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Projekt der Woche: Fußball als Hebel zur Förderung von Frieden und Versöhnung in Nordirland

(30/01/2013)

Projekt der Woche: Fußball als Hebel zur Förderung von Frieden und Versöhnung in Nordirland

Das Projekt „Football For All“ wurde im Jahr 2000 von der Irish Football Association ins Leben gerufen und will Sektierertum und Rassismus im Fußball ausmerzen und zu einer fröhlichen, sicheren und integrativen Beteiligung in jedem Bereich des Spiels ermutigen. Am 23. Januar lief das Projekt erneut an und am 31. Januar wird es in Brüssel auf der Konferenz „Geteilte Gemeinschaften zusammenbringen – die Erfahrungen aus dem PEACE-Programm der EU weitergeben“, die von Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, ausgerichtet wird.

 

Die Aufklärungs-, Unterstützungs- und Kommunikationsangebote von Football For All haben an der Basis, im Inland und auf internationaler Ebene dazu geführt, dass sich Fans, Spieler, Trainer, Vereine und Gemeinschaften verstärkt engagieren. Seminare, Training und Workshops haben das Bewusstsein für Probleme der Gemeinschaften gestärkt. Die Lösungen zur Bekämpfung der Probleme kamen von den Vereinen und Fans selbst. Dazu gehört die Ermutigung zu einer nicht sektiererischen Unterstützung während der Spiele, von Freiwilligen organisierte Workshops zur Stärkung des Bewusstseins, eigenständige Überwachung auf den Tribünen, Trainingsklubs in den Gemeinschaften und die Aufstellung von „World-United-Teams“, zu deren Spielern auch Flüchtlinge oder Asylbewerber aus aller Welt gehören.

 

„Football For All“ erhielt unter dem PEACE-Programm der EU, das den Frieden und die Versöhnung in Nordirland gezielt fördert, 760 000 EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

 

Das Projekt „Football For All“ zeigt erfolgreich, wie Sport lokale Gemeinschaften deutlich und dauerhaft beeinflussen kann. Das Projekt verfolgt nicht nur einen innovativen Ansatz, indem es das Engagement der Basis anregt, sondern es wird außerdem von den Menschen vor Ort umgesetzt, die aktiv nach Wegen und Möglichkeiten suchen, um marginalisierte Bevölkerungsgruppen zu integrieren und Vorurteile und Angst zu überwinden.

 

Michael O’Neill, der internationale Manager für Nordirland, sagt zum Projekt: „Die IFA setzt sich mit der wertvollen Unterstützung des PEACE-III-Programms für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Gruppen aus den Gemeinschaften, Vereinen, Fans und Freiwilligen ein, um Football For All in allen Bereichen des Spiels voranzutreiben. Basisinitiativen wie Street League und Limestone United zeigen, wie Sport auf eine gemeinsame Leidenschaft zugreifen und sie nutzen kann, um Lernen, Respekt für Vielfalt und Selbstentfaltung zu fördern.“

 

Website des Projekts

 

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