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Förderfähigkeit der Ausgaben

Aus den Kriterien für die Förderfähigkeit der Ausgaben geht hervor, welche Ausgaben durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), den Europäischen Sozialfonds (ESF) oder den Kohäsionsfonds gefördert werden können.

Die wichtigsten Grundsätze für die Förderfähigkeit der Ausgaben sind in drei EG-Verordnungen (1080/2006, 1083/2006 und 1828/2006) auf europäischer Ebene festgelegt, damit die Mitgliedstaaten einheitliche Regeln anwenden. Die Ausgestaltung der Kriterien im Einzelnen obliegt den Mitgliedstaaten.

Ein Ausgabeposten kommt nur dann für eine Förderung infrage, wenn die Zahlung zwischen dem 1. Januar 2007 oder - falls dies früher geschieht - der Vorlage der operationellen Programme bei der Kommission und dem 31. Dezember 2015 erfolgt ist bzw. erfolgt.

Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Sachleistungen und Gemeinkosten förderfähig sein. Zu den Kosten, die für einen Beitrag aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in den Programmen unter dem Ziel "Europäische territoriale Zusammenarbeit" infrage kommen, gehören Finanztransaktionskosten und Kosten von Sicherheiten sowie Ausgaben von Behörden für die Durchführung. Außerdem hat die Kommission eine Liste von Ausgabenposten erstellt, die nicht aus dem EFRE, dem ESF oder dem Kohäsionsfonds gefördert werden können. Dazu zählen Sollzinsen und erstattungsfähige Mehrwertsteuer.

Weitere Informationen

Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 des Rates mit allgemeinen Bestimmungen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, den Europäischen Sozialfonds und den Kohäsionsfonds pdf 748 KB] English

Verordnung (EG) Nr. 1080/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung pdf 169 KB] English

Verordnung (EG) Nr. 1828/2006 der Kommission zur Festlegung von Durchführungsvorschriften zur Verwaltung der Finanzinstrumente der Kohäsionspolitik pdf 902 KB] English

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