Tunnel ermöglicht schnelles, sicheres Reisen

Eine höhere Kapazität, eine schnellere Reisegeschwindigkeit und eine bessere Sicherheit für Reisende und Güter in Leipzig sind die Ergebnisse des Neubaus von sowie der Sanierungsarbeiten an bestehenden unterirdischen Verbindungen.

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Die wesentlichen Komponenten des Projekts sind vier unterirdische Verkehrsstationen, Schienenausrüstung für den Tunnel, die technische Anbindung an das bestehende Netz sowie Maßnahmen zur Vermeidung oder Reduzierung sowie zum Ausgleich negativer Auswirkungen auf die Umwelt und die umliegende Landschaft.

Sichere Basis für künftiges Wachstum

Die organisatorische Verantwortung für die Durchführung dieses Projekts obliegt der DB Netz AG, Zentrale. Sie spielt eine wesentliche Rolle im Hinblick auf die Gewährleistung der Tatsache, dass der Leipziger Stadttunnel sowohl heute als auch in der Zukunft weiterhin ein Kernelement des Schienensystems des Bellungsgebietes Leipzig/Halle bleibt.

Hauptbegünstigte des neuen Systems sind die Lenschen, die in der Stadt Leipzig (507.000 Einwohner) und den umliegenden Bezirken (399.000 Einwohner) sowie in der Stadt Halle (236.000 Einwohner) leben, insbesondere Pendler, die den lokalen Schienenverlehr nutzen. Auch die Wirtschaft der Region, insbesondere die Dienstleistungs  und die Einzelhandelsbranche, kann angesichts der Menge des durchlaufenden Personenverkehrs hiervon profitieren. Im Hinblick auf den Bereich Beschäftigung wurden während der Bauphase unmittelbar 235 arbeitsplätze geschaffen, 264 weitere sind in langfristigen Positionen zu verzeichnen.

Ausgezeichnete Haltestellenentwürfe

Der Schwerpunkt der Arbeiten lag auf vier unterirdischen Verkehrsflächen. Die Entwürfe und Konstruktionslösungen für die Haltestellen Markt, Wilhelm-Leuschner-Platz und Bayerischer Bahnhof sind preisgekrönte Designs aus Architekturwettbewerben, die vor Beginn der Arbeiten stattgefunden haben. Die Ausbauarbeiten umfassten die Innenverschalung, raumteilende Erweiterungen, die Ausstattung der Bahnsteige, Heizungs , Lüftungs  und Sanitärinstallationen, elektrotechnische und Telekommunikationsausrüstung sowie Rolltreppen  und Aufzugssysteme.

Menschen auf Reisen

Nach Abschluss der Arbeiten beläuft sich die eingesparte Reisezeit als Ergebnis des verbesserten und direkten Zugangs zum Leipziger Stadtzentrum auf etwa 2,78 Millionen Stunden pro Jahr. Auch die Belastung des Straßenverkehrsnetzes in der Region kann als Ergebnis des auf dem Tunnelkonzept basierenden Stadtschienennetzes um etwa 42,7 Millionen Autokilometer pro Jahr reduziert werden. Darüber hinaus können auch Nutzer der Langstreckenverbindungen Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg – Leipzig/Dresden und Berlin – Leipzig – Nürnberg einen erheblichen Teil ihrerreisezeiten einsparen.


Datum des Entwurfs

15/09/2011