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Zusätzlichkeit

Zusätzlichkeit ist einer der Grundsätze, die dem Wirken der Strukturfonds zugrunde liegen. Zusätzlichkeit bedeutet, dass Finanzmittel aus den Strukturfonds nicht öffentliche Beihilfen oder ähnliche strukturelle Ausgaben eines Mitgliedstaats für die betreffenden Regionen ersetzen dürfen. Mit anderen Worten: Finanzielle Unterstützung aus den Strukturfonds darf nicht zu einer Senkung der Strukturförderung der Nationalstaaten für diese Regionen führen. Der Grundsatz der Zusätzlichkeit wird auch für Regionen überprüft, die unter das Ziel "Konvergenz" fallen.

Am Anfang des Programmplanungszeitraums beschließt die Kommission über die Höhe der Ausgaben, die der Mitgliedstaat während des gesamten Programmplanungszeitraums aufrecht erhalten soll (Ex-ante-Überprüfung). Außerdem wird die Kommission für jeden Mitgliedstaat eine Halbzeitprüfung (2011) und eine Abschlussprüfung (2016) der Einhaltung des Grundsatzes der Zusätzlichkeit durchführen.

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