Neue Schnellstraße in Norddeutschland

In Mecklenburg-Vorpommern wird es bald eine neue Schnellstraße mit höherer Kapazität geben. Diese erlaubt höhere Geschwindigkeiten und bietet mehr Sicherheit für den Personen- und Güterverkehr.

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Zu dem Vorhaben gehört der Bau einer 13,9 km langen Straße mit einem Fahrstreifen je Richtung und Überholspur. Die Schnellstraße verbindet die Anschlussstellen Altefähr und Samtens-Ost. Von dem Neubau profitieren die Bewohner von Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. 

Teil eines größeren Projekts

Die Arbeiten sind in ein größeres Projekt eingebunden, die Erweiterung der B 96n von der A 20 (Stralsund) bis Bergen, wodurch die Urlaubsinsel Rügen an das transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-V) angeschlossen wird. Rügen ist seit der Wiedervereinigung einer der Touristenmagneten Mecklenburg-Vorpommerns.

Schon bald danach zeichnete sich ab, dass die vorhandenen Verkehrsverbindungen die stetig wachsenden Touristenströme nicht würden bewältigen können, denn der einzige Weg zum Festland führte über den im Jahr 1936 in Betrieb genommenen Rügendamm. Die neue Bundesstraße 96n soll hier Abhilfe schaffen. Sie dient in erster Linie der besseren und schnelleren Erreichbarkeit der Insel.

Nachhaltige Veränderung

Aufgrund der höheren Geschwindigkeiten und der damit verbundenen Reisezeitverkürzung erwartet man, dass dieses Projekt zur Senkung der Transportkosten beiträgt. Die Verkehrssicherheit wird erhöht und die Erreichbarkeit der Insel verbessert. Der für die Region erwartete Anstieg der Straßennutzer wird zur Förderung der lokalen Wirtschaft beitragen.

Die Schnellstraße ist auf mehr Schnelligkeit im interregionalen Verkehr ausgerichtet. Langsam fahrender Verkehr wie der öffentliche Nahverkehr wird über die alte B 96 geführt.

Aktuell erhalten die beiden Anschlussstellen Auffahrten und entsprechende Einrichtungen. Ferner werden aufgrund der Auswirkungen des Bauvorhabens auf die Umwelt und die umgebende Landschaft Ausgleichsmaßnahmen durchgeführt. Es ist ein Tempolimit von 100 km/h vorgesehen. Es wird erwartet, dass in der Projektumsetzungsphase 152 Arbeitsplätze und nach der Fertigstellung weitere 48 Stellen geschaffen werden.

Gesamtinvestition und EU-Mittel

Die förderfähigen Gesamtkosten des Projekts „Neubau der B 96n, AS Altefähr - Samtens“ betragen 85 036 000 EUR, an denen sich der Europäische Fonds für regionale Entwicklung unter der Prioritätsachse „Bundesfernstraßen“ des operationellen Programms „Verkehr“ mit 49 400 000 EUR für den Programmzeitraum 2007 bis 2013 beteiligt.

Datum des Entwurfs

22/10/2013