Navigation path

Additional tools

Inforegio-Newsroom

Intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum: Hauptstädte der EU – unverzichtbare Partner für Europa 2020

(03/03/2013)

Intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum:  Hauptstädte der EU – unverzichtbare Partner für Europa 2020

Hauptstädte spielen eine entscheidende Rolle für das Wohl der EU und ihrer Mitgliedstaaten.  Die europäischen Hauptstädte leisten nicht nur einen maßgeblichen Beitrag zur Außenwirkung, zur kulturellen Identität und zur Attraktivität der EU, sie sind auch eine treibende Kraft, was Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Innovation angeht. Gleichzeitig treten die Probleme Europas – z. B. zunehmende soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten – in diesen Städten in geballter Form auf. Hauptstädte sind Laboratorien, in denen Lösungen für die sozialen und wirtschaftlichen Probleme der EU entwickelt werden müssen.   

Wir, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Hauptstädte der EU, begrüßen daher die Initiative der Europäischen Kommission, einen direkten Dialog mit den Hauptstädten anzuregen und ihnen als direkte Partner der EU mehr Gewicht zu verleihen. Die Ziele der Strategie Europa 2020 sind ohne unser aktives Mitwirken nicht zu erreichen. Hauptstädte geben Impulse für Innovation und intelligentes Wachstum und sind häufig Schnittstellen der Netzwerke in Bildung und Wissenschaft. Hauptstädte sind unverzichtbar für nachhaltiges Wachstum, denn ihre Verkehrs-, Energie- und Umweltpolitik hat entscheidenden Einfluss. Als Zentren sozialer, kultureller und ethnischer Vielfalt stehen sie im Mittelpunkt der Bemühungen um inklusives Wachstum.

Wir werden auch weiterhin unseren Beitrag zu Wettbewerbsfähigkeit, nachhaltigem Wachstum, Innovation und Integration leisten, um die derzeitige Wirtschafts-, Finanz- und Sozialkrise zu überwinden. 

Angesichts der derzeitigen Diskussionen über den Mehrjährigen Finanzrahmen 2014–2020, die neuen Verordnungen über die Struktur- und Investitionsfonds und andere EU-Programme

* sind wir der Überzeugung, dass Herausforderungen in den Städten in einem integrierten Ansatz anzugehen sind, der gleichzeitig wirtschaftliche, ökologische, soziale, kulturelle und demografische Aspekte berücksichtigt. Daher begrüßen wir die von der Europäischen Kommission befürwortete ganzheitliche Herangehensweise. 

* sind wir der Überzeugung, dass der städtischen Dimension auch in anderen EU-Strategien und ‑Maßnahmen in den Bereichen Verkehr, Umwelt, Energie, Unternehmen, Beschäftigung, Forschung, Klimawandel, Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung und digitale Agenda Rechnung getragen werden sollte. Eine bessere Koordinierung städtischer Fragestellungen durch die GD Regionalpolitik und Stadtentwicklung ist wichtig, und wir werden dies aufmerksam verfolgen.

* begrüßen wir im Zusammenhang mit dem Legislativpaket zur Kohäsionspolitik die Bereitschaft der Kommission, neue Ideen und Arbeitsweisen im Rahmen der vorgeschlagenen innovativen städtischen Maßnahmen auszutesten.

* sind wir der Überzeugung, dass die Vorschläge der Kommission zur Übertragung von mehr Verwaltungsbefugnissen an die Städte, auch bei der Verwaltung der EU-Strukturfonds äußerst wichtig sind, damit die Herausforderungen, mit denen die Städte konfrontiert sind, wirklich verstanden werden und die Durchführung der Fonds den tatsächlichen Bedürfnissen entspricht. 

* sind wir der Überzeugung, dass die Hauptthemen dieser im Entwurf vorliegenden Verordnungen (Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Jugendbeschäftigung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit von KMU) von strategischer Bedeutung für unsere Städte sind. Wir begrüßen die Möglichkeit, diese Themen in einem integrierten Ansatz zu behandeln, und vertrauen darauf, dass die Kommission die neuen Rechtsvorschriften im Geiste der Flexibilität und unter Achtung der jeweiligen lokalen Gegebenheiten umsetzen wird. 

* freuen wir uns auf den weiteren Dialog mit der Europäischen Kommission.

EU-Regionalpolitik: Bleiben Sie informiert