FURGY fördert erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Dänemark und Deutschland

Durch das Zusammenbringen von KMUs und Wissenschaftlern von beiden Seiten der deutsch-dänischen Grenze bewirkt das FURGY-Projekt ein Netzwerk an Wissen und unterstützt Innovation und technologische Entwicklung auf den Gebieten Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Der Erfolg trägt zum Erreichen der 20-20-20-Klima- und Energieziele der EU bei.

 Weitere Extras

 
Der deutsch-dänische Windenergiepark in Ellhöft, Schleswig-Holstein. Es wurde zum Teil durch Beiträge der Einwohner beiderseits der Grenze finanziert. Der deutsch-dänische Windenergiepark in Ellhöft, Schleswig-Holstein. Es wurde zum Teil durch Beiträge der Einwohner beiderseits der Grenze finanziert.

" Durch den Erfolg des EFRE-finanzierten Projekts nimmt FURGY heute eine Schlüsselstellung in Schleswig-Holstein ein, indem es ständig Wissen weitergibt und transnationale Zusammenarbeit in den bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz ermöglicht. "

Gorm Casper, Projektleiter FURGY

Seit dem Projektstart im Jahr 2009 ist die Erzeugung von erneuerbaren Energien aus Quellen wie Biomasse, Wind und Solarenergie in der Region drastisch gestiegen. Dadurch hat sie sich einen Namen als Expertenregion für erneuerbare Energie erworben. Als Ergebnis des Erfolgs der grenzüberschreitenden Zusammenballung, die durch EU-Mittel unterstützt wurde, haben sich die Projektpartner auf beiden Seiten der Grenze dazu entschieden, die Kooperation unter dem Markennamen „FURGY“ (Abkürzung für „Future renewable energy“ [erneuerbare Energien der Zukunft]), nach dem Projektende weiterzuführen.

Die Projektarbeit ist in drei Arbeitspakete unterteilt:

  • Das Arbeitspaket 1 enthält eine wissenschaftliche Prognose zur Entwicklung des Sektors erneuerbare Energien. Dies wird erreicht durch Zuordnen von vorhandenen Fähigkeiten und Wissen, Industrielieferanten und Entwicklungspartner und durch Erstellen eines strategischen Plans für eine internationale Technologieregion.
  • Das Arbeitspaket 2 konzentriert sich auf „Cluster-Management“. Das Ziel ist die Förderung des Wissenstransfers sowohl über die deutsch-dänische Grenze hinweg als auch zwischen Forschungsinstituten und Unternehmen.
  • Das Arbeitspaket 3 konzentriert sich auf regionale Kooperationen zwischen den Behörden in Schleswig-Holstein und Süd-Dänemark, was zu einer gemeinsamen strategischen Positionierung bei Themen führen sollte, die Energieeffizienz und erneuerbare Energien in der nationalen und internationalen Politik betreffen.

Erneuerbare Energien – ein Bereich mit hohem Wachstumspotential

Energieeffizienz und die Förderung erneuerbarer Energien tragen nicht nur zum Ziel einer schadstoffarmen Wirtschaft bei, sie stellen auch einen Bereich mit großer wirtschaftlicher Bedeutung dar. Beispielsweise generierte der Bioenergiesektor bereits etwa 122 000 Arbeitsplätze in Deutschland, von denen sich 5 270 in der Region Schleswig-Holstein befinden, und in Dänemark sind etwa 24 000 Personen im Sektor Windenergie beschäftigt.

Das Projekt generierte 4 neue Arbeitsplätze bei der Einführung und trägt indirekt zu weiteren Arbeitsplätzen auf dem Ökoenergiesektor bei.


Gesamtinvestitionen und EU-Mittel

Die Gesamtinvestitionen für das Projekt „FURGY – Future Renewable Energy“ betragen 1 406 637 EUR, an denen sich der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit 914 309 EUR im Rahmen des operationellen Programms „Schleswig-K.E.R.N.“ im Programmplanungszeitraum 2007 bis 2013 beteiligt.


Datum des Entwurfs

03/11/2014