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Projekt der Woche: Leistungsstarke Rettungsdienste in der rumänischen Region Zentrum

(07/12/2012)

Projekt der Woche: Leistungsstarke Rettungsdienste in der rumänischen Region Zentrum

Die rumänische Region Zentrum umfasst sechs Kreise, die insgesamt 14 % der Fläche Rumäniens ausmachen und in denen 2,5 Mio. Einwohner leben. Obwohl die Region regelmäßig von schweren Katastrophen wie Waldbränden im Sommer und Bergunfällen im Winter betroffen ist, gab es bisher nur einen einzigen überforderten Rettungsdienst, der nicht in der Lage war, allen Menschen in Notsituationen zu helfen.

 

2008 erhielt der Verband für interkommunale Entwicklung „Transsilvanien-Zentrum“ EU-Mittel in Höhe von fast 7,9 Mio. EUR, um die Ausrüstung der Rettungseinheiten in allen sechs Kreisen zu verbessern.

 

Davon wurden 24 Spezialfahrzeuge für schwierige Einsätze wie Bergungen und die Notfallmedizin, 6 Schaum-Wasser-Feuerwehrfahrzeuge, 6 Spezialfahrzeuge für schwierige Bergungen, 3 Spezialfahrzeuge für nukleare, biologische und radiologische Untersuchungen sowie Ausrüstung für die mobile Einsatzzentrale gekauft. 647 Personen wurden geschult und die Anzahl der für Notfalleinsätze ausgerüsteten mobilen Einheiten ist von 87 auf 126 gestiegen.

 

Seit der Umsetzung dieses Projekts im Mai 2012 verbesserte sich die Anrückzeit der mobilen Einheiten in ländlichen Gebieten von 48 auf 27 Minuten und in Städten von 25 auf 13 Minuten. Dadurch können nun viel mehr Leben gerettet werden!

 

Simion Cretu, Geschäftsführer der Agentur für regionale Entwicklung – Zentrum, sagt über das Projekt:

 

„Dank den EU-Mitteln und der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen den sechs Kreisen wurden die Rettungsdienste in der ganzen Region Zentrum ausgebaut und stehen nun 2,5 Mio. Einwohnern in schwierigen Situationen – bei Bränden, Bergungen nach Autounfällen, Rettungen von Menschen und Tieren, der Beseitigung umgestürzter Bäume oder Bauelemente oder der Entschärfung von Blindgängern – bei. Es handelt sich hier eindeutig um ein Projekt, bei dem europäische Finanzmittel in die nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung einer sehr großen Gemeinschaft in Rumänien investiert wurden.“

 

 

Weitere Informationen:

Projektwebsite und -video (in rumänischer Sprache)

Rumänisches Ministerium für regionale Entwicklung und Tourismus (Verwaltungsbehörde)

Kreisrat Mures (Projektleitung)

 

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