Mikrotechnik schneller auf den Markt bringen

TEMIS, der Wissenschafts- und Technologiepark für Mikrotechnik in Ostfrankreich, ist ein Magnet für aufstrebende und innovative Unternehmen. Ein Teil des Parks, das Kompetenzzentrum Mikrotechniken, hat in den vergangenen drei Jahren mit rund 60 Unternehmen zusammengearbeitet.

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Mikrotechnicken entwickeln Schlagkraft auf Wettbewerbsmärkten Mikrotechnicken entwickeln Schlagkraft auf Wettbewerbsmärkten

„Das Projekt Scout-M hat uns die Bedeutung von Netzwerken vor Augen geführt und uns in unseren Bemühungen bestärkt, die Produktpalette im biomedizinischen Sektor zu diversifizieren.“
Denis Lyautey, Generaldirektor, Créatech

Der im Jahr 2000 bei Besançon gegründete Park fungiert als Inkubator für Mikrotechnik und Gesundheitstechnik. Er spielt für die Region Franche-Comté, aber auch auf nationaler und europäischer Ebene eine bedeutende wirtschaftliche Rolle.

Ein neues Technologie-Cluster

Der Park hat sich auf Feinmechanik spezialisiert und verfügt über mehrere, ihm angeschlossene Hochschuleinrichtungen. Der Schwerpunkt wird zunehmend auf Mikrotechnik in der Herstellung von Kleinteilen für Verbrauchsgüter und gewerbliche Waren gelegt.

TEMIS (Technopole microtechnique et scientifique) erstreckt sich über 130 Hektar und beherbergt 35 private und öffentliche Labore sowie Transferzentren, Forschungs- und Bildungseinrichtungen usw. Seit der Einrichtung des Parks haben die hier angesiedelten Unternehmen und Forschungslabors für ihre Projekte Kofinanzierung aus dem EFRE der EU und über das Programm „INTERREG III“ für Frankreich und die Schweiz erhalten. Aus den Gesamtmitteln in Höhe von 4,6 Mio. € erhielten 13 dieser Projekte Zuweisungen von 2,2 Mio. € über diese europäischen Fonds. Die restlichen Mittel haben die Projektpartner – Unternehmen, Labors und Bildungseinrichtungen – beigesteuert.

Zu den im TEMIS-Park vertretenen Einrichtungen gehört das Kompetenzzentrum Mikrotechniken (Pôle des microtechniques). Dieses Cluster hat einen Beitrag zu mehreren innovativen Kooperationsprojekten unter der Beteiligung von Forschergruppen, Technik- und Transferzentren sowie Unternehmen geleistet. Zu diesen Projekten zählt SCOUT-M, das zehn Unternehmen (in erster Linie KMU), die in der Entwicklung und Herstellung von Medizinprodukten tätig sind (ADS, Alliance, Createch, Deco-jura, Décolletage de la Garenne, Schrader, Plastigray, GEP, STS industrie, VP Plast), bei der Marktforschung, Berufsbildung, Kundenwerbung und Fertigung half. Die Unternehmen wurden ein Jahr lang von vier Beratungsunternehmen begleitet und durch Johnson & Johnson unterstützt.

Der Markt ist in Reichweite

Von den über 80 FuE-Projekten, die vom Kompetenzzentrum Mikrotechnik gebilligt wurden, sind rund 30 % medizinische und gesundheitstechnische Innovationen. Drei der ersten biomedizinischen Projekte des Parks sind in der Endphase. Von den am SCOUT-M-Projekt beteiligten Firmen haben zwei eine internationale Qualitätszertifizierung beantragt, und drei arbeiten nun zusammen. Ferner wurden Kontakte mit potenziellen Kunden geknüpft, und es wurde eine Partnerschaft mit Johnson & Johnson eingegangen.

In sieben Jahren hat TEMIS rund 400 Arbeitsplätze geschaffen, wovon 180 Stellen zwischen 2002 und 2004 bei TEMIS Innovation, Maison des Microtechniques entstanden.


Datum des Entwurfs

16/12/2009