Innovationsschub für die gesamte Region

In Niedersachsen, Deutschland, ist ein neuer „Innovations-Inkubator” entstanden. Sein Fokus ist auf die Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit, die Schaffung und Sicherstellung von Dauerarbeitsplätzen durch Wirtschaftswachstum und die Entwicklung von Innovationsfähigkeit und sozialem Wissen in der gesamten Region gerichtet.

 Weitere Extras

 

Als Teil der Universität Lüneburg wird der Inkubator Start-ups auf regionaler Ebene unterstützen. Außerdem wird er wirtschaftsverbundene Forschungs- und Transferprojekte fördern und eine enge Zusammenarbeit mit Industrie und Wissenschaftseinrichtungen anvisieren.

Wissen und Sachverstand nutzen

Der Innovations-Inkubator ist ein im Rahmen des EU-Konvergenzziels finanziertes regionales Projekt und in der Universität Lüneburg untergebracht. Sein Hauptziel ist es, neue Arbeitsplätze zu schaffen und die innovative Wirtschaftsentwicklung der Region zu fördern, was durch universitätseigene Programme und Strukturen gesteuert wird.

Zu den spezifischen Zielen gehören der Ausbau von Forschung, Entwicklung und Weiterbildung, der Aufbau regionaler und sektoraler Kooperationsstrukturen und die Förderung von industrieller Innovationsfähigkeit sowie technologie-orientierten Unternehmen. Erreicht wird dies durch 16 aufeinander abgestimmte Teilmaßnahmen.

Verschiedene Teilmaßnahmen konzentrieren sich auf die Erhöhung von regionalen Forschungskapazitäten. Dazu gehören die Entwicklung von „Kompetenz-Tandems“ für Netzwerk- und Wissenstransfer. Die Tandems werden internationale Kooperationen umfassen und einen interdisziplinären Ansatz haben.

Im Bereich der regionalen Vernetzung zielen fünf Teilmaßnahmen darauf ab, Jobs in wissensintensiven Sektoren zu schaffen und sicherzustellen. Dazu gehören Unternehmen-Start-ups, Projekte im Bereich von E-learning und der Kreativwirtschaft. Die Qualifizierung der Arbeitskräfte und die Universitätsausbildung für künftige Experten werden ebenfalls gefördert.

Außerdem wird die Universität neue Einrichtungen für integrierte Forschung erwerben. Auf dem Uni-Campus wird ein Öko-Gebäude entstehen, das ein Innovations- und Forschungszentrum, eine Professional School und eine Graduate School beherbergt.

Netzwerke aufrecht erhalten

Der Inkubator wird Lüneburg in vielerlei Hinsicht nutzen, insbesondere jedoch der Innovationsfähigkeit der Region Schwung verleihen. Darüber hinaus dürfte er die Region auch für Akademiker und hoch qualifizierte Menschen attraktiver machen.

In der Umsetzungsphase werden sofort über 190 Dauerarbeitsplätze entstehen, in der operationellen Phase nahezu 50. Ein weiteres Ziel ist es, den Fortbestand sämtlicher aufgebauter Netzwerke und Kooperationen auch nach Projektende sicherzustellen.

Datum des Entwurfs

10/05/2010