Neues Kraftwerkslabor bietet Forschern Ausrüstung zum Testen wegweisender Energieeffizienztechnik

Zunächst profitieren drei Forschungsprojekte vom Bau einer Hochleistungsversuchsanlage in Sachsen.

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Komponenten für die Turbomaschinen mit Magnetlagern, die sich derzeit in der Konzeptphase befinden Komponenten für die Turbomaschinen mit Magnetlagern, die sich derzeit in der Konzeptphase befinden

Steigerung der Energieeffizienz von Kraftwerken, optimale Nutzung von Energiequellen, Schutz wertvoller Energieressourcen und Förderung der ökologischen Nachhaltigkeit – dies sind die Hauptziele beim Bau eines neuen Kraftwerkslabors in Zittau. Das Kraftwerkslabor wird in den nächsten Jahren auf dem Gelände der Stadtwerke Zittau gebaut und bietet eine optimale Ausrüstung für die Durchführung von drei wegweisenden Forschungsprojekten.

Das Projekt wird vom Institut für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik (IPM) unterstützt, das wiederum zur Hochschule Zittau/Görlitz gehört. Eines der Forschungsprojekte untersucht, wie Turbomaschinen in Kraftwerken durch die Nutzung innovativer Magnetschwebesysteme für den Rotor energieeffizienter gemacht werden können. Das zweite Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Steigerung der Energieeffizienz in thermischen Energieanlagen, das dritte Projekt befasst sich mit Forschung im thermochemischen Bereich.

„Die drei Forschungsprojekte und der dazugehörige Bau des Zittauer Kraftwerkslabors stärken das Profil der Hochschule Zittau/Görlitz noch weiter“, erklärt Institutsdirektor Professor Frank Worlitz. „Die Projekte sind sehr unterschiedlich, aber sie haben ein gemeinsames Ziel: die Entwicklung und Optimierung von Technologien, welche die Energieeffizienz von Kraftwerken steigern, um die Energie optimal nutzen und die Ressourcen schonen zu können.“

Die Hochschule Zittau/Görlitz kann auf eine lange Tradition der Forschung und Lehre im Bereich Energietechnik zurückblicken. Derzeit arbeiten im IPM der Hochschule 33 Mitarbeiter und fünf Professoren mit der Unterstützung externer Fördermittel an Energie- und Umwelttechnikprojekten.


Gesamtbudget und EU-Fördermittel


Das Projekt „Zittauer Kraftwerkslabor“ hatte ein Gesamtbudget von 5 750 000 EUR, an dem sich der Europäische Fonds für regionale Entwicklung der EU im Rahmen des Ziels der Konvergenzförderung im Programmplanungszeitraum 2007 bis 2013 mit 4 300 000 EUR beteiligte. Der nationale Beitrag lag bei 1 450 000 EUR. Das Projekt wird im Rahmen der Priorität „Ausbau und Verbesserung der Infrastruktur für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum“ des operationellen Programms für Sachsen im Zeitraum 2007-2013 gefördert.


Datum des Entwurfs

05/03/2013