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Beitrittspartnerschaft

Eine Beitrittspartnerschaft ist ein Abkommen zwischen dem Ministerrat der Europäischen Union und einem Kandidatenland. In ihr werden wichtige Bereiche festgelegt, in denen Fortschritte erzielt werden müssen, damit sich das Kandidatenland an die EU-Rechtsvorschriften anpasst. Außerdem wird im Rahmen dieser Partnerschaft die diesem Land von der Europäischen Union gewährte Hilfe koordiniert. Finanzhilfe fließt nur dann, wenn das Kandidatenland in den festgelegten Bereichen ausreichende Fortschritte macht.

Das Kandidatenland erstellt ein nationales Programm für die Übernahme des Besitzstands. Dieses Programm enthält Schätzungen aufgestellt, wie viel Zeit und menschliche und finanzielle Ressourcen für die Erzielung der Fortschritte in den wichtigsten Bereichen erforderlich sind.

Die Beitrittspartnerschaft wird regelmäßig auf der Grundlage jährlicher Fortschrittsberichte überprüft, um Bereiche zu ermitteln, in denen weitere Fortschritte nötig sind, und solche, in denen die Entwicklung zufriedenstellend verläuft.

Weitere Informationen

Beitrittspartnerschaft mit Kroatien - Beschluss 2008/119/EG des Rates 73 KB]

Beitrittspartnerschaft mit der Türkei - Beschluss 2008/157/EG des Rates 90 KB]

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