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1. Jahresforum zur EU-Strategie für den Donauraum

(30/11/2012)

1. Jahresforum zur EU-Strategie für den Donauraum

Das 1. Jahresforum der EU-Strategie für den Donauraum, das gemeinsam von der Europäischen Kommission und dem Bundesland Bayern organisiert wurde, fand am 27. und 28. November in Regensburg statt. Bei der Eröffnung der Konferenz betonte Kommissar Hahn, dass die Arbeit der Strategie unerlässlich sei, um die Kohäsionspolitik zu einem Wachstumsmotor zu machen. In ihrer Grundsatzrede beschrieb Bundeskanzlerin Angela Merkel die EU-Strategie für den Donauraum als neuen Weg, die Spaltungen und Konflikte des 20. Jahrhunderts in der Region zu überwinden, sowie als wichtigen Impuls für die allgemeine sozioökonomische Entwicklung. Das Forum zog über 600 hochrangige Teilnehmer aus der Region an, darunter verschiedene Minister, was das Engagement der Länder für die Region unterstrich. 

Die Reden von Bundeskanzlerin Merkel und Kommissar Hahn können Sie hier ansehen.

Das erste Forum bot allgemein die Gelegenheit, die Umsetzung der Strategie zu diskutieren, über den Mehrwert der Strategie nachzudenken und die besten Wege in die Zukunft zu bewerten. Die Diskussion begann mit zwei Plenarsitzungen, die sich mit den Stärken und Schwächen der Region sowie der Frage, welche Unterstützung die Strategie hier leisten kann, befassten. Am zweiten Tag konnten die Teilnehmer sechs Workshops besuchen, in denen versucht wurde, die spezifischen Probleme und Herausforderungen der Strategie anzugehen. Obwohl sich die Konferenz auf die Strategie konzentrierte, boten diese beiden Tage auch die Gelegenheit für eine umfassendere Diskussion über die Herausforderungen der Region aus der globalen Perspektive. Tatsächlich lautete der Titel „Wie kann die Donauregion zum Aufbau eines wettbewerbsfähigeren Europas beitragen?“

Wie Kommissar Hahn betonte und die anderen Reden während des zweitägigen Forums bestätigten, ist die Strategie der Schlüssel der Region zur Förderung von Wachstum und Entwicklung. Die Hauptredner aus verschiedenen Ministerien hoben hervor, welche Rolle die EU-Strategie für den Donauraum jetzt bei koordinierten Investitionen sowie der ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklung in der Region spielt. Sie betonten außerdem den strategischen Aspekt, diesen Teil Europas – einschließlich der aktuellen und potenziellen Beitrittskandidaten sowie der Nachbarländer – vollständiger in den Rahmen der EU einzubetten.  Auch Bundeskanzlerin Merkel unterstrich die positive Rolle der Strategie bei der Integration der Länder vor und nach dem Beitritt. Die Kanzlerin betonte, dass dies auf EU-Ebene geschehen müsse und die EU-Kohäsionspolitik ein wichtiger Wachstumsmotor sei. Diese Strategie hat die EU den Menschen nähergebracht.

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