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NUTS

Die Systematik der Gebietseinheiten für die Statistik (NUTS) wurde vom statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) entwickelt, um in der gesamten Europäischen Union gemeinsame statistische Normen anwenden zu können.

Unter NUTS-Ebenen versteht man geografische Gebiete die in der EU zur Erhebung von harmonisierten Daten herangezogen werden. Seit 1988 wird bei der Verwaltung der Strukturfonds mit Nuts-Ebenen gearbeitet. Auch bei der Zuweisung von Strukturmitteln spielen sie eine bedeutende Rolle.

Gemäß der aktuellen Systematik werden die 27 Mitgliedsländer mit Hilfe spezifischer Bevökerungsgrenzen in drei Kategorien unterteilt:

NUTS-Ebene 1: Hierzu gehören kleinere Mitgliedsländer wie Dänemark, Irland und Slowenien, die deutschen Bundesländer und andere große Regionen.

NUTS-Ebene 2: Hierzu gehören unter anderem die autonomen Regionen Spaniens, die französischen Regionen und Überseedépartements (DOM) sowie die polnischen Woiwodschaften.

NUTS-Ebene 3: Hierzu gehören unter anderem die Nomoi in Griechenland, die Maakunnat in Finnland und die schwedischen Provinzen (Län).

Die vollständigen Definitionen und Listen der NUTS-Regionen sind in den einschlägigen EU-Verordnungen enthalten.

Weitere Informationen

Verordnung Nr. 1059/2003 (EU-15) 316 KB]

Verordnung Nr. 1088/2005 (Erweiterung vom 1.5.2004) 493 KB]

Verordnung Nr. 176/2008 (Erweiterung vom 1.1.2008) 87 KB]

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