Verbesserte Schulung zu technischen Themen für junge Menschen in Schwäbisch Gmünd

Ein Bildungsprojekt versorgt eine Region in Südwestdeutschland mit fähigem Personal.

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Beginn der Bauarbeiten für das neue Gebäude. Die Ausstellungshalle befindet sich im Vordergrund und ein Gebäude mit Büros und Klassenzimmer befindet sich hinter dem Baugrundstück. Beginn der Bauarbeiten für das neue Gebäude. Die Ausstellungshalle befindet sich im Vordergrund und ein Gebäude mit Büros und Klassenzimmer befindet sich hinter dem Baugrundstück.

Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat einen hohen Anteil an technischen und industriellen Arbeitsplätzen und eine ähnliche Größenordnung an jungen Menschen ohne Ausbildung. Zur Lösung dieser Situation wurde die Gmünder Wissenswerkstatt für Technik und Technische Berufe ins Leben gerufen, um eine Einrichtung für Gasthörer zur Verfügung zu stellen, die bei Schülern ohne Ausbildung auf dem Gebiet der Technik Fähigkeiten verbessern und Begeisterung auslösen und als Folge die Ausbildungsquote erhöht, Beschäftigung schafft und die regionale Wettbewerbsfähigkeit fördert.

Das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mitfinanzierte Projekt ist auf die Unterstützung junger Leute mit Bildungsdefiziten spezialisiert, für die lehrplanunabhängige Möglichkeiten zur Fortbildung in Technik und Technologie angeboten werden.

Die Zielgruppe des Projekts sind junge Menschen im Alter zwischen acht und achtzehn Jahren. Schüler mit einem Migrationshintergrund sind besonders gerne gesehen und werden mit speziell zugeschnittenen Maßnahmen gefördert. Das Projekt organisiert auch Sonderkurse und Seminare für Mädchen in Handarbeit und handwerklichen Fertigkeiten.

Erschließen von brachliegendem Potenzial

Projektleiter Kurt Schaal sagte, dass die Teilnehmer an den Trainingsprogrammen des Projekts die Gelegenheit haben würden, technische Berufe auf lustige und unterhaltsame Art kennenzulernen. Das Projekt werde hoffentlich Erfolg dabei zeigen, bei den Schülern das brachliegende Potential für Technik ans Licht zu bringen. Die Zusammenarbeit im Projekt zwischen Geschäften, Schulen, Hochschulen und Universitäten werde dabei mithelfen, die Karrieremöglichkeiten für junge Menschen zu verbessern, und gleichzeitig den Mangel an ausgebildeten Fachkräften in der Region beheben.

Die Erwartung ist, dass als Ergebnis des Projekts zwei oder drei Vollzeit-Lehrerstellen und acht bis zehn Arbeitsplätze für freiberufliche Lehrer geschaffen werden.

„Langfristig unterstützt es den Abbau des Fachkräftemangels in der Region und fördert Innovationen. Die wichtigsten Vorteile des Projekts sind nicht die direkt durch das Projekt geschaffenen Arbeitsplätze, sondern bestehen in der Stärkung der Wettbewerbs- und Konkurrenzfähigkeit der Firmen sowie in der Schaffung von dauerhaften Arbeitsplätzen.“

Kurt Schaal, Projektleiter


Gesamtkosten und EU-Mittel

Die Gesamtkosten für das Projekt „Gmünder Wissenswerkstatt für Technik und Technische Berufe“ betragen 6 100 000 EUR, mit einer Beteiligung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Höhe von 2 950 000 EUR im Rahmen des operationellen Programms „Baden-Württemberg“ für den Programmplanungszeitraum 2007-2013. Der regionale Betrag belief sich auf 1 800 000 EUR, mit einem Betragsanteil der Stadt Schwäbisch Gmünd von 1 300 000 EUR.


Datum des Entwurfs

08/05/2014