Weniger Stau in der deutsch-polnischen Grenzregion

Das Projekt, das teilweise mit Mitteln aus dem EFRE gefördert wird, umfasst Bauarbeiten an der neuen Bundesstraße B178 n. Die neue Trasse soll die Verkehrsverbindungen in Sachsen zwischen der deutsch-polnischen Grenze und der A4 verbessern. Ziel ist, die Straßenbelastung zu erhöhen und die Reisezeiten zu beschleunigen, da die bestehende Verkehrsinfrastruktur in dieser Region dem wachsenden Verkehrsaufkommen in der nahen Zukunft nicht mehr gerecht werden kann.

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Schnellere Verkehrsflüsse

Als Teil der Bauarbeiten an der neuen Bundesstraße B178 n werden 5,94 km zweispurige Kraftfahrstraße von Löbau nach Obercunnersdorf gebaut. Die Gesamtinvestitionskosten umfassen die neue Straße in Sachsen von der deutsch-polnischen Grenze zur Autobahn A4. Die Bauphase des Projekts läuft insgesamt vom 1. Januar 2008 bis zum 31. August 2012.

Der Bau einer neuen Schnellverbindung zur A4 wird den Durchgangsverkehr von den Städten Möbau, Zittau und anderen Ortschaften längs der bestehenden Bundesstraßen B96, B6 und B178 umlenken. Die neue Trasse wird enorm zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Verbindungen (Deutschland, Polen, Tschechische Republik) und zum Anschluss an die Zentren von Zittau und der sächsischen Landeshauptstadt Dresden beitragen.

Der Bau der neuen Bundesstraße B178 n ist besonders dringlich, da Ost-Sachsen über keine schnelle und durchgehende Nord-Süd-Verbindung zur A4 verfügt. Das hat zur Folge, dass der Verkehr auf verschiedene Nebenstraßen ausweichen muss, die durch Anrainergemeinden verlaufen. Die B178 n wird schnellere Verkehrsflüsse schaffen und Staus in bebauter Umgebung und dem Nebenstraßenverkehrsnetz verringern und Engpässe abfedern.

Vorteile für die Lokalbevölkerung

Die Hauptnutznießer des Projekts werden die Anrainer der neuen Bundesstraße B178 n sein. Gleichermaßen wird der Personen- und Güterfernverkehr aus Polen und der Tschechischen Republik, der in diesem Teil Deutschlands nahe der polnischen Grenze oder durch Dresden verläuft, auf besseren Straßen schneller und einfacher fließen. Die Anbindung der Region wird gefördert, der Waren- und Güterverkehr erleichtert und schneller.

Die neue Bundesstraße wird standardmäßig zweispurig sein, das gesetzliche Tempolimit ist 100 km/h.

Die Kofinanzierungsrate der Prioritätsachse für die Bundesstraße B178 n liegt bei 65 %. Der geschätzte Beitrag des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung beläuft sich damit auf 15 Millionen €.


Datum des Entwurfs

24/06/2010