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EUROPÄISCHER RECHNUNGSHOF HÄLT REGIONALPOLITISCHE MITTEL DER EU FÜR ZIELGERICHTET

(13/09/2011)

EUROPÄISCHER RECHNUNGSHOF HÄLT REGIONALPOLITISCHE MITTEL DER EU FÜR ZIELGERICHTET

Der Europäische Rechnungshof hat (heute) Ergebnisse der Effizienzprüfung in Bezug auf die EU-Investitionen in den Tourismus vorgelegt. Als weltweit drittgrößter Wirtschaftssektor erhält der Tourismus umfangreiche EU-Mittel, insbesondere über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die Bewertung des Fonds war weitestgehend positiv und gelangte zu folgendem Fazit:

  • Alle untersuchten Projekte mündeten in positive Ergebnisse, und zwar entweder durch die nachhaltige Schaffung von Arbeitsplätzen (58 %), die Erhöhung der Tourismuskapazitäten (73 %) oder der einschlägigen Aktivitäten (74 %), wobei nahezu die Hälfte der Projekte in allen drei Kategorien Ergebnisse erzielten.
  • Die Projekte wurden als nachhaltig betrachtet: 98 % der Projekte waren während der Prüfung noch nicht abgeschlossen, und 94 % der geschaffenen bzw. erhaltenen Jobs sind noch immer vorhanden.
  • EU-Mittel wurden bei 74 % aller Projekte für notwendig erachtet, während weitere 20 % der Projekte hierdurch aufgewertet wurden. Nur 6 % der Projekte hätten auch ohne EU-Mittel Fortschritte erzielt.

Die Leistungsbeurteilung basiert auf der Untersuchung eines breiten Spektrums von Projekten in neun Mitgliedstaaten und 26 Regionen. Folgende Fragen waren Gegenstand der Prüfung: Führten die Projekte zu den erwarteten Ergebnissen? Sind die Projektergebnisse nachhaltig? Wirkte sich die EU-Förderung auf die Existenz oder die Ausgestaltung der Projekte aus?

Den vollständigen Bericht lesen Sie hier.

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