Schneller und bequemer reisen durch Ortsumgehung

Dank eines groß angelegten Ortsumgehungsprogramms können sich Einheimische, Pendler und Touristen aus dem benachbarten Polen auf eine bessere Anbindung an das brandenburgische Straßennetz freuen.

 Weitere Extras

 

Für den Bau einer 10 km langen dreispurigen Umgehungsstraße zwischen Wiesenau und Brieskow-Finkenheerd, südlich von Frankfurt an der Oder und nahe der polnischen Grenze, werden Fördermittel bereitgestellt. Das Projekt ist Teil eines umfassenden Programms zum Bau und zur Erweiterung der Oder-Lausitz-Straße (B112/B97n) zwischen Frankfurt an der Oder (A12) und Cottbus (A15).

Die Ortsumgehung vergrößert die Straßenkapazität, lässt höhere Geschwindigkeiten zu und verbessert die Anbindung des Personen- und Lastverkehrs an das Straßennetz. Die neue Straße trägt zur Separierung des interregionalen Verkehrs aus Brieskow-Finkenheerd, Wiesenau und Ziltendorf bei und sorgt für kürzere Reisezeiten. Die Verlegung der Fahrzeuge auf eine separate Bundesstraße lässt den Verkehr zudem besser und sicherer fließen.

Darüber hinaus verbessert sich die Anbindung an das Straßennetz, wovon die lokale Wirtschaft und insbesondere die Region Frankfurt/Oder profitieren wird. Auf der Straße soll ein Tempolimit von 100 km/h gelten.

Gesamtinvestition und EU-Mittel

Die förderfähigen Gesamtkosten des Projekts „Oder-Lausitz-Straße; B 112, OU Wiesenau und Brieskow-Finkenheerd“ betragen 30 000 000 EUR, an denen sich der Europäische Fonds für regionale Entwicklung unter der Prioritätsachse „Bundesstraßen“ des operationellen Programms „Verkehr“ mit 19 500 000 EUR für den Zeitraum 2007 bis 2013 beteiligt.

Datum des Entwurfs

22/10/2013