Instrumente zur Unterstützung des Technologietransfers in Mitteleuropa

Das Projekt CEBBIS – Central Europe Branch Based Innovation Support – fördert die Innovation in KMU, indem es die Kommunikation zwischen Forschern und Unternehmen erleichtert.

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CEBBIS-Eröffnungskonferenz in Prag am 13. September 2010. CEBBIS-Eröffnungskonferenz in Prag am 13. September 2010.

" Wir haben jetzt in allen Partnerländern die Möglichkeit, die in anderen Partnerländern gesammelten Erfahrungen zu nutzen. Wir tauschen regelmäßig Informationen und Erfahrungen im Bereich Innovationen aus. Darüber hinaus entstehen durch das internationale Netzwerk neue Chancen zur Zusammenarbeit. "

Stephen Taylor, Leiter des Bereichs Technologietransfer im Wissenschaftspark AREA in Triest, Italien

Das Projekt zur Unterstützung von Unternehmen hat Entwicklungseinrichtungen, Forschungszentren und Technologieparks in sieben mitteleuropäischen Ländern zusammengebracht, um Kommunikationshindernisse zwischen Forschern und Geschäftsleuten abzubauen und Lösungen zur Verbesserung des Technologietransfers an KMU zu finden.

Das aus 11 Partnern bestehende Netzwerk war beauftragt, sich der Hürden dieses Transfers anzunehmen, darunter die unzureichende Zusammenarbeit wissenschaftlicher Einrichtungen in Mitteleuropa, die unzureichend finanzierten Systeme für diese Institutionen und die mangelhafte Verwaltung. Es organisierte eine Reihe von Workshops und Konferenzen, die Experten und Interessenvertretern der Regionen eine Gelegenheit zum Austausch von Know-how boten.

Instrumente zum Technologietransfer austauschen

Der AREA Science Park in Italien bietet zum Beispiel seinen Service für einen strategischen Technologiefahrplan an, der öffentlichen und privaten Organisationen hilft, von den neuen Technologien zu profitieren. Dieser Service besteht aus 16 verschiedenen Instrumenten, darunter solchen zur Unterstützung der Bereiche Produktdesignmanagement, Nachfrageevaluierung, 3D-Visualisierung und Business Intelligence.

Darüber hinaus haben die CEBBIS-Partner ein Netzwerk regionaler Kompetenzzentren eingerichtet und so fünf Zentren in der Tschechischen Republik, Ungarn, Slowenien und Polen geschaffen. In diesen Zentren „arbeiten Experten, die KMU maßgeschneiderte IKT-basierte innovationsfreundliche Dienstleistungen und aktuelle Methoden zum Technologietransfer anbieten“, erklärt Alessandro Deltreppo, technischer Koordinator von CEBBIS.

Auf dem Weg zu einer besseren Zusammenarbeit

Aus den im Rahmen des Projekts durchgeführten Studien sind vier Berichte/Handbücher sowie das unterzeichnete Papier „Cooperation Agreement with Policy Memorandum on demand-led solutions to improve technology transfer to small and medium enterprises in Central Europe“ (Vereinbarung zur Zusammenarbeit inklusive eines politischen Plans zu nachfragegesteuerten Lösungen zur Verbesserung des Technologietransfers an kleine und mittlere Unternehmen in Mitteleuropa) hervorgegangen.

Die Studien haben auch die Notwendigkeit eines transnationalen Modells für den Transfer von Wissen und seine Nutzung in neuen Produkten, Unternehmensprozessen und Dienstleistungen unterstrichen. Die von CEBBIS vorgeschlagenen Lösungen wurden auf die Merkmale der am Programm MITTELEUROPA beteiligten Regionen zugeschnitten und helfen, die Wettbewerbsfähigkeit von KMU auf dem globalen Markt zu erhöhen.


Gesamtinvestitionen und EU-Mittel

Die Gesamtinvestitionen des Projekts „CEBBIS – Central Europe Branch Based Innovation Support“ belaufen sich auf 2 046 612 EUR, an denen sich der Europäische Fonds für regionale Entwicklung mit 1 654 712 EUR im Rahmen des operationellen Programms „MITTELEUROPA“ für den Programmplanungszeitraum 2007 bis 2013 beteiligt.


Datum des Entwurfs

19/11/2014