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Ausschuss der Regionen

Der Ausschuss der Regionen ist ein beratendes Gremium, über das sich lokale und regionale Behörden an der EU-Rechtsetzung beteiligen können.

Bei seinen 344 Mitgliedern handelt es sich in der Regel um gewählte Lokal- oder Regionalpolitiker, Leiter regionaler Regierungen oder Bürgermeister von Städten. Sie werden vom Rat auf Vorschlag der einzelnen Länder für fünf Jahre ernannt. Die Anzahl der Vertreter aus den einzelnen Ländern richtet sich nach deren Einwohnerzahlen. Der Präsident und das Präsidium des Ausschusses werden von den Mitgliedern für zweieinhalb Jahre gewählt.

Um engen Kontakt zu ihren Wählern und ihren Städten, Regionen oder Gebieten zu halten, leben und arbeiten die Ausschussmitglieder in ihrem Heimatland. Fünfmal im Jahr reisen sie zu den Plenarsitzungen des Ausschusses nach Brüssel. Außerdem gehören sie einer der folgenden sechs Fachkommissionen des Ausschusses an:

  • Kohäsionspolitik
  • Wirtschafts- und Sozialpolitik
  • Nachhaltige Entwicklung
  • Kultur, Bildung und Forschung
  • Konstitutionelle Fragen, Regieren in Europa und Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts
  • Außenbeziehungen und dezentralisierte Zusammenarbeit

Diese Fachkommissionen formulieren vorläufige Stellungnahmen mit Pro- und Contra-Argumenten zu einem bestimmten Thema. Nach Annahme der Stellungnahme auf einer Plenarsitzung wird sie an die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und den Ministerrat weitergeleitet.

Der Ausschuss muss bei Gesetzesentwürfen in zehn Bereichen konsultiert werden, die sich auf das regionale oder lokale Leben auswirken. Die Institutionen können den Ausschuss jedoch jederzeit konsultieren, wenn sie dies für angemessen halten.

Weitere Informationen

Internetauftritt des Ausschusses der Regionen English

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