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10 Fragen zur Kohäsionspolitik

Antwort

7. Inwieweit trägt die Kohäsionspolitik zur Verwirklichung der so genannten Lissabon-Ziele bei?

Im Jahr 2000 legten die Mitgliedstaaten auf europäischer Ebene im Rahmen der Lissabon-Strategie Prioritäten mit dem Ziel fest, die EU-Wirtschaft bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsraum der Welt zu machen und Vollbeschäftigung zu erreichen. Zu diesen Prioritäten zählen Forschung und Entwicklung, Beihilfen für Unternehmen, neue Technologien, Energieeffizienz usw.

Die neuen Programme der Kohäsionspolitik, die in der Mitteilung der Kommission mit dem Titel „Umsetzung der Lissabon-Strategie für Wachstum und Beschäftigung durch die Mitgliedstaaten und Regionen im Rahmen der EU-Kohäsionspolitik, 2007–2013“ analysiert werden, sind ermutigend: Die Regionen mit Entwicklungsrückstand (Ziel „Konvergenz“) beabsichtigen, 65 % der ihnen zur Verfügung gestellten Fondsmittel im Rahmen der Prioritäten der Lissabon-Ziele zu investieren, während die anderen Regionen (Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“) sogar 82 % anstreben. Damit werden die von der Union festgelegten Ziele in beiden Fällen übererfüllt.
Ein wichtiges Thema ist auch die Innovation, die in den Programmen der Kohäsionspolitik einen zentralen Platz einnimmt.

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