Neues Energietechnikgebäude bietet Dozenten, Forschern und Studenten die bestmögliche Infrastruktur

Forschungsgebäude auf dem Campus der Technischen Universität Dresden umfasst über 40 Versuchsanlagen für die Erforschung und das Studium der Energietechnik.

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Das neue Zentrum für Energietechnik (ZET) in Dresden bietet Wissenschaftlern und Ingenieuren eine hochmoderne Anlage zur Erforschung der Verbrennung von konventionellen und alternativen Kraftstoffen Das neue Zentrum für Energietechnik (ZET) in Dresden bietet Wissenschaftlern und Ingenieuren eine hochmoderne Anlage zur Erforschung der Verbrennung von konventionellen und alternativen Kraftstoffen

Das nach vier Jahren Bauzeit 2011 eröffnete neue Zentrum für Energietechnik (ZET) in Dresden bietet Wissenschaftlern und Ingenieuren eine hochmoderne Anlage zur Erforschung der Verbrennung von konventionellen und alternativen Kraftstoffen.

Das 16,1 Mio. EUR teure Projekt umfasste den Bau des neuen Forschungszentrums auf dem Gelände eines ehemaligen, vor über 100 Jahren erbauten Heizkraftwerks. Ein 40 Meter hoher Schornstein des Originalkraftwerks wurde zur Erinnerung an die Geschichte des Standorts in das neue Gebäude integriert.

Weites Forschungsfeld der Energietechnik

In dem neuen, ganz aus Stahlbeton erbauten Gebäude sollen die Bereiche Elektrizität, Wärme und Kühlung sowie die verschiedenen Möglichkeiten ihrer Erzeugung erforscht werden. Der technische Eckpfeiler des neuen Zentrums ist ein Versuchskraftwerk mit einer 600-Kilowatt-Gasturbine.

Seit der Eröffnung im Juli 2011 arbeiten Wissenschaftler und Studenten aus sechs Fakultäten und Disziplinen der Universität in dem neuen Zentrum. Außer der Erforschung der Verbrennung konventioneller und alternativer Kraftstoffe wie Biomasse, verfügt das Zentrum auch über Anlagen für die Erforschung von Solar-, Atom- und Fotovoltaikenergie. Daneben bietet es ein Versuchskraftwerk mit Gas- und Dampfturbine. Andere Anlagen ermöglichen die Forschung im Bereich Kraftstoff- und Kraftwerkstechnik und Turbinenmechanik, emissionsarme thermochemische Energiewandlung, Bioenergie, gemeinsame Wärme- und Stromerzeugung, Speichertechnologien und dezentralisierte Energietechniken.

„Das ZET bietet uns neue Möglichkeiten, theoretische Grundlagen und Praxis in der universitären Ausbildung zu verbinden“, erklärte der Zentrumsleiter, Professor Dr. Uwe Gampe. „Um Studenten anlocken zu können, brauchen wir jedoch Leidenschaft für Energietechnik und das ZET hilft, diese Leidenschaft zu wecken.“

In ihrer Rede auf der Einweihungsfeier des ZET im Juli 2011 erklärte Sachsens Wissenschaftsministerin, Prof. Dr. Sabine von Schorlemer: „Hier werden innovative Verfahren für die Bereitstellung von Strom, Wärme und Kühlung erforscht und so der Grundstein für die Erforschung der Technologien der Zukunft gelegt. Es ist für uns wichtig, dass wir die Exzellenz der Technischen Universität Dresden an diesem Ort weiter stärken.“


Gesamtbudget und EU-Fördermittel


Die Gesamtkosten des Projekts „Neubau Zentrum für Energietechnik (ZET)“ betrugen 16 100 000 EUR, an denen sich der Europäische Fonds für regionale Entwicklung der EU mit 12 100 000 EUR für den Programmplanungszeitraum von 2007 bis 2013 beteiligte. Der nationale Beitrag lag bei 4 000 000 EUR. Das Projekt wird im Rahmen der Priorität „Stärkung von Innovation, Wissenschaft und Forschung“ des operationellen Programms für Sachsen im Zeitraum 2007-2013 gefördert.


Datum des Entwurfs

05/03/2013