. Die Veranstaltung mit dem Titel „Europa in deiner Nachbarschaft“ wird gemeinsam von Enterprise Flanders sowie der Stadt und Provinz Antwerpen finanziert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen ein Dialog von Bürgerinnen und Bürgern mit dem EU-Handelskommissar Karel de Gucht und eine Ausstellung EFRE-finanzierter Projekte im Park Spoor Noord in Antwerpen. Der Park selbst, den die Antwerpener gern zur Erholung nutzen, ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie die Kohäsionspolitik im Herzen einer Stadt zur sozialen und wirtschaftlichen Transformation beitragen kann. In die Stadt und die Provinz Antwerpen flossen im aktuellen Programmzeitraum Investitionen im Wert von circa 80 Mio. EUR.

    Die Veranstaltung findet am 8. Mai 2013 im Park Spoor Noord im belgischen Antwerpen statt.

    Veranstaltungswebsite

    Programm

    Auch in den Niederlanden werden mithilfe des EFRE und anderer EU-Investitionen finanzierte Projekte gefeiert: In einer Veranstaltungsreihe namens „Tage der offenen Tür Europa“ öffnen in Mai dieses Jahres 140 Projekte der Öffentlichkeit kostenlos ihre Türen. Die Arbeitsgemeinschaft der nördlichen Niederlande (SNN) organisiert diese Großveranstaltung bereits zum dritten Mal, um die nachhaltigsten und innovativsten Projekte, die in den letzten 6 Jahren in den gesamten Niederlanden angelaufen sind, vorzustellen und den Bürgerinnen und Bürgern diese Leistungen näherzubringen. Einer der Höhepunkte ist eine dreitägige Veranstaltung im inspirierenden Komplex des Drents Museum in Assen. Im Zeitraum 2007-2013 wurden den Niederlanden im Rahmen der Kohäsionspolitik Mittel in Höhe von circa 2 Mrd. EUR zugewiesen.

    Die Veranstaltungen finden zwischen dem 10. und 12. Mai 2013 in den gesamten Niederlanden statt.

    Veranstaltungswebsite und Programm

  • EU-Solidaritätsfonds: Kommission schlägt 14,6 Mio. EUR zur Unterstützung von Slowenien, Kroatien und Österreich nach Hochwasserkatastrophe vor

    (30/04/2013)

    Johannes Hahn, der für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissar, kündigte heute an, dass nach den schweren Überschwemmungen in Slowenien im Oktober und November 2012 ein Finanzhilfepaket aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union in Höhe von über 14,6 Mio. EUR bereitgestellt werden soll. Auch für die Nachbarländer Österreich und Kroatien, die ebenfalls – wenn auch in geringerem Maße – direkt von dem Hochwasser betroffen waren, werden Mittel zur Finanzierung ihrer Rettungsmaßnahmen nach der Katastrophe bereitgestellt.

    EU-Kommissar Hahn, der für den EU-Solidaritätsfonds zuständig ist, sagte: „Mit dem heutigen Vorschlag bekundet die Union ihre Solidarität mit Slowenien und einigen Teilen Kroatiens und Österreichs, die in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die vorgeschlagene Finanzhilfe soll dazu beitragen, die durch die Wiederherstellung der Infrastruktur und die Sofortmaßnahmen entstandene finanzielle Belastung auszugleichen und den betroffenen Regionen wieder auf die Beine zu helfen. Die Kommission wird einen Berichtigungshaushaltsplan vorschlagen, so dass der Rat und das Parlament die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen können, mit denen die negativen Auswirkungen auf die slowenische Wirtschaft und die Nachbarländer abgefedert werden können.“

    Infolge starker Regenfälle im Herbst 2012 traten die Flüsse über die Ufer, was zu Überschwemmungen weiter Teile Nordsloweniens und auf dem Gebiet Kroatiens führte. In Österreich war die Marktgemeinde Lavamünd am Fluss Lavant besonders schwer betroffen. Die Kommission kam in ihrer Prüfung zu dem Schluss, dass die Überschwemmungen in den drei Ländern aus einer einzigen meteorologischen Situation heraus entstanden sind. Daher kann der EU-Solidaritätsfonds nicht nur für die Katastrophe größeren Ausmaßes in Slowenien, sondern ausnahmsweise auch für die betroffenen Nachbarländer in Anspruch genommen werden.

    Gemäß den Bestimmungen des Solidaritätsfonds schlägt die Kommission vor, insgesamt 14,6 Mio. EUR für die drei Länder zu gewähren, davon 14,08 Mio. EUR für Slowenien, 286 587 EUR für Kroatien und 240 000 EUR für Österreich.

    Weitere Informationen


  • Zusammenarbeit zwischen der EU und Lateinamerika bei regionaler Innovation gut für die Wirtschaft!

    (26/04/2013)

    Im Bereich der internationalen Zusammenarbeit legt die GD REGIO den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit – unterstützt durch die vorbereitende Maßnahme „Förderung der regionalen und lokalen Zusammenarbeit durch Information über die Regionalpolitik der EU auf globaler Ebene“ des Europäischen Parlaments – zunehmend auf die Förderung einer dezentralisierteren Zusammenarbeit, die regionale und städtische Behörden aus der EU und Drittländern zusammenbringt. Bei dieser Zusammenarbeit geht es um mehr als die Stärkung des Verständnisses für das europäische sozioökonomische Modell in Drittländern. Darüber hinaus bringt sie unter anderem Akteure aus Drittländern mit öffentlichen und privaten (gewerblichen) Anbietern von Finanzierungen und Dienstleistungen für die Regional- und Stadtentwicklung zusammen.

    Ein jüngeres Beispiel für letzteren Punkt ist das technische Hilfsprojekt „Zusammenarbeit zwischen der EU und Lateinamerika bei regionalen Innovationssystemen“, das soeben abgeschlossen wurde und an dem die lateinamerikanischen Regionen Córdoba (Argentinien) und Santa Catarina (Brasilien) sowie die EU-Regionen Emilia-Romagna und Baden-Württemberg beteiligt waren. Das Projekt wurde durch die Arbeit in der EU zum Thema regionale Innovationssysteme inspiriert und sollte den lateinamerikanischen Regionen helfen, den Zugang von KMU zu Innovation zu fördern und Governance-Regelungen zu verbessern, welche die wichtigen im Bereich Innovation arbeitenden Akteure zusammenbringen. Der Schwerpunkt lag auf zwei Branchenclustern (den Sektoren Agrar- und Lebensmittelindustrie sowie Biotechnologie, wobei der Fokus insbesondere auf Biotechnologie in den Anwendungsbereichen Landwirtschaft, Agrar- und Lebensmittelindustrie, IKT und Energie lag), die in der lokalen Wirtschaft sowohl der beteiligten europäischen als auch der lateinamerikanischen Regionen eine wichtige Rolle spielen und außerdem ein bedeutendes Entwicklungspotenzial aufweisen.

    Die Maßnahmen auf der Abschlusskonferenz des Projekts, die vom 5. bis 8. März 2013 in Chapecó (Santa Catarina, Brasilien) stattfand, zeigten deutlich den Wunsch der EU- und lateinamerikanischen Behörden, den interregionalen Austausch und die Zusammenarbeit in der regionalen Innovationspolitik fortzuführen und zu stärken. Dies bestätigte das Interesse der Privatwirtschaft an dem Projekt, das auch an der Beteiligung von Unternehmen beider Seiten deutlich wurde. Letztendlich beteiligten sich auf beiden Kontinenten über 40 Unternehmen und eine Reihe von EU-Behörden und -Unternehmen exportierten Dienstleistungen, einschließlich Know-how, an lateinamerikanische Firmen in Córdoba und Santa Catarina. In der Tat war das Projekt für die europäischen Behörden und Firmen vor allem aufgrund ihres Interesses an Einsichten in die Funktionsweise der Märkte dieser beiden aufstrebenden und dynamischen lateinamerikanischen Regionen als Basis für den Aufbau von wirtschaftlichen und Handelsverbindungen attraktiv.

    Die Provinz Córdoba hat zum Beispiel bereits eine Reihe von Folgemaßnahmen ins Auge gefasst, die für ihre lokalen Interessengruppen interessant sind: Förderung des Ausbaus der Verbindungen zwischen lateinamerikanischen Unternehmen und der Agrar- und Lebensmittelindustrie sowie dem Mechatroniksektor der Emilia-Romagna durch die Dienste von Reggio Emilia Innovazione; Stärkung und Formalisierung der Verbindungen bestimmter lateinamerikanischer Cluster (z. B. Cluster Quesero de Villa María, Córdoba) zu wirtschaftlichen Forschungseinrichtungen und Konsortien (z. B. Parmigiano-Reggiano-Konsortium); Ermöglichung der Teilnahme lateinamerikanischer KMU der Agrar- und Lebensmittelindustrie an europäischen Messen (z. B. „R2B – Research to business“ in Bologna, „Nutrire il pianeta, energia per la Vita“ in Mailand); Förderung der Aufnahme und Beteiligung lateinamerikanischer Unternehmen in das bzw. am Enterprise Europe Network mit Unterstützung baden-württembergischer Einrichtungen. Gleichzeitig laufen Gespräche über eine Reihe von gemeinsamen biotechnologischen Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit dem Ziel einer gemeinsamen Beantragung von Forschungsbeihilfen in der EU und Deutschland.

    Dieses Projekt hat bestätigt, dass Ansätze und Maßnahmen der Regionalpolitik, die auf eine Verbesserung der regionalen Entwicklung und Beteiligung abzielen, in Brasilien und Argentinien in Zukunft eine zunehmend entscheidende Rolle spielen werden. Im Zuge dieses Trends ist die regionale Innovationspolitik unerlässlich, wenn es darum geht, lokale politische Maßnahmen wie Bildung, Ausbildung, gewerbliche Dienstleistungen für KMU, angewandte wirtschaftliche Forschung und Technologietransfer zusammenzubringen.

  • Kommission genehmigt Plan zur Umschichtung von 21 Mio. EUR an Mitteln aus den EU-Regionalfonds für Wachstum und Beschäftigung in Zypern

    (26/04/2013)

    Die Europäische Kommission hat heute einen Plan zur Umschichtung von Finanzmitteln genehmigt, der zur Wachstumsförderung und Effizienzsteigerung der EU-Regionalfonds in Zypern beitragen wird. Der Beschluss über die Umschichtung von 21 Mio. EUR an Mitteln aus den Regionalfonds soll das Land bei der Bewältigung der derzeitigen sozioökonomischen Krise unterstützen und eine raschere Abwicklung verfügbarer Investitionen gewährleisten, vor allem im Hinblick auf die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen für junge Menschen. Diese Mittelumschichtung war Anfang des Jahres von Zypern beantragt worden und hat in den letzten Wochen an politischer Bedeutung gewonnen. Durch den Beschluss werden bereits zugewiesene Mittel für regionalpolitische Maßnahmen, die sich als weniger wirksam erwiesen haben, anderen Bereichen zugewiesen, in denen sie aller Voraussicht nach kurzfristig stärkere Impulse für Wachstum und Beschäftigung geben können.

    Pressemitteilung


  • Verbessertes CO2-Management durch EU-Regionalpolitik

    (23/04/2013)

    Das CO2MPARE-Modell unterstützt nationale und regionale Behörden dabei, ausgewogene Entscheidungen für ihre Investitionsportfolios im Zuge der operationellen Programme (OPs) der EU-Regionalpolitik zu treffen, indem es die CO2-Emissionen, die mit einer Investition aus einem OP einhergehen, schätzt. Die CO2-Emissionen verschiedener Ausgabenszenarien eines OP können verglichen werden, indem der Ausstoß pro ausgegebenem Euro für eine bestimmte Maßnahmenart berechnet und anschließend mit der ausgegebenen Gesamtsumme für die Maßnahme multipliziert wird.

    CO2MPARE-Abschlussbericht pdf
    CO2MPARE-Benutzerhandbuch pdf
    CO2MPARE – Technisches Handbuch pdf
    Installationsanweisungen doc
    CO2MPARE-Modell.zip pdf

  • EuroSME2013 – „Innovation: eine wirtschaftliche Chance für KMU“

    (23/04/2013)

    Da sie 99 % aller Unternehmen in der EU ausmachen, sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein entscheidender Motor für nachhaltiges Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Aufgrund dessen stand die Unterstützung von KMU durch die Sicherstellung eines wettbewerbsfähigen wirtschaftlichen Umfelds schon immer ganz oben auf der Tagesordnung der Europäischen Kommission. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage verdienen diese starken Wirtschaftsmotoren in den Mitgliedstaaten noch mehr Aufmerksamkeit, um zu gewährleisten, dass sie in der Lage sind, ihr volles Potenzial zu entfalten und zu intelligentem, nachhaltigem und integrativem Wachstum – den Hauptzielen der Strategie Europa 2020 – beizutragen. Um dieser Herausforderung zu begegnen, spielen Innovation und moderne Geschäftsideen eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit.

    EuroSME2013, eine unter der irischen Ratspräsidentschaft der EU organisierte Konferenz mit dem Titel „Innovation: eine wirtschaftliche Chance für KMU“ konzentriert sich darauf, wie diese Unternehmen innovative Ansätze in ihre Geschäftstätigkeit integrieren können, um die EU-Ziele zu erreichen. Die gemeinsam von Enterprise Ireland und der Kommission gesponserte Veranstaltung bringt Hunderte Unternehmer, politische Entscheidungsträger sowie Verbände der Privatwirtschaft und des öffentlichen Sektors, die KMU unterstützen, zusammen, um eine Gelegenheit zum Networking und Ideenaustausch zu der Frage zu bieten, wie kleine Unternehmen trotz der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zum Wachstum beitragen können. Mit Präsentationen, die sich auf die auf KMU zugeschnittenen Programmteile konzentrieren, ist Horizont 2020, das anstehende Rahmenprogramm der EU zu Forschung und Innovation, ein weiteres Highlight der Konferenz.

    Die Konferenz findet am 11. und 12. Juni 2013 im irischen Dublin statt.

    Registrierung bis zum 9. Mai 2013

    EuroSME2013-Website

    Konferenzprogramm

  • Strategiebericht 2013 der Kommission: EU-Kohäsionspolitik trägt zur Bewältigung der Krise und Wachstum bei

    (18/04/2013)

    Die Europäische Kommission legt heute einen Überblick über den Einsatz der EU-Strukturfonds in den Mitgliedstaaten vor. Der Strategiebericht über die Umsetzung der Kohäsionspolitikprogramme 2007-2013 enthält Informationen aus den Mitgliedstaaten, die in den meisten Fällen den Zeitraum bis Ende 2011 abdecken. Bis zum Abschluss der Programme im Jahr 2015 sind es zwar noch 4 Jahre, die Investitionen im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, des Kohäsionsfonds und des Europäischen Sozialfonds haben jedoch bereits Fortschritte und Verbesserungen für viele Bürgerinnen und Bürger mit sich gebracht.

    Die Ende 2012 übermittelten Berichte der 27 Mitgliedstaaten (die hauptsächlich auf Daten aus dem Jahr 2011 beruhen) ermöglichen es der Kommission erstmals während eines Programmplanungszeitraums über die Fortschritte bei Outputs und Ergebnissen zu berichten und den wichtigen Beitrag der Kohäsionspolitik zur wirtschaftlichen Erholung der EU herauszustellen. Die Kommission nennt die Investitionsbereiche, in denen die Auswahl und Umsetzung von 2007-2013 kofinanzierten Projekten beschleunigt werden muss, damit die festgelegten Ziele noch erreicht werden können.

    Weitere Informationen

    Pressemitteilung

    Jährliche Durchführungsberichte der 27 Mitgliedstaaten

    Weitere Informationen über die europäische Kohäsionspolitik

    #cohesionpolicy @EU_Regional @JHahnEU

  • FIN-EN zur Optimierung der Nutzung von Finanzierungsinstrumenten in ganz Europa

    (17/04/2013)

    Am Projekt FIN-EN „Sharing Methodologies on FINancial ENgineering for Enterprises“ (Austausch finanztechnischer Maßnahmen für Unternehmen) sind 13 EU-Regionen und -Mitgliedstaaten beteiligt. Das Projekt verbessert die Zusammenarbeit regionaler und nationaler Behörden bei der Frage, wie die EU-Strukturfonds Finanzinstrumente wie Risikokapital-, Garantie- und Darlehensfonds am besten bei der Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) unterstützen können.

     

     

    FIN-EN, das durch das interregionale Kooperationsprogramm Interreg IV C mit 1 567 194 EUR finanziert wird, lief im Januar 2012 für einen Projektzeitraum von 3 Jahren an und will ein umfassendes und solides Netzwerk aufbauen, in dem EU-Mitgliedstaaten und -Regionen zusammenkommen und Erfahrungen austauschen können, um die Nutzung der EU-Strukturfonds zu maximieren und die Unterstützung auf mehr KMU auszuweiten.

     

    Das Projekt wurde von Finlombarda, einer zur Region Lombardei gehörenden Einrichtung, angestoßen. Die Absicht war, nach der Einführung der Initiative JEREMIE (Gemeinsame europäische Ressourcen für kleinste bis mittlere Unternehmen) durch die Europäische Kommission eine Möglichkeit zu schaffen, das Bedürfnis zu erfüllen, sich mit anderen öffentlichen Finanzinstitutionen über Probleme auszutauschen und Lösungen zum Management von Finanzinstrumenten zu finden.

     

    Im Verlauf des Projekts werden sowohl die Effizienz und Effektivität der Umsetzung von Finanzinstrumenten als auch das Bewusstsein für die Rolle gestärkt, welche EU-Mittel spielen, wenn die Märkte versagen, einschließlich der Art und Weise, wie sie Koinvestitionen aus der Privatwirtschaft anziehen. Da es sich um revolvierende Instrumente handelt, die so gestaltet sind, dass sie weiterbestehen, wenn das Projekt selbst ausgelaufen ist, schaffen Finanzinstrumente Arbeitsplätze, indem sie den Aufbau von KMU ermöglichen. In Zusammenarbeit mit den öffentlichen Finanzinstitutionen entstehen ebenfalls Unternehmen und neue Investitionen.

     

    Paolo Zaggia, Leiter der Europaabteilung von Finlombarda S.p.A., federführender Partner von FIN-EN, sagt zu dem Projekt:

     

    „Die 45 Finanzinstrumente, mit denen sich das FIN-EN-Projekt befasst, machen fast 50 % der gesamten europäischen, nationalen und privaten Mittel aus, die in diese Instrumente investiert werden. Der Austausch von Verfahren ist eine großartige Möglichkeit, um eine Basis zu schaffen, auf der Finanzinstrumente in Zukunft gefördert werden können. Dies ermöglicht die maximale Nutzung der EU-Mittel durch die Erhöhung der Hebelwirkung und das Anziehen privatwirtschaftlicher Koinvestitionen und Beteiligungen, durch die Unterstützung von mehr KMU, die Beschleunigung des Auszahlungsprozesses, die Stärkung des Grundsatzes der Subsidiarität und der gemeinsamen Verantwortlichkeit in der ganzen EU durch eine direkte Einbindung der Empfänger in das Verfahren.“

     Projektwebseite

  • Kohäsionspolitik – ein unerlässliches Wachstumsinstrument in der Krise

    (15/04/2013)

    Die Europäische Kommission hat soeben eine Halbzeitüberprüfung der Ergebnisse der „Zusätzlichkeit“ in den Programmen der EU-Kohäsionspolitik zwischen 2007 und 2013 veröffentlicht. Die Zusätzlichkeit ist eines der wichtigsten Prinzipien der Kohäsionspolitik; sie soll sicherstellen, dass EU-Investitionen einen Mehrwert zu nationalen Investitionen darstellen, sowie – was noch wichtiger ist – gewährleisten, dass die EU-Strukturfonds die entsprechenden öffentlichen Ausgaben eines Mitgliedstaats ergänzen und nicht ersetzen. Das Prinzip stellt sicher, dass die Kohäsionspolitik ihre volle Wirkung entfaltet, indem sie mit EU-Investitionen auf nationalen Maßnahmen aufbaut.

    Dieser Bericht zeigt, wie wichtig dies ist, insbesondere angesichts des aktuellen wirtschaftlichen Klimas, in dem die nationalen Haushalte genau überprüft werden und die Ressourcen knapp sind. Die Folgen der Krise für Haushalte und Finanzpolitik haben unvermeidlich zu einem Rückgang der öffentlichen Investitionen in einer Reihe von Mitgliedstaaten geführt. Dennoch versuchen die Mitgliedstaaten, in ihren Konvergenzregionen ein bedeutsames öffentliches Investitionsniveau aufrechtzuerhalten; tatsächlich ist die ergänzende Finanzierung der Kohäsionspolitik unerlässlich und macht in vielen Mitgliedstaaten einen bedeutenden Anteil der öffentlichen Investitionen aus. Somit bleibt die Kohäsionspolitik unerlässlich für die Aufrechterhaltung eines hohen Investitionsniveaus, um wachstumsorientierte politische Ansätze in ganz Europa zu finanzieren.

    Den Bericht finden Sie hier

  • Fortschrittsbericht zur Donaustrategie: Ein guter Start, doch jetzt ist es an der Zeit, einen Gang hochzuschalten

    (09/04/2013)

    Die Europäische Kommission hat fast zwei Jahre nach dem Start der Strategie den ersten Fortschrittsbericht zur EU-Strategie für den Donauraum vorgelegt.

    Kommissar Johannes Hahn kommentierte die Ergebnisse des Berichts: „Die EU-Strategie für den Donauraum beweist, dass die Mitgliedstaaten mehr erreichen, wenn sie zusammenarbeiten. Nun müssen wir einen Gang hochschalten. Ich wünsche mir, dass die Prioritäten der Donaustrategie in die nächste Generation der regionalpolitischen Programme einfließen und fest in den nationalen, regionalen und lokalen Prioritäten aller 14 beteiligten Länder verankert werden. Die Strategie sollte auf alle relevanten Politikbereiche mit politisch stabilen, angemessen finanzierten Strukturen Einfluss nehmen, um sie zu unterstützen.“

    Der aktuelle Bericht beschreibt eine Reihe von Erfolgen bei der Lösung von Problemen, angefangen bei fehlenden Verkehrsverbindungen und einem Mangel an Wettbewerbsfähigkeit bis hin zu Verschmutzung und Kriminalität. Die 14 beteiligten Länder – darunter 8 EU-Mitgliedstaaten – arbeiten gemeinsam an einer Vielzahl gemeinsamer Projekte und Initiativen nach den vier wichtigsten Säulen der Strategie – Anbindung des Donauraums, Umweltschutz, Aufbau von Wohlstand und Stärkung des Donauraums.

    Kommissar Hahn ruft die Regierungen der Donauländer auf, ihre politischen Versprechen einzuhalten, indem sie die Strategie zu einer Priorität in allen wichtigen politischen Bereichen machen. Darüber hinaus ruft er die 8 beteiligten EU-Mitglieder sowie Kroatien dazu auf, die Strategie in ihre Pläne für die nächste Generation der regionalpolitischen Programme für den Zeitraum 2014-2020 aufzunehmen.

    Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

    Pressemitteilung

  • Internationaler Tag der Roma: Kommissar Hahn ruft zu entschlossenem Handeln auf, um Europas größter Minderheit zu helfen

    (08/04/2013)

    Am Internationalen Tag der Roma betonen Johannes Hahn und weitere EU-Kommissare, wie wichtig es ist, dass die Mitgliedstaaten weiterhin die Diskriminierung der rund 12 Millionen Roma in Europa bekämpfen und ihren Zugang zu Beschäftigung, Bildung und zum Gesundheitswesen verbessern.

    In einer gemeinsamen Erklärung mit Vizepräsidentin Viviane Reding (EU-Justizkommissarin) und László Andor (Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration) sagte Kommissar Hahn: „Die Integration der Roma darf sich nicht nur auf schöne Reden beschränken, denen dann keine Taten folgen. Wir brauchen das echte politische Engagement der Mitgliedstaaten für die Umsetzung nationaler Strategien. Der Entwurf nationaler Strategien war sicherlich ein guter Anfang, aber es ist noch mehr erforderlich, um die Veränderungen in die Tat umzusetzen.“

    Er fügte hinzu: „Die Regionalpolitik trägt ihren Teil dazu bei, den Roma zu Beschäftigung und Ausbildung zu verhelfen.“

    Zusammen mit den nationalen Haushalten werden die EU-Strukturfonds genutzt, um die Maßnahmen zur sozioökonomischen Integration der Romagemeinden zu stärken. Doch um sicherzustellen, dass die Investitionen den Roma direkt zugutekommen, bleibt noch viel zu tun. Die Kommission fordert deshalb dringend dazu auf, dass die nationalen Roma-Kontaktstellen intensiv in die Planung der zukünftigen Investitionsprogramme einbezogen werden. Für 2014-2020 hat die Kommission vorgeschlagen, dass eine Investitionspriorität speziell der Integration marginalisierter Gruppen wie der Roma gewidmet wird und dass eine angemessene Strategie für die Integration der Roma vorhanden sein muss, wenn EU-Mittel für diesen Zweck ausgegeben werden.

    Hier finden Sie die vollständige Erklärung.

    Twitter: @JHahnEU @EU_Regional

  • Stadtentwicklung in der EU

    (25/03/2013)

    Die Kommission hat einen Bericht über Projekte veröffentlicht, in denen Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in europäischen Städten eingesetzt wurden. „Urban development in the EU“ (Stadtentwicklung in der EU) präsentiert 50 Projekte, die mit EFRE-Mitteln finanziert wurden, und bietet ein Informationspaket zu ausgewählten Städten mit detaillierten Informationen zu den dortigen Projekten und Ergebnissen. Die Studie stellt eine Reihe von Beispielen für eine vorbildliche Praxis in der Stadtentwicklung vor und kann als Stand der Dinge der Frage, wie Städte mithilfe des EFRE im Zeitraum 2007-2013 die lokalen Maßnahmen der Stadtpolitik umgesetzt haben, gesehen werden. Viele Projekte dieser Studie werden vom 7. bis 10. Oktober in Brüssel auf der diesjährigen Ausgabe der OPEN DAYS, der Europäischen Woche der Regionen und Städte, vorgestellt.

    Urban development - 50 projects map

  • Projekt der Woche: Beschäftigungsförderung für Menschen mit Hörbehinderung in Litauen

    (22/03/2013)

    „Towards Work – Entwicklung von Mittlerdiensten bei der Einstellung von Menschen mit Hörbehinderung" ist ein soziales Videoprojekt. Das dreijährige Projekt, gefördert mit 891 100 EUR aus EU-Mitteln, wurde im März 2009 durch das Republican Rehabilitation Centre of the Deaf (Staatliches Zentrum für die Rehabilitation von Menschen mit Hörbehinderung) in Litauen ins Leben gerufen.

     

    Die Videoclips richten sich an die hörende Gesellschaft. Insbesondere sollen Arbeitgeber dazu angehalten werden, die Bedeutsamkeit und das Potential von hörbehinderten Menschen für den Beschäftigungsmarkt zu entdecken. Hauptbotschaft der Videoclips ist die Gleichheit aller Menschen. Die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen hörenden und hörbehinderten Menschen bedarf lediglich ein wenig mehr Aufmerksamkeit.

     

    Im Rahmen des Projekts halfen besonders ausgebildete Stellenvermittler, so genannte „Mittlerdienste“, in Pilotjobzentren Menschen mit einer Hörbehinderung dabei, einen passenden Arbeitsplatz zu finden. Danach blieben sie sechs Monate lang mit den Beschäftigten in Kontakt, besuchten sie regelmäßig an ihren Arbeitsplätzen und waren bei der Problemlösung zur Stelle. Häufig nahmen sie dabei eine Vermittlerrolle zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein.

     

    Von den über 600 hörbehinderten Menschen, die sich aktiv an den Projektmaßnahmen beteiligten, konnten mehr als 400 in Beschäftigung gebracht werden.

     

    Die Videoclips wurden im Jahr 2010 auf mehreren litauischen TV-Sendern und im Internet ausgestrahlt.

     

    Das Projekt „Towards Work – development of mediation services in recruiting people with hearing disabilities“ hat die Auszeichnung RegioStars 2013 in der Kategorie „Kommunikation: Unterstützung der EU-Regionalpolitik durch Kurzvideos“ erhalten.

     

    Videoclips

    Projektwebsite

  • Leitlinien für den Abschluss 2007-2013

    (21/03/2013)

    Die Kommission verabschiedete am 20. März 2013 die Leitlinien für den Abschluss der kohäsionspolitischen Programme 2007-2013. Damit ist das Ende der 14 Monate dauernden Entwurfs- und Beratungsphase erreicht und der Weg für die aktive Vorbereitung des Abschlusses der Programme für den aktuellen Zeitraum geebnet.

     

    Die Leitlinien bieten den Mitgliedstaaten, die sich auf den Abschluss vorbereiten, einen Referenzrahmen. Sie stehen in allen EU-Sprachen zur Verfügung.

    In die Leitlinien sind die Lektionen aus dem Abschluss des Zeitraums 2000-2006 eingeflossen; sie haben das Ziel, in früheren Abschlüssen festgestellte Schwächen und Engpässe zu vermeiden.

    Die Leitlinien wurden in relativ kurzer Zeit und weit vor dem Abschluss erfolgreich erstellt. Sie wurden in drei COCOF-Tagungen von Vertretern der Mitgliedstaaten umfassend besprochen und weiter ausgearbeitet und sind auf breiter Basis als transparenter Ausgangspunkt für einen erfolgreichen Abschluss anerkannt. Im Zuge der COCOF-Beratung wurden fast 400 Fragen der Mitgliedstaaten bearbeitet. Diese bilden den Ausgangspunkt für ein Fragen-und-Antworten-Dokument, das – wie beim letzten Abschluss – weitere technische Details enthalten sollte.

    Die Kommission ist bereit, sich an von den Mitgliedstaaten organisierten Abschlussworkshops zu beteiligen.

    Verabschiedete Leitlinien für den Abschluss 2007-2013

  • 'Einigung auf den mehrjährigen Finanzrahmen ist Signal für Entscheidungsfähigkeit Europa'

    (19/03/2013)

    EU-Kommissar Johannes Hahn stellte sich heute im  "REGI-Komitee"  des Europäischen Parlaments der Debatte über den mehrjährigen EU-Finanzrahmen mit den EU-Abgeordneten.

    Auszüge seiner Rede:

    Einigung auf Ebene der MS über den mehrjährigen Finanzrahmen ist wichtiges Signal für Entscheidungsfähigkeit Europas und Signal der Sicherheit für Märkte, private Investoren und Bürger, gerade heutzutage.

    Politische Bewertung des MFF ist vielschichtig: deutliche Erhöhungen aber doch nicht so hohe Erhöhung, wie von der Kommission gewünscht, für Forschung und Entwicklung, zusätzliche Mittel zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, andererseits weniger Geld für Regionen oder die Landwirtschaft.

    Wichtig, festzuhalten, dass budgetäre Ausstattung grundsätzlich die neue Architektur unterstützt (Transition Regions) und auch die neue strategische Ausrichtung der Regionalpolitik dadurch möglich ist.

    Nicht verhehlen, dass es dabei auch Punkte gibt, die ich persönlich kritisch sehe, einfach da sie gerade den neuen, ergebnisorientierten Ansatz gefährden. Zum Beispiel die n+3 Regel unterstützt das Konzept von Better spending nicht. Ich bedauere auch die geringe finanzielle Ausstattung der Territorialen Zusammenarbeit – dort real zu kürzen, wo der europäische Mehrwert am deutlichsten sichtbar ist, halte ich für das falsche Signal! Das Parlament wird dazu in den Verhandlungen sicher ein deutliches europäisches Zeichnen setzen.

    In Summe schafft die Einigung der Staats- und Regierungschefs eine tragfähige Grundlage für die Verhandlungen zwischen Rat und Parlament. Wir brauchen eine rasche Lösung dieser Frage, um die weiteren Verhandlungen über die sektoriellen Politiken, nicht zu verzögern  und eine solide Programmierung nicht zu gefährden. Alle MS inklusive Kroatien haben mit der Kommission ein Partnership Agreement abgeschlossen,  um die Dinge formal fest machen, um das Bestreben eines glatten Übergang von einer Periode zur anderen zu gewährleisten;

    Ich brauche gerade Ihnen nicht erklären, dass ein Abgehen von der mehrjährigen Finanzierung zugunsten einer jährlichen Budgetierung eine ernste Gefahr für die Regionalpolitik ist. Eine Investitionspolitik lebt von der Investitionssicherheit!

    Danke dem Parlament/Ihnen für großes Engagement in den laufenden Trilog-Verhandlungen, in denen viele von Ihnen direkt involviert sind, die aus meiner Sicht in eine sehr gute Richtung gehen. Die Hoffnung ist durchaus berechtigt, dass eine Einigung vor dem Sommer möglich sein wird. Die Kommission, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ich selbst stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung.

    Abschließend zwei Punkte, die ich kurz ansprechen möchte:

    ESF –Anteil: wir brauchen rasch eine klare und ambitionierte Lösung für den Mindestanteil des ESF. Dabei ist es sicher notwendig, die Besonderheiten der Regionen und MS in Rechnung zu stellen  und entsprechende Flexibilität einzuräumen. An der Grundkonzeption sollte jedoch nicht gerüttelt werden.

    Thematische Konzentration: Dient dazu, gesamteuropäische  Ziele durchzusetzen. Konzentration auf jene Dinge, die den Europa 2020 Wachstumszielen zugeordnet sind. Flexibilität für alles anzuwenden, ist möglicherweise eine  schlechte Interpretation, es geht um  zielgerichtete Massnahmen. Ich habe hier im Haus immer wieder das Prinzip der thematischen Konzentration beworben und verteidigt. Wenn wir die Mittel so einsetzen wollen, dass sie die größtmögliche Wirkung haben, müssen wir diese auf jene (wenigen) Felder konzentrieren, die für Wachstum und Beschäftigung von zentraler Bedeutung sind. In der Vergangenheit war Strukturpolitik von einem Mangel an Zielrichtung betroffen. Wir wollen zeigen, dass wir uns versbessern.

     

  • Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik: 'Wenn es um die Unterstützung von EU-Bürgerinnen und -Bürgern mit Behinderungen geht, müssen die EU-Regierungen ihre Prinzipien in die Tat umsetzen'

    (19/03/2013)

    Kommissar Hahn sagte dies nach einem Treffen mit einer der führenden Organisationen, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einsetzen, zu der Frage, wie die EU-Kohäsionspolitik die EU-Bürgerinnen und -Bürger mit Behinderungen unterstützen kann. Nach dem Treffen mit Miguel Carbelleda Piniero, dem Präsidenten der spanischen Organisation ONCE, erklärte er:

    „Ich glaube, dass die Kohäsionspolitik sowohl beim Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderungen in der gesamten EU als auch bei der Verbesserung ihrer Lebensqualität eine essenzielle Rolle spielt. Wir haben konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, um diese Angelegenheiten im Zuge der Reform der Kohäsionspolitik anzugehen. Derzeit wird über sie verhandelt und sie werden vom Europäischen Parlament und Europas Organisationen, die sich für die Rechte der Menschen mit Behinderungen einsetzen, unterstützt. Doch wir benötigen auch die Unterstützung der EU-Regierungen. Ich fordere sie dazu auf, die Prinzipien, denen sie sich verpflichtet haben, in die Tat umzusetzen. Sie sowie die EU als Ganzes haben die ‚UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen‘ ratifiziert. Wir sind der Meinung, dass dies eine Vorbedingung für EU-Finanzierungen sein sollte.“

    HINTERGRUND: Darüber hinaus hat die Europäische Kommission im Rahmen ihrer Reform der Kohäsionspolitik Maßnahmen gegen Diskriminierung und für verbesserte Zugänglichkeit als Vorbedingung für die Genehmigung von durch EU-Fonds unterstützten Programmen vorgeschlagen. Die Verwaltungsbehörden in den Regionen und Städten müssten außerdem die Bedürfnisse und Rechte von Menschen mit Behinderungen entsprechend der EU-Gesetzgebung bei der Projektauswahl beachten. Ein neuer Verhaltenskodex sowie neue „Partnerschaftsvereinbarungen“ zu Finanzmitteln der Kohäsionspolitik im Zeitraum 2014-2020 in den Mitgliedstaaten verlangen außerdem die Beteiligung von Gruppierungen der Zivilgesellschaft – einschließlich von NROs, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einsetzen, in der Planung, Umsetzung und Überwachung der Finanzierung durch die EU-Kohäsionspolitik.

  • Projekt der Woche: Beseitigung von Hindernissen für Langzeitarbeitslose in Nordpolen

    (15/03/2013)

    Menschen, die älter als 45, bereits länger arbeitslos, behindert sind oder gesundheitliche Probleme haben, sehen sich bei der Arbeitsplatzsuche zahlreichen Schwierigkeiten gegenüber. Das Projekt „Individual Employment Paths“ in Elblag in der Woiwodschaft Ermland-Masuren bietet diesen Menschen die Unterstützung, die sie benötigen, um diese Hindernisse zu überwinden und sichere Arbeitsplätze zu finden. Dieses innovative Modell wurde zuerst in Finnland entwickelt und von Elblags Behindertenbeirat (Erkon), der mit Menschen daran arbeitet, ihre individuellen psychologischen, sozialen und gesundheitlichen Probleme zu lösen, nach Polen geholt.

    32 Projektteilnehmer (27 Frauen und 5 Männer), alles Langzeitarbeitslose, haben mit dem neuen Modell eine umfassende Diagnose erhalten. Damit wurde für 28 davon ein neuer „persönlicher Entwicklungsplan“ erstellt, einschließlich Ausbildung, Unterstützung durch einen Psychologen und einen Bewerbungstrainer. Fast 80 % dieser Teilnehmer haben einen Arbeitsplatz gefunden. Im Vergleich: Nur 30 % finden durch normale Arbeitsloseneinrichtungen eine Beschäftigung. Dank des Bewerbungstrainers hatten neun von zehn der neu eingestellten Leistungsempfänger ihren Arbeitsplatz auch noch 15 Monate später, da diese die Kommunikation verbesserten und Probleme lösten, die zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer auftraten.

    Der Schlüssel zum Erfolg ist die Zusammenarbeit mit lokalen Arbeitgebern. 60 % der am Projekt beteiligten Arbeitgeber erklärten, sie hätten ihre Haltung gegenüber der Beschäftigung Älterer geändert.

    Dieses Projekt, das von der EU mit 393 700 EUR finanziert wurde, trägt eindeutig zu den Zielen Wirtschaftswachstum und Beschäftigung der EU-Kohäsionspolitik bei, indem es den Menschen hilft, aktiv zu werden. Das Modell wurde in Polen bereits auf regionaler und nationaler Ebene ausgeweitet. Da es extrem effizient und relativ kostengünstig umzusetzen ist und außerdem die Arbeitsgesetzgebung kaum geändert werden muss, könnte es auch in anderen EU-Mitgliedstaaten und bei anderen Personengruppen, die Unterstützung am Arbeitsmarkt benötigen, eingesetzt werden.

     

    Das Beschäftigungsmodell „Individual Employment Paths“ wurde bei den RegioStars2013 inder Kategorie „Integratives Wachstum“ ausgezeichnet.

     

    Eliza Popławska-Jodko, Projektkoordinatorin bei ERKON, sagt über das Projekt:

     

    „Der wichtigste Beitrag des Projekts ist die Schaffung eines Beschäftigungsmodells, das die Lebensqualität für Langzeitarbeitslose, darunter auch Behinderte, langfristig verbessert.“

     

    Henryk Chudziński, 61, Schulhausmeister in Elblag, war vier Jahre lang arbeitslos und hat von dem Projekt profitiert:

    „Mir geht es sehr gut. Mein Leben ist erfüllt. Die neue Arbeit ist für mich eine Herausforderung. Ich bin mit meinem Arbeitsplatz zufrieden.“

     

     

    Projektwebsite

    Porträt

    Video

  • Generaldirektionen REGIO und EMPL veröffentlichen Leitfaden zur sozialen Innovation

    (14/03/2013)

    Die Generaldirektionen REGIO und EMPL haben gemeinsam den „Guide to Social Innovation“ (Leitfaden zur sozialen Integration) veröffentlicht, der jetzt zum Download zur Verfügung steht. In ihrem gemeinsamen Vorwort lenken die Kommissare Hahn und Andor die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit, sich mit den sozialen Folgen der aktuellen Wirtschaftskrise zu befassen. „… müssen wir in der Sozial-, Gesundheits- und Umweltpolitik, aber auch in den Bereichen Bildung, Ausbildung und Kompetenzentwicklung, Unternehmensförderung, Stadtentwicklung etc. neue Wege gehen, um sicherzustellen, dass Wachstum, Beschäftigung und Lebensqualität in Europa sozial und ökologisch nachhaltig sind.“ Im Rahmen des Leitfadens beschreibt „soziale Innovation“ alle innovativen Maßnahmen, die ausdrücklich soziale (und nicht nur technische oder wirtschaftliche) Ziele verfolgen.

    Der Leitfaden beschreibt, wie viele bestehende EU-Initiativen – von der Digitalen Agenda bis zu den Strukturfonds – auf dieses Ziel hinarbeiten, er enthält viele gute Beispiele relevanter kofinanzierter Projekte und bettet sie in den Kontext der Strategie Europa 2020 ein. Regionalen Behörden bietet der Leitfaden detaillierte praktische Tipps zu der Frage, wie soziale Innovation gefördert und ermöglicht und wie soziale Ziele in andere Politikbereiche integriert werden können. Am Ende des Leitfadens sind diese nochmals in einer griffigen 10-Punkte-Liste zusammengefasst. Wir hoffen, Sie finden diesen Leitfaden nützlich und leiten ihn an Ihre Kollegen und andere Interessenten weiter.

     

  • Kommission schlägt Regelung zur Umsetzung der Beschäftigungsinitiative für junge Menschen vor

    (12/03/2013)

    Die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen wurde vom Europäischen Rat auf seiner Tagung am 7. und 8. Februar 2013 angeregt. Dafür sollen im Zeitraum 2014-20 Mittel in Höhe von 6 Mrd. EUR bereitgestellt werden.

    Die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen soll besonders denjenigen zugute kommen, die sich weder in einer Ausbildung befinden noch einen Arbeitsplatz haben und in Regionen der Union wohnen, in denen die Jugendarbeitslosigkeit im Jahr 2012 über 25 % lag. Im Mittelpunkt steht die Integration dieser jungen Menschen in den Arbeitsmarkt.

    Pressemitteilung

    Vorschläge für Verordnungen

  • Die digitale Wirtschaft hält auch in Westwales und The Valleys Einzug: Kommission genehmigt 100 Millionen EUR aus den Fonds der Regionalpolitik für großes Breitbandprojekt

    (07/03/2013)

    Die Europäische Kommission hat die Summe von 100 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) freigegeben, um sicherzustellen, dass alle Geschäfts- und Wohngebäude in Westwales und The Valleys bis 2015 Zugang zu Breitband der nächsten Generation haben. Das Projekt trägt unmittelbar zu den Zielen der „Digitalen Agenda für Europa“ hinsichtlich des Breitbandzugangs und des Netzzugangs der nächsten Generation bei und eröffnet der digitalen Wirtschaft in dieser Region neue Möglichkeiten.

    Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, sagte zu der Entscheidung: „Solche Projekte bringen sowohl den Unternehmen als auch den Bürgerinnen und Bürgern enorme Vorteile. Dank dieser Initiative wird Wales insbesondere die Möglichkeiten, welche die digitale Wirtschaft bietet, nutzen können. Dies ist ein perfektes Beispiel dafür, wie die Regionalpolitik zur wirtschaftlichen Erholung in Europa und unmittelbar zum Erreichen der Ziele der Wachstumsstrategie der EU, Europa 2020, beiträgt. Der Bereitstellung eines schnellen und zuverlässigen Internetzugangs kommt bei der Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung der Regionen eine entscheidende Rolle zu.“

    Weitere Informationen

  • Poster-Wettbewerb für junge Forscher bei den OPEN DAYS

    (06/03/2013)

    Graduierte Studierende und Forscher am Beginn ihrer Laufbahn, die an der europäischen Kohäsionspolitik Interesse haben, sind herzlich eingeladen, ihre Forschung in Form eines Posters auf der 11. Ausgabe der OPEN DAYS, der Europäischen Woche der Regionen und Städte, vom 7. bis 10. Oktober 2013 vorzustellen. Der Wettbewerb gibt der laufenden Forschung und den Ergebnissen von Projekten, die Forscher, die am Beginn ihrer Karriere stehen, zu Themen der Kohäsionspolitik betreiben, ein Forum. Um in die engere Auswahl zu kommen, müssen die Bewerber ein Abstract von 1 000 Wörtern einreichen; es werden sechs Finalisten ausgewählt. Alle Finalisten erhalten einen Platz in der OPEN DAYS Master Class sowie zwei Übernachtungen und die Hin- und Rückreise zu den OPEN DAYS. Der Erstplatzierte erhält 750 EUR, der Zweitplatzierte 250 EUR. Alle Finalisten werden für ein Jahr Ehrenmitglieder der Regional Studies Association. Das Bewerbungsformular finden Sie hier.

  • Projekt der Woche: In Nordwestengland hilft ENWORKS kleinen Unternehmen, knappe Ressourcen zu sparen und wettbewerbsfähiger zu werden

    (06/03/2013)

    ENWORKS ist ein Netzwerk lokaler Organisationen, das Unternehmen im gesamten städtischen und ländlichen Nordwestengland aus einer Hand professionellen Rat und Unterstützung zum Thema Umweltschutz bietet. Das von der EU kofinanzierte Projekte wurde auf den RegioStars 2013 in der Kategorie „nachhaltiges Wachstum“ ausgezeichnet.

    ENWORKS möchte die Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Nordwestengland verbessern, indem es ihre Umweltrisiken verringert und die Ressourceneffizienz verbessert. Darüber hinaus setzt es sich für die Verbesserung der Kompetenzen und des Wissens der Region im Bereich Umweltmanagement ein und möchte zeigen, dass Umweltschutz rentabel sein kann.

    ENWORKS, das von der EU mit 7 380 000 EUR finanziert wurde, bietet in einem weiten Themenfeld Unterstützung, vom Umgang mit Umweltrisiken, über die Vorteile der Reduzierung des Energie-, Wasser- und Materialverbrauchs bis zur Verbesserung der Abfallwirtschaft. Es geht ein breites Spektrum von Problemen an, denen Unternehmen heute gegenüberstehen, einschließlich: Ökodesign, Prozesseffizienz, nachhaltige Beschaffung, CO2-Fußabdruck und Anpassung an den Klimawandel.

    Alle Unternehmen können kostenfrei auf das ENWORKS Online Resource Efficiency Toolkit zugreifen, eine maßgeschneiderte Software, die Führungskräften hilft, Verbesserungen und Einsparungen zu verstehen, entsprechende Prioritäten zu setzen, sie zu überwachen und zu nutzen.

    Darüber hinaus organisiert ENWORKS Schulungen und Veranstaltungen zur Vernetzung und bietet regelmäßige E-Bulletins und Onlineressourcen, einschließlich Fallstudien zu Unternehmen, um den Wissens- und Kompetenztransfer an KMU zu unterstützen.

    Durch die letzten beiden von der EU unterstützten Programme konnte ENWORKS KMU in Nordwestengland helfen, jährliche Einsparungen durch Ressourceneffizienz in Höhe von 79 Mio. GBP zu identifizieren; bis heute wurden davon Einsparungen in Höhe von 13 Mio. GBP umgesetzt. Durch diese Verbesserungen konnten bis heute 47 000 Tonnen CO2-Emissionen, 413 000 m2 Wasser und 9 300 Tonnen Material eingespart werden. Darüber hinaus konnten durch die Verbesserungen in Sachen Umweltschutz 960 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gerettet und Umsätze in Höhe von 113 Mio. GBP generiert werden.

    Samantha Nicholson, ENWORKS-Programmleiterin, sagt über das Projekt:

    „Unsere praktische, individuelle Unterstützung hat allein in den letzten Jahren 4 000 KMU geholfen, ihren Energie-, Kraftstoff-, Wasser- und Materialverbrauch zu senken und, falls notwendig, Ressourcen durch weniger umweltschädliche Alternativen zu ersetzen. Die Einsparungen, die wir durch einfache, kostengünstige oder kostenlose Maßnahmen, welche die Effizienz verbessern, erreichen, wirken sich direkt auf das Unternehmensergebnis aus. Anschließend ermutigen wir die Unternehmen, diese Einsparungen wieder zu investieren, indem sie weitere Verbesserungen vornehmen, die noch umfassendere, langfristigere Einsparungen mit sich bringen.“

    Website des Projekts

    Video

    Porträt

     

  • ESPON Workshop „Der Schritt ins Meer – Neue Beweise zur territorialen Entwicklung und die Chancen und Risiken für europäische Meeres- und Küstenregionen“

    (04/03/2013)

    Brüssel, 15. Mai 2013

    Kommunale politische Vertreter und Experten sind eingeladen, an diesem Workshop, der Informationen über die Wechselbeziehung zwischen Land und Meer in Europas sechs regionalen Meeren bereitstellen will, teilzunehmen. Es werden neue Beweise zu Entwicklungschancen und -herausforderungen der europäischen Meere, die von Interessengruppen bei der Ausarbeitung zukünftiger Strukturfondsprogramme sowie anderer Entwicklungsstrategien herangezogen werden können, präsentiert; darüber hinaus werden auch Governance-Regelungen für Küsten und Meere miteinbezogen. Auch ortsbasierte politische Ansätze für Europas Meere mit einer enormen Relevanz für zukünftige Finanzierungsmöglichkeiten durch die EU werden diskutiert.

    Die Anmeldefrist endet am 29. April 2013 um 14:00 Uhr.

    Weitere Informationen

  • Intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum: Hauptstädte der EU – unverzichtbare Partner für Europa 2020

    (03/03/2013)

    Hauptstädte spielen eine entscheidende Rolle für das Wohl der EU und ihrer Mitgliedstaaten.  Die europäischen Hauptstädte leisten nicht nur einen maßgeblichen Beitrag zur Außenwirkung, zur kulturellen Identität und zur Attraktivität der EU, sie sind auch eine treibende Kraft, was Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Innovation angeht. Gleichzeitig treten die Probleme Europas – z. B. zunehmende soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten – in diesen Städten in geballter Form auf. Hauptstädte sind Laboratorien, in denen Lösungen für die sozialen und wirtschaftlichen Probleme der EU entwickelt werden müssen.   

    Wir, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Hauptstädte der EU, begrüßen daher die Initiative der Europäischen Kommission, einen direkten Dialog mit den Hauptstädten anzuregen und ihnen als direkte Partner der EU mehr Gewicht zu verleihen. Die Ziele der Strategie Europa 2020 sind ohne unser aktives Mitwirken nicht zu erreichen. Hauptstädte geben Impulse für Innovation und intelligentes Wachstum und sind häufig Schnittstellen der Netzwerke in Bildung und Wissenschaft. Hauptstädte sind unverzichtbar für nachhaltiges Wachstum, denn ihre Verkehrs-, Energie- und Umweltpolitik hat entscheidenden Einfluss. Als Zentren sozialer, kultureller und ethnischer Vielfalt stehen sie im Mittelpunkt der Bemühungen um inklusives Wachstum.

    Wir werden auch weiterhin unseren Beitrag zu Wettbewerbsfähigkeit, nachhaltigem Wachstum, Innovation und Integration leisten, um die derzeitige Wirtschafts-, Finanz- und Sozialkrise zu überwinden. 

    Angesichts der derzeitigen Diskussionen über den Mehrjährigen Finanzrahmen 2014–2020, die neuen Verordnungen über die Struktur- und Investitionsfonds und andere EU-Programme

    * sind wir der Überzeugung, dass Herausforderungen in den Städten in einem integrierten Ansatz anzugehen sind, der gleichzeitig wirtschaftliche, ökologische, soziale, kulturelle und demografische Aspekte berücksichtigt. Daher begrüßen wir die von der Europäischen Kommission befürwortete ganzheitliche Herangehensweise. 

    * sind wir der Überzeugung, dass der städtischen Dimension auch in anderen EU-Strategien und ‑Maßnahmen in den Bereichen Verkehr, Umwelt, Energie, Unternehmen, Beschäftigung, Forschung, Klimawandel, Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung und digitale Agenda Rechnung getragen werden sollte. Eine bessere Koordinierung städtischer Fragestellungen durch die GD Regionalpolitik und Stadtentwicklung ist wichtig, und wir werden dies aufmerksam verfolgen.

    * begrüßen wir im Zusammenhang mit dem Legislativpaket zur Kohäsionspolitik die Bereitschaft der Kommission, neue Ideen und Arbeitsweisen im Rahmen der vorgeschlagenen innovativen städtischen Maßnahmen auszutesten.

    * sind wir der Überzeugung, dass die Vorschläge der Kommission zur Übertragung von mehr Verwaltungsbefugnissen an die Städte, auch bei der Verwaltung der EU-Strukturfonds äußerst wichtig sind, damit die Herausforderungen, mit denen die Städte konfrontiert sind, wirklich verstanden werden und die Durchführung der Fonds den tatsächlichen Bedürfnissen entspricht. 

    * sind wir der Überzeugung, dass die Hauptthemen dieser im Entwurf vorliegenden Verordnungen (Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Jugendbeschäftigung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit von KMU) von strategischer Bedeutung für unsere Städte sind. Wir begrüßen die Möglichkeit, diese Themen in einem integrierten Ansatz zu behandeln, und vertrauen darauf, dass die Kommission die neuen Rechtsvorschriften im Geiste der Flexibilität und unter Achtung der jeweiligen lokalen Gegebenheiten umsetzen wird. 

    * freuen wir uns auf den weiteren Dialog mit der Europäischen Kommission.

  • Bulgariens nationaler Zeichenwettbewerb zum Thema „Wie soll die Europäische Union meine Stadt verändern?“

    (01/03/2013)

    Der nationale Zeichenwettbewerb „Wie soll die Europäische Union meine Stadt verändern?“ wurde unter der Projektnr. 0103-CIO-3.1 „Förderung von bewährten Verfahren bei operationellen Programmen, kofinanziert von den Struktur- und Kohäsionsfonds der EU, und Vorbereitung des Programmzeitraums 2014-2020“ im Rahmen des operationellen Programms Technische Unterstützung finanziert. Der Wettbewerb wurde von der EU über den Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung kofinanziert.

    Der Wettbewerb begann auf regionaler Ebene am 17. September 2012 und wurde am 1. November 2012 abgeschlossen. Veranstalter dieser Initiative sind das Netzwerk des zentralen Informations- und Koordinationsamts sowie die 27 Bezirksinformationsstellen für die Förderung der Kohäsionspolitik der Europäischen Union.

    8 130 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren nahmen am Wettbewerb teil. Jordan Karpachev aus Welingrad und Mladen Iliev aus Lom sind die Gewinner. Ihre Preise und Urkunden wurden ihnen sowie den anderen 50 regionalen Siegern von dem für die Verwaltung der EU-Mittel zuständigen Minister Tomislav Donchev sowie vom Kulturminister Weschdi Raschidow überreicht.

    Bei der Eröffnung der Preisverleihung bedankte sich der EU-Mittel-Minister Tomislav Donchev bei den Kindern für ihre Ideen und versprach, ihre Zeichnungen Vertretern der Europäischen Union, Ministern und Bezirksverwaltern zu zeigen. Kulturminister Weschdi Raschidow schlug außerdem vor, die Zeichnungen aller regionalen Gewinner in einer Sonderausstellung zur Schau zu stellen. Er bot sogar an, eine Ausstellung der Zeichnungen in Brüssel am Nationalfeiertag Bulgariens zu veranstalten.

  • Projekt der Woche: Quartiersmanagementprojekt überträgt Entscheidungsbefugnis an die Anwohner

    (27/02/2013)

    Beim Berliner Quartiersmanagementprojekt handelt es sich um ein 1999 von den städtischen Behörden Berlins gestartetes Projekt, dessen Ziel die Neubelebung sozial benachteiligter Quartiere ist. Das Projekt arbeitet in Quartieren mit so unterschiedlichen Problemen wie der Vernachlässigung öffentlicher Bereiche und Grünanlagen, Herausforderungen der ethnischen Integration und hoher Jugendarbeitslosigkeit. Es bindet dabei Akteure aus dem Quartier mit ein und beteiligt sie am demokratischen Entscheidungsfindungsprozess.

     

    Es wurden Quartiersräte (bestehend aus Vertretern lokaler Institutionen und Vereinigungen der Bürger: Schulen, Kirchen, lokale Polizei, Wohnungsbaugesellschaften und Anwohner) eingerichtet, um den Bürgern zu ermöglichen, ihr Schicksal selbst zu bestimmen und sie zu ermutigen, die Verantwortung für die Verbesserung der Lebensumstände in ihren eigenen Quartieren zu übernehmen. 

     

    Zu den beliebtesten durchgeführten Aktionen zählen die Unterstützung für Schulen, die Renovierung von öffentlichen Einrichtungen zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und die Förderung einer gemeinsamen Kultur in den Quartieren. Das Projekt bietet heute auch Unterstützung bei beruflichen Angelegenheiten und konzentriert sich verstärkt auf die soziale und ethnische Integration – insbesondere in Quartieren mit einem hohen Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund (in einigen Fällen bis zu 79 %).

     

    Das Projekt, das von der EU mit 83,5 Mio. EUR finanziert wurde, gewann kürzlich bei den RegioStars 2013 die Auszeichnung in der Kategorie „CityStar“.

     

    Philipp Mühlberg von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sagt über das Projekt:

    „Das Quartiersmanagement Berlin basiert auf lokaler Demokratie und der Stärkung der Selbstbestimmung und überträgt lokalen Foren Entscheidungsbefugnis. Die Einrichtung von Quartiersräten in benachteiligten Berliner Bezirken hat die Beteiligung der lokalen Bevölkerung gestärkt, indem ihr die Verantwortung für die Entscheidung über die Entwicklung ihrer Quartiere übertragen wurde. Der Erfolg des Projekts zeigt, wie es möglich ist, die Bevölkerung zu motivieren, ihre Verantwortung für ihre Nachbarschaft und Zukunft zu übernehmen.“

    Weitere Informationen:

    Projektwebsite

    Porträt

    Video

  • ESPON TANGO Projekt-Workshop zum Thema territoriales Regierungshandeln

    (26/02/2013)

    Das ESPON TANGO-Team lädt Entscheidungsträger, Fachleute und politische Akteure aus dem Bereich der territorialen Entwicklung zum Workshop „Towards Better Territorial Governance“ (Auf dem Weg zu einem besseren territorialen Regierungshandeln) ein, der am 20. März 2013 in Brüssel stattfinden wird.

     Zu den Zielen der Veranstaltung gehören:

    • Merkmale eines verantwortungsvollen territorialen Regierungshandelns definieren und erörtern und Möglichkeiten für ihre Vermittlung anhand von 12 Fallstudien aus europäischen Ländern besprechen.
    • bewährte Verfahren des verantwortungsvollen Regierungshandelns finden, die zum Ziel eines intelligenten, integrativen und nachhaltigen Wachstums beitragen.
    • den Workshop-Teilnehmern Lernwege und -mechanismen aufzeigen.
    • Vorschläge und Anregungen zum Verfassen eines übersichtlichen Handbuchs über verantwortungsvolles territoriales Regierungshandeln sammeln.

    Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Melden Sie sich bei Interesse bis zum 1. März 2013 per E-Mail unter nordregio@nordregio.se.

    Veranstaltungsort: Europäische Kommission, GD Regionalpolitik und Stadtentwicklung
    Avenue Beaulieu 29, 1160 Auderghem, Brüssel

    Weitere Informationen finden Sie in der Agenda

  • Kommissar Hahn ruft die Bürgermeister der EU-Hauptstädte dazu auf, Wachstum und Erholung voranzutreiben und so die EU bei der Überwindung der Krise zu unterstützen

    (25/02/2013)

    Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, ist am 28. Februar in Brüssel Gastgeber der ersten direkten Gespräche zwischen der Europäischen Kommission und den Hauptstädten der EU. Die circa 20 Bürgermeister aus europäischen Hauptstädten treffen außerdem Neelie Kroes, Kommissarin für die Digitale Agenda, sowie Umweltkommissar Janez Potocnik, um zu besprechen, wie sie die Wachstumsstrategie der EU, Europa 2020, vorantreiben und Europa bei der Überwindung der Krise unterstützen können.

    Angesichts der aktuellen Gespräche über den nächsten Siebenjahreshaushalt der EU sowie die Reformen der EU-Regionalpolitik und anderer EU-Programme ist es notwendig, die Herausforderungen der Städte integrierter und effektiver anzugehen. Die neu gestaltete Regionalpolitik bereitet den Boden für einen solchen integrierten Ansatz. Deshalb hat Kommissionspräsident Barroso der umbenannten Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung eine neue Aufgabe übertragen: die Koordinierung der EU-Initiativen für Stadtpolitik.

    Weitere Informationen

  • RegioStars 2014: Bewerbungsfrist endet am 19. April 2013

    (22/02/2013)

    Die extrem erfolgreichen diesjährigen RegioStars, mit denen Innovation in der EU-Regionalpolitik geehrt wird, sind gerade erst vorbei, schon naht das Ende der Frist für die nächste Runde. Warum bewerben Sie sich nicht für die RegioStars, wenn Sie ein innovatives Projekt, das durch die EU-Strukturfonds finanziert wurde, durchgeführt haben? Wir suchen Projekte, die auf ihre ganz eigene Art und Weise zu den Zielen der EU-Strategie Europa 2020 – intelligentes und umweltfreundliches Wachstum für alle – beitragen. Die diesjährigen Preiskategorien umfassen auch Maßnahmen, die auf Jugendarbeitslosigkeit oder intelligente Verkehrslösungen in Städten abzielen. Erstmals gibt es auch eine eigene Preiskategorie für EU-Großprojekte, für welche die Gesamtinvestition (inklusive USt.) bei über 50 Mio. EUR liegen.

    Jedes Programm kann eine Bewerbung pro Kategorie einreichen. Die fünf Preiskategorien für 2014 sind:

    • INTELLIGENTES WACHSTUM: KMU-Innovation
    • NACHHALTIGES WACHSTUM: Umweltverträgliches Wachstum und Arbeitsplätze durch Bio-Wirtschaft
    • INTEGRATIVES WACHSTUM: Schaffung von Arbeitsplätzen für die junge Generation
    • CITYSTAR: Investitionsprojekte für nachhaltigen öffentlichen innerstädtischen Personenverkehr
    • Große Investitionsprojekte: Energieeffizienz und CO2-arme Wirtschaft

    Die Bewerbungen müssen bis spätestens 19. April 2013 eingehen.

    Die ausgewählten Finalisten werden ihre Projekte Anfang Oktober 2013 bei den nächsten OPEN DAYS – der Europäischen Woche der Regionen und Städte – in Brüssel einer unabhängigen Jury vorstellen.

    Auf der RegioStars-Website können Sie den Leitfaden für Bewerber einsehen und sich registrieren.

    Weitere Informationen: REGIO-STARS@ec.europa.eu

  • Projekt der Woche: UPTEC als Katalysator für den Strukturwandel in der portugiesischen Region Norte

    (20/02/2013)

    Die Region Norte konzentriert sich traditionell auf eine Reihe technologisch einfacher und exportorientierter Branchen, darunter Textilien, Schuhe und Möbel. Unter dem Druck der Globalisierung streben viele Firmen in der ganzen Region danach, ihre Produkte durch eine Modernisierung der Prozesse aufzuwerten. Andere möchten sich als spezialisierte Zulieferer in neu aufkommenden Branchen für wissenschaftliche Ausrüstung, Formteile und Informationssysteme etablieren. Eine weitere Herausforderung für die Region ist die Schwäche der Privatwirtschaft in Sachen F&E. Die Regionalbehörden griffen deshalb mit dem Innovationsplan der Region Norte ein, der die regionale Wirtschaftspolitik auf gewisse Stärken wie Gesundheit, IKT- und Produktionstechnologien, Kreativwirtschaft, Meerestechnologie und andere mit dem Meer verbundene Tätigkeiten neu ausrichtet.

     

    In diesem Zusammenhang wurde das Projekt UPTEC – der Wissenschafts- und Technologiepark der Universität Porto – ins Leben gerufen. Das Projekt, das von der EU mit 15,4 Mio. EUR gefördert wurde, ist in vier Schwerpunkte eingeteilt: Technologie, Kreativwirtschaft, Meerestechnologie und Biotechnologie. Um die Strukturen für Unternehmen zu stärken, wurden wissenschaftlich unterstützte Zentren für Unternehmensinnovation und Gründerzentren eingerichtet, um neu gegründete Unternehmen und Innovationszentren zu fördern.

     

    Das UPTEC TECH-Technologiezentrum heißt eine Gruppe von Unternehmen und Innovationszentren in Bereichen wie Energie, Energieeffizienz, Polymere und Verbundmaterialien, IT und Kommunikation sowie Robotik willkommen. UPTEC PINC (Zentrum für Kreativwirtschaft) nutzt die kreative und kulturelle Expertise der Universität, indem sie Unternehmen in Bereichen wie Film, Video und Audiovision, Fernsehen und Radio, Druck, Design, darstellende und bildende Künste, Architektur, Musik, Unterhaltung und Bildungssoftware unterstützt.

     

    Bis heute hat das Projekt UPTEC 110 Unternehmen, darunter 95 Neugründungen, fünf Großunternehmen und fünf private Innovationszentren, unterstützt. Das Projekt hat circa 800 Arbeitsplätze für Hochschulabsolventen geschaffen und trägt so zum robusten Wirtschaftswachstum in der Region bei. 2013 wurde es bei den RegioStars in der Kategorie „intelligentes Wachstum“ ausgezeichnet.

     

    Clara Gonçalves, stellvertretende Projektleiterin von UPTEC:

    „Indem es den effektiven Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördert, arbeitet UPTEC daran, ein Weltklasse-Wissenschafts- und Technologiepark zu werden, den Wandel voranzutreiben und die portugiesische Wirtschaft neu zu beleben. In Zeiten der Sparsamkeit und Krise wäre dieses Projekt ohne die Finanzmittel der EU nicht möglich. Die Auszeichnung im Rahmen der RegioStars ist ein Zeichen der Hoffnung, dass UPTEC weiter bestehen und nicht nur die Region Norte, sondern ganz Portugal davon profitieren wird.“

     

    UPTEC – Wissenschafts- und Technologiepark, Universität Porto

    Porträt

  • Kommission genehmigt 66,5 Millionen EUR aus den Fonds der Regionalpolitik für großes Breitbandprojekt in Polen

    (19/02/2013)

    Die Europäische Kommission hat die Summe von 66,5 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für den Bau von 2 908 km Breitbandinfrastruktur in Lublin freigegeben. Dieses Projekt trägt unmittelbar zu den Zielen der „Digitalen Agenda für Europa“ hinsichtlich des Breitbandzugangs und des Netzzugangs der nächsten Generation bei und eröffnet der digitalen Wirtschaft in dieser Region neue Möglichkeiten. Durch dieses Projekt erhalten 316 000 Menschen in einer der am wenigsten entwickelten Regionen Polens Breitbandzugang; es wird erwartet, dass die Breitbandinfrastruktur für 92,7 % der Bevölkerung erreichbar sein wird, ein Anstieg um ungefähr 15 %.

    Pressemitteilung

  • Kommissar Hahn drängt in Westgriechenland und auf dem Peloponnes auf einen Ansatz zur Schaffung von Arbeitsplätzen durch EU-Investitionen

    (14/02/2013)

    Kommissar Johannes Hahn ist am 14. und 15. Februar zu Besuch in Griechenland, um auf eine effizientere und effektivere Nutzung der Hauptquelle des Landes für öffentliche Investitionen – EU-Finanzmittel der Regionalpolitik – zu drängen. Auf dieser Station seiner Reise durch die 13 Regionen des Landes drängt er lokale Unternehmen und regionale Vertreter, die Finanzmittel der Regionalpolitik für Wachstum und Innovation zu nutzen, und ruft zu einem zielgerichteteren Ausgabeverhalten zur Schaffung neuer Arbeitsplätze auf, insbesondere in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen und nachhaltiger Tourismus. Darüber hinaus setzt er sich dafür ein, dass illegale Mülldeponien, die potenzielle Investoren abschrecken und sich negativ auf die Lebensqualität der Menschen auswirken, beseitigt und durch moderne Abfallbehandlungsanlagen ersetzt werden. Diese können durch die EU-Regionalpolitik kofinanziert werden. Kommissar Hahn trifft den Gouverneur der Region Westgriechenland, Apostolos Katsifaras, in Petras sowie im Peloponnes Vertreter der Region und Unternehmen sowie NROs, um zu besprechen, wie EU-Investitionen am besten zielgerichtet eingesetzt werden können, um die Stärken der Regionen zu nutzen und eine maximale Wirkung zu erzielen.

    Videos und Fotos

    Weitere Informationen:

    http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/hahn/index_de.cfm

    http://ec.europa.eu/ellada/index_el.htm

  • Kroatiens Wettbewerbsfähigkeit durch die EU-Kohäsionspolitik steigern

    (12/02/2013)

    Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, ist zu Gast in Zagreb, um sich mit Unternehmensvertretern, wichtigen Parlamentsausschüssen und hochrangigen Regierungsmitgliedern zu treffen und um die Chancen, welche die zukünftige EU-Regionalpolitik dem Land zu bieten hat, sowie Herausforderungen der Zukunft darzulegen. 70 % der öffentlichen Investitionen Kroatiens werden nach dem EU-Beitritt am 1. Juli aus Finanzmitteln der Regionalpolitik stammen. Dies entspricht Arbeitsplätzen und Wachstum im Wert von rund 1 Mrd. EUR – die sich auf die ermittelten Kernbranchen konzentrieren müssen, um sicherzustellen, dass die Mittel effektiv und effizient genutzt werden.

    Zum Thema einer stärkeren Konzentration auf weniger Prioritäten – dem Motto des reformierten politischen Ansatzes – eröffnet Kommissar Hahn offiziell ein Seminar für „intelligente Spezialisierung“ für lokale Interessenvertreter und Unternehmen sowie Vertreter aus Österreich und Slowenien. Es befasst sich mit den Bereichen, in denen Kroatien greifbare Ergebnisse erzielen und dazu beitragen kann, die Ziele der Strategie Europa 2020 für Wachstum und Beschäftigung zu erreichen, bereitet aber auch den Boden für die Erarbeitung der kroatischen Partnerschaftsvereinbarung, die bis zum Ende des Jahres vorliegen muss.

    Positionspapier der Kommission für Kroatien

    Rede: Johannes Hahn – Seminar für „intelligente Spezialisierung“ – Zagreb, 12. Februar 2013

  • Stellungnahme von Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik: zum mehrjährigen Finanzrahmen 2014-2020 nach dem Europäischen Rat

    (11/02/2013)

    Ich weiß, dies war keine leichte Aufgabe. Deshalb bin ich froh, dass der Europäische Rat eine Einigung zum EU-Haushalt 2014-2020 erzielt hat. Vorausgesetzt, das Europäische Parlament erteilt seine Zustimmung, können wir die Vorbereitungen für den nächsten Programmzeitraum der Kohäsionspolitik ohne weitere Verzögerungen fortsetzen. Hierbei geht es darum, die Investitionen der EU dort einzusetzen, wo sie am meisten bewirken können – Arbeitsplätze schaffen und zur wirtschaftlichen Erholung Europas beitragen. Es geht darum, dass Investoren Sicherheit darüber erhalten, wo private Mittel unseren Einsatz unterstützen können.

    Der ursprüngliche Vorschlag der Kommission wäre für Europa die bessere Lösung gewesen. Wie die Dinge derzeit stehen, wird es zweifellos schwerer werden, alle EU-Schwerpunkte, die wir in unserem Vorschlag formuliert haben, zu finanzieren.

    Das Budget für die Kohäsionspolitik wurde im Vergleich zum ursprünglichen Kommissionsvorschlag beschnitten, doch 325 Mrd. EUR in einem Zeitraum von sieben Jahren unterstützen noch immer eine modernisierte Politik: effektiver, transparenter, europäischer und im Zentrum der Strategie für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit Europa 2020. Die Kohäsionspolitik ist das wichtigste Investitionsinstrument der EU für die Verwirklichung der Ziele von Europa 2020 und ich bin entschlossen, diese zu erreichen. Diese Einigung bestätigt auch die wichtigsten Aspekte der weiteren Reform, um die Politik noch fokussierter und effizienter zu gestalten. Besonders wichtig ist, dass die Einigung durch die Annahme der neuen Kategorie der „Übergangsregionen“ sowie des Grundsatzes der Mittelbereitstellung für stärker entwickelte Regionen anerkennt, dass Investitionen für Wachstum und Beschäftigung in allen Regionen der EU benötigt werden.

    Trotz der Forderung nach einem „besseren Ausgabeverhalten“ besteht jedoch bei einigen Bestimmungen dieser Einigung die Gefahr, dass sie dringend erforderliche Investitionen für lokales Wachstum verzögern.

    Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um eine neue Kohäsionspolitik, welche die Zukunft im Blick hat, zu schützen: Schaffung von Arbeitsplätzen und Investitionen in Innovation, Forschung, kleine und mittlere Unternehmen sowie die CO2-arme Wirtschaft. Ich zähle darauf, dass das Europäische Parlament dasselbe tun wird, indem es einen Haushalt verteidigt, mit dem wir den Herausforderungen der Gegenwart begegnen und unsere weiteren Reformen der EU-Kohäsionspolitik unterstützen können, damit jeder ausgegebene Euro in Arbeitsplätze in Europas Regionen fließt.

  • Investitionen in unsere Zukunft: Beispiele vorbildlicher EU-finanzierter Projekte

    (11/02/2013)

    Der Haushalt der Europäischen Union ist relativ klein (rund 1 % des BNE der EU), aber er kann einiges bewegen. Mit circa 94 % des EU-Haushalts werden Forscher, Unternehmer, Bauern, Regionen, junge Menschen und viele andere unterstützt.

    Über die tatsächlichen Projekte vor Ort und darüber, wie sie für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen und Europa insgesamt konkrete Ergebnisse und Vorteile bringen, ist jedoch zu wenig bekannt. Diese Liste vorbildlicher EU-Projekte vermittelt Ihnen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – einen Eindruck davon. Wussten Sie zum Beispiel, dass die EU Lösungen für Verkehrs- und Umweltprobleme in den europäischen Städten, welche die Umwelt schützen, Energieeinsparungen ermöglichen und unsere Wirtschaft nachhaltiger machen, unterstützt? Dass sie den Versöhnungsprozess in Nordirland unterstützt? Dass sie Universitäten und Forscher zusammenbringt oder lokalen Bauern hilft? Sie fördert das Wirtschaftswachstum und die soziale Entwicklung in ärmeren Regionen und unterstützt Arbeitslose. Fortschritte in der Krebsforschung helfen den Patienten und schaffen neue Behandlungsmöglichkeiten. Erstklassige Forscher erhalten die Möglichkeit, ihr Wissen zu bündeln und in transnationalen Forschungsprojekten, welche die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken, Geld zu sparen. Kleine und mittlere Unternehmen können dank der Unterstützung innovativ sein. Risiken, die der Klimawandel und Naturkatastrophen mit sich bringen, werden gemindert. Junge Menschen erhalten die Chance, im Ausland zu studieren, zu lernen und sich freiwillig zu engagieren. Kinder in Krisengebieten werden unterstützt, humanitäre Hilfe kann gewährt und die globale Ernährungssicherheit verbessert werden.

    Hier finden Sie Beispiele dazu, wie die EU-Regionalpolitik und alle anderen EU-Investitionen den Alltag der Bürgerinnen und Bürger verbessern.

  • Intelligente Spezialisierung, die Erfolge des Kohäsionsfonds und Polens Erfolgsgeschichte im aktuellen Panorama-Magazin

    (08/02/2013)

    Die Ausgabe des Panorama-Magazins für Winter 2012 mit dem Titel „Intelligente Spezialisierung“ ist jetzt online. Den Kern bildet ein sechsseitiger Bericht zu Strategien der intelligenten Spezialisierung als Triebfedern des regionalen Wirtschaftswachstums. Der Artikel analysiert die Definitionen und Möglichkeiten der intelligenten Spezialisierung, die Unterstützung durch das Forum für intelligente Spezialisierung und berichtet vom Workshop der Europäischen Kommission in Bari im September 2012, der den italienischen Regionen half, sich auf die Nutzung dieser Strategien im Programmzeitraum 2014-2020 vorzubereiten.

    Der zweite Höhepunkt ist ein Exklusivinterview mit der polnischen Ministerin für regionale Entwicklung, Elżbieta Bieńkowska, in dem sie die Fortschritte beschreibt, die Polen seit dem EU-Beitritt 2004 im Ausbau der Infrastruktur, bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Steigerung des BIP gemacht hat. Sie wirft außerdem einen Blick in die Zukunft und erwartet im nächsten Programmzeitraum steigende Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in nachhaltige Energien und Transportlösungen.

    An anderer Stelle wird die jüngste Eurobarometer-Umfrage „A view from the regions“ analysiert, die einige überraschend positive Ergebnisse hinsichtlich Lebensqualität und Zukunftsaussichten hervorgebracht hat. Außerdem stellt das Magazin die Gewinner des Fotowettbewerbs „Europa in meiner Region“ vor und enthält ein herausnehmbares Mosaikposter mit einigen der vielen Beiträge.

    Darüber hinaus gibt es eine Vorschau auf die RegioStars 2014 und eine Auswahl an Profilen erfolgreicher Projekte aus Regionen der gesamten EU.

    Dies und vieles mehr finden Sie in Nr. 44 des Panorama-Magazins.

  • Pompeji mit EU-Mitteln retten

    (06/02/2013)

    Der für Regionalpolitik zuständige Kommissar Johannes Hahn hat Maßnahmen zur Rettung des UNESCO-Weltkulturerbes Pompeji in der italienischen Region Kampanien in die Wege geleitet. Das mit 41,8 Millionen EUR aus dem Europäischen Regionalfonds (EFRE) geförderte Projekt (Gesamtsumme: 105 Millionen EUR) könnte zu einem Vorbild für das übrige Italien und die Region Kampanien werden.

    Zur Erhaltung der Ruinen der in den letzen Jahren schwer beschädigten archäologischen Stätte werden hochentwickelte, modernste Verfahren angewendet. Außerdem werden eine Reihe von Maßnahmen angewendet, um das Projekt vor dem Einfluss der organisierten Kriminalität – der Camorra – zu schützen, die in vielen Teilen der Region ihr Unwesen treibt. In enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission haben die italienischen Behörden eigens einen „prefetto“ aus dem italienischen Innenministerium eingesetzt, der von Anfang bis Ende Sicherheitsaspekte und rechtliche Gesichtspunkte des Projekts kontrollieren soll. Derzeit kommen jedes Jahr rund 2,3 Millionen Besucher nach Pompeji. Es wird erwartet, dass mit der Restaurierung der archäologischen Stätte die jährliche Besucherzahl bis 2017 um mindestens 300 000 steigen wird. Die Region wird durch Zunahme der Beschäftigung und der wirtschaftlichen Aktivitäten direkt und indirekt sehr stark davon profitieren.

    Ziele des Pompeji-Projekts:

    • Konsolidierung der Strukturen der archäologischen Stätte, beginnend mit den auf der archäologischen Gefahrenkarte als stark gefährdet eingestuften Bereichen
    • Bau eines Kanalisations- und Entwässerungssystems in dem in Staatseigentum befindlichen nicht ausgegrabenen Bereich über den antiken Gebäuden
    • Durchführung der Konsolidierungs-, Restaurierungs- und Verstärkungsarbeiten entsprechend der Methode der planmäßigen Erhaltung
    • bessere Schulung der vor Ort tätigen Mitarbeiter der SANP (Soprintendenza di Archaeologica Napoli e Pompei), der Aufsichtsbehörde für das archäologische Erbe von Neapel und Pompeji

    MEMO/13/68

    EbS

    Fotoreportage

  • Regional-Focus-Arbeitspapier zu kontrafaktischen Wirkungsevaluierungen jetzt online verfügbar

    (05/02/2013)

    Das neueste Arbeitspapier aus der Reihe Regional Focus „What are counterfactual impact evaluations teaching us about enterprise and innovation support?“ steht jetzt online zur Verfügung. Der 16-seitige PDF-Bericht des Referats Evaluierung der GD REGIO untersucht über 40 Mrd. EUR, die unter 12 Förderprogrammen an 235 000 Unternehmen aus 7 verschiedenen EU-Mitgliedstaaten gingen. Die Auswirkungen werden im Hinblick auf Investitionen, Produktivität, Beschäftigung und Innovation untersucht.

    Die Ergebnisse zeigen, dass KMU am meisten von finanzieller Unterstützung profitieren können – sie führt zu einem Anstieg der Investitionen und dauerhafterer Beschäftigung – auch wenn anderweitige Unterstützung, wie Beratung und Networking, ebenso effektiv sein können. Es besteht die Hoffnung, dass diese Ergebnisse in die Vorbereitung der Programme für den Zeitraum 2014-2020 einfließen werden.

    Das vollständige Arbeitspapier können Sie hier herunterladen: http://ec.europa.eu/regional_policy/information/focus/index_de.cfm

  • RegioStars 2013: Kommission belohnt den innovativen Einsatz von EU-Investitionen

    (31/01/2013)

    Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, und Luc van den Brande haben die Gewinner der renommierten Auszeichnung RegioStars 2013 für Europas innovativste und inspirierendste Projekte bekannt gegeben. Für die 6. Ausgabe der RegioStars ging die Rekordzahl von 149 Bewerbungen ein, aus denen 27 hochgelobte Finalisten ausgewählt wurden. 5 von diesen stellten jedoch ihre Mitbewerber in den Schatten: In diesem Jahr wurden richtungsweisende Innovationsprojekte aus Porto, Nordwestengland, Warmińsko-Mazurskie, Berlin und Litauen mit den RegioStars ausgezeichnet und stehen nun im Rampenlicht.

    Die Gewinner sind:

    Kategorie 1: “UPTEC – Parque de Ciência e Tecnologia da Universidade do Porto” und Portrait
    More information on the project

    Kategorie 2: ENWORKS Resource Efficiency Support und Portrait
    More information on the project

    Kategorie 3: Individual Employment Paths und Portrait
    More information on the project

    Kategorie 4: Neighbourhood Management Berlin und Portrait
    More information on the project

    Kategorie 5: Towards Work – development of mediation services in recruiting people with hearing disabilities

  • EU-Regionalpolitik: Vertrauensbildung in gespaltenen Gemeinschaften

    (30/01/2013)

    Nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union fordert die Europäische Kommission gespaltene Gemeinschaften innerhalb und außerhalb der EU auf, darüber nachzudenken, ob und wie sie die Erfahrungen des EU-Programms PEACE für Nordirland und das irische Grenzgebiet für sich nutzen können.

    Der EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, wird am Donnerstag, den 31. Januar ab 9.00 Uhr im Charlemagne-Gebäude in Brüssel die Konferenz „Bringing Divided Communities Together – Sharing the Experience of the EU PEACE Programme“ zu diesem Thema ausrichten.

    Er wird unterstützt vom Ersten Minister von Nordirland, Peter Robinson, dem Stellvertretenden Ersten Minister, Martin McGuinness, und dem irischen Minister für öffentliche Ausgaben und Reformen, Brendan Howlin. An der Konferenz nehmen u. a. Vertreter der EU-Mitgliedstaaten, der Kandidatenländer und der EU-Nachbarländer teil.

    Webstreaming

    Video on the projects co financed by the EU PEACE III Programme

  • Projekt der Woche: Fußball als Hebel zur Förderung von Frieden und Versöhnung in Nordirland

    (30/01/2013)

    Das Projekt „Football For All“ wurde im Jahr 2000 von der Irish Football Association ins Leben gerufen und will Sektierertum und Rassismus im Fußball ausmerzen und zu einer fröhlichen, sicheren und integrativen Beteiligung in jedem Bereich des Spiels ermutigen. Am 23. Januar lief das Projekt erneut an und am 31. Januar wird es in Brüssel auf der Konferenz „Geteilte Gemeinschaften zusammenbringen – die Erfahrungen aus dem PEACE-Programm der EU weitergeben“, die von Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, ausgerichtet wird.

     

    Die Aufklärungs-, Unterstützungs- und Kommunikationsangebote von Football For All haben an der Basis, im Inland und auf internationaler Ebene dazu geführt, dass sich Fans, Spieler, Trainer, Vereine und Gemeinschaften verstärkt engagieren. Seminare, Training und Workshops haben das Bewusstsein für Probleme der Gemeinschaften gestärkt. Die Lösungen zur Bekämpfung der Probleme kamen von den Vereinen und Fans selbst. Dazu gehört die Ermutigung zu einer nicht sektiererischen Unterstützung während der Spiele, von Freiwilligen organisierte Workshops zur Stärkung des Bewusstseins, eigenständige Überwachung auf den Tribünen, Trainingsklubs in den Gemeinschaften und die Aufstellung von „World-United-Teams“, zu deren Spielern auch Flüchtlinge oder Asylbewerber aus aller Welt gehören.

     

    „Football For All“ erhielt unter dem PEACE-Programm der EU, das den Frieden und die Versöhnung in Nordirland gezielt fördert, 760 000 EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

     

    Das Projekt „Football For All“ zeigt erfolgreich, wie Sport lokale Gemeinschaften deutlich und dauerhaft beeinflussen kann. Das Projekt verfolgt nicht nur einen innovativen Ansatz, indem es das Engagement der Basis anregt, sondern es wird außerdem von den Menschen vor Ort umgesetzt, die aktiv nach Wegen und Möglichkeiten suchen, um marginalisierte Bevölkerungsgruppen zu integrieren und Vorurteile und Angst zu überwinden.

     

    Michael O’Neill, der internationale Manager für Nordirland, sagt zum Projekt: „Die IFA setzt sich mit der wertvollen Unterstützung des PEACE-III-Programms für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Gruppen aus den Gemeinschaften, Vereinen, Fans und Freiwilligen ein, um Football For All in allen Bereichen des Spiels voranzutreiben. Basisinitiativen wie Street League und Limestone United zeigen, wie Sport auf eine gemeinsame Leidenschaft zugreifen und sie nutzen kann, um Lernen, Respekt für Vielfalt und Selbstentfaltung zu fördern.“

     

    Website des Projekts

     

  • Europakonferenz 2013 der Regional Studies Association

    (29/01/2013)

    Der RSA-Konferenz 2013 in Tampere liegt hauptsächlich die Idee zugrunde, dass heute die dringende Notwendigkeit besteht, zu versehen, wie sich Regionen und Ortschaften an die Herausforderungen der heutigen Zeit anpassen und mit den schwerwiegenden Problemen der Nachhaltigkeit zurechtkommen können, indem sie Potenzial für Governance, Politikgestaltung und Führung mit mehreren Akteuren entwickeln. Die Konferenz bietet Forschern und in der lokalen und regionalen Entwicklung Tätigen die Gelegenheit, diese wichtigen Angelegenheiten aus einer Reihe von Blickwinkeln und von verschiedenen theoretischen Standpunkten aus sowie unterstützt durch empirische Beobachtungen aus verschiedenen Teilen der Welt zu erkunden und zu diskutieren.

    Registrieren Sie sich vor dem 17. Februar für die Konferenz „Formen und geformt werden: Die zukünftigen Dynamiken der regionalen Entwicklung“ an.

  • EU-Strategie für den Ostseeraum: Startkapitalinformationstag

    (23/01/2013)

    Die Startkapitalfazilität ist eine neue Finanzhilferegelung für den Ostseeraum. Das Startkapital soll vor allem die Vorbereitung von richtungsweisenden Projekten und anderen strategischen Initiativen (für die EU-Strukturfonds, nationale Geldgeber und andere Finanzierungsprogramme im Jahr 2014 und darüber hinaus), die zur Umsetzung des Aktionsplans zur EU-Strategie für den Ostseeraum beitragen, unterstützen.

    Sie können sich bis zum 14. Februar 2013 zum Informationstag anmelden.

  • Kommissar Johannes Hahn signalisiert enorme Fortschritte bei der Nutzung der Strukturfonds in Griechenland, ruft jedoch zu weiteren Anstrengungen auf

    (23/01/2013)

    Heute treffen sich Kommissar Johannes Hahn und Kostis Hatzidakis, der griechische Minister für Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit, Infrastruktur und Verkehr in Brüssel, um zu besprechen, wie die EU-Strukturfonds besser genutzt werden können, um die griechische Wirtschaft anzukurbeln. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz nach dem Treffen erklärte Kommissar Hahn: „Ich bin tief beeindruckt, dass Griechenland es geschafft hat, Zahlungsaufforderungen in Höhe von bis zu 3,2 Mrd. EUR einzureichen. Dies sind 87 % des in der Vereinbarung für letztes Jahr gesetzten Ziels. Dies ist ein großartiger Erfolg, den ich sehr begrüße.“ Minister Hatzidakis fügte hinzu: „Wir werden in unseren Anstrengungen nicht nachlassen. Wir sind uns bewusst, dass der Zweck der ganzen Übung ist, das gesetzte Ziel zu erreichen. Bei den Prioritätsprojekten arbeiten wir Tag und Nacht am Erreichen der mit der Europäischen Kommission vereinbarten Ziele.“

    Die gemeinsame Presseerklärung von Kommissar Hahn und Minister Hatzidakis finden Sie hier.

  • Kommission genehmigt 35 Millionen EUR aus den Fonds der Regionalpolitik für großes Breitbandprojekt in Polen

    (22/01/2013)

    Die Europäische Kommission hat die Summe von 34,7 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für den Aufbau von 1 410 km Breitbandinfrastruktur in der polnischen Woiwodschaft Swietokrzyskie freigegeben. Durch das Projekt erhalten 220 000 Menschen in einer der am wenigsten entwickelten Regionen Polens unmittelbar Zugang zu Breitband. Dieses Projekt bringt das Land den Zielen der Digitalen Agenda für Europa hinsichtlich Breitband und des Netzzugangs der nächsten Generation näher und eröffnet der digitalen Wirtschaft in dieser Region neue Möglichkeiten.

    Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der polnischen Vertretung.

  • Projekt der Woche: Erstes lettisches Unternehmen nutzt Nanotechnologie bei der Herstellung von Beschichtungen

    (22/01/2013)

    Naco Technologies stellt als erstes lettisches Unternehmen Beschichtungen auf Basis von Nanotechnologie her. Das innovative, neu gegründete Unternehmen, das auf Finanzmittel der EU zurückgreifen konnte, öffnete im Sommer 2012 in Riga seine Tore. Eine Produktionsanlage wurde installiert und inzwischen hat das Unternehmen ein neues Hochgeschwindigkeits-Ionen-Plasma-Magnetronsputteringverfahren patentieren lassen.

    Die neu patentierte Technologie bringt eine Reihe von Vorteilen: Erstens können Beschichtungen so zehnmal schneller hergestellt werden als mit früheren Beschichtungstechnologien und die umweltschädlichen chemischen Beschichtungsverfahren können durch die energieeffiziente Ausrüstung durch umweltfreundliche Technologien ersetzt werden.

    Zweitens können mit dieser neuen Technologie dank ihrer universellen Eigenschaften maßgeschneiderte Beschichtungen hergestellt werden und eine einzige Beschichtungsmaschine kann eine große Bandbreite an technischen Lösungen für unterschiedliche Branchen zur Verfügung stellen. Naco Technologies arbeitet mit mehreren weltweit tätigen Unternehmen der Automobilindustrie zusammen, die nach Möglichkeiten suchen, die Effizienz ihrer Produkte zu verbessern.

    Die erfolgreiche Unternehmensgründung war möglich, da die Möglichkeit bestand, in der Anfangsphase eine Eigenkapitalfinanzierung zu erhalten. Insbesondere zwei Fonds, durch die EU-Mittel in privat verwaltete Risikokapitalanlagen fließen, wurden unter der Initiative JEREMIE eingerichtet, um die Gründung und den Ausbau innovativer, wachstumsstarker neuer Technologieunternehmen anzuregen.

    Naco Technologies arbeitet derzeit mit einem achtköpfigen Team; darunter sind vier promovierte Forscher der Materialwissenschaften. Das Ziel ist, die Produktionskapazität 2013 mindestens zu verdoppeln und weitere Hochschulabsolventen der Materialwissenschaften zu rekrutieren.

    Alexander Parfinovics, CEO und Mitgründer von Naco Technologies, über das Projekt:

     

    „Naco Technologies hat das ehrgeizige Ziel, zu einem bedeutenden Akteur in der Beschichtungsbranche in Lettland und im Rest der Welt zu werden. Dank der Unterstützung durch die EU-Investition verfügen wir jetzt über die wichtigsten Bedingungen, um dieses Ziel zu erreichen: die beste Technologie, talentierte Wissenschaftler und ein international ausgerichtetes Team. Dadurch kann das Unternehmen Beschichtungen herstellen sowie Ausrüstung und Unterstützung anbieten, erst von Lettland aus, dann international.“

     

    Weitere Informationen:

    Projektwebsite

  • Debatte mit Kommissar Hahn im Webstream

    (18/01/2013)

    Das erste der beiden jährlichen Treffen zwischen der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung der Kommission (GD REGIO) und Vertretern der Regionalbüros in Brüssel findet in diesem Jahr am 22. Januar 2013 statt. Der EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, wird über den aktuellen Stand der Verhandlungen über den Haushalt und das Gesetzgebungspaket zur zukünftigen Kohäsionspolitik für den Zeitraum 2014-2020 und die Vorbereitung der neuen Programme informieren. Im Anschluss wird eine Podiumsdiskussion stattfinden. Die Anmeldefrist für diese Veranstaltung ist zwar nun abgelaufen, aber Sie können das Treffen live im Internet zwischen 11:00 Uhr und 12:00 Uhr auf Deutsch, Englisch und Französisch mitverfolgen.

    Live-Webstream

  • AdR-Befragung zur Leitinitiative „Eine Industriepolitik im Zeitalter der Globalisierung“

    (16/01/2013)

    „Eine Industriepolitik im Zeitalter der Globalisierung“ ist eine der sieben unter der Strategie Europa 2020 entwickelten Leitinitiativen und wurde 2010 von der Europäischen Kommission verabschiedet. Ziel ist die Förderung des Wirtschaftswachstums durch die Schaffung einer stabilen industriellen Basis, vor allem durch eine umfassende Einbindung von KMU. Als Vorbereitung auf die Halbzeitbewertung der Strategie im Jahr 2014 bittet der Ausschuss der Regionen (AdR) lokale und regionale Interessenvertreter aus allen Mitgliedstaaten, ihre Meinung zum Umsetzungsprozess der industriepolitischen Maßnahmen abgeben und so zu der Bewertung beizutragen. Das Ergebnis der Befragung wird auf einer AdR-Konferenz am 10. April 2013 in Brüssel besprochen werden.

    Die Teilnahme an der Befragung ist möglich bis zum: 1. März 2013

    Weitere Informationen:

    Fragebogen

    Europa 2020, Leitinitiativen und der AdR-Monitoringprozess

  • Startschuss für die RegioStars 2014

    (10/01/2013)

    Wir freuen uns, Sie darüber informieren zu können, dass die GD Regionalpolitik der Europäischen Kommission den Startschuss für die RegioStars 2014 gegeben hat.

    Die Auszeichnung RegioStars hat als Teil der Initiative „Regionen für den wirtschaftlichen Wandel“ das Ziel, gute und innovative Beiträge, die durch die Kohäsionspolitik der Europäischen Union finanziert werden, zu finden, bekannt zu machen und zu verbreiten.

    Das Bewerbungsverfahren für die RegioStars 2014 ist jetzt eröffnet. Die Preiskategorien für 2014 sind:

    1. INTELLIGENTES WACHSTUM: KMU-Innovation

    2. NACHHALTIGES WACHSTUM: Umweltverträgliches Wachstum und Arbeitsplätze durch Bio-Wirtschaft

    3. INTEGRATIVES WACHSTUM: Schaffung von Arbeitsplätzen für die junge Generation

    4. CITYSTAR: Investitionsprojekte für nachhaltigen öffentlichen innerstädtischen Personenverkehr

    5. Große Investitionsprojekte: Energieeffizienz und CO2-arme Wirtschaft

    Bewerbungen können bis 19. April 2013 an die E-Mail-Adresse REGIO-STARS@ec.europa.eu gesendet werden. Die ausgewählten Finalisten werden Gelegenheit haben, ihre Projekte bei der elften Auflage der jährlich stattfindenden Europäischen Woche der Regionen und Städte – den OPEN DAYS 2013 – einer unabhängigen Jury zu präsentieren. Die Preisverleihung selbst wird Anfang 2014 in Brüssel stattfinden. 

    Weitere Informationen zur Bewerbung, einschließlich der Teilnahme- und Auswahlkriterien, finden Sie auf der RegioStars-Website.

  • 7. hochrangig besetztes Seminar zum regionalpolitischen Dialog zwischen der EU und China

    (09/01/2013)

    Kurz vor der Weihnachtspause reiste Generaldirektor Walter Deffaa im Rahmen des regionalpolitischen Dialogs 2012 ins chinesische Guangzhou, unter anderem zum siebten hochrangig besetzten regionalpolitischen Seminar zwischen der EU und China. Deffaa wurde von Ronnie Hall, Hauptberater, und Ramon Lopez, Länderreferent für internationale Beziehungen, begleitet. Auf dem Terminplan standen unter anderem Besuche chinesisch-europäischer Kooperationsprojekte sowie Treffen mit dem Vizegouverneur von Guangdong, dem Vizebürgermeister von Guangzhou und dem Ortsverband des Perlflussdeltas der Europäischen Handelskammer in China. Letzteres bot zahlreiche Einblicke in die Geschäftstätigkeit in China (schwierige Verfahren zur Unternehmensgründung, Arbeitskräftemangel, schnell steigende Mindestlöhne [13 % pro Jahr], die Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte nach Beijing oder Shanghai) sowie in viele Chancen, zum Beispiel der Export von umweltfreundlichen Technologien.

    Der regionalpolitische Dialog 2012 führte zu einer Übereinkunft über das Arbeitsprogramm für 2013, in dem die Zusammenarbeit bei folgenden Themen den Schwerpunkt bilden wird: integrierte städtisch-ländliche territoriale Entwicklung, regionalpolitische Gesetzgebungs- und Governance-Instrumente und -Praktiken, Ausweisung von Regionen und Festlegung der Anspruchsberechtigung auf Regionalförderung, Zusammenarbeit zwischen europäischen und chinesischen Regionen bei regionalen Innovationen und in der Wirtschaftsentwicklung, Finanzierungsmechanismen, öffentlich-private Partnerschaften und innovative Infrastrukturfinanzierung. Lesen Sie hier die gemeinsamen Schlussfolgerungen.

    Das hochrangig besetzte Seminar zur Stadtentwicklung wurde vom Vizegouverneur der Provinz Guangdong eröffnet. Walter Deffaa und Fang Hengshan, Generaldirektor der Kommission für nationale Entwicklung und Reformen, hielten die Grundsatzreden. Die verschiedenen Beiträge chinesischer und europäischer Experten konzentrierten sich auf die wichtigsten Probleme, die sich für Städte sowie im Zusammenhang mit der ländlichen Umgebung ergeben.

  • Programm und Prioritäten der irischen Ratspräsidentschaft

    (09/01/2013)

    Irland hat das Steuer im Europäischen Rat übernommen und am 9. Januar sein Arbeitsprogramm und die Prioritäten für das erste Halbjahr 2013 vorgestellt. Das detaillierte Programm „Für Stabilität, Wachstum und Beschäftigung“ legt für die irische Ratspräsidentschaft die folgenden Schwerpunkte fest:

    • Auf die Menschen konzentrierte, dauerhafte wirtschaftliche Erholung
    • Investitionen in beschäftigungsfreundliches Wachstum und in Europas Ressourcen
    • Europa und die Welt: eine Verbindung mit unseren Partnern zum beiderseitigen Nutzen

    Absolute Priorität hat die Sicherstellung einer Übereinkunft zum mehrjährigen Finanzrahmen, die Vorschläge zur zukünftigen Finanzierung der EU im Zeitraum 2014-2020 enthält. Dann wird die Ratspräsidentschaft den Schwerpunkt auf das gesamte Gesetzgebungspaket für die Kohäsionspolitik 2014-2020 legen, damit Bürger und Bürgerinnen sowie europäische Unternehmen im Laufe des nächsten Jahrzehnts davon profitieren. Irland wird in seiner sechsmonatigen Ratspräsidentschaft den Fokus außerdem auf die Jugendarbeitslosigkeit legen, um zu verhindern, dass eine „verlorene Generation“ entsteht. Dieses Thema wird im Mittelpunkt eines informellen Ministertreffens in Dublin im Februar stehen.

    http://eu2013.ie/de/

  • Projekt der Woche: Innovationszentrum für ein erfolgreiches andalusisches Unternehmen im Bereich Beleuchtungssysteme

    (21/12/2012)

    Die Firma Light Environment Control S.L. (LEC) ist in der andalusischen Stadt Barbate in Spanien ansässig. Sie wurde 2005 von José Luis Garcia Moreno gegründet, der gemeinsam mit einem ersten Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsteam an einem alternativen Beleuchtungssystem arbeitete, das energiesparender und umweltfreundlicher als das konventionelle sein sollte. 2007 wurde LEC zum ersten Unternehmen in Europa, das eine ganze Stadt mit LED-Licht versorgte.

    Die wichtigste Investition von LEC ist das Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationszentrum, das mit fast 1,32 Millionen EUR von der EU kofinanziert wurde. Dank dieses Zentrums kann das Unternehmen neue Projekte schaffen und entwickeln. Die ganze Produktionskette von der Forschung, Planung und Entwicklung bis hin zur Fertigung ist innerhalb des Unternehmens untergebracht. Mit dem Innovationszentrum setzte das Unternehmen Maßstäbe im LED-Bereich und wurde zu einem der führenden Unternehmen in Spanien in dieser Branche. Seinen Kunden bietet es effektive und maßgeschneiderte Lösungen.

    LEC befindet sich in einer der strukturschwächsten Regionen Spaniens mit einer Arbeitslosenquote von 40 % im Jahr 2012. Seit der Errichtung des neuen Produktionszentrums für die Forschung, Planung und Fertigung von LED-Beleuchtungssystemen wurden 100 direkte und ca. 150 indirekte Arbeitsplätze geschaffen. Außerdem konnten hochqualifizierte Arbeitskräfte in der Region gehalten werden. 

    LEC-Geschäftsführer José Luis García Moreno sagt über das Projekt:

    „Mit Hilfe der europäischen Mittel konnten wir diese neue Produktionsstätte aufbauen, in der wir unsere gesamten Betriebseinrichtungen untergebracht haben. Unser strategischer Plan sieht jetzt vor, die Expansion auf dem spanischen Markt abzuschließen und mit der Entwicklung einer neuen Strategie zur Internationalisierung des Unternehmens zu beginnen, um unsere Produkte in der ganzen Welt zu verkaufen.“

     

    Weitere Informationen:

    Website von LEC: www.lecsl.com

    Facebook: http://es-es.facebook.com/pages/LEC-Iluminaci%C3%B3n-eficiente/161992387172213

    Twitter: https://twitter.com/MariarriazaG

    YouTube: http://www.youtube.com/user/LECSL

    Verwaltungsbehörde: Spanisches Wirtschafts- und Finanzministerium, Verwaltung von EU-Mitteln

    Zwischengeschaltete Stelle: Junta de Andalucía CONSEJERÍA DE ECONOMÍA, INNOVACIÓN, CIENCIA Y EMPLEO

  • Verpassen Sie auf keinen Fall die Verleihung der RegioStars!

    (18/12/2012)

    Am 31. Januar gibt die Kommission die Gewinner bekannt, die als innovativste im Rahmen der EU-Regionalpolitik geförderte Projekte aus ganz Europa ausgezeichnet werden.

    Die RegioStars haben das Ziel, gute Praktiken in der regionalen Entwicklung zu finden und originelle und innovative Projekte hervorzuheben, die auch für andere Regionen attraktiv und inspirierend sein könnten. Für die 6. Ausgabe der RegioStars ging bei der Europäischen Kommission die Rekordzahl von 149 Bewerbungen ein. Die Gewinner werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Die Preisverleihung findet dann durch den EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, sowie den Vorsitzenden der RegioStars-Jury, Luc van den Brande, im Rahmen einer Zeremonie in Brüssel statt.

    Registrierung

  • Makroregion für die adriatischen und ionischen Länder rückt einen Schritt näher

    (17/12/2012)

    Auf der Tagung des Europäischen Rats am 14. Dezember forderten die EU-Staats- und Regierungschefs die Europäische Kommission auf, vor Ende des Jahres 2014 einen Vorschlag für eine makroregionale Strategie für die adriatischen und ionischen Länder vorzulegen. Aufbauend auf den Erfolgen der aktuellen Makroregionen für den Donau- und Ostseeraum wird die Kommission nun einen Entwurf für eine Strategie für die 8 betroffenen Länder (Griechenland, Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro und Albanien) erarbeiten. Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, traf die Außenminister der teilnehmenden Länder am 19. November, um die wichtigsten Elemente der zukünftigen territorialen Zusammenarbeit der Länder der Region Adria-Ionisches Meer zu besprechen.

    Der Europäische Rat rief darüber hinaus zu einer vollständigen Umsetzung der überarbeiteten Strategie für den Ostseeraum und einer intensiveren Zusammenarbeit mit der Nördlichen Dimension auf.

    Lesen Sie die Schlussfolgerungen des Rats

  • Magazin „Regio“ untersucht die regionale Entwicklung in Rumänien

    (14/12/2012)

    Die Verwaltungsbehörde für das regionale operationelle Programm in Rumänien hat vor Kurzem eine englischsprachige Version ihres bekannten Magazins „Regio“ veröffentlicht. Dieses Magazins, das alle vier Monate auf Englisch erscheinen wird, fördert durch den EFRE finanzierte Projekte des regionalen operationellen Programms in Rumänien. Im Editorial heißt es: „Das Regio-Magazin soll zeigen, wie sich unser tägliches Leben verbessert hat, nachdem Finanzmittel der EU in unsere Krankenhäuser, Schulen, Straßen, neue Technologien und Geschäftsideen geflossen sind.“

    Die erste Ausgabe enthält ein Interview mit Eduard Hellvig, dem Minister für regionale Entwicklung und Tourismus, sowie Berichte über eine Vielzahl von Projekten in Rumänien und einen Kalender mit zukünftigen Veranstaltungen.

    Das Magazin wird an verschiedene Institutionen in Rumänien geliefert (das Büro des Europäischen Parlaments in Bukarest, das Ministerium für europäische Angelegenheiten etc.); 20 Exemplare der ersten Ausgabe stehen im Infozentrum der GD REGIO zur Verfügung. Als PDF-Datei kann es von dieser Website heruntergeladen werden: http://www.inforegio.ro/sites/default/files/Revista%20Regio%20nr.%201%20ENG%20site_0.pdf

  • Themen der OPEN DAYS 2013 bekannt gegeben

    (13/12/2012)

    „Europas Regionen und Städte heben ab mit dem Ziel 2020“, so lautet das Motto der nächsten Ausgabe der OPEN DAYS, der wichtigsten Veranstaltung zur Kohäsionspolitik in Europa, die gestern während des Treffens mit den Veranstaltungspartnern anlief. Die Workshops und Debatten werden sich auf drei Unterthemen konzentrieren:

    • Umgang mit Veränderungen 2014-2020
    • Synergien und Kooperation
    • Herausforderungen und Lösungen

    Der Aufruf zu Anmeldungen für die GD REGIO und andere Kommissionsdienste sowie für die OPEN-DAYS-Universität wird am 15. Januar veröffentlicht – das Anmeldeformular steht dann auf der Website der OPEN DAYS 2013 zur Verfügung.

    Twitter: #euopendays.

  • Rekordsumme aus dem Solidaritätsfonds für den Wiederaufbau der Emilia Romagna

    (12/12/2012)

    Die Kommission hat grünes Licht für die Auszahlung der Rekordsumme von 670 Mio. EUR aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF) an Italien für Wiederaufbaumaßnahmen nach den verheerenden Erdbeben in der Emilia-Romagna früher in diesem Jahr gegeben.

    Die schweren Erdbeben trafen die Region mit einem Wert von 5,9 auf der Richterskala am 20. Mai 2012, gefolgt von Hunderten kleinen Nachbeben, die bis in die Nachbarregionen Venetien und Lombardei spürbar waren. Die Erdbeben kosteten 27 Menschen das Leben, schätzungsweise 350 wurden verletzt und über 45 000 mussten evakuiert werden. An Gebäuden, der Infrastruktur, Unternehmen, Industrieanlagen, in der Landwirtschaft und im wichtigen Bereich des Kulturerbes entstanden schwere und umfassende Schäden.

    Dies ist die höchste Hilfssumme, die seit der Einrichtung des Fonds im Jahr 2002 ausgezahlt wurde; sie spiegelt die Höhe der Schäden, die diese Erdbeben bei Tausenden Familien, an ihren Häusern, ihrem Lebensunterhalt und der Wirtschaft der Region insgesamt angerichtet haben, wider.

    Da der EUSF zusätzlich zum normalen EU-Haushalt finanziert wird, schlug die Kommission am 19. September einen Nachtragshaushalt vor, der die entsprechende Summe enthielt, wozu die EU-Finanzminister und das Europäische Parlament ihre Zustimmung erteilen mussten. Die italienischen Behörden haben angekündigt, dass der Großteil der Mittel (338 Millionen) zur Deckung der Kosten für Katastrophenhilfe- und Bergungseinsätze sowie für provisorische Unterkünfte eingesetzt werde. Circa 292 Mio. EUR sind für den unmittelbaren Aufbau von Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie die Reparatur der Strom- und Wasserinfrastruktur zweckgebunden. Es wird erwartet, dass die volle Beihilfesumme in den nächsten Tagen ausgezahlt wird.

  • Projekt der Woche „Louvre-Lens“: Ein großes und ehrgeiziges Kulturprojekt als Motor für die lokale Entwicklung

    (12/12/2012)

    Das Museum „Louvre-Lens“ öffnet heute seine Türen für die Öffentlichkeit. Die Ansiedlung des Musée du Louvre in Lens in der französischen Region Nord-Pas-de-Calais wurde im November 2004 beschlossen und ist das erste Projekt dieser Art. Das Louvre-Lens ist aus einem gemeinsamen Willen hervorgegangen: dem Bestreben der französischen Regierung, eine weiteren Schritt in Richtung Dezentralisierung zu gehen, dem Wunsch des Musée du Louvre, seine Tradition gebietsbezogener Projekte wiederzubeleben, und der Überzeugung der Kommunen von Nord-Pas-de-Calais, dass ein großes und ehrgeiziges Kulturprojekt ein Motor für die regionale Entwicklung ist.

     

    Das Louvres-Lens, das mit 35 Millionen Euro von der EU mitfinanziert wurde – dies entspricht 20 % der Gesamtinvestitionen –, stellt ein Großprojekt dar. Es umfasst den aus fünf Gebäudeteilen bestehenden Museumskomplex, die Ausstellungsräume, die sich auf drei Gebäude verteilen – die „Galerie du Temps“, die temporäre Ausstellung und den Glaspavillon –, sowie den Park des Museums. Das Projekt wird dem Wunsch nach einem Museum von hoher Qualität gerecht, das jedermann offensteht. Der Eintritt in die „Galerie du Temps“ wird übrigens frei sein.

     

    Die Ansiedlung der Außenstelle des prestigeträchtigen Pariser Louvre auf einem ehemaligen Bergbaugelände von Lens stellt auch eine außergewöhnliche Chance zur wirtschaftlichen Entwicklung dieser von der Deindustrialisierung stark betroffenen Region dar. Neben den zu erwartenden 500.000 Besuchern und den 100 Arbeitsplätzen, die unmittelbar geschaffen werden, beschleunigt das Louvre in Lens die bereits vorhandenen städtischen Projekte und ermöglicht neue Projekte, die sich zwangsläufig um das Museum herum entwickeln werden. Vor diesem Hintergrund wurde Euralens gegründet, ein Projektverbund, der von der Region Nord-Pas-de-Calais ausgeht.

     

     

    Weitere Informationen zu dem Projekt Louvre-Lens erhalten Sie unter:

     

    - Projekt Louvre-Lens

    - Region Nord-Pas-de-Calais

    - Europäische Projekte in Nord-Pas-de-Calais

    - Website der Präfektur der Region Nord-Pas-de- Calais (Verwaltungsbehörde)

     

  • Forschungs- und Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung, Sevilla, Spanien, 13. bis 14. Dezember 2012

    (10/12/2012)

    Die Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung der Europäischen Kommission und das Institut für technologische Zukunftsforschung der Gemeinsamen Forschungsstelle organisieren ein Seminar zu Forschungs- und Innovationsstrategien zur intelligenten Spezialisierung im Zeitraum 2014-2020 in den Räumen des Instituts.

    Auf der Veranstaltung, an deren Organisation außerdem das spanische Ministerium für Finanzen und öffentliche Verwaltung sowie die Regionalregierung von Andalusien beteiligt sind, werden Experten von internationalem Ruf zusammenkommen, die auch die Entwicklung solcher Strategien in Spanien unterstützen werden. Über 120 regionale politische Vertreter haben bereits ihre Teilnahme bestätigt.

    Bei der „intelligenten Spezialisierung“ handelt es sich um einen strategischen Ansatz, mit dem Forschung und Innovation zielgerichtet unterstützt werden. Sie wurde im Rahmen der Leitinitiative „Innovationsunion“ der Strategie Europa 2020 als Kern der Kohäsionspolitik im Bereich der Innovation angekündigt. Die Entwicklung dieser „Forschungs- und Innovationsstrategien für die intelligente Spezialisierung“ wurde als Vorbedingung für die Inanspruchnahme des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) durch die Länder und Regionen vorgeschlagen. Ziel ist die Sicherstellung tatsächlich effizienter Innovationsstrategien auf nationaler und regionaler Ebene, um die Wirkung der EU-Investitionen zu optimieren.

  • Befragung zu Europa 2020 und der Leitinitiative "Agenda für neue Kompetenzen und Beschäftigungsmöglichkeiten"

    (07/12/2012)

    Die Agenda für neue Kompetenzen und Beschäftigungsmöglichkeiten soll Voraussetzungen für die Modernisierung der Arbeitsmärkte schaffen. Ziel ist eine Stärkung der Beschäftigungsniveaus und der Überlebensfähigkeit unserer Sozialsysteme. Gemeint ist eine Stärkung der Menschen, die ihre aktuelle und künftige Arbeitsfähigkeit durch den Erwerb neuer Kompetenzen verbessern können, um sich an neue Bedingungen und Karriereverschiebungen anzupassen, Arbeitslosigkeit zu verringern und die Arbeitsproduktivität zu steigern. Über zwei Jahre nach ihrer Annahme wird die AdR vom 28.2. bis zum 1.3.2013 auf einer Konferenz in Dublin eine Bilanz über die Agenda für neue Kompetenzen und Beschäftigungsmöglichkeiten ziehen. Diese Konferenz wird das zweite aus seiner Reihe von AdR-Ereignissen und Beobachtungsmaßnahmen für die Leitinitiativen Europa 2020 sein. Um die Implementierung der Leitinitiativen zu beobachten, führt die Monitoringplattform von Europa 2020 eine Befragung lokaler und regionaler EU-Behörden durch. Die Ergebnisse der Befragung werden auf der Konferenz vorgestellt und fließen in den im Oktober 2013 zu veröffentlichenden vierten Beobachtungsbericht des AdR zu Europa 2020 sowie 2014 in die Halbzeitbewertung von Europa 2020 ein.

    Um an dieser Befragung teilzunehmen, laden Sie bitte den Fragebogen herunter und senden Sie ihn am 21. Januar 2013 zurück an europe2020@cor.europa.eu.

  • Finden Sie heraus, wie EU-Mittel in Frankreich genutzt werden

    (07/12/2012)

    Das Internetportal der französischen Regierung L'Europe s'engage en France steht nun auch in englischer Sprache zur Verfügung.  Das Portal bietet Informationen zu EU-Investitionen in Frankreich aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, dem Europäischen Sozialfonds, dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums und dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds. Es enthält Informationen dazu, wie die EU-Mittel in den einzelnen Regionen eingesetzt werden, Beispiele für kofinanzierte Projekte sowie Orientierungshilfe für potenzielle Empfänger.

  • Projekt der Woche: Leistungsstarke Rettungsdienste in der rumänischen Region Zentrum

    (07/12/2012)

    Die rumänische Region Zentrum umfasst sechs Kreise, die insgesamt 14 % der Fläche Rumäniens ausmachen und in denen 2,5 Mio. Einwohner leben. Obwohl die Region regelmäßig von schweren Katastrophen wie Waldbränden im Sommer und Bergunfällen im Winter betroffen ist, gab es bisher nur einen einzigen überforderten Rettungsdienst, der nicht in der Lage war, allen Menschen in Notsituationen zu helfen.

     

    2008 erhielt der Verband für interkommunale Entwicklung „Transsilvanien-Zentrum“ EU-Mittel in Höhe von fast 7,9 Mio. EUR, um die Ausrüstung der Rettungseinheiten in allen sechs Kreisen zu verbessern.

     

    Davon wurden 24 Spezialfahrzeuge für schwierige Einsätze wie Bergungen und die Notfallmedizin, 6 Schaum-Wasser-Feuerwehrfahrzeuge, 6 Spezialfahrzeuge für schwierige Bergungen, 3 Spezialfahrzeuge für nukleare, biologische und radiologische Untersuchungen sowie Ausrüstung für die mobile Einsatzzentrale gekauft. 647 Personen wurden geschult und die Anzahl der für Notfalleinsätze ausgerüsteten mobilen Einheiten ist von 87 auf 126 gestiegen.

     

    Seit der Umsetzung dieses Projekts im Mai 2012 verbesserte sich die Anrückzeit der mobilen Einheiten in ländlichen Gebieten von 48 auf 27 Minuten und in Städten von 25 auf 13 Minuten. Dadurch können nun viel mehr Leben gerettet werden!

     

    Simion Cretu, Geschäftsführer der Agentur für regionale Entwicklung – Zentrum, sagt über das Projekt:

     

    „Dank den EU-Mitteln und der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen den sechs Kreisen wurden die Rettungsdienste in der ganzen Region Zentrum ausgebaut und stehen nun 2,5 Mio. Einwohnern in schwierigen Situationen – bei Bränden, Bergungen nach Autounfällen, Rettungen von Menschen und Tieren, der Beseitigung umgestürzter Bäume oder Bauelemente oder der Entschärfung von Blindgängern – bei. Es handelt sich hier eindeutig um ein Projekt, bei dem europäische Finanzmittel in die nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung einer sehr großen Gemeinschaft in Rumänien investiert wurden.“

     

     

    Weitere Informationen:

    Projektwebsite und -video (in rumänischer Sprache)

    Rumänisches Ministerium für regionale Entwicklung und Tourismus (Verwaltungsbehörde)

    Kreisrat Mures (Projektleitung)

     

  • Intelligentes und nachhaltiges Wachstum verbinden

    (06/12/2012)

    Die Kommission hat einen Leitfaden veröffentlicht, in dem der Weg zur Verbindung von intelligentem und nachhaltigem Wachstum im Rahmen der künftigen Strategien für intelligente Spezialisierung, welche die Regionen und Mitgliedstaaten entwickeln sollen, skizziert wird.

    Die Umstellung auf eine CO2-arme und ressourceneffiziente Wirtschaft ist gleichzeitig eine Herausforderung und eine Chance. Die Verwirklichung einer umweltfreundlichen Wirtschaft muss, um Vorteile im Hinblick auf Beschäftigung und die wirtschaftliche Entwicklung bieten zu können, eng mit Innovation verknüpft sein, sowohl auf technologischer als auch auf nicht-technologischer Ebene.

    Dieser Leitfaden wurde für die Verwaltungsbehörden des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung erarbeitet und zeigt konkrete Möglichkeiten auf, um intelligentes und nachhaltiges Wachstum zu verbinden. Dabei greift er auf eine Vielzahl von Beispielen für eine bewährte Praxis zurück, die oft durch die EU-Regionalpolitik kofinanziert werden und aus verschiedenen Bereichen wie Öko-Innovation, Bio-Wirtschaft und Ökosysteme sowie erneuerbare Energien oder Anpassung an den Klimawandel stammen.

    Der Leitfaden

  • Intelligente Spezialisierungsstrategien für Wachstum durch Innovation

    (05/12/2012)

    Kommissar Johannes Hahn wurde ein Bericht über den Einsatz von Strategien zur 'Intelligenten Spezialisierung' vorgestellt, mit denen in den EU-Regionen bessere Politikansätze zur Wachstumsförderung via Innovation durch die Kohäsionspolitik der EU entwickelt werden sollen. Der von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) zusammengestellte Bericht wurde auch von Antonio Tajani entgegengenommen, Vizepräsident der Kommission und für Industrie und Unternehmertum zuständig, sowie durch den Kommissar für Forschung, Innovation und Wissenschaft Máire Geoghegan-Quinn.

    Der Bericht untersucht die Entwicklung bestimmter Indikatoren und Messgrößen für Strategien intelligenter Spezialisierungen und betrachtet 15 Fallstudien zur Erarbeitung und Implementierung solcher Strategien in verschiedenen Ländern und Regionen.

    "Intelligente Spezialisierung" ist ein strategisches Herangehen an die wirtschaftliche Entwicklung über die gezielte Unterstützung von Forschung und Innovation und wurde mit der Leitinitiative 'Innovationsunion' der Europa 2020 - Strategie als Kern der Kohäsionspolitik im Bereich der Innovation angekündigt. Die Entwicklung dieser "Forschungs- und Innovationsstrategien für die intelligente Spezialisierung" galt für Länder und Regionen als Vorbedingung für die Inanspruchnahme des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Ziel ist die Sicherstellung tatsächlich effizienter Innovationsstrategien auf den nationalen und regionalen Ebenen, um die Wirkung der EU-Investitionen zu optimieren. Weitere Informationen:

    Informationsblatt zu Forschungsinnovations-Strategien für intelligente Spezialisierung

    Bericht “Intelligente Spezialisierungsstrategien für Wachstum durch Innovation”

  • Kopenhagen heißt die Städte Europas zur URBACT-Jahreskonferenz willkommen

    (03/12/2012)

    Die Jahreskonferenz von URBACT – dem EU-Programm für Austausch und Lernen unter den Städten Europas, das eine nachhaltige Stadtentwicklung fördert – findet dieses Jahr in Kopenhagen statt. URBACT ist eine EU-Initiative, an der sich 300 Städte – und fast zwei Drittel der europäischen Hauptstädte – beteiligen und durch die Netzwerke aufgebaut, Informationen ausgetauscht und konkrete Hilfe für den Aufbau von EU-finanzierten Projekte geboten werden sollen. Grundlage der diesjährigen Konferenz ist die von der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung in Auftrag gegebene Studie „Städte von morgen“. Auf der Konferenz werden vorrangige Themen des urbanen Kontextes, wie neue Beschäftigungschancen, soziale Innovation, Stadtverkehr, Mobilität und Energieeffizienz, diskutiert.

    Johannes Hahn, der für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissar, wird an der Konferenz teilnehmen und dort für einen neuen Ansatz in der Städtepolitik und gegenüber städtischen Gemeinden werben sowie sich für „eine neue, prominentere Rolle der EU-Städtepolitik“ im Zeitraum 2014-2020 einsetzen.

    www.urbact.eu

    „Städte von morgen“

  • 1. Jahresforum zur EU-Strategie für den Donauraum

    (30/11/2012)

    Das 1. Jahresforum der EU-Strategie für den Donauraum, das gemeinsam von der Europäischen Kommission und dem Bundesland Bayern organisiert wurde, fand am 27. und 28. November in Regensburg statt. Bei der Eröffnung der Konferenz betonte Kommissar Hahn, dass die Arbeit der Strategie unerlässlich sei, um die Kohäsionspolitik zu einem Wachstumsmotor zu machen. In ihrer Grundsatzrede beschrieb Bundeskanzlerin Angela Merkel die EU-Strategie für den Donauraum als neuen Weg, die Spaltungen und Konflikte des 20. Jahrhunderts in der Region zu überwinden, sowie als wichtigen Impuls für die allgemeine sozioökonomische Entwicklung. Das Forum zog über 600 hochrangige Teilnehmer aus der Region an, darunter verschiedene Minister, was das Engagement der Länder für die Region unterstrich. 

    Die Reden von Bundeskanzlerin Merkel und Kommissar Hahn können Sie hier ansehen.

    Das erste Forum bot allgemein die Gelegenheit, die Umsetzung der Strategie zu diskutieren, über den Mehrwert der Strategie nachzudenken und die besten Wege in die Zukunft zu bewerten. Die Diskussion begann mit zwei Plenarsitzungen, die sich mit den Stärken und Schwächen der Region sowie der Frage, welche Unterstützung die Strategie hier leisten kann, befassten. Am zweiten Tag konnten die Teilnehmer sechs Workshops besuchen, in denen versucht wurde, die spezifischen Probleme und Herausforderungen der Strategie anzugehen. Obwohl sich die Konferenz auf die Strategie konzentrierte, boten diese beiden Tage auch die Gelegenheit für eine umfassendere Diskussion über die Herausforderungen der Region aus der globalen Perspektive. Tatsächlich lautete der Titel „Wie kann die Donauregion zum Aufbau eines wettbewerbsfähigeren Europas beitragen?“

    Wie Kommissar Hahn betonte und die anderen Reden während des zweitägigen Forums bestätigten, ist die Strategie der Schlüssel der Region zur Förderung von Wachstum und Entwicklung. Die Hauptredner aus verschiedenen Ministerien hoben hervor, welche Rolle die EU-Strategie für den Donauraum jetzt bei koordinierten Investitionen sowie der ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklung in der Region spielt. Sie betonten außerdem den strategischen Aspekt, diesen Teil Europas – einschließlich der aktuellen und potenziellen Beitrittskandidaten sowie der Nachbarländer – vollständiger in den Rahmen der EU einzubetten.  Auch Bundeskanzlerin Merkel unterstrich die positive Rolle der Strategie bei der Integration der Länder vor und nach dem Beitritt. Die Kanzlerin betonte, dass dies auf EU-Ebene geschehen müsse und die EU-Kohäsionspolitik ein wichtiger Wachstumsmotor sei. Diese Strategie hat die EU den Menschen nähergebracht.

  • European Urban Knowledge Network (EUKN) wird neuester EVTZ

    (23/11/2012)

    Das European Urban Knowledge Network (EUKN, Europäisches städtepolitisches Wissensnetzwerk) hat kürzlich den Rechtsstatus eines Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) erhalten. Zu diesem Anlass findet am 12. Dezember in Brüssel eine Auftaktveranstaltung EUKN EVTZ statt.

    Das EUKN wurde 2005 mit dem Ziel gegründet, auf allen Regierungsebenen den Kompetenzaustausch im Bereich Stadtentwicklung in Europa zu fördern. Mit dem neuen Rechtsstatus wird eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den einzelnen in die Stadtentwicklung involvierten Akteuren ermöglicht. Außerdem kann die Organisation den europäischen Städten nun eine bessere Unterstützung anbieten.

    Auf der Auftaktveranstaltung EUKN EVTZ soll die Notwendigkeit des Erfahrungsaustauschs zu den verschiedenen Aspekten der Stadtentwicklung betont werden. Ziel ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten auf verschiedenen Ebenen sowie eine daraus resultierende höhere gemeinsame Problemlösungskompetenz. In das Netzwerk sind 15 Mitgliedstaaten eingebunden: Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, die Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn, das Vereinigte Königreich und Zypern.

    Informationen zu Ansprechpartnern und Registrierung: info@eukn.org - www.eukn.org

  • Konferenz zur Leitinitiative „Jugend in Bewegung“ der Strategie Europa 2020 – 13. Dezember 2012

    (23/11/2012)

    Bei der europäischen Wachstumsstrategie Europa 2020 steht die Jugend im Mittelpunkt. Da sich junge Menschen in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten aufgrund der Wirtschaftskrise in einer sehr schwierigen Situation befinden, sollen im Rahmen der Strategie insbesondere deren Ausbildungs- und Beschäftigungssituation verbessert werden. Im Durchschnitt finden derzeit mehr als 22 % der arbeitsfähigen jungen Menschen unter 25 Jahren keinen Arbeitsplatz. In den am schlimmsten von der Krise betroffenen Mitgliedstaaten liegt der Wert sogar über 50 %.

    Wenige Tage nach der geplanten Verabschiedung des „Pakets zur Jugendbeschäftigung“ durch die Europäische Kommission wird der Ausschuss der Regionen (AdR) die Themen Beschäftigung, Ausbildung, Schulung und Mobilität junger Menschen aus der Perspektive der regionalen und lokalen Regierungen in Europa erläutern.

    Diese Veranstaltung bildet den Auftakt einer Reihe von insgesamt sieben Konferenzen des AdR im Zeitraum 2012/13 zu den sieben Leitinitiativen der Strategie Europa 2020.

  • Projekt der Woche: Drei Innovationszentren in Cornwall für das Wachstum und die Zusammenarbeit kleiner Unternehmen

    (19/11/2012)

    In der Region Cornwall im Vereinigten Königreich gibt es einen großen Anteil kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Man ging davon aus, dass diese kornischen KMU von Zentren für Innovation und Entwicklung, in denen Unternehmen wachsen und zusammenarbeiten können, profitieren würden und sich daraus wiederum geschäftlicher Erfolg entwickeln würde. Alle drei Innovationszentren werden von der Universität Plymouth geführt und die Unternehmen, welche die Zentren nutzen, werden automatisch Teil der Unternehmensmission der Universität, die das Ziel hat, Wirtschaftswachstum und -entwicklung durch den Zugang zu Forschungs- und Wissenstransfer zu ermöglichen.

    Das Pool Innovation Centre (PIC), das im Sanierungsgebiet von Camborne, Pool und Redruth liegt, wurde als Erstes aufgebaut und mit EU-Mittel in Höhe von fast 9 Mio. GBR gefördert. Es ist seit seiner Eröffnung im Juli 2010 erfolgreich und lieferte die Vorlage für das Innovationszentrumsprogramm in Cornwall. Innerhalb von sechs Monaten – zwei Jahre früher als geplant – erreichte das Zentrum eine Kapazitätsauslastung von 50 % und arbeitet jetzt auf seinem optimalen Auslastungsniveau. Unter seinem Dach arbeiten 44 Unternehmen, die insgesamt einen Jahresumsatz von über 12 Mio. GBR erwirtschaften. Allein im ersten Betriebsjahr half das PIC seinen Unternehmenskunden, ein durchschnittliches Wachstum von über 40 % zu erreichen, über 45 neue Arbeitsplätze zu schaffen und 15 weitere zu sichern. Bis heute wurden fast 80 neue Arbeitsplätze geschaffen.

    Das PIC steht in enger Verbindung mit seinem Schwesterzentrum in Tremough (Tremough Innovation Centre, TIC), das im Januar 2012 eröffnet wurde und mit EU-Mitteln in Höhe von fast 10 Mio. GBR gefördert wurde. Das TIC zeigte die gleiche herausragende Entwicklung wie das PIC und beherbergt 35 Kunden, insbesondere aus den Bereichen Kunst, Medien, Kultur- und Kreativwirtschaft sowie Umwelt- und nachhaltige Technologien.

    Die Eröffnung des Health and Wellbeing Innovation Centres in Truro (HWIC), das ebenfalls mit EU-Mitteln in Höhe von fast 10 Mio. GBR gefördert wurde, ist für Anfang 2013 geplant. Es wird umfassende mögliche Synergieeffekte mit einem im Aufbau befindlichen Cluster für Gesundheit und Wohlbefinden, das ganz in der Nähe auf dem Campus des Royal Cornwall Hospital Trust eingerichtet wird, nutzen.

     

    Chris Pomfret, Vorsitzender der lokalen Unternehmenspartnerschaft und stellvertretender Vorsitzender des lokalen Verwaltungsausschusses, der das Konvergenzprogramm steuert, erklärte: „Die drei Innovationszentren in Cornwall sind ein wichtiger Baustein in der Strategie für die wirtschaftliche Entwicklung von Cornwall und den Isles of Scilly. Sie unterstützen neu gegründete und junge Unternehmen und stellen die erforderliche Infrastruktur bereit, damit kornische Unternehmen gemeinsam forschen, wachsen und arbeiten können. Durch die EFRE-Investitionen konnten wir die Zentren in kurzer Zeit entwerfen und aufbauen, erst das PIC, dann das TIC und jetzt das HWIC, und um die in den Zentren angesiedelten Unternehmen hat sich eine lebhafte wirtschaftliche Aktivität entwickelt. Die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Tatsache, dass das PIC zwei Jahre früher als geplant sein Kapazitätsziel erreicht hat, zeigt klar und deutlich, dass Cornwall nicht nur heute, sondern auch für die Zukunft wirtschaftlich fit ist.“

    Projektwebsite

  • Präsident Barroso bei der Tagung der „Freunde der Kohäsion“ im Europäischen Parlament

    (14/11/2012)

    Kommissionspräsident José Manuel Barroso traf am 13. November die Führer der Gruppe „Freunde der Kohäsionspolitik“ auf ihrer Tagung im Europäischen Parlament. Die aus 16 Ländern bestehende Gruppe bringt die führenden Politiker aus Bulgarien, Estland, Griechenland, Kroation, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, Ungarn und Zypern zusammen und wurde eingerichtet, um in diesem Bereich in Zukunft politische Ziele koordinieren zu können.

    Kommissionspräsident José Manuel Barroso erklärte: „Kohäsion ist von entscheidender Bedeutung, denn sie ist nicht nur im Interesse der anfälligsten, der weniger entwickelten Regionen Europas, sondern wichtig für das Wachstum insgesamt. … Ich bin ein Freund der Kohäsion, aber ich bin auch ein Freund eines besseren Ausgabeverhaltens. Ich würde es begrüßen, wenn sich die Freunde der Kohäsion und die Freunde eines besseren Ausgabeverhaltens zu einer großen Koalition der Freunde des Wachstums, einer echten europäischen Koalition für Europa, zusammenschlössen.“

    Präsident Barroso bezeichnete den Siebenjahreshaushalt der EU, den mehrjährigen Finanzrahmen, als das wichtigste Instrument für die Investition in Wachstum und rief „alle Staats- und Regierungsoberhäupter auf, keine Mühen zu scheuen, um auf der außerordentlichen Tagung des Europäischen Rates nächste Woche und ebenso mit dem Europäischen Parlament bis zum Jahresende einen Konsens zu erreichen.“

    Ebenfalls auf der Tagung anwesend waren Vertreter der Arbeitgeberorganisation BUSINESSEUROPE, des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB) und der Europäischen Union der Klein- und Mittelbetriebe.

    Die vollständige Rede des Präsidenten können Sie hier nachlesen.

  • Kommissar Hahn traf heute Kostis Hatzidakis, den griechischen Minister für Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit, Infrastruktur, Verkehr und Netzwerke

    (13/11/2012)

    Hauptziel des Treffens war die Besprechung der schwierigsten Umsetzungsprobleme, darunter die Ziele für die Inanspruchnahme von EU-Mitteln im Jahr 2012 sowie die erfolgreiche Umsetzung vorrangiger Projekte. Nach dem Treffen erklärte Kommissar Hahn: „Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass Griechenland das Ziel für die Inanspruchnahme der Strukturfonds, das in der Vereinbarung festgelegt wurde und 2012 bei 3,7 Mrd. EUR liegt, erreichen wird. Griechenland sollte weiterhin daran arbeiten, das Maximum aus den Mitteln der Kohäsionspolitik, die dem Land zur Verfügung stehen, herauszuholen, da diese die Quelle für Wachstum und Beschäftigung sind.“

     

    Minister Hatzidakis bestätigte auch, dass die griechischen Behörden weiterhin an einer zeitgerechten Umsetzung der vorrangigen Projekte arbeiteten. Er erklärte, dass für vorrangige Projekte, bei denen sich Verzögerungen ergeben haben, Sonderkoordinatoren ernannt worden seien, um die Beseitigung von Umsetzungsengpässen zu erleichtern.

    Kommissar Hahn wurde auch über die Maßnahmen der griechischen Regierung, die auf eine Verfahrensvereinfachung und die Verbesserung des Zugangs von KMU zu Finanzmitteln abzielen, informiert. Insbesondere in letzterem Fall ist es notwendig, so bald wie möglich – auch mit Unterstützung der EIB – Lösungen für die Liquiditätsprobleme von KMU zur Verfügung zu stellen. Minister Hatzidakis und Kommissar Hahn sprachen darüber hinaus über die Notwendigkeit eines Überblicks über die Tourismusprojekte, die derzeit umgesetzt werden, und dass die Gouverneure der Regionen sich stärker auf den Abschluss dieser Projekte konzentrieren sollten, da diese die Attraktivität der griechischen Regionen für Ausländer erhöhen.

  • Kommissar Johannes Hahn trifft den slowakischen Premierminister und umreißt die zukünftigen Prioritäten für EU-Mittel in der Slowakei

    (09/11/2012)

    Kommissar Johannes Hahn ist in Bratislava, um Premierminister Robert Fico zu treffen und an konkreten Gesprächen mit dem Regierungsrat über die Regionalpolitik im nächsten EU-Haushalt teilzunehmen. Der Kommissar und der Premierminister werden besprechen, wie EU-Mittel bestmöglich für Wachstum und Beschäftigung in der Slowakei eingesetzt werden können. Der Besuch fällt in eine kritische Phase der Gespräche zwischen den Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament über den nächsten Siebenjahreshaushalt der EU und die Vorschläge der Kommission zur zukünftigen Regionalpolitik. 

    Kommissar Hahn wird erklären, wie die Slowakei nach Meinung der Europäischen Kommission in enger Abstimmung mit der Strategie „Europa 2020“, der EU-Strategie für langfristiges Wachstum, am besten Schwerpunkte für EU-Investitionen im Haushalt 2014-2020 setzen kann. Der Kommissar wird den Regierungsrat zur Vorbereitung einer Partnerschaftsvereinbarung für die EU-Regionalpolitik in der Slowakei für den Zeitraum 2014-2020 treffen. Darüber hinaus wird er die slowakischen Behörden dazu aufrufen, hart an der Umsetzung der aktuellen Programme zu arbeiten, um die Krise zu bekämpfen und die vollständige und effiziente Inanspruchnahme der EU-Investitionen sicherzustellen.

    Vertretung der Europäischen Kommission in der Slowakei

    Pressemitteilung

  • Projekt der Woche: „Grünes“ Hightechgebäude als Treffpunkt im Dorf Dambel

    (09/11/2012)

    Dambel ist ein kleines Dorf mit 453 Einwohnern im Nordwesten der italienischen Provinz Trentino.

     

    Um ein neues Multifunktionsgebäude für die Gemeinde zu schaffen und dem Gemeinschaftsleben im Dorf neues Leben einzuhauchen, entschloss sich die Gemeinde Dambel, ein altes und weitläufiges Gebäude mit „grüner Gebäudetechnologie“ zu renovieren.

     

    Das renovierte öffentliche Gebäude, das von der EU mit 625 000 EUR finanziert wurde, wurde im Juli 2012 eingeweiht. Die Hauptrahmen und -strukturen des neu renovierten Gebäudes sind aus Holz aus der Umgebung gefertigt. Das grüne Dach greift auf innovative Lösungen für eine vollständige Regenwasserrückgewinnung zurück. Durch die Wasserrückgewinnung werden die Gärten, die das Gebäude umgeben, bewässert. Das neue Gebäude nutzt außerdem moderne Hausautomationssysteme, die mit erneuerbaren Energiequellen arbeiten. Die Heizung basiert zum Beispiel auf einem Biomassekessel, der mehr Leistung bringt und umweltfreundlicher ist als klassische Ölkessel.

     

    In dem neuen energiesparenden Gebäude sind derzeit ein Laden, eine Kinderkrippe mit fast 20 Kindern, das Rathaus, das städtische Krankenhaus und ein riesiger Saal für Versammlungen des Gemeinderats und der Dorfgemeinschaft untergebracht, für ein Dorf dieser Größe ein umfangreiches Angebot öffentlicher Dienstleistungen. Es wird erwartet, dass jährlich ungefähr 7 000 Menschen aus dem Dorf und der Umgebung dieses neue Gebäude besuchen werden.

     

    Flavio Pedrotti, Bürgermeister von Dambel, zu dem Projekt:

    „Wir haben eine Finanzierung beantragt, um ein Gebäude zu renovieren, in dem viele Büros und eine Kinderkrippe untergebracht waren. Dank der Finanzierung durch die EU konnte das alte Gebäude vollständig renoviert werden und wurde zum wichtigsten Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger des Dorfes. Dank der grünen Technologien und Systeme, die in dem neuen Gebäude eingesetzt wurden, wurde es mit dem Umweltzertifikat ARCA – dem italienischen Zertifizierungssystem für mit Holz errichtete Gebäude – ausgezeichnet. Das neue Gebäude bietet den Bürgerinnen und Bürgern zahlreiche Dienstleistungen an einem einzigen Ort. Es ist für ein Dorf dieser Größe außergewöhnlich.“

    Projekt-Webseite


  • Stadt-Land-Partnerschaften: der Schlüssel zu einer Zukunft im Wohlstand für Europa

    (08/11/2012)

    Europa ist ein komplexer Flickenteppich aus städtischen und ländlichen Gebieten, in denen sich die Lebensart der Menschen unterscheidet, jedoch alle den gleichen Herausforderungen gegenüberstehen. Stadt- und Landbewohner sind voneinander abhängig und beide Seiten müssen zusammenarbeiten, um eine nachhaltige Zukunft für alle aufzubauen.

    Eine neue Serie von Clips zeigt, wie die RURBAN-Initiative der Europäischen Union formelle und informelle Partnerschaften zu einer Vielzahl von Themen, wie Forschung und Innovation, Energie, Wasserversorgung, Nahrungsmittelerzeugung, Verkehr, Tourismus und Freizeit und vielen mehr, fördert.

    Durch die Kohäsionspolitik investiert die EU über ein Drittel ihres Haushalts in die Förderung einer nachhaltigen und integrativen Entwicklung in ganz Europa. Das Ziel ist, allen Regionen, städtischen wie ländlichen, gleichermaßen Zugang zu den Vorteilen von Wachstum zu ermöglichen.

    In ganz Europa gibt es bereits zahlreiche gute Beispiele für die Zusammenarbeit von Stadt und Land. Die Clips stellen drei Fallstudien vor: das dünn besiedelte Mittelfinnland, die Metropolregion Nürnberg in Deutschland und die Provinz Forlì-Cesena in Mittelitalien.

    Sie können die Clips hier ansehen.

  • Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, trifft den portugiesischen Premierminister und umreißt die zukünftigen Prioritäten für EU-Mittel in Portugal.

    (07/11/2012)

    Kommissar Johannes Hahn ist heute und morgen zu Gast in Lissabon, um Premierminister Passos Coehlo zu treffen und zu besprechen, wie EU-Mittel im nächsten Finanzierungszeitraum der EU bestmöglich für Wachstum und Beschäftigung in Portugal eingesetzt werden können. Darüber hinaus trifft der Kommissar Finanzminister Vítor Gaspar, Wirtschafts- und Arbeitsminister Álvaro Santos Pereira und Staatssekretär Almeida Henriques. Der Besuch fällt in eine kritische Phase der Gespräche zwischen den Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament über den nächsten Siebenjahreshaushalt der Union und die Vorschläge der Kommission zur zukünftigen Regionalpolitik. 

    Im Laufe des Besuchs wird der Kommissar die Vorstellungen der Kommission dazu, wie Portugal durch die Konzentration auf die Schlüsselsektoren mit dem höchsten Wachstumspotenzial – in enger Abstimmung mit „Europa 2020“, der EU-Strategie für langfristiges Wachstum – seine Wirtschaft stärken und bestmöglich von EU-Investitionen profitieren kann.

    Vertretung der Europäischen Kommission in Portugal

    Pressemitteilung

  • Kommissar Hahn ruft zu „besserem Ausgabeverhalten“ für eine effektivere Regionalpolitik auf

    (05/11/2012)

    Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, nimmt heute an einem von der zyprischen Ratspräsidentschaft in Nikosia veranstalteten informellen Ministertreffen teil. Er wird dort den für Regionalpolitik zuständigen Ministern aller 27 Mitgliedstaaten Pläne für ein besseres Ausgabeverhalten hinsichtlich der EU-Strukturfonds unterbreiten. Der gestärkte Ansatz – wie in den Kommissionsvorschlägen für 2014-2020 dargelegt – zielt auf eine bessere Abstimmung auf die allgemeinen politischen Ziele der EU sowie die langfristige Wachstums- und Beschäftigungsstrategie, „Europa 2020“, ab. Der Kommissar wird auch für einen regelmäßigeren Austausch und Gespräche auf hoher politischer Ebene über die zukünftige Regionalpolitik plädieren, um über die Fortschritte Bilanz zu ziehen und einen strategischen Beitrag zum Wachstum in der EU durch intelligente Investitionen zu leisten.

    Hier Kommissar Hahns Ansprache nachlesen

  • Kommissar Hahn überquert die Donau auf der Widin-Calafat-Brücke

    (24/10/2012)

    Der Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, überquerte heute eine neue Brücke, die das bulgarische Widin mit dem rumänischen Calafat verbindet. Die Überquerung ist ein historischer Moment, denn die von der EU mitfinanzierte Brücke ist erst die zweite Brücke entlang der 630 Kilometer langen Grenze zwischen den beiden Ländern. Sie ist gleichzeitig ein Beleg dafür, wie die Donaustrategie der EU zur Kooperation in der Region beiträgt.

    Kommissar Hahn äußerte seinen Stolz über den Beitrag, den der EU-Kohäsionsfonds zum Bau dieser bemerkenswerten Brücke geleistet habe, und zeigte sich hocherfreut über den Fortschritt, der seit seinem letzten Besuch im Juli erzielt worden sei. Die Brücke sei ein deutliches Zeichen eines „Europas in Aktion“, die Gesellschaften und Kulturen miteinander verbinde und die Ziele der Europäischen Union verwirkliche. Die strategische Verbindung zwischen Südost- und Mitteleuropa im Rahmen der paneuropäischen Korridore biete zahlreiche Chancen für Unternehmen, innovative Kräfte, Akademiker und junge Geschäftsleute auf beiden Seiten des Flusses.

    Neben der kürzlich unterzeichneten Vereinbarung zwischen Rumänien und Bulgarien zu einer nachhaltigen Entwicklung der Binnenschifffahrt sei die Brücke der Beleg für die gute Kooperation zwischen den beiden Ländern. Hahn äußerte die Hoffnung, dass sich diese Zusammenarbeit auch im Rahmen der Donaustrategie fortsetzen werde.

    Kommissar Hahn mit dem bulgarischen Ministerpräsidenten Bojko Borissow und dessen rumänischem Amtskollegen Victor Ponta

    Projektdatenbank

  • Eine Karte regionaler Projekte

    (23/10/2012)

    Auf der Inforegio-Website der Europäischen Kommission steht nun eine neue interaktive Karte zur Verfügung, die eine Auswahl von Projekten, die im Rahmen der EU-Regionalpolitik finanziert wurden, abbildet. Die Karte enthält Informationen zu Großprojekten, den aktuellen Finalisten der RegioStars und detaillierte Fallstudien.

    Zusätzlich zu dieser europäischen Karte haben verschiedene Verwaltungsbehörden länderspezifische interaktive Karten mit detaillierten Informationen zu Empfängern regionalpolitischer Finanzmittel veröffentlicht. Dazu gehören:

    Wir würden uns sehr darüber freuen, weitere Projekte auf unserer interaktiven Karte und durch andere Kommunikationsmittel, einschließlich der „Projekt der Woche“-Artikel, die wir auf der Inforegio-Website veröffentlichen, vorstellen zu dürfen. Setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung, wenn Sie ein Beispiel für eine gute Praxis vorschlagen möchten.

  • Umfrage bei lokalen und regionalen Gebietskörperschaften in der EU zu Youth on the Move

    (22/10/2012)

     Mehr als zwei Jahre nach ihrem Start zieht der Ausschuss der Regionen in einer Konferenz am 13. Dezember 2012 in Brüssel Bilanz über die Leitinitiative von Europa 2020 Jugend in Bewegung. Diese Konferenz bildet den Anfang einer Reihe von AdR-Veranstaltungen und -Monitoringinitiativen rund um die Halbzeitbewertung von Europa 2020 im Jahr 2014.

     Zur Unterstützung des Ausschusses der Regionen bei der Überwachung der Umsetzung der Leitinitiativen von Europa 2020 startet die Europa-2020-Monitoringplattform die beigefügte Umfrage der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften in der EU: Bewertung der Leitinitiative „Jugend in Bewegung“.

     Die Ergebnisse der Befragung fließen in den im Oktober 2013 zu veröffentlichenden vierten Überwachungsbericht des AdR zu Europa 2020 sowie 2014 in die Halbzeitbewertung von Europa 2020 ein.

     Weitere Informationen sowie den Fragebogen zum Herunterladen finden Sie hier: http://portal.cor.europa.eu/europe2020/MonitoringFlagships/Pages/YouthOnTheMove.aspx

     Sie sind außerdem herzlich eingeladen, Beispiele für eine erfolgreiche Umsetzung von Projekten im Zuge von Europa 2020 in Ihrem Wahlkreis mit anderen zu teilen.

  • EU-Kommissar Johannes Hahn in Griechenland: Regionalfonds zur Konjunkturbelebung

    (19/10/2012)

    Der für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissar Johannes Hahn legt heute in Griechenland dar, wie die EU-Regionalfonds am wirksamsten eingesetzt werden können, um das Wachstum im nächsten mehrjährigen Finanzrahmen zu stärken.

    EU-Kommissar Hahn wird sich mit den 13 Gouverneuren der griechischen Regionen in Athen treffen, um zu erläutern, auf welche Bereiche Griechenland nach Ansicht der Europäischen Kommission im nächsten Haushaltszeitraum 2014-2020 seine Bemühungen konzentrieren sollte, und herauszustellen, worauf zu achten ist, damit die derzeit verfügbaren Mittel optimal eingesetzt werden. Dies wird der Ausgangspunkt für Diskussionen darüber sein, wie die Programme konzipiert und auf welche Bereiche die Investitionen konzentriert werden.

    EU-Kommissar Hahn wird auch nach Thessaloniki zu einem Treffen mit Unternehmensvertretern aus Nordgriechenland reisen, auf dem bewertet wird, was die Regionalfonds vor Ort bewirken und welche Maßnahmen ein unternehmensfreundlicheres Umfelds schaffen würden.

    Nationaler Strategischer Rahmenplan Griechenlands

    Vertretung der Europäischen Kommission in Griechenland

     

  • Eurostat Jahrbuch der Regionen 2012 und interaktives Online-Tool eingeführt

    (16/10/2012)

    Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, hat soeben das Jahrbuch der Regionen 2012 und ein dazugehöriges interaktives Online-Tool veröffentlicht. Beide Veröffentlichungen erlauben es dem Nutzer, sich über Statistiken zu wichtigen Kennzahlen zur regionalen Entwicklung, wie Bevölkerungsdichte, Beschäftigung, F&E-Ausgaben und andere wichtige wirtschaftliche Faktoren, zu informieren. Die Daten stammen aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten sowie, sofern verfügbar, den vier EFTA-Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz), dem Beitrittsland (Kroatien) und drei Beitrittskandidaten (Montenegro, die ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien und die Türkei).

    Das Jahrbuch enthält zahlreiche verschiedene Karten, weshalb ein neues Online-Tool entwickelt wurde, sodass diese Informationen interaktiver und flexibler als Grafik betrachtet werden können.

    Das Eurostat Jahrbuch der Regionen 2012 besteht aus vierzehn Kapiteln zu den Themen Wirtschaft, Bevölkerung, Gesundheit, Bildung, Arbeitsmarkt, strukturelle wirtschaftliche Statistiken, Tourismus, Informationsgesellschaft, Landwirtschaft, Verkehr, Wissenschaft, Technologie & Innovation, europäische Städte, Küstenregionen und territoriale Typologien.

    Weitere Informationen

  • Studie zur Breitband- und Infrastrukturkartierung

    (15/10/2012)

    Die Kommission führt eine Ausschreibung für Initiativen zur Breitbandkartierung jedweder Art (z. B. Kartierung der physischen Infrastruktur, Dienstleistungen oder anderer breitbandrelevanter Informationen) durch. Die Studie soll Behörden, Verbrauchern und Unternehmen wichtige Informationen liefern. Politische Entscheidungsträger und nationale Regulierungsbehörden sowie andere relevante Einrichtungen, einschließlich Marktteilnehmer, sollen mithilfe dieser Informationen unterversorgte Gebiete und solche, in denen Verbesserungen vorgenommen werden sollten, ermitteln können. Die Daten sollen auch dazu beitragen, Synergieeffekte zwischen Transport-, Energie-, Wasser- und Abwassernetzwerken zu nutzen, die helfen können, die hohen Entwicklungskosten zu senken. Die Frist zur Angebotsabgabe endet am 30. Oktober 2012.

  • Staatliche Beihilfen und regionale Entwicklung arbeiten Hand in Hand

    (11/10/2012)

    Der EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, und der für Wettbewerbspolitik zuständige Vizepräsident der Europäischen Kommission, Joaquín Almunia, leiten heute um 10:00 Uhr eine Diskussion auf höchster Ebene zu staatlichen Beihilfen, Regionalpolitik und Wettbewerb. Die Gespräche befassen sich mit den laufenden Verhandlungen zum rechtlichen Rahmen der zukünftigen EU-Regionalpolitik und dem neuen Regelwerk für staatliche Beihilfen, das derzeit erarbeitet wird. Die Veranstaltung ist Teil der OPEN DAYS 2012 und bietet regionalen Partnern die Gelegenheit, ihre Ansichten zum Ausdruck zu bringen und sich zu einem für beide Politikbereiche kritischen Zeitpunkt Gehör zu verschaffen.

    Sie können dieser Debatte auf höchster Ebene hier folgen.

  • Gewinner des Fotowettbewerbs nehmen ihre Preise von Kommissar Hahn entgegen

    (10/10/2012)

    Am 9. Oktober übergab Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, den vier Gewinnern des Fotowettbewerbs „Europa in meiner Region“ ihre Preise. Die vier glücklichen Gewinner aus Bulgarien, Rumänien und Polen, welche die besten Fotos eingereicht hatten, haben jeweils eine Kameraausrüstung im Wert von 1.000 EUR und eine Reise für zwei Personen nach Brüssel zur Abholung ihrer Preise während der „Open Days“ gewonnen.

    Der Fotowettbewerb wurde im Juli und August 2012 über die Facebook-Seite der Europäischen Kommission durchgeführt. Die Teilnehmer konnten Fotos in zwei Kategorien einreichen:

    - „Mein Projekt“ (stand allen Organisationen offen, die regionale EU-Fördermittel erhalten haben).

    - „Augenzeuge“ (stand allen offen, die in der EU leben und entweder in der eigenen Region oder beim Besuch einer anderen Region ein Projekt entdeckt haben).

    In den Fotos musste der Beweis zu sehen sein, dass es sich um ein mit regionalen EU-Fördergeldern finanziertes Projekt handelt (das Bild musste z. B. ein Hinweisschild oder eine Erinnerungstafel mit der EU-Flagge und den Investitionshinweisen zum Projekt enthalten).

    Die vier Gewinner sind:

    - Simeon Mitkov (Bulgarien)

    - Cristina Dumitru Tabacaru (Rumänien)

    - Boyan Ivanov (Bulgarien)

    - Marek Babula (Polen)

    Die vier Gewinnerfotos wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt:

    • Dr. Gillian Bristow (Fakultät für Planung und Geografie, Universität Cardiff, Vereinigtes Königreich)
    • Jef Boes (freiberuflicher Fotograf, Belgien)
    • Olaf Kracht (sozialer Medienstratege und Journalist, Deutschland)

    Der Fotowettbewerb hat dazu beibetragen, das Bewusstsein für die große Vielfalt der Projekte, die von der EU-Regionalpolitik unterstützt werden und in Gemeinden in ganz Europa etwas bewegen, zu stärken. Insgesamt wurde die Facebook-Anwendung über 500 000 Mal aufgerufen, über 600 teilnahmeberechtigte Fotos wurden eingereicht und über 7 000 Stimmen abgegeben.

    Hier können Sie die Gewinnerfotos des Wettbewerbs „Europa in meiner Region“ ansehen.

  • Präsentation innovativer Projekte auf den Open Days 2012

    (09/10/2012)

    Die Europäische Kommission hat vor Kurzem die Finalisten für die Auszeichnung RegioStars für Innovation 2013 bekannt gegeben. Die 27 Projekte, die in fünf Kategorien antreten, zeigen die ausgezeichnete und innovative Arbeit, die an der Basis geleistet wurde, und stellen eine gute geografische Streuung innerhalb der Union dar. Die Finalisten werden heute in Brüssel willkommen geheißen, wo sie ihre Projekte vorstellen und Kommissar Johannes Hahn beim Ausschuss der Regionen treffen werden. Der Kommissar hat während der Open Days 2012 auch die Kategorien für die RegioStars 2014 vorgestellt.

    Die Workshops der RegioStars-Finalisten 2013 können online mitverfolgt werden.

    Regiostars Finalisten 2013

  • Präsidenten der EU-Institutionen eröffnen die Open Days 2012 im Europäischen Parlament

    (08/10/2012)

    Vier Tage voller Gespräche und Diskussionen über das zukünftige Aussehen der EU-Regionalpolitik und die Frage, wie sie weiter das Mittel für Investitionen aus dem EU-Haushalt bleiben kann, werden offiziell vom Präsidenten des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, dem Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, und dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, am 8. Oktober um 16:00 Uhr im Europäischen Parlament eröffnet. Die Veranstaltung kann LIVE verfolgt werden. Der für Regionalpolitik zuständige Kommissar, Johannes Hahn, präsentiert die Veranstaltung gemeinsam mit dem Präsidenten des Ausschusses der Regionen, Ramón Luis Valcárel. Sie diskutieren mit der Abgeordneten des Europäischen Parlaments Danuta Hübner und der Vorsitzenden des Ausschusses für regionale Entwicklung, Innenministerin und Vertreterin der zyprischen Ratspräsidentschaft, Eleni Mavrou, über den Mehrwert, den die Regionalpolitik bei der Ankurbelung der wirtschaftlichen Erholung Europas leistet, und darüber, wie sie aktiv zur Eigenverantwortung für die Strategie Europa 2020 auffordert.

    Weitere Informationen: www.opendays.europa.eu

    Reden:
    Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz - DE -
    Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso - FR -
    EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn - EN -

  • Projekt der Woche: „PLUM“ – Wie Investitionen aus der EU-Regionalpolitik zu Innovation und geschäftlichem Erfolg in einem polnischen Unternehmen beitragen

    (05/10/2012)

    Das Unternehmen PLUM in Ignatki bei Białystok in der Woiwodschaft Podlachien besteht bereits seit 20 Jahren und liefert industrielle Elektroniklösungen für die Heizungs-, Gas- und Wasserversorgungsindustrie.

    Das Unternehmen ist auf die Entwicklung innovativer Mess- und Prüfgeräte, die den Industrienormen in Polen und anderen europäischen Ländern entsprechen, spezialisiert. Mithilfe finanzieller Unterstützung aus der EU entwirft das Unternehmen erfolgreich innovative Projekte und wird deshalb am 4. Oktober dem Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, als ein Beispiel für vorbildliche Praxis in der Woiwodschaft Podlachien vorgestellt.

    Das neueste Projekt, das von der EU mit ungefähr 600 000 EUR finanziert wird, lief im Oktober 2011 an. Ziel des Projekts ist es, dem Unternehmen die Ausweitung der Herstellung von Steuergeräten für die Heiztechnik zu ermöglichen und die Produktionskapazität der Firma durch den Bau einer neuen Produktionsanlage zu erweitern. Die Investition ermöglichte PLUM LLC daher die umfangreiche Herstellung innovativer Steuergeräte für die Heiztechnik. Die Wettbewerbsfähigkeit und die technologischen Kapazitäten wurden deutlich verbessert, und der gesamte Produktionsprozess wurde modernisiert.

    Darüber hinaus erreichte das Unternehmen eine größere Flexibilität seiner Geschäftstätigkeit und ist nicht mehr allein von der Erdgasindustrie abhängig. Es entstanden 24 neue Arbeitsplätze.

    Der Eigentümer von PLUM, Maciej Szumscy, erklärt:

     

    „Schon bei unserer Gründung legten wir zwei Säulen fest, auf die sich unsere Entwicklung stützen sollte – innovative Technologien und eine zuverlässige Belegschaft. Durch unser mutiges Handeln und unsere Erfahrung arbeiten wir nun in einem modernen Komplex professionell ausgestatteter Gebäude, die sich auf über 4 601 m² erstrecken. Unsere Fertigungslinie ist voll automatisiert und mit modernen Maschinen bekannter, uns zur Verfügung stehender Unternehmen ausgestattet. Wir investieren ständig, um unsere Produktion und Laborinfrastruktur mit Unterstützung der Fonds der EU-Regionalpolitik weiter zu verbessern und auszubauen. Unsere sicheren Lösungen senken die Kosten und erfüllen alle Anforderungen der relevanten Normen. Außerdem bieten wir unseren Kunden mit unseren 200 Mitarbeitern Lösungen höchster Qualität.“

     

    Weitere Informationen

    - Projekt PLUM LLC

    - Website der PLUM LLC

    - Regionalportal der Woiwodschaft Podlachien

  • OPEN DAYS 2012 – Europas Regionen schließen sich dem Ruf nach einer starken Kohäsionspolitik als Wachstumsstütze Europas an

    (05/10/2012)

    Brüssel, 8.-11. Oktober

    Die größte jährliche Veranstaltung der Welt zum Thema Regional- und Städtepolitik feiert ihren 10. Geburtstag zu einem kritischen Zeitpunkt für die EU-Kohäsionspolitik. Die Gespräche über den EU-Haushalt und das zukünftige Aussehen der Kohäsionspolitik treten in ihre entscheidende und kritische Phase ein. Auf den Open Days 2012 kommen circa 6 000 Vertreter der Regionalpolitik aus ganz Europa zusammen, um Beispiele für vorbildliche Praktiken auszutauschen und die Regionalpolitik als Hauptinstrument für die Umsetzung der Wachstumsziele von Europa 2020 und die Unterstützung der EU bei der Überwindung der Krise zu stärken. Unter dem Motto „Europe’s regions and cities: Making a difference“ (europäische Regionen und Städte: etwas bewegen) konzentrieren sich über 100 Seminare und Workshops auf die Prioritäten der zukünftigen EU-Förderung:

    • Intelligentes und grünes Wachstum für alle, Förderung von Innovation/Forschung und Entwicklung 
    •  Unterstützung von KMUs 
    • Territoriale Zusammenarbeit

    Ergebnisse für eine effektivere Politik liefern und messen. Die OPEN DAYS 2012 werden über das bisher Erreichte Bilanz ziehen und das zukünftige Aussehen der Politik festlegen.

    Sie haben an die Europäische Kommission, das Europäische Parlament oder den Ausschuss der Regionen Fragen zur EU-Regionalpolitik? 

    Dann haben Sie während der Eröffnungssitzung der Europäischen Woche der Regionen und Städte am Montag, 8. Oktober, zwischen 16:00 und 18:00 Uhr Gelegenheit, Ihre Fragen per Twitter zu stellen. Vergessen Sie dabei nicht den Hashtag #euopendays in Ihrem Tweet. Die relevantesten Fragen werden in die Diskussion mit Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, Danuta Hübner, Vorsitzende des Ausschusses für regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments, und Ramón Luis Valcárel, Präsident des Ausschusses der Regionen, aufgenommen.

    Die Eröffnungssitzung wird am 8. Oktober live per Webstream übertragen.

    Weitere Informationen: www.opendays.europa.eu

    Pressemitteilung

  • Gewinner des Fotowettbewerbs „Europa in meiner Region“

    (02/10/2012)

    Vier glückliche Gewinner aus Bulgarien, Rumänien und Polen können sich jeweils über eine Kameraausrüstung im Wert von 1 000 € und eine Reise nach Brüssel für zwei Personen freuen.

    Sie werden Brüssel am 9. Oktober zur Europäischen Woche der Regionen und Städte („Open Days“) besuchen, um ihre Preise, die sie für ihre im Rahmen des Fotowettbewerbs „Europa in meiner Region“ eingereichten Fotos erhalten haben, abzuholen. Der Fotowettbewerb wurde im Juli und August 2012 über die Facebook-Seite der Europäischen Kommission durchgeführt. Die Teilnehmer konnten Fotos in zwei Kategorien einreichen:

    • „Mein Projekt“ (stand allen Organisationen offen, die regionale EU-Fördermittel erhalten haben).
    • „Augenzeuge“ (stand allen offen, die in der EU leben und entweder in der eigenen Region oder beim Besuch einer anderen Region ein Projekt entdeckt haben).

    In den Fotos musste der Beweis zu sehen sein, dass es sich um ein mit regionalen EU-Fördergeldern finanziertes Projekt handelt (das Bild musste z. B. ein Hinweisschild oder eine Erinnerungstafel mit der EU-Flagge und den Investitionshinweisen zum Projekt enthalten).

    Kommissar Hahn wird am 9. Oktober die Preise an die vier Gewinner übergeben.

    • Simeon Mitkov (Bulgarien)
    • Cristina Dumitru Tabacaru (Rumänien)
    • Boyan Ivanov (Bulgarien)
    • Marek Babula (Polen)

    Die vier Gewinnerfotos wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt:

    • Dr. Gillian Bristow (Fakultät für Planung und Geografie, Universität Cardiff, Vereinigtes Königreich)
    • Jef Boes (freiberuflicher Fotograf, Belgien)
    • Olaf Kracht (sozialer Medienstratege und Journalist, Deutschland)

    Der Fotowettbewerb hat dazu beigetragen, das Bewusstsein für die große Vielfalt der Projekte, die von der EU-Regionalpolitik unterstützt werden und in Gemeinden in ganz Europa etwas bewegen, zu stärken. Insgesamt wurde die Facebook-Anwendung über 500 000 Mal aufgerufen, über 600 teilnahmeberechtigte Fotos wurden eingereicht und über 7 000 Stimmen abgegeben.

    Hier können Sie die Gewinnerfotos des Wettbewerbs „Europa in meiner Region“ ansehen.

     

  • Die Rolle der internationalen Transferzahlungen für die öffentlichen Investitionen in CESEE-Ländern: die Erfahrungen der Europäischen Kommission mit Strukturfonds

    (25/09/2012)

    Die Länder in Zentral-, Ost- und Südosteuropa (CESEE) sind die Hauptbegünstigten der Kohäsionspolitik. Vor dem Hintergrund der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise ist es wichtiger als je zuvor, dafür zu sorgen, dass öffentliche Gelder vernünftig eingesetzt werden und die erwarteten Ergebnisse erzielen. Es ist jedoch keine einfache Aufgabe, die Wirkung der Kohäsionspolitik zu messen. Wollen Sie mehr über diese Herausforderung wissen? Wollen Sie wissen, welche Erfolge wir bereits erzielt haben und wie wir in Zukunft noch erfolgreicher sein wollen? Lesen Sie das Arbeitspapier.

  • Das aktuelle Panorama-Magazin: Finanzinstrumente, Open Days und ein Exklusivinterview mit Jacques Delors

    (24/09/2012)

    Die Ausgabe des Panorama-Magazins für Herbst 2012 mit dem Titel „In die Regionen investieren“ ist jetzt online. Den Kern bildet ein sechsseitiger Bericht über den Einsatz von Finanzinstrumenten zur Unterstützung der Regionalpolitik. Der Artikel analysiert die verschiedenen zur Verfügung stehenden Formen an Darlehen und Risikokapital und stellt erfolgreiche Projekte aus dem Vereinigten Königreich, Schweden, Polen und Estland beispielhaft vor. Die Unterstützung durch die Initiativen JEREMIE, JASMINE und JESSICA wird ebenso beleuchtet wie einige der Herausforderungen bei der Umsetzung und der Zuweisung von Finanzmitteln sowie die für den Zeitraum 2014-2020 vorgeschlagenen Änderungen.

    Das zweite Highlight ist ein Exklusivinterview mit dem früheren Präsidenten der Europäischen Kommission Jacques Delors, der uns sowohl seine Sichtweise auf die aktuelle Finanzkrise als auch auf die Geschichte und Entwicklung der Kohäsionspolitik sowie seine Vorstellungen zur Zukunft der Investition in Europas Regionen erklärt.

    An anderer Stelle werden die Prioritäten der zyprischen Ratspräsidentschaft im Hinblick auf die Regionalpolitik in Augenschein genommen. Adonis Constantinides, Koordinator für den mehrjährigen Finanzrahmen und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Strukturmaßnahmen, unterstreicht die Notwendigkeit von Solidarität und sozialem Zusammenhalt und nennt die Verhandlungen zum mehrjährigen Finanzrahmen als Hauptpriorität der Ratspräsidentschaft.

    Darüber hinaus enthält das Magazin eine Vorschau auf die Open Days im Oktober und die 27 Finalisten der RegioStars 2013 werden bekannt gegeben.

    Dies und vieles mehr finden Sie in Nr. 43 des Panorama-Magazins, das derzeit in Deutsch, Englisch und Französisch erhältlich ist. In Kürze wird es in weiteren Sprachen erscheinen.

    Panorama: „In die Regionen investieren“

  • Exklusivinterview mit Jacques Delors im Panorama-Magazin Nr. 43

    (24/09/2012)

    Die Ausgabe des Panorama-Magazins für Herbst 2012 enthält ein Exklusivinterview mit Jacques Delors, der von 1985 bis 1995 Präsident der Europäischen Kommission war. Delors spricht über die Geschichte und Entwicklung der Kohäsionspolitik sowie ihren Platz im Herzen des europäischen Projekts und betont ihre anhaltende Bedeutung für die zukünftige Entwicklung der Regionen Europas. Er warnt jedoch auch, dass die Kohäsionspolitik nicht mit Wettbewerbspolitik verwechselt werden dürfe und ruft zu einer neuen Berechnung des wirtschaftlichen Wohlergehens, die alle Nutzeffekte der Regionalentwicklung berücksichtigt, auf.

    Im Hinblick auf Europas Reaktion auf die aktuelle Wirtschaftskrise erklärt er: „Es ist wichtig, zwischen der europäischen Solidarität angesichts der Wirtschaftskrise und der übergeordneten Solidarität Europas zu unterscheiden. Das sind zwei Paar Stiefel. Meiner Meinung nach sollte sich die Strukturpolitik durch die Notwendigkeit, auf die Krise zu reagieren, nicht ablenken lassen. Sie hat ihre eigene Logik, die nötigenfalls entsprechend den sich ändernden wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst werden kann.“

    In der Regionalpolitik kommt laut Delors „einer der philosophischen Punkte des europäischen Aufbauwerks zum Ausdruck kommt – die Subsidiarität.“ Er ist davon überzeugt, dass die Kohäsionspolitik eine Möglichkeit darstellt, das europäische Projekt den europäischen Bürgern näher zu bringen. „Wir sollten eine Europäische Union der Vielfalt aufbauen, bei der ein Höchstmaß an Initiative von der Basis kommt.“

    Den vollständigen Artikel und vieles mehr finden Sie in Nr. 43 des Panorama-Magazins, das derzeit in Deutsch, Englisch und Französisch erhältlich ist. In Kürze wird es in weiteren Sprachen erscheinen.

  • Projekt der Woche: „TROLLEY“ – Sieben Städte fördern Trolleybusse als Lösung für intelligente städtische Mobilität in Europa

    (21/09/2012)

    Projekt der Woche: TROLLEY – Sieben Städte fördern Trolleybusse als Lösung für intelligente städtische Mobilität in Europa

    Heute ist der Tag der europäischen Zusammenarbeit. Eines von vielen Projekten im Bereich der EU-unterstützten territorialen Zusammenarbeit ist das mitteleuropäische Projekt TROLLEY, ein Konsortium aus sieben europäischen Städten: Salzburg in Österreich, Gdynia in Polen, Leipzig und Eberswalde in Deutschland, Brno in der Tschechischen Republik, Szeged in Ungarn und Parma in Italien.

     

    Worum geht es?

     

    DasTROLLEY“-Projekt wird von der EU mit Mitteln in Höhe von 3,3 Mio. Euro für den Zeitraum 2007-2013 finanziert. Hiermit werden 25 % aller Trolleybusse sowie 30 % aller Trolleybus-Linien abgedeckt, die momentan in Mitteleuropa betrieben werden.

    Das Projekt verfolgt zwei Hauptziele: Erstens die Bekanntmachung des Trolleybus-Systems bei den 1,5 Mio. Einwohnern der Projekt-Partnerstädte und auch bei allen europäischen Städten als nachhaltige, sichere und wirtschaftliche Lösung für den städtischen Transport. Das zweite Ziel des Projekts ist, in innovative Technologien zu investieren, um die vorhandenen Trolleybus-Systeme der Projektpartnerstädte zu modernisieren und dadurch Energie zu sparen und die von den Trolleybussen generierte Energie effizienter zu nutzen.

     

    Ergebnisse

     

    Durch das Wiederaufkommen des Trolleybusses, begleitet von einer europaweiten Promotionskampagne, haben die Städte Verona (Italien) und Leeds (Vereinigtes Königreich) entschieden, ein Trolleybus-Transportsystem einzuführen. Die deutschen Städte Osnabrück und Bremerhaven denken ernsthaft darüber nach.

    Im Hinblick auf Energieeinsparungen und -effizienz sind die Vorteile des Einsatzes von Trolleybus-Systemen offensichtlich: 25 % der Energie kann von Trolleybussen durch Rückgewinnung eingespart werden. Mit der Einführung neuer Systeme zur Energiespeicherung, wie Super-Kondensatorenin Parma, können Trolleybusse mit ihrer eigenen rückgewonnenen Energie fahren und versorgen sich daher selbst. In der Stadt Eberswalde können potenziell 97 % der CO2-Emissionen durch den Einsatz von Europas erstem Oberleitungshybridbus anstatt der konventionellen Dieselbusse reduziert werden.

    Und schließlich trägt das TROLLEY-Projekt zu der Erkenntnis in ganz Europa bei, dass Trolleybusse eine netzunabhängige, zukunftsorientierte und moderne Lösung für das öffentliche Transportsystem sind.

     

    Dr. Heinz Schaden, Bürgermeister der Stadt Salzburg, sagt über das Projekt:

     

    In Salzburg wird das Trolleybus-Transportsystem nur durch Energie aus Wasserkraft betrieben. Damit wird den Bürgern die umweltfreundlichste Lösung für den öffentlichen Personenverkehr geboten. In den letzten Jahren hat die Stadt Salzburg viel in dieses bürger- und städtefreundliche System investiert, besonders im Rahmen des von der EU kofinanzierten TROLLEY-Projekts, um die Lebensqualität in der Stadt zu verbessern. Die Maßnahmen, die in Kooperation mit sechs anderen europäischen Städten ergriffen wurden, um für Trolleybusse zu werben, tragen viel dazu bei, dieses Transportmittel in ganz Europa bekannter zu machen.

     

    Weitere Informationen

    - Website des Projekts

    -Programm Mitteleuropa (Central Europe Programme) (EU-finanziertes Kooperationsprogramm für Mitteleuropa)

    - Salzburg AG (Federführender Projektpartner)

    - Rupprecht Consult (Projektumsetzung)

    - Universität Gdansk (Projekt-Forschungspartner)

    - trolley:motion (Projekt-Kommunikationspartner)

     

  • Studie zum Thema „Öffentliches Auftragswesen und Kohäsionspolitik“

    (20/09/2012)

    Vor Kurzem veröffentlichte der Ausschuss für regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments eine Studie mit dem Titel „Public Procurement and Cohesion Policy“ (Öffentliches Auftragswesen und Kohäsionspolitik).

    Die Studie untersucht die Zusammenhänge zwischen zwei wichtigen Bereichen von öffentlichem Interesse: dem öffentlichen Auftragswesen und der Kohäsionspolitik, wobei die Studie zunächst erklärt, wie und wo das Auftragswesen im Kontext der Kohäsionspolitik Anwendung findet, und anschließend die derzeitige Situation in der EU, die Umsetzung der Vorschriften zum Auftragswesen in nationales Recht und die fortlaufende Reform des rechtlichen Rahmens analysiert. Das Hauptaugenmerk der Studie liegt auf der Bedeutung des Auftragswesens in der EU-Kohäsionspolitik. Die mithilfe der Sekundärforschung ermittelten Informationen werden durch Beispiele repräsentativer praktischer Erfahrungen ergänzt. Durch eine Reihe von Interviews mit Kohäsionspolitikexperten konnte aus der Studie eine Anzahl von Empfehlungen erarbeitet werden.

    Die Studie steht online in Englisch zur Verfügung. Übersetzungen in Deutsch und Französisch folgen.

  • EU-Solidaritätsfonds: Rekordfinanzhilfe von 670 Mio. EUR für die Region Emilia Romagna

    (19/09/2012)

    Johannes Hahn, der für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissar, kündigte heute an, dass die Europäische Kommission nach den beiden schweren Erdbeben und hunderten von Nachbeben in der Region Emilia Romagna im Mai/Juni 2012, die auch die benachbarten Regionen Venetien und Lombardei erschüttert haben, eine Finanzhilfe von 670 Mio. EUR für Italien vorschlägt. Mit diesem Betrag, dem höchsten, der jemals aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF) bereitgestellt wurde, sollen die erheblichen Kosten für den Wiederaufbau der wesentlichen Infrastruktur, für Notunterkünfte und Rettungsdienste sowie für den Schutz des kulturellen Erbes der Region gedeckt werden.

    Weitere Informationen

    Memo zum EUSF

    Video: Besuch des EU-Kommissars Hahn in den vom Erdbeben betroffenen Gebieten der italienischen Region Emilia Romagna


  • Grünes Licht für Großinvestition für wissenschaftliches EU-Forschungszentrum in Rumänien

    (18/09/2012)

    Die Europäische Kommission hat heute eine Finanzhilfe für eine Spitzenforschungseinrichtung genehmigt, an der 40 Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen aus 13 Mitgliedstaaten beteiligt sind.

    Der Investitionsbeitrag der EU in Höhe von annähernd 180 Mio. EUR soll aus den Strukturfonds kommen. Das Vorhaben ist Teil einer größeren Initiative mit der Tschechischen Republik und mit Ungarn zur Errichtung eines wegweisenden europäischen Forschungskonsortiums.

    Der für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissar Johannes Hahn sagte zu dieser Entscheidung: „Dies istgenau die Art von Projekt, die wir in Zukunft verstärkt sehen möchten. Es zielt auf die Stärkung von Forschung und Innovation mit einem klaren EU-Mehrwert ab, so dass jeder einzelne Euro sinnvoll angelegt ist.“

    Standort des heute genehmigten Teilprojekts ist Rumänien. Unter der Bezeichnung ELI-NP („Extreme Light Infrastructure – Nuclear Physics“) wird es als gesamteuropäisches Labor dienen und eine breite Palette wissenschaftlicher Fachgebiete umfassen, z. B. bahnbrechende Grundlagenphysik, neue Nuklear- und Astrophysik sowie Material- und Biowissenschaft. Die Forscherinnen und Forscher werden außerdem neue Möglichkeiten der Behandlung von Nuklearmaterial und radioaktiven Abfälle erkunden.

    Ziel des Projekts ist die Förderung der nationalen und europäischen Forschung durch den Aufbau einer international anerkannten Forschungsinfrastruktur, die Fachleuten aus akademischen und privaten Forschungskreisen sowie Unternehmenskreisen offensteht.

    Mehr

  • Europäischer Tag der Zusammenarbeit: Gemeinsam Grenzen überwinden

    (18/09/2012)

    Die Errungenschaften der grenzübergreifenden Zusammenarbeit europäischer Regionen und Länder würdigen – diese Absicht steht hinter dem Europäischen Tag der Zusammenarbeit, der zum ersten Mal am selben Tag in ganz Europa – in den EU-Mitgliedstaaten und in den Nachbarländern –begangen wird.

    Der EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn gab mit einer Ansprache vor dem Europäischen Parlament in Brüssel den Startschuss für mehr als 200 Veranstaltungen in vierzig Ländern: „Die Projekte der territorialen Zusammenarbeit tragen dazu bei, Vertrauen aufzubauen. Sie fördern das Verständnis füreinander. Sie sind wichtige Bausteine der europäischen Integration. Sie bringen Gemeinden zusammen – das ist Europäische Union live".

    Die europäische territoriale Zusammenarbeit gewinnt in der EU-Regionalpolitik zunehmend an Bedeutung. Regionen und Städte aus unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten werden ermuntert, im Rahmen gemeinsamer Programme, Projekte und Netze zusammenzuarbeiten und voneinander zu lernen. Auch den außerhalb der EU-Außengrenzen lebenden Menschen kommt eine Politik zugute, die – durch die Förderung besserer Vernetzung und gemeinsamer Maßnahmen – zur Lösung der Probleme von Grenzregionen beitragen will.

    Die Initiative wird vom INTERACT-Programm und der Europäischen Kommission (GD REGIO, EuropeAid und Europäischer Auswärtiger Dienst) koordiniert und vom Ausschuss der Regionen und vom Europäischen Parlament unterstützt.

    Weitere Informationen:

    Europäische territoriale Zusammenarbeit

    Website des Europäischen Tags der Zusammenarbeit

    Europäischer Tag der Zusammenarbeit auf Facebook und Twitter (#ecday)

  • Die Generaldirektion für Regionalpolitik sponsert ein Seminar in Kiev, um den regionalpolitischen Dialog zu fördern

    (17/09/2012)

    Direktor Ronnie Hall, verantwortlich für Information, Kommunikation, Beziehungen zu nicht-EU Staaten, die Koordination der Regionen in äußerster Randlage und rechtliche Fragen, war am Montag, den 10. September im Rahmen des andauernden Dialogs über Regionalpolitik zu Besuch in Kiev. Dieser Dialog wurde 2009 unter den Bedingungen einer Absichtserklärung unterzeichnet. Nachdem Hall Anatoliy Blyznyuk, den Minister für regionale Entwicklung, Bau und kommunale Wirtschaft getroffen hatte, sprach er auf einem Seminar, das von der Kommission und dem Ministerium gemeinsam organisiert wurde. Er beschrieb die momentanen Ziele der Kommission für die Regionalpolitik und ihre Pläne für die Zukunft. Der Minister erläuterte die Reformen der lokalen Regierung und die Einführung eines staatlichen Fonds für regionale Entwicklung. Daneben bekamen die 50 Teilnehmer Informationen über den Entwurf des Länderberichts der OECD, der nächstes Jahr veröffentlicht wird und über die Realität der Mehrebenen-Governance in der polnischen Woiwodschaft Swietokrzyskie.

    Weitere Informationen (EN)

  • Laden Sie die OPEN DAYS Smartphone App herunter!

    (14/09/2012)

    Planen Sie, an den vom 8.-11. Oktober dieses Jahres stattfindenden Open Days (Europäische Woche der Regionen und Städte) teilzunehmen oder diese zu verfolgen? Besitzen Sie ein Smartphone oder ein anderes mobiles Gerät?

    Dann laden Sie sich die mobile Anwendung herunter, die für die OPEN DAYS 2012 entwickelt wurde.  Die App bietet die folgenden großartigen Funktionen:

    • Sie erfahren, was wo und wann stattfindet.
    • Sie können die Veranstaltungsorte auf einer interaktiven Karte ansehen und erhalten die Adressen.
    • Sie können an Online-Diskussionen teilnehmen und erfahren, was Menschen über die OPEN DAYS auf Twitter, Facebook und Flickr teilen.
    • Sie können sicherstellen, dass Ihnen keine praktischen Informationen entgehen, nicht einmal Ankündigungen in Echtzeit während der Veranstaltung.
    • Sie erhalten ein Signal, das Sie daran erinnert, wann die Veranstaltungen beginnen, an denen Sie teilnehmen.

    Die Android-Version der App steht zum Herunterladen auf Google Play zur Verfügung.

    Die iPhone- und iPad-Version der App steht zum Herunterladen im Apple Store zur Verfügung.

  • Projekt der Woche: Zentrales Online-Registrierungssystem vereinfacht Austausch und Registrierung für Polens Unternehmer

    (13/09/2012)

    Das „zentrale System für Registrierungen und Informationen zu wirtschaftlichen Aktivitäten“ (Central Registration and Information on Economic Activity, CEIDG) wurde im Juli 2011 durch Polens Wirtschaftsministerium ins Leben gerufen. Es ist ein zentrales Online-System für Polens Unternehmer, bei dem diese sich zentral registrieren, Aktualisierungen vornehmen und Informationen über andere Betriebe einholen können.

     

    Das Projekt CEIDG wurde mit EU-Mitteln in Höhe von 5,8 Mio. EUR für den Zeitraum 2007-2013 gefördert. Ziele sind der Aufbau einer zentralen Datenbank für unternehmerische Aktivitäten in Polen und die Ermöglichung der Onlineregistrierung eines Unternehmens. Der neue Service verkürzt die benötigte Zeit für die Unternehmensregistrierung und ermöglicht außerdem den elektronischen Austausch relevanter Daten zwischen den Institutionen, die in den Registrierungsprozess involviert sind.

     

    Wie funktioniert es?

     

    Durch ein zuverlässiges elektronisches Profil oder eine elektronische Signatur kann der Unternehmer die Formalitäten, die bei der Registrierung eines Unternehmens in Polen anfallen, online erledigen. Nachdem der Unternehmer auf der Webseite ein Konto erstellt hat, muss er nur der Schritt-für-Schritt-Anleitung folgen, um die erforderlichen Informationen einzugeben und das neue Unternehmen zu registrieren. Falls der Unternehmer dies vorzieht, kann er den Antrag auf der Webseite vorbereiten und ihn dann in der Behörde der Gemeinde persönlich unterzeichnen.

    Reicht man das CEIDG-Formular online ein, veranlasst es automatisch die Registrierung bei der nationalen Steuerbehörde, dem zentralen Amt für Statistik und der Sozialversicherung. Dies bedeutet,

    dass der Unternehmer gleichzeitig seine Steuer- und seine Statistiknummer beantragt. Die Registrierung des neuen Unternehmens wird binnen 48 Stunden auf der nationalen Webseite veröffentlicht, das Unternehmen kann den Betrieb jedoch unmittelbar nach der Bestätigung der Registrierung aufnehmen.

    Sind sie einmal bei CEIDG registriert, können Unternehmer ihre Einträge online ändern, die Geschäftstätigkeit vorübergehend aussetzen und den Betrieb sogar schließen, ohne auch nur einmal eine Verwaltungsbehörde betreten zu müssen.

     

    Was wurde erreicht?

     

    Das System bearbeitet derzeit über 20 000 Vorgänge am Tag. Bisher haben Unternehmer über 3 Mio. Einträge im CEIDG-System vorgenommen.

     

    CEIDG ist ein Element der Kontaktstelle „Einheitlicher Ansprechpartner” in Polen, Polish Single Point of Contact Network. Das Projekt wurde ausgeweitet und umfasst nun Dienstleistungen für alle anderen Verfahren im Zusammenhang mit Geschäftstätigkeit in Polen.

     

    Sebastian Christow von der Abteilung für digitale Wirtschaft im polnischen Wirtschaftsministerium und verantwortlich für die Einführung des Projekts meint dazu:

    Das CEIDG-System ist eine einmalige Lösung. Es koordiniert alle Behörden in Polen, die in den Prozess der Unternehmensregistrierung involviert sind. Dieses Portal erleichtert die Firmengründung für Unternehmer aus Polen und aus dem Ausland. Es bietet ihnen nicht nur Informationen und Dienstleistungen, sondern ermöglicht auch die Suche nach anderen Firmen und die Kooperation zwischen Unternehmen. Daher wurde das Projekt zu 85 % mit EU-Mitteln finanziert. Dies war eine große Hilfe bei der Einführung des Services.”

     

     

    Weitere Informationen:

    CEIDG

    Polish Single Point of Contact Network (Kontaktstelle „Einheitlicher Ansprechpartner” in Polen)

     

  • Ex-post-Evaluierungen von zehn Großprojekten des Programmzeitraums 1994-1999

    (12/09/2012)

    Alle zehn Fallstudienberichte stehen bereits auf der INFOREGIO-Webseite. Der Abschlussbericht mit den Schlussfolgerungen, den gewonnenen Erkenntnissen und Empfehlungen wird bald zur Verfügung stehen.

    Die analysierten Investitionsprojekte wurden vor 15-20 Jahren abgeschlossen. Durchgeführt wurden Projekte in den Sektoren Transport (Straße, Schiene, Seehäfen) und Umwelt (Wasserversorgung, Abwasseraufbereitung, Abfallmanagement) in fünf Mitgliedstaaten: Hafen Gioia Tauro (Italien); Autobahn M1 (Irland); Egnatia Autobahn (Griechenland); Madrider Metroverbindung zum Flughafen Barajas (Spanien); Mittelmeerkorridor (Spanien); Wasserversorgung in der Stadt Palermo (Italien); städtische Aufbereitungsanlagen für Feststoffabfälle im Norden von Lissabon (Portugal); Aufbereitungsanlagen für Feststoffabfälle in Galizien (Spanien); Abwasseraufbereitung in Ría de Vigo (Spanien); Abwasseraufbereitung in Dublin (Irland).

    Bei dieser Evaluierung geht es um die folgenden Evaluierungsfragen:

    • Was (Zu welchen Langzeiteffekten führen diese Projekte?): Durchschnittlich weisen die untersuchten Fälle auf eindeutig direkte Beiträge zu wirtschaftlichem Wachstum und mehr Lebensqualität hin, wobei die Intensität je Sektor (Transport oder Umwelt) und Projekt unterschiedlich sein kann.
    • Wann (Wann kommen Langzeiteffekte zustande und wann stabilisieren sie sich?): Insgesamt scheinen sich die meisten erkannten Effekte schon stabilisiert zu haben.
    • Wie (Wie kommen Langzeiteffekte zustande?): Entscheidende Faktoren von Projektergebnissen, wie Angemessenheit im Kontext und geschäftliche Verantwortung, trugen allgemein positiv zu den Projekten bei, unabhängig vom Sektor der Intervention; ein anderer Faktor hatte einen durchschnittlich negativen Effekt (Projekt-Governance). Der Infrastruktursektor ist von besonderer Bedeutung für die Projektierung. Hier wurden Transportprojekte durchschnittlich positiv und Umweltprojekte durchschnittlich negativ bewertet.

    Mehr

  • Kommissar Hahn nimmt an Jahreskonferenz der Präsidenten der EU-Regionen in äußerster Randlage auf den Azoren (Portugal) teil

    (12/09/2012)

    Der EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, nimmt heute an der 18. Konferenz der Präsidenten der EU-Regionen in äußerster Randlage teil. Gastgeber ist Carlos Cesar, Präsident der Regionalregierung und derzeit Vorsitzender der Gruppe der acht Regionen in äußerster Randlage (Guadeloupe, Französisch Guyana, Réunion, Martinique, die Überseekörperschaft St. Martin, die Azoren, Madeira und die Kanarischen Inseln). Die Regierungen Spaniens, Portugals und Frankreichs werden auf der Konferenz ebenso vertreten sein wie die zyprische Ratspräsidentschaft der EU. Ebenfalls teilnehmen werden Mayotte, das 2014 den Status einer Region in äußerster Randlage erhalten wird, und der Premierminister von Kap Verde. 

    Für Kommissar Hahn ist dies der Beginn einer dreitägigen Reise über die Azorischen Inseln (den Anfang macht São Miguel, dann folgen Faial, Pico, Flores und Corvo), auf der er durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanzierte Projekte besuchen wird, zum Beispiel:

    Die Escola de Formação Turística e Hoteleira auf São Miguel – Schule für die Ausbildung im Tourismus und im Gastgewerbe (EFTH), die geothermische Anlage am Pico Vermelho (Insel São Miguel, Ribeira Grande) und den Tower der Flugverkehrskontrolle auf der Insel Corvo.

    Weitere Informationen

  • Neue Anleitungsdokumente für die Evaluierung

    (12/09/2012)

    Zwei Anleitungsdokumente für Verwaltungsbehörden und die Evaluierungsgemeinschaft wurden in diesem Sommer auf der Inforegio-Webseite veröffentlicht:  

    • Monitoring und Evaluierung der Europäischen Kohäsionspolitik : Das erste Dokument betrifft die ex-ante-Evaluierung und ist auf Englisch, Französisch und Deutsch verfügbar. Es zielt auf eine verbesserte Gestaltung der operationellen Programme für den Zeitraum 2014-2020 ab und unterstützt daher eine stärkere Ergebnisorientierung der Kohäsionspolitik:
    • Evaluierung von Innovationsförderung - Methodischer und praktischer Leitfaden: Das zweite Dokument ist ein Beratungsangebot zur Evaluierung von EFRE-unterstützten Innovationsaktivitäten. Es ist auf Englisch, Französisch, Deutsch, Polnisch und Spanisch verfügbar:
  • Tag der europäischen Zusammenarbeit – Gemeinsam Grenzen überwinden!

    (10/09/2012)

    In der EU und ihren Nachbarstaaten wird dieses Jahr zum ersten Mal der Tag der europäischen Zusammenarbeit gefeiert. Über 80 % der Programme der Europäischen territorialen Zusammenarbeit sind mit von der Partie, sodass in ganz Europa am 21. September und im Laufe der Woche über 160 lokale Veranstaltungen stattfinden werden. Zu den vielfältigen Veranstaltungen gehören unter anderem grenzüberschreitende Wettrennen, Kindertheater, Fotowettbewerbe, Wanderungen, Projektpräsentationen und vieles mehr.

    Mit der Kampagne, deren Slogan „Gemeinsam Grenzen überwinden“ lautet, sollen die Erfolge der Zusammenarbeit zwischen den europäischen Regionen und Ländern gefeiert werden. Seit Anfang der 1990er Jahre haben über 20.000 von der EU kofinanzierte Projekte dazu beigetragen, das Leben der Bürgerinnen und Bürger Europas über Grenzen hinweg zu verbessern, angefangen von der Schaffung von Arbeitsplätzen über den Schutz der Umwelt bis zur Verbesserung der Gesundheitsdienste und der Bereiche Verkehr und Energie.

    Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, wird sich an den Feierlichkeiten aktiv beteiligen. Am 18. September wird er an der Auftaktveranstaltung im Europäischen Parlament in Brüssel teilnehmen. Außerdem wird er am 21. September nach Wien reisen, um dort an lokalen Veranstaltungen teilzunehmen und Menschen zu treffen, die sich an verschiedenen transnationalen und grenzüberschreitenden Programmen beteiligen.

    Für die Koordination der Kampagne des Tags der europäischen Zusammenarbeit ist das Programm INTERACT in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission zuständig; Unterstützung gewähren außerdem der Ausschuss der Regionen und das Europäische Parlament.

    Weitere Informationen:

    Der Tag der europäischen Zusammenarbeit auf Facebook und Twitter

     

  • Euronews fördert griechisches EFRE-Projekt

    (07/09/2012)

    Euronews stellt in seinem Magazin „Business Planet“, das über erfolgreiche Unternehmer, deren Firmen mit EU-Mitteln unterstützt wurden, berichtet, das über den EFRE kofinanzierte griechische Projekt „Corallia“ vor.

    Die Sendung wird ab Samstag, 8. September, 6:15 Uhr MEZ, zwei Wochen lang täglich live auf Euronews ausgestrahlt. Das Business-Planet-Magazin über Corallia kann ab diesem Freitag, 7. September, auch online angesehen werden.

    Die Corallia Clusters Initiative bringt Wirtschaftsvertreter, Lieferanten, Käufer, Forscher, Infrastrukturanbieter, Finanzinstitute, Einrichtungen des öffentlichen Dienstes und die Medien zusammen. Zu den abgedeckten Bereichen gehören unter anderem die Nano- und Mikroelektronik, die Raumfahrtindustrie und die Spieletechnologie. Seit 2006 wurde die Initiative mit circa 40 Mio. EUR aus dem EFRE gefördert.

    Corallia

  • Einschätzung der Lage der Union 2012

    (07/09/2012)

    Stellen Sie Kommissionspräsident Barroso Fragen zur Lage der Union – er wird Ihnen in einem Live-Interview am 19. September antworten.

    Wo stehen wir heute und wie kommt die Europäische Union aus der Krise? Auf diese und andere Fragen wird der Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso eingehen, wenn er am 12. September 2012 um 9 Uhr vor dem Europäischen Parlament in Straßburg seine Rede zur Lage der Union hält.

    Kommissionspräsident Barroso wird eine freimütige und klare Einschätzung der derzeitigen Situation der EU und Empfehlungen für das Vorgehen in den kommenden Jahren abgeben. Seine Rede wird live übertragen: http://ec.europa.eu/avservices/ebs/schedule.cfm Englishfrançais .

    Parallel dazu übermittelt Barroso dem Präsidenten des Europäischen Parlaments eine Übersicht der politischen Initiativen, die die Europäische Kommission in den nächsten Monaten ergreifen wird.

    Am 19. September um 19 Uhr MESZ wird Präsident Barroso Fragen von Bürgern zur Lage der Union im Rahmen eines Live-Interviews beantworten, das auf Euronews mit der Hangout-Videotechnik von Google+ geführt wird.

    Interessierte Bürger können zwischen dem 7. und dem 18. September (jeweils mittags) schriftlich oder per Video Fragen an den Präsidenten richten. Die Fragen können über EUtube , den YouTube-Kanal der Europäischen Kommission, gestellt und per Abstimmung ausgewählt werden. Euronews wird anhand der Stimmenzahl für die Videofragen mehrere Teilnehmer auswählen, die ihre Fragen dem Präsidenten live und persönlich über Google+-Hangout stellen können.

    Das Interview wird live auf dem Euronews-Netz und der Euronews-Website, auf EUtube , auf der Google+-Seite der Kommission, auf Europe by Satellite Englishfrançais und auf der Webseite des Präsidenten übertragen. Die Livestream-Übertragung des Interviews auf EUtube kann in jedes Webportal integriert werden.

    Aufruf des Präsidenten verfolgen

  • ESPON-Workshop „Innovation & Wissen – Territoriale Dimensionen für die EU-Kohäsionspolitik der Zukunft“, Brüssel, 5. Oktober 2012

    (03/09/2012)

    ESPON, das Europäische Forschungsnetzwerk für Raumentwicklung und territorialen Zusammenhalt, organisiert am 5. Oktober 2012 den Workshop „Innovation & Wissen“, der einen genaueren Blick auf Strategien zur regionalen Innovation und intelligenten Spezialisierung wirft, die dazu beitragen können, dass die EU ihre festgelegten Ziele für intelligentes Wachstum erreicht. Die Strategie Europa 2020 fordert die Mitgliedstaaten dazu auf, 3 % ihres BIP in Forschung und Entwicklung zu investieren, um die festgelegten Ziele für intelligentes Wachstum zu erreichen. Der Innovation-&-Wissen-Workshop von ESPON beleuchtet den bisher gemachten Fortschritt und prüft noch zu ergreifende Maßnahmen, liefert aber auch Informationen über die territoriale Dimension von Innovation und Wissen und die Auswirkungen auf die Ausarbeitung zukünftiger Strukturfondsprogramme.

    Politische Entscheidungsträger und Experten sind aufgefordert, sich bis spätestens 27. September 2012, 15:00 Uhr, zu registrieren. 

    ESPON hält darüber hinaus auf der 10. Ausgabe der Open Days, der Europäischen Woche der Regionen und Städte, (8-11. Oktober) zwei Workshops ab. Registrieren Sie sich jetzt.

    Weitere Informationen:

  • Von heute an Anmeldung für die Europäische Woche der Regionen und Städte - OPEN DAYS

    (28/08/2012)

    Die Online-Anmeldung für die Europäische Woche der Regionen und Städte - OPEN DAYS 2012 - läuft am heutigen 9 Juli an. Die Teilnahme ist kostenlos, 106 Seminare stehen zur Auswahl vom 08. bis 11. Oktober zur Verfügung. Die Anmeldung für eine Veranstaltung ist denkbar einfach: die offizielle Internetseite enthält detaillierte Informationen zu allen Seminaren, Workshops, Rednern, Terminen und Veranstaltungsorten sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Anmeldung.

  • Präsident Barroso nimmt an Eröffnung des neuen Abschnitts der repräsentativen EU-finanzierten Sofia Metro teil

    (28/08/2012)

    José Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, reist in die bulgarische Hauptstadt Sofia, um am Freitag an der offiziellen Eröffnung des neuen Streckenabschnitts „Obelya-Lozenets“ der dortigen Metro teilzunehmen. Das Projekt wurde mit 200 Mio. EUR aus dem Kohäsionsfonds und mit weiteren 50 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert und ist ein gutes Beispiel für eine integrierte und nachhaltige Verkehrslösung, die alle Transportmittel – Züge, Straßenbahnen, Busse und ab 2014 auch den städtischen Flughafen – verbindet. Von dem Projekt haben auch ältere Mitgliedstaaten profitiert, unter anderem Frankreich, da das französische Unternehmen SYSTRA am Bau der Linie beteiligt war. Präsident Barroso wird außerdem den bulgarischen Premierminister Boyko Borisov treffen, um eine gemeinsame Pressekonferenz abzuhalten.

    Präsident Barroso

    Sofia Metro

  • Bürgermeisterforum EU-China: „Steuerung nachhaltiger Stadtentwicklung: Erfahrungen aus China und der EU“

    (22/08/2012)

    Im Rahmen des Bürgermeisterforums EU-China organisieren die GD Regionalpolitik, der Ausschuss der Regionen und Eurocities das Themenseminar „Steuerung nachhaltiger Stadtentwicklung: Erfahrungen aus China und der EU“, das am Mittwoch, 19. September 2012, stattfindet (14:30-17:30 Uhr, Gebäude Jacques Delors, Belliardstraat 101, 1040 Brüssel).

    In diesem Seminar stellen hochrangige Vertreter von Stadtverwaltungen, Fachleute und Wissenschaftler eine Reihe von Fallstudien aus Städten vor, die sich mit dem Thema befassen, wie man bei politischen Vorhaben und Projekten zur nachhaltigen Stadtentwicklung eine effektive Steuerung erreichen kann. Im Anschluss an die Präsentationen schließt sich eine Diskussion mit dem Publikum an.

    Die Veranstaltung gehört zum Bürgermeisterforum EU-China, das am 19. und 20. September2012 inBrüssel unter Teilnahme von Premierminister Wen und Kommissionspräsident Barroso stattfindet. Bei diesem Forum handelt es sich um die erste richtungsweisende Veranstaltung der Urbanisierungspartnerschaft EU-China. Es bringt Bürgermeister, lokale Entscheidungsträger, Städteplaner, Wirtschaftsvertreter und NROs aus der EU und China, die bereit sind, ihre Erfahrungen auf dem Weg zu nachhaltigen, integrierten und effizienten Lösungen zu teilen, zusammen.

    Um sich für diese Veranstaltung zu registrieren (Ende der Anmeldefrist: 10. September, Geschäftsschluss), gehen Sie bitte auf die Website http://www.euchinamayorsforum.eu/registration.html und melden Sie sich mit EUChinaBrussels an. Sie erhalten kurz nach der Registrierung eine abschließende Bestätigung per E-Mail.

    Programmentwurf (EN - CN)

  • Roma-Integrationskonferenz „A Way Out - and a Possible Way Forward Social Microcredit, Financial Inclusion and Self-Employment“ (Ein Ausweg – und ein möglicher Wegweiser zu sozialen Mikrokrediten, finanzieller Eingliederung und Selbständigkeit)

    (21/08/2012)

    Am 4. September veranstaltet die Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission die Abschlusskonferenz des Kiútprogramme – einer ungarischen Initiative, mit der Sinti und Roma durch die Gründung eines Unternehmens unterstützt werden, eine Tätigkeit in der rechtmäßigen Wirtschaft auszuüben. Die Abschlusskonferenz mit dem Titel: „A Way Out - and a Possible Way Forward Social Microcredit, Financial Inclusion and Self-Employment“ (Ein Ausweg – und ein möglicher Wegweiser zu sozialen Mikrokrediten, finanzieller Eingliederung und Selbständigkeit) wird gemeinsam mit der Weltbank und der Polgár Foundation for Equal Opportunities organisiert.

    Ziel der Veranstaltung ist die Präsentation der Erfahrungen mit dem Kiútprogram im Bereich  sozialer Mikrofinanzdienstleistungen, mit denen die Möglichkeiten für eine Selbständigkeit der Roma erweitert werden können.  Weiter auf dem Programm stehen die Diskussion politischer Empfehlungen und die Präsentation des kürzlich von der Weltbank abgeschlossenen Berichts über die Finanzielle Eingliederung.

    Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 4. September von 8.45 bis 5.15 Uhr statt, Veranstaltungsort ist das  Novotel Brussels Centre Tour Noir, Rue de la Vierge Noire 32, 1000 Brussels.

    Weitere Informationen finden Sie hier:
    Agenda of the conference (EN)
    Online Registration (EN)
    Contact:closingconference@polgaralapitvany.hu

  • Finalisten für „RegioStars“ 2013 bekanntgegeben

    (16/08/2012)

    Die Suche der Europäischen Kommission nach den innovativsten Projekten, die Mittel im Rahmen der EU-Kohäsionspolitik erhalten haben, geht 2013 weiter.

    Kommission gibt RegioStars-Finalisten für 2013 bekannt

    Die Kommission hat die Finalisten für die RegioStars Awards 2013 bekanntgegeben. Die RegioStars-Jury 2013 unter dem Vorsitz von Luc Van den Brande hat aus den 149 eingegangenen Nominierungen 27 Finalisten ausgewählt. Die 27 Projekte zeigen die ausgezeichnete und innovative Arbeit, die an der Basis geleistet wurde, und stellen eine gute geografische Streuung innerhalb der Union dar.

    Hier die Finalisten für 2013 (EN)

  • Fotowettbewerb „Europa in meiner Region“

    (01/08/2012)

    Möchten Sie eine Digitalkameraausrüstung im Wert von bis zu 1 000 EUR und eine Reise nach Brüssel für zwei Personen gewinnen? Dann nehmen Sie diesen Sommer am Fotowettbewerb „Europa in meiner Region“ teil!

    Der Wettbewerb findet auf der Facebook-Seite der Europäischen Kommission statt. Die Teilnehmer können Fotos in zwei Kategorien einreichen:

    • „Mein Projekt“ steht allen Organisationen offen, die durch regionale EU-Investitionen gefördert worden sind (d. h. durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung oder den Kohäsionsfonds).
    • „Augenzeuge“ steht jedermann offen, der in der EU lebt und entweder in der eigenen Region oder beim Besuch einer anderen Region ein Projekt entdeckt.

    Um eine Chance auf den Gewinn zu haben, müssen die Teilnehmer lediglich ein Foto von einem Projekt machen, in dem der Beweis zu sehen ist, dass es sich um ein durch regionale EU-Investitionen gefördertes Projekt handelt (das Bild muss z. B. ein Anschlagbrett, ein Hinweisschild, eine Tafel etc. mit der EU-Flagge und den Investitionshinweisen enthalten). In jeder Kategorie werden zwei Gewinner ausgewählt werden; einen bestimmt die Öffentlichkeit, den zweiten wählt eine Jury aus den verbliebenen beliebtesten Einsendungen. Die Fotos werden nach ihrer Ästhetik, Kreativität und Bedeutung für die EU-Regionalpolitik ausgewählt.

    Helfen Sie uns, den Wettbewerb noch bekannter zu machen und einige der großartigen Projekte, die durch regionale EU-Investitionen in ganz Europa gefördert werden, ins Rampenlicht zu rücken. Halten Sie auf @EU_Regional auf Twitter und der Facebook-Seite der Europäischen Kommission (https://www.facebook.com/EuropeanCommission) nach weiteren Informationen Ausschau. Und egal ob Sie zu Hause oder im Ausland unterwegs sind, vergessen Sie nicht, die Augen nach Projekten offenzuhalten und Ihre Kamera griffbereit zu haben.

  • Europäische Kommission stellt Mittel für den Wiederaufbau in der Emilia-Romagna bereit

    (01/08/2012)

    Die Europäische Kommission hat beschlossen, 10 Millionen Euro im Rahmen des Programms des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung für die Emilia-Romagna bereitzustellen, um den wirtschaftlichen Wiederaufbau in der italienischen Region nach den zwei schweren Erdbeben vom Mai dieses Jahres voranzutreiben. Die durch die Erdbeben verursachten Schäden an der sozialen Infrastruktur, dem kulturellen Erbe und der Wirtschaftsstruktur der Region werden auf 9,8 Milliarden Euro geschätzt. Die am stärksten betroffenen Gebiete gehören zu den produktivsten und wettbewerbsstärksten Industriestandorten Italiens, die 2 % zum Bruttoinlandsprodukt des Landes beitragen.

    Weitere Informationen:

    Europäische Kommission – Vertretung in Italien
    Video über Kommissar Johannes Hahns Besuch in der von den Erdbeben betroffenen italienischen Region Emilia-Romagna

     

  • Handbuch zur Strategie Europa 2020 für Städte und Regionen

    (27/07/2012)

    Nach der Verabschiedung der AdR-Stellungnahme zur Rolle lokaler und regionaler Behörden bei der Verwirklichung der Ziele der Strategie Europa 2020 hat der Ausschuss der Regionen nun entschieden, ein „Handbuch zur Strategie Europa 2020 für Städte und Regionen“ herauszugeben. Das in Zusammenarbeit mit der Kommission erarbeitete Handbuch soll anschauliche Erklärungen dazu bieten, wie lokale und regionale Behörden zur Umsetzung der Strategie beitragen können. Es konzentriert sich auf Beispiele guter Praktiken, die durch über die Europa-2020-Monitoringplattform des AdR durchgeführte Umfragen ermittelt oder durch die Europäische Kommission verwalteten bestehenden Datenbanken guter Praktiken entnommen wurden. Es gibt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – einen Überblick über bestehende und zugängliche Informationen, gute Praktiken, Finanzierungsquellen und andere politische Instrumente, die mit der Strategie Europa 2020 in Verbindung stehen. Das Handbuch ist nicht als Leitfaden für die Umsetzung der Strategie Europa 2020 gedacht, sondern soll vielmehr lokale und regionale Behörden informieren und in der Umsetzung der Strategie unterstützen.

    Das Handbuch kann hier heruntergeladen werden

  • Laut Studie kann zukünftige Regionalpolitik Bürokratie um 20 % senken

    (26/07/2012)

    Die von der GD Regionalpolitik in Auftrag gegebene Studie „Messung der Auswirkungen der sich verändernden Regulierungsanforderungen auf die Verwaltungskosten und den Verwaltungsaufwand in der Verwaltung der EU-Strukturfonds (EFRE und Kohäsionsfonds)“ zeigt, dass die Kommissionsvorschläge für den Zeitraum 2014-2020 das Potenzial haben, den Verwaltungsaufwand für die Empfänger deutlich zu senken. Die Studie schätzt, dass durch die Umsetzung der von der Kommission vorgeschlagenen Vereinfachungen eine Reduzierung von 20 % im Vergleich zum Zeitraum 2007-2013 erreicht werden könnte.  

    Zu den wichtigsten Vereinfachungen für die Empfänger gehören die Umstellung auf die elektronische Einreichung von Unterlagen (E-Cohesion), die Vereinfachung der Regelungen zur Förderfähigkeit und die Harmonisierung der Regelungen für verschiedene EU-Fonds, um das alltägliche Projektmanagement weniger komplex zu gestalten. Laut der Studie können die Mitgliedstaaten und Regionen die Verwaltungskosten außerdem dadurch senken, dass sie die EU-Mittel auf eine begrenzte Anzahl an Bereiche konzentrieren und Verwaltungs- und Kontrollebenen abbauen.

    Sie finden die Studie hier: "Measuring the impact of changing regulatory requirements to administrative cost and administrative burden of managing EU Structural Funds"

  • Überwindung der Krise, praktizierte Partnerschaft, Auszeichnungen für Innovation und vieles mehr im neuen Panorama-Magazin

    (20/07/2012)

    Die Ausgabe des Panorama-Magazins für Sommer 2012 mit dem Titel „Partnerschaft in der Kohäsionspolitik“ ist jetzt online. Es beleuchtet mit einem vierseitigen Beitrag über die gemeinsamen Anstrengungen von Projektbeteiligten in der Planung, Durchführung und Evaluierung von Maßnahmen den übergreifenden Grundsatz der gemeinsamen Verwaltung von Strukturfonds. Partnerschaft wird als wirkungsvollstes Mittel gesehen, um die Sachkenntnisse von Akteuren auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene zu nutzen und einzubeziehen und einen optimalen Einsatz von EU-Mitteln zu gewährleisten. Der vor Kurzem veröffentlichte Europäische Verhaltenskodex für Partnerschaft, der den Mitgliedstaaten als Leitfaden für die Gestaltung von Partnerschaftsvereinbarungen für den Zeitraum 2014-2020 dienen soll, wird ebenfalls genauer unter die Lupe genommen.

    Außerdem wird in dieser Ausgabe der Beitrag von Strukturfonds zur Überwindung der Wirtschaftskrise in der EU eingehend analysiert. Es werden wichtige politische Interventionen und Maßnahmen bewertet, die in den letzten Jahren durchgeführt wurden (z. B. die Aufstockung von Kofinanzierungssätzen für Länder, die gesamtwirtschaftliche Unterstützung erhalten, die Umwidmung von Strukturfondsgeldern in bestimmten Mitgliedstaaten und die Initiative „Jugend in Bewegung“ in Ländern mit besonders hoher Jugendarbeitslosigkeit).

    Ferner werden die Gewinner der RegioStars Awards 2012 vorgestellt, darunter zwei transnationale Kooperationsinitiativen sowie Projekte aus Schweden, Polen und Österreich.  

    Dies und Vieles mehr finden Sie in Nr. 42 des Panorama-Magazins, das derzeit in Deutsch, Englisch und Französisch erhältlich ist. In Kürze wird es in weiteren Sprachen erscheinen.

    Panorama: „Partnerschaft in der Kohäsionspolitik“

  • Kommission ruft Innovationspartnerschaft „Intelligente Städte und Gemeinschaften“ ins Leben

    (18/07/2012)

    Mit der Gründung einer Europäischen Innovationspartnerschaft für Intelligente Städte und Gemeinschaften („Smart Cities and Communities“, SCC) möchte die Europäische Kommission die Entwicklung intelligenter städtischer Technologien vorantreiben. Das Ziel ist die Bündelung von Forschungsressourcen in den Bereichen Energie, Verkehr sowie Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und ihre Konzentration auf eine begrenzte Zahl von Demonstrationsprojekten, die in Partnerschaften mit Städten umgesetzt werden. Allein im Jahr 2013 sind EU-Mittel in Höhe von 365 Mio. EUR für Demonstrationsprojekte zu solchen technischen Lösungen vorgesehen.

    Diese Initiative wird zum breiteren Stadtentwicklungsprogramm der EU im Kern der künftigen Kohäsionspolitik nach 2013 beitragen.

    Weitere Informationen:
    Pressemitteilung
    Fragen und Antworten

  • Studie zu regionalen Unterschieden in der Regierungsqualität innerhalb der EU

    (16/07/2012)

    In diesem Arbeitspapier werden neue Daten zur „Regierungsqualität“ (QoG) auf nationaler und regionaler Ebene in den 27 EU-Mitgliedstaaten vorgelegt. Regierungsqualität ist hier im Sinne von wenig Korruption, hohem Schutz rechtsstaatlicher Grundsätze sowie hoher Effektivität und Verantwortlichkeit der Regierung zu verstehen. Zunächst bewertet das Papier im Hinblick auf die EU-Mitgliedstaaten die für die nationale Ebene vorhandenen Daten zur Regierungsqualität. Dabei zeigen sich drei sehr unterschiedliche Gruppen von Staaten, nämlich Staaten mit hoher, mittlerer und niedriger Regierungsqualität. Dann präsentiert das Papier auf der Grundlage einer Umfrage in 18 Ländern unter 34 000 Bürgern originäre Daten unterhalb der nationalen Ebene für 172 EU-Regionen. Anschließend werden die beiden Messgrößen zu einem „EU QoG Index“ (EQI) zusammengeführt, der erhebliche Unterschiede zwischen den Regionen offenbart: Während gut abschneidende Regionen in Italien und Spanien (z. B. Bozen und das Baskenland) unter den besten Regionen in der EU rangieren, liegen andere Regionen in denselben Ländern unter dem EU-Durchschnitt.

    Außerdem werden in dem Papier anhand der neuen Daten fünf vorhandene Grundhypothesen zu der Frage, weshalb die einen Gemeinwesen eine höhere Regierungsqualität als die anderen haben, überprüft. Dabei zeigt sich, dass der EQI stark mit regionalen Indikatoren für die sozioökonomische Entwicklung und dem Grad des sozialen Vertrauens korreliert, aber statistisch nicht mit Variablen wie Einwohnerzahl oder Größe des Gebiets in Beziehung steht. Nicht zuletzt zeigen die Daten, dass politische Dezentralisierung nicht immer größere Unterschiede in der Regierungsqualität innerhalb des Landes und auch nicht in jedem Fall eine höhere Regierungsqualität bedeutet.

    Studie zu regionalen Unterschieden in der Regierungsqualität innerhalb der EU

  • Projekt der Woche: „Neues Wissen“ verlinkt in der Region Epirus Forschungsergebnisse mit den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung

    (12/07/2012)

    Im November 2011 lief in der Region Epirus in Griechenland das Projekt „Neues Wissen“ an, das die Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Entwicklung der Region durch Forschung an technologischen Innovationen in Bereichen, die für die Region von besonderem Interesse sind, stärken soll.

     

    Das Projekt „Neues Wissen“, das im Zeitraum 2007-2013 von der EU mit ungefähr 2 Mio. EUR gefördert wird, unterstützt Forschungs- und Entwicklungsansätze von regionalen Forschungseinrichtungen, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse dem herstellenden Gewerbe und der lokalen Bevölkerung konkrete Lösungen bieten. Um dies bewerkstelligen zu können, wird auf die Zusammenarbeit zwischen den Forschungseinrichtungen, die Vernetzung zwischen Forschungseinrichtungen und herstellendem Gewerbe sowie die Stärkung der Bereitschaft der Forscher, sich bei ihrer Arbeit auf die Bedürfnisse der Unternehmen und Bevölkerung vor Ort zu konzentrieren, besonders viel Wert gelegt.

     
    Förderfähig sind Vorschläge regionaler Forschungseinrichtungen, die nachweisen können, dass ihre Forschungsergebnisse von lokalen Unternehmen oder anderen lokalen privaten oder öffentlichen Einrichtungen genutzt werden können. Gefördert werden die Forschungsbereiche Informations- und Kommunikationstechnologie, Landwirtschaft, Fischerei, Viehzucht, Lebensmittelbiotechnologie, Umwelt, Energie, Wasserressourcen, Verkehr, Gesundheit und kulturelles Erbe. Für jeden Vorschlag stehen maximal 150 000 EUR zur Verfügung.

     

    Bis jetzt wurden 27 ganz unterschiedliche Projekte gefördert, u. a. die Entwicklung einer neuen Qualitätskontrolle für das traditionelle Silberschmiedehandwerk, um diese lokale Kunst besser zu fördern, eine Bestimmung des botanischen und geografischen Ursprungs von Lebensmitteln, um möglicherweise eine geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.) oder eine geschützte geografische Angabe (g. g. A.) zu erhalten und den Lebensmitteln einen deutlichen Mehrwert zu verschaffen, sowie ein Forschungsprojekt zu einer innovativen Behandlung von Bänderrissen auf Basis von Stammzellen und Tissue Engineering.

     

    Dr. Theodore Fotsis, der für das Projekt „Behandlung von Rissen des vorderen Kreuzbands: Regeneration mithilfe von Stammzellen und Tissue Engineering“ zuständige Gruppenleiter und Direktor des Biomedical Research Institutes, zum Mehrwert des Programms:

     

    „Die Region Epirus gehört zu den weniger entwickelten Gebieten Griechenlands und weist eine hohe Arbeitslosigkeit auf. Die Absolventen der Universität Ioannina haben deshalb keine andere Wahl, als in andere Regionen Griechenlands zu ziehen oder sogar ins Ausland zu gehen. Das Projekt ‚Neues Wissen‘ und seine gut abgestimmten kleinen Forschungsprojekte zeigen, welchen Mehrwert von der Europäischen Union unterstützte Forschungsmaßnahmen für die Entwicklung und den Zusammenhalt in unserer Region haben können. Darüber hinaus verschafft das Projekt jungen Wissenschaftlern aus der Region neue Beschäftigungsmöglichkeiten und auf lange Sicht könnte es sogar Investitionen aus Unternehmen anziehen, die gern mit unseren Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten möchten.“

     

     

    Weitere Informationen

     

    - Biomedical Research Institute (Empfänger)

    - Universität Ioannina (Empfängerin)                     

    - Epirus Institute of Technology (Empfänger)

    - Mittlere Verwaltungsbehörde von Epirus

    - Griechisches Ministerium für Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit, Infrastruktur, Verkehr und Netzwerke

  • Tag der europäischen Zusammenarbeit

    (04/07/2012)

    Am 21. September 2012 wird zum ersten Mal der Tag der europäischen Zusammenarbeit gefeiert.

    Mit diesem Tag soll gewürdigt werden, wie die Europäische territoriale Zusammenarbeit dazu beiträgt, dass die Europäer einander näherkommen, grenzüberschreitend Ideen ausgetauscht und Lösungen für gemeinsame Probleme gefunden werden.

    Am Tag der europäischen Zusammenarbeit werden sich über 69 Programme aus der Europäischen territorialen Zusammenarbeit und aus externen Kooperationsprogrammen (Instrument für Heranführungshilfe und Europäisches Nachbarschafts- und Partnerschaftsprogramm) beteiligen.

    In ganz Europa werden in der Woche vom 17.-23. September lokale Veranstaltungen stattfinden. Besuchen Sie die Webseite des Tags der europäischen Zusammenarbeit, um mehr Informationen zu erhalten oder nach einer Veranstaltung in Ihrer Nähe zu suchen.

    Sie können außerdem:

  • Wettbewerb „Generation 1992“

    (04/07/2012)

    Als Teil der Veranstaltungen rund um das 20-jährige Jubiläum des Binnenmarktes und insbesondere der Binnenmarktwoche veranstaltet die Europäische Kommission von April bis September 2012 unter dem Titel „Generation 1992“ einen Wettbewerb für 20-Jährige. Der Wettbewerb soll nicht nur das Bewusstsein der jungen Europäer für den europäischen Binnenmarkt stärken, sondern auch zum Nachdenken und zur Diskussion über die Rolle des Binnenmarkts im täglichen Leben junger Menschen anregen.

    Weitere Informationen:

  • 2.-3. Juli: Verfolgen Sie das europäische Forum der Gebiete in äußerster Randlage live

    (28/06/2012)

    Das zweite  europäische Forum der Gebiete in äußerster Randlage (GÄR) findet am kommenden 2. und 3. Juli in Brüssel statt und wird sich mit den acht Regionen beschäftigen, die innerhalb der EU diesen besonderen Status innehaben. Die Veranstaltung bietet eine Diskussionsplattform für die Akteure der Gebiete in äußerster Randlage (GÄR), für ihre jeweiligen Mitgliedstaaten (Frankreich, Spanien, Portugal), als auch für die EU-Institutionen. Die jüngst von der Europäischen Kommission vorgeschlagene erneuerte Strategie dient als Grundlage für die Diskussionen.

    In Fortsetzung des ersten Forums, das 2010 abgehalten wurde, ist das Ziel dieses zweijährlichen Forums, die Gebiete in äußerster Randlage innerhalb der EU besser kennen zu lernen und die Vorzüge und Potentiale dieser Regionen zu würdigen und zu fördern. Acht Regionen der Europäischen Union besitzen bis dato den Status eines Gebiets in äußerster Randlage im Sinne des Artikels 349 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV): Azoren, Madeira, Kanarische Inseln, Guadeloupe, Martinique, Französisch-Guyana, La Réunion und Saint-Martin.

    An diesem Forum werden alle Präsident/innen der Gebiete in äußerster Randlage teilnehmen, die zuständigen Ministerinnen und Minister, die Vertreterinnen und Vertreter der europäischen Institutionen (insbesondere Mitglieder des Europäischen Parlaments), Nicht-Regierungsorganisationen, Universitätsprofessor/innen, Verbände sowie private Investor/innen. Es werden über 400 Teilnehmer/innen erwartet.

    Die Debatten werden live über diese Website übertragen : 02/07/201203/07/2012

    Das Forum der Gebiete in äußerster Randlage

    Verfolgen Sie die Veranstaltung auch über: #RUP2012 @EU_Regional - www.flickr.com/euregional - www.ec.europa.eu/avservices

  • Donaustrategie: Kommissar Johannes Hahn besucht vom 27. Juni bis zum 1. Juli die Donauregion, um sich ein Bild von den Fortschritten zu machen

    (27/06/2012)

    Ein Jahr nach dem Start der Donaustrategie bereist Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, die Region, um diejenigen zu treffen, die den Plan in die Realität umsetzen. Er wird dabei ausloten, wie die Umsetzung der Strategie beschleunigt werden kann, um sie zu einem wichtigen Instrument für die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wachstum zu machen. Auf der Reise bietet sich dem Kommissar außerdem die Gelegenheit, die Fortschritte, die durch makroregionale Zusammenarbeit erzielt wurden, direkt vor Ort in Augenschein zu nehmen, sowie in der Politik und der Öffentlichkeit das Bewusstsein für den Mehrwert, den die Strategie bietet, zu stärken. Die Reise wird den Kommissar durch sieben Länder führen (in chronologischer Reihenfolge: Österreich, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien und Bulgarien), in denen er hochrangige politische Akteure sowie Interessenvertreter treffen und einige richtungsweisende Projekte besuchen wird. Am 29. Juni wird darüber hinaus in Belgrad der Donautag gefeiert werden.

    EU-Strategie für die Donauregion

    Tägliche Berichterstattung über Kommissar Hahns Donaureise

  • Projekt der Woche: Flussbauliches Gesamtprojekt Donau östlich von Wien zur Verbesserung der Schiffbarkeit und zum Schutz der Umwelt

    (26/06/2012)

    Bei dem flussbaulichen Gesamtprojekt Donau östlich von Wien handelt es sich um eines der richtungsweisenden Projekte der EU-Strategie für den Donauraum, die vor einem Jahr von der Kommission und 14 Ländern ins Leben gerufen wurde, um die Entwicklung des Donauraums voranzutreiben.

     

    Der ungefähr48 kmlange Abschnitt der Donau zwischen Wien und der österreichisch-slowakischen Grenze stellt eine der wesentlichen Schwachstellen der Binnenschifffahrt auf dem Transportweg zwischen West und Ost in Österreich dar. Darüber hinaus gefährdet die fortschreitende Sohlerosion von bis zu 3,5 cm pro Jahr in diesem Abschnitt der Donau das ökologische Gleichgewicht des nahegelegenen Nationalparks „Donau-Auen“.

     

    Um diese Engstelle an der Donau östlich von Wien zugunsten der Schiffbarkeit zu beseitigen, der Sohlerosion entgegenzuwirken und gleichzeitig den ökologischen Anforderungen des Projektgebiets angemessen Rechnung zu tragen, wurde das flussbauliche Gesamtprojekt als Gesamtprojekt konzipiert, an dessen Planung Experten aus den Bereichen Umwelt, Schifffahrt und Wasserbau beteiligt waren.

     

    Innerhalb des flussbaulichen Gesamtprojektes werden verschiedene Pilotprojekte umgesetzt. Es wurde 2001 ins Leben gerufen und bis jetzt mit 7,6 Millionen EUR aus dem EU-Förderprogramm für Verkehrsinfrastruktur gefördert. Darüber hinaus steht für das Projekt ein weiterer EU-Beitrag von 21 Millionen EUR bereit.

     

    Da das Projektgebiet in einem Nationalpark liegt, ist ein vorsichtiges schrittweises Vorgehen unerlässlich. Bis jetzt konnten fünf Pilotprojekte abgeschlossen werden. Mit diesen Pilotprojekten wurden innovative Maßnahmen in den Bereichen Anbindung von Nebengewässern, Uferrückbau und neue Buhnenformen im Feldversuch getestet. Durch sie konnte nicht nur das Fachwissen in dem noch jungen Fachgebiet der Renaturierung großer Flüsse deutlich ausgebaut, sondern auch die ökologische Situation im Nationalpark Donau-Auen verbessert werden. In dem Pilotprojekt Thurnhaufen, das in enger Zusammenarbeit mit dem Nationalpark durchgeführt wurde, wurden zum Beispiel erstmals Steinsicherungen am Ufer eines großen Flusses vollständig abgetragen. Diese Leistung wurde von der EU als bestes Projekt mit dem LIFE Nature Award ausgezeichnet.

     

    Anfang 2012 lief das Pilotprojekt Bad Deutsch-Altenburg an. An dem3 kmlangen Flussabschnitt werden erstmals alle für das Projekt Donau östlich von Wien vorgesehenen Maßnahmen gemeinsam umgesetzt werden.

     

    Hans-Peter Hasenbichler, Geschäftsführer von via donau, dem für die Projektumsetzung verantwortlichen Unternehmen, erklärt:

     

     

    „Durch die Umsetzung des flussbaulichen Gesamtprojekts Donau östlich von Wien leistet Österreich mithilfe der Europäischen Union seinen Beitrag zu den internationalen Bemühungen, die Fahrrinnen der Donau wirtschaftlich zu gestalten und die Donau als europäischen Transportweg zu fördern.

    Mit diesem Projekt können wir beweisen, dass es möglich ist, gleichzeitig die Bedingungen für die Binnenschifffahrt zu verbessern und die Umwelt zu schützen. Unser integrativer Ansatz und die Einbindung der Interessenvertreter könnten für ähnliche Projekte an der Donau und anderen europäischen Flüssen zu einem Vorbild werden.“

     

      

    Weitere Informationen:

     

    Flussbauliches Gesamtprojekt Donau östlich von Wien

    Via donau – Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH (Projektumsetzung)

    Österreichisches Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (Verwaltungsbehörde)

    EU-Strategie für den Donauraum

  • Debatte mit Kommissar Hahn im Webstream

    (22/06/2012)

    Das erste der beiden jährlichen Treffen zwischen der Generaldirektion Regionalpolitik der Kommission (GD REGIO) und Vertretern der Regionalbüros findet in diesem Jahr am 25. Juni in Brüssel statt. Der EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, wird über den aktuellen Stand der Verhandlungen über das Gesetzgebungspaket zur Kohäsionspolitik für den Zeitraum 2014-2020 informieren. Im Anschluss wird eine Podiumsdiskussion stattfinden. Die Anmeldefrist für diese Veranstaltung ist zwar nun abgelaufen, aber Sie können das Treffen live im Internet zwischen 14:30 Uhr und 16:30 Uhr auf Deutsch, Englisch und Französisch mitverfolgen.

  • Regional Studies Association: Aufruf zu Beiträgen für die Winterkonferenz 2012

    (21/06/2012)

    Die Regional Studies Association bittet derzeit um die Einreichung wissenschaftlicher Abstracts für ihre eintägige Winterkonferenz in London (UK) am Freitag, den 23. November. Die Konferenz wird ein Diskussions- und Gesprächsforum zu den jüngsten Entwicklungen und Trends im Bereich der Regionalstudien und zu den Schlüsselthemen für weitergehende Forschungsarbeiten bieten. Sie wird sich außerdem mit dem Thema der sich verstärkenden territorialen Ungleichheiten vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise und den Möglichkeiten einer öffentlichen Intervention befassen. Darüber hinaus werden Fragen angesprochen werden wie: Welche Auswirkungen bringt dies für die klassischen Formen der Politik der städtischen und regionalen Entwicklung mit sich? Wird die aktuelle Krise die Schwächen dieser Politik aufdecken und ihre Stärken aufzeigen? Welche alternativen Modelle der territorialen Entwicklung gibt es?

    Beiträge, die sich auf eines oder mehrere der folgenden Themen konzentrieren, sind herzlich willkommen:

    • Die uneinheitlichen räumlichen Auswirkungen der Wirtschaftskrise und der Sparpolitik
    • Antworten auf die Sparpolitik: die Erneuerung der Modelle zur territorialen Entwicklung
    • Der Umgang mit Niedergang und Randlagen: schrumpfende Städte, Transition Towns und andere Ansätze
    • Kreative Städte/Regionen im Zeitalter der Sparpolitik
    • Die Umsetzung der Prinzipien für intelligentes Wachstum im Zeitalter der Sparpolitik
    • Modelle der Autonomisierung und Dezentralisierung: wohin jetzt?

    Abstracts können bis zum Montag, den 9. Juli 2012, eingereicht werden. Weitere Informationen über den Aufruf zur Einreichung von Beiträgen finden Sie hier sowie zur Winterkonferenz auf http://www.regionalstudies.org/.

  • Kommission zeichnet intelligente, nachhaltige und integrative Projekte aus: RegioStars 2012

    (15/06/2012)

    Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, und Luc van den Brande, Vorsitzender der RegioStars-Jury und ehemaliger Präsident des Ausschusses der Regionen, geben in Kürze die Gewinner der RegioStars 2012 bekannt. Für die 5. Ausgabe der Auszeichnung für die innovativsten und inspirierendsten von der EU-Regionalpolitik unterstützten Projekte Europas ging die Rekordzahl von 107 Bewerbungen ein, doch nur fünf Projekte dürfen die begehrte Trophäe verdient mit nach Hause nehmen. Die Steiermark in Österreich, Malmö in Schweden, Podlachien in Polen und zwei Projekte der Europäischen territorialen Zusammenarbeit, an denen sich Projektpartner aus neun verschiedenen Mitgliedstaaten beteiligen, sind die klaren Sieger, die nun in Europa im Rampenlicht stehen. 

    Präsentation der Finalisten der RegioStars 2012

    Pressemitteilung

    Videos:

    RegioStars Awards 2012: Eco World Styria and Portrait

    RegioStars Awards 2012: 'Green and Blue Space Adaptation for Urban Areas and Eco-towns' (GRaBS) and Portrait

    RegioStars Awards 2012: 'Older people for Older people' (O4O) and Portrait

    RegioStars Awards 2012: SÖM South East Malmö and Portrait

    RegioStars Awards 2012: Narrated tour of the Podlaskie Voivodeship website    

     

    Projekten :

    RegioStars Awards 2012: Eco World Styria

    RegioStars Awards 2012: 'Green and Blue Space Adaptation for Urban Areas and Eco-towns' (GRaBS)

    RegioStars Awards 2012: 'Older people for Older people' (O4O)

    RegioStars Awards 2012: SÖM South East Malmö

    RegioStars Awards 2012: Podlaskie Voivodeship website (Direct link)    

  • Verfolgen Sie die Konferenz „Regionen für den wirtschaftlichen Wandel“ 2012 live auf dieser Webseite

    (15/06/2012)

    Am Freitag, den 15. Juni, wird Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, die jährliche Konferenz „Regionen für den wirtschaftlichen Wandel“ eröffnen. Zu dieser eintägigen Veranstaltung werden über 500 Vertreter der Regionen Europas in Brüssel zusammenkommen. Unter dem Titel „Transformation der regionalen Wirtschaft: die Bedeutung von Forschungs- und Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung“ werden die Teilnehmer der 5. Konferenz „Regionen für den wirtschaftlichen Wandel“ über die Herausforderungen, den Nutzen und die möglichen Einschränkungen der Umsetzung der Konditionalität der intelligenten Spezialisierung durch die EU-Strukturfonds diskutieren sowie besprechen, wie die intelligente Spezialisierung am besten individuell an unterschiedliche nationale/regionale Rahmenbedingungen und Verhältnisse angepasst werden kann. Die Plenarsitzung am Vormittag (9:30 bis 13:00) wird per Webstream übertragen.

    Webstream: Regionen für wirtschaftlichen Wandel „Transformation der regionalen Wirtschaft: die Bedeutung von Forschungs- und Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung“

  • Projekt der Woche: „Ländliche Transportlösungen“ (Rural Transport Solutions) zur Verbesserung der sozialen Inklusion in abgelegenen Gebieten der nördlichen Peripherie

    (14/06/2012)

    Gemeinden in Finnland, Schottland, Schweden und Island arbeiten zusammen an der Überwindung der begrenzten Verfügbarkeit öffentlichen Transports in Gebieten, die sich durch Abgelegenheit, geringe Bevölkerungsdichte und Bevölkerungsalterung mit Abwanderung des jüngeren Bevölkerungsanteils auszeichnen. Das Projekt „Ländliche Transportlösungen“ (Rural Transport Solutions, RTS) zielt auf die Entwicklung innovativer und nachhaltiger ländlicher und küstennaher Verkehrssysteme und Transportdienste ab ,um die soziale Exklusion von Menschen aus wenig bevölkerten Gebieten zu reduzieren und die Vitalität und Nachhaltigkeit dieser Gebiete der nördlichen Peripherie zu verbessern.

     

    Das „RTS“-Projekt wird mit fast 1 Millionen Euro von der EU gefördert. Anhand von Pilotsystemen werden alternative ländliche Transportlösungen getestet, um ein allgemeines Aktionsmodell für ländlichen Transport zu entwickeln, das andere, von ähnlichen Problemen betroffene Regionen der nördlichen Peripherie Europas zur Einrichtung eigener Transportlösungen verwenden können.

     

    Der Dorfbus von Kölsillre in Schweden stellt ein erfolgreiches Pilotmodell des „RTS“-Projekts dar (Video ansehen). Das Konzept des „Dorfbusses“ besteht darin, dass die Dorfbewohner anhand eines Kleinbusses ihr eigenes öffentliches Transportsystem organisieren. Es gibt keine festen Strecken oder Abfahrtszeiten. Der Bus wird im Dorf geparkt und fährt überwiegend die 45 km entfernte, größere Stadt Ånge an. Der Transport ist kostenlos und die Passagiere können den Bus für eine bestimmte Uhrzeit bestellen. Er hält auch unterwegs an, um an der Straße wartende Passagiere mitzunehmen. Es handelt sich demnach um ein öffentliches Transportsystem, das an die besonderen Bedürfnisse der Bevölkerung angepasst ist.

     

     

    Im Jahr 2011 beförderte der Dorfbus von Kölsillre über 4.100 Passagiere – eine beachtliche Zahl für eine Ortschaft mit nur 100 Einwohnern. Menschen ohne Führerschein oder Auto können in den abgelegenen Gebieten wohnen bleiben. Selbst Personen mit Auto nutzen eher den Bus, da dies die umweltfreundlichere und kostengünstigere Lösung ist. Zudem bietet der Bus die Möglichkeit, während der Fahrt soziale Kontakte zu knüpfen. Im März dieses Jahres gewann der Dorfbus einen Wettbewerb vom Schwedischen Verband öffentlicher Verkehr für die beste Lösung des öffentlichen Transports Schwedens.

    Karin Gunnarsdotter Eriksson, Nutzerin des Dorfbusses und Einwohnerin von Kölsillre sagt:

     „Das RTS-Projekt hat uns nicht nur einen kostenlosen öffentlichen Transportdienst beschert. Aus internationaler Sicht ist es für uns auch die Eintrittskarte zu einer direkten Mitwirkung in der EU, da wir nun in ein Projekt involviert sind, das für uns hier in Kölsillre von großer Bedeutung ist. Aus regionaler Sicht hat uns das Projekt der Stadtverwaltung und der Kreisbehörde angenähert. Wir waren und sind immer noch stark in die Entwicklung des Dienstes involviert und die Zusammenarbeit wird auch nach Beendigung des Projekts fortgeführt.“

     

    Weitere Informationen:

     

    - Rurale Transportlösungen (Englisch)

     

    - Regionalrat von Nordkarelien, Finnland (Projektumsetzer) (Englisch)

     

    - Der Dorfbus (Pilotprojekt) (Schwedisch)

     

    - Northern Periphery Programme 2007-2013 (Programm zur europäischen territorialen Zusammenarbeit)

  • Bekanntgabe der RegioStars-Gewinner 2012 an diesem Donnerstagabend!

    (11/06/2012)

    Am Donnerstag, den 14. Juni, wird Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, die Gewinner der RegioStars 2012 bekannt geben. Fünf der innovativsten und inspirierendsten von der EU-Regionalpolitik unterstützten Projekte Europas werden die Bühne betreten, um die Auszeichnung in den Kategorien intelligentes Wachstum, nachhaltiges Wachstum, integratives Wachstum, CityStar sowie Information und Kommunikation entgegenzunehmen.

    Auszeichnung RegioStars 2012

  • Befragung: Gemeinsamer strategischer Rahmen 2014 – 2020

    (08/06/2012)

    Der AdR bereitet eine Stellungnahme zum Vorschlag der Kommission für einen Gemeinsamen Strategischen Rahmen vor, der darauf abzielt, die Verwendung der Strukturfonds im Hinblick auf die Ziele von Europa 2020 und die Kohäsionsziele zu koordinieren. Daher ist dieser Mitteilung eine zweite Befragung beigefügt: Gemeinsamer strategischer Rahmen 2014 – 2020. Ihre Antworten werden sowohl in Marek Woźniaks Stellungnahmeentwurf als auch in den 3. Überwachungsbericht des AdR zur EU-2020-Strategie einfließen. Die Verabschiedung der Stellungnahme ist für den 9./10. Oktober 2012 vorgesehen; die Veröffentlichung des Überwachungsberichts soll im selben Monat erfolgen. 

    Weitere Informationen

  • Gerichtshof weist Klage gegen Kommission ab

    (06/06/2012)

    In seinem Urteil vom 19. April 2012 bestätigte der Gerichtshof der Europäischen Union die Rechtmäßigkeit der Entscheidung der Generaldirektion Regionalpolitik, im Jahr 2008 einen Bieter während der Vergabephase der Ausschreibung für die Wartung und Entwicklung der Informationssysteme der Generaldirektion Regionalpolitik auszuschließen. Das Gericht befand, dass die Kommission die Entscheidung im Einklang mit der Haushaltsordnung und den Durchführungsbestimmungen getroffen hatte. Des Weiteren wies das Gericht die Schadensersatzklage des Bieters ab und erlegte dem Kläger die Kosten des Rechtsstreits auf.

    Urteil des Gerichts

  • Projekt der Woche: „automotive-bw“ zur Verbesserung der Zusammenarbeit und Innovation in der Automobilbranche in Baden-Württemberg

    (05/06/2012)

    Die Automobilbranche ist einer der Grundpfeiler von Wachstum und Wohlstand in Baden-Württemberg, einer der reichsten Regionen Deutschlands. Durch Faktoren wie die Notwendigkeit des Umweltschutzes, steigende Kraftstoffkosten, sich ändernde Mobilitätsbedürfnisse und den zunehmenden globalen Wettbewerb erhöht sich in dieser Branche der Druck zu zukunftsfähigen Entwicklungen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen und um die Zusammenarbeit und Innovation in der Automobilbranche zu verbessern, hat das Bundesland Baden-Württemberg die Entwicklung von Clustern und die intelligente Spezialisierung durch die Bündelung von acht Clusterinitiativen unter dem übergeordneten Cluster „automotive-bw“ vorangetrieben.

    Das Projekt „automotive-bw“ läuft seit Mai 2010. Es wurde eine gemeinsame Managementstruktur aufgebaut und lokale Dienstleistungen wurden für die Mitgliedsunternehmen aller lokalen Cluster – dies sind vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU), aber auch Großunternehmen, Zulieferer sowie Autohersteller – geöffnet. Drei langfristig angelegte Arbeitsgruppen aus technischen Führungskräften – sogenannte TecNetGruppen – wurden bereits eingerichtet, zwei weitere sind in Planung. Jede TecNetGruppe wird von einem Vertreter eines internationalen Unternehmens und einem namhaften Wissenschaftler als Mentoren begleitet. Durch die speziell auf die Bedürfnisse der Automobilindustrie zugeschnittene TecNet-Ideenplattform werden Zusammenarbeit und Innovation noch zusätzlich unterstützt.

    „automotive-bw“, das von der EU mit 500 000 EUR gefördert wurde, bringt über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg Unternehmen zusammen, um systematisch über Anforderungen im Bereich Innovation und die Entwicklung von Lösungen zu sprechen. Ein solch systematischer Ansatz war vorher nicht gewährleistet. „automotive-bw“ verkürzt die Innovationszyklen deutlich und versetzt kleine und mittlere Zulieferer in die Lage, den Autoherstellern schneller und effizienter innovative Produkte zu liefern. „automotive-bw“ beschäftigt 16 Mitarbeiter. Laut Studien könnten mithilfe dieses übergeordneten Clusters bis zu 10 000 neue Arbeitsplätze im Bereich der Automobilherstellung geschaffen werden.

    Dr. Albrecht Fridrich, Geschäftsführer der RKW Baden-Württemberg GmbH und verantwortlich für die Projektumsetzung:

     

    „Das Interesse der Unternehmen an der Teilnahme an unseren TecNetGruppen ist überwältigend. Durch die vertrauensvollen und offenen Diskussionen sind bereits mehrere Kooperationsvereinbarungen zwischen Unternehmen zustande gekommen. Die Teilnehmer an unseren TecNet-Arbeitstreffen haben bestätigt, dass die Förderung persönlicher Beziehungen zwischen den Menschen die effizienteste Art ist, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen zu stärken. Die Bündelung unserer lokalen Clusterinitiativen wird zu einer Erfolgsgeschichte für die Automobilbranche in Baden-Württemberg.“

     

    Weitere Informationen über „automotive-bw“:

     

    - Webseite „automotive-bw.de“

    - RKW Baden-Württemberg GmbH (Projektumsetzung)

    - Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg (zwischengeschaltete Stelle)

  • Befragung: Europa 2020: Was passiert vor Ort? Ausgabe 2012

    (04/06/2012)

    Zur Unterstützung des Ausschusses der Regionen bei der Überwachung der Umsetzung von Europa 2020 vor Ort startet die Europa-2020-Monitoringplattform die beigefügte Befragung der lokalen oder regionalen Gebietskörperschaften der EU: Europa 2020: Was passiert vor Ort? Ausgabe 2012. Die Ergebnisse der Befragung werden in den im Oktober 2012 zu veröffentlichenden dritten Überwachungsbericht des AdR zur Europa-2020-Strategie einfließen, der den Beitrag des Ausschusses zum Jahreswachstumsbericht 2013 der Europäischen Kommission bildet. 

    Weitere Informationen

  • Projekt der Woche: „Otto-Wichterle-Zentrum für Polymerwerkstoffe und technologien“ in Prag betreibt Forschung mit hohem Innovationspotential

    (25/05/2012)

    Überall im Alltag sind wir von Kunststoffen und Produkten aus Polymerwerkstoffen umgeben. Sämtliche Wirtschaftsbereiche sind auf diese Werkstoffe angewiesen. Polymerwerkstoffe sind ein faszinierendes und anspruchsvolles Forschungsobjekt mit hohem Innovationspotential. Aus diesem Grund hat die Stadt Prag ein Forschungszentrum speziell für Polymerwerkstoffe, das „Otto-Wichterle-Zentrum für Polymerwerkstoffe und –technologien“, eingerichtet.

     Im Oktober 2011 wurde das „Otto-Wichterle-Zentrum für Polymerwerkstoffe und ‑technologien“ eröffnet, das mit EU-Mitteln in Hohe von etwa 2,5 Mio. Euro gefördert wurde. Otto Wichterle war ein tschechischer Wissenschaftler, der vor fünfzig Jahren die weichen Kontaktlinsen erfand. Diese aus einem Polymerstoff hergestellten Linsen werden immer noch von mehreren Hundert Millionen Menschen auf der gesamten Welt getragen. 

    Das „Otto-Wichterle-Zentrum für Polymerwerkstoffe und –technologien“ betreibt im Wesentlichen Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Polymerwerkstoffe, beschäftigt sich aber auch mit der praktischen Anwendung der Forschungsergebnisse. Es besteht aus fünf neuen Labors auf einer Fläche von 950 m², die verschiedene Aspekte der Polymerforschung abdecken, z. B. die Entwicklung von Technologien für das Recycling von Polymerwerkstoffen aus dem Automobilsektor, die Veränderung von Abfallstärke für biologisch abbaubare Kunststoffe, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, oder die Verbesserung von Kunststoffteilen für den Gelenkersatz für die medizinische Forschung.

    Die positiven Ergebnisse des „Otto-Wichterle-Zentrums für Polymerwerkstoffe und ‑technologien“ machen sich bereits bemerkbar: Neue wissenschaftliche Geräte wurden angeschafft und in Kürze werden fünf neue Arbeitsplätze entstehen. Des Weiteren bietet das Zentrum berufliche Weiterbildungen und Schulungen für junge Forscher aus der Tschechischen Republik aber auch aus anderen europäischen Ländern an.

    Dr. Zbyněk Pientka, der für die Durchführung des Projekts verantwortliche Forscher erklärt:

     „Dieses von der Europäischen Union mitfinanzierte Projekt hat die Bündelung von Forschungs- und Versuchskapazitäten im Bereich der Polymerwerkstoffe ermöglicht. Dem Zentrum ist es gelungen, erstklassige Grundlagenforschung mit zielgerichteter Forschung und Entwicklung zu verbinden und die Übertragung von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung auf die Praxis zu unterstützen. Die neuen Voraussetzungen für die Erforschung von Polymerwerkstoffen in der Tschechischen Republik sorgen für Wettbewerbsvorteile und eine nachhaltige Entwicklung des Landes. In einer Zeit starker Kritik an unserer EU-Mitgliedschaft ist es wichtig, deren Chancen und Vorteile hervorzuheben.“

    Weitere Informationen:

    Otto-Wichterle-Zentrum für Polymerwerkstoffe und -technologien

    Tschechisches Ministerium für regionale Entwicklung (Nationale Koordinierungsbehörde)

    Hauptstadt Prag (Verwaltungsbehörde)

     

  • Digitale Agenda für Europa: Sagen Sie Ihre Meinung!

    (21/05/2012)

    Die „digitale Agenda für Europa“ ist eine der sieben Leitinitiativen der Strategie Europa 2020. Die Europäische Kommission hat ein Diskussionsforum eingerichtet, um Anregungen in diesem Bereich zu sammeln. Die in der Regionalpolitik Tätigen sind eingeladen, sich an dieser Diskussion zu beteiligen. Diejenigen, die die interessantesten Ideen äußern, werden zur „Digital Agenda Assembly“ am 21. und 22. Juni dieses Jahres in Brüssel eingeladen. Diese Beiträge werden im Rahmen der Halbzeitüberprüfung der digitalen Agenda für Europa verwendet, die bis Ende dieses Jahres verabschiedet werden wird.

    Die Diskussion dreht sich um neun Themen: (1) konvergierende Medien; (2) Hochgeschwindigkeitsinternet; (3) E-Commerce; (4) soziale Medien; (5) Cloud Computing; (6) Daten; (7) Sicherheit, (8) Innovation und Unternehmertum; (9) Kompetenzen und Beschäftigung.

    Diskussionsplattform: http://daa.ec.europa.eu/

    Zum Diskutieren auf Twitter melden Sie sich auf @DigitalAgendaEU an und verwenden den Hashtag #DA12.

  • „Regionen für den wirtschaftlichen Wandel“: Jetzt anmelden!

    (16/05/2012)

    Interessenten können sich ab sofort für die Konferenz „Regionen für den wirtschaftlichen Wandel“ am 15. Juni in Brüssel anmelden. Das Thema der diesjährigen Konferenz lautet: „Transformation der regionalen Wirtschaft: die Bedeutung von Forschungs- und Innovationsstrategien für intelligente Spezialisierung“. Die Teilnehmer der 5. Konferenz „Regionen für den wirtschaftlichen Wandel“ werden über die Herausforderungen, den Nutzen und die möglichen Einschränkungen der Umsetzung der Konditionalität der intelligenten Spezialisierung durch die EU-Strukturfonds diskutieren sowie besprechen, wie die intelligente Spezialisierung am besten individuell an unterschiedliche nationale/regionale Rahmenbedingungen und Verhältnisse angepasst werden kann.

    Die Initiative „Regionen für den wirtschaftlichen Wandel“ wurde 2006 ins Leben gerufen und hat das Ziel, den Austausch guter Praktiken zu unterstützen. Sie sucht nach neuen Wegen, um regionale und städtische Netzwerke zu fördern, indem sie ihnen hilft, eng mit der Kommission zusammenzuarbeiten und innovative Ideen auszuprobieren.

    Programm

    Anmeldung

     

  • Verpassen Sie auf keinen Fall die Verleihung der RegioStars!

    (16/05/2012)

    Am 14. Juni gibt die Kommission die Gewinner der RegioStars 2012 bekannt. Mit den RegioStars werden die innovativsten im Rahmen der EU-Regionalpolitik geförderten Projekte aus ganz Europa ausgezeichnet.

    Die RegioStars haben das Ziel, gute Praktiken in der regionalen Entwicklung zu finden und originelle und innovative Projekte hervorzuheben, die auch für andere Regionen attraktiv und inspirierend sein könnten. Für die 5. Ausgabe der RegioStars ging bei der Europäischen Kommission die Rekordzahl von 107 Bewerbungen ein. Die Gewinner werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Die Preisverleihung findet dann durch den EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, im Rahmen einer Zeremonie in Brüssel statt.

    Anmeldung

  • Die Frühjahrsausgabe 2012 des Panorama-Magazins, „Ergebnisse im Fokus: Feinabstimmung der Kohäsionspolitik“, mit einem Editorial des Kommissars Johannes Hahn ist jetzt online.

    (14/05/2012)

    „Die Hauptmerkmale der zukünftigen Kohäsionspolitik sind ein deutlich stärkerer Fokus auf die thematische Konzentration und das Erreichen von Ergebnissen“, erklärt Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik in der aktuellen Ausgabe von Panorama. Deshalb befasst sich die Ausgabe mit der Frage, wie diese Änderungen in der Politik in der Praxis funktionieren werden und stellt eine Reihe von Pilottests vor, welche die Europäische Kommission in Zusammenarbeit mit 12 Verwaltungsbehörden in acht EU-Mitgliedstaaten durchgeführt hat.

    Die 41. Ausgabe des Panorama-Magazins beginnt mit der Feststellung, dass es in Zeiten der Wirtschaftskrise wichtiger denn je ist, die verfügbaren Mittel so auszugeben, dass sie für die Bürgerinnen und Bürger der EU einen maximalen Mehrwert liefern. Anschließend beleuchtet sie den stärkeren Fokus der Vorhaben der Kohäsionspolitik auf die Ergebnisse im kommenden Programmzeitraum 2014-2020.

    Interviews mit den Abgeordneten und Berichterstattern des Europäischen Parlaments zum Entwurf der Verordnung mit gemeinsamen Bestimmungen für die Fonds, Constanze Angela Krehl und Lambert van Nistelrooij, gewähren uns wertvolle Einblicke in die interinstitutionellen Verhandlungen über die Kohäsionspolitik.

    Das Magazin enthält darüber hinaus Sonderberichte über die Innovation in Europas Regionen in äußerster Randlage und über die Unterstützung der E-Government durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

    Das Panorama-Magazin ist derzeit in Deutsch, Englisch und Französisch erhältlich. Die anderen Sprachversionen stehen ab der zweiten Mai-Hälfte auf der Inforegio-Website zur Verfügung.

    Panorama: „Ergebnisse im Fokus: Feinabstimmung der Kohäsionspolitik“

  • Wie kann das Partnerschaftsprinzip im Bereich der Europäischen Fonds fester verankert werden?

    (08/05/2012)

    Die Kommission hat einen Entwurf zu den Prinzipien vorgelegt, die den Mitgliedstaaten der EU als Leitfaden für die umfassende Einbeziehung von Partnern bei der Umsetzung der Europäischen Fonds dienen soll. Dieses Dokument bietet eine Grundlage für den zukünftigen „Europäischen Verhaltenskodex für Partnerschaft (ECCP)“.

    Diese Prinzipien betreffen die fünf EU-Fonds des „Gemeinsamen Strategischen Rahmens“, und zwar den Kohäsionsfonds, den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), den Europäischen Sozialfonds (ESF), den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und den Europäischen Meeres- und Fischereifonds.

    Das Partnerschaftsprinzip ist eines der entscheidenden Prinzipien für die Verwaltung der Europäischen Fonds. Die Partner – regionale und lokale Gebietskörperschaften, Wirtschafts- und Sozialpartner sowie eine Vielzahl von Organisationen, die die Zivilgesellschaft repräsentieren – sollten während des gesamten kohäsionspolitischen Programmzyklus, also in die Vorbereitung, Umsetzung, Begleitung und Bewertung, aktiv und eng einbezogen werden.

    Die Kommission begrüßt Reaktionen und Vorschläge von Organisationen und allen Interessierten. Kommentare können an die folgende Adresse gesendet werden: empl-eccp@ec.europa.eu.

    Lesen Sie das Arbeitsdokument der Kommission (nur in englischer Sprache verfügbar):
    The partnership principle in the implementation of the Common Strategic Framework Funds - elements for a European Code of Conduct on Partnership

  • Projekt der Woche: „Mater Dei Hospital Oncology Centre“ zur Verbesserung der Krebsbekämpfung in Malta

    (04/05/2012)

    Das Projekt „Mater Dei Hospital Oncology Centre“ (Onkologiezentrum des Mater-Dei-Krankenhauses) in Msida (Malta) stellt eine Erweiterung des allgemeinen öffentlichen Mater Dei Hospital dar. Dieses Projekt wird von den Gesundheitsbehörden als wichtiges Projekt eingestuft. Denn die Statistik zeigt, dass die Überlebensrate bei Krebs in Malta niedriger als in vielen anderen europäischen Staaten ist. Das Mater Dei Hospital Oncology Centre“ zielt unmittelbar darauf ab, die Überlebensraten der Bevölkerung bei Krebs zu verbessern. Daher wird der Schwerpunkt des neuen Zentrums in der medizinischen Versorgung und Betreuung in der Phase der Krebsbehandlung liegen, mit besonderem Augenmerk für Heranwachsende und Patienten, die palliativ versorgt werden müssen.

    Das Projekt „Mater Dei Hospital Oncology Centre“ wurde von der Europäischen Kommission am 10. April 2012 als „Großprojekt“ anerkannt und wird im Rahmen des regionalpolitischen Programms der EU „Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit für eine höhere Lebensqualität“ finanziert. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf ca. 60 Millionen EUR. Finanziert wird das Ganze mit nationalen Mitteln und Geldern der EU. Der Beitrag der EU beläuft sich auf 41,5 Millionen EUR. Das Projekt befindet sich derzeit in der Umsetzungsphase und soll bis Ende 2013 abgeschlossen sein und den Betrieb aufnehmen.

    Das „Mater Dei Hospital Oncology Centre“ wird das bestehende Sir Paul Boffa Hospital ersetzen und räumlich und organisatorisch mit dem Mater Dei Hospital verbunden sein. Es wird Platz für 96 Betten bieten (74 Betten für stationäre Patienten und 22 Tagespflegebetten) und in vier Funktionsbereiche unterteilt sein: stationäre Bereiche, ambulante Bereiche, Behandlungsbereiche, einschließlich Betriebsbereiche für Strahlentherapiebehandlung und Anästhesieverfahren, sowie Bereiche für klinische Betreuungsdienste (wie Physiotherapie und Psychologie) und nichtklinische Betreuungsdienste.

    Das Projekt beinhaltet auch zusätzliche Investitionen in umweltfreundliche Technologien wie ein Frischluftzufuhrsystem, Solarzellenpaneele auf dem Dach sowie Regenwassersammlung und Abwassersammlung und -aufbereitung, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und somit eine wesentliche Reduzierung der Kohlendioxidemissionen in die Atmosphäre zu erreichen.

    Brian St John, Leiter der Foundation for Medical Services und Projektleiter für das „Mater Dei Hospital Oncology Centre“, sagt:                                       

    „Der Patient steht im Mittelpunkt unserer Arbeit, und wir werden weiterhin ein ganzheitliches Konzept für die Bereitstellung von Krebsbehandlungsangeboten in Malta verfolgen. Mit dieser neuen Gesundheitseinrichtung, die der Förderung der onkologischen Therapie, Ausbildung und Forschung dienen wird, setzen wir uns wie eh und je für das Wohl unserer Patienten ein. Wir werden weiterhin sehr eifrig arbeiten, damit die von der EU kofinanzierte Investition wirklich zum Nutzen unserer Patienten und unseres medizinischen Personals eingesetzt wird. Unser medizinisches Personal ist außerordentlich talentiert, und ich glaube, dass diese neue Einrichtung als Katalysator für die Entwicklung und Förderung neuer und besserer Arbeitsmethoden wirken wird.“

    Weitere Informationen zum Mater Dei Hospital Oncology Centre:

    - Abteilung Planung und Koordinierung der Prioritäten (Verwaltungsbehörde) und EU-Regionalpolitik in Malta

    - Foundation for Medical Services (Projektdurchführung) beim Ministerium für Gesundheit, ältere Menschen und gemeindenahe Fürsorge

    - Mater Dei Hospital in Msida (Malta).

  • WIRE 2012 konzentriert sich auf Regionen in der Innovationsunion

    (04/05/2012)

    Die Woche der innovativen Regionen in Europa ist eine jährliche Konferenz, welche die wichtigsten Akteure der wissens- und innovationsbasierten regionalen Entwicklung zusammenbringt. In diesem Jahr wird sie sich der derzeit brennendsten Fragen zur effektiven Umsetzung der „Innovationsunion“ auf regionaler Ebene im Zeitraum 2014-2020 widmen. Die diesjährige Veranstaltung (WIRE 2012) wird in enger Abstimmung mit der Europäischen Kommission organisiert und findet am 4. und 5. Juni 2012 im polnischen Krakau statt.

    WIRE 2012 wird aufzeigen, welche Herausforderungen und Hindernisse in der Entwicklung regionaler Innovation bestehen, und Empfehlungen für politische Entscheidungsträger ausarbeiten, u. a. zur effektiven Verwirklichung der Innovationsunion auf regionaler Ebene. Die Konferenz wird sich mit drei Hauptthemen befassen:

    • Unter der Überschrift „Innovative Regionen unter Horizont 2020“ wird die Rolle der Regionen bei der intelligenten Spezialisierung, die Rolle der Städte als Knotenpunkte der Innovation sowie regionale innovative Ökosysteme im Rahmen von Horizont 2020 untersucht.
    • Das Thema „Leiter zur Spitzenforschung“ konzentriert sich auf die Zukunft der Forschung und Innovation auf regionaler Ebene, auf die Synergien zwischen Horizont 2020 und der Kohäsionspolitik sowie auf die intelligente Spezialisierung in Konvergenzregionen und Exzellenzzentren.
    • Unter „Vernetzung zum EFR auf regionaler Ebene“ wird über die Europäische territoriale Zusammenarbeit, die Vernetzung von Clustern, Europäische Verbünde für territoriale Zusammenarbeit, die Vernetzung von Forschungsinfrastruktur sowie multiregionale Wissenspartnerschaften (z. B. Donau, Ostsee) gesprochen.

     

    Weitere Informationen finden Sie auf www.wire2012.eu.

    Nationale Kontaktstelle für Forschungsprogramme der EU in Polen

    Ul. Krzywickiego 34, 02-078 Warschau, Polen

    Internet: www.wire2012.eu

    E-Mail: info@wire2012.eu

  • ESPON – Aufruf zum Einreichen von Vorschlägen

    (02/05/2012)

    ESPON (das Europäische Forschungsnetzwerk für Raumentwicklung und territorialen Zusammenhalt) fordert Interessenten zur Einreichung von Vorschlägen für zielgerichtete Analysen, Projekte im Rahmen der Forschungsplattform/-instrumente sowie für transnationale Networking-Aktivitäten auf. Wissenschaftler und Experten von Universitäten, Forschungseinrichtungen, öffentlichen Einrichtungen und Privatunternehmen aus 31 europäischen Ländern sind eingeladen, ihre Vorschläge einzureichen. Das verfügbare Budget beläuft sich auf 1 988 000,00 EUR. Die Frist zum Einreichen der Vorschläge endet am 13. Juni 2012.

    Weitere Informationen:

  • Ein „Risikoteilungsinstrument“, um den Mitgliedstaaten zu helfen, die von der Krise am stärksten betroffen sind

    (25/04/2012)

    Das Europäische Parlament hat soeben dem Vorschlag der Kommission zugestimmt, noch nicht ausgeschöpfte Kohäsionsmittel Finanzinstituten wie der Europäischen Investitionsbank (EIB) zur Verwendung als Garantien und Darlehen zur Verfügung zu stellen. Die EU-Mittel sind für die Einrichtung sogenannter Risikoteilungsinstrumente gedacht. Dadurch sollen die Schwierigkeiten angegangen werden, die einige Mitgliedstaaten, vor allem Griechenland, derzeit bei der Mobilisierung von Privatkapital für die Durchführung wichtiger Projekte haben, die nur zum Teil aus öffentlichen Mitteln finanziert werden können. Das Instrument wird mehr Investitionen in die Wirtschaft fördern und damit zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen.

    Weitere Informationen

  • Regionale Innovationsstrategien in Frankreich: eine Inspiration für andere Regionen?

    (19/04/2012)

    Im Jahr 2007 hat die Europäische Kommission in Absprache mit der französischen Regierung alle 26 französischen Regionen dazu aufgefordert, eine regionale Innovationsstrategie zu entwickeln. Das Ziel bestand darin, die Effizienz der europäischen Investitionen für Forschung und Entwicklung, Innovation und Unternehmensförderung im Rahmen von kohäsionspolitischen Programmen zu verbessern.

    Die wichtigste französische Verwaltungsbehörde DATAR hat kürzlich eine Zusammenfassung dieser Strategien veröffentlicht, die bislang in Frankreich umgesetzt wurden. Diese „Bestandsaufnahme“ könnte eine Inspiration für andere Regionen in Europa sein.

    Die Europäische Kommission ermuntert alle Regionen, diese Art von „Strategien für intelligente Spezialisierung“ zu entwickeln, mit deren Hilfe sie ihre Stärken und die Bereiche, in denen sie Spitzenleistungen erbringen können, ermitteln können.

    Die Zusammenfassung der regionalen Innovationsstrategien in Frankreich (auf Französisch und Englisch verfügbar).

    Mehr Informationen über die Strategien für intelligente Spezialisierung

  • Kohäsionspolitik und nachhaltige Entwicklung

    (03/04/2012)

    Eine mit Unterstützung der Europäischen Kommission durchgeführte Studie mit dem Titel „Cohesion Policy and Sustainable Development“ (Kohäsionspolitik und nachhaltige Entwicklung) steht jetzt auf dieser Website zur Verfügung. Ziel der Studie war es, herauszufinden, wie die Kohäsionspolitik zur Umstellung auf eine umweltfreundliche Wirtschaft und zur Entwicklung des Rahmenwerks für die Kohäsionspolitik nach 2013 beitragen kann.

    Die Studie untersucht den Einfluss der Investitionen der Kohäsionspolitik im Zeitraum 2007-2013 auf die Umwelt und inwiefern Überlegungen bezüglich einer nachhaltigen Entwicklung auf strategischer, politischer und Programmebene in Planung, Umsetzung und Nachverfolgung einbezogen wurden. Dazu wurden eine Anzahl von Fallstudien sowie eine Analyse der auf EU-Ebene verfügbaren Daten, insbesondere im Zusammenhang mit Ausgaben, durchgeführt. Die Studie enthält auch eine Reihe von Empfehlungen, wie eine nachhaltige Entwicklung besser in die Kohäsionspolitik integriert werden könnte.

    Die Studie wurde im Dezember 2011 von einem Konsortium unter Führung des Instituts für eine europäische Umweltpolitik abgeschlossen.

  • Kommission genehmigt Finanzmittel zur Restaurierung der bedeutenden europäischen Kulturerbestätte von Pompeji

    (29/03/2012)

    Die Europäische Kommission hat heute die Bereitstellung von Finanzmitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für ein Großprojekt zur Sanierung des Geländes der UNESCO-Stätte von Pompeji (Kampanien, Italien) genehmigt. Im Rahmen des Projekts zur Konservierung, Pflege und Sanierung der Ausgrabungsstätte von Pompeji werden nationale und EU-Mittel in Höhe von 105 Mio. EUR bereitgestellt. Ziel ist es, die Stätte langfristig als Touristenattraktion für die Region zu erhalten.

    Pressemitteilung

  • Neuer Garantiefonds für griechische Unternehmen

    (28/03/2012)

    Am 21. März richtete Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, in Athen durch den Start eines neuen Garantiefonds für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Griechenland ein weiteres Mittel zur Wachstumsförderung ein. Diese neue Fazilität, die gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) beschlossen wurde, wird den KMU, die am schlimmsten von der Krise getroffen wurden, helfen, Zugang zu Krediten zu erhalten, indem sie die griechischen Banken mit ausreichend Liquidität ausstattet. Dies ist ein weiterer Schritt, der das Land bei der Optimierung der Nutzung der EU-Strukturfonds unterstützt: Circa 500 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) werden durch EIB-Kredite für KMU als Garantie für Kredite mit einer erwarteten Hebelwirkung von 1 Mrd. EUR dienen. Die Banken treten hier in einer zwischengeschalteten Funktion auf.

    Weitere Informationen

  • Ex-ante-Evaluierung – verstärkte Rolle im nächsten Programmzeitraum

    (27/03/2012)

    Ein neuer Leitfaden zur Ex-ante-Evaluierung unterstreicht die verstärkte Rolle dieser Evaluierung für den Programmzeitraum 2014-2020. Er basiert auf den Regulierungsvorschlägen, die am 6. Oktober 2011 von der Europäischen Kommission verabschiedet wurden. Der neue Ansatz der Kohäsionspolitik ist stark auf Ergebnisse ausgerichtet. Dementsprechend verstärkt die neue Regulierung die Wichtigkeit gut geplanter Programme, welche eine klar definierte Interventionslogik und einen offensichtlichen Beitrag zur Strategie Europa 2020 aufweisen sollten. Dieser Leitfaden gilt für Programme, die von EFRE, ESF und dem Kohäsionsfonds finanziert werden.

     

    Weitere Informationen

  • RegioStars 2013: Anmeldefrist läuft bis zum 20. April 2012

    (23/03/2012)

    Sie konnten mithilfe der Strukturfonds der EU ein innovatives Projekt realisieren und möchten dieses gerne vorstellen? Ihr Projekt leistet einen Beitrag zu klugem, nachhaltigem und inklusivem Wachstum auf regionaler Ebene? Es beschäftigt sich mit urbaner Entwicklung oder trägt dazu bei, den Beitrag der Kohäsionspolitik besser zu vermitteln? Damit haben Sie die Chance, eine von fünf Auszeichnungen zu gewinnen, die im Rahmen des Wettbewerbs „RegioStars 2013“ jährlich von der Europäischen Kommission verliehen werden. Jedes Programm kann pro Kategorie 1 Projekt  einreichen.

    Für 2013 wurden folgende fünf Aufzeichnungskategorien bestimmt:

    • KLUGES WACHSTUM: Die Verbindung von Universitäten und regionalem Wachstum
    • NACHHALTIGES WACHSTUM: Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Bezug auf effektive Quellennutzung
    • INKLUSIVES WACHSTUM: Soziale Innovationen – kreative Antworten auf soziale Herausforderungen
    • CITYSTAR: Integrierte Ansätze für eine nachhaltige urbane Entwicklung
    • INFORMATION UND KOMMUNIKATION: Promotion der EU-Regionalpolitik mit kurzen Videoclips

    Die Anmeldefrist endet am 20. April 2012. Die ausgewählten Finalisten werden während der europäischen Woche der Regionen und Städte „OPEN DAYS 2012“ die Möglichkeit haben, ihre Projekte vor einer unabhängigen Jury zu präsentieren. Die Preisverleihung findet im Februar 2013 in Brüssel statt.

    Informationen zur Onlineanmeldung finden Sie auf der RegioStars-Website (in englischer Sprache).

    Weitere Informationen: REGIO-STARS@ec.europa.eu

  • Strategie für den Ostseeraum: Intensivierung der Zusammenarbeit

    (23/03/2012)

    Die Europäische Kommission hat heute eine Mitteilung über die erste ihrer makroregionalen Strategien, die Strategie der Europäischen Union für den Ostseeraum (EUSBSR), veröffentlicht. Darin beschreibt sie, wie sie die Zusammenarbeit der Teilnehmerstaaten intensivieren will. Ziel der Strategie ist es, die EU-Mittel wirksamer einzusetzen, um gemeinsame Ziele zu erreichen, beispielsweise eine bessere Wasserqualität in der gesamten Region. Die Zusammenarbeit soll auf drei neue Schwerpunkte ausgerichtet werden: „Rettung der Ostsee“, „Anbindung der Region“ und „Steigerung des Wohlstands“. Die Mitteilung enthält strategieübergreifende Ziele und Indikatoren, die auf diese Ziele ausgerichtet sind, und regt die Festsetzung weiterer Ziele in den einzelnen Bereichen an. Darüber hinaus wird beschrieben, wie alle Beteiligten ihr gemeinsames Vorgehen optimieren können, indem sie ihre Maßnahmen und die verfügbaren Finanzmittel stärker abstimmen.In der Mitteilung wird auch dargelegt, welche Aufgaben und Zuständigkeiten den einzelnen Beteiligten obliegen, damit die Strategie im Hinblick auf die Vorbereitung des Programmplanungszeitraums 2014‑2020 gut aufgestellt ist.

    Pressemitteilung

    Mitteilung der Kommission

  • INTERREG IVC: Aufruf an Experten

    (22/03/2012)

    Das INTERREG-IVC-Programm sucht Experten zur Durchführung einer thematischen Programmkapitalisierung in den folgenden 12 Themen:

    Priorität 1: Innovation und wissensbasierte Wirtschaft:
    1. Innovationssysteme (Dreifachhelix & offene Innovation)
    2. Innovationskapazität von KMU
    3. Öko-Innovation
    4. Kreativwirtschaft
    5. Unternehmertum
    6. E-Government-Dienste
    7. Demografischer Wandel
    8. Entwicklung des ländlichen Raums


    Priorität 2: Umwelt und Risikoprävention:
     9. Klimawandel
    10. Energieeffizienz
    11. Erneuerbare Energien
    12. Nachhaltigkeit im Verkehr

    Die Frist für die Einreichung von Angeboten endet am 2. Mai 2012. Weitere Informationen erhalten Sie auf der INTERREG-IVC-Website.

  • Komparative Studie zum Verfahren für die Auswahl von Projekten im Rahmen der Programme der Kohäsionspolitik 2007-2013 in einer Reihe von Mitgliedstaaten

    (20/03/2012)

    Für die Umsetzung der Kohäsionspolitik ist es wesentlich, dass Projekte ausgewählt werden, welche zur Erfüllung der Programmziele mit einem minimalen Verwaltungsaufwand beitragen. Die GD Regionalpolitik gab eine Studie in Auftrag, welche die Auswahlverfahren von Projekten in Österreich, der Tschechischen Republik, Deutschland, den Niederlanden, der Slowakei und Slowenien in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen und Stadtsanierung miteinander verglich. Die Studie offenbarte eine Reihe von Bereichen, in denen das Verfahren verbessert werden könnte – insbesondere bei der Verringerung des Verwaltungsaufwands – und liefert Empfehlungen und Beispiele für eine vorbildliche Praxis in der Festlegung der Auswahlstrukturen für Projekte und der Verfahren für diesen und den kommenden Programmzeitraum.

    Studie - Anhang 

  • Solidaritätsfonds: EU-Kommission schlägt 18 Mio. EUR für Überschwemmungsschäden in Ligurien und der Toskana vor

    (15/03/2012)

    Brüssel, 15. März 2012 – Die Europäische Kommission schlug heute vor, infolge der Schäden der schweren Überschwemmungen in Ligurien und der Toskana vom Oktober 2011 für Italien 18,06 Millionen EUR aus dem EU-Solidaritätsfonds (EUSF) bereitzustellen. Diese Fördermittel werden für die Kosten verwendet, die den Behörden für den Katastrophenschutz entstanden sind, insbesondere für den Wiederaufbau der wesentlichen Infrastruktur, wie Wasser-, Gas- und Stromversorgung.

    Der für Regionalpolitik und damit auch für den EU-Solidaritätsfonds zuständige EU‑Kommissar Johannes Hahn erklärte: „Als ich im Januar vor Ort war, konnte ich mir aus erster Hand ein Bild über die Größenordnung der Schäden und die Bedeutung einer EU-Intervention machen. Vordringlich ist für uns, so schnell wie möglich für die Bürgerinnen und Bürger dieser Gebiete die normalen Lebensbedingungen wiederherzustellen und für die rasche Wiederaufnahme der Wirtschaftsaktivität, wie des Tourismus, zu sorgen.“

    Pressemitteilung

  • Sieben Hauptstadtregionen unter den ersten 10 Plätzen beim regionalen BIP 2009

    (15/03/2012)

    Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, hat vor Kurzem die mit Spannung erwarteten Zahlen zum regionalen BIP für 2009 veröffentlicht, die erstmals die wirtschaftlichen Auswirkungen der Finanzkrise 2008 beleuchten. Im Jahr 2009 reichte das BIP pro Kopf, ausgedrückt in Kaufkraftstandards, in den 271 NUTS-2-Regionen der EU27 von 27 % des Durchschnitts der EU27 in der Region Severozapaden in Bulgarien bis 332 % in der Region Inner London im Vereinigten Königreich.

    Siebzehn Regionen konnten ein BIP von mehr als 150 % des Durchschnitts verzeichnen. Die höchsten Werte erreichten Inner London (332 % des Durchschnitts), Luxemburg (266 %), Brüssel (223 %), Hamburg (188 %) und die Region Bratislava (178 %).

    22 Regionen lagen unter 50 %. Die Regionen am unteren Ende der Rangfolge befanden sich alle in Bulgarien und Rumänien, mit den niedrigsten Zahlen in Severozapaden in Bulgarien (27 % des Durchschnitts), gefolgt von Severen tsentralen in Bulgarien und Nord-Est in Rumänien (je 29 %) sowie Yuzhen tsentralen in Bulgarien (31 %).

  • Kommission ebnet Weg zu einer besseren Verbindung der EU-Fonds im Zeitraum 2014-2020

    (14/03/2012)

    Nach den Vorschlägen zur Kohäsionspolitik vom 6. Oktober und um die Mitgliedstaaten bei der Vorbereitung auf den nächsten Programmzeitraum zu unterstützen, stellte die Kommission am 12. März 2012 den „Gemeinsamen Strategischen Rahmen“ (GSR) vor. Er soll dabei helfen, in den Mitgliedstaaten und ihren Regionen die strategische Richtung für den nächsten Finanzierungszeitraum von 2014 bis 2020 festzulegen. Mithilfe des GSR können verschiedene Fonds sehr viel besser kombiniert werden, sodass die Wirkung der EU-Investitionen maximiert wird. Nationale und regionale Behörden werden auf Basis dieses Rahmens ihre „Partnerschaftsvereinbarungen“ mit der Kommission ausarbeiten, in denen sie sich verpflichten, Europas Wachstums- und Beschäftigungsziele für 2020 zu erfüllen.

    Bitte senden Sie Ihre Anmerkungen zum GSR per E-Mail an die Europäische Kommission (REGIO-CSF@ec.europa.eu).

    Pressemitteilung
    Arbeitsdokument der Kommissionsdienststellen zum Gemeinsamen Strategischen Rahmen : (EN) Part I - Part II

  • Die Verschlechterung der Böden in Europa ist besorgniserregend

    (12/03/2012)

    Berichte der Europäischen Kommission betonen, dass dringend gehandelt werden muss, um zu verhindern, dass sich die derzeitige Verschlechterung der Böden in Europa fortsetzt. Erosion, Versiegelung (Bedeckung fruchtbarer Böden mit wasserundurchlässigem Material) und Versauerung der Böden haben in den letzten 10 Jahren zugenommen.

    Im Rahmen der Kohäsionspolitik wurden für den Zeitraum 2007 bis 2013 rund 3,1 Milliarden € für die Sanierung von Industrieansiedlungen und kontaminierten Flächen bereitgestellt. Ungarn, die Tschechische Republik und Deutschland sind diejenigen Länder, die hierfür am meisten Mittel bereitgestellt haben (475 Millionen €, 371 Millionen € bzw. 332 Millionen €). Es ist vorgesehen, diese Art der Förderung im Zeitraum 2014 bis 2020 fortzusetzen. Außerdem werden in die Strategien der EU für die Makroregionen spezielle Maßnahmen zum Schutz der Böden (zum Beispiel zur Bewirtschaftung fester Abfälle) einbezogen.

  • Einfluss des Binnenmarkts auf die Kohäsion: Auswirkungen auf Kohäsionspolitik, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit

    (07/03/2012)

    Die Studie untersucht den Einfluss des Binnenmarkts auf Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in den EU27-Staaten, insbesondere im Hinblick darauf, wie der Binnenmarkt Unterschiede und Konvergenzprozesse schafft. Sie analysiert außerdem institutionelle und politische Verbindungen zwischen der Kohäsionspolitik, der Lissabon-Strategie und der Strategie Europa 2020. Die Studie bezieht sich auf eine Reihe von Quellen, u. a. auf Ergebnisse der Sekundärforschung, die Arbeit mit Modellen, ökonometrische Analysen sowie auf qualitative Bewertungen mithilfe einer Anzahl von Fallstudien, die sich mit Regionen mit unterschiedlichen Merkmalen befassen. Die Studie zieht Schlussfolgerungen bezüglich der Übereinstimmung der Kohäsionspolitik mit der Strategie Europa 2020, der Integration der Regionen in den Binnenmarkt, der Rolle der führenden Regionen, der Qualität öffentlicher Investitionen sowie der Rahmenbedingungen für Investitionen. Darüber hinaus spricht sie an, welche politischen Herausforderungen zu bewältigen sind.

  • Überblick über die wichtigsten EU-Finanzierungsmöglichkeiten für KMU

    (06/03/2012)

    Die Europäische Union bietet Unterstützung für europäische kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Sie wird in verschiedenen Formen wie Zuschüssen, Darlehen und in einigen Fällen als Bürgschaften angeboten.

    Die Unterstützung erfolgt entweder direkt oder über Programme, die wie die Strukturfonds national oder regional verwaltet werden.

    KMU können ebenfalls verschiedene nicht finanzielle Unterstützungsmaßnahmen in Form von Programmen und Dienstleistungen zur Unterstützung der Unternehmen in Anspruch nehmen.


    Ein neuer Leitfaden soll die wichtigsten europäischen Programme für KMU kurz vorstellen und enthält übersichtliche Informationen sowie die wichtigsten Websites der einzelnen Programme.

    Weitere Informationen zu Strukturfonds und KMU

  • Leistungsmessung: länderspezifische Informationsblätter

    (01/03/2012)

    Die Europäische Kommission veröffentlicht länderspezifische Informationsblätter, welche die Fortschritte der einzelnen Mitgliedstaaten hinsichtlich des Erreichens ihrer vereinbarten Ziele nach der Strategie Europa 2020 beschreiben. Die Informationsblätter vermitteln den aktuellen Stand der Dinge verschiedener Themen nach den drei Hauptzielen der Strategie: intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. In den Verhandlungen über die EU-Finanzierung im Rahmen der Kohäsionspolitik im nächsten Zeitraum (2014-2020) werden diese Informationsblätter ein wertvolles Hilfsmittel sein. Sie ordnen jedes Land in einen europäischen Rahmen ein, indem sie die Leistung messen und sie mit dem EU-Durchschnitt sowie den leistungsstärksten und -schwächsten EU-Mitgliedern vergleichen.

    Jedes Informationsblatt zeigt das nationale Ziel des Landes, das EU-Ziel und die höchsten und niedrigsten Ziele, die sich andere Länder gesetzt haben. Außerdem wird angegeben, wie weit das Land noch von dem jeweiligen selbstgesetzten Ziel entfernt ist, und vergleicht dies mit der EU und den Ländern mit dem größten und geringsten Ehrgeiz. 

    Diese Informationsblätter beziehen sich vor allem auf Daten von Eurostat, greifen jedoch auch auf die Gemeinsame Forschungsstelle, die Europäische Umweltagentur, die Weltbank und andere Quellen zurück. Die Ziele wurden offiziellen Dokumenten entnommen. In einigen Fällen wurden absolute Ziele in relative Ziele umgewandelt, um einen Vergleich zwischen den einzelnen Ländern zu ermöglichen.

    Leistungsmessung: länderspezifische Informationsblätter

  • Broschüre „Vereinfachung der Kohäsionspolitik für 2014-2020“ ist jetzt erhältlich

    (29/02/2012)

    Am 8. Februar hat die Europäische Kommission eine Mitteilung zum Thema Vereinfachung in allen Politikbereichen angenommen, um die Aufmerksamkeit der Interessenvertreter auf die wichtigsten Aspekte zu lenken, die im Hinblick auf die Vereinfachung in den Gesetzesvorschlägen für den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen 2014-2020 enthalten sind. Angesichts der Vorbereitungen für den nächsten Programmzeitraum erklärt die Broschüre „Vereinfachung der Kohäsionspolitik für 2014-2020“ den Empfängern und Verwaltungsbehörden in der Europäischen Union die wichtigsten praktischen Verbesserungen, die im Hinblick auf eine Vereinfachung der Kohäsionspolitik vorgeschlagen wurden.

    Vereinfachung der Kohäsionspolitik für 2014-2020

  • „Arbeitspapiere“: Ein neuer Index für regionale Wettbewerbsfähigkeit: Theorie, Methoden und Ergebnisse

    (27/02/2012)

    Die neueste Ausgabe der Serie „Arbeitspapiere“: Ein neuer Index für regionale Wettbewerbsfähigkeit: Theorie, Methoden und Ergebnisse ist nun erhältlich.

    Bei dem regionalen Indikator „EU-Index für regionale Wettbewerbsfähigkeit (RCI)“ handelt es sich um den ersten Gesamtindikator, der eine zusammenfassende Darstellung der territorialen Wettbewerbsfähigkeit aller NUTS-2-Regionen der 27 EU-Mitgliedstaaten liefert. Er greift auf den modifizierten Ansatz des Global Competitiveness Index des Weltwirtschaftsforums (WEF) zurück und beruht auf elf Säulen, die in drei Gruppen eingeteilt sind: Basis, Effizienz und Innovation. Der Index berücksichtigt, wie gut die Region entwickelt ist, indem er bei weniger entwickelten Regionen grundlegende Angelegenheiten betont, während bei stärker entwickelten Regionen die Innovationsfähigkeit eine größere Rolle spielt. Die Säulen messen nicht nur für Unternehmen interessante Punkte, sondern berücksichtigen auch Themen, die für die Bevölkerung der jeweiligen Region und deren Lebensqualität von Belang sind.

    Weitere Informationen finden Sie in dem Arbeitspapier Ein neuer Index für regionale Wettbewerbsfähigkeit: Theorie, Methoden und Ergebnisse.

    „Arbeitspapiere“ ist eine Reihe kurzer Papiere zu regionaler Forschung und zu von der Generaldirektion Regionalpolitik festgelegten Indikatoren.

  • 16. Februar: Verfolgen Sie das „Urban Forum“ live

    (14/02/2012)

    Am Freitag, den 16. Februar werden von 9:30 bis 16:30 Uhr die Beiträge des ersten europäischen „Urban Forum“ live über diese Website übertragen. Die Veranstaltung findet in Brüssel statt. Es werden rund 500 Teilnehmer erwartet, darunter die Bürgermeister europäischer Großstädte sowie Vertreter von Stadtwerken, Verbänden und EU-Institutionen. Der Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn möchte den direkten Dialog mit den europäischen Städten eröffnen und erörtern, welchen Platz die urbane Entwicklung in der Kohäsionspolitik in den Jahren 2014-2020 einnehmen wird. Dieser Dialog soll anschließend als „europäische Plattform für urbane Entwicklung“ zu einer festen Einrichtung werden, mit dem Ziel, einen Erfahrungsaustausch auf europäischer Ebene zu ermöglichen.

    Insbesondere werden die Bürgermeister von Amsterdam, Barcelona, Warschau, Lissabon, Sofia, Bratislava, Manchester, Leipzig, Lodsch, Neapel, Turin, Roubaix und Dunkerque beim „Urban Forum“ anwesend sein.

    Auf der Konferenzwebsite haben Sie die Möglichkeit, die Beiträge in vier Sprachen zu verfolgen (Sprache des Vortragenden, Englisch, Französisch und Deutsch)

    Urban Forum 2012

  • Forschung und Innovation: Arbeiten mit EU-Finanzmitteln

    (08/02/2012)

    Die Europäische Kommission hat einen Leitfaden über Finanzierungsmöglichkeiten von Forschung und Innovation durch die EU veröffentlicht. 

    Die neue Ausgabe beschäftigt sich mit den folgenden EU-Finanzinstrumenten: 

    • 7. Forschungsrahmenprogramm
    • Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation
    • EU-Strukturfonds
    • Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums 
    • Europäischer Meeres- und Fischereifonds
    • Programm für lebenslanges Lernen
    • LIFE+ im Umweltbereich

    Sie beschreibt ferner die Finanzierungsmöglichkeiten, die Ländern und Gebieten außerhalb der Europäischen Union im Rahmen des Instruments für die Heranführungshilfe und des Europäischen Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstruments für Forschung und Innovation bereitgestellt werden können.

    Mit diesem aktualisierten Leitfaden können potenzielle Empfänger schnell herausfinden, wie sie in jedem Projektstadium Zugang zu den Finanzierungsmöglichkeiten der EU erhalten können.

    New Practical Guide to EU Funding Opportunities for Research and Innovation - Competitive European Regions through Research and Innovation

  • EU-Mittel zur Förderung von Jugendbeschäftigung und kleinen und mittleren Unternehmen

    (31/01/2012)

    Einer am 30. Januar im Europäischen Rat getroffenen Vereinbarung zufolge werden aus den EU-Strukturfonds bis zu 82 Mrd. Euro bereitgestellt, die bislang noch nicht zugeteit worden waren, um das Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern. Die Mittel werden insbesondere zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und zur Unterstützung kleiner Unternehmen beitragen.

    Die Mitgliedstaaten nahmen den Vorschlag von Kommissionspräsident Barroso an, die freien Mittel in die Finanzierung von Berufsausbildungs- und Arbeitserfahrungsprogrammen für junge Menschen fließen zu lassen. Die Kommission wird in Kooperation mit den nationalen Behörden und Sozialpartnern der acht EU-Länder mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit (Spanien, Griechenland, Italien, Portugal, Slovakei, Lettland, Litauen und Irland) garantieren, dass die Mittel bestmöglich genutzt werden.

    Die Mitgliedstaaten stimmten weiterhin zu, die Strukturfonds ebenfalls zur Unterstützung kleiner Unternehmen bei der Schaffung von Arbeitsplätzen einzusetzen. 80 % aller neuen Arbeitsplätze in der EU wurden während der letzten fünf Jahre von kleinen und mittleren Unternehmen geschaffen.

    Diese Entscheidungen ergeben sich aus einer Reihe von Maßnahmen seitens der Europäischen Kommission, die sicherstellen sollen, dass die Strukturfonds zur Verbesserung der Wachstumsaussichten und zur Bekämpfung der Folgen der Wirtschaftskrise in den EU-Ländern beitragen, darunter:

    • Erhöhung der Kofinanzierungsraten
    • Vorschüsse für die am stärksten von der Krise betroffenen Länder
    • Neugestaltung von Programmen und Verfahrensvereinfachung
    • Zugang zu Finanzmitteln für kleine und mittlere Unternehmen

    Weitere Informationen:

  • Dritte Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zum URBACT-Programm für die Gründung von Themenn

    (27/01/2012)

    Die dritte und letzte Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zum URBACT-Programm zur Gründung von bis zu 19 Themennetzwerken wurde eröffnet. Interessensbekundungen sind bis zum 15. März 2012 willkommen.

    URBACT ist ein europäisches Programm für Austausch und Lernen, das eine nachhaltige Stadtentwicklung fördert. Es wird von der Europäischen Union (Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, EFRE) in Kooperation mit den Mitgliedstaaten finanziert. Durch das Programm erhalten Städte in ganz Europa die Möglichkeit, Lösungen für die wichtigsten städtischen Herausforderungen zu entwickeln und ihre Schlüsselrolle im zunehmend komplexeren sozialen Wandel erneut zu bestätigen.

    Die Projekte, die im Rahmen dieser dritten Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zum URBACT-Programm angenommen werden, müssen sich mit einem der Themen befassen, die für diese Aufforderung festgelegt wurden, wobei die Partnerstädte gebeten werden, auf die folgenden drei Herausforderungen einzugehen:

    •  Steuerung der städtischen Entwicklung vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Finanzkrise

    •  Anregung integrierter und nachhaltiger Stadtentwicklungsansätze

    •  Entwicklung von effizienten Partnerschaften und Mehrebenen-Governance-Prozessen

    Weitere Informationen erhalten Sie auf der URBACT-Website.

  • Zahlungen der Kommission bringen EU-Kohäsionspolitik dorthin, wo sie benötigt wird

    (25/01/2012)

    Die Analyse zum Jahresende bestätigt, dass die Kohäsionspolitik auch 2011 wieder eine wichtige Rolle in den Mitgliedstaaten spielte. Laut der Analyse der Europäischen Kommission wurden Zahlungen in Rekordhöhe an die Mitgliedstaaten geleistet und somit die zeitgerechte Umsetzung der Hauptinvestitionsstrategie der EU gesichert. 2011 zahlte die Kommission circa 32,9 Mrd. EUR an die Mitgliedstaaten aus. Dies sind 8 % als die 30,5 Mrd. EUR im Jahr 2010.

    Am 31. Dezember 2011 lag die durchschnittliche Zahlungsquote in den EU-27 bei allen drei Fonds (EFRE, ESF, Kohäsionsfonds) bei 33,4 % der zugewiesenen Beträge. Zwischen den Quoten der einzelnen Länder gibt es beträchtliche Unterschiede; sie liegen zwischen 16,5 % und 48,3 %. Die Analyse zeigt außerdem, dass die Zahlungen des EFRE im Jahresvergleich um 55 % anstiegen, nämlich von 22,3 % Ende 2010 auf 34,3 % Ende 2011.

    Infolge der Finanzkrise wurden mittlerweile nach Inkrafttreten der Verordnung 1311/2011 am 20. Dezember zeitlich begrenzte „Zusatzzahlungen“ an Griechenland und Rumänien in Höhe von 374 Mio. EUR geleistet.

    Zeitraum

    Land

    Gezahlt/Festgesetzt*

    2007-2013

     

     

     

    Éire/Irland

    48,27 %

     

    Lietuva/Litauen

    47,98 %

     

    Sverige/Schweden

    46,52 %

     

    Eesti/Estland

    41,99 %

     

    Deutschland

    41,15 %

     

    Suomi/Finnland

    40,92 %

     

    Luxembourg/Luxemburg

    40,58 %

     

    Österreich

    39,19 %

     

    United Kingdom/Vereinigtes Königreich

    38,83 %

     

    Danmark/Dänemark

    38,28 %

     

    Portugal

    37,77 %

     

    Kypros/Zypern

    37,39 %

     

    Polska/Polen

    37,23 %

     

    Slovenija/Slowenien

    37,01 %

     

    España/Spanien

    36,52 %

     

    Latvija/Lettland

    36,43 %

     

    Magyarország/Ungarn

    35,25 %

     

    Ellada/Griechenland

    34,94 %

     

    France/Frankreich

    34,77 %

     

    Nederland/Niederlande

    33,62 %

     

    Belgique-België/Belgien

    32,17 %

     

    Slovenska Republica/Slowakei

    27,76 %

     

    Malta

    27,29 %

     

    Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

    26,62 %

     

    Ceska Republika/Tschechische Republik

    26,14 %

     

    Balgarija/Bulgarien

    23,55 %

     

    Italia/Italien

    21,72 %

     

    România/Rumänien

    16,51 %

     

     

     

    2007-2013

    Gesamt

    33,36 %

    *Ende 2011 belaufen sich die offenen Ansprüche auf 9,6 Mrd. EUR aus allen Fonds (EFRE, ESD, KF). Die fehlenden Zahlungen werden mit den Zahlungen für 2012 ausgeschüttet werden. Inklusive dieses Betrags hätten sich die Gesamtzahlungen aus dem Strukturfonds jedoch auf 36,14 % belaufen.

  • Kommissar Hahn spricht vor dem Ausschuss für regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments

    (24/01/2012)

    Der Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn spricht in der ersten Ausschusssitzung des Jahres am 25. Januar vor dem Ausschuss für regionale Entwicklung (REGI) des Europäischen Parlaments. Auf der Tagesordnung steht erneut das Gesetzgebungspaket für die Zeit nach 2013 und der Kommissar wird die Abgeordneten des Europäischen Parlaments über den Stand der Verhandlungen im Rat informieren.

    Auch die Verfasser der Stellungnahmen des Parlaments zu den verschiedenen Verordnungsvorschlägen werden ihre Arbeitsdokumente vorlegen und die anstehenden Angelegenheiten diskutieren. Der dänische Europaminister Nicolai Wammen wird als Vertreter der dänischen Ratspräsidentschaft ebenfalls an der Debatte teilnehmen und deren Prioritäten in der Kohäsionspolitik darlegen.

    Sie können auf dieser Seite die Ausschusssitzung live per Webstream verfolgen und die Tagesordnung einsehen: Ausschuss für regionale Entwicklung.

  • Die Prioritäten der dänischen Ratspräsidentschaft

    (23/01/2012)

    Dänemark hat für sechs Monate den Vorsitz in der Europäischen Union übernommen und sein Arbeitsprogramm vorgelegt. Hinsichtlich der Kohäsionspolitik hat man sich verpflichtet, parallel zu den Diskussion über den mehrjährigen Finanzrahmen Verhandlungen über neue die neuen Verordnungen für den Zeitraum 2014-2020 aufzunehmen. Ziel ist es, ein Abkommen zwischen den Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament über bestimmte Prioritäten herbeizuführen, darunter strategische Programmierungsleitlinien, Themenschwerpunkte, Ex-ante-Grundsatz, Vereinfachung, Finanzplanung und Finanzkontrolle. Der Stand der Verhandlungen wird anlässlich der für den 24. April und den 26. Juni 2012 einberaumten Sitzungen des Rates „Allgemeine Angelegenheiten“ in Luxemburg bewertet.

    http://eu2012.dk/

    Die Vorschläge der Europäischen Kommission für die Kohäsionspolitik im Zeitraum 2014-2020

  • EU-Kommissar Hahn nimmt Dialog mit europäischen Städten auf

    (19/01/2012)

    Die Europäische Kommission legt in ihren Vorschlägen zur Kohäsionspolitik für 2014 bis 2020 nahe, die städtische Dimension zu stärken. In Folge seiner Bemühungen, auf europäischer Ebene eine ehrgeizige europäische Stadtpolitik zu entwickeln, nimmt Kommissar Hahn den direkten Dialog mit den Städten auf. Die Bürgermeister der europäischen Städte und die Vertreter der EU-Institutionen sind zum ersten „Urban Forum” geladen, das am 16. Februar in Brüssel stattfinden wird. Es wird darum gehen, neue Vorschläge zu diskutieren, die im neuen Gesetzespaket enthalten sind, und die zukünftige Plattform für Stadtentwicklung vorzubereiten, die geschaffen werden wird, um eine Verstärkung der Kapazitäten und den Erfahrungsaustausch auf europäischer Ebene zu fördern.

    Weitere Informationen: Urban Forum

  • Regional Studies Association ruft zu Beiträgen für das Magazin Regional Insights auf

    (18/01/2012)

    2010 führte die Regional Studies Association ihre neueste Veröffentlichung, das Magazin Regional Insights, ein. Regional Insights veröffentlicht vor allem kurze Artikel von Studentenmitgliedern und Mitgliedern, die am Anfang ihrer Karriere stehen, und macht deren Forschung allen anderen Mitgliedern der Gesellschaft zugänglich.

    Derzeit suchen die Herausgeber Vorschläge für kurze Artikel (maximal 3 000 Wörter) für zukünftige Ausgaben. Alle Studentenmitglieder und Berufsanfänger sind berechtigt, in Regional Insights zu veröffentlichen. Beiträge aus allen Bereichen der Regionalstudien sind herzlich willkommen, ungeachtet des geografischen Fokus.

    Die Frist zum Einreichen der Vorschläge endet am 14. Februar. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • „Die Kohäsionspolitik 2014-2020 investiert in Europas Regionen“: Eine vollständige Analyse und Feedback sind jetzt in der neuesten Ausgabe des Panorama-Magazins online

    (17/01/2012)

    Die Winterausgabe 2011/2012 des Panorama-Magazins enthält eine detaillierte Betrachtung des neuen Ansatzes, der für die Kohäsionspolitik im Zeitraum 2014-2020 vorgeschlagen wurde. Die Vorschläge werden als Schwerpunkt auf acht Seiten vollständig analysiert, auch Reaktionen wichtiger Gesprächspartner, wie der European Women’s Lobby, dem Europäischen Netz zur Bekämpfung der Armut, der Europäischen Union des Handwerks und der Klein- und Mittelbetriebe und der Versammlung der Regionen Europas, fehlen nicht. Interviews mit hochrangigen Interessenvertretern der Regionen aus Frankreich und Schweden sind ebenso enthalten wie eine Reihe von Artikeln zum Thema, die sich mit Projekten aus der Europäischen territorialen Zusammenarbeit, der städtischen Dimension der Kohäsionspolitik und den Kategorien der RegioStars 2013 befassen.

    Das Panorama-Magazin ist derzeit auf Deutsch, Englisch und Französisch erhältlich. Die anderen Sprachversionen stehen ab Anfang Februar auf der Inforegio-Website zur Verfügung.

  • Die regionale Vielfalt der EU in Karten und Zahlen veranschaulicht

    (16/01/2012)

    In welcher Region findet man im Verhältnis die meisten Hochschulabsolventen? Für welche Städte wird die Luftqualität als am schlechtesten angesehen? In welchen Regionen wird am meisten Forschung und Entwicklung betrieben?

    Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen befinden sich im Jahrbuch der Regionen 2011 von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. In dieser Publikation erhält man einen Gesamtüberblick über die jüngsten wirtschaftlichen, sozialen und demografischen Entwicklungen in den 271 NUTS-2-Regionen der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

    Pressemitteilung

    Jahrbuch der Regionen 2011

  • „RegioStars Awards“

    (13/01/2012)

    Die Suche der Europäischen Kommission nach den innovativsten Projekten, die Mittel im Rahmen der EU-Kohäsionspolitik erhalten haben, geht 2012 und 2013 weiter.

    RegioStars Awards 2012: Kommission gibt Finalisten bekannt

    Die Kommission hat die Finalisten für die RegioStars Awards 2012 bekanntgegeben. Die 24 Projekte zeigen die ausgezeichnete und innovative Arbeit, die an der Basis geleistet wurde, und stellen eine gute geografische Streuung innerhalb der Union dar. Die 24 Projekte werden der Jury bei einer Veranstaltung am 16. Januar 2012 vorgestellt.

    Hier die Finalisten 2012 (in ungeordneter Reihenfolge):

     Kategorie 1: Intelligentes Wachstum – Dienstleistungsinnovation

    • „Technopol Programme” – Niederösterreich, AT
    • „RUR@CT” – régions actrices de l’innovation rurale – Limousin, FR
    • „Innovative Collaboration Networks for Smart growth“ – London, UK
    • „ECO World Styria“ – Steiermark, AT
    • „Hohe Tauern Health“ – Salzburg, AT
    • „Orientation and guidance services for start-ups in Brandenburg“ – Brandenburg, DE
    • „Digi-lodge“ – verschiedene griechische Regionen, EL

    Kategorie 2: Nachhaltiges Wachstum – Ökosystem-Dienste

    • „Parc naturel transfrontalier du Hainaut (PNTH)“ – Wallonie/Nord-Pas de Calais, BE-FR
    • „Alps-Carpathian Corridor Trnava“ – Bratislava, Wien, Burgenland, Niederösterreich, SK-AT
    • „SIC ADAPT! (Strategic Initiative Cluster – Adaptation to the impacts of climate change)“ – Nordwesteuropa, DE, BE, FR, IE, LU, NL, UK
    • „Green Corridors Contracts“ – Rhône-Alpes, FR
    • „GRaBS: Green and blue space adaptation for urban areas and eco-towns“ – England (federführend), UK

    Kategorie 3: Integratives Wachstum – demografischer Wandel und aktives Altern

    • „I-Cane“ – Provinz Limburg, NL
    • „Project for Early Support of Elderly People in their Daily Lives (VAMU)“ – Nord-Savo, FI
    • „O4O: Older people for older people“ – Finnland, Grönland, Nordirland, Schottland, Schweden, UK, FI, IE, SE
    • „Seniors in Motion“ – Nordportugal, PT

    Kategorie 4: Citystar – integrierte Entwicklung benachteiligter Stadtgebiete

    • „SÖM South East Malmö” – Malmö, SE
    • „Baum – Bratislava Urban Regional Cooperation“ – Nordburgenland, Wiener Umland-Nord, Wiener Umland-Süd, VUC Bratislava, SK-AT
    • „Open LAB Ebbinge (OLE)“ – Groningen, NL
    • „Rediscovering Vila do Conde“ – Vila do Conde, PT

    Kategorie 5: Information und Kommunikation – Präsentation von Projektdaten

    Die von der Jury ausgewählten Preisträger werden im Juni 2012 bei der Konferenz „Regionen für den wirtschaftlichen Wandel“ bekanntgegeben.

    RegioStars Awards 2013:

    Das Bewerbungsverfahren für die RegioStars Awards 2013 ist jetzt eröffnet. Die Preiskategorien für 2013 sind:

    1. INTELLIGENTES WACHSTUM: Verbindung der Universitäten mit regionalem Wachstum

    1. NACHHALTIGES WACHSTUM: Unterstützung der Ressourceneffizienz bei KMU
    2. INTEGRATIVES WACHSTUM: Soziale Innovation: kreative Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen
    3. CITYSTAR: integrierte Ansätze einer nachhaltigen Stadtentwicklung
    4. INFORMATION UND KOMMUNIKATION: Werbung für die EU-Regionalpolitik mit Kurzvideos

     Die Bewerbungen sind bis zum 20. April 2012 einzusenden. Die ausgewählten Finalisten werden Gelegenheit haben, ihre Projekte bei der zehnten Auflage der jährlich stattfindenden Europäischen Woche der Regionen und Städte – den OPEN DAYS 2012 – einer unabhängigen Jury zu präsentieren. Die Preisverleihung selbst wird Anfang 2013 in Brüssel stattfinden.

    Weitere Informationen finden Sie auf der RegioStars-Website.

  • Europäische territoriale Zusammenarbeit: Brücken bauen zwischen Menschen

    (10/01/2012)

    Diese Publikation, die hier online verfügbar ist, vermittelt Ihnen einen Einblick, wie Zusammenarbeit, und dazu gehören auch der Europäische Verbund für territoriale Zusammenarbeit und Makroregionale EU-Strategien, derzeit funktioniert und wie sie in Zukunft aussehen könnte. Die Publikation enthält Geschichten von Menschen aus ganz Europa, die entweder von der Zusammenarbeit profitiert haben oder irgendwie mit ihr verbunden sind.

    Europäische territoriale Zusammenarbeit ist für den Aufbau eines gemeinsamen europäischen Raums von zentraler Bedeutung und ein Meilenstein europäischer Integration. Europäische territoriale Zusammenarbeit besitzt einen klaren europäischen Mehrwert: Sie trägt dazu bei, dass Grenzen keine Hürden sind, sie bringt die Europäer näher zusammen, sie hilft, gemeinsame Probleme zu lösen, sie ermöglicht, Ideen und Vorteile zu teilen und sie fördert die strategische Arbeit zur Erreichung gemeinsamer Ziele.

    Sie möchten ein Exemplar bestellen? Dann schicken Sie bitte eine E-Mail an regio-info@ec.europa.eu und geben Sie die gewünschte Sprache und Ihre Kontaktdaten an.

    Europäische Territoriale Zusammenarbeit : Brücken bauen wischen Menschen

  • Investitionen ins Breitbandinternet

    (20/12/2011)

    Wie kann mit Mitteln aus dem EU-Regionalfond der Ausbau des Breitbandinternets am besten gefördert werden?

    Die Europäische Kommission hat für öffentliche Stellen, die EU-Mittel verwalten, einen Leitfaden zu den Vor- und Nachteilen verschiedener Modelle für Investitionen in Hochgeschwindigkeitsinternet-Infrastrukturen herausgegeben.  Der Leitfaden berät Verwaltungsbehörden und Projektträger im Hinblick auf die Fragen, die bei der Planung von Investitionen der öffentlichen Hand in die Breitbandinfrastruktur zu berücksichtigen sind. 

    Dem Leitfaden liegt eine detaillierte Bewertung mehrerer Breitbandinvestitionsprojekte zugrunde (die größtenteils vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert wurden).  Er enthält Informationen zu Erfolgsfaktoren und gewonnenen Erkenntnissen.

    Die Digitale Agenda für Europa soll dafür sorgen, dass bis 2020 allen europäischen Bürgern der Internetzugang mit Geschwindigkeiten über 30 Mbit/s zur Verfügung steht und mindestens 50 % der europäischen Haushalte Internetanschlüsse mit über 100 Mbit/s haben. 

    Der Leitfaden wurde von den EU-Kommissaren Hahn, Kroes, Ciolos und Almunia mitunterzeichnet. Er ergänzt die übrigen Maßnahmen der Kommissionsdienststellen wie etwa das Europäische Breitband-Portal oder die Bottom-up-Broadband-Initiative.

    EU Guide on Broadband investment models

  • Verbindung der Universitäten mit regionalem Wachstum

    (16/12/2011)

    Universitäten können eine zentrale Rolle bei der Entwicklung regionaler Innovationsstrategien spielen.

    Die Europäische Kommission hat einen Leitfaden veröffentlicht, der den für Programme des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zuständigen Verwaltungsbehörden helfen soll, Universitäten besser in die Regionalentwicklung einzubinden.

    Der Leitfaden soll die aktive Beteiligung von Universitäten und anderen Hochschuleinrichtungen an regionalen Innovationsstrategien zur intelligenten Spezialisierung in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Unternehmen und anderen Partnern der Zivilgesellschaft unterstützen. Außerdem kann der Leitfaden Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft die zu erwartenden Vorteile ihrer Zusammenarbeit für die Regionalentwicklung vermitteln.

    Es handelt sich nicht um eine wissenschaftliche Publikation, sondern um ein praktisches Instrument mit Empfehlungen. Dieser Leitfaden ist Teil einer Reihe von Leitfäden, die im Rahmen des von der Kommission eingerichteten Forums für intelligente Spezialisierung erstellt wurden. Dieses Forum soll nationalen und regionalen politischen Entscheidungsträgern, die an der Gestaltung und Umsetzung von Innovationsstrategien zur intelligenten Spezialisierung beteiligt sind, methodologische Unterstützung und praktische Anleitung bieten. Der Leitfaden wird hilfreich für die letzten Jahre des aktuellen EFRE-Programmzeitraums (2007-2013) und für die Vorbereitung des nächsten Zeitraums (2014-2020) sein.

    Connecting Universities to regional Growth: A practical guide

  • Rat beschäftigt sich mit künftiger Kohäsionspolitik

    (15/12/2011)

    Am Freitag, dem 16. Dezember, wird der Rat für Allgemeine Angelegenheiten der EU auf der Grundlage eines Fortschrittberichts der polnischen Präsidentschaft eine Aussprache zu dem am 6. Oktober 2011 verabschiedeten Gesetzgebungspaket für die künftige Kohäsionspolitik durchführen. Das Paket enthält Vorschläge zu fünf Verordnungen für den Zeitraum 2014-2020, die Grundsätze und detaillierte Betriebsvorschriften für den Kohäsionsfond, den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, den Europäischen Sozialfonds und die Europäischen Verbünde für territoriale Zusammenarbeit aufstellen. Die übergreifende Verordnung enthält außerdem gemeinsame Bestimmungen für diese Fonds sowie für den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums und den Europäischen Meeres- und Fischereifonds.

    Es ist damit zu rechnen, dass sich die Diskussionen auf die zentralen Themen der strategischen Programmplanung und der thematischen Konzentration fokussieren werden, jeweils in der Absicht, für eine engere Ausrichtung der Kohäsionspolitik auf die Ziele der Strategie Europa 2020 zu sorgen.

    Diese Verordnungen werden bis Ende 2012 verabschiedet werden müssen, damit die neue Programmplanung für die Kohäsionspolitik ab 2014 pünktlich in die Wege geleitet werden kann.

    Vorschläge der Europäischen Kommission vom 6. Oktober

    Informationen zur Tagung des Rates für Allgemeine Angelegenheiten (16. Dezember 2011)

  • Debatte mit Kommissar Hahn im Webstream

    (08/12/2011)

    Das zweite der beiden jährlichen Treffen zwischen der Generaldirektion Regionalpolitik der Kommission (GD REGIO) und Vertretern der Regionalbüros findet in diesem Jahr am 15. Dezember in Brüssel statt. Der EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, wird das Gesetzgebungspaket zur Kohäsionspolitik für den Zeitraum 2014-2020 vorstellen. Im Anschluss wird eine Podiumsdiskussion stattfinden. Die Anmeldefrist für diese Veranstaltung ist zwar nun abgelaufen, aber Sie können den Verlauf live im Internet zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr auf Deutsch, Englisch und Französisch mitverfolgen.

    Live-Webstream

  • Zugang zu Investitionen für KMU erleichtert

    (05/12/2011)

    Die Europäische Kommission hat eine Verordnung aus dem Jahr 2006 über Investitionen mittels Finanzierungsinstrumenten geändert, um Unternehmen einen schnelleren Zugang zu Investitionen zu ermöglichen. Diese Maßnahme tritt am 1. Dezember in Kraft.  

    Die Änderung zu Artikel 45 der Verordnung (EG) Nr. 1828/2006 hat das Ziel, die Investitionstätigkeit von Unternehmen – vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) – in allen Mitgliedstaaten durch Finanzierungsinstrumente zu stärken. Dadurch kann in jeder Phase der normalen Geschäftstätigkeit in ein Unternehmen investiert werden und nicht nur während der Gründungs- oder Erweiterungsphase.

    In Zeiten des Liquiditätsmangels bei Unternehmen und der angespannten Lage der öffentlichen Haushalte kommt dieser Maßnahme eine besondere Bedeutung zu.

  • Europäisches Jahr für aktives Altern 2012

    (02/12/2011)

    2012 ist das „Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“. Es soll uns Gelegenheit geben, darüber nachzudenken, dass die Europäer länger leben und länger gesund bleiben als je zuvor – und uns der Chancen bewusst zu werden, die darin stecken.

    Durch aktives Altern erhalten die Generation der geburtenstarken Jahrgänge und die älteren Erwachsenen von morgen die Chance, länger im Erwerbsleben zu bleiben und ihre Erfahrungen weiterzugeben, sich weiter aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen und ein möglichst gesundes und erfülltes Leben zu leben.

    Gemeinsam mit dem Ausschuss der Regionen und der Europäischen Plattform für ältere Menschen (AGE) hat die Europäische Kommission eine Broschüre zum Thema „Förderung des aktiven Alterns in Europa – Unterstützung lokaler und regionaler Interessenvertreter durch die Europäische Union“ herausgegeben. Diese Broschüre stellt die mithilfe von EU-Mitteln finanzierten Beispielprojekte vor, die die Ziele des Europäischen Jahres 2012 unterstützen, und gibt einen Überblick über die Finanzierungsprogramme, die die EU den lokalen, regionalen und nationalen Interessenvertretern zur Verfügung stellt.

    Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen

  • Siebter Fortschrittsbericht über den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt verdeutlicht den Beitrag der Städte und Regionen zu Europa 2020.

    (01/12/2011)

    Vor kurzem wurde der siebte Fortschrittsbericht über den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt, der insbesondere die städtischen und regionalen Aspekte der Strategie Europa 2020 hervorhebt, veröffentlicht. Der Bericht wurde nur kurz nach dem Gesetzgebungsvorschlag der Kommission zur Kohäsionspolitik nach 2013 vorgestellt und befasst sich mit der Frage, wie Städte und Regionen im Rahmen der Kohäsionspolitik zu einem intelligenten, nachhaltigen und inklusiven Wachstum und den Kernzielen von Europa 2020 beitragen können. Er misst außerdem, wie weit die Regionen von den nationalen Zielen für 2020, die in den Mitgliedstaaten vorgeschlagen wurden, entfernt sind.

    Dieser Bericht zeigt deutlich, dass sich Städte und Regionen unterschiedlichen Kombinationen aus Entwicklungsproblemen und Wachstumspotenzial gegenübersehen. Dies ist einer der Hauptgründe, warum die Kohäsionspolitik nach einem integrierter Ansatz arbeitet, der an die lokalen Bedürfnisse und Chancen angepasst werden kann.

    Der Bericht leistet einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Diskussion über den Zeitraum 2014-2020. Zukünftige Programme der Kohäsionspolitik müssen sich mit der Frage befassen, wie sie dazu beitragen können, dass die EU ihre Ziele für 2020 erreicht, und wie EU-Investitionen sie bei der Verwirklichung dieser Ziele unterstützen können.

    Lesen Sie den Siebten Fortschrittsbericht über den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt (in englischer Sprache).

  • Energieeffizienzworkshop

    (29/11/2011)

    Am 29. und 30. November kommen Experten aus den Mitgliedstaaten, der Zivilgesellschaft, der Welt der Wissenschaft und den EU-Institutionen in Brüssel zu einer Konferenz zum Thema „Investitionen der Kohäsionspolitik in energieeffiziente Gebäude“ zusammen.

    Das Ziel dieser von der GD Regionalpolitik organisierten Konferenz und des Workshops ist es, die Teilnehmer über Entwicklungen auf EU-Ebene zu informieren, die für den Zeitraum 2014-2020 relevant sind, und den Fokus auf die Umsetzung, auftretende Probleme und mögliche Lösungen für die Zukunft zu legen.

    Am 30. November findet ein Workshop statt, in dem Schwierigkeiten, auf die Mitgliedstaaten bei der Umsetzung gestoßen sind, diskutiert werden.

    Sie können die Konferenz im Webstream verfolgen:

    Die Beiträge und Präsentationen werden nach der Konferenz auf der folgenden Internetseite veröffentlicht:

    Cohesion policy investing in energy efficiency in buildings (Investitionen der Kohäsionspolitik in energieeffiziente Gebäude).

  • Einladung zur Abschlusskonferenz einer effektiven Kampagne für die Roma (3. Hauptpunkt des Roma-Pilotprojekts des Europäischen Parlaments)

    (27/11/2011)

    Am Dienstag, den 29. November, findet die Abschlusskonferenz der Informationskampagne des European Roma Grassroot Organisation (ERGO) Networks als Teil des Roma-Pilotprojekts des Europäischen Parlaments statt. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 29.11.2011, von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr im Mundo-B, Rue d’Edimbourg, 1050 Brüssel (Metrostation Porte de Namur) statt.

    Zum Abschluss der Kampagne werden das ERGO Network und seine Projektpartner (das Policy Center for Roma aus Rumänien, die Integro Association aus Bulgarien und Roma Active Albania) die Ergebnisse vorstellen, über Erfolge und wichtige Lektionen aus der Kampagne berichten und einen Ausschnitt der umfassenden Untersuchungsergebnisse präsentieren, die deutlich zeigen, was alles erreicht wurde und welche Geschichten hinter den Schlussfolgerungen stecken.

    Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Projekts www.ergonetwork.org oder direkt über Gabriela Hrabanova  (g.hrabanova@ergonetwork.org).

    Siehe auch (in englischer Sprache):Roma Inclusion and Regional Policy - Pilot project for Roma Inclusion

  • EU-Kommissar Johannes Hahn bei informellem Ministertreffen: „Integriertes Entwicklungskonzept – ein Schlüssel zu einem intelligenten, nachhaltigen und integrativen Europa“

    (24/11/2011)

    Poznań (Polen), 24.-25. November

    In Poznań steht am 24. und 25. November eine hochrangige Diskussion zur Entwicklung Europas, zur Kohäsionspolitik nach 2013 und zu ihren territorialen Aspekten sowie zum integrierten Entwicklungskonzept auf der Tagesordnung. Dieses Treffen ist das erster seiner Art und eine wichtige Veranstaltung auf dem Terminkalender der polnischen Ratspräsidentschaft. An dem Treffen nehmen Minister für Regionalentwicklungspolitik aus allen Mitgliedstaaten teil.

    Das Ministertreffen soll strategische Maßnahmen für die europäische Entwicklung wiederaufleben lassen. Dabei wird erörtert, wie Europas Potenzial maximiert werden kann und wie es zur Realisierung strategischer Ziele eingesetzt werden kann, um den Umbau der europäischen Wirtschaft und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt zu gewährleisten. Das integrierte Konzept für Regionalentwicklung wird als Schlüssel zur Realisierung der Ziele der Strategie „Europa 2020“ (intelligentes und nachhaltiges Wachstum für alle) präsentiert.

    Weitere Informationen

  • Spanien und Italien erhalten nach Naturkatastrophen Unterstützung von der EU

    (22/11/2011)

    Auf Vorschlag der Europäischen Kommission soll Spanien Finanzhilfen in Höhe von 21 Millionen Euro erhalten, nachdem im Mai dieses Jahres ein Erdbeben die Stadt Lorca erschüttert hatte. Weitere 16,9 Millionen Euro sollen für die italienische Region Venetien bereitgestellt werden, die im Oktober 2010 von schweren Überschwemmungen heimgesucht worden war. Mit den Mitteln aus dem Europäischen Solidaritätsfonds werden den betroffenen Regionen als Ausgleich die Kosten erstattet, die diese für Sofortmaßnahmen wie Rettungs- und Reinigungsarbeiten sowie die Wiederherstellung der Kerninfrastruktur aufgewendet hatten.

    Pressemitteilung Spanien

    Pressemitteilung Italien

    Weitere Informationen:

    http://ec.europa.eu/regional_policy/thefunds/solidarity/index_de.cfm

  • Die Regional Studies Association (RSA) ruft zum Einreichen von Beiträgen für zwei Konferenzen im Jahr 2012 auf

    (21/11/2011)

    Die erste findet vom Sonntag, 13. Mai, bis Mittwoch, 16. Mai, an der Technischen Universität Delft in den Niederlanden statt (mit einer Exkursion am Sonntag, 13. Mai) und trägt den Titel „Networked regions and cities in times of fragmentation: Developing smart, sustainable and inclusive places“ (Vernetzte Regionen und Städte in Zeiten der Fragmentierung: die Entwicklung intelligenter, nachhaltiger und inklusiver Orte). Die Konferenz befasst sich mit der zunehmenden gegenseitigen Abhängigkeit von Städten in ökologischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht und damit, wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Sie untersucht außerdem, welche Folgen dies für die regionale Politik hat sowie welche Chancen sich für die Entwicklung regionaler Cluster und Netzwerke bieten. Solche vernetzte Städte und Regionen haben mit Fragen der Koordination und mit verwischten Zuständigkeitsbereichen, mit den Folgen für Transparenz, Verantwortlichkeit und der Legitimität von Entscheidungen zu kämpfen.

    Die RSA ruft zur Einreichung von Beiträgen auf, die sich mit der Entwicklung intelligenter, nachhaltiger und inklusiver Orte befassen (den drei Aspekten der Strategie Europa 2020). Abstracts müssen bis spätestens 10. Februar 2012 eingereicht werden.

    Bei der zweiten Konferenz handelt es sich um die Jahreskonferenz der RSA, die zum ersten Mal außerhalb Europas stattfindet, nämlich in Peking. Die RSA organisiert sie in Zusammenarbeit mit der Chinesischen Akademie der Wissenschaften zum Thema „Sustaining Regional Futures“ (Die Zukunft der Regionen stärken). Beiträge zu den Formen und Erfolgen regionaler Politik im Umgang mit regionalen Ungleichgewichten, in der Bereitstellung grundlegender öffentlicher Dienstleistungen und der Stärkung endogenen Wachstums und regionaler Wettbewerbsfähigkeit etc. werden angenommen. Ebenso wird zu Beiträgen zu den Themen Governance, Städte und Regionen, Raumplanung und -analyse (in China oder anderswo) aufgerufen. Abstracts können bis zum 10. Februar 2012 eingereicht werden.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter www.regionalstudies.org.

  • Rechnungshof veröffentlicht finanzielle Bewertung für 2010

    (16/11/2011)

    Der Europäische Rechnungshof (EuRH), der als unabhängiges Organ die vollständige und ordnungsgemäße Kontierung der Einnnahmen und Ausgaben der EU sowie die Einhaltung aller vertraglichen und gesetzlichen Verpflichtungen bei der Erhebung und Verwendung der Finanzmittel prüft, hat seine Berichte zur EU-Finanzverwaltung und Kontrolle für das Jahr 2010 veöffentlicht.

    Zwar treten weiterhin Fehler auf, jedoch sind die Europäische Kommission und das Europäische Parlament in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten hartnäckig bemüht, die Fehlerquote in den kommenden Jahren und Haushaltsperioden nachhaltig zu reduzieren. Die Fehler bei den Ausgaben im Rahmen der Kohäsionspolitik konzentrieren sich vor allem auf eine Handvoll von Programmen in wenigen Mitgliedstaaten. So finden sich zwei Drittel der Fehler in sieben Programmen dreier Mitgliedstaaten. Die Kommission wird insbesondere mit den betreffenden Ländern zusammenarbeiten, um sie bei der Optimierung ihrer Systeme für die Finanzkontrolle und -verwaltung zu unterstützen.

    Weitere Informationen:

    Jahresbericht 2010
    Kurzinformation
    Pressemitteilung

    Häufig gestellte Fragen

  • EU hilft bei der Rettung Pompejis

    (15/11/2011)

    Ende Oktober verursachten heftige Regenfälle schwere Schäden an der Stätte von Pompeji in Italien. Das archäologische Gelände ist in der ganzen Welt von großer Bedeutung. Schon im Jahr 2010 waren durch gewaltige Unwetter Teile davon zusammengebrochen.

     

    Am 7. November dieses Jahres reiste EU-Regionalkommissar Johannes Hahn zu einer Vor-Ort-Besichtigung an. Er einigte sich mit den italienischen Behörden auf einen Aktionsplan, der Investitionen in Höhe von 105 Mio. Euro vorsieht. Mit den Mitteln, die sich aus einem nationalen und einem Gemeinschaftsbeitrag zusammensetzen, soll gewährleistet werden, dass Pompejis das kostbare Zeugnis vergangener Zeiten bewahrt.

     

    Der Gemeinschaftsbeitrag wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gespeist, über das Programm „Attrattori culturali, naturali e turismo“, das zur Förderung des Kultur- und Naturerbes sowie der touristischen Sehenswürdigkeiten in Kampanien, Apulien, Kalabrien und Sizilien in den Jahren 2007-2013 aufgelegt wurde.

     

    Weitere Informationen:

    http://ec.europa.eu/italia/attualita/primo_piano/pol_regionale/hahn_roma_pompei_it.htm

  • Lokale Entwicklung in den territorialen Politiken der EU

    (15/11/2011)

    Am 29. November dieses Jahres findet in Brüssel ein Seminar zur integrierten Politik für lokale Entwicklung in den EU-Programmen nach 2013 statt. Anwesend sein werden Vertreter von europäischen Institutionen sowie der polnischen EU-Ratspräsidentschaft.

     

    Die Kommission schlug in ihrem Entwurf für die Zukunft der Kohäsionspolitik vom 6. Oktober vergangenen Jahres die Umsetzung von integrierten Strategien für die lokale Entwicklung sowie die Einrichtung lokaler Aktionsgruppen vor. Das Ziel besteht darin, eine Möglichkeit zu schaffen, die verschiedenen europäischen Fonds – den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), den Europäischen Sozialfonds (ESF), den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie den Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) – auf lokaler Ebene sinnvoller miteinander zu kombinieren.

     

    Ausgerichtet wird dieses Seminar vom Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Kommunalbehörden Schottlands (Convention of Local Scottish Authorities, COSLA) und der Vereinigung der Gemeinden Rumäniens. Schirmherr ist das Europäischen Parlament.

     

    Programm: http://www.ccre.org/docs/29_11_11_Seminar_Local_Development.pdf

     

    Weitere Informationen:

    http://www.ccre.org/news_detail.htm?ID=2181

  • Kommission arbeitet an der Eliminierung von Fehlern bei Ausgaben im Rahmen der Kohäsionspolitik

    (10/11/2011)

    Vor Kurzem veröffentlichte die Europäische Kommission ihre Analyse zu Fehlern in der Kohäsionspolitik der Jahre 2006-2009 (Analysis of errors in cohesion policy for the years 2006-2009) sowie ihre Maßnahmen zur Fehlerminimierung und einen Zukunftsausblick. Obwohl Fehler vorkommen, treten sie vor allem in einer Handvoll von Programmen in wenigen Mitgliedsstaaten auf. Das Dokument betont jedoch, dass „Fehler“ nicht mit „Betrug“ gleichgesetzt werden können. Unter „Fehler“ versteht man jede Nichtbeachtung von Voraussetzungen für den Bezug von EU-Mitteln. Bei einem „Betrug“ liegt dagegen eine vorsätzliche oder strafbare Täuschung zur Erlangung eines ungerechtfertigten Vorteils vor. Die Analyse der Kommission hebt die am weitesten verbreiteten Fehler hervor. Dazu zählen Aufträge, die ohne Einhaltung der korrekten Ausschreibungsverfahren vergeben werden, Ausgaben, die nicht durch eine ausreichende Dokumentation gestützt werden (unzureichender Prüfpfad), die fehlerhafte Berechnung von Gemeinkosten, der Ansatz einer falschen Kofinanzierungsrate und zu hoch angesetzte Zahlungsanträge.

     Zusammen mit dem Europäischen Rechnungshof wird die Kommission weiterhin in strengen Prüfverfahren daran arbeiten, das Fehleraufkommen weiter zu minimieren. Dabei wird das vorgeschlagene Gesetzgebungspaket für die Kohäsionspolitik in den Jahren 2014-2020 eine herausragende Rolle spielen, zum Beispiel durch die Entwicklung zu E-Cohesion (elektronische Datenverwaltung) und die Bedingungen zu einer verstärkten Anwendung vereinfachter Kosten.

    Im Überblick

  • Die acht Regionen in äußerster Randlage: Aktivposten der EU

    (09/11/2011)

    EU-Kommissar Hahn nahm am 3. und 4. November 2011 in Martinique (Frankreich) an der Konferenz der Präsidenten der Regionen in äußerster Randlage teil. Den Konferenzvorsitz führte der Präsident des Regionalrats, Serge Letchimy. Der EU-Kommissar stellte die Leitgedanken der Kommissionsvorschläge für die Kohäsionspolitik im Zeitraum 2014-2020 vor.

     

    Das neue Gesetzgebungspaket trägt den im Vertrag über die Arbeitsweise der EU verankerten Besonderheiten der Regionen in äußerster Randlage Rechnung:

    - Die Sonderzuweisung zum Ausgleich der durch ihre Insellage bedingten Mehrkosten wird erhalten bleiben.

    - Die Regionen in äußerster Randlage werden weiterhin eine Kofinanzierung der Gemeinschaft bis zu 85 % erhalten.

    - Außerdem werden sie für die territoriale Zusammenarbeit einen größeren Finanzrahmen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhalten (Anhebung von 150 Millionen auf 275 Millionen Euro).

     

    Die Europäische Kommission arbeitet an einer neuen Strategie für die Regionen in äußerster Randlage. Diese Strategie, die 2012 verabschiedet werden wird, wird es ermöglichen, die zahlreichen Aktivposten dieser Regionen besser zur Geltung zu bringen.

    Die Europäische Union zählt acht Regionen in äußerster Randlage: die fünf französischen Übersee-Departements La Réunion, Guadeloupe, Guyana, St. Martin und Martinique; die autonomen portugiesischen Regionen Azoren und Madeira sowie die autonome spanische Gemeinschaft der Kanarischen Inseln.

    Rede von EU-Kommissar Hahn

    Weitere Informationen

  • Good Practices bei e-Gesundheit, Breitband und e-Regierung

    (26/10/2011)

    IMMODI ist ein INTERREG IVC-Projekt, an dem zehn Partner europäischer Regionen aus insgesamt sieben Ländern teilnehmen: Italien, Frankreich, Spanien, Bulgarien, Deutschland, Finnland und Schweden. Ziel des Projekts ist der Ausbau von Diensten in den Bereichen e-Regierung und e-Gesundheit in den Bergregionen und ländlichen Gebieten der EU.

    Die IMMODI Projektpartner trafen sich am 26. Oktober zu einer Informationskonferenz im Ausschuss der Regionen in Brüssel. Das spezielle Ziel des Projekts ist die Übertragung von Good Practices auf regionale operationelle Programme im Rahmen der Kohäsionspolitik. Jede der teilnehmenden Regionen arbeitete Aktionspläne aus, die auf der Abschlusskonferenz am 15. November 2011 in Auvergne unterzeichnet werden sollen.

    Einen allgemeinen Überblick über die regionalen Partner sowie eine Zusammenfassung der festgelegten Good Practices in den Bereichen e-Gesundheit, Breitband und e-Regierung finden Sie unter:

    http://www.interreg-immodi.net/attachments/article/107/Guide-Immodi.pdf

  • 'Effektive Instrumente zur Unterstützung der territorialen Entwicklung' – Warschau, Polen 24.-25. Oktober

    (20/10/2011)

    Am 24. und 25. Oktober 2011 findet in Warschau die Konferenz „Effektive Instrumente zur Unterstützung der territorialen Entwicklung“ statt, die vom polnischen Ministerium für regionale Entwicklung und der Europäischen Kommission gemeinsam organisiert wird. Die Konferenz wird als eine der wichtigsten Veranstaltungen der polnischen Präsidentschaft einen Austausch von Meinungen und bewährten Verfahrensweisen zwischen Fachleuten ermöglichen, die vor Ort im Bereich Kohäsionspolitik tätig sind. Außerdem wird die Kommission Vorschläge für Instrumente der Kohäsionspolitik zur Unterstützung der territorialen Entwicklung präsentieren. Ein besonderer Schwerpunkt der Konferenz wird auf städtischen Gebieten – den Motoren für Innovation und Wachstum – sowie auf ihren Verbindungen mit ländlichen Gebieten und dem lokalen Ansatz für die Entwicklungsarbeit liegen.

    Die Konferenz findet gerade einmal drei Wochen nach der Annahme des Gesetzesvorschlages im Bereich der Kohäsionspolitik für die Zeit nach dem Jahr 2013 durch die Kommission statt. Die Diskussionen um den künftigen politischen Rahmen werden durch praktische Beobachtungen aus den Erfahrungen mit der Umsetzung der politischen Instrumente der EU im Rahmen aktueller Programme ergänzt. Johannes Hahn, Kommissar für Regionalpolitik, wird der Konferenz am ersten Tag beiwohnen und den Bericht der Kommission mit dem Titel „Städte von morgen“ vorstellen.

    Weitere Informationen:

    Konferenz-Website des polnischen Ministeriums für regionale Entwicklung

  • Gewinner bekannt gegeben! Wettbewerb für Nachwuchswissenschaftler

    (18/10/2011)

    Der zweite jährlich stattfindende Wettbewerb für Nachwuchswissenschaftler wurde dieses Jahr im Rahmen der OPEN DAYS, der Europäischen Woche der Regionen und Städte (10.-13. Oktober) abgehalten. Gemeinsam mit der Regional Studies Association hat die GD REGIO Nachwuchswissenschaftler für europäische Regionalpolitik eingeladen, ihre Forschung in Form eines Posters vorzustellen. Die Wettbewerbsjury bestehend aus Veronica Gaffey, Leiterin der Evaluierungsstelle, GD REGIO, Ana Stankaitiene, Hauptberaterin, Ressort Verwaltung EU-Strukturförderung, Finanzministerium, Litauen und David Bailey, Vorsitzender der Regional Studies Association und Professor an der Fakultät für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft der Coventry University, Vereinigtes Königreich wählten aus den circa 80 Bewerbern 6 Finalisten aus.

    Die sechs Finalisten präsentierten ihre Forschung auf den OPEN DAYS vor 40 Teilnehmern. Die Gewinnerin Anne Nygaard Tanner von der Technischen Universität Dänemark stellte ihre Forschung „Where do high tech industries of the 21st century locate? And how can regional policy attract new industries?“ (Wo sind die High-Tech-Industrien im 21. Jahrhundert angesiedelt? Und wie kann die Regionalpolitik neue Industrien anziehen?) vor. Der Zweitplatzierte Andrei Mitrea von der Universität für Architektur und Stadtplanung „Ion Mincu“ (UAUIM), Bukarest, Rumänien, präsentierte seine Forschung über „Regional Innovation Systems within Urban-Rural Relations in Romania. A mid-term regional development strategy based on the wood industry“ (Regionale Innovationssysteme in Stadt-Land-Beziehungen in Rumänien. Eine mittelfristige regionale Entwicklungsstrategie in der Holzindustrie). Informationen zum nächsten Wettbewerb für Nachwuchswissenschaftler werden im Februar 2012 bekannt gegeben.

  • Strategie der Europäischen Union für den Ostseeraum: Jahresforum

    (17/10/2011)

    Führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und von internationalen Organisationen werden im polnischen Danzig (Gdańsk) vom 23. bis 26. Oktober zu Beratungen über die Entwicklung des Ostseeraums zusammenkommen.

    Das zweite Jahresforum über die EU-Strategie des Ostseeraums wird zeitgleich mit dem 13. Gipfeltreffen des Baltic Development Forum (BDF Summit) stattfinden.

    Die EU-Strategie für den Ostseeraum aus dem Jahre 2009 mobilisiert mehrere EU-Politiken, um die Entwicklung dieser „Makro-Region“ zu fördern. Die Strategie zielt darauf ab, die Region ökologisch nachhaltig, wirtschaftlich wohlhabend, zugänglich, attraktiv und sicher zu machen.

    Unter der Überschrift New Ambitions for the Baltic Sea Region (Neue ehrgeizige Ziele für den Ostseeraum) umfasst das Programm vom 24. – 26. Oktober Diskussionen über die Verbindung zwischen der Strategie für den Ostseeraum und der Strategie Europa 2020 für nachhaltiges, intelligentes und integratives Wachstum. Kommissar Hahn wird auf der Veranstaltung einen Vortrag halten.

    Weitere Informationen:

  • Webchat mit Kommissar Hahn am 18. Oktober

    (14/10/2011)

    Möchten Sie mehr über die Vorschläge der Kommission zur Kohäsionspolitik der EU im Programmplanungszeitraum 2014-2020 wissen?

    Johannes Hahn, europäischer Kommissar für Regionalpolitik, wird Ihnen in am Dienstag, dem 18. Oktober um 15 Uhr in einem Live-Webchat persönlich Rede und Antwort stehen.

    Der Webchat wird auf der Website RegioNetwork 2020 der Kommission stattfinden. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, müssen Sie auf der Website ein Profil kreieren (es sei denn, Sie haben schon eins), einloggen und auf der Homepage auf das Feld „access the chat“ klicken.

  • OPEN DAYS 2011 eröffnen der Welt die Kohäsionspolitik der EU

    (12/10/2011)

    Die Kohäsionspolitik der EU ist mittlerweile für ihre Hebelwirkung im Hinblick auf die Stimulierung der globalen Wettbewerbsfähigkeit auf regionaler und lokaler Ebene in der ganzen EU bekannt und wird weltweit als Muster für ihre Prinzipien der mehrstufigen Politikgestaltung, der langfristigen strategischen Vision und der lokalen Entwicklung der Wirtschaft angesehen.

    Dies nutzen die Open Days 2011, indem sie Interessengruppen aus der ganzen Welt zusammenbringen, um über die Zukunft der Politik zu diskutieren. Etwa 5.000 Teilnehmer werden bewährte Verfahrensweisen im Bereich der Umsetzung der Kohäsionspolitik austauschen und voneinander, von nationalen und regionalen politischen Entscheidungsträgern, Fachleuten und Vertretern von Unternehmen, der Zivilgesellschaft sowie von Akademikern aus der EU, Lateinamerika, der Ukraine, Moldawien, Georgien, Japan, China und Brasilien lernen. Die mehr als 200 teilnehmenden Regionen der EU werden die Möglichkeit haben, von diesen Experten aus den Drittländern sowie von internationalen Organisationen informieren zu lernen.

    Die meisten der teilnehmenden Länder haben Kooperationsabkommen mit der EU zum Dialog im Bereich Regionalpolitik geschlossen, die auf den Erfahrungen der EU mit der Förderung der Beteiligung der Zivilgesellschaft sowie dem Bottom-Up-Ansatz basieren. Die OPEN DAYS 2011 werden diesen Ländern die Möglichkeit bieten, ihre eigenen Erfahrungen zu präsentieren und bewährte Verfahrensweisen in einem globalen Kontext zu diskutieren.

    Zwei neue Veröffentlichungen, die die Zusammenarbeit mit Brasilien und China im Bereich Regionalpolitik hervorheben, wurden vor kurzem herausgegeben:

    • Brasilien – EU‑Dialog im Bereich Regionalpolitik : English  - Português
    • Regionalpolitik in China und der EU, Eine vergleichende Perspektive : English Zhongwen

    Weitere Informationen sind erhältlich unter:

    Opendays

    Inspiring non-EU countries

    Memo : Recipes for successful Regional Policy - EU and China, Japan, Brazil, Chile, Russia, Ukraine, Moldova and Georgia share experiences

  • Europäischer Verhaltenskodex für die Vergabe von Mikrokrediten

    (11/10/2011)

    Anlässlich der Open Days der Regionalpolitik 2011 veröffentlicht die Europäische Kommission einen Europäischen Verhaltenskodex für die Vergabe von Mikrokrediten. Dieser Verhaltenskodex spricht Empfehlungen für eine bessere Praxis im Mikrokreditsektor aus und soll Anbietern von Mikrokrediten als Leitfaden aus der Sicht von Verbrauchern, Investoren, Finanziers und Regulierungsbehörden dienen.

    Mit der Festlegung von Leitlinien für eine gute Praxis und der Identifizierung von Erwartungen und gemeinsamen Grundsätzen will die Kommission den Mikrokreditsektor unterstützen und ihm helfen, besseren Zugang zu langfristiger Finanzierung zu erhalten, die Qualität von Dienstleistungen aufrechtzuerhalten und zu steigern und Nachhaltigkeit anzustreben.

    Dieser freiwillige Verhaltenskodex ist in fünf Kapitel unterteilt, die Kunde-Investor-Beziehungen, Governance, gemeinsame Rechnungslegungsstandards, Verwaltung von Informationssystemen und Risikomanagement betreffen. 2012 wird das Dokument um ein sechstes Kapitel über die soziale Leistung erweitert.

    Dieses Dokument wurde in enger Zusammenarbeit mit einer großen Zahl von Interessenvertretern, darunter Vertreter des Bankensektors und nichtkommerzieller Mikrofinanzinstitute, erstellt.

    European Code of Good Conduct for microcredit provision

  • Erreichung der ziele von europa 2020: drei kommissare erläutern, wie sie die ziele erreichen

    (11/10/2011)

    Die Europäische Union hat sich selbst das Ziel gesetzt, durch seine Strategie Europa 2020 ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum für alle Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Im Rahmen der im März 2010 angenommenen Strategie haben sich die Regierungschefs der EU die folgenden wesentlichen Ziele gesetzt:

    • Verringerung der Arbeitslosenquote in der gesamten EU;
    • Verbesserung des Bildungsgrades;
    • Fortführung der Investition eines festen Betrages in Forschung und Entwicklung sowie Bewertung der Ergebnisse;
    • Einhaltung der Verpflichtungen im Bereich Umwelt zur Reduzierung der Kohlenstoffemissionen; sowie
    • Bekämpfung der Armut in allen Teilen der Union.

    Am Donnerstag, dem 13. Oktober, werden sich die drei mit den wesentlichen Strategien zur Erreichung dieser Ziele betrauten Kommissare im Rahmen der Veranstaltung „OPEN DAYS –Woche der Regionen und Städte 2011“ in Brüssel treffen.

    Der Kommissar für Regionalpolitik, Johannes HAHN, die Kommissarin für Maritime Angelegenheiten und Firscherei, Maria DAMANAKI und der Kommissar für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Integration, László ANDOR warden gemeinsam mit der stellvertretenden Generaldirektorin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, Loretta DORMAL-MARINO, im Rahmen einer Frage‑ & Antwortsitzung in Form eines Rundtischgespräches den Fortschritt der Union im Hinblick auf die Erreichung der Ziele der Strategie diskutieren und insbesondere auch darüber sprechen, wie ihre vier jeweiligen Politikbereiche Europa in die richtige Richtung lenken.

    Weitere Information sind erhältlich unter: www.opendays.europa.eu 

  • Solidaritätsfonds der Europäischen Union: Kommission schlägt Verbesserungen vor

    (10/10/2011)

    Der Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF) unterstützt Regionen, die von großen Naturkatastrophen getroffen wurden. Zur Verbesserung der Funktion des EUSF hat die Kommission eine Mitteilung zur Zukunft des EUSF angenommen, die Vorschläge enthält, mithilfe derer der Fonds einfacher, klarer, reaktionsschneller und für die Bürgerinnen und Bürger sichtbarer werden kann. Nach Diskussionen mit den Mitgliedstaaten, dem Europäischen Parlament und anderen Interessengruppen im Rahmen der Mitteilung könnte in einer späteren Phase ein Gesetzesvorschlag vorgelegt werden.

    The Future of the European Solidarity Fund

  • Eine neue Architektur für die Kohäsionspolitik 2014-2020

    (06/10/2011)

    Die Europäische Kommission hat den Entwurf eines Gesetzespaketes als Rahmen für die Kohäsionspolitik für den Zeitraum von 2014 bis 2020 angenommen. Die neuen Vorschläge sollen die strategische Dimension der Politik stärken und sicherstellen, dass Investitionen der EU auf die langfristigen Ziele Europas im Hinblick auf Wachstum und Arbeitsplätze ausgerichtet sind („Europa 2020“).

    Durch mit der Kommission geschlossene Partnerschaftsverträge werden sich die Mitgliedstaaten dazu verpflichten, sich im Einklang mit diesen Zielen auf weniger Investitionsprioritäten zu konzentrieren. Zudem harmonisiert das Paket die Vorschriften für die unterschiedlichen Fonds, einschließlich derer für die ländliche Entwicklung sowie maritime Angelegenheiten und Fischerei, um somit die Kohärenz der EU‑Maßnahmen zu verbessern.

    Pressemitteilung

    Wortlaut des Verordnungsentwurfs für die Kohäsionspolitik 2014-2020

    Verfolgen Sie die Debatte auf Twitter: @EU_Regional

  • Großprojekte in Griechenland

    (04/10/2011)

    Nach demBesuch von Kommissar Hahn in Athen vom 19.-21. September, der zur Initiierung einer Reihe von Aktionsplänen zur Stimulierung der griechischen Wirtschaft geführt hat, haben die griechischen Behörden eine Liste mit 44 tragfähigen Großprojekten erstellt, die nach ihren Schätzungen innerhalb der Programmlaufzeit, also bis zum Jahr 2015, abgeschlossen werden sollten. Diese Projekte sollten einen konkreten und unmittelbaren Beitrag zur Förderung des Wirtschaftswachstums sowie zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Griechenland liefern. Jedes Projekt wurde von den griechischen Verwaltungsbehörden auf seine Machbarkeit hin untersucht. Zudem wurden Fristen und Verantwortungsbereiche festgelegt. Die Verwaltung und Umsetzung dieser 33 Großprojekte unterliegt auch weiterhin der vollen Verantwortung der griechischen Behörden. Man erwartet, dass diese Projekte die Aufnahme von Mitteln aus den EU‑Strukturfonds beschleunigen werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf der Entwicklung von Infrastruktur innerhalb der Prioritäten der operativen Programmes.

    Die Liste wurde von den griechischen Behörden erstellt und nimmt weder die Vereinbarung der Dienststellen der Kommission zu diesen Projekten (es wird eine Prüfung unter Beteiligung aller relevanter Dienststellen der Kommission sowie der neuen Task Force stattfinden) noch deren Genehmigung durch die Kommission vor der offiziellen Einreichung und Bewertung der Unterlagen für die Großprojekte vorweg.

    Gleichzeitig arbeiten die Dienststellen der Kommission mit den griechischen Behörden an einer Liste tragfähiger Vorzeigeprojekte, die nicht nur ausgereift sind, sondern auch das regionale Wirtschaftswachstum und die Beschäftigungsmöglichkeiten maximal fördern können. Eine vorläufige Liste wird derzeit von den Dienststellen der Kommission bewertet und wird in den kommenden Wochen finalisiert.

    WeitereInformationen

  • OPEN DAYS 2011 – Europäische Woche der Regionen und Städte

    (28/09/2011)

    Politiker, Beamte, Experten und Forscher aus ganz Europa treffen sich von 10. bis 13. Oktober 2011 in Brüssel, um über die künftige EU-Kohäsionspolitik zu diskutieren und sie auch mitzugestalten. Nach jetzt schon neun Jahren sind die OPEN DAYS mehr als nur ein jährlicher Fixtermin für Städte und Regionen, um bewährte Verfahren aus dem Bereich der Regionalentwicklung vorzustellen. Sie haben sich zu einem echten Forum entwickelt, wo Akteure aller Regierungsebenen und die Zivilgesellschaft miteinander ins Gespräch kommen.

    Im Rahmen der OPEN DAYS 2011 werden über 100 Veranstaltungen organisiert, die für die 6000 in Brüssel erwarteten Teilnehmer auch jede Menge Networking-Gelegenheiten bieten. Sie werden von der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission und dem Ausschuss der Regionen (AdR) in Zusammenarbeit mit 206 Regionen und Städten aus ganz Europa aber auch nationalen und regionalen Entscheidungsträgern, Akteuren aus der Praxis sowie Vertretern der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft und der akademischen Welt organisiert. Es werden auch rund 300 Journalisten erwartet.

    Die drei Schwerpunktthemen der Diskussionen sind:

    • Europa 2020: Inwiefern tragen die Kohäsionspolitik und die Strukturfonds zu einem intelligenten, nachhaltigen und integrativen Wachstum bei?
    • Bessere Umsetzung: Wie kann die EU heute und nach 2013 die Umsetzung der Kohäsionspolitik verbessern?
    • Geografische Aspekte: Wie soll die territoriale Zusammenarbeit in Zukunft aussehen und was kann man von Drittländern lernen?

    Die Teilnehmer sind auch eingeladen, an einer Reihe von Seminaren, der „OPEN DAYS-Universität“, mitzuwirken. Ein ausgewählter Kreis namhafter Wissenschaftler aus verschiedenen europäischen Ländern, allesamt Spezialisten auf dem Gebiet der Stadt- und Regionalforschung, wird in diesem Rahmen 10 gemeinsame Vorlesungen und Seminare halten, um ihre jüngsten Forschungsergebnisse zu den Themenschwerpunkten der OPEN DAYS 2011 vorzustellen und zu diskutieren.

    Links zur Direktübertragung der Eröffnungsveranstaltung am 10. Oktober um 15.00 Uhr aus dem Europäischen Parlament:n : http://www.europarl.europa.eu/wps-europarl-internet/frd/live/live-video?language=de

    oder :http://ec.europa.eu/avservices/ebs/schedule.cfm

    Sie können den OPEN DAYS unter @EU_Regional  auch auf Twitter folgen und unter dem Hashtag #euopendays twittern oder sich im RegioNetwork 2020 mit anderen Teilnehmern der OPEN DAYS austauschen.

    Alle Fotos der Veranstaltung werden auf Flickr veröffentlicht.

    Nähere Einzelheiten, Ansprechpartner und tagesaktuelle Informationen finden Sie auf der Website www.opendays.europa.eu.

  • Gemeinsame Herausforderungen, gemeinsame Lösungen – 20 URBACT-Projekte stellen Ergebnisse vor

    (26/09/2011)

    Um eine ausgeglichene und dynamische Stadtentwicklung zu fördern, rief die EU im Jahre 2002 URBACT ins Leben. Dabei handelt es sich um ein netzwerkbasiertes europäisches Austausch- und Lernprogramm, das die nachhaltige Stadtentwicklung durch den Austausch guter Praktiken und die Zusammenarbeit zwischen Städten fördern soll, damit innovative, nachhaltige und integrierte Lösungen zur Bewältigung urbaner Herausforderungen gefunden und weitergegeben werden.

    Gegenwärtig vereint URBACT etwa 300 Städte in 29 Ländern. Im September 2011 legen 20 unterstützte Projekte ihre Ergebnisse nach einem dreijährigen Lern- und Austauschprogramm vor. Im Rahmen der Projekte wurde gemeinsam an Entwicklung und Erprobung von Lösungen für verschiedene Herausforderungen gearbeitet, darunter die Bewahrung des Naturerbes, die Sanierung benachteiligter Gegenden sowie Anreizmaßnahmen für Innovation und Kreativität, aktive Integration usw. 

    Weitere Informationen zu den Lösungsvorschlägen einzelner Projekte, darunter:

    • „REDIS - Restructuring districts into science quarters“;
    •  
    • „OPENCities - Openness and the competitive advantage of diversity“;
    • „My Generation – Effective strategies in promoting the positive potential of the young generation“

    unter der Website www.urbact.eu.

    Oder auf Anfrage von:

    Laura CALDIRONI
    Communication Officer
    URBACT Secretariat
    Tel: 00 33 1 49 17 46 40
    l.caldironi@urbact.eu

  • Neueste Ausgabe des Magazins Panorama, „2020: Die Rolle der Regionalpolitik für die Zukunft Europas“, ab sofort online

    (23/09/2011)

    Die Herbst-Ausgabe von Panorama befasst sich mit der Wachstumsstrategie
    „EU 2020“ für das nächste Jahrzehnt. Dabei wird untersucht, in welcher Weise die Regionalpolitik den Mitgliedstaaten dabei helfen kann, die Strategieziele von EU 2020 zu erreichen. Ebenso wird aufgezeigt, was die Regionalpolitik nunmehr unternimmt, um intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum in der EU zu fördern. Interviews mit Schlüsselfiguren in unseren Regionen sowie Berichte zu Projekten in ganz Europa ergänzen den Inhalt des Magazins.

    Panorama ist gegenwärtig in englischer, französischer und deutscher Sprache verfügbar. Weitere Sprachen werden Ende Oktober auf die Inforegio-Website gestellt.

    Panorama: „2020: Die Rolle der Regionalpolitik für die Zukunft Europas“

  • Nicht versäumen: Die Gewinner der RegioStars 2011 sind in den Euronews!

    (23/09/2011)

    Die Europäische Kommission hat eine Werbekampagne gestartet, um die Regionalpolitik und ihre Ergebnisse sichtbarer zu machen.

    Von September bis November werden während sechs Wochen vier verschiedene tägliche Übertragungen die Gewinner der Regiostars Awards 2011 in 1-minütigen Clips und in 12 Sprachen vorstellen.

    Die Kampagne findet in den folgenden Wochen statt:

    19. – 23. September
    3. – 7. Oktober
    17. – 21. Oktober
    31. Oktober – 4. November
    14 – 18. November

    In diesen Wochen werden die Clips im TV oder auf www.euronews.net zu bestimmten Zeiten zu sehen sein.

  • Europa 2020: Was geschieht vor Ort?

    (22/09/2011)

    Was bewirkt die EU-Strategie 2020 in Ihrer Region? Der Ausschuss der Regionen hat eine Umfrage lanciert, um Folgendes zu bewerten:

    • die Umsetzung der Europa 2020-Leitinitiativen
    • nationale Reformprogramme
    • länderspezifische Empfehlungen
    • Einbindung lokaler und regionaler Partner (auch durch Territorialpakte und sonstige Tools für Multilevel-Governance)

    Einsendeschluss für Rückmeldungen ist der 3. Oktober 2011.

    Die Ergebnisse der Umfrage werden in den Fortschrittsbericht Europa 2020 des Ausschusses der Regionen einfließen. Dieser Bericht wird im Dezember 2011 veröffentlicht und stellt einen Beitrag zum Jahreswachstumsbericht der Europäischen Kommission 2012 dar. Damit erfolgt die Veröffentlichung unmittelbar vor dem Europäischen Frühjahrsgipfel 2012, bei dem die politischen Leitlinien für das zweite Halbjahr festgelegt werden sollen.

    Mehr dazu:

     Umfrage des Ausschusses der Regionen zur Strategie Europa 2020

    Website der Strategie Europa 2020

  • Johannes Hahn, europäischer Kommissar für Regionalpolitik, schlägt Aktionsplan für die Verbesserung von Investitionen der EU-Strukturfonds in Griechenland vor

    (21/09/2011)

    Der europäische Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn beendete heute in Athen ein Seminar mit allen zuständigen griechischen Ministern und Regionalgouverneuren, bei dem es um die Verbesserung von Investitionen der EU-Strukturfonds ging. Die Inanspruchnahme von EU-Kofinanzierungsmitteln zu verbessern, ist der Schlüsselfaktor für die Schaffung von Wirtschaftswachstum und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in Griechenland in den kommenden Jahren. Es wurde ein Aktionsplan ausgearbeitet, der auf zwei Hauptsäulen beruht:

    • Erstellung einer Liste durchführbarer Projekte von hoher Qualität: Das Ziel besteht darin, Investitionen in allen Regionen Griechenlands durchzuführen, um bis Ende des Programmplanungszeitraums 2013 die bestmögliche Nutzung der verbleibenden EU-Mittelzuweisungen in Höhe von 15 Milliarden Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, dem Europäischen Sozialfonds und dem Kohäsionsfonds sicherzustellen. Am Mittwoch wurde eine Liste von circa 100 Projekten vorgelegt, die bis Ende des Jahres durchgeführt werden sollen; dazu zählen mindestens 5 Projekte von hoher Qualität für jede der dreizehn griechischen Regionen. Eine endgültige Liste über Großprojekte, die bis zum Ende des Förderzeitraums realisiert werden sollen, wird gemeinsam mit den griechischen Behörden in den kommenden zehn Tagen aufgestellt. Für alle Projekte werden feste Termine und klare Zuständigkeiten festgelegt. Die vorgeschlagenen Projekte reichen von Infrastrukturinvestitionen in den Bereichen Verkehr, Energie und Umwelt bis hin zu Innovation, digitaler Infrastruktur, Fremdenverkehr, Kultur und der Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Letztere sind in der Lage, schnell neue Jobs zu schaffen. Was KMU betrifft, untersucht die Kommission die Möglichkeit, den Anwendungsbereich bestehender Fondsmittel auszudehnen, um ihnen temporär Garantien zu geben.
    • Starkes Bemühen um den Abbau bürokratischer Verfahren in Bezug auf die Antragstellung und Behandlung von kofinanzierten europäischen Projekten. Was Enteignungsverfahren angeht, werden die griechischen Behörden bis Jahresende einen Gesetzesvorschlag zur Verkürzung und Vereinfachung der Verfahren unterbreiten, um große Infrastrukturarbeiten, zum Beispiel im Verkehrssektor, zu verbessern. Im Hinblick auf die Vergabe von Umweltgenehmigungen wird bis Mitte Oktober ein neues Gesetz in Kraft treten, um den Bewilligungszeitraum für Genehmigungen drastisch zu verkürzen, d. h. um mindestens ein Jahr auf höchstens sechs Monate, wobei nur eine einzige Behörde zuständig sein soll, damit eine rasche Abwicklung der Verfahren sichergestellt ist. Kommissar Hahn wird diesen Prozess persönlich überwachen und Griechenland vor Jahresfrist erneut besuchen. Bei Bedarf werden weitere Änderungen vorgeschlagen.

    Die Taskforce für Griechenland der Europäischen Kommission ist eng in diese Arbeit involviert. Zu ihren vielfältigen Aufgabenbereichen in Zusammenhang mit der Umsetzung von Reformen im Rahmen des IWF-/EZB-Programms hat die Taskforce auch die Aufgabe, beim raschen Abrufen von EU-Mitteln unterstützend zu wirken. Sie wird daher eine ganze Reihe von Verfahren sorgfältig prüfen, um schwerfällige und langwierige Bürokratie abzubauen und Griechenland bei der raschen Umsetzung der angeschobenen Projekte zu unterstützen.

    Die gemeinsame Pressekonferenz von Kommissar Johannes Hahn und Michalis Chrysochoidis, griechischer Minister für regionale Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit, wird heute um 15 Uhr erneut über EbS übertragen.

    Aktionsplan

  • Kattowitz -Seminar mit Schwerpunkt auf transnationalen Kooperationsprogrammen fördert europäische Regionen, 15.-16. September 2011

    (14/09/2011)

    Die Teilnehmer der 13 transnationalen Kooperationsprogramme, die unter dem Ziel der EU-Kohäsionspolitik „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ laufen, werden am 15.-16. September erstmals in Kattowitz (Polen) zusammentreten und ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und bewährten Praktiken mit zahlreichen hochrangigen Vertretern der EU-Kohäsionspolitik erörtern, darunter der EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes HAHN, sowie die polnische Ministerin für regionale Entwicklung, Elżbieta BIEŃKOWSKA. 

    Die über 600 Teilnehmer werden dabei die Möglichkeit erhalten, über die Zukunft der transnationalen Zusammenarbeit zu diskutieren und politische Entscheidungsträger über die Fortschritte zu unterrichten, die sie in ihren eigenen Regionen beobachtet haben. Dies betrifft Bereiche, die von sonstigen Politiken und Governance-Ebenen nicht erreicht wurden und in denen sich die allgemeine Lebensqualität verbessert hat.

    Die Konferenz wird sich über zwei halbe Tage erstrecken und sich auf Kernthemen und Aktionsbereiche gemäß den Europa 2020-Zielen konzentrieren. Hierbei sind zu nennen:

    • Verkehr
    • Umweltrisikomanagement
    • Innovation
    • Energie
    • Demographischer Wandel
    • Erweiterung und Zusammenarbeit mit unseren Nachbarstaaten

    Weitere Informationen unter: http://www.transnational-cooperation.eu/

  • EUROPÄISCHER RECHNUNGSHOF HÄLT REGIONALPOLITISCHE MITTEL DER EU FÜR ZIELGERICHTET

    (13/09/2011)

    Der Europäische Rechnungshof hat (heute) Ergebnisse der Effizienzprüfung in Bezug auf die EU-Investitionen in den Tourismus vorgelegt. Als weltweit drittgrößter Wirtschaftssektor erhält der Tourismus umfangreiche EU-Mittel, insbesondere über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die Bewertung des Fonds war weitestgehend positiv und gelangte zu folgendem Fazit:

    • Alle untersuchten Projekte mündeten in positive Ergebnisse, und zwar entweder durch die nachhaltige Schaffung von Arbeitsplätzen (58 %), die Erhöhung der Tourismuskapazitäten (73 %) oder der einschlägigen Aktivitäten (74 %), wobei nahezu die Hälfte der Projekte in allen drei Kategorien Ergebnisse erzielten.
    • Die Projekte wurden als nachhaltig betrachtet: 98 % der Projekte waren während der Prüfung noch nicht abgeschlossen, und 94 % der geschaffenen bzw. erhaltenen Jobs sind noch immer vorhanden.
    • EU-Mittel wurden bei 74 % aller Projekte für notwendig erachtet, während weitere 20 % der Projekte hierdurch aufgewertet wurden. Nur 6 % der Projekte hätten auch ohne EU-Mittel Fortschritte erzielt.

    Die Leistungsbeurteilung basiert auf der Untersuchung eines breiten Spektrums von Projekten in neun Mitgliedstaaten und 26 Regionen. Folgende Fragen waren Gegenstand der Prüfung: Führten die Projekte zu den erwarteten Ergebnissen? Sind die Projektergebnisse nachhaltig? Wirkte sich die EU-Förderung auf die Existenz oder die Ausgestaltung der Projekte aus?

    Den vollständigen Bericht lesen Sie hier.

  • ESPON lanciert Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen: Neue interessante ESPON-Projekte für über 7 Millionen Euro

    (26/08/2011)

    ESPON, das Europäische Forschungsnetzwerk für Raumentwicklung und territorialen Zusammenhalt, hat Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen lanciert, um sein Basiswissen zur Entwicklung des europäischen Hoheitsgebiets weiter auszubauen. Forschungsinstitute, Universitäten, Wissenschaftler, Experten und Akademiker aus 31 Ländern sind aufgerufen, Vorschläge einzureichen. Die neuen Aufforderungen sollen in vier Projekte für angewandte Forschung, fünf zielgerichtete Untersuchungen, sechs Projekte im Rahmen der ESPON-Forschungsplattform sowie in Vorschläge für transnationale Networking-Aktivitäten bis Ende 2014 münden.

    ESPON fordert Forscher und Experten auf, Beiträge einzureichen und sich an der Generierung von ESPON-Daten zu beteiligen, um eine faktengestützte und ergebnisorientierte Implementierung der EU-Kohäsionspolitik zu unterstützen. Die verfügbaren Mittel belaufen sich auf 7 417 176,09 €. Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen endet am 20. Oktober 2011.

    Mehr dazu

    ESPON - Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen

    Infotag zu den Aufforderungen, 13. September 2011

    Pressemitteilung

    Amtsblatt der EU C 245 24. August 2011

    Videos-Interviews zu der Frage: „Wozu braucht Europa ESPON?“

  • Karte des Monats – Arbeitslosenquoten 2010

    (18/08/2011)

    Die regionalen Unterschiede im Hinblick auf die Arbeitslosigkeit sind in den Regionen der EU‑27 weiterhin groß. Jede dritte Region verzeichnet eine Arbeitslosenquote von über 10 %, und vier von fünf Regionen mussten zwischen 2007 und 2010 einen Anstieg der Arbeitslosenquote verzeichnen.

    Die höchsten Arbeitslosenquoten werden aus den Regionen Frankreichs (Überseedepartements) und Spaniens gemeldet. Die meisten der 26 Regionen mit einer Arbeitslosenquote von über 15 % sind hier sowie in der Slowakei und den baltischen Staaten zu finden. Im Gegensatz hierzu verzeichnen 34 Regionen, die hauptsächlich in Österreich, Deutschland, Norditalien und den Niederlanden liegen, eine Arbeitslosenquote von unter 5 %.

    Die Regionen, in denen die Arbeitslosenquote zwischen 2007 und 2010 am stärksten zurückgegangen ist, sind die deutschen Bundesländer sowie Korsika. Auch in einigen Regionen Frankreich, Polens, Österreichs sowie des Vereinigten Königreichs war ein Rückgang der Arbeitslosenquote zu beobachten. Andererseits stieg die Arbeitslosenquote in zahlreichen Regionen Spaniens, Irlands, der baltischen Staaten und Griechenlands deutlich an.

    Karten zur EU-Regionalpolitik

    Unemployment: map - short note

  • 16 EVTZ (Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit)

    (16/08/2011)

    Im Jahr 2006 wurde den Mitgliedstaaten, regionalen und lokalen Gebietskörperschaften, Vereinigungen und öffentlichen Einrichtungen ein neues Instrument bereit gestellt, um die Hindernisse in Zusammenhang mit der grenzüberschreitenden, transnationalen und interregionalen Zusammenarbeit abzubauen. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht zieht die Europäische Kommission Bilanz über dieses neue Instrument: In Europa wurden 16 EVTZ geschaffen, und 21 weitere befinden sich in Vorbereitung. So ist zum Beispiel die Eröffnung des ersten grenzüberschreitenden Krankenhauses in Puigcerdà in Katalonien an der französisch-spanischen Grenze das Ergebnis eines EVTZ.

    Der EVTZ sorgt für eine Vereinfachung der Verfahren und für den Abbau institutioneller, rechtlicher und finanzieller Hindernisse, die grenzüberschreitenden Entwicklungsprojekten bisher möglicherweise im Wege gestanden haben. Er erlaubt den Partnern die Gründung einer einzigen Rechtsperson, die sich zur Durchführung gemeinsamer Initiativen in mehreren Mitgliedstaaten auf ein einziges Regelwerk stützt.

    Bericht der Europäischen Kommission PDF

    Web-Portal des Ausschusses der Regionen der EU

  • Wie kann Senioren die Unternehmensgründung erleichtert werden?

    (09/08/2011)

    Das Projekt „Senior Entreprises“ wurde im Rahmen des zum Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ gehörenden Programms „Nordwesteuropa“ eingerichtet. Das Projekt soll den über 50-Jährigen die Gründung eines Unternehmens erleichtern, sie bei geschäftlichen Investitionen unterstützen, Unternehmer beraten oder Innovation fördern. An dem Projekt nehmen derzeit Irland, das Vereinigte Königreich und Frankreich teil.

    Senior Enterprise

    Programm „Nordwesteuropa“

  • Aufforderung zur Einreichung von Beiträgen zu „Multi-Level Governance und Partnerschaft in der EU-Kohäsionspolitik“ – Wien, Österreich, 29. – 30. November 2011

    (08/08/2011)

    Die Regional Studies Association (RSA) hat vor Kurzem ein Forschungsnetz für „Wirksamkeit, Mehrwert und Zukunft der Kohäsionspolitik” eingerichtet, um Wissenschaftler, welche die Auswirkungen der Kohäsionspolitik erforschen, und Praktiker, die die Politik vor Ort umsetzen, miteinander zu vernetzen. Das Netzwerk sucht nun Beiträge für seinen ersten Workshop über „Multi-Level-Governance und Partnerschaft in der EU-Kohäsionspolitik” (Multi-level governance and partnership in EU cohesion policy), der im Institut für europäische Integrationsforschung (EIF) in Wien, Österreich, am 29. und 30. November 2011 stattfindet.

    Das Netzwerk will den Dialog und die Synergien zwischen den beiden Gemeinschaften fördern und neue Forschungsmethoden finden und mit einer Reihe von Workshops zur Politikdebatte beitragen. Der erste Workshop in Wien wird sich insbesondere mit MLG und Partnerschaft in der Kohäsionspolitik und der Frage, wie dies in den verschiedenen Mitgliedstaaten funktioniert, beschäftigen sowie den Mehrwert inländischer Interventionen und Möglichkeiten zur Verbesserung des Partnerschaftsansatzes prüfen. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos.

    Weitere Informationen: Multi-Level-Governance und Partnerschaft in der EU-Kohäsionspolitik

  • Schätzung des Kapitalstocks für die NUTS 2-Regionen der EU-27

    (04/08/2011)

    Um rückständige Regionen zu identifizieren und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen, benötigen politische Entscheidungsträger Statistiken auf regionaler Ebene. Häufig ist es nicht möglich, regionale Statistiken der einzelstaatlichen Statistikämter einfach zu vergleichen, zumal die hierfür verwandten Methoden und Annahmen unterschiedlich sind. Obschon für die meisten Länder der EU-27 bereits seit geraumer Zeit Statistiken zum Kapitalstock vorliegen, gibt es diese auf regionaler Ebene fast für kein einziges Land. Sind sie doch vorhanden, sind die Methoden zur Erstellung zwischen den einzelnen Ländern uneinheitlich.

    In diesem Papier wird die Frage untersucht, ob sich für die EU-27 vergleichbare Schätzungen des Kapitalstocks auf NUTS 2-Ebene erstellen lassen. Zudem werden einige erste Schätzungen vorgenommen. Ebenso umreißt das Papier die verwandten Verfahren und Daten sowie die zur Überbrückung fehlender Werte eingesetzten Techniken. Bei dem Verfahren handelt es sich um die so genannte „Perpetual Inventory Method“ (Kumulationsmethode), die auf dem im OECD Manual (2001; 2009) dargestellten Verfahren zur Kapitalschätzung beruht. Die verwandten Daten stammten von Eurostat bzw. wann immer möglich von sonstigen öffentlich verfügbaren Quellen. Schließlich untersucht das Papier, wie „wasserdicht“ die erstellten Kapitalstockschätzungen sind. Gegenstand sind außerdem deren Auswirkungen auf die Produktivitätsanalyse und schließlich Verbesserungsvorschläge für künftige Updates.

    Estimating the capital stock for the NUTS 2 regions of the EU-27

  • EU-Fonds: Höhere Kofinanzierungssätze – Finanzspritze soll Konjunkturerholung stärken

    (01/08/2011)

    Die Europäische Kommission hat sich heute auf Maßnahmen verständigt, die einigen der wirtschaftlich am stärksten angeschlagenen EU-Länder dabei helfen dürften, wieder auf die Beine zu kommen.

    Gemäß dem Vorschlag sollen 6 Länder ihren nationalen Beitrag zu Projekten reduzieren können, die sie derzeit gemeinsam mit der Europäischen Union finanzieren. So wird die Kommission zusätzliche EU-Mittel für Griechenland, Irland, Portugal, Rumänien, Lettland und Ungarn bereitstellen, die für Projekte zur Ankurbelung des Wachstums und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in den einzelnen Ländern dringend benötigt werden. Damit brauchen die Länder, deren Haushaltslage beträchtlich angespannt ist, weniger nationale Mittel aufzuwenden, sodass Programme aufgelegt werden können, die mangels nationaler Mittel bisher nicht durchgeführt wurden und die frisches Geld in die Wirtschaft pumpen sollen.

    Pressemitteilung: EU-Fonds: Höhere Kofinanzierungssätze – Finanzspritze soll Konjunkturerholung stärken

    Proposal for a REGULATION OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL amending Council Regulation (EC) No 1083/2006 as regards certain provisions relating to financial management for certain Members States experiencing or threatened with serious difficulties with respect to their financial stability: COM(2011)482

  • EUREGIO III – Abschlusskonferenz in Brüssel

    (29/07/2011)

    EUREGIO III ist eine Organisation, die EU-Regionen unterstützt, um durch die wirksame Verwendung von EU-Strukturfonds Gesundheitsvorteile optimal zu nutzen und gesundheitliche Ungleichheit zwischen den EU-Regionen abzubauen. Die Organisation hat ihre Abschlusskonferenz angekündigt, die am 22. September in Brüssel stattfinden wird und als Fortsetzung von 5 aktuellen Workshops in Polen, Deutschland, Italien, im Vereinigten Königreich und in Brüssel anzusehen ist.

    Die Training-Workshops zielten darauf ab, Wissen und Fähigkeiten in Bezug auf die Ausarbeitung, Umsetzung und Bewertung von Strukturfondsinvestitionen im Bereich Gesundheit zu entwickeln und bewährte Verfahren zwischen den teilnehmenden Ländern zu vergleichen. Auf der „Abschlusskonferenz” werden wichtige Ergebnisse des Projekts ,Lehren aus Gesundheitsinvestitionen in Strukturfonds ziehen' (,Learning lessons from health investments in Structural Funds') und die Auswirkungen im Rahmen entstehender EU-Politiken und Planungen für den nächsten Programmplanungszeitraum geprüft. Die Konferenz wird auch eine Diskussionsplattform darstellen, die den Teilnehmern die Möglichkeit bietet, über erforderliche Maßnahmen zu beraten, die auf Ebene der SF-Verwaltung und –Verwirklichung zu ergreifen sind, um die Planung und Durchführung der SF-Politik für den Zeitraum 2014-2020 auf EU-, nationaler, regionaler und lokaler Ebene zu beeinflussen.

    Weitere Informationen und Online-Anmeldung: EUREGIO III – Abscttttghlusskonferenz

  • Die finanzielle Abwicklung der Strukturfonds

    (18/07/2011)

    Dieser Regional Focus trägt zur Debatte über die Mittelaufnahme aus den Strukturfonds bei. Das Papier analysiert ,wie die finanzielle Abwicklung der Strukturfonds funktioniert und beschreibt die Grenzen des Einsatzes von finanziellen Indikatoren für die Bewertung der Umsetzung der Kohäsionspolitik vor Ort. Der Regional Focus zeigt auf, dass die langfristige Entwicklung von EFRE- und ESF-Zahlungen pro Kopf in den letzten 15 Jahren der Kohäsionspolitik relativ stabil ist. Dies bestätigt die Stabilität kohäsionspolitischer Instrumente auf Gesamtebene, wobei keine Lücken festzustellen sind, auch nicht in Jahren, in denen ein Programmplanungszeitraum endet oder ein neuer einsetzt. Das Papier untersucht bis zum Jahr 2010 ebenfalls die Dynamik 2007-2013 und identifiziert dabei aktuelle Herausforderungen im Bereich der finanziellen Abwicklung.

    The financial execution of Structural Funds

  • ESPON – Informationstag und Partnercafé, 13. September 2011

    (15/07/2011)

    Das European Observation Network for Territorial Development and Cohesion (ESPON, Europäisches Raumbeobachtungsnetzwerk) lädt am 13. September 2011 in Brüssel zu einem Informationstag und Partnercafé ein. Zweck dieser Veranstaltung ist es, potenziell Begünstigte zu informieren und sie bei der Vorbereitung von Vorschlägen für bevorstehende ESPON-Ausschreibungen zu unterstützen. Die GD Regio der Europäischen Kommission und der polnische EU-Ratsvorsitz werden die politischen Forderungen präsentieren, die den Bedarf für weitere ESPON-Ergebnisse untermauern. Die Veranstaltung wird den Teilnehmern außerdem die Möglichkeit bieten, sich zu vernetzen, Partner für Projekte zu finden und Feedback zu erhalten.

    Der Informationstag richtet sich an alle potenziellen Begünstigten, die mehr darüber erfahren möchten, wie sie an einem ESPON-Projekt teilnehmen und wie sie Mittel im Rahmen des Programms ESPON 2013 beantragen können  -  Wissenschaftler und Experten von Universitäten, Forschungsinstituten und Privatunternehmen aus 31 europäischen Ländern (EU 27 + Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz) werden zu der Veranstaltung erwartet.

    Die Anmeldefrist ist der 2. September 2011, 15:00 Uhr. Reservieren Sie Ihre Teilnahme und füllen Sie dazu das folgende Online-Formular aus.

    Das Programm ist auf der ESPON-Website verfügbar.

    Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link ESPON Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen

  • Regionale EU-Indizes für menschliche Entwicklung und menschliche Armut

    (13/07/2011)

    Dieser Regional Focus analysiert den regionalen Human Development Index (HDI, Index für menschliche Entwicklung) und den Human Poverty Index (HPI, Index für menschliche Armut) wie sie im Fünften Kohäsionsbericht (Europäische Kommission 2010) veröffentlicht worden sind. Diese Indizes basieren auf der geringfügig veränderten Methode, die vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP).entwickelt wurde. Das Papier zeigt, dass ein hoher Grad menschlicher Entwicklung keine Garantie für einen niedrigen Grad menschlicher Armut und umgekehrt ist. In mehreren Regionen finden sich gleichzeitig ein hoher Grad menschlicher Entwicklung und ein hoher Grad menschlicher Armut oder geringe Entwicklung mit geringer Armut. Die nordischen Mitgliedstaaten, Deutschland, Österreich und die Niederlande weisen sowohl einen hohen Grad der menschlichen Entwicklung als auch einen niedrigen Grad der menschlichen Armut auf. Leider schneiden viele Regionen in Portugal, Spanien, Italien, Rumänien, Bulgarien und Ungarn bei beiden Indizes schlecht ab.

  • Europa verbinden - Verkehr und Regionalpolitik

    (12/07/2011)

    Verkehr bedeutet wesentlich mehr als nur von A nach B zu gelangen: Verkehr umfasst die von den EU-Fonds unterstützten und entwickelten Netzwerke, die zur Gestaltung von Wirtschaftswachstum, Nachhaltigkeit und dem Zugang zu wichtigen Dienstleistungen beitragen. In dieser Panorama-Ausgabe werfen wir einen Blick auf das Gesamtbild – von grenzübergreifenden Hochgeschwindigkeits-Bahnverbindungen bis hin zu umweltfreundlichen städtischen Verkehrsmitteln.

    Inforegio Panorama 38 : Europa verbinden - Verkehr und Regionalpolitik

  • Regionalpolitik als Beitrag zum intelligenten Wachstum im Rahmen der Strategie Europa 2020

    (07/07/2011)

    Die Regionalpolitik ist ein wichtiges Vehikel für die Umsetzung der Strategie Europa 2020 und der Innovationsunion. Investitionen in Forschung, Innovation und Humankapital sind für alle Regionen von entscheidender Bedeutung. Allerdings unterscheiden sich die Regionen in ihren Talenten und Fähigkeiten. Strategien, die auf Wettbewerbsvorteile fokussiert sind, die internationale Nischenspezialisierung nutzen und das wissensbasierte Potenzial einer Region durch gezielte Interventionen fördern, können sich als äußerst vorteilhaft erweisen. Diese Veröffentlichung beschreibt die wichtigsten, für Regionen relevante Innovationsinstrumente. Regionale Vielfalt begünstigt unterschiedliche Wege zu Wachstum mittels Innovation und Spezialisierung und stellt die Politiker vor die Herausforderung, den richtigen Policy Mix zu entwerfen, der auf die Potenziale und die Bedürfnisse der Region zugeschnitten ist. Alle Regionen können von einem Policy Mix profitieren, der ihre Stärken ausbaut und ihre Schwächen angeht, sei es durch Erzeugung, Verbreitung oder Übernahme von Wissen.

  • Gedruckte Fassungen des Fünften Kohäsionsberichts liegen jetzt in 23 Sprachen vor

    (07/07/2011)

    Die gedruckten Fassungen des Fünften Kohäsionsberichts (bereits verfügbar in Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch, Italienisch und Spanisch) gibt es nun in allen EU-Amtssprachen. Bestellungen bitte per E-Mail an: regio-info@ec.europa.eu

  • Von heute an Anmeldung für die Europäische Woche der Regionen und Städte - OPEN DAYS

    (06/07/2011)

    (06. Juli 2011) Die Online-Anmeldung für die Europäische Woche der Regionen und Städte - OPEN DAYS 2011 - läuft am heutigen 6 Juli an. Die Teilnahme ist kostenlos, 111 Seminare stehen zur Auswahl vom 10. bis 13. Oktober zur Verfügung. Die Anmeldung für eine Veranstaltung ist denkbar einfach: die offizielle Internetseite enthält detaillierte Informationen zu allen Seminaren, Workshops, Rednern, Terminen und Veranstaltungsorten sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Anmeldung.

  • Kohäsionspolitik: eine Priorität der polnischen Ratspräsidentschaft

    (05/07/2011)

    Die EU-Ratspräsidentschaft wird vom 1. Juli bis 31. Dezember 2011 von Polen geführt. 

    Zu den Prioritäten der Präsidentschaft zählt auch die Kohäsionspolitik, insbesondere die Verhandlungen über den rechtlichen Rahmen für den nächsten Programmplanungszeitraum ab 2014.  Elżbieta Bieńkowska, die polnische Ministerin für Regionalentwicklung, erklärte:

    Polen als ein Land, das durch eine effiziente Umsetzung der Kohäsionspolitik die Kluft hinsichtlich der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung rasch abbaut, hat im Rahmen der beginnenden und von den Nachwehen der Krise geprägten Verhandlungen über die neue Finanzielle Vorausschau eine besondere Rolle zu spielen.

    Weitere Informationen über die Ziele der Präsidentschaft, geplante Veranstaltungen und Kontaktinformationen finden Sie in der Informationsbroschüre über die Kohäsionspolitik und den polnischen EU-Ratsvorsitz.

    Website der polnischen EU-Ratspräsidentschaft

  • Fokus auf Ergebnisse: Auf dem Weg zu einem neuen Begleitungs- und Bewertungssytem

    (04/07/2011)

    Ein Team aus Wissenschaftlern und Experten erstellte im Rahmen des laufenden Reflexionsprozesses über die Zukunft der Kohäsionspolitik einen Methodischen Leitfaden über Ergebnisindikatoren und Ziele. Im Rahmen des verstärkten Bedarfs nach einer stärker ergebnisorientierten Politik fordert dieses Papier methodische Klarheit und empfiehlt den Gebrauch geeigneter Indikatoren, die eher Fortschritt und Wohlbefinden der Bürger messen als finanzielle Beiträge. Der Leitfaden schlägt eine überarbeitete vereinfachte Logik des Begleitungs- und Bewertungssystems nach 2013 vor und bietet praktische Beispiele für Ergebnisindikatoren, in Verbindung mit den EU-2020-zielen.

    Auf dem Weg zu einer leistungsorientierten EU-Kohäsionspolitik

  • Der EU-Haushalt 2014-2020 und die Kohäsionspolitik

    (30/06/2011)

    Die Europäische Kommission hat am 29. Juni 2011 ihre Vorschläge für einen mehrjährigen Finanzrahmen für den Zeitraum 2014-2020 vorgelegt.

    Die Kommission schlägt für den Zeitraum 2014-2020 Mittelzuweisungen in Höhe von 376 Milliarden € für Instrumente der Kohäsionspolitik vor. Diese Mittel setzen sich wie folgt zusammen:

    1. 162,6 Milliarden € für Konvergenzregionen
    2. 38,9 Milliarden € für Übergangsregionen
    3. 53,1 Milliarden für Regionen des Ziels „regionale Wettbewerbsfähigkeit“
    4. 11,7 Milliarden € für territoriale Zusammenarbeit
    5. 68,7 Milliarden für den Kohäsionsfonds.

    Außerdem sind ebenfalls Mittel in Höhe von 40 Milliarden € für eine neue Fazilität Europa verbinden (Connecting Europe) vorgesehen, die auf die Förderung von Investitionen in Verkehr, Energie sowie Informations- und Kommunikationstechnologien abzielt.

    Der Europäische Sozialfonds wird mindestens 25 % der Finanzausstattung der Kohäsionspolitik ausmachen, d. h. 84 Milliarden €, wobei die Fazilität Europa verbinden nicht berücksichtigt ist.

    Die anderen Hauptelemente des vorgeschlagenen mehrjährigen Finanzrahmens im Bereich der Kohäsionspolitik sind:

    • Verstärkter Fokus auf Ergebnisse und Effektivität, wobei eine systematische Verbindung zwischen der Kohäsionspolitik und Europa-2020-Strategie hergestellt wird
    • Neue Bestimmungen über die Konditionalität, um sicherzustellen, dass die Mittel zur Erreichung der Zielsetzungen von Europa 2020 verwendet werden, was sowohl die Erstzuteilung von Mitteln als auch die Freisetzung zusätzlicher Mittel betrifft
    • Die Einführung einer neuen Kategorie „Übergangsregion“, worunter auch die Regionen fallen, deren BIP pro Kopf bei 75-90 % des Durchschnitts der EU-27 liegt
    • Maßnahmen zur Verbesserung der Mittelaufnahme durch die Mitgliedstaaten

    Weitere Informationen

  • Kommissar Hahn nimmt an der offiziellen Eröffnung der von der EU geförderten symbolträchtigen „Peace Bridge“ in Nordirland teil

    (30/06/2011)

    EU-Regionalkommissar Johannes Hahn eröffnete gemeinsam mit dem irischen Taoiseach und den Spitzen der Regierung von Nordirland die von der Europäischen Union geförderte „Peace Bridge“ in Londonderry/Derry.

    Die Peace Bridge (Friedensbrücke) wurde im Rahmen des EU-Programms PEACE III unter der EU-Sonderprogrammstelle (SEUPB) mit Mitteln in Höhe von 14.677,823 £ gefördert. Sie gilt als eines der Vorzeigeprojekte der EU in einer Region, die laut Kommissar Hahn ein „Fanal der Hoffnung für Konfliktgebiete in aller Welt” ist. Der Bau der symbolträchtigen Brücke wurde mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, von der Regierung von Nordirland und von der Regierung von Irland unterstützt.

  • Beitrag der Regionalpolitik zum nachhaltigen Wachstum in Europa

    (27/06/2011)

    Nachhaltiges Wachstum ist eine der drei Hauptsäulen der neuen „Europa-2020-Strategie“. Die Broschüre erläutert, wie Regionen und Städte in der EU die Möglichkeiten der Kohäsionspolitik nutzen können, um lokales und regionales nachhaltiges Wachstum zu fördern. Eine Reihe von Good-Practice-Beispielen bietet praktische Unterstützung und macht das Potenzial einer kohlenstoffarmen und ressourceneffizienten Wirtschaft deutlich, um einerseits Beschäftigung und Wachstum zu schaffen und andererseits die Umwelt zu schützen und Ressourcen zu schonen.

    Regional Policy for smart growth in Europe 2020

  • Regiostars 2011

    (24/06/2011)

    Johannes Hahn, europäischer Kommissar für Regionalpolitik, und Ann Mettler, Präsidentin der Jury der RegioStars und Geschäftsführerin des Brüsseler Think-Tank The Lisbon Council, gaben gestern Abend die Gewinner der „RegioStars Awards“ 2011 bekannt. Die Preise zeichnen die innovativsten Projekt aus, die im Rahmen der europäischen Regionalpolitik unterstützt wurden. Dieses Mal standen Madeira und die Azoren in Portugal, Amsterdam in den Niederlanden, Nord-Mittelschweden, Wales im Vereinigten Königreich im Mittelpunkt des Interesses. Gemeinden in den nördlichen Randregionen von Finnland, Schweden, Norwegen, Island und den Färöer Inseln gehörten dank Projekten für territoriale Zusammenarbeit ebenfalls zu den Gewinnern.

     

    Regiostars 2011 : Videos und Präsentationen der Finalisten

    Pressemitteilung

    Videos:

    RegioStars Awards 2011: Amsterdam Smart City and Story

    RegioStars Awards 2011: Innovative and sustainable mobility (CIVITAS) and Story

    RegioStars Awards 2011: system management for innovative platforms (SLIM) and Story

    RegioStars Awards 2011: Growth in environmental marine science (GEMS) and Story

  • Kommission begrüßt Fortschritte bei den makroregionalen Strategien

    (24/06/2011)

    Der für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissar Johannes Hahn äußerte sich heute zufrieden über zwei Entwicklungen, die beweisen, dass die EU‑Politik der makroregionalen Strategien Fortschritte macht. Aus dem neuen Fortschrittsbericht über die Umsetzung der EU-Strategie für den Ostseeraum, die im Jahr 2009 als erste ihrer Art eingeleitet wurde, geht eindeutig hervor, dass damit positive Ergebnisse erzielt worden sind. Am heutigen Tag haben die Staats- und Regierungschefs auch der EU-Strategie für den Donauraum zugestimmt, die im vergangenen Dezember von der Kommission vorgelegt wurde. 15 Mitgliedstaaten profitieren von diesen neuen kooperativen Konzepten. Für den Erfolg beider Strategien ist das politische Engagement der Beteiligten auf allen Ebenen von entscheidender Bedeutung.

    Bericht über die Umsetzung der EU-Strategie für den Ostseeraum

  • Verfolgen Sie die Konferenz „Regions for Economic Change“ live auf dieser Website

    (22/06/2011)

    Am Donnerstag, den 23. Juni wird der für Regionalpolitik zuständige Kommissar Johannes Hahn die jährliche Konferenz „Regions for Economic Change“ eröffnen. Im Rahmen dieser zweitägigen Veranstaltung in Brüssel werden über 500 Vertreter aus europäischen Regionen zusammentreten. Die diesjährige Auflage der Konferenz „Regions for Economic Change“ knüpft an die jüngsten Mitteilungen der Kommission zu intelligentem und nachhaltigem Wachstum an. Dabei sollen Instrumente und Netzwerke für intelligente und nachhaltige Städte und Regionen erörtert sowie beispielhafte Projekte und Initiativen aufgezeigt werden, die die wichtigsten Beiträge der Regionalpolitik zu wirtschaftlicher Modernisierung und den Europa 2020-Zielen verdeutlichen. Ein Highlights des Events wird die Bekanntgabe der Gewinner der 2011 „RegioStars Awards“ am Donnerstagabend sein, mit denen die vorbildlichsten und innovativsten durch die EU-Regionalpolitik geförderten Projekte ausgezeichnet werden.

    Webstreaming: Regions for Economic Change: „Intelligentes und nachhaltiges Wachstum in Regionen und Städten fördern“

  • Lokalismus:vertretbar und sachdienlich?

    (21/06/2011)

    Am 3. November 2011 veranstaltet die Regional Studies Association (RSA) in Manchester im Vereinigten Königreich eine Konferenz zum Thema Lokalismus. Lokalismus und Regionalismus gelten in der Regel als konfligierende und konkurrierende Konzepte in der territorialen Organisation. Dessen ungeachtet weisen weltweit viele erfolgreiche Volkswirtschaften ausgeprägte lokale Regierungsstrukturen auf, die durch regionale Strukturen ergänzt werden.

    Die Konferenz ist offen für ein breites Publikum, darunter Akademiker, politische Entscheidungsträger und alle in diesem Bereich aktiven Personen. Eine besondere Einladung geht an Nachwuchsforscher, die im Rahmen der Konferenz ihre Forschungsergebnisse vorstellen sollen.

    Papiere können zu zahlreichen Themen eingereicht werden. Mehr dazu unter: www.regional-studies-assoc.ac.uk

  • Nur noch 30 Tage – schnell die praktischen Tipps lesen und RegioStar 2012 gewinnen!!

    (15/06/2011)

    Sie haben ein innovatives Projekt im Einklang mit der Strategie Europa 2020 durchgeführt und möchten es bekannt machen? Dann haben Sie noch einen Monat bis zum Einsendeschluss am 15. Juli!

    Die Kategorien für die 2012 RegioStars sind: innovative Dienstleistungen, nachhaltige Entwicklung, demographischer Wandel, Stadtentwicklung und Informierung der Öffentlichkeit über EU-finanzierte Projekte. Antragsformulare und Leitfäden können Sie auf der RegioStars 2012-Website herunterladen.

    Auf der RegioNetwork 2020-Website erfahren Sie anhand zehn praktischer Tipps, wie Sie einen der Preise gewinnen können. RegioNetwork ist eine Kooperationsplattform für Vertreter europäischer Regionen und sonstige Personen, die sich für EU-Regionalpolitik interessieren. Zuerst müssen Sie sich jedoch anmelden (bzw. ein Konto anlegen, sofern Sie noch keines besitzen) und der „Regions for Economic Change“-Gruppe im RegioNetwork beitreten. Erst dann können Sie die praktischen Tipps für die 2012 RegioStars Awards einsehen.

    Die Preisverleihung im Rahmen der RegioStars 2011 wird am 23. Juni 2011 in Brüssel stattfinden. Dieses Jahr bewerben sich 31 Finalisten mit ihren Projekten um sechs Preise.

  • Posterwettbewerb für junge Forscherinnen und Forscher auf dem Gebiet der Regionalpolitik

    (10/06/2011)

    Die Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission und die Regional Studies Association laden junge Forscherinnen und Forscher auf dem Gebiet der europäischen Regionalpolitik ein, ihre Forschungsergebnisse in Form eines Posters bei den OPEN DAYS 2011, der Europäischen Woche der Städte und Regionen (10.-13. Oktober), vorzustellen. Der Gewinner bzw. die Gewinnerin erhält 750 € und der bzw. die Zweitplatzierte 250 €.

    Der Wettbewerb wird in zwei Stufen durchgeführt:

    • Stufe 1: Einsenden einer kurzen Zusammenfassung (max. 1000 Wörter) ihrer Forschungsarbeit und eines aktuellen Lebenslaufs an info@rsa-ls.ac.uk bis spätestens 28. Mai 2011.
    • Stufe 2: Die Wettbewerbsjury wählt bis 31. Mai 2011 die Teilnehmenden der Endausscheidung aus. Sie werden eingeladen, ein Poster zu entwerfen und sich auf Fragen der Wettbewerbsjury dazu vorzubereiten.

    Weitere Einzelheiten finden Sie unter http://www.regional-studies-assoc.ac.uk/events/future.asp (siehe „Call for Papers” ).

    Nähere Informationen über die OPEN DAYS gibt es auf der Website der OPEN DAYS.

  • Panorama 37: Frühjahr 2011 : die eu-Strategie für die donauregion eine gemeinsame antwort auf gemeinsame herausforderungen

    (06/06/2011)

    Die Donau, und damit der zweitlängste Fluss Europas mit insgesamt 2850 km Länge, reicht vom Schwarzwald bis an das Schwarze Meer und fließt durch zehn Länder. Doch noch vier weitere liegen im Donaubecken. Im Einzugsgebiet der Donau befinden sich Wasserkraftwerke, ein transeuropäischer Verkehrskorridor und einige der seltensten Arten Europas. Entsprechend bergen die verschiedenen Interessen häufig Zündstoff, zudem beeinflussten die politischen Veränderungen die Art und Weise, in der Konflikte bewältigt werden.

  • RegioStars-Preise 2012: Bewerbung jetzt möglich

    (31/05/2011)

    Sie führen ein Innovationsprojekt durch und möchten, dass es auf europäischer Ebene als gutes Beispiel bekannt wird? Sie sind verantwortlich für ein Projekt in den Bereichen Innovation, nachhaltige Entwicklung, demografischer Wandel oder Stadtentwicklung? Sie haben eine Internetseite, um die breite Öffentlichkeit über die Projekte zu informieren, die im Rahmen der Regionalpolitik der Europäischen Union unterstützt werden? Dann besuchen Sie doch einfach die Website RegioStars 2012 und laden sich dort die Bewerbungsunterlagen herunter. Ergreifen Sie die Chance und gewinnen Sie einen Preis für Ihre Region!

    Die „RegioStars – die Preise zur Auszeichnung innovativer Projekte im Rahmen der regionalen Entwicklung“ wurden erstmals 2007 verliehen. Sie zeichnen jedes Jahre innovative Projekte aus, die im Rahmen der europäischen Regionalpolitik unterstützt werden. Die Bewerbungsunterlagen müssen der (nationalen oder regionalen) Verwaltungsbehörde in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner vorgelegt werden. Die Frist für die Einreichung der Bewerbungen ist der 15. Juli 2011.

    Die Verleihung der RegioStars 2011 findet am 23. Juni in Brüssel statt. 31 Projektfinalisten konkurrieren dieses Jahr um die Auszeichnung.

  • Die Ergebnisse von Gödöllő

    (26/05/2011)

    Die Konferenz der europäischen Minister für Kohäsionspolitik fand am 20. Mai im ungarischen Gödöllő in der Nähe von Budapest statt. Der ungarische Vorsitz der Europäischen Union hat die Ergebnisse der Debatten veröffentlicht. Die Mitgliedstaaten treten für eine Politik nach 2013 ein, die auf Ergebnisse ausgerichtet ist und mit den Zielen der Strategie Europa 2020 übereinstimmt. Auf der Konferenz haben die Minister Vorschläge der Kommission über Bedingungen und Anregungen diskutiert, welche die Politik wirksamer machen könnten.

    Es handelt sich um die letzten Debatten vor den offiziellen legislativen Vorschlägen der Kommission über die Zukunft der Kohäsionspolitik, die auf die Vorschläge über den zukünftigen Finanzrahmen der Union folgen werden.

    Presidency Conclusions

    Weitere Informationen

  • Warum ist die Offenheit unserer Städte in wirtschaftlich schweren Zeiten wichtig?

    (25/05/2011)

    Das Projekt OPENCities ist Teil des europäischen Programms URBACT. Seine Abschlusskonferenz hat gerade am 25. Mai in Brüssel stattgefunden. Die im Rahmen dieses Projekts durchgeführten Forschungsarbeiten zeigen, dass Städte ihre Offenheit in im Hinblick auf die Migration in Krisenzeiten als Wettbewerbsfaktor nutzen können. OPENCities hat ein einzigartiges Instrument entwickelt, mit dem Städte messen können, wie offen sie sind und wie sie bewährte Verfahren durch ein Partnernetzwerk austauschen können. Dieser „Monitor“ beruht auf 54 Indikatoren, die auf internationalem Niveau vergleichbar sind, und umfasst derzeit 26 Städte.

    Neun europäische Städte, die an diesem Projekt teilnehmen, nämlich, Belfast, Bilbao, Cardiff, Düsseldorf, Dublin, Nitra, Posen, Sofia und Wien, möchten die Ergebnisse dieser Forschung stärker nutzen. Sie haben gerade ihre „Lokalen Aktionspläne“ vorgelegt, um sich mehr zu öffnen.

    Das URBACT-Netzwerk wird von der Europäischen Union gefördert. Es umfasst nahezu 300 Städte. Sein Ziel ist es, den Austausch von Wissen und bewährten Verfahren auf dem Gebiet der Stadtentwicklung zu fördern.

    Weitere Informationen

  • Inforegio Panorama-Magazin Umfrage

    (25/05/2011)

    Die Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission gibt jedes Jahr eine Reihe von Publikationen heraus, um Interessengruppen und Bürger über Regionalpolitik zu informieren.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie uns zum Inforegio Panorama-Magazin, das viermal pro Jahr veröffentlicht wird, Ihre Meinung sagen! Auf diese Weise können wir sicherstellen, dass dieses Magazin optimal auf Sie zugeschnitten ist. Vielen Dank, wenn Sie sich für das Ausfüllen dieses Fragebogens einige Minuten Zeit nehmen.

    Die Umfrage wird online zur Verfügung stehen bis zum 31 Mai.

    Die Umfrage

    Inforegio Panorama Magazine

  • „Regionen für den wirtschaftlichen Wandel“: Melden Sie sich jetzt an!

    (19/05/2011)

    Die Anmeldung für die Konferenz „Regionen für den wirtschaftlichen Wandel“ am 23. und 24. Juni in Brüssel ist nun eröffnet. Die diesjährige Konferenz trägt den Titel „Eine Strategie für intelligentes und nachhaltiges Wachstum in den Städten und Regionen“. Die Workshops beschäftigen sich namentlich mit der Frage der intelligenten Spezialisierung und deren Auswirkungen auf die regionale Entwicklung. Zu dieser Gelegenheit errichtet die Kommission die „Plattform zur intelligenten Spezialisierung“, die die Regionen darin unterstützen soll, ihre Strategien in diesem Bereich auszuarbeiten sowie ihre Bedürfnisse und Stärken herauszustellen.

    Am 23. Juni wird die Kommission die Gewinner der RegioStars 2011 bekannt geben. Mit den RegioStars-Preisen werden die innovativsten Projekte in Europa ausgezeichnet, die im Rahmen der europäischen Regionalpolitik gefördert wurden.

    Die Initiative „Regionen für den wirtschaftlichen Wandel“ wurde 2006 ins Leben gerufen und zielt darauf ab, den Austausch bewährter Verfahren zu fördern. Sie verfolgt den Zweck, neue Konzepte vorzustellen, um den regionalen und urbanen Netzen Dynamik zu verleihen, eine enge Zusammenarbeit mit der Kommission zu fördern und innovative Ideen zu testen. Ziel ist es im Anschluss, eine rasche Übertragung dieser Ideen in die kohäsionspolitischen Programme zu gewährleisten. Diese Initiative umfasst Kommunikationstätigkeiten etwa eine Internetseite, eine Datenbank über Fallstudien und die RegioStars-Preise.

    Konferenzprogramm

    Anmeldungen

  • Debatte mit Regionalkommissar Hahn im Webstream

    (16/05/2011)

    Das erste Treffen des Jahres zwischen der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission (GD REGIO) und Vertretern der Regionalbüros in Brüssel wird am 17. Mai 2011 stattfinden. EU-Regionalkommissar Johannes Hahn wird seinen Standpunkt im Hinblick auf die Vorbereitungen des neuen Rechtsrahmens für die Kohäsionspolitik für die Zeit nach 2013 darlegen. Danach wird eine Podiumsdiskussion stattfinden. Die Anmeldefrist für diese Veranstaltung ist nun zwar abgelaufen, doch Sie können den Verlauf live hier im Internet von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr auf Englisch, Französisch und Deutsch mitverfolgen.

    Webstream: Debatte mit Kommissar Hahn

  • Konsultation zu den Ergebnissen des 5. Kohäsionsberichts

    (13/05/2011)

    Mit 444 Beiträgen, die zwischen dem 12. November 2010 und 31. Januar 2011 eingegangen sind, ist die öffentliche Konsultation zu den Ergebnissen des 5. Kohäsionsbericht ein echter Erfolg: Hunderte von Teilnehmern konnte ihre Meinung zur Zukunft der Kohäsionspolitik äußern. An der Konsultation nahmen ganz unterschiedlicher Gruppen teil, angefangen bei Mitgliedstaaten über Wirtschafts- und Sozialpartner, regionale und lokale Behörden bis hin zu Bürgern, europäischen Interessenvereinigungen über territoriale Fragen, Privatunternehmen und Organisationen der Zivilgesellschaft. Ein Arbeitsdokument und ein Bürgerresümee, in denen die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation zusammengestellt sind, wurden am 13. Mai 2011 veröffentlicht.

    Die Teilnehmer an der Konsultation verwiesen in ihren Beiträgen auf Möglichkeiten, wie der Mehrwert der Kohäsionspolitik gefördert, gute Governance weiter gestärkt und kohäsionspolitische Verfahren gestrafft werden können. Darüber hinaus äußerten sie auch ihre Meinung über die Zukunft der Architektur der Kohäsionspolitik für den nächsten Programmplanungszeitraum.

    Konsultation zu den Ergebnissen des Fünften Berichts über den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt

  • Gefahr der Energiearmut in den Regionen

    (10/05/2011)

    Der japanische Atomunfall und die aktuellen Unruhen in der arabischen Welt könnten einen Kurswechsel in der europäischen Energiepolitik zur Folge haben. Der Internationale Energieagentur zufolge gehen über 85 % der libyschen Rohölexporte nach Europa. Politische Maßnahmen für eine umweltverträgliche Energieversorgung und Energie aus erneuerbaren Quellen werden daher immer dringlicher. ESPON stellt den politischen Entscheidungsträgern ausführliche Informationen zur Raumentwicklung in Europa bereit. Dies trifft auch auf den Abschlussbericht von ESPON ReRisk (Gefahr der Energiearmut in den Regionen) zu, der die Projektergebnisse in eine interessante politische Perspektive rückt.

    In Gesprächen mit der ESPON-Koordinierungsstelle haben politische Entscheidungsträger erklärt, wie sie die Ergebnisse des ReRisk-Projekts in ihre Arbeit einfließen lassen können, und Wissenschaftler anhand von Fakten und Szenarios aufgezeigt, wie sich steigende Energiepreise genau auswirken könnten. Lesen Sie das Interview auf der ESPON-Website.

  • Die Regionen feiern den Europatag

    (06/05/2011)

    In vielen europäischen Regionen wird am 9. Mai der Europatag begangen.

    Der Europatag erinnert an die Erklärung des französischen Außenministers Robert Schuman von 1950, der Frankreich, Deutschland und andere europäische Ländern dazu aufrief, ihre Kohle- und Stahlproduktion zusammenzulegen. Die Schuman-Erklärung gilt als die Geburtsstunde der europäischen Integration und ist damit ein Grundstein der heutigen Europäischen Union.

    Hier seien nur einige der zahlreichen Aktivitäten genannt, die überall in Europa stattfinden, um auf die positiven Auswirkungen der EU-Regionalförderung hinzuweisen.

    Belgien

    Am Wochenende vom 7. bis 8. Mai werden in Brüssel und Wallonien Besichtigungen von 40 EU-finanzierten Projekten organisiert (Sur la piste de l'Europe).

    Auf der Website Toujours Plus Haut finden Sie Informationen über mehr als 1000 Projekte in Brüssel und Wallonien, die EU-Förderung erhalten haben.

    Am 22. Mai wird in Westflandern unter dem Motto Europa, beleef het in je buurt! eine Reihe von Veranstaltungen organisiert.

    Frankreich

    Die Region Poitou-Charentes hat eine Auswahl aus den über 30 000 seit 2007 in der Region 2007 geförderten Projekten vorgenommen und einen Videoclip über einige der Begünstigten der EU-Strukturfonds zusammengestellt. Der Clip wird auf France 3 Poitou-Charentes ausgestrahlt und kann dann auch auf verschiedenen Webplattformen abgerufen werden.

    Straßburg und einige andere Städte der französischen Region Elsass haben den Mai 2011 zum 'Mois de l'Europe' ausgerufen und organisieren zahlreiche Aktivitäten.

    Auch die Region Midi-Pyrénées organisiert unter dem Motto 'Joli Mois de l'Europe' über 60 verschiedene Veranstaltungen.

    Die Region Bourgogne organisiert Sportveranstaltungen wie z. B. eine Radtour zu den EU-finanzierten Projekten (Bourgogne – la region fête l'Europe).

    Eine vollständige Liste der in Frankreich geplanten Veranstaltungen ist auf der Website L‘Europe s'engage en France abrufbar.

    Deutschland

    Vom 5. bis 16. Mai findet die Europawoche im Saarland, die sich ganz speziell der Rolle der jungen Menschen in der EU widmet.

    Berlin wird die Rolle der EU-Mittel im Rahmen der Förderung von Innovation beleuchten: Europa ist hier – Innovationswege Berlin 2011.

    Die Brandenburger Europawoche 2011 befasst sich in einer Reihe von Veranstaltungen mit den Themen Berufsbildung, Antidiskriminierung, Migrationspolitik und Stadtentwicklung.

    Niederlande

    Während der Europa-Kijkdagen in den Niederlanden gibt es bei den Projekten Tage der offenen Tür: http://www.europaomdehoek.nl/kijkdagen.

    Portugal

    Portugal stellt im Rahmen einer nationalen Informationskampagne Projekte vor, die EU-Regionalförderung erhalten haben.  Im Rahmen dieser, in der ersten Maihälfte laufenden Kampagne werden in Theatern, Restaurants, Bars usw. zwei Videoclips gezeigt und Infopostkarten verteilt.

    Polen

    Vom 6. bis 7. Mai 2011 wird in Warschau ein Forum zum Thema EU-Regionalförderung abgehalten. In diesem Rahmen werden Projekte vorgestellt, es gibt Wettbewerbe und auch die Unterhaltung kommt dabei nicht zu kurz.

  • Die Qualität des Regierungsstils in den Mitgliedstaaten und Regionen der EU (Quality of Government in EU Member States and regions)

    (04/05/2011)

    Dieser Bericht hat ein breites Spektrum von Governance-Indikatoren analysiert und zeigt auf, dass eine große Zahl EU-Mitgliedstaaten bei all diesen Indikatoren schlecht abschneidet. Der schlechte Regierungsstil höhlt die soziale und wirtschaftliche Entwicklung aus und kann die Auswirkungen der Kohäsionspolitik schmälern. So kann schlechter Regierungsstil beispielsweise Wirtschaftswachstum behindern, der Umwelt schaden oder die Sicherheit und das Wohlergehen der Menschen beeinträchtigen. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass für die EU vier Aspekte ganz besonders wichtig sind: 1. Korruption, 2. Rechtsstaatlichkeit, 3. Wirksamkeit des Regierens und 4. Mitsprache und Verantwortung. Diese Studie ist die erste ihrer Art, die die Qualität des Regierens in der EU auf regionaler Ebene misst. Sie basiert auf der bisher größten Umfrage über regionalen Regierungsstil, an der eine Vielzahl von Ländern teilnehmen. Diese Umfrage macht deutlich, dass mehrere Mitgliedstaaten intern mit ganz unterschiedlichen Wahrnehmungen der Regierungsqualität konfrontiert sind. Der Bericht schließt mit zehn Fallstudien, die Einsichten liefern, wie die Regierungsqualität auf regionaler Ebene verbessert werden kann. Die Studie wurde zwar von der Europäischen Kommission finanziert, dennoch spiegelt sie nur die Ansichten der Verfasser wider und ist in keiner Weise als offizielle Position der Kommission anzusehen.

    Wealth gap between regions narrowing

    Short note : Quality of government in EU regions

    Unsere Studien und Berichte über Regionalpolitik lesen

  • Update der Inforegio-Website

    (29/04/2011)

    Die Europäische Kommission nimmt derzeit an ihrer Website zur EU-Regionalpolitik einige Änderungen vor. Dabei fanden Rückmeldungen von Besuchern der Website Berücksichtigung.

    Am 29. April ging eine neue Version der Inforegio-Website in Englisch, Französisch und Deutsch online. Die Neuerungen betreffen im Einzelnen:

    • verbesserte Präsentation der EU-Regionalpolitik
    • neue Rubrik „Informationsquellen“ (Veröffentlichungen, Analysen, Videos, Fotos, Karten, Rechtstexte)
    • verbesserte Navigation und übersichtlichere Strukturierung von Inhalten
    • Suchfunktion

    Ein Großteil der Inhalte wird demnächst in 22 EU-Amtssprachen übersetzt. Da Übersetzungen jedoch gewisse Sachzwänge mit sich bringen und bestimmte Inhalte (z.B. Nachrichten) zeitgebunden sind, werden einige Informationen lediglich in einer begrenzten Anzahl Sprachen vorliegen.

    Im Laufe des Jahres 2011 wird die Website weitere Verbesserungen erfahren (einschl. der Seiten über die Implementierung der EU-Fördermittel in den einzelnen Regionen).

    Bitte beachten Sie, dass einige Inhalte möglicherweise veraltet und/oder manche Links nicht mehr zugänglich sind, da alte Webseiten von uns archiviert werden.

    Anmerkungen oder Vorschläge zur Verbesserung der Inforegio-Website nimmt die GD Regionalpolitik der Europäischen Kommission per E-Mail entgegen.

  • Hochrangige Veranstaltung zur Roma-Inklusion in der Slowakei, 23. – 25. Mai 2011

    (20/04/2011)

    Vom 23. – 25. Mai 2011 wird in der Slowakei eine hochrangige Veranstaltung über die bessere Verwendung der Strukturfonds für die Integration der Roma stattfinden. Diese Veranstaltung wird eine nationale Konferenz in Bratislava (23. Mai), Besuche vor Ort (24. Mai) und eine hochrangige Regionalkonferenz am 25. Mai umfassen. Anlässlich dieser Veranstaltungen werden Vertreter von EU-Institutionen, nationalen, regionalen und lokalen Behörden sowie der Zivilgesellschaft zusammenkommen. Ziel ist, darüber zu beraten, wie die Slowakei EU-Mittel wirksamer einsetzen und Erfahrungen im Hinblick auf die Verbesserung der sozioökonomischen Lage der Roma austauschen kann. Die Inklusion marginalisierter Roma-Gemeinschaften kann in bedeutender Weise zum Wirtschaftswachstum der Slowakei beitragen. Diese Veranstaltung in der Slowakei ist nach dem Vorbild ähnlicher hochrangiger Veranstaltungen in Ungarn (2009) und Rumänien (2010) organisiert.

    Weitere Informationen

  • Die Eurorégion Pyrénées-Méditerranée, Träger des europäischen Projekts Creamed zur Förderung der Unternehmensgründung

    (19/04/2011)

    Der Europäische Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) der Eurorégion Pyrénées-Méditerranée leitet das Projekt Creamed. Dieses Projekt zielt darauf ab, Talentschmieden oder Gründerzentren für Unternehmen in der Eurorégion Pyrénées-Méditerranée (Katalanien, Balearische Inseln, Midi-Pyrénées und Languedoc-Roussillon) zu unterstützen. „Die Zahlen beweisen, dass die Unternehmen eine um 20 bis 30 % höhere Überlebenschance haben, wenn sie sich in einem Gründerzentrum entwickeln können“, so Antònia Sabartes, Generalsekretärin der Eurorégion Pyrénées-Méditerranée.

     

    Dieses Projekt wird im Rahmen des Kooperationsprogramms der europäischen grenzübergreifenden Zusammenarbeit INTERREG IVB SUDOE mit Mitteln in Höhe von 1,1 Millionen Euro kofinanziert. Projektpartner sind das Arbeitsministerium der Generalitat de Catalogne, das Technologiezentrum ParcBit auf den Balearischen Inseln, das Netz Synersud der Region Languedoc-Roussillon und das Netz von Gärtnereien der Region Midi-Pyrénées.

     

    Ein Innovationsinstrument im Dienste eines Gebietsprojektes

    „Das Projekt Creamed zeigt, dass unser EVTZ dazu in der Lage ist, die Akteure der Euroregion rund um konkrete Maßnahmen zu mobilisieren, die zur Umsetzung der EU-Strategie 2020 vor Ort beitragen“, erklärt Philippe Mestre, Direktor des EVTZ Pyrénées-Méditerranée.

     

    Weitere Informationen:

    http://www.euroregio.eu/eu/AppJava/fr/

  • Karte des Monats - Wohlstandslücke zwischen den Regionen wird kleiner

    (13/04/2011)

    Gemäß den jüngsten BIP-pro-Kopf-Angaben (2008) hat sich die Kluft zwischen den reichsten und ärmsten Regionen in der EU verringert.

    Die Karte über das BIP pro Kopf zeigt die Situation in jeder der 21 so genannten NUTS-Regionen der EU (Systematik der Gebietseinheiten für die Statistik) im Vergleich zum EU-Durchschnitt.

    2008 lag bei 64 Regionen das BIP pro Kopf unter 75 % des EU-Durchschnitts. Das heißt 119 Millionen Menschen gegenüber 131 Millionen Menschen in 69 Regionen im Jahr 2000.

    Hohe Wachstumsraten in weniger entwickelten Regionen haben dazu beigetragen, die Kluft zum EU-Durchschnitt seit 2000 zu verringern.

    Wealth gap between regions narrowing

    Weitere Informationen:

  • Entdecken Sie die 'Region der Woche'!

    (11/04/2011)

    Die Website des Kommissars für Regionalpolitik, Johannes Hahn, umfasst ab sofort eine neue Rubrik. Jede Woche wird dort eine Region Europas vorgestellt – nebst deren Profil, Prioritäten und Beitrag zur Regionalpolitik. Anhand von Projekten wird aufgezeigt, wie Europa seine 271 Regionen konkret unterstützt.

    Den Anfang machen die Regionen Vorarlberg (Österreich), Wallonien (Belgien,) und Apulien (Italien). Regionen, die von ihren Projekten berichten möchten, können sich per E-Mail wenden an: regio-info@ec.europa.eu

    Weitere Informationen

  • 206 Regionen und Städte für OPEN DAYS 2011 ausgewählt

    (08/04/2011)

    An den OPEN DAYS 2011, d.h. der Europäischen Woche der Regionen und Städte, werden 206 Regionen und Städte aus 27 Mitgliedstaaten und acht Drittstaaten teilnehmen. Die in 23 regionalen Partnerschaften organisierten Teilnehmer werden 24 Workshops veranstalten und damit das Gesamtprogramm mit über 100 Seminaren vom 10.-13. Oktober 2011 ergänzen. Darüber hinaus wird der Ausschuss der Regionen der EU im Rahmen des „Meeting Place“ etwa 35 Workshops abhalten, die sich auf öffentlich-private Partnerschaften konzentrieren. 

    Verzeichnis der regionalen Partnerschaften der OPEN DAYS

    Verzeichnis der Meeting Place-Partner

    Weitere Informationen

  • Die europäischen Regionen in äußerster Randlage und der Binnenmarkt: Öffentliche Konsultation

    (07/04/2011)

    Trotz ihrer Entfernung von Kontinentaleuropa sind die EU-Regionen in äußerster Randlage vollständiger Bestandteil des Binnenmarkts. Entsprechend gelten für sie alle Rechte und Zuständigkeiten, die aus diesem Status erwachsen.

    Bleibt die Frage, ob die EU-Binnenmarktpolitik den Regionen in äußerster Randlage umfassend Rechnung trägt. Teilen Sie der Europäischen Kommission Ihre Meinung mit und nehmen Sie an der jüngst lancierten öffentlichen Konsultation teil (Einsendeschluss 15. Mai 2011).

    Mehr dazu:

  • Nationale Strategien für die Integration der Roma

    (06/04/2011)

    Die Kommission hat jüngst einen EU-Rahmen für die nationalen Strategien zur Integration der Roma vorgelegt. Dieser Rahmen versteht sich als Richtschnur für die nationalen Politiken in Bezug auf die Roma. Zudem soll er dazu beitragen, die in diesem Bereich verfügbaren europäischen Gelder zu mobilisieren.

    Die Mitgliedstaaten haben ihre nationalen Strategien bis Ende 2011 vorzulegen und präzise Ziele in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Gesundheitsfürsorge und Wohnraum auszuarbeiten. Insbesondere sind sie dabei aufgefordert, ihre durch die Strukturfonds kofinanzierten operationellen Programme so zu modifizieren, dass Projekte für Roma-Gruppen gestärkt werden.

    Die Europäische Kommission veranstaltet vom 23-25. Mai in Bratislava und Košice eine hochrangige Konferenz, bei der es um den Beitrag europäischer Gelder zur Integration der Roma gehen wird. Das Ereignis knüpft an den europäischen Roma-Gipfel von 2008 in Brüssel sowie weitere vergleichbare Veranstaltungen an, wie 2009 in Ungarn und 2010 in Rumänien.

    Mehr dazu:

    Der neue europäische Rahmen

    Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnsituation von Roma-Gemeinschaften

    http://ec.europa.eu/roma

  • Taskforce Nordirland beginnt zweite Phase ihrer Arbeit

    (01/04/2011)

    Vom 31. März bis zum 1. April besuchten die Mitglieder der Taskforce Nordirland der Europäischen Kommission Belfast, um dort mit den nordirischen Ministerien die Prioritäten für die Zukunft zu erörtern. Damit begann die zweite Phase der Arbeit der Taskforce, die von Kommissionspräsident José Manuel Barroso 2007 ins Leben gerufen wurde und unter dem Vorsitz des für Regionalpolitik zuständigen Kommissars Johannes Hahn steht.

    In der ersten Phase hatte die Taskforce untersucht, inwieweit die wirtschaftliche Entwicklung in Nordirland vor dem Hintergrund von Frieden und Stabilität vorangeschritten ist. Dabei zeigte sie Möglichkeiten für die Region auf, ihre Modernisierung zu beschleunigen.

    Pressemitteilung

  • Debatte über die Kohäsionspolitik: Akademische Analysen

    (31/03/2011)

    Die Europäische Kommission hat in Partnerschaft mit der Regional Studies Association (RSA) und der slowenischen Regierung vom 16. bis 18. März eine Konferenz mit dem Titel „What Future for Cohesion Policy? An Academic and Policy Debate“ (Welche Zukunft für die Kohäsionspolitik? Eine akademische und politische Debatte) in Bled, Slowenien, ausgerichtet. Sämtliche Analysen und Vorträge sind auf der RSA-Website verfügbar.

    Diese Konferenz stellte eine Plattform für den Meinungsaustausch zwischen Wissenschaftlern, Experten für regionale Fragen und Vertretern der Europäischen Kommission dar. Die jüngsten Vorschläge der Kommission, die im Bericht über den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt enthalten sind, haben zur Debatte beigetragen.

    Weitere Informationen

  • Konferenz über die Zukunft der Kohäsionspolitik in Budapest

    (30/03/2011)

    Am 31. März wird Kommissar Hahn an einer hochrangigen Konferenz über die Kohäsionspolitik in Budapest teilnehmen, die von der ungarischen EU-Präsidentschaft ausgerichtet wird. Der Regionalkommissar wird den Schwerpunkt auf die Errungenschaften dieser wichtigen Entwicklungspolitik für die 271 europäischen Regionen und ihre zukünftige Architektur nach 2013 legen. Da diese Debatte ihre Endphase erreicht hat, wird er erneut den Wunsch der Kommission für eine stärker ergebnisorientierte Politik in der Zukunft bekräftigen.

    Die Politiker, Experten aus den Mitgliedstaaten und Akademiker, die an der Konferenz in Budapest teilnehmen, werden über spezifische Aspekte der Kommissionsvorschläge über die zukünftige Politik (Ergebnisorientierung und thematische Konzentration) mit Blick auf das Ministertreffen vom 19. bis 21. Mai 2011 in Gödöllő (Ungarn) beraten.

    Konferenz über die Zukunft der Kohäsionspolitik

    Pressemitteilung

  • Gedruckte Fassungen des Fünften Kohäsionsberichts liegen in spanischer, italienischer und polnischer Sprache vor

    (29/03/2011)

    Die gedruckten Fassungen des Fünften Kohäsionsberichts  (bereits verfügbar in Deutsch, Englisch und Französisch) sind nunmehr auch in Spanisch, Italienisch und Polnisch erhältlich. Für Bestellungen genügt eine E-Mail an folgende Anschrift: regio-info@ec.europa.eu.

    Gegen Mitte April wird der Bericht in insgesamt 16 verschiedenen Sprachversionen in elektronischer Form vorliegen. Die gedruckten Fassungen folgen im Laufe des Monats Mai.

  • Die Geographie des Wirtschaftswachstums

    (25/03/2011)

    Die GD REGIO veranstaltete am 22. März 2011 einen Workshop mit dem Titel„The geography of economic growth: theory, evidence and policy implications“ („Die Geographie des Writschaftwachstums: Theorie, Evidenz und politische Auswirkungen“). Akademiker aus ganz Europa diskutierten über die Bedeutung der Agglomeration und der externen Auswirkungen sowie über politische Instrumente, um besser verstehen zu lernen, wie sehr sich Wirtschaftswachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Handel auf die Raumordnung auswirken.   

    Die Dokumente sind verfügbar unter: The Geography of Economic Growth (Die Geographie des Wirtschaftswachstums)

  • Webchat mit Kommissar Hahn

    (23/03/2011)

    Kommissar Hahn stand am 21. März von 15 bis 16 Uhr (Brüsseler Ortszeit) für einen Online-Chat über die Zukunft der EU-Kohäsionspolitik zur Verfügung. Dieser Live-Webchat ist Teil des breiteren Konsultationsprozesses, den die Europäische Kommission mit dem Fünften Kohäsionsbericht eingeleitet hat.

    Der Webchat fand auf der RegioNetwork 2020-Website statt, der Online-Netzwerkplattform für europäische Regionen und Personen und Organisationen, die ein berufliches Interesse an der Regionalpolitik der EU haben.

    Die Aufzeichnung des Webchats ist auf RegioNetwork verfügbar (oder siehe dieses PDF-Dokument).

  • 10,9 Mio. € EU-Hilfe für Hochwasserschäden in der Tschechischen Republik

    (23/03/2011)

    Kommissar Johannes Hahn hat den Vorschlag der Kommission bekräftigt, der Tschechischen Republik insgesamt 10,9 Mio. € zur Verfügung zu stellen, um die schweren Hochwasserschäden von August 2010 abzumildern. Die Mittel werden über den Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF) bereitgestellt und sollen zu den Kosten beitragen, die öffentliche Behörden für Notfallmaßnahmen aufwenden mussten – insbesondere zum Wiederaufbau grundlegender Infrastrukturen.

    Weitere Informationen

    Der Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF)

  • Umfrage: Maßnahmen zur Krisenbewältigung in Regionen und Städten

    (22/03/2011)

    Ziel dieser Online-Umfrage des Ausschusses der Regionen (die anlässlich des 6. Territorialen Dialogs am 22. Februar  2011 gestartet wurde) ist eine Untersuchung der wirtschaftlichen und sozialen Lage der Regionen und Städte der EU während der Krise. Darüber hinaus soll sie eine weitere Bestandsaufnahme darüber liefern, wie die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften die mit Unterstützung der Europäischen Union ergriffenen Maßnahmen zur Krisenbewältigung beurteilen.

    Die Ergebnisse dieser Umfrage werden als Grundlage für Beiträge zur Debatte über die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Krisenbewältigung und eines besseren Mitteleinsatzes auf EU-, nationaler, regionaler und lokaler Ebene sowie über die Wirksamkeit von Europa 2020 als Ausstiegsstrategie dienen. Letztendlich werden sie auch eine Momentaufnahme der aktuellen Situation in Regionen und Städten im Vorfeld der Beratungen über den mehrjährigen Finanzrahmen 2014-2020 liefern.

    Die Umfrage endet am 18. April 2011.

  • Webchat mit Kommissar Hahn

    (21/03/2011)

    Sie möchten sich dazu äußern, wie die künftige EU-Kohäsionspolitik aussehen sollte, oder haben eine Frage dazu? Wie sollten die Ressourcen eingesetzt werden? Welche Prioritäten sind von Bedeutung? Wie lassen sich die Fortschritte überwachen?

    Am 21. März wird EU-Kommissar Hahn zwischen 15:00 Uhr und 16:00 Uhr (Brüsseler Zeit) im Rahmen eines Online-Chats Fragen zur künftigen EU-Kohäsionspolitik beantworten.  Dieser Live-Webchat ist Bestandteil der öffentlichen Konsultation, die durch den Fünften Kohäsionsbericht der Europäischen Kommission lanciert wurde.

    So können Sie den Webchat mit Kommissar Hahn verfolgen bzw. daran teilnehmen:

    • Legen Sie auf der RegioNetwork 2020-Website ein Profil an.
    • Loggen Sie sich am 21. März um 15:00 Uhr (Brüsseler Zeit) ein.
    • Treten Sie dem Webchat bei und senden Sie Ihre Fragen bzw. Kommentare.
  • Bekanntgabe der Finalisten der RegioStars 2011 und der Einzelheiten der Auszeichnungen 2012

    (16/03/2011)

    RegioStars – die Preise für innovative Projekte – ist eine jährliche Veranstaltung zur Anerkennung und Auszeichnung von im Rahmen der EU-Regionalpolitik geförderten innovativen Projekten. Die Jury der RegioStars 2011 und ihre Präsidentin Ann Mettler haben nun 31 Finalisten in fünf Kategorien ausgewählt. Für die Auszeichnungen 2011 gingen 66 Bewerbungen von Projektträgern und Regionen aus 18 Mitgliedstaaten für die Kategorien RegioStars oder CityStar ein. Die Finalisten werden in dieser Broschüre aufgelistet und beschrieben.

    Die Gewinner der Preise werden auf der Konferenz der Regionen für den wirtschaftlichen Wandel am 23. Juni 2011 bekannt gegeben.

    In diesem Jahr wird erstmals eine öffentliche Online-Abstimmung in der Kategorie „Foto“ durchgeführt.

    Die Ausschreibung für die Nominierung der RegioStars Awards 2012 ist nun offen. Frist ist der 15. Juli 2011.

  • Hochrangige ESPON-Konferenz: Zielanalysen für Stakeholder: Territoriale Evidenz in der Praxis

    (14/03/2011)

    ESPON, das Europäische Forschungsnetzwerk für Raumentwicklung und territorialen Zusammenhalt, fördert die Politikentwicklung in Bezug auf die Kohäsionspolitik der EU.

    Am 11. Mai 2011 veranstaltet das ESPON-Programm seine erste hochrangige Konferenz in Brüssel (Belgien).

    Gegenstand der Konferenz wird die Nutzung der territorialen Evidenz in der Praxis auf der Grundlage von Erfahrungen mit Zielanalysen für Stakeholder sein. Zu den Konferenzteilnehmern werden wichtige Politiker im Bereich Territoriale Entwicklung und Zusammenhalt zählen, darunter EU-Regionalkommissar Johannes Hahn und der luxemburgische Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen.

    Konferenzziel ist es, europäische Politiker und Stakeholder, die in ESPON-Zielanalysen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene involviert sind, zusammenzubringen, um

    • Erfahrungen über den Mehrwert und die Nutzung von aus Zielanalysen hervorgegangener Evidenz auszutauschen
    • künftigen Evidenz-Bedarf zur Unterstützung einer wirksamen Umsetzung der EU-Kohäsionspolitik nach 2013 festzulegen.

    Sie möchten sich zur Konferenz anmelden? Dann füllen Sie einfach das einschlägige Online-Formular aus. Die Anmeldefrist ist der 29. April 2010. Mehr Informationen dazu auf der ESPON-Website.

  • Europa macht’s möglich: Madrid-Valencia in 90 Minuten

    (10/03/2011)

    Noch vor wenigen Wochen dauerte die Reise von Madrid nach Valencia fast einen halben Tag. Heute lässt sich die Fahrt in 1 Stunde und 35 Minuten mit dem Hochgeschwindigkeitszug AVE und einer neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke, die mit der Unterstützung der Europäischen Union gebaut wurde, zurücklegen.

    Diese neue Strecke wurde im Dezember 2010 vom spanischen König Juan Carlos und Premierminister José Luis Zapatero eingeweiht. Der Bau der neuen Hochgeschwindigkeitstrasse hat viele Arbeitsplätze geschaffen und zur Wirtschaftsankurbelung in Zeiten der Krise beigetragen.

    EU-Gesamtinvestitionen für die Hochgeschwindigkeitsverbindungen Madrid - Castilla La Mancha - Autonome Gemeinschaft Valencia - Region Murcia (€ Millionen) :
    Zeitraum 2000-2006 747.3
    Kohäsionsfonds 574.6
    Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 124.5
    Transeuropäisches Verkehrsnetz (TEX-V) 48.2
    Zeitraum 2007-2013 1 202
    Kohäsionsfonds 726
    EFRE 476

    Weitere Informationen :

    Adif

    Corredor Madrid-Levante de alta velocidad

    Die Kohäsionspolitik in Spanien

    Hochgeschwindigkeitsstrecken in Europa

  • EU-Regionalpolitik unterstützt Chancengleichheit

    (08/03/2011)

    Regionalmittel der EU tragen zur Förderung der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern bei.

    Die der EU-Kohäsionspolitik zugrunde liegenden Bestimmungen umfassen eine Klausel über Geschlechtergleichheit und Nichtdiskriminierung sowie eine Forderung an die Mitgliedstaaten, Gleichstellungsbehörden in die Fondsprogrammierung einzubeziehen.

    Es stehen beispielsweise Mittel für Projekte bereit, die Frauenunternehmertum unterstützen. Mehrere EU-Länder nutzen EU-Regionalmittel zur Verbesserung der Kinderbetreuung, um Frauen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern.

    Hier einige Projektbeispiele, die mit EU-Mitteln unterstützt werden:

    Micro Finance Institute (Schweden)

    Im Mittelpunkt des 2008 eingeleiteten Projekts steht die Verbesserung des Zugangs zu Finanzmitteln von Migrantinnen, die häufig auf Schwierigkeiten bei der Kapitalbeschaffung für die Gründung oder Entwicklung des eigenen Unternehmens treffen. Das Hauptziel des Projekts bestand in der Errichtung eines ständigen Instituts für Mikrofinanzierung, das dazu beitragen soll, diese Hürden zu überwinden. Bis heute hat das Projekt 80 Unternehmensgründerinnen unterstützt und zur Gründung von 15 Kleinstunternehmen und der damit verbundenen Schaffung von 20 Arbeitsplätzen beigetragen.

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    Video

    Startplattform für erfolgreiche Unternehmerinnen (Rumänien)

    Ein multiregionales rumänisches Projekt zielt darauf ab, die unternehmerischen Fähigkeiten von 400 Frauen heranzubilden und ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen. Frauen aus Bukarest, Giurgiu, Oradea und Slatina werden an Intensivkursen teilnehmen, die ihre Eingliederung, ihr Verbleiben und ihre Weiterentwicklung auf dem Arbeitsmarkt entsprechend dem Grundsatz der Chancengleichheit von Frauen und Männern erleichtern sollen.

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    Women in Business (Dänemark, Schweden, Norwegen)

    Unternehmerinnen aus drei nordischen Ländern haben ihre Kräfte gebündelt, um frauengeführte kleine und mittlere Unternehmen zu fördern. Ihr Ziel ist, die Wettbewerbsbedingungen in der Region Kattegat/Skagerrak durch Innovation, Entwicklung und gesundes Wachstum zu stärken.

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    Ganztageskinderbetreuung (Österreich)

    Mit der Gründung des Vereins „Pfifferlingsplatzl“ im Jahr 2005 wurde eine Einrichtung für die Ganztageskinderbetreuung im Umland von Salzburg geschaffen. In Partnerschaft mit der „Sport & more Unterwurzacher GmbH”, einem Kleinunternehmen der Tourismusbranche, das hauptsächlich Frauen beschäftigt, bietet „Pfifferlingsplatzl“ den im Unternehmen beschäftigten Müttern eine Ganztagesbetreuung für ihre Kinder.

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  • Regionales Pro-Kopf-BIP veröffentlicht

    (03/03/2011)

    2008 reichte das Pro-Kopf-BIP von 28 % des EU27-Durchschnitts in Severozapaden (Bulgarien) bis hin zu 343 % in Inner London. Diese Angaben beruhen auf Daten von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.

    Um festzulegen, welche Regionen im Rahmen der Kohäsionspolitik nach 2013 als „weniger entwickelt“ gelten, wird die Kommission voraussichtlich das durchschnittliche BIP im Zeitraum 2007-2009 heranziehen.

    Weitere Informationen

  • Kommissar Hahn besucht Finnland

    (25/02/2011)

    Im Rahmen seines Finnland-Besuchs vom 25.-27. Februar 2011 traf EU-Kommissar Hahn mit der finnischen Ministerpräsidentin, Mitgliedern der finnischen Regierung sowie den Bürgermeistern der größten finnischen Städte zusammen.

    Thema der Gespräche waren u.a. die Unterstützung, die Finnland durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung erhält, sowie die Vorschläge der Kommission für die künftige EU-Kohäsionspolitik.

    Für den Zeitraum 2007-2013 wurden Finnland insgesamt 1,7 Mrd. € an kohäsionspolitischen Mitteln aus der EU-Kasse bewilligt. Die Prioritäten umfassen:

    • 448 Mio. € zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit und der Ermutigung junger Menschen, ihre Ausbildungszeit zu verlängern
    • 443 Mio. €, damit Unternehmen (insbesondere KMU) besser mit strukturellen Problemen wie der Überalterung der Erwerbsbevölkerung und der Globalisierung fertig werden
    • 380 Mio. € zur Förderung von Erwachsenenbildung und dem Ausbau von Arbeitsvermittlung

    Dass die EU-Kohäsionsmittel in Finnland Erfolge zeitigen, zeigt sich am Beispiel des Lahti Cleantech Cluster in Südfinnland. Dank der Gelder ist Lahti inzwischen Sitz des führenden Umwelttechnologiezentrums Finnlands.

    Mehr dazu:

  • Überschwemmungen in Slowenien und Kroatien: EU-Hilfen

    (24/02/2011)

    Der Europäische Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, hat den Vorschlag der Kommission bekräftigt, Slowenien und Kroatien aufgrund der Verwüstungen durch die Überschwemmungen im September 2010 Hilfen von insgesamt 8,6 Mio. € bereitzustellen. Mit den Geldern sollen die Kosten für Sofortmaßnahmen wie Rettungseinsätze, Aufräumarbeiten in bestimmten Gebieten und Reparaturen grundlegender Infrastrukturen finanziert werden.

    Mehr dazu (Pressemitteilung)

  • Roadmap zur Implementierung europäischer Regionalfördermittel in Slowakei

    (22/02/2011)

    Die Europäische Kommission und die slowakischen Behörden haben eine Joint Road Map (gemeinsamer Fahrplan, JRM) verabschiedet, um die Implementierung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Kohäsionsfonds (KF) in der Slowakei zu fördern. Die Eckpunkte der Roadmap wurden am 20. November 2010 in Bratislava vom stellvertretenden Premierminister und Minister für Verkehr, Bauwesen und Regionalentwicklung der Slowakischen Republik, Ján Figeľ, und dem EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, beschlossen. Im endgültigen Rahmen ist eine gemeinsame Herangehensweise festgelegt, um die EFRE- und KF-Programme in der Slowakei fristgemäß und effektiv umzusetzen. Der gemeinsame Fahrplan veranschaulicht die bewährte Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission und den slowakischen Behörden.

    Pressemitteilung

    Roadmap

  • Kommissar Hahn gibt Koordinatoren für Schwerpunktbereiche der EU-Strategie für den Donauraum bekannt

    (16/02/2011)

    Zur Entwicklung des riesigen Wirtschaftspotenzials der Donau hat die Europäische Kommission Ende 2010 eine Gesamtstrategie für den Donauraum vorgeschlagen, die acht EU-Mitgliedstaaten und sechs andere europäische Länder einbindet. Diese Strategie wird sich auf konkrete Aktionsbereiche konzentrieren, etwa die Verbesserung der Schiffbarkeit, Wasserqualität, Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Sicherheit und Förderung des Fremdenverkehrs. Zur Umsetzung der Strategie vor Ort haben EU-Regionalkommissar Johannes Hahn und Ungarns Außenminister János Martonyi kürzlich die Länder und Regionen bekannt gegeben, die die Schwerpunktbereiche koordinieren werden. Um die Umsetzung der Strategie voranzutreiben, werden sie in Abstimmung mit den anderen beteiligten Ländern und Partnern, wie Nichtregierungsorganisationen, ein Arbeitsprogramm aufstellen und Finanzierungsquellen ausfindig machen. Es wurden elf Schwerpunktbereiche benannt.

    Mitteilung

    EU-Strategie für den Donauraum

  • Brandenburg, Wales und Litauen werden als „Exzellenz-Regionen“ ausgezeichnet

    (07/02/2011)

    Auf dem gerade zu Ende gegangenen Kohäsionsforum wurde die Notwendigkeit herausgestellt, die künftigen Investitionen der Kohäsionspolitik auf die Europa-2020-Strategie abzustimmen. Brandenburg (Deutschland), Wales (Vereinigtes Königreich) und Litauen zeichnen sich dadurch aus, dass sie bereits Projekte durchgeführt haben, die sich an diesen Zielen orientieren. Im Rahmen des Forums fand am 31. Januar eine Zeremonie statt, auf der Kommissionspräsident José-Manuel Barroso ihren Vertretern die Preise „Exzellenz-Regionen“ überreichte.

    Die ausgezeichneten Regionen wurden unter den Regionen ausgewählt, die die größte Zahl an Finalistenprojekten im Rahmen der RegioStars seit 2008 verzeichnen konnten:

    &Die Finalisten der Ausgabe 2011 der RegioStars werden Ende Februar bekannt gegeben.

    Kohäsionspolitik und die Europa-2020-Strategie

  • Ungarische Präsidentschaft: Kohäsionspolitik als Priorität

    (03/02/2011)

    Die Kohäsionspolitik soll vorrangiges Thema auf der Agenda der ungarischen EU‑Präsidentschaft sein, die von Januar bis Juni 2011 läuft.

    In der ersten Jahreshälfte werden zahlreiche wichtige Treffen organisiert, auf denen die künftige Kohäsionspolitik nach 2013 vorbereitet werden soll. Hierzu gehören unter anderem:

    • Kohäsionsforum. 31. Januar – 1. Februar 2011
    • Konferenz zur Zukunft der Kohäsionspolitik, 31. März –1. April 2011
    • Informelle Ministertagung, Gödöllő, 19. – 20. Mai. 2011

    Auch die Rolle der territorialen Kohäsion wird im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen stehen:

    • Treffen des Netzwerks der Kontaktstellen für territoriale Kohäsion Budapest, 9. Februar
    • Treffen der für territoriale Kohäsion zuständigen Generaldirektoren, Budapest, 29. März
    • Informelles Treffen der für territoriale Kohäsion zuständigen Minister, Gödöllő, 19. – 20. Mai

    Angesichts der geographischen Lage Ungarns ist es logisch, dass die kürzlich verabschiedete Donaustrategie der EU zur Förderung von Wachstum und Lebensqualität in der Region ein vorrangiges Thema für die Präsidentschaft sein sollte.  Veranstaltungen, deren Schwerpunkt auf unterschiedlichen Aspekten der Strategie liegen wird, sollen Regierungs‑ und Nicht-Regierungsvertreter zusammenbringen:

    • In Zusammenarbeit mit der ungarischen Präsidentschaft und Interessengruppen wird eine thematische Konferenz zu Fragen des Wassermanagements organisiert (das Datum muss noch bestätigt werden)
    • Die ungarische Industrie‑ und Handelskammer plant eine flächendeckende Veranstaltung (das Datum muss noch bestätigt werden) mit besonderem Schwerpunkt auf der Integration der westlichen Balkanstaaten unter Beteiligung hochrangiger Entscheidungsträger aus der EU und den Mitgliedstaaten.
    • Konferenz zum Thema „Europa-Donau-Wasser Innovation und Nachhaltigkeit“, 4. – 7. Mai, Stadtgemeinde Budapest
    • Für März-April ist eine Konferenz für nationale Parlamente in Novisad (Serbien) geplant.
    • Im Sommer 2011 wird in Vukovar (Kroatien) ein „Tag der Kultur und des Tourismus in der Donauregion“ organisiert.

    Weitere Informationen

  • EU-Regionalpolitik – der Schlüssel zur Erreichung der 2020-Ziele der Union für nachhaltiges Wachstum

    (27/01/2011)

    Die Europäische Kommission legte eine Mitteilung über die Rolle der EU-Regionalpolitik hinsichtlich ihres Beitrags zur Umsetzung der „Europa-2020-Strategie“ vor, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf der neuen Flaggschiff-Initiative über ein „ressourceneffizientes Europa“ lag. Dieses Dokument umfasst Empfehlungen an – für die Verwaltung der Regionalfonds zuständige – Mitgliedstaaten, wie EU-Fördermittel am besten zur Schaffung einer kohlenstoffarmen, ressourceneffizienten, Klima schützenden und wettbewerbsfähigen Wirtschaft genutzt werden können.

    Pressemitteilung

    Mitteilung

    Kohäsionspolitik und die Europa-2020-Strategie

    Kommissar Johannes Hahn :

    Mehr :

    Energie

    welt und Klimawandel

    A resource-efficient Europe

  • Regionale Entwicklung ¿ Herausforderungen, Alternativen und Empfänger

    (26/01/2011)

    Zu den langfristigen Faktoren, die Entwicklung von Städten und Regionen beeinflussen, gehören die Auswirkungen des Klimawandels, die alternde Bevölkerung, die Globalisierung und technologische Veränderungen. Eine vom 17. bis 20. April an der Universität in Newcastle (UK) stattfindende Konferenz wird untersuchen, wie lokale und regionale Akteure diese Herausforderungen angehen, insbesondere im Kontext der Wirtschaftskrise und der Restriktionspolitik. Frist für die Einreichung von Beiträgen ist der 31. Januar 2011.

    Weitere Informationen

  • Verfolgen Sie die Debatten des Kohäsionsforums live auf dieser Website mit!

    (25/01/2011)

    Am 31. Januar und 1. Februar 2011 lädt die Europäische Kommission hochrangige politische Entscheidungsträger aus den 27 Mitgliedstaaten zum 5. Kohäsionsforum nach Brüssel ein. Diese Veranstaltung kennzeichnet das Ende der im vergangenen November eingeleiteten öffentlichen Konsultation über die Zukunft der Kohäsionspolitik nach 2013. Die 800 erwarteten Teilnehmer werden die künftigen Leitlinien der Politik und ihre wichtige Rolle zur Umsetzung der Strategie „Europa 2020“ diskutieren.

    Das diesjährige Forum bietet den Mitgliedstaaten und Regionen eine letzte Gelegenheit, um sich Gehör zu verschaffen, bevor die Europäische Kommission ab jetzt bis zum Sommer 2011 ihre ersten Gesetzesvorschläge über die Zukunft der Kohäsionspolitik vorlegen wird.

    Ab Montag, 31. Januar 11:00 Uhr können Sie die Debatten auf der folgenden Website live mitverfolgen:

    5. Kohäsionsforum

  • Eine Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum

    (19/01/2011)

    Die neueste Ausgabe des Magazins Panorama der Europäischen Kommission über Regionalpolitik ist nun erschienen!

    Die 36. Ausgabe widmet sich u. a. folgenden Hauptthemen:

    • Informationen und Beispiele, wie Regionalpolitik die Europa-2020-Strategie für Wachstum und Beschäftigung unterstützt
    • Die Auswirkungen der Regionalpolitik und Optionen für die Zukunft
    • Hilfe für benachteiligte Regionen beim Aufholprozess
    • Über das BIP hinaus: neue Möglichkeiten zur Messung des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts

    Panorama Nr. 36 enthält auch ein Quiz, mit dem Sie Ihr Wissen über EU-Regionalpolitik testen können!

    Weitere Informationen:

  • Neu benannte Datenbank „Politische Lernprozesse“ hat drei neue Projektfallstudien

    (17/01/2011)

    Die GD Regio hat vor Kurzem die Datenbank über Fallstudien im Rahmen der Initiative Regionen für den wirtschaftlichen Wandel in Datenbank über Politische Lernprozesse umbenannt.  Die Datenbank ist nun größer und gestattet die Suche nach rund 100 Ex-post-Bewertungsberichten über spezifische regionale Erfahrungen. Diese Studien umfassen Strategien in Bereichen wie Strukturwandel und Globalisierung, Verkehr, Umwelt und Klimawandel sowie demographische Veränderungen und Gender-Fragen.

    Auch haben wir nun drei neue spezifische Fallstudien aus Mannheim (DE), Northern Ireland und the West Midlands (UK) aufgenommen, bei denen es um drei Programme geht, die respektive Unternehmern türkischer Abstimmung helfen, ein Konfliktlösungszentrum in Belfast unterstützen und ein regionales Universitätsnetzwerk für Technologietransfer an Kleinunternehmen fördern.

    Datenbank über politische Lernprozesse

  • Studie über die Regionalpolitik in China und der EU

    (14/01/2011)

    Von 2008-2010 wurde eine Studie zum Vergleich von Aspekten der Regionalpolitik in China mit der Kohäsionspolitik in der Europäischen Union durchgeführt. Die Studie wurde im Rahmen der Unterstützungseinrichtung für den Dialog zwischen der EU und China von der Kommission finanziert. Die Studie befasst sich mit praktischen Aspekten der politischen Entscheidungsfindung und der regionalen Entwicklung. Ihr Schwerpunkt liegt insbesondere auf: die Definition und wirtschaftlichen Klassifizierung von Regionen; der Staatsführung und der Koordinierung der Regionalpolitik sowie die Rolle der Regionalpolitik im Hinblick auf die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, die nachhaltige Entwicklung sowie die städtische und ländliche Entwicklung. Zur Illustration beschreibt die Studie Beispiele für bewährte Verfahrensweisen in diesen Bereichen in China und der EU.

    Die Schlussfolgerungen des europäischen Teils der Studie umfassen eine Reihe wichtiger Dimension der EU‑Regionalpolitik sowie eine Analyse der in China gemachten Erfahrungen. Hinsichtlich der grundlegenden Aufgabe der EU‑Regionalpolitik sind die Verfasser der Studie der Ansicht, dass eine Möglichkeit, wie die europäische Union von China lernen kann, die Definition einer begrenzten Anzahl klarer Ziele ist. Die Studie stellt den „binären“ Aspekt bzw. „Ja/Nein-Charakter“ der EU‑Regionalpolitik infrage, der durch die Anwendung der 75 %-Grenze als Auswahlkriterium für vorrangige Unterstützung auf der Grundlage des BIP pro Kopf entsteht.

    Hinsichtlich der Umsetzung meldet der Bericht Zweifel am strengen „Hilfe nutzen oder sie verlieren“-Ansatz für das Finanzmanagement an und schlägt stattdessen vor, einen stärkeren Schwerpunkt auf Möglichkeiten zu legen, den Regionen dabei zu helfen, die Kapazität die schnellere und effektivere Entwicklungsausgaben zu entwickeln. Schließlich warnt der Bericht vor der Entwicklung einer „Gegenbürokratie“, die sich aus einem langwierigen Prozess schrittweise Reformen ergibt, denen insgesamt jedoch die Strategie oder das Ziel fehlen. Diese sich einschleichende Gegenbürokratie wird in den Änderungen vermutet, die im Laufe der Zeit in den Prüf‑ und Bewertungsverfahren der EU eingeführt worden.

    Weitere Informationen

  • ReRisk - Durch Energieknappheit gefährdete Regionen

    (12/01/2011)

    ESPON, das Europäische Forschungsnetzwerk für Raumentwicklung und territorialen Zusammenhalt, veröffentlicht den Schlussbericht des ReRisk-Projekts. Gegenstand sind die Möglichkeiten, die europäischen Regionen mit wettbewerbsfähigen und sauberen Energien zu versorgen sowie nachhaltige Energiequellen zu schaffen und auszubauen. Zudem wird anhand zukunftsorientierter territorialer Fakten und Szenarios aufgezeigt, wie sich steigende Energiepreise auf die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Regionen sowie auf den langfristigen Zusammenhalt in Europa auswirken.

    Der ReRisk-Abschlussbericht nebst Karten und sämtlichen Hintergrunddokumenten ist abrufbar von der ESPON-Website.

  • Die Auswirkungen der Krise auf die europäischen Städte

    (10/01/2011)

    Die 2009 und 2010 in Europa grassierende Krise hat sich in unterschiedlicher Weise auf die Städte Europas ausgewirkt. Zu diesem Sachverhalt hat das URBACT-Netzwerk, in dessen Rahmen europäische Städte ihre Erfahrungen austauschen, jüngst eine Untersuchung veröffentlicht. Letztere umfasst die Ergebnisse einer Umfrage unter den Mitgliedsstädten dieses Netzwerks. Ebenso sind Fallstudien enthalten, in denen die Maßnahmen untersucht werden, die einige Städte als Reaktion auf die Krise entwickelt haben.

    Weitere Informationen: URBACT-Städte reagieren auf Krise

  • Innovative Dienste: Die Rolle der EU-Strukturfonds

    (04/01/2011)

    Innovationen im Dienstleistungsbereich sind ein wichtiger Motor für Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Viele innovative Dienste haben das Wandlungspotenzial, bestehende Geschäftsbeziehungen zu verändern und neue Märkte oder sogar völlig neue Sektoren zu schaffen. In den meisten Fällen liegt diesen Änderungen der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zugrunde. Eine Konferenz in Warschau am 27. und 28. Januar 2011 wird sich mit bewährten Verfahren befassen und prüfen, wie die Strukturfonds der EU eingesetzt werden können, um innovative Dienste zu fördern.

    Weitere Informationen

  • Neue europäische Plattform für grenzüberschreitende Zusammenarbeit

    (22/12/2010)

    Nahezu ein Drittel der EU-Bevölkerung lebt in Grenzregionen.

    Auf einer Konferenz in Budapest am 9./10. Dezember 2010 unterzeichneten die Vertreter der nachfolgenden Organisationen ein Abkommen über die Errichtung einer neuen europäischen Plattform zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit:

    • Mission Opération Transfrontalière (Frankreich)
    • Central European Service for Cross-Border Initiatives (Ungarn)
    • Grensmakelaar (Niederlande)
    • Galicia-Norte de Portugal und Castilla y León-Norte de Portugal (Spanien/Portugal)

    Die Budapester Erklärung

  • ESPON-Infotag und Partner-Café in Brüssel am 10. Februar 2011

    (17/12/2010)

    Im Rahmen der bevorstehenden Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen und Interessenbekundungen ab dem 24. Januar 2011 lädt EPSON zu einem Infotag und einem Partner-Café am 10. Februar 2011 in Brüssel ein.

    Ziel dieser Veranstaltung ist es, potenziell Begünstigte zu informieren und ihnen bei der Vorbereitung von Vorschlägen für die anstehende Ausschreibung zu helfen. Die GD Regio der Europäischen Kommission und die ungarische EU-Präsidentschaft werden den Wunsch der Politik hinsichtlich der Notwendigkeit weiterer EPSON-Ergebnisse zum Ausdruck bringen.

    Infotag und Partner-Café werden den Teilnehmern auch Gelegenheit bieten, sich zu vernetzen, Partner für ihre Projekte zu finden und Feedback zu erhalten.

    Anmeldefrist ist der 28. Januar 2011, 15 Uhr. Reservieren Sich Ihren Platz und füllen Sie das Online-Formular aus.

    Einzelheiten zum Programm sind auf der ESPON-Website verfügbar.

    Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen und Interessenbekundungen.

  • EU-gefördertes Projekt gewinnt Binnenmarkt-Preis

    (16/12/2010)

    Der Binnenmarkt-Preis 2010 ging an „Grenzoffensive“. Grenzoffensive ist ein grenzüberschreitendes Projekt, das kleinen und mittleren Unternehmen hilft, grenzüberschreitend Geschäfte in den Nachbarregionen Bayern (Deutschland), Oberösterreich und Südböhmen (Tschechische Republik) zu machen. Grenzoffensive stellt Online-Formulare zur Verfügung, leistet Hilfe bei Verwaltungsformalitäten und bietet Expertenrat bei grenzüberschreitenden Aufträgen, Steuersachen, Löhnen und anderen Fragen, die für KMU und die Bürger vor Ort wichtig sind. Das Projekt erhielt finanzielle Hilfe aus dem Interreg-Programm der EU.

    Grenzoffensive

  • Europa 2020: Regionen überwachen den Fortschritt

    (14/12/2010)

    Lokale und regionale Behörden haben an den Entwürfen für die nationalen Reformprogramme in zahlreichen EU‑Staaten mitgearbeitet. Es gibt jedoch noch immer viel zu tun. Sie fördern Reformen und Investitionen in den Bereichen intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. 

    Dies sind einige der wesentlichen Ergebnisse des Ausschusses für den ersten Überwachungsbericht zur Strategie Europa 2020, der am 30. November 2010 veröffentlicht wurde. Der Ausschuss wird als Beitrag zur Frühjahrstagung des Europäischen Rates jährlich einen Überwachungsbericht veröffentlichen. 

    Weitere Informationen

  • Arbeitspapier 3: Öffentliche Ausgaben

    (13/12/2010)

    Öffentliche Ausgaben gehören zu den wichtigsten politischen Instrumenten zur Förderung der Entwicklung und zur Beseitigung von Ungleichgewichten quer durch die Regionen. Dieses Papier widmet sich Mustern und Trends öffentlicher Investitionen in den neuen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und untersucht den Beitrag der EU-Kohäsionspolitik in verschiedenen Investitionsbereichen sowie die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Ausgaben der öffentlichen Hand.

    Die wichtigsten Ergebnisse zeigen, dass öffentliche Investitionen in neuen Mitgliedstaaten trotz Kürzungen und trotz ihres relativ geringen Anteils an öffentlichen Ausgaben höher sind als im Rest der EU, ausgedrückt im BIP. Dies kann in erheblichem Maße auf die Unterstützung durch die Kohäsionspolitik zurückzuführen sein. Angesichts des Drucks auf die öffentlichen Haushalte als direkte Folge der Krise ist die Rolle der Kohäsionspolitik in relativen Zahlen noch wichtiger geworden, um die Versorgung mit öffentlichen Waren und Dienstleistungen sicherzustellen – was für mehr Wachstum und Beschäftigung von entscheidender Bedeutung ist.

    Patterns and trends of public investment in the new Member States of the European Union

  • OPEN DAYS 2011 vom 10.-13. Oktober: Datum vormerken!

    (10/12/2010)

    Die Europäische Kommission und der Ausschuss der Regionen haben jüngst die nächsten  OPEN DAYS, d.h. die Europäische Woche der Regionen und Städte, angekündigt, die vom 10.-13. Oktober 2011 stattfinden werden. Im Mittelpunkt der Programme und Seminare steht das Thema „In die Zukunft Europas investieren: Die Regionen auf dem Weg zu intelligentem, nachhaltigem und integrativem Wachstum“. Alle Regionen, Städte, europäischen Vereinigungen, internationalen Organisationen und Unternehmen, die Partner der Veranstaltung werden möchten, finden online umfangreiche Informationsunterlagen. Anmeldeschluss für Bewerbungen ist der 4. März 2011.

    Weitere Informationen

  • Kommission startet Strategie zur Förderung der Entwicklung der Donauregion

    (09/12/2010)

    Die Europäische Kommission hat ihren Vorschlag für eine EU¿Strategie für die Donauregion und ihre 115 Millionen Einwohner vorgestellt. Ziel dieser Initiative ist die Entwicklung des enormen wirtschaftlichen Potenzials sowie die Verbesserung der Umweltbedingungen der Region. Durch die Schaffung eines Rahmens für eine langfristige Zusammenarbeit bei einem breiten Spektrum an Themen wird die Strategie eine wesentliche Rolle bei der Verbesserung des nachhaltigen Verkehrs, der Verbindung der Energiesysteme, beim Umweltschutz und dem Schutz der Wasserressourcen spielen und überdies das Wirtschaftsklima stimulieren. Durch ihren Schwerpunkt auf nachhaltigem Wachstum wird sie auch einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Europa 2020-Ziele leisten.

    EU-Strategie für die Donauregion

  • Innovationsunion: EU-Kommission startet Konsultation über Aktivität und Gesundheit im Alter

    (07/12/2010)

    Wie könnte Europa die Innovation ankurbeln, um die Herausforderungen der alternden Bevölkerung in Europa zu bewältigen? Zu dieser Frage möchte die Europäische Kommission die Ansichten öffentlicher und privater Einrichtungen wie auch von Unternehmen und Bürgern einholen. Insbesondere bittet sie um Meinungsäußerungen zu einer Europäischen Pilot-Innovationspartnerschaft (EIP) im Bereich „Aktivität und Gesundheit im Alter“, die Maire Geoghegan Quinn, EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft, und der für Industrie und Unternehmertum zuständige Kommissionsvizepräsident Antonio Tajani am 6. Oktober vorgestellt haben. Zwischen 2010 und 2030 wird die Zahl der Europäer über 65 Jahre um fast 40 % steigen, was Europas Gesellschaft und Wirtschaft vor enorme Herausforderungen stellen, ihr gleichzeitig aber auch große Chancen bieten wird. Die Initiative EIP, die nach Vorschlag der Kommission 2011 anlaufen sollte, würde drei Ziele verfolgen: Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität älterer Menschen, damit diese ein aktives, selbständiges Leben führen können; Beitrag zur Nachhaltigkeit und Effizienz unserer Gesundheitsversorgungs- und Sozialfürsorgesysteme sowie Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und der Chancen für Unternehmen. Die Online-Konsultation wird bis zum 28. Januar 2011 laufen.

  • Kohäsionspolitik in den Nachrichten

    (01/12/2010)

    Die EU-Kohäsionspolitik stand in den vergangenen Tagen in den Schlagzeilen. Diese Art der Berichterstattung und Prüfung ist ein willkommener Beitrag zu den Diskussionen und Überlegungen über die Zukunft der Politik nach 2013. Außerdem hilft es den Menschen zu verstehen, wie die Politik in der Praxis arbeitet – und zwar was sowohl ihre Herausforderungen als auch ihre Chancen angeht. EU-Regionalkommissar Johannes Hahn gab am 30. November eine Erklärung ab, in der er eine Reihe von Fragen erhellte. Einige der in den Berichten genannten Punkte waren auch Gegenstand des Pressebriefings der Kommission.

    Die Kommission ist offen für Anregungen zur Anpassung und Verbesserung der Politik nach 2013. Melden Sie sich zu Wort und beteiligen Sie sich an der öffentlichen Konsultation, die bis zum 31. Januar 2011 läuft.

  • RegioNetwork 2020

    (30/11/2010)

    Die Europäische Kommission hat eine neue professionelle Website zur Regionalpolitik eingerichtet: www.regionetwork2020.eu.

    RegioNetwork 2020 ist ein Online-Forum für den Austausch bewährter Verfahren und für Diskussionen über die Kohäsionspolitik der EU. Ferner soll das Netzwerk  „Europa 2020 – Eine Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ unterstützen.

    Tragen Sie sich noch heute ein bei www.regionetwork2020.eu und beteiligen Sie sich an der Debatte!

  • Die Europäische Union fördert JEREMIE und JESSICA: innovative Wege zur Förderung der Effizienz von EU-Investitionen in den Regionen

    (29/11/2010)

    Die Europäische Kommission organisiert in Zusammenarbeit mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) am 29./30. November in Brüssel eine Veranstaltung, um zwei Initiativen zu fördern, die für die Gewährung von Darlehen oder Garantien anstatt der einmaligen Zuschüsse im Rahmen der Kohäsionspolitik entworfen wurden. Die aktuelle Wirtschaftslage in Europa verstärkt die Notwendigkeit der Verwendung von Instrumenten wie JEREMIE (Zugang zu Finanzierung für Kleinunternehmen) und JESSICA (Stadtentwicklung), die Regionen helfen können, ihren Investitionsbedarf zu decken.

    Pressemitteilung

  • Debatte mit Kommissar Hahn: Webstreaming

    (25/11/2010)

    Das zweite Treffen des Jahres zwischen der Generaldirektion (GD REGIO) und Vertretern der Regionalbüros in Brüssel findet am 26. November statt. EU-Regionalkommissar Johannes Hahn wird den Fünften Bericht über den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt präsentieren. Im Anschluss daran findet eine Podiumsdiskussion statt. Die Anmeldung für diese Veranstaltung ist abgelaufen, aber Sie können den Verlauf des Treffens an diesem Tag live im Internet von 10:00 bis 12:00 Uhr auf Englisch, Französisch und Deutsch mitverfolgen.

    Live-Webstreaming

    Bericht über den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt

  • Roma-Förderung: Funktioniert sie?

    (22/11/2010)

    Evaluierungs- und Monitoring-Techniken können die Eingliederung von Roma unterstützen, indem sie dazu beitragen, Projekte und Politiken besser auszugestalten. Eine von der Europäischen Kommission organisierte Konferenz am 30. November 2010 in Brüssel wird eine Reihe von Fallstudien und bewährten Verfahren prüfen und sich auch mit sensiblen Themen zu Datenerfassung und ethnischer Zugehörigkeit befassen. 

    Konferenzprogramm

    EU-Strukturfonds und Roma

  • ¿Creating futures¿ (¿Zukunft schaffen¿) ¿ EU Finanzierung in England

    (19/11/2010)

    Sechs im Rahmen des Europäischen Fonds für die regionale Entwicklung und des Europäischen Sozialfonds finanzierte Projekte sind im Oktober auf der von der Entwicklungsagentur East of England organisierten Veranstaltung „Creating futures“ („Zukunft schaffen“) mit Preisen ausgezeichnet worden. Mit den Preisen wurden Leistungen in Bereichen wie Reduzierung von CO2¿Emissionen und Entwicklung von Fähigkeiten ausgezeichnet. Die Region East of England soll im Zeitraum von 2007-2013 Gelder in Höhe von 300 Millionen € aus dem EU¿Strukturfonds erhalten.

    East of England Development Agency

    East of England Structural Funds

  • Öffentliche Konsultation zur Kohäsionspolitik

    (17/11/2010)

    Die Europäische Kommission hat eine Konsultation über den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt eingeleitet.

    Ziel der Konsultation ist es, Ideen und Beiträge zu der Frage zusammenzutragen, wie die Kohäsionspolitik der Union an die neuen Herausforderungen angepasst und wie ihre Verwirklichung verbessert werden kann, um ihre Wirksamkeit in der Zukunft optimal zu erhöhen. Die Konsultation wird dazu beitragen, die Vorschläge der Kommission zur Zukunft der Kohäsionspolitik auszugestalten.

    Mehr dazu lesen

  • Weniger Fehler bei den Zahlungen im Rahmen der Kohäsionspolitik

    (16/11/2010)

    Der Rechnungshof der Europäischen Union hat gerade seinen Jahresbericht veröffentlicht, in dem er Verbesserungen in der Verwaltung und Kontrolle in Bezug auf die Strukturfonds feststellt.

    Die Fehlerquote bei den von den Mitgliedstaaten eingereichten Zahlungsanforderungen, die eine Mittelzuweisung aus dem Gemeinschaftshaushalt bewirk