Verkehrsverbindungen sollen für fließenden Verkehr sorgen

Dieses Verkehrsprojekt wird den Bau einer neuen vierspurigen, 20 km-langen Autobahn zwischen Rathensdorf und Borna in Deutschland umfassen. Die Vorteile: Lokale Autobahnbenutzer sowie der Auslandsverkehr (insbesondere aus Polen und der Tschechischen Republik) werden von besseren Verbindungen, einer größeren Zugänglichkeit und geringeren Reisezeiten profitieren.

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Die wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen werden ebenfalls erheblich sein. Das Projekt schafft neue langfristige Direktarbeitsplätze, eröffnet kosteneffizientere Verkehrswege für Güter und Materialien und bewirkt eine drastische Senkung der CO2-Emissionen.

Bessere Anbindung für Sachsen

Der Autobahn-Abschnitt (Rathensdorf – Borna) dieses Projekts ist Teil eines größeren Projekts in Sachsen, insbesondere der Ausbau des Teilstücks der A72 zwischen Chemnitz und Leipzig, das sowohl als Fernverkehrsverbindung dienen als auch den lokalen Verkehr entlasten soll. Mit der Fertigstellung des erwarteten Projekts im Mai 2011 werden Straßensicherheit, -qualität und -zugänglichkeit zwischen Halle/Leipzig und Chemnitz/Zwickau sowie den regionalen Zentren Limbach, Oberfrohna, Borna und Altenburg erheblich verbessert.

Neben den 20,4 km Straßenbau von Rathensdorf zu Borna erfolgen im Rahmen des Projekts weitere Baumaßnahmen auf einer Gesamtlänge von 1 270 m.

Antrieb für Wirtschaftswachstum

Die europäische Metropolregion „Das sächsische Dreieck”, insbesondere Dresden, Halle/Leipzig und Chemnitz/Zwickau, wird parallel zum Bau der neuen Verkehrsverbindungen wichtige Entwicklungen im Bereich des Handels verzeichnen. Dies wird der Wirtschaft zusätzlichen Schwung verleihen und 245 Direktarbeitsplätze schaffen – 96 während der Umsetzungsphase und 149 in der Phase der Inbetriebnahme. Es wird davon ausgegangen, dass jeder Arbeitsplatz im Durchschnitt für acht Jahre gesichert ist.

Die grüne Seite des Straßenbaus

Umweltaspekte gehören zu den obersten Prioritäten der Großprojekte in Europa. Dieses Projekt bildet keine Ausnahme – es wird sich ökologisch positiv auswirken, da das Verkehrsaufkommen aus Ortschaften auf die Zufahrtsstraßen zur A72 verlagert wird. Die hoch qualitative effiziente Infrastruktur und die Auswirkungen der Verkehrsverlagerung auf die vierspurige Autobahn werden einen drastischen Rückgang des Energieverbrauchs zur Folge haben. Schätzungen zufolge werden die jährlichen CO2-Emissionen um circa 7 900 Tonnen sinken: Die Bewohner der Regionen und die Natur sehen grüneren Zeiten entgegen!


Datum des Entwurfs

20/09/2010