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Ländliche Entwicklung
Die EU-Politik zur ländlichen Entwicklung ist speziell auf die Bedürfnisse ländlicher Gebiete ausgerichtet. Sie ist Teil eines sektorübergreifenden Politikansatzes zur Schaffung von Wachstum und Beschäftigung in Europa. Den allgemeinen politischen Rahmen bilden strategische Leitlinien der EU. Die Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 des Rates über die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) enthält allgemeine Regeln. In der Verordnung werden drei Schwerpunktbereiche genannt:
- Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Land- und Forstwirtschaft
- Verbesserung der Umwelt und Landschaft
- Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum und Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft.
Die Politik zur ländlichen Entwicklung wurde durch eine Reihe von Reformen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) gestärkt und folgt einem neuen marktorientierten Ansatz. Die konkrete Umsetzung erfolgt durch nationale Strategiepläne und Programme zur ländlichen Entwicklung in den Mitgliedstaaten (auf nationaler oder subnationaler Ebene).


