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Makroregionales Experiment in Europa: erste Evaluierung

(01/07/2013)

Makroregionales Experiment in Europa: erste Evaluierung

Die Europäische Kommission veröffentlicht heute die erste Studie zur Beurteilung des Erfolgs der beiden makroregionalen Strategien der EU. Die Studie enthält auch Empfehlungen für die Zukunft.

Die Strategien der EU für den Donau- und den Ostseeraum, an denen über 20 EU- und Nicht-EU-Länder beteiligt sind, stellen eine Pionierleistung auf dem Gebiet der Zusammenarbeit dar und basieren auf dem Gedanken, dass gemeinsame Herausforderungen bestimmter Regionen – mögen sie nun die Umwelt, die Wirtschaft oder die Sicherheit betreffen – am besten gemeinsam angegangen werden, und dass es Sinn macht, den Einsatz der vorhandenen Mittel gemeinsam zu planen.

Die bisherigen Strategien werden im Bericht weitgehend positiv beurteilt. Hervorgehoben wird, dass Hunderte neuer Projekte ins Leben gerufen wurden und dass in für die beteiligten Regionen lebenswichtigen Bereichen ein Beitrag zur Formulierung gemeinsamer politischer Zielsetzungen geleistet wurde. Das makroregionale Konzept hat auch zur Entstehung zahlreicher gemeinsamer Initiativen und Netzwerke sowie zu gemeinsamen politischen Entscheidungen geführt.

Dem Bericht zufolge wurde die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten EU-Ländern und ihren nicht der EU angehörenden Nachbarländern erheblich ausgebaut, was zu einem effizienteren Einsatz der verfügbaren Mittel geführt hat.

Allerdings werden die Regierungen auch daran erinnert, dass politisches Engagement erforderlich ist und dass sie den Strategien auf allen einschlägigen Politikfeldern Priorität einräumen müssen, indem sie dafür sorgen, dass sie in die künftigen europäischen Struktur- und Investitionsfondsprogramme sowie in den entsprechenden politischen Rahmen auf der EU-, der regionalen und der nationalen Ebene eingebettet sind. Ferner wird unterstrichen, wie wichtig es ist, dass angemessene Verwaltungsressourcen bereitgestellt werden müssen, um die Ziele zu erreichen.

Zu den künftigen makroregionalen Strategien heißt es im Bericht, dass neue Initiativen nur dann ergriffen werden sollten, wenn ein besonderer Bedarf für eine bessere Zusammenarbeit auf hoher Ebene besteht. Gefordert wird die Bereitschaft, politisches Engagement in administrative Unterstützung umzusetzen, sowie der eindeutige Nachweis, dass neue Strategien einen besonderen Mehrwert auf EU-Ebene mit sich bringen.

Pressemitteilung

Vorzeigeprojekte

Bericht der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den
Ausschuss der Regionen zum Mehrwert makroregionaler Strategien

EU Strategy for the Baltic Sea Region

www.balticsea-region-strategy.eu

European Union Strategy for the Danube Region

http://www.danube-region.eu/

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