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Rekordsumme aus dem Solidaritätsfonds für den Wiederaufbau der Emilia Romagna

(12/12/2012)

Rekordsumme aus dem Solidaritätsfonds für den Wiederaufbau der Emilia Romagna

Die Kommission hat grünes Licht für die Auszahlung der Rekordsumme von 670 Mio. EUR aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF) an Italien für Wiederaufbaumaßnahmen nach den verheerenden Erdbeben in der Emilia-Romagna früher in diesem Jahr gegeben.

Die schweren Erdbeben trafen die Region mit einem Wert von 5,9 auf der Richterskala am 20. Mai 2012, gefolgt von Hunderten kleinen Nachbeben, die bis in die Nachbarregionen Venetien und Lombardei spürbar waren. Die Erdbeben kosteten 27 Menschen das Leben, schätzungsweise 350 wurden verletzt und über 45 000 mussten evakuiert werden. An Gebäuden, der Infrastruktur, Unternehmen, Industrieanlagen, in der Landwirtschaft und im wichtigen Bereich des Kulturerbes entstanden schwere und umfassende Schäden.

Dies ist die höchste Hilfssumme, die seit der Einrichtung des Fonds im Jahr 2002 ausgezahlt wurde; sie spiegelt die Höhe der Schäden, die diese Erdbeben bei Tausenden Familien, an ihren Häusern, ihrem Lebensunterhalt und der Wirtschaft der Region insgesamt angerichtet haben, wider.

Da der EUSF zusätzlich zum normalen EU-Haushalt finanziert wird, schlug die Kommission am 19. September einen Nachtragshaushalt vor, der die entsprechende Summe enthielt, wozu die EU-Finanzminister und das Europäische Parlament ihre Zustimmung erteilen mussten. Die italienischen Behörden haben angekündigt, dass der Großteil der Mittel (338 Millionen) zur Deckung der Kosten für Katastrophenhilfe- und Bergungseinsätze sowie für provisorische Unterkünfte eingesetzt werde. Circa 292 Mio. EUR sind für den unmittelbaren Aufbau von Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie die Reparatur der Strom- und Wasserinfrastruktur zweckgebunden. Es wird erwartet, dass die volle Beihilfesumme in den nächsten Tagen ausgezahlt wird.

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