Verbesserung des Straßenverkehrs um Hamburg

In einem der am dichtesten besiedelten Gebieten Deutschlands wird eine neue Autobahn gebaut. Nahezu parallel zur Elbe bis in den Südwesten von Hamburg soll eine Anbindung zwischen der A26 mit anderen großen Verkehrsachsen in der Region entstehen.

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Im Rahmen dieses kofinanzierten EU-Projekts wird die Autobahn A26 im Nordwesten Deutschlands mit zwei neuen Streckenabschnitten ausgebaut. Nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2015 sollen sich Transport- und Reisekosten für Tausende Menschen in der Region verringern.

Zwei neue Streckenabschnitte

Das von der Europäischen Kommission im Mai 2010 genehmigte Großprojekt wird in Niedersachsen durchgeführt. Es betrifft den Bau von zwei Streckenabschnitten der Autobahn 26. Die Bauabschnitte I und II sind integraler Bestandteil des Gesamtprojekts der A26. Sie verbinden Drochtersen (A20/22) mit Hamburg (A7), dienen als Fernstraßenverbindung und werden den Regionalverkehr im Süden Hamburgs entlasten. Der Ausbau verbindet die A20/22 und die A7.

Der 1. Bauabschnitt verläuft südöstlich von Stade bis Ausfahrt Horneburg, der 2. Bauabschnitt von Horneburg bis Ausfahrt Jork. Beide Neubaustrecken umfassen eine vierspurige Autobahnstrecke von 50 m Breite. Zusammen sind die Ausbaustrecken circa 16,1 km lang.

Das Projekt soll 2015 abgeschlossen sein. Es wird den Bau von rund 20 Ingenieursbauwerken, darunter Brücken, mit einer Gesamtlänge von circa 790 m umfassen. Außerdem sind fünf neue Anschlussstellen geplant.

Bessere Zugänglichkeit

Dank dieser Neubaustrecken der Autobahn dürften die Zentren von Bremen/Bremerhaven, Cuxhaven und Hamburg besser zugänglich werden. Nach ihrer Fertigstellung soll die A26 auch Verkehrskosten senken und vor allem Fahrzeiten für die Pendler vor Ort und Fernreisende verkürzen. Die schnelleren und qualitativ besseren Straßen werden auch den Waren- und Güterverkehr erleichtern.

Durch die Verlagerung des Verkehrs in diesen Gebieten auf eine vierspurige Autobahn wird das Projekt zu einer Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit führen. Außerdem kommt sie durch eine erwartete Verringerung des Energieverbrauchs und der jährlichen CO2-Emissionen auch der Umwelt zugute.

Datum des Entwurfs

22/12/2010