Modernisierung der Bahnverbindung Berlin-Dresden soll Passagierzahlen und Güterverkehr steigern

Mit einem umfassenden Modernisierungsprojekt sollen der Betrieb und der Verkehr auf der Bahnstrecke Berlin-Dresden gesteigert werden, indem Geschwindigkeit und Sicherheit erhöht werden und die Strecke so attraktiver und beliebter wird.

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Diese Initiative ist Teil eines umfassenderen Programms, das sich auf die gesamte Strecke bezieht. In diesem speziellen Projekt wurde die Arbeit an der Strecke in sieben Abschnitte unterteilt, wobei die ersten sechs in Brandenburg liegen: die Sanierung der Bahnhöfe Rangsdorf und Zossen sowie, entlang der Strecke, vier Einzelabschnitte zwischen Neuhof und Elsterwerda. Der siebte Abschnitt liegt in Sachsen. Insgesamt werden 4,4 Schienenkilometer modernisiert und unter anderem eine neue Bahnüberführung gebaut.

Alles in einem: Geschwindigkeit, Sicherheit, Umweltschutz und neue Arbeitsplätze

Die Geschwindigkeit von Personenzügen soll sich auf 160 km/h erhöhen, wobei in Zukunft sogar Geschwindigkeiten von 200 km/h möglich sein könnten. Gleichzeitig wird ein ETCS (europäisches Zugsicherungssystem) eingerichtet.

Die Reisezeit vom Hauptbahnhof Berlin nach Dresden soll sich auf 106 Minuten verringern, was einem Zeitgewinn von 21 Minuten entspricht. Diese Strecke ist sowohl für den Personen- als auch den Güterverkehr unerlässlich, da die Eisenbahnlinie Berlin-Dresden zum transeuropäischen Verkehrsnetz, dem sogenannten TEN-V-Programm, gehört.

Wird eine schnellere und sicherere Strecke geboten, wird mehr Personen- und Güterverkehr angelockt, wodurch wiederum der Straßenverkehr abnimmt. Durch diese Verkehrsverlagerung könnten bis zu 41 800 Tonnen CO2 eingespart werden. Was noch wichtiger ist: Man geht davon aus, dass in der Umsetzungsphase des Projekts 96 Arbeitsplätze entstehen werden.


Gesamtinvestitionen und EU-Mittel

Die Gesamtinvestitionen für das Projekt „Eisenbahnstrecke Berlin-Dresden, Fortsetzung des Baus der Phase 1“ belaufen sich auf 73 496 637 EUR, an denen sich der Europäische Fonds für regionale Entwicklung mit 29 600 000 EUR im Rahmen des operationellen Programms „Verkehrsinfrastruktur der Bundesrepublik Deutschland“ im Programmplanungszeitraum 2007 bis 2013 beteiligt. Die Arbeit fällt unter die Prioritätsachse „Bundesschienenwege“.


Datum des Entwurfs

10/12/2014