Straßenneubau bringt Vorteile für Autofahrer, Wirtschaft und Umwelt

Die in der Region Sachsen-Anhalt lebenden Menschen können dank des Autobahn-Neubauprojekts A 14 mit besseren Straßenverkehrsverbindungen rechnen. Sowohl Berufspendler als auch Fernreisende profitieren von der A 14-Verlängerung, die Teil eines groß angelegten Autobahnprojekts ist, mit dem die Kosten des Wirtschaftsverkehrs und Fahrzeiten reduziert werden sollen.

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Das laufende Großprojekt besteht im Neubau des Autobahnabschnitts A 14 zwischen dem Kreuz Magdeburg und der A 2 sowie zwischen dem Kreuz Wismar und der A 20. Es handelt sich hierbei um den zweiten Projektabschnitt, der den Neubau einer 5,7 km langen vierspurigen Autobahnstrecke zwischen den Anschlussstellen Wolmirstedt und Colbitz vorsieht.
Mit der Fertigstellung des zweiten Abschnitts wird die Gesamtentwicklung der A 14 zu einer Verbesserung der Verkehrswege, einer Reduzierung der Kosten des Wirtschaftsverkehrs, einem schnelleren Verkehrsfluss und kürzeren Fahrzeiten führen. Auf der neuen Autobahnstrecke soll ein Tempolimit von 120 km/h gelten.
Auch die unmittelbare Umgebung profitiert von diesem Projekt, da durch die Verlagerung des Verkehrs auf die A 14 die Zentren der an der B 189 liegenden Städte vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Mit der Verlagerung des Verkehrs auf die vierspurige Autobahn erhöht sich die Verkehrssicherheit vor allem in den Städten und nachgeordneten Straßen der Region. Zudem wird die wirtschaftliche Entwicklung durch den Ausbau gefördert, da das Projekt effizientere Warenverkehrsverbindungen zwischen Magdeburg und Wismar ermöglicht.

Besseres Verkehrsnetz

Im Süden erfolgt durch den Neubau eine Anbindung an die B 189 und im Norden eine Anbindung an das städtische Verkehrsstraßennetz über die K 1174n. Ziel ist hierbei der reibungslose Verkehrsfluss an den Autobahnauf- und -abfahrten. Im Zuge des zweiten Projektabschnitts wird ein Teilstück der A 14 zwischen dem Kreuz Magdeburg und der A 2 bis zum Kreuz Schwerin Richtung A 24 gesperrt.
Mit dem zweiten Abschnitt wird daher ein bedeutender Beitrag zu einer effizienten Erweiterung des Straßenverkehrsnetzes zwischen den Großstadtregionen Mitteldeutschlands (insbesondere Magdeburg, Halle/Saale und Leipzig) und den Städten an der Ostsee (vor allem Rostock, Schwerin und Wismar) geleistet. Die Fahrzeiten im Personen- und Güterverkehr werden sich erheblich verringern. Da mit der Fertigstellung des Straßenverkehrsnetzes Nah- und Fernverkehr getrennt werden können, wird ein zügigerer Ablauf des Verkehrs erreicht.

Gesamtkosten und EU-Finanzmittel

Die förderfähigen Gesamtkosten des Projekts „Autobahnneubau A 14, Abschnitt 2 zwischen den Anschlussstellen Wolmirstedt und der Abfahrt Colbitz“ betragen EUR 38 032 274, an denen sich der Europäische Fonds für regionale Entwicklung mit EUR 19 500 000 für den Programmzeitraum von 2007 bis 2013 beteiligt.

Datum des Entwurfs

01/01/2007