Die Deutsche Bahn stellt die Weichen für die Zukunft

Wichtige Verkehrsknotenpunkte in Norddeutschland stehen vor einem neuen Zeitalter des Güter  und Personenverkehrs auf der Schiene, da schnelle Verbindungen die Fahrzeiten deutlich reduzieren und die Menschen somit ermutigen, auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen.

 

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Im Rahmen des Projekts, von dem sowohl Unternehmen als auch die etwa 2 Millionen Einwohner profitieren werden, die um diese Knotenpunkte herum leben, werden 60 km Eisenbahnstrecke gebaut.

Schnelle Verbindungen zu den Nachbarn

Der Hauptgrund für das Projekt ist die Tatsache, dass die vorhandene Schieneninfrastruktur der Verbindung Berlin-Leipzig-Nürnberg-München das zunehmende Verkehrsvolumen in der Zukunft aller Voraussicht nach nicht bewältigen kann. Das Projekt VDE 8.1 ist Teil eines größeren Verkehrsprojekts, das die Verbindungen zwischen den Hauptzentren Nürnberg-Erfurt-Leipzig/Halle-Berlin mithilfe einer Hochgeschwindigkeitsstrecke für den ortsnahen und internationalen Personen  und Güterverkehr verbessern soll. Diese Achse wird eine sehr wichtige Verbindung zwischen Süd  und Nordostdeutschland darstellen. Der im Rahmen des Projekts gebaute Schienenabschnitt umfasst 60,9 km zwischen Ebensfeld und Erfurt. VDE 8.1 ist ein wesentlicher Bestandteil des lokalen Schienennetzes, das wiederum Teil des Korridors 01 des Transeuropäischen Netzwerks (das Deutschland und Italien umfasst) ist. Insgesamt werden neun Tunnel und 10 Brücken sowie 18 km Ingenieurbauten vom EFRE kofinanziert.

Kürzere Fahrtzeiten und geringere Umweltverschmutzung

Die hochwertige Schienenverbindung ist für Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h im Personenverkehr ausgelegt. Als Folge dessen wird ein wesentlicher Vorteil für Reisende eine Reduzierung der Fahrzeiten sein. In einigen Fällen wird sich die Fahrzeit von bisher 3 Stunden auf künftig 1 Stunde reduzieren. Die Reisezeit für die Strecke von München nach Berlin reduziert sich auf etwa 4 Stunden. Der Zugang zu den nördlichen Verkehrsknotenpunkten der Programmregion wird daher spürbar verbessert werden. Darüber hinaus stellt die Nutzung der Schiene die umweltfreundlichere Verkehrsoption im Vergleich zu Autos oder Flugzeugen dar. Die CO2 Emissionen sowie die Umweltverschmutzung werden deutlich reduziert.

Wirtschaftliche Vorteile für die Region

Von der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke werden hauptsächlich die etwa 2 Millionen Einwohner profitieren, die in der Projektregion leben, Außerdem wird der Transport von Produkten und Material zwischen München und Berlin erleichtert und beschleunigt. Schließlich wird das Projekt auch Auswirkungen auf den Bereich Beschäftigung haben – in der Umsetzungs  und Bauphase des Projekts werden insgesamt 1.895 Arbeitsplätze geschaffen, jeder davon für acht Jahre.

Datum des Entwurfs

24/01/2011