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Beitrittsverhandlungen

Bevor ein neuer Mitgliedstaat der Europäischen Union beitreten kann, müssen die Beitrittsverhandlungen abgeschlossen sein.

In einem Verhandlungsrahmen sind Leitlinien für die eigentlichen Verhandlungen festgelegt, die während einer bilateralen Regierungskonferenz zwischen der EU und dem Kandidatenland stattfinden.

In der ersten Phase werden die Gesetze des Kandidatenlandes genauestens geprüft. Anschließend stehen diejenigen EU-Rechtsvorschriften, die das Kandidatenland annehmen, umsetzen und durchsetzen muss, der Reihe nach zur Untersuchung an. Bei den Verhandlungen geht es jedoch auch um andere Rechte und Pflichten, die alle Mitgliedstaaten annehmen müssen; diese werden gemeinschaftlicher Besitzstand English genannt.

Die von dem Kandidatenland durchgeführten politischen und wirtschaftlichen Reformen werden regelmäßig überwacht und bewertet, und die Ergebnisse dieser Bewertung bestimmen den Fortgang der Verhandlungen. Erst wenn alle Parteien zufrieden sind, wird das Verfahren durch Unterzeichnung und Ratifizierung des Beitrittsvertrags abgeschlossen.

Am 3. Oktober 2005 leitete die Europäische Union Beitrittsverhandlungen mit Kroatien und der Türkei ein.

Weitere Informationen

Überblick über die Kandidatenländer und einschlägige Unterlagen zum Beitritt

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