Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke zwischen Berlin und Rostock

Die Sanierung einer Schienenstrecke zwischen Berlin und Rostock verkürzt die Fahrzeiten erheblich, erhöht die Kapazitäten und trägt zu mehr Sicherheit bei.

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Die Bahnstrecke zwischen Berlin und Rostock ist als Verbindung zwischen den beiden Städten von entscheidender Bedeutung. Nach der Sanierung wird die Strecke für Hochgeschwindigkeitszüge mit bis zu 160 km/h befahrbar sein. Dies verkürzt die Reisezeiten auf der Strecke um bis zu 47,5 Minuten.

Die Arbeiten umfassen den Austausch der Schienen, die Modernisierung der Steuerungs- und Sicherheitstechnik, die Verbesserung der Oberleitungskonstruktion und die Integration der elektronischen Stellwerkstechnik.

Das kommt den Bewohnern von Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg unmittelbar zugute. Von den Verbesserungen werden die an der Schienenstrecke gelegenen Ortschaften genauso profitieren wie die Langstreckenreisenden und die Gütertransporteure.

Verbesserung des Regionalverkehrs

Durch das Projekt verbessert sich für mittelgroße Städte wie Neustrelitz und Oranienburg der Anschluss an den regionalen Schienenverkehr. Die modernisierte Strecke stellt ferner eine effiziente Infrastruktur dar, die den prognostizierten Anstieg des Verkehrsvolumens bewältigen wird. Außerdem verbessert das Projekt die Verbindungen in das Hinterland der Ostseeküste.

Das Projekt kommt auch internationalen Reisenden zugute, denn diese Strecke bildet einen wichtigen Teil des transeuropäischen Verkehrsnetzes (des so genannten TEN-V-Programms), das Berlin und Messina über Leipzig/Halle – Erfurt – Nürnberg – München – Verona – Bologna – Neapel miteinander verbindet. Die Strecke Berlin-Rostock wird als Erweiterung eines Süd-Nord-Korridors eingestuft, der bis nach Skandinavien verläuft.


Gesamtinvestition und EU-Mittel

Das Projekt „Maßnahme Netz 21, Korridor 101, Streckenertüchtigung Rostock Berlin“ ist in 3 Phasen unterteilt. Die Gesamtkosten für Modul 1 betragen 86,3 Mio. EUR, an denen sich der Europäische Fonds für regionale Entwicklung mit 21 Mio. EUR für den Programmzeitraum von 2007 bis 2013 über das operationelle Programm „Verkehr EFRE Bund“ unter der Priorität „Bundesschienenwege“ beteiligt. Die Gesamtinvestitionen in der 2. und 3. Phase betragen 79,2 bzw. 273 Mio. EUR, wobei die EU 21 bzw. 69 Mio. EUR über dasselbe operationelle Programm unter derselben Priorität beiträgt.


Datum des Entwurfs

22/10/2013