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Die acht Regionen in äußerster Randlage: Aktivposten der EU

(09/11/2011)

Die acht Regionen in äußerster Randlage: Aktivposten der EU

EU-Kommissar Hahn nahm am 3. und 4. November 2011 in Martinique (Frankreich) an der Konferenz der Präsidenten der Regionen in äußerster Randlage teil. Den Konferenzvorsitz führte der Präsident des Regionalrats, Serge Letchimy. Der EU-Kommissar stellte die Leitgedanken der Kommissionsvorschläge für die Kohäsionspolitik im Zeitraum 2014-2020 vor.

 

Das neue Gesetzgebungspaket trägt den im Vertrag über die Arbeitsweise der EU verankerten Besonderheiten der Regionen in äußerster Randlage Rechnung:

- Die Sonderzuweisung zum Ausgleich der durch ihre Insellage bedingten Mehrkosten wird erhalten bleiben.

- Die Regionen in äußerster Randlage werden weiterhin eine Kofinanzierung der Gemeinschaft bis zu 85 % erhalten.

- Außerdem werden sie für die territoriale Zusammenarbeit einen größeren Finanzrahmen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhalten (Anhebung von 150 Millionen auf 275 Millionen Euro).

 

Die Europäische Kommission arbeitet an einer neuen Strategie für die Regionen in äußerster Randlage. Diese Strategie, die 2012 verabschiedet werden wird, wird es ermöglichen, die zahlreichen Aktivposten dieser Regionen besser zur Geltung zu bringen.

Die Europäische Union zählt acht Regionen in äußerster Randlage: die fünf französischen Übersee-Departements La Réunion, Guadeloupe, Guyana, St. Martin und Martinique; die autonomen portugiesischen Regionen Azoren und Madeira sowie die autonome spanische Gemeinschaft der Kanarischen Inseln.

Rede von EU-Kommissar Hahn

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