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Grünes Licht für Großinvestition für wissenschaftliches EU-Forschungszentrum in Rumänien

(18/09/2012)

Grünes Licht für Großinvestition für wissenschaftliches EU-Forschungszentrum in Rumänien

Die Europäische Kommission hat heute eine Finanzhilfe für eine Spitzenforschungseinrichtung genehmigt, an der 40 Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen aus 13 Mitgliedstaaten beteiligt sind.

Der Investitionsbeitrag der EU in Höhe von annähernd 180 Mio. EUR soll aus den Strukturfonds kommen. Das Vorhaben ist Teil einer größeren Initiative mit der Tschechischen Republik und mit Ungarn zur Errichtung eines wegweisenden europäischen Forschungskonsortiums.

Der für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissar Johannes Hahn sagte zu dieser Entscheidung: „Dies istgenau die Art von Projekt, die wir in Zukunft verstärkt sehen möchten. Es zielt auf die Stärkung von Forschung und Innovation mit einem klaren EU-Mehrwert ab, so dass jeder einzelne Euro sinnvoll angelegt ist.“

Standort des heute genehmigten Teilprojekts ist Rumänien. Unter der Bezeichnung ELI-NP („Extreme Light Infrastructure – Nuclear Physics“) wird es als gesamteuropäisches Labor dienen und eine breite Palette wissenschaftlicher Fachgebiete umfassen, z. B. bahnbrechende Grundlagenphysik, neue Nuklear- und Astrophysik sowie Material- und Biowissenschaft. Die Forscherinnen und Forscher werden außerdem neue Möglichkeiten der Behandlung von Nuklearmaterial und radioaktiven Abfälle erkunden.

Ziel des Projekts ist die Förderung der nationalen und europäischen Forschung durch den Aufbau einer international anerkannten Forschungsinfrastruktur, die Fachleuten aus akademischen und privaten Forschungskreisen sowie Unternehmenskreisen offensteht.

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